Der beste Online-Reiseführer zur Planung deiner Frankreich Rundreise

Frankreich ist eines der Länder, in die ich immer wieder gerne reise. Vor allem für Roadtrips mit dem Camper oder Mietwagen ist das Land ideal: raue Atlantikküste, kleine Dörfer, hohe Alpenpässe, Weinregionen und das Mittelmeer liegen oft nur wenige Fahrstunden voneinander entfernt.

Besonders gerne bin ich in der Bretagne und Normandie unterwegs. Dazu kommen die Provence, die Côte d’Azur und das Elsass, das sich für mich aus Süddeutschland perfekt für einen Kurztrip eignet. Straßburg besuchen und Flammkuchen essen geht schließlich fast immer.

Inzwischen habe ich Frankreich auf sehr unterschiedliche Arten bereist: mit dem Camper entlang der Küsten, auf Roadtrips durch verschiedene Regionen und über die Route des Grandes Alpes bis ans Mittelmeer. Zuletzt war ich zu Fuß in den Alpen unterwegs und bin die Tour du Mont Blanc gewandert.

Hier teile ich meine Erfahrungen und Tipps, damit du deine Reise nach Frankreich selbst planen kannst.

  • Küste & Natur: Atlantikküste, Ärmelkanal, Alpen und Mittelmeer, mit meinen persönlichen Favoriten für aktive Reisen.
  • Roadtrips & Rundreisen: Meine Routen durch die Bretagne, Normandie und über die Route des Grandes Alpes.
  • Frankreich mit Camper: Tipps aus meinen Reisen mit Wohnmobil und Campervan, inklusive Stellplätzen und schönen Etappen.
  • Städte & Regionen: Von Metz und Caen über meine liebsten kleineren Orte. In Paris war ich tatsächlich noch nicht.
  • Wandern & Outdoor: Meine Erfahrungen aus den französischen Alpen, zuletzt auf der Tour du Mont Blanc.

Hi, ich bin Katrin!

BEGINNE DEINE PLANung hieR:

Inhalt

Beste Reisezeit Frankreich

  • Beste Reisezeit: Je Region und was du unternehmen willst.
  • Im Sommer April–Juni und September–Oktober (Juli und August sehr voll).
  • Meide die Hauptreisezeit im Sommer und weiche auf die Hauptreisezeit im Sommer und weiche auf die Monate Mai bis Juli oder September und Oktober aus. 
  • In den Süden kannst du beruhigt auch schon im April oder noch im Herbst fahren.

Generell rate ich davon ab, im August nach Frankreich zu fahren. Egal in welche Region. Denn dann sind in ganz Frankreich Sommerferien. Es ist voll und überall viel los. Viele Franzosen und Europäer machen dann an der Mittelmeerküste Sommerurlaub. Preise für Unterkünfte steigen, ebenso die Anzahl an Menschen in den beliebten Badeorten. In sämtlichen anderen Orten sind dann oft Geschäfte geschlossen. Wenn du im August in Paris zum Sightseeing bist, musst du damit rechnen, dass viele Geschäfte zum Shopping geschlossen sind.

Generell gilt: Frankreich ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert! Mit seinem gemäßigten Klima ist Frankreich das ganze Jahr ein tolles Reiseziel. Du solltest allerdings daran denken, dass es im Winter besonders im Norden und Osten (Alpen) sehr kalt wird. Ideal für Wintersportler sind dann die Skigebiete in den Pyrenäen und Alpen.

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Legende
Beste ReisezeitGeeignete JahreszeitWeniger geeignete Jahreszeit

Alle Reiseberichte über Frankreich

Besuchte Departements in Frankreich

Über diese Regionen habe ich bereits auf dem Blog geschrieben. Besucht habe ich schon mehrere, aber noch keine Zeit gehabt, für euch meine Tipps aufzuschreiben.

Planung deiner Frankreich Reise

Frankreich eignet sich hervorragend für individuelle Rundreisen. Das Straßennetz ist gut ausgebaut und viele Regionen kannst du problemlos mit dem eigenen Auto, Mietwagen oder Wohnmobil erkunden.

