München Tipps: Das kannst du an einem Wochenende erleben!
hannah-profil

Hi, ich heiße Hannah.

Als Katrin und ich uns in Heilbronn kennen gelernt haben, war ich noch nicht mal 18. Nach einigen beruflichen Stationen als Online Marketing Manager und Beraterin für Digitalisierung, hat mich das Reisefieber gepackt. Weg vom Schreibtisch, rein ins Abenteuer.

Am liebsten sitze ich auf einem meiner Fahrräder oder packe meine Koffer für die nächste Reise. Wer mich kennt, weiß dass ich eine riesige Schwäche für gutes Essen habe. Für VIEL UNTERWEGS suche ich immer die neusten Food-Hot-Spots.

Die besten Tipps für ein Wochenende in München (2019)

München Tipps: Das kannst du an einem Wochenende erleben!

Ach München, was war das nur mit uns? Ich hatte dich in jungen Jahren besucht und bin damals nicht so richtig warm geworden mit dir. Ich fand dich steif und viel zu schnöselig. Ich dachte schon, wir finden nie zusammen, dass es einfach nicht passt. Wir sind zu unterschiedlich, ich zu alternativ, du zu verschlossen.

Und dann Ende März habe ich dir nochmal eine zweite Chance gegeben. Mehr aus Pflicht als aus Sehnsucht und was soll ich sagen, ich mag dich mittlerweile wirklich gerne. Vielleicht wird das ja doch etwas Dauerhaftes mit uns?! Ich würde dich wirklich gerne wiedersehen.

Alles, was du über München wissen musst

Kurz-Fakten zu München:

  • München ist die teuerste Stadt Deutschlands, fast 20 Euro zahlt man im Schnitt pro Quadratmeter bei einer Mietwohnung.
  • Mit 1,5 Millionen Einwohnern ist München die drittgrößte Stadt Deutschlands.
  • München ist die Geburtsstadt der Weißwurst (1857 im Wirtshaus „Zum Ewigen Licht“ auf dem Marienplatz).
  • Leider gibt es viele Vorurteile: Die berühmte Münchner Schickeria schreckt so manchen ab, der Landeshauptstadt Bayerns einen Besuch abzustatten.
  • Die berühmte Vorabendserie „Lindenstraße“ spielt in einer fiktiven Straße in München.
  • Kein Gebäude im Münchner Stadtkern darf höher sein als die Frauenkirche, also max. 100 Meter.
  • Auch der Held unserer Kindheit „Pumuckl“ ist in München zuhause, genauer gesagt in einem Hinterhaus der Widenmayerstraße 2 im Lehel. Leider wurde dies schon in den 80er Jahren abgerissen.
Street Art München
Sozialkritische Street Art des Poormucl
Zum Seitenanfang

Vor der Reise

Tipps zur Planung und Geld sparen

Städte wie München könnt ihr gut spontan und ohne festen Plan besuchen. Mit den Frühlingsmonaten steigt die Anzahl der Touristen allerdings stark an und dementsprechend voll wird es in der Stadt.

Im Fall von München gilt dies auch besonders in der Zeit rund um das Oktoberfest. Wir waren Ende März dort und kamen glücklicherweise schon in den Genuss der ersten warmen Frühlingstemperaturen.

Hier also haben wir unsere besten Tipps zusammengefasst, damit ihr euren Besuch stressfrei planen und vor Ort die Zeit optimal nutzen könnt.

Unser Tipp Nr. 1: Tickets vorab kaufen

Für die meisten Touren und Sehenswürdigkeiten in München bekommt ihr die Tickets günstiger, wenn ihr diese vor der Reise vorab online über die offizielle Webseite kauft. Oder ihr legt euch die offizielle München Card oder den München City Pass (Turbopass) zu.

Unser Spar-Tipp Nr. 2: Mit Sightseeing-Pässen Zeit und Geld sparen

Bei unserem München Besuch hatten wir den Turbopass München (auch City Pass genannt). Der Vorteil? Ihr bezahlt nur einmalig den Pass und könnt vor Ort direkt die Attraktionen besuchen. Nach Bezahlung des Citypasses habt ihr quasi eine Flatrate für die Eintrittspreise.

So müsst ihr nicht überlegen, ob euer Budget noch ein zusätzliches Eintrittsgeld verkraftet und schaut euch erfahrungsgemäß mehr an. Einfach den Turbopass am Ticketschalter vorlegen und kostenlose Eintrittskarten erhalten.

