Karijini National Park: Leuchtend rote Schluchten und natürliche Pools

Fortescue Falls - Dales Gorge | Karijini Nationalpark
Fortescue Falls - Dales Gorge

Vor meiner Australien Reise wurde mir nahegelegt, unbedingt den Umweg von Exmouth an der Westküste ins Outback zum Karijini National Park in der Pilbara zu nehmen. Der Park inmitten der Hamersley Range sei einer der größten und eindrucksvollsten Nationalparks Westaustraliens und somit ein Highlight und Must see. Tiefe Schluchten (Gorges), Wasserfälle, natürliche Pools mit kaltem kristallklarem Wasser.

Man müsse oft zwischen den Felsen klettern, dass sei doch meine Leidenschaft. Meine Neugier war geweckt und so kam es, dass wir nach einer wunderschönen Auszeit am Ningaloo Reef bei Exmouth den weiten Weg ins Outback antraten.

Karijini Nationalpark – Abenteuer im Outback

Leuchtend rote Felswände stürzen im Karijini Nationalpark in die Tiefe. Inmitten der Schluchten liegen natürliche Swimmingpools und Wasserläufe, die wir an zwei Tagen durchwaten, schwimmen oder entlang klettern. Ich fühle mich wie auf einem großen Abenteuerspielplatz. Nur dass hier die Natur der Schöpfer ist.

Auf allen vieren klettere ich durch enge Schluchten, unter mir eiskaltes azurblaues Wasser. Die Schlucht endet in einem Pool, in dem ich mich abkühlen kann. An manchen Stellen kommen wir nur durchs Wasser weiter. Rucksack, Kamera und Klamotten lassen wir zurück. Nur im Bikini und mit Schuhen (bei den glitschigen Steinen eine Hilfe) bekleidet.

So unternehmen wir zwei Tage lang Klettertouren durch die Gorges. Dales Gorge, Weano Gorge, Hankock Gorge und Joffre Gorge.

Das Abenteuer fernab der Zivilisation und Handyempfang ist groß. Die Anfahrt zum Karijini Nationalpark aus Exmouth ist lang und dauert mit Tankstopps und Pausen knapp acht Stunden. Generell rate ich jedem, alle Tankstops und Roadhouses die auf dem Weg liegen anzufahren. Bei heißen Temperaturen und geradeaus verlaufenden Straßen ermüdet man schnell. Broome (unser nächstes Ziel, ist 1000 km entfernt).

Viele Menschen verirren sich nicht hier her. Schade, denn für mich ist es einer der schönsten Orte Westaustraliens. Ein Ort, an dem man komplett herunterfahren und eins mit der Natur sein kann.

Farbenfrohe Landschaft die beeindruckt

Schon am Eingang beeindruckt die rote Erde. Wir stoppen, um die Parkgebühren von 12 AUD zu bezahlen.

Beim Fahren über die roten Pisten wirbeln wir regelrecht Sand auf. Im Rückspiegel ist nichts mehr zu erkennen. Wir sind umgeben von kontrastreicher Natur: mintgrüne Spinifex Büsche, zerklüftetes kupferfarbenes Gestein der Schluchten, weiße Eukalyptusbäume und in Grüntönen vorhandene Akazien-Haine. Der Himmel ist blau. Zwischendurch blühen gelbliche Senna-Pflanzen oder leuchten meterhohe Termitenhügel im Rot der Erde hervor.

Roter Sand Karijini NationalparkSteile Schluchten, Wasserfälle und natürliche Pools erwarten uns! Drei Nächte und zwei volle Tage haben wir im Karijini NP verbracht, um so viele Schluchten wie möglich zu erkunden.

Am Parkeingang bezahlen wir die 12 AUD Eintrittsgebühren und setzen den Weg zum Karijini Eco Retreat fort. Keine günstige Unterkunft aber die Einzige im Park, wenn man nicht in teuren und laut Berichten in die Jahre gekommenen Motels in Tom Price wohnen möchte. Zähneknirschend haben wir also hier für drei Nächte gebucht.

Unser Glamping Zelt ist sehr einfach, bietet aber bequeme Betten und warmes Wasser. Das ist nötig, denn hier hat es nur noch 22 Grad und nachts wird es richtig kühl. Vor allem wenn man wie wir die tropischen Temperaturen am Ningaloo Reef gewohnt ist.