Ich mag Frankreich besonders für Roadtrips. Normandie und Bretagne, Provence, Côte d’Azur oder die französischen Alpen lassen sich gut auf eigene Faust bereisen. Mit dem Camper ist Frankreich ebenfalls unkompliziert, weil es viele Camping- und Wohnmobilstellplätze gibt.

Warum sich eine Reise nach Frankreich lohnt

Frankreich ist für mich eines der abwechslungsreichsten Reiseziele Europas. Du kannst innerhalb einer Reise Küste, Berge, kleine Dörfer, Städte und Weinregionen miteinander verbinden.

Dazu kommen die kurzen Anreisewege aus Deutschland. Viele Regionen erreichst du problemlos mit dem eigenen Auto. Gerade für einen Roadtrip musst du deshalb weder fliegen noch lange im Voraus jeden einzelnen Stopp festlegen. Mit dem Zug kannst du allerdings auch in Frankreich hervorragend von A nach B gelangen.

Ich war inzwischen in vielen Regionen Frankreichs unterwegs. Besonders gerne reise ich durch die Normandie, aber auch Bretagne, Provence, Côte d’Azur und die französischen Alpen.

Einreise

Frankreich gehört zur Europäischen Union und zum Schengen-Raum. Für deutsche Staatsangehörige genügt für die Einreise ein gültiger Personalausweis oder Reisepass.

Wenn du mit dem eigenen Auto oder Camper unterwegs bist, solltest du zusätzlich Führerschein, Fahrzeugschein und Versicherungsnachweis dabeihaben. Prüfe, ob du eine Umweltplakette benötigst (nächster Punkt).

Anreise & Herumreisen

Anreise mit Auto, Wohnmobil, Zug oder Flugzeug

Am flexibelsten bist du in Frankreich mit dem eigenen Auto oder Wohnmobil. Gerade für Rundreisen durch die Normandie, Bretagne, Provence oder entlang der Atlantikküste finde ich das ideal, weil du auch kleinere Orte und abgelegenere Regionen unkompliziert erreichst.

Da ich aus Süddeutschland nach Frankreich reise, plane ich je nach Reiseziel gerne einen Zwischenstopp ein. Richtung Nordwesten bieten sich beispielsweise Metz oder Reims an, Richtung Süden Straßburg oder Lyon. So wird schon die Anreise Teil der Reise.

Für weiter entfernte Ziele, besonders in Südfrankreich, kann sich auch ein Flug mit anschließendem Mietwagen lohnen. Gerade mit Kindern sparst du damit viel Fahrzeit.

Eine gute Alternative ist die Anreise mit dem Zug. Der TGV ist schnell und bequem, und ich finde ihn auf längeren Strecken komfortabler als den ICE. Besonders Paris, Straßburg, Lyon oder Marseille erreichst du aus Deutschland gut mit der Bahn. Für Rundreisen außerhalb der Städte kannst du vor Ort einen Mietwagen übernehmen.

Mit dem Auto oder Mietwagen durch Frankreich

Für viele Regionen Frankreichs ist das Auto die bequemste Möglichkeit, herumzureisen. Vor allem auf dem Land und an den Küsten bist du damit deutlich flexibler als mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Auf vielen französischen Autobahnen fällt Maut an. Wenn ich Zeit habe, fahre ich gerne über kleinere Landstraßen. Dadurch dauert die Fahrt länger, dafür entdecke ich unterwegs oft Orte, an denen ich sonst einfach vorbeigefahren wäre.

In Frankreich herrscht Rechtsverkehr. Beachte außerdem die unterschiedlichen Geschwindigkeitsbegrenzungen und lokalen Verkehrsregeln.

Umweltplakette Crit’Air

Ein Punkt, den du vor einem Roadtrip unbedingt prüfen solltest, ist die französische Umweltplakette Crit’Air.

