Die Top 10 Highlights und weitere sehenswerte Orte für Touristen

Top Sehenswürdigkeiten in Berlin: Diese Orte solltest du nicht verpassen

Top Sehenswürdigkeiten in Berlin: Diese Orte solltest du nicht verpassen 1

Berlin und die Geschichte Deutschlands sind untrennbar verbunden. Wirklich wichtige Bezirke wie das Regierungsviertel um den Reichstag, die Kunstsammlungen in den zahlreichen Museen, die vielen Parks und die kreative junge Szene in den Vierteln Mitte, Prenzlauer Berg, Friedrichshain und Kreuzberg solltest du mindestens einmal im Leben besuchen.

Bist du zum ersten Mal in der Hauptstadt? 

Dann verrate ich dir, welche Orte du unbedingt besuchen musst. Eins vorweg: Berlin könntest du gut und gerne zwei Wochen besuchen und hättest immer noch nicht alles gesehen. Langweile? Fehlanzeige, denn es gibt genug zu erkunden. Kulturell wird dir definitiv mehr geboten, als in jeder anderen deutschen Stadt.

Viel Spaß beim Entdecken!

Das sind die 17 wichtigsten Highlights Berlins

Diese 17 Orte sind nicht nur die beliebtesten Sehenswürdigkeiten, sondern auch bekannte Wahrzeichen und geschichtlich wichtige Orte der Hauptstadt. Meiner Meinung nach solltest du diese Orte beim ersten Besuch auf jeden Fall besuchen.

1. Brandenburger Tor

Das Brandenburger Tor ist das Wahrzeichen Berlins. Einst Symbol der Teilung, heute Symbol der Einheit Deutschlands. Das 26 Meter hohe und 65,60 Meter breite Bauwerk schließt die Prachtstraße Unter den Linden mit fünf Durchlässen nach Westen und zum Pariser Platz ab.

Das einzige erhaltene Stadttor Berlins (einst gab es 18) eignet sich ideal, um deine Sightseeing-Tour zu starten. Direkt am Pariser Platz befindet sich die Amerikanische Botschaft.

Gehst du unter dem Tor durch, gelangst du rechter Hand zum Reichstag. Auf der linken Seite befindet sich das Holocaust-Mahnmal, der Tiergarten und der Potsdamer Platz.

Folgst du der Straße des 17. Juni geradeaus, kommst du direkt zur Siegessäule.

Dsa Brandenburger Tor und der Pariser Platz in Berlin
Das Brandenburger Tor in Berlin ist eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der deutschen Hauptstadt.

2. Reichstag mit gläserner Kuppel

Das traditionsreiche Reichstagsgebäude ist das Zentrum Deutschlands, an dem Politik gemacht wird. Schon im Deutschen Kaiserreich und der Weimarer Republik war der heutige Regierungssitz das Zentrum der Macht.

Du kannst den Sitz des Deutschen Bundestages kostenfrei täglich zwischen 8 und 24 Uhr besichtigen, wobei der letzte Einlass um 22 Uhr stattfindet.

Highlight des Besuchs ist die gläserne Kuppel mit Dachterrasse. Diese kannst du ebenfalls kostenlos besichtigen. Du musst dich nur vorab registrieren. Von oben hast du natürlich den besten Ausblick. Kein Wunder, dass die Reichstagskuppel, von Star-Architekt Norman Foster auf das Gebäude aufgesetzt, eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Berlins ist!

3. Holocaust-Mahnmal

Denkmal für die ermordeten Juden in Europa. In unmittelbarer Nähe des Brandenburger Tors erinnert ein zugängliches Feld aus 2711 Stelen an die ermordeten Juden in Europa. Unterhalb der Stelen befindet sich ein Informationszentrum, welches echt berührt.

Holocaust-Mahnmal Berlin
Holocaust-Mahnmal Berlin

4. Berliner Dom

Im Herzen der Hauptstadt liegt der imposante Berliner Dom. Die reich verzierte Kirche mit mächtiger Kuppel bietet dir einen tollen Überblick über die Großstadt, die Spree, den Lustgarten und die Museumsinsel.

