Island Roadtrip – 7 Blogger verraten ihre Island Tipps, Highlights & Lieblingsplätze

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Das kleine Island mit seinen aktiven Vulkanen, sprühenden Geysiren, malmenden Gletschern und traumhaften Fjorden steht boomt als Reiseland wie nie zuvor. Im Sommer möchte ich auch endlich einen Roadtrip in Island unternehmen.

Da ich das erste mal nach Island reisen werde und mit der Masse an Tipps und Highlights fast überfordert bin habe ich liebe Reiseblogger-Kollegen nach ihren persönlichen Highlights, Erfahrungen und Tipps für Island gefragt.

Folgende Fragen habe ich gestellt:

  • Was waren deine Highlights in Island, was hat dir nicht so gut gefallen? 
  • Welche Aktivitäten sollte ich in Island unbedingt unternehmen?
  • Wie lange sollte ich mir für die Reise Zeit nehmen?
  • Welche hübschen Unterkünfte, Restaurants, Cafés oder Bars hast du entdeckt? 
  • Was war der beeindruckendste Moment für dich bei deinem Island Urlaub? 

Nutze die Navigation, um direkt zum Tipp zu gelangen, der dich interessiert:

Mein Highlight war das Baden im Hot Pot Grettislaug im Norden Islands

(Michi – rebelone)

Was waren deine Island Highlights – was kannst du nicht empfehlen?

Der komplette Road Trip ist ein Highlight an sich. Je weiter ihr euch vom touristischen Süd-Westen entfernt, umso intensiver wird das Erlebnis. Nicht zu empfehlen ist die Blaue Lagune – diese ist total überlaufen. Es gibt sogar einen extra Besucher Eingang für Touristen, die nur ein Foto machen wollen. 

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Welche Aktivitäten sollte ich unbedingt unternehmen?

Ihr solltet unbedingt um die ganze Insel fahren und nicht nur den Süd-Westen mitnehmen. Gerade in den anderen Teile der Insel ist es noch viel ruhiger und ihr könnt die ganze Flora und Fauna viel intensiver genießen. Verpasst auf jeden Fall das Baden in dem ein oder anderen Hot Pot nicht.

Zu empfehlende Aktivitäten gibt es viele:

  • Puffin Island in Husavik
  • Kanu fahren auf dem Meer in der Nähe von Reykjavik
  • Whale Watching in Husavik (Wir haben leider nur kurz die Schwanzflosse eines Zwergwales gesehen)
  • Baden in den Myvatn Nature Baths
  • Besichtigen der viele Wasserfälle
Besuche unbedingt die zahlreichen Wasserfälle in Island
Besuche unbedingt die zahlreichen Wasserfälle in Island

Wie lange sollte ich mir für die Reise Zeit nehmen?

Mindestens 12 Tage mit An- und Abreise. Wenn ihr das Hochland oder die Fjorde im Nord-Westen besuchen wollt benötigt ihr mehr Zeit. 

Welche hübschen Unterkünfte, Restaurants, Cafés oder Bars hast du entdeckt und besucht?  

Sehr empfehlen kann ich die Airbnb Unterkunft „Studio apartment with ocean view“ in Husavik. Von hier hat man eine wundervolle Aussicht auf die Bucht und die Gastgeberin Sólveig ist sehr hilfsbereit.  

In Reykjavik gibt es ein sehr tolles Café namens „The Laundromat Cafe“, dass ich danke einem Tipp von Marc beuscht habe. (Vielen Dank für diesen Tipp Marc. Marcs Tipps lest ihr weiter unten). 

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Hot Pot in Grettislaug in Norden Islands

Was war der beeindruckendste Moment für dich auf dieser Tour?

Der beeindruckendste Moment war das Baden im Hot Pot Grettislaug im Norden Islands. Vollkommen abgeschieden badete ich im 43°C heißen Wasser. Im Hintergrund waren Wasserfälle und das Meeresrauschen zu hören.

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Über rebelone.de

Michi ist nicht nur mein kleiner Bruder und hat mich schon auf dem vier Wochen langen Südafrika Roadtrip begleitet. Er hat sich mittlerweile einen eigenen Blog erstellt, auf welchem er tolle Fotos und Videos seiner Outdoor-Abenteuer sowie seine Roadtrips nach Island und Südafrika zeigt.

Folge Michi auf Facebook, Instagram, Vimeo und Twitter.

Michis Island Video mit seinen persönlichen Highlights:

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Gänsehaut als plötzlich Eisschollen auftauchten

(Jana – Sonne & Wolken)

Was waren deine Highlights, was hat dir vielleicht nicht so gut gefallen?

Island hat mich gelehrt: an jeder Ecke warten spektakuläre Naturschauspiele, die oft nichtmal eine Erwähnung im Reiseführer wert sind – seien es atemberaubende Wasserfälle, toll gelegene Hotpots mitten in der Natur oder einfach nur zauberhafte Ausblicke auf die teilweise fast schon unwirkliche Landschaft.

