Ausblick im Arnhemland.
Ausblick Ubirr Rock Kakadu Nationalpark
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Highlight im Northern Territory

Wunderschöner Kakadu National Park im Norden Australiens

Der Kakadu Nationalpark zählt für mich zum schönsten und abwechslungsreichsten Nationalpark im Northern Territory. Vielleicht sogar in ganz Australien. Er zählt zum UNESCO Weltkulturerbe. Unser erster Eindruck nach der Parkeinfahrt aus Katherine kommend ist kein guter. Die Landschaft ist recht langweilig. Die Vegetation ist so dicht, Bäume stehen eng beeinander. Dadurch sieht man außer Straße erstmal nichts. Das geht auch eine ganze Weile so. Es ist ermüdend.

Doch sobald man im Kakadu National Park drin ist, lässt uns die Natur nur noch staunen.

Ein schöner Ort folgt dem nächsten. Der Kakadu Nationalpark ist riesig – wie alles in Australien. Sechs Tage haben wir hier verbracht. Wir hätten  locker doppelt so lange bleiben können. Ins angrenzende Arnhem Land sind wir ebenfalls gefahren. Allerdings nur im Rahmen einer Tour (später folgen Details).

Highlights im Kakadu Nationalpark

Wie bereits erwähnt ist der Kakadu Nationalpark und Arnhemland ein absolutes Highlight in Australien.

Leider waren nach Ende einer langen Regenzeit Anfang Mai noch nicht alle Straßen geöffnet. Der Zugang zu den Jim Jim Falls und Twin Falls war noch gesperrt. Genauso wie diverse Wanderwege und Zugänge.

Unser Tipp: Besucht direkt bei Ankunft das Visitor Center. Holt euch aktuelle Informationen ein und erfragt, welche Straßen und Wanderwege geöffnet sind.

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Ubirr

Die uralten Felsmalereien und Felsformationen an Ubirr gehören zu den besten Rock Art Galerien Australiens. Die Geschichten dazu sind auf vielen Hinweistafeln zum Nachlesen aufgeschrieben.

Zum Sonnenuntergang genießen wir den Ausblick vom Nadab Lookout. Diese Farben und die Atmosphäre sind so toll, dass wir gleich zweimal hier hergefahren sind.

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Warradjan Aboriginal Cultural Center

Die ursprünglichen Bewohner des Kakadu Nationalparks wohnen seit über 50.000 Jahren in dieser Region. Gemeinsam mit Parks Australia verwalten sie diesen Nationalpark. Warum also nicht mehr über die Geschichte der Ureinwohner im Warradjan Aboriginal Cultural Center erfahren?

Falls ihr in der Cooinda Lodge im Nationalpark wohnt, kommt ihr an der Abzweigung sowieso vorbei. Das Museum ist wirklich super gemacht. Es erzählt und erklärt das Leben der Aboriginals anhand vieler Zitate und Geschichten. Dazu seht ihr viele Werkzeuge, Kunstgegenstände und alltägliche Gegenstände der Ureinwohner.

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Nourlangie Rock (Burrunggui)

Entlang eines 1,5 km langen Rundwegs am Nourlangie Rock (Burrunggui) kommst du an vielen Felsmalereien vorbei, die schon mehrere tausend Jahre alt sind. Ihr könnt entscheiden, ob ihr an einer geführten Tour von Rangern oder auf eigene Faust erkunden wollt. Die Rock Art (Felsmalerei) im Kakadu zählt einige der besten Aborigines Kunstwerke in ganz Australien.

Hier lassen wir uns Zeit und lesen die Tafeln genau durch und bestaunen die Malereien.

Nourlangie - Angbangbang Gallery Kakadu Nationalpark
Nourlangie – Angbangbang Gallery im Kakadu Nationalpark.
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Nawurlandja

Beim Nawurlandjy Lookout Walk bekommt ihr eine hervorragende Aussicht auf Nourlangie und Angbangbang Billabong. Ihr könnt hier übrigens von Parkwächtern geführte Wanderungen machen, oder auf eigene Faust den Lookout Walk gehen. Von den Rangern erfahrt ihr viel über die Felsmalereien der Ureinwohner, deren Geschichten und auch über die Pflanzen, die hier wachsen.

Besonders schön ist die Tour zum Sonnenuntergang. Dauer des Rundweg: 30 – 40 Minuten. Ganzjährig zugängig, sowohl zur Trockenzeit als auch zur Regenzeit.