Abends gibt es nur ein Restaurant mit überschaubarer Karte. Doch die Gerichte schmecken wirklich gut. Am Nachmittag gibt es sogar leckere Burger und Salat.

Unsere Wanderungen im Karijini NP

Tag 1: Dales Gorge, Kalamina Gorge und Joffre Gorge

Wir starten am Besucherzentrum. Hier statten wir uns mit Karten aus und lassen uns beraten, welche Gorges wir an beiden Tagen besuchen können und sollten. Die am leichten zugänglichste ist die Dales Gorges östlich des Besucherzentrums. Diese Schlucht hat einen permanenten Wasserfall (Fortescue Falls) mit Pool und jeweils an den Enden der Schlucht mit dem beliebten Circular Pool und dem Fern Pool weitere Möglichkeiten, sich abzukühlen.

Also fahren wir direkt zum Parkplatz der Fortescue Falls, wie uns empfohlen wurde.

Karijini Nationalpark Dales Gorge
Der Abstieg in die Dales Gorge vom Fortescue Falls Parkplarz gesehen

Karijini Dales Gorge Lookout Fortescue Falls

Warnungen über freiliegende Asbestadern zeigen, welche Gefahr hier im Gestein des Parks lauert.

Asbest Warnung Dales Gorge Karijini NationalparkÜber Treppen steigen wir in die Dales Gorge hinab. Es empfiehlt sich den Gang ans Ende zum idyllisch gelegenen Fern Pool (nur 300 m). Hier gibt es einen kleinen Badesteg mit Leiter, um in den Pool zu gelangen.

Fern Pool - Dales Gorge | Karijini NationalparkBeim Weg dahin solltest du einen Blick nach links in die Bäume werfen. Duzende Flughunde hängen hier kopfüber in den Bäumen verteilt. Überhören kann man die Tiere eigentlich nicht, denn sie schreien so laut, dass wir sie schon aus der Ferne hören können.

Zurück geht es zu den Fortescue Falls, die mit ihrem natürlichen Amphitheater aus Gestein für mich viel schöner liegen als den am anderen Ende der Gorge liegenden Circular Pool.

Fortescue Falls - Dales Gorge | Karijini Nationalpark
Fortescue Falls – Dales Gorge

Der Weg durch die Schlucht ist im April zu meinem Besuch einfach begehbar. Ab und zu muss man über Steine durch seichtes Wasser klettern. Eine Herausforderung sollten diese Stellen für keinen sein, der gesund und gut zu Fuß unterwegs ist.

Dales Gorge Karijini National ParkRote Felswände Dales Gorge Karijini NP, Westaustralien

Nach rund einer Stunde und zahlreichen Fotostops gelangen wir ans Ende zum Circular Pool. Wir machen eine Pause und wer möchte kann sich ins kühle Nass stürzen. Wir erwischen einen kühleren Tag (für mein Empfinden) und mir ist nicht nach eiskaltem Wasser.

Dales Gorge, Circular Pool | Karijini NationalparkAlso beschließen wir, den kurzen aber steilen Anstieg zum Three Ways Lookout nach oben zu gehen, um den Rückweg am Rand der Gorge zu bestreiten. Denselben Rückweg durch die Gorge wollten wir nicht noch einmal gehen. So haben wir beide Aussichten genossen.

Danach fahren wir zur über das Visitors Center und die 4×4 Road erreichbare Kalamina Gorge. Diese Schlucht führt aktuell wenig Wasser und sieht kurz vor Sonnenuntergang im Schatten liegend weniger spektakulär aus.

Schnell fahren wir weiter zur Joffre Gorge und auf der anderen Seite zum Joffre Lookout, da dieser laut Parkmitarbeitern ab morgen geschlossen ist. Die Aussicht kurz vor Sonnenuntergang ist wundervoll. Vor allem der Pool der von rundlich geformten Gestein wie ein Amphitheater wirkt und einem über 100 m hohen Wasserfall eingerahmt wird, gefällt mir.

Bequemerweise beginnt der Abstieg in diese Schlucht direkt am Karijini Eco Retreat – unserer Unterkunft mit Safarizelten.

Joffre Lookout Karijini NationalparklTipps und Infos für den Besuch der Dales Gorge:

Für mein Empfinden sind die Einstufungen des Schwierigkeitsgrades ein wenig übertrieben. Trotzdem rate ich jedem, am Parkplatz der Fortescue Falls über die Treppen in die Schlucht zu steigen statt über die Steine am Dales Gorge Parkplatz. Hier könnte es beim Hinabsteigen rutschig sein. Wir sind an dieser Stelle aus der Schlucht aufgestiegen, was kein Problem darstellte.