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Snaefelsness

Besonders gut hat mir die Halbinsel Snæfellsnes gefallen (vielleicht auch, weil sich bei Dauerregen nicht so viele Touristen dorthin verirrt hatten), die Gegend um den Mývatn-See sowie der Süden rund um die Gletscherlagune Jökusarlon, die zwar super touristisch erschlossen, aber trotzdem immer noch unheimlich schön ist. Weniger beeindruckt haben mich im Nachhinein die Highlights am Golden Circle, weil sie dank guter Erreichbarkeit aus Reykjavik doch sehr überlaufen sind.

Welche Aktivitäten sollte ich unbedingt unternehmen?

Da ich insgesamt nur 10 Tage für die gesamte Inselumrundung hatte, musste ich leider viele Aktivitäten auf meinen nächsten Besuch verschieben. Ein absolutes Muss finde ich sind aber die Whale Watching Bootstouren in Húsavik, auch, weil sich die Betreiber aktiv gegen den Wahlfang einsetzen, der in Island vielerorts noch Gang und Gebe ist.

Wer eine Gletscherwanderung machen möchte, solle nicht auf die kürzeste Schuppertour zurückgreifen (zu kurz und unspektakulär) sondern mindestens eine Halbtagestour buchen.

Island Tipp: Wale beobachten in Husavik

Wie lange sollte ich mir für die Reise Zeit nehmen?

Ich finde zehn Tage sind wirklich das absolute Minimum, um die Ringstraße abzufahren und noch genug Zeit zu haben, um die Landschaft zu genießen. Besser wären 14 Tage oder mehr.

Welche hübschen Unterkünfte, Restaurants, Cafés oder Bars hast du in Island entdeckt?

Übernachten und Essen ist in Island echt schweineteuer und so bin ich in eher einfachen Gästehäusern untergekommen und hab in kleinen Imbissen gegessen oder selbst gekocht. Ein unerwartetes Highlight war aber die Übernachtung in einer kleinen eigenen Blockhütte mitten in der Natur im Guesthouse Nypugardar, nur 25 Minuten von Höfn entfernt.

Was war der beeindruckendste Moment für dich auf dieser Island Tour?

Ehrlich gesagt bin ich, wie bei keiner Reise zuvor, während der ganzen 10 Tage kaum aus dem Staunen herausgekommen, so beeindruckt hat mich Island. Ein echter Gänsehautmoment war aber, als wir mit dem Auto die Lagune Jökusarlon erreichten und die ersten Eisschollen vor mir auftauchten. So gewaltig und wunderschön hatte ich mir das nicht vorgestellt.

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Über Sonne & Wolken

Jana liebt Abenteuer – und zwar nicht nur auf Reisen, auf die sie ihre Leser auf ihrem Reiseblog Sonne & Wolken getreu dem Motto „Die Welt gehört dem, der sie genießt“ mitnimmt. Denn Anfang 2015 hat sie sich auch in ein berufliches Abenteuer gestürzt – nämlich als sie ihren Agenturjob an den Nagel gehängt hat und sich als Social Media Beraterin und Bloggerin selbstständig gemacht hat.

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Buche früh, wenn du im Sommer nach Island fahren möchtest

(Inka – blickgewinkelt)

Egal, was Du in Island alles unternehmen möchtest: Buche früh, wenn Du im Juli oder August fahren willst. Derzeit boomt Islands Tourismus und viele Unterkünfte sind auf lange Zeit ausgebucht.

Meine Lieblingsvermieterin rät, außerhalb der Saison zu fahren. April ist zum Beispiel eine tolle Zeit, da gibt es sowohl die Chance auf gutes Wetter wie auch auf Nordlichter und die Tage sind länger als im Winter. Eine Rundreise auf der kompletten Ringstraße ist dann allerdings nicht möglich, das geht nur im Sommer.

Hverir bei Mývatn
Hverir bei Mývatn

Im Sommer, wenn Du die Ringstraße fahren willst, solltest Du unbedingt genügend Zeit in der Region Mývatn / Akureyri einplanen. Das Mývatn Natur Bad ist genauso genial wie die Blaue Lagune, aber nichtmal halb so teuer. Wir hatten sogar das Glück, die mittlerweile seltenen Rentiere zu sehen.

Rentiere in Island
Rentiere in Island

Die Schwefelquellen von Hverir solltest Du hier genauso wenig auslassen wie den riesigen Goðafoss und eine geniale Waltour ab Húsavík. Die Chance, dort sehr nah Wale zu erleben ist sehr hoch.

Akureyri wiederum ist eine nette Stadt mit gemütlichen Cafés und Shops. Der coolste Laden ist gleichzeitig eine tolle Unterkunft: Das Akureyri Backpacker Hostel.