5. Siegessäule

Wenn du vom Brandenburger Tor aus auf die Straße des 17. Juni gehst, gelangst du am Tiergarten Berlin entlang zum Großen Stern (Kreisverkehr). In seiner Mitte steht die Siegessäule, auf ihrer Spitze der Friedensengel Berlin. Im Volksmund sprechen die meisten von der „Goldelse“.

Zum Anlass des Sieges Preußens im Deutsch-Dänischen Krieg 1864 wurde die Siegessäule ursprünglich auf dem Königsplatz (heute Platz der Republik) vor dem Reichstag erreichtet. 1938/39 wurde das Denkmal zur Umgestaltung Berlins durch die Nationalsozialisten in die „Reichshauptstadt Germania“ rund 1,6 km nach Westen versetzt, wo du sie noch heute findest. Inzwischen steht das Monument und Wahrzeichen Berlins unter Denkmalschutz.

Bei Jüngeren ist die Siegessäule allerdings vermutlich eher durch die Abschlusskundgebungen der Love Parade bekannt, die hier 2006 auch ihr Ende fand.

Highlight der Siegessäule ist die Aussichtsplattform, die du über eine Wendeltreppe mit 285 Stufen erreichst. In 51 Meter Höhe hast du einen tollen Panoramablick auf den riesigen Tiergarten und (fast) ganz Berlin. Am schönsten ist ein Besuch im Herbst, wenn sich die Blätter im Park bunt färben.

Infos zum Besuch der Aussichtsplattform

  • Öffnungszeiten: montags bis freitags jahreszeitlich abhängig zwischen 9.30 und 18.30 Uhr geöffnet. Im Winter nur bis 17.30 Uhr. Am Samstag und Sonntag bis 19 Uhr (Sommer) bzw. 17.30 Uhr im Winter.
  • Eintritt: Erwachsene 3,50 Euro; ermäßigt: 3 Euro

6. East Side Gallery

Nur wenige Monate nach dem Fall der Mauer bemalten 118 Künstler aus 21 Ländern einen 1,3 km langen Abschnitt der Mauer in Berlin-Friedrichshain. Somit entstand die größte (kostenlose) Open-Air Galerie der Welt.

Als ich vor Jahren eine Street Art-Tour machte, erzählte man uns, dass der Bruderkuss zwischen Honecker (DDR) und Breschnew (damals Präsident der UDSSR) das bekannteste und am meisten fotografierte Kunstwerk der Mauer ist. Ich bin in den letzten Jahren mehrfach vorbeigekommen. Es ist inzwischen sehr zugeschmiert.

Es werden auch Führungen angeboten. Weitere Infos findest du unter der Webseite der Stiftung eastsidegalleryberlin.de.

Wenn du schon mal hier bist, solltest du auch das Kunstwerk Molecule Man auf der Spree, sowie die wunderschöne Oberbaumbrücke ansehen. Insbesondere zum Sonnenuntergang ein Erlebnis, wenn sich Fernsehturm und Kunstwerk wie ein Scherenschnitt abzeichnen.

Berlin Sehenswürdigkeiten Spree

7. Checkpoint Charlie

Der einst wichtigste Grenzübergang zwischen Ost- und West-Berlin, Checkpoint Charlie, ist einer der touristischsten Orte in Berlin. Die Mauer ist hier mittlerweile verschwunden, jedoch zeigt eine farbige Linie, wo diese früher verlief.

Du kannst hier (gegen Gebühr) mit als amerikanische Soldaten verkleideten Statisten an den Wachhäusern posieren. Dazu gibt's für dich eine Auswahl an Kappen (von UDSSR über DDR bis USA) zu erstehen. Total touristisch und für mich das Geld nicht wert. Checkpoint Charlie selbst solltest du trotzdem einmal im Leben besucht haben. Ein wichtiger Ort in unserer deutschen Geschichte.

Auch die einstigen Kontrollhütten sind sehr beliebte Fotomotive. Darum ist es ziemlich schwer, den Orte ohne Touristen ins Bild zu bekommen.

Tipp: Das Mauermuseum muss richtig toll sein. Habe es selbst noch nicht hineingeschafft. Infos zum Museum findest du auf der Webseite.