Achtet auf die freiliegenden Asbestadern beim Auf- bzw. Abstieg vom Dales Gorge Parkplatz Richtung Circular Pool. Die hellblauen Fasern im Gestein sind kaum zu übersehen. Sieht man sie einmal, findet man immer mehr frei herumliegen.

Insgesamt haben wir drei Stunden für die Wanderung mit Fotostopps und kleiner Pause benötigt. Der Weg durch die Schlucht ist 2 km lang und dauert ca. 1 – 1,5 h.

Karijini Nationalpark Asbest
Freiliegende Asbestadern sind leicht an den graublauen Fasern zu erkennen

Tag 2: Oxer's Lookout, Weano Gorge und Hancock Gorge

Am Oxer's Lookout bietet sich uns ein genialer Panoramaausblick, denn hier treffen gleich vier Schluchten aufeinander: Weano Gorge, Joffre Gore, Hancock Gorge und Red Gorge. Tief geht es hinab in die zur Hälfte im Schatten liegenden Schluchten.

Karijini Nationalpark, Oxer's Lookout
Oxer's Lookout – hier treffen gleich vier Schluchten aufeinander!

An der Weano Gorge schauen wir beim Abstieg kurz den kleinen Pool an und gehen den 1,5 km langen Weg rechter Hand direkt zum Handrail Pool.

Weano Gorge Pool, Karijini NationalparkRecht schnell merken wir, dass mit Kleidung, Rucksack und Kamera der Weg anstrengend und nass wird. Nur mit Bikini, Schuhen (können ruhig nass werden) und GoPro Kamera bewaffnet waten und schwimmen wir durchs Wasser, klettern über glitschige Steine, einen kleinen Pool und gelangen recht schnell zur Handrail, die uns zum Pool herabführt.

Kleiner Pool auf dem Weg zum Handrail Pool

Karijini Nationalpark, Weg zum Handrail Pool
Der Weg zum Handrail Pool führt durch Wasser (leider sehr schlechte Qualität da die GoPro mit starken Kontrasten nicht so gut klar kommt)

Weano Gorge kleiner Pool Karijini NP

Zum Handrail Pool verengt sich die Schlucht bis auf 1 Meter
Handrail Pool Karijini Nationalpark
Handrail Pool Weano Gorge im Karijini Nationalpark

Hier hätten wir laut Beschreibung eine viel anspruchsvollere Wanderung erwartet. Letztendlich ist auch dieser Teil für jeden machbar, der gesund und fit ist.

Danach ging es in die Hankock George, einer der tiefsten und schmalsten Schluchten im Park. Hier geht es erstmals über Steine und eine Leiter bergab. Ein kurzes Stück kannst du entlang des Wasserlaufs über Steine gehen.

Hancock Gorge Richtung Handrail Pool
Der Weg in der Hancock Gorge Richtung Handrail Pool

Danach hast du die Wahl zu schwimmen oder an dem Felsvorsprung der Wand entlang zu klettern. Ich wollte sowieso schon lange mal wieder klettern, also lies ich meine Klamotten an, konnte Kamera und Rucksack mitnehmen und hangelte mich von Griff zu Griff.  Andere schwammen gemütlich im kalten klaren Wasser unter mir durch die Schlucht.

Hankock Gorge Karijini Nationalpark
Klettern (rechts am Fels) oder schwimmen lautet die Devise auf dem Weg zum Kermit Pool in der Hankock Gorge

Danach war für mich Schluss. Ich ging ein kleines Stück im Spider Walk. Der Name könnte nicht passender sein, da man sich hier wirklich mit beiden Händen und am Grund mit den Füßen durch die etwas 1 – 1,5 m breite Schlucht hangeln und voran tasten muss. Um weiter zu gehen fehlte mir die Lust. Es wäre aber aus meiner Sicht machbar gewesen, wenn man ein wenig Lust am Klettern hat und außerdem keine Ausrüstung dabei hat, die nicht nass werden sollte.

Hankock Gorge Spider WalkLeider war für meine kleine Actioncam (GoPro Hero 5) die Lichtverhältnisse in der Schlucht zu krass (Hell-Dunkel-Kontrast), als dass ich gute Bilder hätte hochladen können. Es bleibt aber die Erinnerung an zwei wundervolle Tage im Karijini Nationalpark. Wirklich einer der bislang schönsten und abenteuerlichsten Orten meiner insgesamt dreimonatigen Australienreise.