Weiter nach Westen lohnt sich der Umweg nach Norden entlang des Fjordes Eyiafjörður. Die Gegend ist traumhaft und das Städtchen Siglufjörður sehr hübsch. Übernachten kann man dann im Ósar-Hostel, das auch Holzhütten für 3-4 Personen anbietet, die traumhaft gelegen sind.

Beim Abwaschen kann man die Seehunde unten am Strand beobachten – mein absoluter Favorit, was die Unterkünfte in Island betrifft. Hierfür brauchst Du allerdings unbedingt ein Allrad-Fahrzeug, den ich ohnehin empfehle, damit Du auch die unbefestigten Nebenstraßen befahren darfst, die häufig die schönsten Überraschungen bereit halten.

Siglufjörður Island Urlaub Tipps
Siglufjörður (dt. „Schiffsmastfjord“) ist die nördlichste Stadt Islands.

Für die gesamte Ringstraße empfehle ich mindestens 12 Tage, lieber länger, damit Du nicht nur durchrast sondern auch Zeit hast, Dich mal treiben zu lassen, auszusteigen und frischen Wind um die Nase wehen zu lassen.

Mehr Informationen über Island habe ich in einem kleinen Island-Guide mit Tipps zur Route, Kosten und Unterkünften zusammengestellt.

Und nicht vergessen: Island genießen und nicht zu viel vornehmen. Island ist an jeder Ecke toll.

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Über blickgewinkelt

Inka bloggt auf blickgewinkelt über ihre Reisen. Eis-Länder hat sie schon lange zu ihren Favoriten erkoren, vor allem Island, Grönland und die Antarktis. Mit Inka war ich im letzten Jahr vier Wochen in Südafrika unterwegs. 

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Ein Island Trip lohnt sich auch für ein langes Wochenende

(Kathrin – Fräulein Draußen)

Raus aus dem Flughafengebäude – rein ins Paradies! Auf Island ist man sofort mittendrin. Man muss nicht wie an vielen anderen Orten erst Großstädte hinter sich lassen oder in irgendwelche Nationalparks fahren. Deshalb lohnt sich Island durchaus auch mal für ein langes Wochenende!

Und Reykjavik ist dafür der ideale Ausgangspunkt: An einem Tag kann man von hier aus den berühmten Golden Circle entdecken, Geysire und Wasserfälle bestaunen und auf den Spuren der alten Isländer im Þingvellir Nationalpark wandeln.

Island Roadtrip Tipps

Am nächsten Tag geht es entlang der Küste Richtung Osten, mit Halt am Skógafoss mit Blick aufs Meer und die Gletscher von Eyjafjallajökull und Kollegen bis nach Vík, wo sich der berühmte schwarze Vulkanstrand mit den Felsnadeln befindet. An einem weiteren Tag kann man dann noch Reykjavik erkunden oder zur Halbinsel Snæfellsnes an der Westküste fahren – und schon hat man sooo viele der vielen wunderschönen Dinge gesehen, die Island zu bieten hat.

Island Ponys

Am besten entdeckt man Naturparadiese wie Island aber natürlich zu Fuß. Dafür muss man auch nicht gleich den großen Rucksack und Zelt schnüren und sich tagelang durch die Wildnis kämpfen, zum Beispiel auf dem 54 km langen Laugavegur. Ich bin damals einfach irgendwo hinter Vík eine kleine Straße entlang gefahren, bis es nicht mehr weiterging.

Habe das Auto an den Rand gestellt, ein bisschen Proviant eingepackt und bin einfach drauf los gelaufen. Schon nach kurzer Zeit war ich in einer komplett anderen Welt. Da waren nur noch Island und ich. Ich bin einfach irgendwo auf Hügel geklettert, von denen ich kilometerweit über Berge, Gletscher und Vulkanlandschaft gucken konnte. Bin barfuß durch Gletscherflüsse gewatet. Habe mich vom Wind durchpusten lassen. Und irgendwie habe ich sogar wieder zurück zum Auto gefunden.

Und an keinen Wasserfall, keinen Geysir, kein Islandpferd erinnere ich mich so gerne wie an diese kleine Wanderung. Also – Wanderschuhe nicht vergessen und auf nach Island! Egal ob für vier Tage oder vier Wochen, egal ob im Winter oder Sommer, egal ob alleine oder mit Freunden oder… Hauptsache Island.

KAthrin von Fräulein Draußen gibt Island Tipps

Über Fräulein Draußen

Auf Fräulein Draußen geht es ums Draußen sein in all seinen Facetten. Egal ob in den heimischen Bergen oder der weiten Welt. Es geht um kleine und große Abenteuer. Abenteuer, die jede und jeder erleben kann. Es geht um die Liebe zur Natur und den Drang nach Freiheit.

Es geht um selbstbestimmtes Reisen, egal ob allein oder in Begleitung. Wandern, Trekking, Reisen, Roadtrips – am besten alles zusammen. Mit viel Begeisterung und ein bisschen Mut. Nicht nur für Fräuleins!