In sogenannten Zones à Faibles Émissions (ZFE) ist die Crit’Air-Plakette für Fahrzeuge vorgeschrieben. Solche Umweltzonen gibt es unter anderem in französischen Ballungsräumen. Welche Fahrzeuge fahren dürfen, kann je nach Stadt und Schadstoffklasse unterschiedlich geregelt sein. Auch bei temporären Maßnahmen während hoher Luftverschmutzung kann die Plakette erforderlich sein.

Die Plakette gilt auch für Fahrzeuge mit ausländischem Kennzeichen und sollte vor der Reise über die offizielle französische Website bestellt werden. Ich würde sie nicht über irgendwelche Vermittler kaufen, sondern direkt über das französische Umweltministerium.

Mein Tipp: Prüfe vor der Abfahrt noch einmal, durch welche Städte deine Route führt und welche Regeln dort aktuell gelten. Die Umweltzonen können sich ändern.

Mit dem Wohnmobil durch Frankreich

Frankreich ist eines meiner liebsten Länder für Reisen mit dem Wohnmobil. Die Infrastruktur ist sehr gut und du findest fast überall Stell- und Campingplätze.

Grundsätzlich darfst du mit einem Wohnmobil dort übernachten, wo normales Parken erlaubt ist, solange kein lokales Verbot besteht und du dich wie ein parkendes Fahrzeug verhältst. Markise, Tisch oder Stühle draußen gelten dagegen als Campingverhalten. Genau diese Unterschiede erkläre ich ausführlich in meinem Frankreich-Camping-Guide.

Darin findest du außerdem meine Tipps zu Stellplätzen, Campingplätzen, Maut, Gas, Ver- und Entsorgung sowie den wichtigsten Regeln für unterwegs:

Unterkünfte

In Frankreich findest du eine große Auswahl an Hotels, Ferienwohnungen, Chambres d’hôtes und Campingplätzen.

In beliebten Ferienregionen buche ich Unterkünfte für die Hauptreisezeit lieber vor. Das gilt besonders für die Côte d’Azur, Provence und bekannte Küstenorte in der Normandie und Bretagne.

Außerhalb der Ferienzeiten kannst du häufig spontaner reisen. Bei einem Roadtrip plane ich trotzdem zumindest die ersten Nächte und besondere Unterkünfte vorab.

Hotel gesucht?

Für die Suche nach einem guten Hotel empfehlen wir dir die Plattform Booking.com oder expedia.de. Unsere Unterkünfte buchen wir immer auf dieser Plattform oder direkt bei American Express, da wir mit der American Express Platinum Kreditkarte zusätzliche Rabatte erhalten (hier Details ansehen, lohnt sich nur für Vielreisende).

Frankreich Reiserouten

Für Frankreich würde ich nicht versuchen, möglichst viele Regionen in eine Reise zu packen. Ich konzentriere mich lieber auf eine Region und nehme mir dafür mehr Zeit.

Für eine erste Rundreise eignen sich beispielsweise Normandie und Bretagne hervorragend. Ebenfalls schön sind Roadtrips durch die Provence und entlang der Côte d’Azur oder eine Kombination aus Elsass und Vogesen.

Mit dem Camper kannst du besonders flexibel reisen und auch kleinere Orte einbauen, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln umständlicher erreichbar sind.

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Katrin Lehr, Gründerin Reiseblog viel-unterwegs.de und Reise-Expertin
Hi ich bin Katrin!

Ich bin Katrin, viel unterwegs und echte Reise-Expertin! Mit meinem Camper oder Mietwagen möchte ich die ganze Welt bevorzugt bei Roadtrips entdecken. Um meine Erfahrungen & Erlebnisse mit dir zu teilen, habe ich diesen Reiseblog gegründet!

Das sagen unsere Leser

11 KOMMENTARE
  • Besucher Kommentar von Holger
    Holger
    24. Juli 2024 um 10:51 Uhr

    Hallo Katrin, ich habe mir gerade deine tollen Reiseberichte über die Bretagne und Normandie angeschaut, da wir für den September eine 3 wöchige Tour mit unserem Kastenwagen planen. Was würdest Du eher empfehlen Bretagne oder Normandie oder eine Kombi aus Beidem?