Wissenswertes zum Karijini National Park

Der Karijini Nationalpark ist mit 627 km² der zweitgrößte Nationalpark in Australien und ist berühmt durch seine durch Erosion entstandenen Schluchten. Diese Schluchten (englisch Gorges) reichen bis 100 Meter tief und leuchten Kupferrot, da im Gestein viele Mineralien – vor allem Eisenerz – vorkommen.

Wörtlich übersetzt bedeutet Karijini „kommt von weit her“ oder „ist sehr alt“. In der Tat sind die Felsen hier über 2,500 Millionen Jahre alt. Bestimmte Plätze dienten den Aborigines mehr als 18.000 Jahre zu kulturellen Zwecken.

Wir befinden uns mitten in einer tropischen Halbwüste. Es ist heiß und kleine Moskitos schwirren herum.

Traurige Berühmtheit durch den Abbau von blauem Asbest

Bis 1996 war der Nationalpark alles andere als ein Paradies für Naturliebhaber. Denn in der Yampire Gorge wurde jahrelang extrem giftiges Blauasbest abgebaut. Durch den dadurch entstehenden Staub kamen hier viele Menschen durch Krebs als Spätfolge ums Leben und das kleine Städtchen Wittenoom ist eine vom Asbest-Staub kontaminierte Geisterstadt, in welcher nur noch wenige alte Menschen leben.

Durch die entstehende Erosion liegen auch heute noch Asbestadern im Gestein frei. In der Wittenoom Gorge, der Yampire Gorge und für Touristen wichtig, die Dales Gorge. Vor allem beim Abstieg in die Dales Gorge Richtung Circular Pool kann man die hellblauen faserigen Gesteinsschichten sehen, wenn man darauf achtet. Vor dem Betreten der ersten beiden Gorges wird dringend abgeraten. Die beiden Schluchten fehlen in einigen erhältlichen Karten und sind im Park auch nicht ausgeschildert.

Trotz der Gefahr wird nicht ausdrücklich geklärt, wie gefährlich die freiliegenden Adern in der Dales Gorge wirklich sind. Man sollte auf unbedingt Abstand halten und den Kontakt damit vermeiden. Auch das Einatmen in der Nähe solle vermieden werden. Ich habe mich nur kurz in der Nähe aufgehalten, um ein Bild zu machen, damit ich hier besser darauf hinweisen kann. Viele Touristen (vermeintlich viele Australier) scheint dies Tatsache, dass auch nur ein Partikel an Asbest Staub Krebs auslösen könnte nicht zu stören. Sie besuchen weiterhin die beiden besonders stark betroffene Schlucht Yampire Gorge und auch die Geisterstadt Wittenoom.

Leider bedeutet in Australien der Name Nationalpark nicht, dass nicht Minen dort vorhanden sein dürfen. Nachdem das Land an die Aborigines zurückging, verkauften diese einen Teil des Nationalparks, da eine Eisenerzader Gewinn versprach. So wird auch heute noch im Karijini Nationalpark Eisenerz abgebaut und nach Port Headland gebracht.

Beste Reisezeit für den Karijini Nationalpark

Die beste Reisezeit sind die kühleren Monate zwischen Mai und Oktober. Am Tag ist es für europäische Verhältnisse trotzdem heiß (zw. 25 – 32 Grad) und die Sonne ist gnadenlos. Im Gegensatz zu den wärmeren Monaten mit Temperaturen über 40 Grad ist es dann aber erträglich. Nur das Wasser in den Schluchten kann im April und Mai noch sehr kalt sein.

Viele Tafeln warnen vor Kälteschocks. Ich fand das Wasser anfangs kalt, dann sehr angenehm und erfrischend (Ende April/Anfang Mai).

Anfahrt zum Karijini National Park

Über den Highway gelangt man ab Exmouth bzw. Coral Bay oder ab Port Headland im Norden über eine geteerte Straße bis zum Parkeingang. Innerhalb des Nationalparks gibt es tiefrote Schotterpisten, die teilweise nur für Allradfahrzeuge (4×4) befahrbar sind. Mit einem Allradfahrzeug hat man den Vorteil, über diese 4×4-Piste die „Abkürzung“ im Park zu nehmen (ca. 40 km von Eco Resort zum Visitors Center oder der Dales Gorge), während man mit einem Campervan den doppelt so langen Umweg über die asphaltierte Straße nehmen muss.