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Tauchgang im klarsten Wasser in einer Felsspalte im Þingvellir Nationalpark

(Marc – Island Ringstraße)

Was waren deine Highlights in Island, was hat dir nicht so gut gefallen? 

Mein absolutes Highlight in Island habe ich erst bei der dritten Reise dorthin gefunden: Silfra. In einer Felsspalte im Þingvellir Nationalpark, zwischen der eurasischen und der nordamerikanischen Kontinentalplatten findet sich das wohl klarste betauchbare Wasser der Welt.

Das Wasser kommt von den umliegenden Gletschern, wandert über viele Jahrzehnte durch das Lavafeld zwischen den Kontinenten und fließt dann in den anliegenden See Þingvallavatn. Bis zur Mündung in den See hat man Sichtweiten von weit über 100m und das ganze Jahr über angenehme 2–4°C, wodurch die Spalte nie zufriert.

Beim gleichen Aufenthalt war ich zum zweiten und definitiv letzten Mal in der Blauen Lagune. Ich finde die nach wie vor sehens- und empfehlenswert: Man sollte einmal dort gewesen sein. Einmal reicht aber auch und für mich ist sie das Sinnbild des ausufernden Tourismus in Island geworden. Ich hoffe nicht viele Sehenswürdigkeiten in Island entwickeln sich genauso.

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Welche Aktivitäten sollte ich in Island unbedingt unternehmen?

Tauchen oder schnorcheln in Silfra. Abgesehen davon gibt es hier wirklich viel zu entdecken, daher würde ich einen Road Trip als Unternehmung vorschlagen. Egal ob zwei Wochen entlang der Ringstraße oder ein paar Stunden entlang der Südküste oder nach Snæfellsnes. Heiße Quellen in Island sind ebenfalls eine gute Sache und unbedingt empfehlenswert, genau wie das Reiten auf Isländern (den Pferden!) und eine Tour mit Schlittenhunden.

Wie lange sollte ich mir für die Island Reise Zeit nehmen?

Los gehen kann es mit einem Stopover. Viele Flüge nach Amerika gehen über Island und die Airlines bieten oft Stopover Arrangements an. Eine Kennenlernreise kann auch über ein verlängertes Wochenende gehen, da kann man sich Reykjavik und den Golden Circle ansehen und eine Tour machen.

Wenn es einem gefällt, kann man das Land auf eigene Faust erkunden. Eine Rundreise in Island kann man in sieben Tagen ganz entspannt hinbekommen, wer sich mehr Zeit nehmen kann und will sollte 14 Tage einplanen.

Wer noch länger vor Ort sein will: Es gibt viele Saisonjobs in der Tourismusindustrie, auf Pferdefarmen werden oft Praktika angeboten und Au-Pair Stellen sind auch beliebt.

Ringstraße in Island

Welche hübschen Unterkünfte, Restaurants, Cafés oder Bars kannst du für Island empfehlen?

Meine Unterkünfte suche ich mir immer bei Airbnb. Auch in Island funktioniert das super. Ein kleiner Geheimtipp in Sachen Restaurants: Das The Coocoo’s Nest im Hafen.

Mein Lieblingscafé ist das Laundromat, aber den besten Kaffee gibt es bei Reykjavik Roasters. Die Bunk Bar gefällt mir sehr gut, tolles Ambiente.

Was war der beeindruckendste Moment für dich auf dieser Tour?

Ein Nachttauchgang unter Nordlichtern in Silfra: Once in a lifetime! :-)

Tauchen in Island Tipps

Über island-ringstrasse.de

Marc schreibt auf Island Ringstraße über alles rund um Island und hat außerdem ein tolles Buch für alle Island Einsteiger wie ich geschrieben. Dazu findest du hier seine nützliche App für deine Island Reise.

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Bei einem Island Roadtrip kannst du wenig falsch machen – alles ist spektakulär

(Carina – Travel Run Play)

Jeder Winkel Islands ist für sich einfach unglaublich spektakulär, deswegen kannst Du grundsätzlich wenig falsch machen bei Deiner Routenplanung. Zehn Tage sind jedoch das absolute Minimum, dass Du für Deinen Besuch einplanen solltest. Vor allem wenn Du die Insel auf der Ringstraße inklusive ein paar Abstechern (z.B. ins Hochland) umrunden möchtest. Diese Route lege ich Dir sehr ans Herz, da sich Dir die Vielfalt und Einzigartigkeit Islands auf diese Weise aus jeder Himmelsrichtung zeigen kann.

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Ich habe mich bei meiner Island Reise 2012 gegen einen Besuch der berühmt berüchtigten Blauen Lagune bei Reykjavik entschieden, da es mir zu touristisch und zu teuer erschien. Stattdessen verbrachte ich einen Tag im Pendant zur Blauen Lagune im hohen Norden. Die heißen Nature Baths bei Myvatn sind definitiv einen Besuch wert!