  • Katrin Lehr, Gründerin Reiseblog viel-unterwegs.de und Reise-Expertin
    Katrin Lehr
    24. Juli 2024 um 11:26 Uhr

    Hallo Holger,

    ich würde mich auf eine Region konzentrieren. Fand beides spitze ehrlich gesagt. Die beiden Regionen sind meine Lieblingsplätze in Frankreich. Mit dem Kastenwagen beides super zu bereisen.

    Liebe Grüße
    Katrin


  • Besucher Kommentar von Mike
    Mike
    3. November 2023 um 12:31 Uhr

    Hallo Katrin. Wir möchten im Sommer 2024 nach Nordfrankreich. Kannst du etwas über Mesnil val Plage sagen? Liebe Grüße Mike.


  • Katrin Lehr, Gründerin Reiseblog viel-unterwegs.de und Reise-Expertin
    Katrin Lehr
    5. November 2023 um 16:55 Uhr

    Hallo Mike,

    Wenn du den Ort bei Le Treport meinst, dann schau mal in meinen Normandie Reisebericht (letzter Tag) rein. Da steht das, was ich gemacht habe.

    Liebe Grüße
    Katrin


  • Besucher Kommentar von Heike Wolfförster
    Heike Wolfförster
    23. März 2023 um 16:28 Uhr

    Hallo Katrin, weiß nicht ob Du Dich noch an mich erinnerst – ich habe lange mit Deinem Vater gearbeitet. Ich bin bei der Recherche zu der Umweltplakette in Frankreich wieder auf Deinem Blog gelandet und bin schwer beeindruckt. Das hat sich ja wirklich toll entwickelt – und Du bist unter die Camper gegangen 🙂 Ich muss noch bis Oktober arbeiten und dann werden wir uns unser WOMO schnappen und Richtung Spanien dem Winter wegfahren. Den Landvergnügen Katalog und den für Frankreich und Spanien haben wir schon. Jetzt brauchen wir noch die Umweltplakette – und da hätte ich mal ne Frage. Gestolpert bin ich über die Fahrzeugklasse – im Fahrzeugschein 21- leider gibt es diese Auswahl nicht. Wir haben einen Hymer S820 – Mercedes Sprinter Chassie 5999 kg – ist das ein LKW oder kleines Nutzfahrzeug ?? Alles nicht so einfach. Vielleicht hast Du da ja eine Idee. Ich wünsche Dir jedenfalls noch viele schöne Touren mit deinem WoMo und schon mal vielen Dank für die Tipps die ich mir schon auf Deiner Seite geholt habe.


  • Katrin Lehr, Gründerin Reiseblog viel-unterwegs.de und Reise-Expertin
    Katrin Lehr
    24. März 2023 um 14:16 Uhr

    Hallo Heike,

    wie schön, von dir zu lesen. Na klar kann ich mich erinnern. Puh, da ich nur einen Camper bis 3,5 t habe bin ich überfragt. Mein Tipps für dich wäre: Geh mal beim ADAC in Heilbronn vorbei. Die haben alle Plaketten eigentlich da (zumindest Vignetten) und können dir 100% eine Auskunft dazu geben. Oder einfach mal anrufen. Ein Tipp wäre noch den Transponder von Bip&Go oder die Mautbox über den ADAC. Letztere ist teuerer, aber einfacher im Handling (für mich Italien und die Eltern auch in Frankreich dieses Jahr mit meinem Camper).

    Liebe Grüße
    Katrin


  • Besucher Kommentar von Gabriele
    Gabriele
    11. Januar 2023 um 13:26 Uhr

    Liebe Kathrin,danke, ich schätze Deine Blogs sehr! Richtig toll!

    Frankreich: da stimmen die Einwohnerzahlen nicht 😉 vielleicht kannst du das mal korrigieren.
    Liebe Grüße Gabi


  • Katrin Lehr, Gründerin Reiseblog viel-unterwegs.de und Reise-Expertin
    Katrin Lehr
    11. Januar 2023 um 16:54 Uhr

    Ups, danke dir! Direkt korrigiert. Liebe Grüße Katrin


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