Es liegen genügend Roadhouses mit Tankstellen auf dem Weg, um nicht über Tom Price fahren zu müssen. An Roadhouses stehen Schilder, die über gesperrte Straßen informieren:

Infos über Straßenverhältnisse WestaustralienCampervan oder Glamping?

Mein Fazit: Auch hier lohnt sich ein Campervan auch wenn ich die drei Nächte im Karijini Eco Resort im „Deluxe Eco Tent“ mit Open-Air Bad, heißer Dusche, bequemen Doppelbett und kleiner Terrasse sehr genossen habe.

Unsere Entscheidung gegen ein (laut Bewertungen überteuerten und in die Jahre gekommenen) Motel in Tom Price waren folgende: Die einfache Fahrt aus Tom Price zum Parkeingang beträgt 80 km. Das sind bei unbefestigten Straßen täglich 2 – 2,5 Stunden die man verliert, muss man anreisen.

Daher rate ich dir wenn du wie wir nur ein Auto besitzt, im teuren Karijini Eco Retreat zu wohnen. Auch wenn es echt teuer ist. Die Zeit die du durchs tägliche Fahren benötigst sparst du dir hier ein. Auch das Tanken. Denn Benzin kostet hier einiges mehr als noch in Exmouth oder Port Headland..

Das Restaurant im Eco Retreat bietet gutes Essen, hat aber eine überschaubare Speisekarte. Decke dich vor dem Besuch mit unverderblichen Nahrungsmitteln falls du mal Lust auf etwas „Normales“ hast.

Karijini Eco Retreat Zelt

Eco Tent Karijini Eco Retreaat, Karijini Nationalpark

Tipps und Infos für den Karijini Nationalpark zusammengefasst

  • Eintritt in den Karijini Nationalpark: 12 AUD
  • Besuche zuerst das Visitor Center. Hier gibts die neuesten Infos zu Zuständen der Straßen und Wege in die Gorges Eine Ausstellung zur Geschichte der Aborigines als auch der Tier- und Pflanzenwelt bietet einen Einblick in die Entwicklung der Region.
  • Im Besucherzentrum gibt es detailliertere Karten mit Beschreibungen der Wege in den Gorges. Diese Pläne findet man auch am Eingang der Wanderwege. Die Wanderungen sind eigentlich für jeden machbar, der gesund ist. Natürlich sollte man beim Klettern vorsichtig sein, ich hätte anhand der Beschreibungen viel schwierigere Trails erwartet.
  • ACHTUNG: Vor allem am Abstieg der Dales Gorge liegen Asbestadern frei. Die blauen Fasern sind sehr gut zu erkennen. Schilder mit Hinweisen stehen am Eingang zur Schlucht.
  • Einzige Unterkunft im Park: Karijini Eco Retreat mit Eco Tents inklusive Frühstück. Es gibt ein Restaurant mit überschaubarer Speisekarte aber gutem Essen. Die Zelte sind einfach, haben aber warmes Wasser und sind die einzige Möglichkeit für Leute wie wir ohne Camper, um im Park zu übernachten. Die Anfahrt nach Tom Price ist weit (80 km einfach) und die Unterkünfte dort minimal günstiger.
    Das Leitungswasser im Karijini Eco Retreat ist übrigens trinkbar!
  • Im Park selbst gibt es zwei Campsites: Eine Campsite am Karijini Eco Retreat mit Strom, Wasser und Duschen. Eine weitere Campsite am Dales Campground hat weder Strom noch fließendes Wasser.

Empfehlung für einen Reiseführer für Westaustralien

Bester Reiseführer Westaustralien

Vor meiner Reise habe ich mir fast alle über Australien existierende Reiseführer als ebook gekauft.

Als gedruckten Guide hatte ich lediglich den Westaustralien und das Top End dabei. Diesen fand ich in Kombination mit dem  Lonely Planet Australien (ebook) und dem englischsprachigen Lonely Planet in Kombination mit dem Reiseführer West Coast Australia am besten. Die Guides haben sich perfekt ergänzt.

Für Camper könnte der Iwanowski, der Baedecker und der Loose für Australien ganz okay sein. Ich habe in keinem der Reiseführer wertvollere Tipps bekommen, die ich nicht ausführlicher in einem der oben genannten Reiseführer bekommen habe.

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