Nature Baths bei Myvatn
Nature Baths bei Myvatn – untouristische Alternative zur Blauen Lagune

Doch warme Wässerchen gibt es ja so einige auf der Insel – zum Glück! Bei den doch eher frostigen Temperaturen hüpft man selbst im Sommer gerne in eine heiße Quelle. Für einen höchst authentischen Badegenuss fahre mit einem Geländewagen (4WD ist ein Muss!) ab ins Hochland und dort zur heißen Quelle von Hveravellir.

Das Hochland ist ein unwirklicher Ort, bei dem Du Dir am liebsten alle paar Minuten die Augen reiben möchtest, weil die Farben und die Landschaften einfach zu intensiv und zu verrückt sind. Ein halbes Stündchen im wohlig warmen Wasser macht nicht nur die von der Schotterpiste durchgerüttelten Glieder wieder locker, sondern lässt Dich auch den Anblick dieses wundersamen Landes voll und ganz aufnehmen.

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Wenn es Dich auf Deiner Umrundung in den Süden verschlägt, schau beim Bölti vorbei. Das kleine verschrobene Häuschen beim Skaftafell Nationalpark hat es mir angetan. Ich kam für eine Nacht in einem der liebevoll eingerichteten Zimmer unter und fühlte mich als sei ich in einem Puppenhaus gelandet. Der herzliche ältere Inhaber, blumige Tapeten und knarzige Dielen taten ihr Übriges. Eine Nacht dort ist auf jeden Fall ein Erlebnis!

Mein prägendster Moment in Island, den ich Dir so sehr für Deine Reise wünsche: Das Tappen über den tiefschwarzen, glitzernden Lava-Sand zur rauen Küstenlinie von Vík í Mýrdal und die Basaltsäulen, die sich plötzlichen orgelpfeifenartig zu Tausenden über mir auftürmten. Diesen Anblick und das Gefühl werde ich nie vergessen – im Rücken die tosenden Wellen, die auf den Strand einbrausten und vor und über und um mich ein Meer aus Säulen in allen Größen und Formen. Ein Wahnsinnswerk der Natur.

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Und falls Du im Juni oder Juli dort sein solltest wirst Du hier mit Sicherheit eine Menge Papageitaucher sehen, die diesem Erlebnis noch das besondere i-Tüpfelchen verpassen werden!

Alle Island Tipps von Carinas auf ihrem Blog nachlesen.

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Über TRAVEL RUN PLAY

Auf TRAVEL RUN PLAY nimmt Carina Dich mit auf ihre Reisen und berichtet in Videos und Texten von ihrem Leben als Langzeitreisende und den sportlichen Hürden, die der Reisealltag birgt. Seit Anfang 2015 reist sie mit einem alten VW Van von Süd- nach Nordamerika und arbeitet von unterwegs.

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Island ist eines der beeindruckendsten Länder, das ich bereist habe

(Mandy – Go Girl! Run)

Island ist mit Abstand eines der beeindruckendsten Länder, die ich bisher bereist habe. Vom mystischen Gletschersee Jökulsárlón über die nie untergehende Mitternachtssonne bis hin zu den skurill-sympathischen Menschen. Island hat mich bei meinen zwei Reisen dorthin komplett in seinen Bann gezogen und lässt mich auch heute nicht los! 

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Egal, ob für eine zweiwöchige Rundreise oder einen Kurztrip, Island geht immer und zu jeder Jahreszeit! Einzige Ausnahme: Zwischen Juni und August schießen nicht nur die Preise für Unterkünfte und Touren in die Höhe, sondern auch die Massen an Touristen nimmt zu. Daher würde ich den Zeitraum eher meiden beziehungsweise eher auf die nördlicheren oder westlichen Regionen ausweichen. Da sich doch der Großteil der Touristen den Süden anschauen.

Aber auch in der Nebensaison ist die Insel ein Traum, oftmals dann ein wunderbar einsamer. Und egal, wie oft Du wiederkommst (und Du wirst wiederkommen, wenn Du einmal dort warst!), Island sieht jedes Mal anders aus.

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Wer nach Island reist kommt um die großen Highlights wie den Golden Circle, Reykjavík, den Mývatn See oder auch der Jagd nach Nordlichtern im Winter kaum herum. Mir gefiel vor allem wie abwechslungsreich die Insel sein kann. Hat es eben noch gestürmt, kann im nächsten Moment die Sonne scheinen.

Fährst Du vom vereisten Gletschersee 30 Kilometer weiter, stehst Du schon mitten in saftgrünen Hügel, in denen Schafe grasen. Es gab kaum einen Ort, der mich nicht begeisterte. Am liebsten war mir der Norden mit der zweitgrößten Stadt Akureyri.

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Meine drei absoluten Island Highlights findest Du hier

Kleiner Geheimtipp: Vor allem im Ort Siglufjörður solltest Du vielleicht doch eine Nacht einplanen. Zwischen zwei Tunneln, die Richtung Norden führen, liegt dieser kleine beeindruckende Ort inmitten der Berge. Er soll als Skigebiet ausgebaut werden und ist daher bisher nur den wenigsten ein Begriff. Vor dort aus kannst Du auch Deine Whale Watching Tour lieber vom Fischerdörfchen Dalvík (ja hier riechts auch danach ;)) aus starten.