8. Berliner Fernsehturm, Alexanderplatz und Hackesche Höfe

Im Herzen der Metropole liegt der Alexanderplatz mit der berühmten Weltzeituhr. Idealerweise hast du zum Erkunden der Gegend auch deine Unterkunft in der Nähe des Alex.

Denn quasi direkt nebenan siehst du schon ein weiteres Wahrzeichen Berlins: Den Fernsehturm, welcher mit 368 Metern sogar das höchste Bauwerk ganz Deutschlands ist! Einen der besten Ausblicke auf Berlin hast du ganz sicher von der Aussichtsplattform auf 203 Metern Höhe.

  • Öffnungszeiten: 10 – 22 Uhr
  • Tickets kosten 18,50 Euro (Erwachsene) und 9,50 Euro (Kinder).

Wenn du schon hier bist, solltest du dir auch die Hackeschen Höfe ansehen. Diese historischen Gebäude im Jugendstil besitzen wunderschöne Hinterhöfe, die zum Flanieren einladen.

Sie sind jeden Tag zugänglich, ab 22 Uhr ist der Zutritt allerdings nur noch für Anwohner erlaubt, denn die oberen Etagen sind normale Wohnungen. Es gibt zahlreiche Flagship-Stores cooler Mode-Labels. Dazu einen ziemlich guten Gin-Shop und viel Street-Art, welche du am besten im Rahmen einer Street Art-Tour erkundest.

9. Kurfürstendamm

Den Kurfürstendamm – kurz Ku'damm – kennt eigentlich jeder als Flaniermeile. Sie ist die große und bekannteste Einkaufsstraße „des alten Westens“, in welcher sich ein Geschäft ans andere reiht.

Die bereits 1542 angelegte Straße war es einst ein Reitweg für die Kurfürsten vom Stadt- zum Jagdschloss. Otto von Bismarck machte 1886 hieraus eine Einkaufsstraße. Sie ist noch heute ein Symbol für den wohlhabenden Westen der Stadt.

Ein paar Überbleibsel aus älteren Tagen gibt es noch, zum Beispiel das „Hard Rock Café“: Eine Institution seit beinahe 30 Jahren, befindet es sich inzwischen in einem denkmalgeschützten Bauhaus-Gebäude direkt am U-Bahnhof „Kurfürstendamm“. Direkt gegenüber findest du das ehemalige „Café Kranzler“, ein Berliner Kaffeehaus seit 1932, welches im Krieg zerstört und von 1958-2000 im ikonischen Rotunde-Gebäude betrieben wurde. Inzwischen wird in den unteren Geschossen Mode verkauft; das Café im Rundbau existiert jedoch noch immer und wird aktuell von der hippen Berliner Kaffeerösterei „The Barn“ betrieben, die inzwischen 11 Cafés in der Stadt betreibt!

Je weiter westlich du gehst, desto teurer die Geschäfte. Es gibt Hermés, Louis Vuitton, Cartier… interessiert mich jetzt nicht so, aber gehört vielleicht zum Kudamm-Feeling dazu.

Das einzige Gebäude, an das es mich zieht, liegt in kürzester Laufdistanz: Das BIKINI, eine „Concept Shopping Mall“ mit vielen Pop-up-Stores, sowie der berühmten Monkey-Bar mit tollem Blick über die Stadt. Du findest das BIKINI-Berlin an der Budapester Straße, direkt auf der anderen Seite der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche.

Und falls du Lust auf ein wenig Kulturprogramm hast: Die Schaubühne am Lehniner Platz ist wirklich sehr empfehlenswert für jeden Fan von zeitgenössischem Theater.

10. Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche

Am berühmtesten Boulevard im Westen der Hauptstadt findest du auch viele historische Bauwerke wie die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche. Eines der bekanntesten Wahrzeichen Berlins, erbaut im 19. Jahrhundert, 1943 zerbombt und danach nicht wieder aufgebaut. Am bekanntesten ist der im Jahr 1961 ergänzte Altarraum mit seinen vielen kleinen bunten Fenstern, die im inneren bei Lichteinfall schön leuchten.

Ein Ort zum Entschleunigen am sonst so belebten Breitscheidplatz.