 

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Arnhemland

Das Arnhem Land gehört streng genommen nicht zum Kakadu Nationalpark. Der Ort ist aber einer der wenigen Ausgangspunkte für Touren in das letzte Gebiet der Ureinwohner Australiens. Hier spürt ihr die unendlichen Weiten des fast unbewohnten Land der Aboriginals.

Arnhemland kann nur im Rahmen von Touren besucht werden. Lediglich das Injalak Arts Center könnt ihr dank spezieller Permit auf eigene Faust besuchen. Wir haben die Tagestour „Arnhemlander Cultural & Heritage 4WD Day Tour“ unternommen. So erfahren wir mehr von traditioneller Aboriginal Kultur, ihren Bräuchen und sehen abenteuerliche Orte und unberührte Natur. Im Injalak Arts Center kaufen wir Aboriginal Kunst direkt bei den Künstlern.

Mehr zur Tour im nächsten Punkt.

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Cahils Crossing

Diese legendäre Überquerung zum Arnhemland hat traurige Berühtheit. Ein Vater wurde mit Auto von der starken Strömung weggespült, die Salzwasserkrokodile erledigten den „Rest“. Einheimische die die Straße im Fluß Barfuß überquerten, wurden ebenfalls von Krokodilen erwischt und getötet.

Seid vorsichtig und geht nicht zu Fuß auf der Straße über den Fluß. Egal wie niedrig das Wasser hier steht. Viele Australische Touristen waren bei unserem Besuch nicht ganz zu verantwortungsvoll. Achtet außerdem auf die starke Strömung.

Sehr gut könnt ihr die Straße vom View Point aus beobachten. Ein Schauspiel für jeden. Mit Glück gibts Salzwasserkrokodile kostenlos zu sehen.

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Jim Jim Falls und Twin Falls

Diese spektakulären Wasserfälle konnten wir nur beim Helikopterflug aus der Luft sehen. Nach der langen Regenzeit war auch hier die Straße noch gesperrt. Sie sind neben der Felsmalereien das Markenzeichen des Nationalparks.

Ihr könnt hier entweder wandern, Vögel beobachten oder im Wasser schwimmen. Überprüft auch hier, ob Krokodile in der Nähe sind.

Auch hier dürft ihr offiziell nur mit einem Allrad-Fahrzeug fahren. Alternativ könnt ihr im Besucherzentrum Touren buchen.

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Gunlom Falls

Sehr gerne hätten wir im Pool der Gunlom Falls gebadet. Leider war diese Straße noch gesperrt. Oft sind die Gunlom Falls nur zur Trockenzeit geöffnet. In der Regel ab April, bei uns leider noch nicht einmal Anfang Mai.

Falls ihr die Möglichkeit habt: Besucht diese Wasserfälle und genießt die Aussicht über den Kakadu Nationalpark.

Einen Campingplatz mit Grill und  solarbetriebenen Duschen gibt es hier ebenfalls.

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Maguk Gorge

Ebenfalls nur zur Trockenzeit erreichbar ist die Maguk Gorge. Diese felsige Schlucht liegt ungefähr eine Stunde von Cooinda entfernt. Sie ist nur mit Allradfahrzeugen zu erreichen. Leider war auch hier die Straße für uns gesperrt.

Wir hätten mit unserem Camper laut Vertrag keine 4×4 Strecke befahren dürfen. Es sei denn zu einem Campingplatz. Wir haben viele Berichte gelesen, in welchen die Touristen trotzdem mit ihrem Camper hier her gefahren sind. Bei uns stellte sich die Frage am Ende nicht, da die Zufahrt gesperrt war.

Beim nächsten Mal reisen wir so, dass wir im klaren Wasser der Pools baden können!

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Tipps für Touren im Kakadu Nationalpark

Wir haben diverse Touren unternommen, um die Vielfalt des Parks zu erleben. Da dies nicht immer auf eigene Faust möglich ist, haben wir folgende Touren gebucht:

Arnhemlander Cultural & Heritage 4WD Day Tour

Diese Tour ist mein absolutes Highlight im Kakadu Nationalpark! Der Tagestrip ins Arnhemland, Land unter Verwaltung der Aboriginals, darf keiner ohne spezielle Permit betreten. Schon gar nicht individuell.