Bisher habe ich die Westfjorde noch ausgelassen und von vielen Reisenden gehört, dass man sich dafür lieber mehr als weniger Zeit lassen sollte. Vor allem, weil hier die Straßen zum Teil nicht geteert sind. Wenn Du auf der Ringstraße unterwegs reicht eigentlich ein normales Auto, solls Offroad gehen, empfiehlt sich die Investition in einen SUV (Geländewagen). Da lieber nicht sparen! Geld kannst Du beispielsweise auch sparen in dem Du direkt im Auto schläfst.

Wenn Du Inspiration zum Thema Essen und vor allem auch zur vegan-vegetarische Ernährung suchst, findest Du nicht nur in Reykjavík coole Spots (Mandys Tipps). Wir haben im Gló, dem gesündesten Restaurant des Landes, mit am leckersten gegessen. 

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Island ist für jeden Roadtrip-Fan ein Traum! Lass Dich einfach treiben, denn Du musst eh nur der Ringroad folgen. Mach ab und an einen Abstecher ins Umland und genieß die Natur in vollen Zügen! 

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Über Go Girl! Run!

Mandy schreibt auf Go Girl! Run! übers Laufen, Triathlon und Reisen für Fernwehgeplagte mit Hummeln im Hintern. Bereits zwei Mal war sie schon auf Island und könnte eigentlich jederzeit wieder rüberfliegen. Auf ihrem Blog findest Du viele hilfreiche Tipps, die Deinem ersten Island-Roadtrip unvergesslich machen.

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Unter dicken Eismassen des Vatnajökull-Gletschers verbirgt sich ein wahres Winterwunder

(Anke & Thorsten – Moose around the world)

Für die erste Reise nach Island empfehlen wir eine Tour entlang der Ringstraße. Rund 10-14 Tage solltest du dir dafür Zeit nehmen. Das schöne: Die berühmtesten Sehenswürdigkeiten und jede Menge weiterer Schätze liegen unmittelbar an der Ringstraße und kosten auch keinen Eintritt. Unser liebster Abschnitt der Ringstraße ist der Süden mit den traumhaften Wasserfällen Seljalandsfoss und Skogafoss. Auch die Gletscherlagune Jökulsarlon (und der anliegende Strand!) sind ein Must-have! Aber es gibt auch noch ein paar Schätze, die nicht unmittelbar an der „Nr. 1“ liegen und jede Anreise wert sind!

Der Golden Circle

Island kompakt an einem Tag erlebst du auf einer Tour zum Golden Circle. Thingvellir mit den abenteuerlichen Felsspalten, der Geysir Strokkur, der alle 6 Minuten in die Höhe schießt und der bei Sonnenschein golden schimmernde Wasserfall Gullfoss sind drei tagesfüllende Highlights. Bei Thingvellir lohnt eine Wanderung vom Visitor Center hinunter in die Felsspalten und ein Stop bei Silfra (wo man auch zu Schnorcheltouren durch die Felsen startet).

Die Halbinsel Snaefellsnes

Die berühmte Halbinsel Snaefellsnes im Westen Islands lohnt einen Tagesausflug abseits der Ringstraße. Neben dem Roadtrip über die Straße 54 ist eine Wanderung von Arnarstapi nach Hellnar mit Blick auf den berühmten Felsenbogen im Meer einfach Pflicht. Weiter geht es an den Strand nach Djúpalónssandur, danach zum Kirkjufell, einem der berühmtesten Berge Islands. Tipp: Folge auf Höhe des Kirkufell einer Abzweigung nach rechts zu einem kleinen Parkplatz. Dort ist der wunderschöne Wasserfall Kirkufoss – mit Panoramablick auf den gleichnamigen Berg.

Halbinsel Snæfellsnes in Island
Halbinsel Snæfellsnes

Eine Walbeobachtungstour in Husavik

Husavik gilt als das Zentrum der Walbeobachtungstouren auf Island. Anbieter reihen sich wie Perlen am quirligen Hafen aneinander. Wir haben auf unserer Tour auch einen Abstecher zu einer Puffin-Insel gemacht, auf der Tausende der putzigen Papageientaucher leben. (Dauer: rund 4 Stunden, Kosten: rund 100 Euro pro Person, Anbieter: z. B. North Sailing).

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Walbeobachtung in Husavik


Once in a lifetime: Eine Eishöhle auf Island besuchen

Okay, deine erste Tour nach Island ist nun im Sommer. Aber wir sind uns sicher: Du wirst noch einmal wiederkommen. Dann vielleicht im Winter und dann musst du unbedingt eine Eishöhle besuchen. Die sind zwar im Sommer auch da, aber stark einsturzgefährdet. Im Winter eröffnet sich unter den hunderte Meter dicken Eismassen des Vatnajökull-Gletschers ein wahres Winterwunder. Bericht zum Besuch der Eishöhle. (Kosten: Rund 200 Euro pro Person).