Gedächtniskirche Berlin
Kaiser-Wilhelm Gedächtniskirche am Ku'damm Berlin

11. Gendarmenmarkt

Einer der schönsten Plätze Berlins ist der Gendarmenmarkt, der zum Ende des 17. Jahrhunderts entstanden ist. Die drei wichtigen Monumente Deutscher Dom, Französischer Dom und das Konzerthaus umgeben den Platz in Berlin-Mitte, der nichts vom Charme der Vergangenheit eingebüßt hat.

Zur Weihnachtszeit findest du hier einen wunderschönen Weihnachtsmarkt. Generell kannst du hier tolle Fotos machen, wenn du am frühen Morgen oder am späteren Abend herkommst.

Nicht unerwähnt bleiben soll auch die Friedrichstrasse, die wohl zu den beliebtesten Einkaufsstraßen der Hauptstadt gehört. Hier kannst du in teuren Läden shoppen und die kleinen Cafés besuchen. Ich bevorzuge allerdings die kleinen Shops rund um die Hackeschen Höfe und im Prenzlauer Berg.

12. Schloss Charlottenburg

Das schönste Schloss in Berlin ist definitiv das Schloss Charlottenburg im gleichnamigen Stadtteil Charlottenburg. Mit Schlosspark, Orangerie und Nebenbauten diente es einst als Sommerschloss der Gemahlin von Kurfürst Friedrich III. Heute ist es ein Museum, mit vielen prunkvollen Sälen und Einrichtungsgegenständen. Wer auf Schlösser steht, muss sich dieses unbedingt ansehen.

  • Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag zwischen 10 und 17.30 Uhr
  • Eintritt altes Schloss: Besichtigung mit Führung oder Audioguide: 12 Euro, ermäßigt : 8 Euro
  • Eintritt Neuer Flügel: Besichtigung mit Führung oder Audioguide: 12 Euro, ermäßigt : 8 Euro
  • Tickets sind nur vor Ort an der Kasse erhältlich
  • Weitere Infos findest du auf der Webseite
Schloss Charlottenburg in Berlin
Schloss Charlottenburg in Berlin

13. Potsdamer Platz

Der Potsdamer Platz ist nicht nur ein Platz, sondern eher ein ganzes Areal voller gläserner Neubauten. Man könnte meinen, dass hier ein Wetteifern der Architekten stattfand. Besonders das Sony Center mit seiner imposanten Zeltdachkonstruktion zieht viele Touristen an.

Das Areal lag vor der Wiedervereinigung im Grenzgebiet und war größtenteils eine Brache. Nach der Wende wurde es komplett umgestaltet, weshalb sich hier auch kaum Anzeichen älterer Bauwerke finden.

Ich bin zugegebenermaßen eher selten hier. Und wenn, dann nur um meine Freunde bei Sony zu besuchen (dessen Sitz befindet sich natürlich im Sony Center). Oder zu Zeiten der Reisemesse ITB, wenn in der Kanadischen Botschaft eine große Party stattfindet.

14. Aussicht vom Panoramapunkt Berlin

Ein Tipp für eine weitere beeindruckende Aussicht ist jedoch der Panoramapunkt Berlin mit der Freiluftausstellung „Berliner Blicke“ im Kollhoff-Tower (Potsdamer Platz 1). Dazu gibt's eine Fahrt nach oben mit dem schnellsten Aufzug Europas! Na, wie klingt das?

Aussicht Panoramapunkt Berlin
Aussicht Panoramapunkt Berlin

15. Museumsinsel

Mitten im Herzen der Großstadt findest du die Museumsinsel auf einer Landzunge in der Spree. Hier findest du fünf verschiedene Museen, die zu den wichtigsten archäologischen Sammlungen, sowie auch Sammlungen mit Kunst des 19. Jahrhunderts in Berlin zählen. Kein Wunder, dass die ganze Museumsinsel 1999 in die Liste des UNESCO Weltkulturerbe aufgenommen wurde.

Update: Bald öffnet das Humboldt-Forum Berlin für Besucher in Berlin. Die Ausstellung beinhaltet ethnologische außereuropäische Sammlungen. Allerdings ist das Museum sehr umstritten, da dort Kriegsbeute (vor allem aus Afrika) ausgestellt werden soll.