Die Tour ist variabel und jedesmal anders, garantiert uns unser Guide. Je nach Gruppengröße ist der Besuch von manchen Plätzen erlaubt oder verboten. Wir besuchen das Injalak Art Center. Erhalten außerdem Zugang zu nur wenigen Menschen zugänglichen Felsmalereien (im Gegensatz zum Kakadu ohne Zäune), heiligen Begräbnisstätten und anderen wichtigen Orten der Ureinwohner.

Diese Orte machen diesen Trip zu einem wirklich unvergesslichen Erlebnis. Wo sieht man schon menschliche Knochen herumliegen? Wo geht man unberührte Pfade und bahnt sich seinen eigenen Weg durch hohes Gras?

Diese Tour könnt ihr zur Regenzeit nicht unternehmen, da die Straße bei Cahils Crossing oft mehr als .2 m Höhe überflutet ist.

Mehr Infos und Details gibt es hier auf der Webseite von Kakadu Cultural Tours

Scenic Flight mit Helikopter (ohne Türe)

Der Helikopterflug bringt uns vom Nationalpark über das Arnhem Land Plateau, Jim Jim Falls, Twin Falls und Double Falls. Auch wenn der Flug für eine Stunde mit 650 AUD („nur“ 450 Euro“) eine der teuersten Touren ist. Sie ist jeden Cent wert. Alleine der Anblick auf die Weite und das Plateau – unbezahlbar.

Dann der Flug durch die enge Schlucht (leider ohne Vorankündigung des Piloten, daher habe ich kein Foto davon. Mir fiel einfach die Kinnlade nach unten). Zuerst fliegen wir dicht über Baumwipfel einen Hang hinauf. Plötzlich endet der Flug über die Gipfel und öffnet vor uns die unendlichen Weiten des Arnhem Land Plateau. Unbezahlbar. Für mich einer der bislang spektakulärsten Helikopterflüge, die ich bis heute unternommen habe (und das waren einige).

Diesen Flug gibt es für nur 250 AUD mit einer Cessna. Mit der Cessna kommt der Pilot nicht so dicht an Felsen ran. Auch kann man damit nicht in die enge Schlucht bei den Jim Jim Falls fliegen. Darum raten wir, unbedingt die teure Flug mit dem drop

Helikopter zu unternehmen. Ein wirklich unvergessliches Erlebnis.

Zur Webseite mit der Übersicht der Scenic Flights von Kakadu Air

Yellow Water Boat Cruise

Fahrt mit dem Boot durch die Wetlands. Hier bekommst du garantiert Krokodile (Salties; Leistenkrokodile) zu Gesicht. Außerdem so ziemlich viele Vogelarten. Für „Birdies“ ein Paradies. Je früher am Tag umso besser, denn die Tiere sind früh am Morgen am aktivsten, bzw. die Krokodile liegen dann noch auf Sandbänken außerhalb des Billabongs.

Zur Webseite um die Tour direkt bei Kakadu Tourism zu buchen

Wir buchen die Guluyambi Cultural Cruise

Während der Bootstour auf dem East Alligator River schippert ihr entlang unberührter Wildnis, seht mit Glück Wildpferde, Wasserbüffel und große Salzwasserkrokodile („Salties“). Außerdem fahrt ihr (je nach Tageszeit) zur berüchtigten Überfahrt Cahils Crossing ins Arnhemland. Während unserer Bootstour war der Wasserstand sehr hoch. Zwei Landcruiser, die die überflutete Straße überquerten, waren fast komplett unter Wasser. Nur wenige Zentimeter des Dachs waren noch zu sehen. Sehr spektakulär und ein Highlight für alle Schaulustigen am Lookout.

Unser Aboriginal Guide hat uns Einblicke in Kultur, Dreamtime Geschichten, Nahrungsmittel am und im Fluss sowie deren Verwendung erklärt. Für viele ein Highlight ist das kurze Betreten von Arnhemland. Hier zeigte und Terrence, wie gut er mit Speer umgehen kann.

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Weitere Tipps zum Kakadu Nationalpark

Eintritt

Wer in den Park möchte, braucht einen Pass. Diesen könnt ihr vor der Reise auf der Parks Australia Webseite erwerben. Der Pass kostet 25 AUD für Erwachsene (Familien mit 2 oder mehr Kindern 65 AUD) und ist 7 Tage gültig. Er kann kostenlos auf 14 Tage verlängert werden. Im Pass enthalten sind kostenlose Touren der Ranger, Ranger Talks (sehr zu empfehlen) und weitere kulturelle Aktivitäten, die ihr im Besucherzentrum abfragen könnt (je nach Saison ändern diese sich).