Eishöhle unter dem Vatnajökull
Eishöhle unter dem Vatnajökull

Landmannalaugar – Island schönstes Hochland

Wenn du glaubst schöner kann Island nicht mehr werden – dann starte eine Tour ins Hochland, z. B. nach Landmannalaugar. Viele Tourenanbieter starten einen Tagesausflug von Reykjavik. Wenn du selbst fährst geht das nur mit einem 4×4-Auto. Auf der Fahrt fährst du über die sogenannten F-Straßen: Tiefe Schlaglöcher und Furten erwarten dich, das geht nur mit einem entsprechenden Auto.

Wir waren mit Arctic Adventures in einem Super-Jeep unterwegs. Das war mit rund 250 Euro pro Person nicht günstig, aber einzigartig. Wir sind mit dem Jeep einen Teil des Vulkans Hekla hochgefahren, haben einsame Bergseen und das wunderschöne Gjain-Tal (Drehort für Game of Thrones) besucht.

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Lndmannalaugar – schönstes Hochland

Lecker essen

Traditionelle und leckere isländische Küche erwartet dich im Café Loki, direkt gegenüber der berühmten Hallgrimskirkja in Reykjavik. (A propos, hier lohnt eine Fahrt hinauf auf den Kirchturm, Reykjavik von oben ist kunterbunt und hübsch). Im Restaurant 73 haben wir die leckersten Burger der Stadt gegessen und auch die berühmte Hot Dog Bude in Reykjaviks Hafen ist einen Besuch wert. Rund um den Myvatn See im Norden gibt es jede Menge touristischer Absteigen  – wirklich empfehlen können wir hier nur den Kuhstall Vogafos. Gegessen wird wirklich direkt neben dem Kuhstall, eine tolle Atmosphäre.

Eine Übersicht über unsere komplette Tour entlang der Ringstraße inkl. Karte und Vermerk aller Highlights findest du hier und außerdem hier einen ausführlichen Island Guide mit wichtigen Infos zu Anreise, Mietwagen und vielem mehr.

eishoehle-anke-thorsten Über Moose around the world

Auf Moose around the world berichten Anke & Thorsten über individuelle Roadtrips, Städtereisen, Kurz- und Wandertrips in Deutschland und der ganzen Welt. Wir lieben Fotografie, die nordischen Länder und ihre (tierischen) Bewohner, deshalb haben wir unseren Blog auch nach Elchen benannt. Unsere Hochzeitsreise führte uns 2014 nach Island, seit dem lässt uns das Land nicht mehr los.   

Folge den beiden auf FacebookInstagram und Twitter.

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Welche Reisetipps für Island hast du für mich? Welche Erfahrungen hast du gemacht? Hinterlasse gleich einen Kommentar!

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16 KOMMENTARE

  1. Eine großartige Liste mit ganz vielen tollen Tipps :-) Danke, dass wir auch ganz Last Minute noch teilnehmen durften (Wir haben es ganz verschlumpft dir rechtzeitig zu antworten).

    Der HotPot von Michi ist ja eine tolle Adresse, so ein tolles Panorama! Haben wir uns direkt notiert fürs nächste Mal. Übrigens, noch ein toller Link hinterher: http://hotpoticeland.com/
    DIE Übersicht schlechthin mit allerlei natürlichen Hot Pots und Schwimmbädern auf Island (inkl. exakter Geo-Daten). Also: Badesachen immer dabei haben und hüpf hüpf in die natürlichen Pools :-)

  2. Mein Tipp: Lass den Golden Circle aus. Mit Ausnahme von Thingvellir, falls du in der Silfra-Spalte tauchen möchtest. Im Haukadalur, also am Strokkur & Co., und am Gulfoss ist es inzwischen tatsächlich sehr, sehr voll…
    Wasserfälle gibt es viele. Auf ganz eigene Art schön ist beispielsweise der Svartifoss im Südosten, der über schwarze Basaltsäulen fällt und weniger stark besucht ist oder der breite, über viele Kaskaden fallende Uriðafoss (ganz in der Nähe der Ringstraße, aber völlig unbekannt).
    Eine tolle Alternative zum Strokkur ist der Schlamm-Geysir Gunnuhver im Süden von Reykjavík. Endzeitatmosphäre!
    Für mich sind die Westmänner Inseln einen Abstecher wert. Hier gibt es eine der größten Puffin-Kolonien in Island (April bis August). Wer bis auf die Spitze des Vulkans Eldfell auf der Insel Heimaey klettert, wird mit einer spektakulären Aussicht belohnt: Aufs Festland und – schöner noch – auf die übrigen, so bizarr geformten Inseln.
    Im Country Hotel Anna an der Südküste kann man ganz ausgezeichnet essen. Wer einen Islandpulli als Souvenir mit nach Hause nehmen möchte, wird hier für kleines Geld fündig (nachfragen). Die Lopapeysas sind tatsächlich (!) von Hand gestrickt.
    Weiter östlich ist die Schlucht Fjadrargljufur – von unten und an der Abbruchkante begehbar – wirklich traumhaft. Ebenfalls nah an der Ringstraße, aber wenig besucht.
    Das von Jana erwähnte Guesthouse Nýpugarðar ist ein sehr guter Tipp! Unbedingt nach den Blockhütten fragen und nicht im Haupthaus übernachten. Auf Nýpugarðar gibt es übrigens 600 Schafe : )
    Und wenn du Streetart magst: Der Australier Guido van Helten hat in Reykjavík und auch in Akureyri seine poetischen Werke hinterlassen. Viel Spaß in Island & sonnige Grüße, Jutta #InLoveWithIceland