Infos zum Humboldt-Forum findest du auf der offiziellen Webseite

Die beiden beliebtesten Museen sind das Bode-Museum sowie das Pergamonmuseum. Beide kann ich wirklich empfehlen.

Für die Museen gibt es einen Museumspass. Mit diesem sparst du Zeit in den Warteschlangen, wenn du ihn dir vorab bestellst.

Gegenüber findest du dann noch das Deutsche Historische Museum, welches ich wirklich empfehlen kann.

16. Flughafen Tempelhof

Im Größenwahn der Nazis einst als größtes Gebäude Europas erbaut und somit eines noch heute eines der spektakulärsten Gebäude der Welt. Ein Besuch durch den stillgelegten Flughafen im Rahmen einer Tour ist absolute Pflicht.

Ich habe mich bei der Mythos Tempelhof Tour keine Sekunde gelangweilt. Viele der Führer haben einst selbst am Flughafen gearbeitet, als dieser noch in Betrieb war und kennen das Gebäude ziemlich gut. Da der Flughafen unter Denkmalschutz steht, muss die Start-und-Landebahn auch immer als solche erkennbar sein. Daher darf man sich nicht wundern, dass die Linien auf dem Teer noch Jahre nach seiner Stilllegung wie neu aussehen.

Die Mythos Tempelhof Tour bringt dich außer in die große Halle auch ins ehemalige Restaurant, die Basketball-Halle der Amerikaner, in Luftschutzbunker unter der Erde und sogar hoch hinauf aufs Dach. Tickets zur Tour „Mythos Tempelhof“ hier buchen.

Es gibt eine weitere Tour „Verborgene Orte“, die ebenfalls 2 Stunden geht. Den Unterschied kann ich nicht sagen, da auch wir im Rahmen der Mythos Tempelhof Tour die Bunker angesehen haben. Tickets zur Tour „Verborgene Orte“ hier buchen.

Infos zum Tempelhofer Feld und Flughafen Tempelhof

  • Anfahrt mit Öffentlichen Verkehrsmiltteln:
    Eingang Tempelhofer Feld aus Neukölln mit U8: Boddinstraße oder Leinestraße. Ringbahn und S8 Haltestelle Tempelhof.
    Für das Flughafengebäude: U6  Paradestraße oder Platz der Luftbrücke.

Tempelhofer Feld

Das Tempelhofer Feld direkt am einstigen Flughafen ist heute ein beliebtes Freizeitgelände. Die Öffnungszeiten richten sich nach der Jahreszeit (in der Regel von 6 Uhr bis 22.30 Uhr.

Nähere Informationen hierzu findest du auf gruen-berlin.de.

17. Nikolaiviertel und Rotes Rathaus

Zu den ältesten Stadtteilen Berlins gehört das Nikolaiviertel. Die kleinen Gassen mit Kopfsteinpflaster entführen dich wieder in die Zeit des Mittelalters. Es ist das erste und älteste Wohngebiet der Großstadt.

Ein weiteres Wahrzeichen stellt das Rote Rathaus von 1861 dar. Es ist Sitz des Oberbürgermeisters und des Senats von Berlin. Den Namen verdankt das Rathaus seinen, in der Sonne leuchtend roten Ziegelsteinen.

Das Rathaus ist montags bis freitags zwischen 9 und 18 Uhr geöffnet, der Eintritt ist kostenlos.

Das rote Rathaus in Berlin mit dem Neptunbrunnen.
Das rote Rathaus in Berlin mit dem Neptunbrunnen.

Berlin und alle Sehenswürdigkeiten auf der Karte

Hier findest du meine Berlin Karte mit allen Highlights, sehenswerten Orten und Tipps für Essen, Bars und weiteren Highlights. Du kannst den Stadtplan auf deinem Handy offline speichern und so einfach und schnell durch die Stadt navigieren.

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Highlights für Street Art, Kunst und Kultur

Mauerpark Flohmarkt und Karaoke

Der Mauerpark liegt im Stadtteil Prenzlauer Berg und ist heute eine beliebte Freizeit- und Erholungsstätte. Hier findest du regelmäßig einen großen Flohmarkt, der schon lange kein Geheimtipp mehr ist. Manchmal denke ich, dass mehr Touristen als Einheimische hier anzutreffen sind.