Anreise

Der Kakadu Nationalpark (Jabiru) liegt ungefähr drei Stunden von Darwin entfernt. Aus Katherine sind es 3,5 – 4 Stunden. Vom Litchfield Nationalpark ebenfalls 3,5 – 4 Stunden.

Tankstellen im Kakadu Nationalpark

Unbedingt in Katherine oder Darwin volltanken. Kurz vor Parkeingang waren aus Katherine kommend am Mary River Roadhouse die Zapfsäulen defekt. Aus Darwin kommend hatte das Bark Hut Inn Roadhouse geschlossen. Wobei dieses eher ganz verlassen aussah. Im Park gibt es drei Tankstellen zum Volltanken. Cooinda Lodge Kakadu, die Stadt Jabiru und am Aurora Kakadu Resort.

Zeltplätze im Kakadu National Park

Es gibt zahlreiche Campsites im Park. Wir suchten uns einen mit Strom. In Jabiru hat uns die Campsite am Kakadu Lodge & Caravan Park am besten gefallen. Kosten:  46 AUD pro Nacht.

Die Campsite an der Cooinda Lodge Kakadu war viel lauter. Auch die Moskitos aufgrund der Lage in den Weltlands sehr zahlreich. Die Waschräume waren nicht sauber. Kosten: 41 AUD pro Nacht.

Unterkunft im Park

Hier haben wir zwei Nächte im von Aboriginals betriebenen Anbinik Kakadu Resort verbracht. Hier findest du die preiswertesten Unterkünfte, falls du nicht mit einem Camper oder Wohnmobil unterwegs bist. Die Hütten haben ein eigenes Bad mit Dusche im Freien, eine kleine Terrasse und nebenan Kochmöglichkeiten.

Mit Mietwagen oder Wohnmobil (Camper)?

Während des 3-monatigen Australien Trips habe ich beides getestet. Jederzeit würde ich beim nächsten Trip mit einem Wohnmobil / Camper reisen. Dabei kommt ihr an die schönsten Campingplätze, die um einiges günstiger sind als Unterkünfte.

Wobei ich die Cooinda Lodge Kakadu wunderschön fand. Im Wohnmobil habt ihr hier den großen Vorteil: Selber kochen.

Alternativ zum Wohnmobil sehen wir definitiv einen Geländewagen. Manche Strecken hätten wir mit unserem Camper nicht befahren dürfen. Einen 4×4-Camper hatten wir leider nicht.

Krokodile im Park

Wußtet ihr, dass schätzungsweise 10.000 Krokodile im Kakadu Nationalpark sind? Achtet darum, wirklich nur an ausgewiesenen und Krokodil-freien Stellen zu baden.

Immer im Mai: Taste of Kakadu

Falls ihr im Mai im Park seid, solltet ihr unbedingt einen Event des „Taste of Kakadu“ besuchen. Wir konnten so zusehen (und probieren) wie Aboriginals Feuer machen, damit kochen und es danach auch testen. Super interessant!

Hier mehr Infos dazu ansehen

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Beste Reisezeit

Der Norden des Northern Terrotory, wo der Kakadu Nationalpark liegt wird in den Montaten Dezember – März oft von heftigen Monsunregen heimgesucht. Straßen sind überflutet, so dass ihr oft nicht alle Orte besuchen könnt. Selbt im April und Mai können dann manche Pisten im Kakadu noch nicht befahrbar sein.

Die Temperaturen liegen dann oft bei 40 Grad. Touren ins Arnhelmland finden dann oft nicht statt. Die Straße nach Ubirr wurde kurz vor unserer Ankunft Anfang Mai wieder passierbar. Das Wasser stand noch ca. 30 cm hoch vereinzelt auf der Straße, was aber mit unserem Camper kein Problem war. Da Straßenschilder mit Hinweisen auf gesperrte Straßen oft nicht stimmen (laut diesen war die Straße noch gesperrt), raten wir das Informationszentrum des Nationalparks aufzusuchen.

Hinweis: Unbedingt Moskito Spray mitbringen!

Autofahren Australien Kakadu Nationalpark überflutete Straßen
Einige Straßen standen im Kakadu Nationalpark noch leicht unter Wasser.
kakadu-nationalpark-road-conditions-pruefen
Prüft im Besucherzentrum unbedingt die Straßenbedinungungen. Diese Schilder sind oft nicht aktuell.

Weitere Tipps für Orte im Northern Territory für euren Roadtrip:

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