      • Hallo Katrin, jede Saison hat ihren Reiz. Im Sommer siehst du die blūhenden Lupinen, das ist ganz sicher grandios (fehlt mir noch), aber Frūhjahr und Herbst sind in Bezug auf Besucher im Land ganz gewiss entspannter. Ich halte April/Mai und September/Oktober – auch hinsichtlich des Preisniveaus – für besonders attraktiv. Im Oktober hast du bereits Chancen auf Nordlichter (eventuell auch noch im April), mit viel Glück kannst du schon eine der Eishöhlen besuchen. Im Winter ist die Landschaft überirdisch schön, aber du hast halt nur wenige Stunden Tageslicht zur Verfügung. Gerade, wenn man viel sehen möchte, dann sind Frühjahr bis Herbst die bessere Reisezeit. Übrigens gibt es im Osten noch weitere Eislagunen: Fjallsarlón gleich neben Jökulsárlon. Weiter nördlich Hoffelslón und Heinabergslón. Praktisch unbekannt. Bei Höfn liegt ein gestrandeter Wal. Opfer eines Kreuzfahrtschiffes. Kein schöner Anblick und auch schon stark verwest, aber mich hat die Geschichte dahinter fasziniert. Vielleicht ist es bald nur noch ein Skelett… Etwas nördlich von Höfn gibt es ein Guesthouse – Djuvangi (?) – mit angeschlossener Pferdefarm. Für Ausritte in der wirklich spektakulären Umgebung. Wird von einem deutsch/österreichischen Päarchen geleitet. Inga und Stefan. Über Stefan kannst du auch Eishöhlentouren erfragen. Viel Spaß bei der Planung! Jutta

  3. Huch, da wird meine Reiselust auf Island schon wieder geweckt, obwohl ich erst im September dort war.
    Ich kann Island auf jeden Fall jedem ans Herz legen. Für mich waren auf jeden Fall die Westfjorde ein absolutes Highlight und dort sind auch sehr wenige unterwegs. Einfach traumhaft diese unberührte Natur.
    Ich habe dazu auf meinem Blog http://www.doriimwunderland.com meine Eindrücke festgehalten.

  4. Hallo Katrin!

    Auch ich habe mich 2014 in Island verliebt! Das ganze Land gleicht einem einzigen, großen Abenteuerspielplatz. Also möglichst schnell raus aus Reykjavik (meiner Meinung reicht dort 1 Tag nach der Ankunft vollkommen aus) und rein in die Natur.

    Ein „Lieblingsplatz“ fehlt mir hier in diesem Round-Up aber, nämlich das Flugzeugwrack am Strand von Sólheimasandur – eine einmalige Foto-Location im Süden der Insel, nur wenige Kilometer von der Ringstraße entfernt. Bilder und Wegbeschreibung gibt es hier: http://www.travelpins.at/flugzeugwrack-island/

    Liebe Grüße aus der Steiermark,
    Flo

  5. Hallo Katrin. Die Liste ist schon ziemlich umfassend und treffend. Wir fanden die Fahrt zum Karahnukar Stausee sowie die Besichtigung desselben spektakulär. Viel Spass in Island – es ist einfach einzigartig. Lg Sandra

  6. Ich fand schon den isländischen Hund toll, aber Island an sich beeindruckt mich dann auch noch mal! Zwar war ich noch nie in Island, aber deine Tipps würde ich echt gerne mal nachgehen :)

  7. Hallo, das ist wirklich eine sehr umfangreiche Sammlung an wirklich tollen Tipps. Eine Anmerkung möchte ich mir jedoch erlauben: Aus umwelttouristischer Sicht trägt ein längerer Aufenthalt zu einem besseren Verhältnis von Anreiseaufwand und Aufenthaltsdauer bei. Für eine Island-Reise empfehle ich daher aufgrund der Fülle und Vielfältigkeit an Sehenswürdigkeiten eine Mindestaufenthaltsdauer von zwei Wochen. Für einen Kurztrip, wie oben teilweise empfohlen, ist Island meiner Meinung nach kein geeignetes Reiseziel.

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