Jeden Sonntag zieht die Sonntagskaraoke Berliner und Touristen an. Doch auch das ist längst kein Geheimtipp mehr. Es wird Jahr für Jahr voller. Darum bin ich mittlerweile äußerst selten hier. Der Park ist und bleibt allerdings ein großer Anziehungspunkt für Jung und Alt.

Der Park ist durchgängig geöffnet und frei zugänglich.

Mauerpark Berlin Karaoke
Mauerpark Berlin Karaoke

RAW-Gelände und Simon-Dach-Kiez

An der Warschauer Straße liegt das RAW-Gelände mit der Urban Spree. Hier findest du zahlreiche Bars, Clubs, Märkte, Ausstellungen und interkulturelle Projekte, die einen Besuch wert sind. Das Gelände ist komplett mit Graffiti überzogen.

Nicht unerwähnt bleiben soll auch der Simon-Dach-Kiez im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg direkt nebenan. Die Straße hat ihren Namen nach dem gleichnamigen deutschen Liederdichter erhalten. Auch hier findest du viele Bars, Clubs, Läden und Gaststätten, die heute zum Touristenmagnet geworden sind.

Haus Schwarzenberg

Bei den Hackeschen Höfen findest du das Haus Schwarzenberg. Es gibt keine Street-Art Tour, die nicht hierher führt. Das im Nachkriegszustand gelassene Gebäude beherbergt außer einem kleinen Kino eine Galerie, Shops und zwei Museen.

Besonders die Kunstwerke der bekannten Artists El Bocho (Little Lucy), Jimmy C oder D Secret solltest du dir hier ansehen.

Haus Schwarzenberg Street Art Berlin
Street Art im Innenhhof des Haus Schwarzenberg

Kreuzberg

Kreuzberg ist ein Paradies für Murals und Graffitis. Es war immer Zentrum der alternativen Szene. Somit findest du ziemlich viele politische Statements in den Kunstwerken. Besonders bekannt ist der Astronaut von Victor Ash (Mariannenstraße Kreuzberg).

Astronaut Viktro Ash Kreuzberg Berlin
Der bekannte Astronauten von Vitkro Ash in der Mariannenstraße in Kreuzberg

Teufelsberg

Die alte verfallene Abhörstation auf dem Teufelsberg ist komplett mit Graffiti und Murals zugemalt und besprüht. Hier kannst du einen ganzen Tag verbringen, um die verfallenen Gebäude zu erkunden.

Der Teufelsberg befindet sich ein wenig außerhalb im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf.

Touren kannst du hier bei Teufelsberg Berlin buchen. Es werden aktuell zwei Touren angeboten, die 60 bzw. 90 Minuten dauern.

Berlin Tipps Teufelsberg Abhörstation
Die Abhörstation auf dem Teufelsberg ist ein beliebter Ort – nicht nur bei Touristen

Orte, die ich selbst noch nicht besucht habe:

Orte, an denen du die Berliner Mauer noch siehst

Gedenkstätte Berliner Mauer

An der Bernauer Straße liegt das Dokumentationszentrum mit Gedenkstätte, welche über die Geschichte der Teilung Berlins und des Mauerbaus informiert. Das Zentrum ist dienstags bis sonntags zwischen 10 und 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Hintergrundinformationen findest du unter www.berliner-mauer-gedenkstaette.de.

Topographie des Terrors

Das Dokumentationszentrum „Topographie des Terrors“ gehört mit mehr als 1 Million Besuchern pro Jahr zu den meistbesuchten Erinnerungsorten in Berlin. Im Dritten Reich befanden sich hier die Zentrale der Geheimen Staatspolizei, der SS und des Reichssicherheitshauptamts.

East Side Gallery

Siehe Oben

DDR-Grenzwachturm

Ein besonderes Highlight erlebst du am Spandauer Schifffahrtskanal: Der DDR-Wachturm der ehemaligen Führungsstelle Kieler Eck und die Gedenkstätte Günter Litfin.  Er starb am 24. August als erster DDR-Bürger beim Fluchtversuch nach West-Berlin. Litfin wurde beim Durchschwimmen des Humboldt-Hafens mit einem gezielten Kopfschuss erschossen. Im Wachturm selbst befindet sich eine Dauerausstellung zur Situation an der Grenze zwischen 1961 und 1989. Mit Zeitungsartikeln und vielen privaten Fotos. Jürgen Litfin, Bruder des Getöteten, leitet heute die Gedenkstätte.

Als wir im Rahmen unserer Fahrradtour den Grenzturm erreichen, haben wir Glück und Jürgen Litfin ist vor Ort. Er erzählt emotional von den Ereignissen damals. Wie er davon erfuhr, dass sein Bruder auf der Flucht erschossen wurde, er selbst festgenommen wurde und den Sarg seines Bruders gewaltsam öffnete.

Man merkt wie sehr ihn die Ereignisse von damals noch heute emotional aufwühlen. Auch wir sind sprachlos. Bereitwillig antwortet Litfin auf Fragen unserer Mit-Radler, bis er uns irgendwann höflich bittet zu gehen.

Mehr Infos auf der Webseite ansehenHier gibts einen Zeitungsartikel zur Gedenkstätte

Rückseite des Reichstagsgebäudes

„Zur Erinnerung an den Kampf der „Solidarność“ für Freiheit und Demokratie und den Beitrag Polens zur Wiedervereinigung Deutschlands und für ein politisch geeintes Europa“ – steht auf der bronzenen Gedenktafel auf einem Mauerstück der Danziger Werft in Berlin an der Ostseite des Reichstagsgebäudes in Berlin.

Viele kennen dieses Mauerstück überhaupt nicht, denn es ist recht unscheinbar und unbekannt.

Die Geschichte dazu: Über diese Mauer kletterte angeblich der Arbeiterführer, spätere Friedensnobelpreisträger und Staatspräsident Lech Wałęsa im August 1980, um zu seinen streikenden Kolleginnen und Kollegen auf dem Werftgelände in Danzig zu gelangen.

Mauerfragment Danziger Werft in Berlin
Ein Mauerfragment von der Danziger Werft in Berlin

Wichtige Monumente und schöne Bauwerke

Olympiastadion Berlin

Das Olympiastadion liegt ein wenig außerhalb. Trotzdem ist der Besuch im Stadion echt sehenswert. Wenn du die Top-Sehenswürdigkeiten schon erkundet hast, solltest du Richtung Grunewald fahren.

Bei der etwa einstündigen Highlight-Tour gelangst du in Bereiche, die der Öffentlichkeit sonst nicht zugänglich sind. VIP-Bereiche, Spielerkabinen oder die Aufwärmhalle (unterirdisch).

Auf der Webseite kannst du je nach Interesse unterschiedliche Touren buchen. Die Highlight-Tour ist in der Berlin Welcome Card inklusive.

Top Sehenswürdigkeiten in Berlin: Diese Orte solltest du nicht verpassen 2

  • Denkmal für die ermordeten Sinti und Roma: Das Denkmal befindet sich im Tiergarten unweit des Reichstags. Es erinnert an die mehr als 200.000 Ermordeten durch die Nazis.
  • Large divided oval – Henry Moore (Haus der Kulturen der Welt, Berlin-Mitte): Hätte ich nicht bei einem meiner Besuche eine ganz besondere Stadtführung gemacht, wüsste ich nicht, dass sich eine Skulptur meines Lieblings-Künstlers in Berlin befindet. Ich oute mich: Ich habe Kunst-Abi und mit Henry Moore mein Abi bestanden. Daher ein Muss für mich, vielleicht auch für dich?

Stadtführungen zum Sightseeing in Berlin

Geheimtipp: Berliner Unterwelten

Diese Tour ist fantastisch. Noch heute empfehle ich jedem Freund, der nach Berlin fährt, diese Tour unbedingt zu unternehmen. Es gibt zahlreiche Touren, ich empfehle die 90-minütige Führung zu den Bunkern.

Street Art Tour

Street Art in Berlin erkundest du am besten mit einem Kenner. Paul von Hidden Path ist so einer. Entweder du hast Glück, und er antwortet dir (ist viel beschäftigt) oder du buchst eine andere Tour.

Mache allerdings keine Tour bei Alternative Free Walking Tour Berlin. Die Tour war gruselig. Vor allem, weil uns ein englisch-sprechender Australier als Führer die deutsche Geschichte erklären wollte. Mega-Fail.

Alle weiteren Informationen zur Street Art in Berlin kannst du hier nachlesen.

Sightseeing Tipps

Spartipp: Berlin Welcome Card

City Pässe für Städtereisen sind im Trend. Mit ihnen kannst du oft Geld sparen, wenn du Sehenswürdigkeiten besuchen möchtest. Nicht immer lohnen sich die Karten. Für Berlin gibt es unter anderem die Berlin Welcome Card (Details hier ansehen). Ob sich die Karte für deinen Trip lohnt, kannst du hier nachlesen:

Die Berlin Welcome Card ist ein Ticket, das sowohl kostenlose Fahrten mit Bussen, Bahnen (BVG – S-Bahn, U-Bahn, Tram) bietet als auch bei über 200 Sehenswürdigkeiten, Museen, Ausstellungen, Kulturveranstaltungen und einigen Geschäften sowie Restaurants zwischen 25 und 50 Prozent Rabatt bringt.

Meine Empfehlungen, welche Berlin-Karte sich wann lohnt:

  • Welcome Card AB: Für Spontan-Entscheider, die Tickets grundsätzlich am Eingang kaufen
  • Tipp: Berlin City Pass – 3 Tage freier Eintritt und freie Fahrt (Details hier ansehen) Die beste Karte für deinen ersten Berlin-Trip: Freier Eintritt zu vielen Museen und Ausstellungen, kostenlose Hop-on Hop-off Busfahrt im Panoramabus, Besuch im Reichstag (Dachterrasse mit Glaskuppel ohne Anstehen)

Hier kannst du dir ansehen wie die Berlin Welcome Card funktioniert und welche Vorteile sie dir bringt: 
https://www.youtube.com/embed/Sw_H_gRCX3U?rel=0

Empfehlenswerte Reiseführer (mit außergewöhnlichen Guides)

Meine liebsten Reiseführer sind 500 Hidden Sectrets Berlin sowie der Dumont direkt Berlin.

Wo übernachten? Tipps für Hotel & Hostels

Hippe Hotels in guter Lage, die ich selbst gerne nutze (wenn ich nicht bei Freunden übernachte:

Günstige Hostels, wenn du Budget sparen musst oder sowieso nur zum Schlafen hier bist:

  • The Circus Hostel (Mitte): Günstig, super schön eingerichtet und es gibt sogar Einzelzimmer.
  • Generator Hostel (Mitte): Lage im früheren Hot-Spot für tolle Cafés und Bars. Sauber, gut ausgestattet und günstig.

Ansonsten empfehle ich auch gerne die Motel One Hotels in Berlin. Vom Preis-Leistungs-Verhältnis kommt kaum ein anderes Hotel ran. Diese Hotels sind allerdings so gut wie immer sehr schnell ausgebucht.

Gut und günstig: Hotel-Tipps zur Übernachtung in Berlin
Gut und günstig: Hotel-Tipps zur Übernachtung in Berlin: 25h Hotel Berlin

Wohin am Abend?

Gut zu wissen – oft gestellte Fragen

Welches sind die besten Sehenswürdigkeiten in Berlin?

Die Top Sehenswürdigkeiten sind das Brandenburger Tor, Reichstag (Bundestag), Holocaust-Mahnmal, Tiergarten, Berliner Dom, Museumsinsel, Fernsehturm, East Side Gallery, Gendarmenmarkt, Jüdisches Museum und Fernsehturm Alex.

Welche sehenswerten Orte zum Sightseeing in Berlin gibt es für Kinder?

Für Kinder sind der Berliner Zoo, Deutsches Spionagemuseum, Legoland, Museum für Naturkunde, Waldhochseilgarten Jungfernheide und das Labyrinth Kindermuseum geeignet.

Die besten Tipps für Berlin im Überblick

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