Unser Tipp Nr. 3: Macht euch einen Plan fürs Sightseeing

Wer das erste Mal in München ist, weiß vielleicht nicht, wohin zuerst. Damit ihr nicht planlos von A nach B fahrt haben wir unsere Reisetipps für München zusammengefasst.

So erkennt ihr am besten, was man an einem Tag ansehen kann und welche Highlights nahe beieinanderliegen. Am besten schreibt ihr euch vorab auf, was ihr gerne sehen möchtet und versucht Ziele, die nah zusammenliegen, gebündelt zu besuchen.

So verliert ihr so wenig Zeit wie möglich mit der Anfahrt. Das Zentrum von München ist nicht besonders groß und ihr könnt alles bequem per Fahrrad oder zu Fuß erreichen.

Zur Übersicht findet ihr am Ende eine Karte abgebildet, in der ihr alle TOP Sehenswürdigkeiten und unsere besuchten Orte mit Restaurant-Tipps auf einen Blick sehen könnt.

Tipp 4: Hotel mit idealer Ausgangslage

Zeit spart ihr vor allem, wenn ihr eine Unterkunft in zentraler Lage beim Hauptbahnhof von München bucht.

Wir haben wie so oft das 25h Hotel „The Royal Bavarian“ gewählt. Es liegt direkt gegenüber vom Hauptbahnhof und ist einfach perfekt an das öffentliche Verkehrsnetz angebunden. Nur ein paar Meter entfernt ist auch der Startpunkt der Hop-on Hop-off Busse.

Zum Seitenanfang

Anreise nach München

Aus Norddeutschland erreicht man München am schnellsten per Flugzeug. Wir sind kein Fan vom Fliegen in Deutschland und nutzen lieber den Zug oder Fernbusse. Dank neuer ICE Trasse könnt ihr vor allem aus Berlin sehr schnell nach München fahren.

Normalerweise reisen wir per Zug nach München. Diesmal mussten wir aufgrund von anderen Terminen mit dem Auto fahren.

Parkplätze sind in München relativ teuer (das 25h Hotel München hat leider keine eigenen Parkplätze). Eine Tiefgarage im Zentrum beim Hauptbahnhof (beispielsweise die Tiefgarage von Karstadt) kostet 15 Euro am Tag, Stand März 2019.

Wählt deswegen ein Hotel mit eigenem Parkplatz oder parkt außerhalb und fahrt per S-Bahn ins Zentrum, wenn ihr mit dem Auto anreist.

Zum Seitenanfang

Transfer vom Flughafen in die Stadt

Wenn ihr per Flugzeug nach München reist, könnt ihr mit der S1 über den Münchner Westen oder der S8 über den Osten in die Stadt fahren. Die Fahrt bis zum Hauptbahnhof dauert ca. 45 Minuten (Einzelfahrt 11,60 € für Erwachsene) und die Bahnen verkehren im 10 Minuten Takt.

Zusätzlich gibt es einen Lufthansa Express Bus der euch innerhalb von 45 Minuten zum Hauptbahnhof bringt (Einzelfahrt 10,50 € für Erwachsene).

Zum Seitenanfang

Erster Eindruck & Orientierung

Die Tram Linie 19 ist auch bekannt als die Sightseeing Linie. Sie ist Bestandteil des öffentlichen Verkehrsnetzes in München und fährt an allen wichtigen Sehenswürdigkeiten vorbei.

Zum Preis einer normalen Fahrkarte könnt ihr euch einen ersten Überblick verschaffen. Die Tram startet in Pasing und endet an der Haltestelle Berg am Laim und fährt dann wieder zurück.

Eine Fahrt dauert knapp eine Stunde, das Hop-on Hop-off Prinzip ist leider nicht möglich.

Zum Seitenanfang

Unterwegs in München

Zu Fuß

Die Innenstadt ist nicht sehr groß und übersichtlich. Du kannst eigentlich alles zu Fuß erkunden. Wir sind einen Tag nur gelaufen und haben so den ein oder anderen Ort gefunden, den wir beim Erkunden per Bahn oder Rad verpasst hätten.

Radfahren in München

Wir haben München auch einen Tag mit dem Rad erkundet und die Radwege getestet. Alles hat wunderbar geklappt und besonders im Stadtzentrum gibt es separate Radwege, die ihr nutzen könnt.

An der Isar fahrt ihr sogar im Grünen. Bei gutem Wetter seht ihr so viel mehr von der Stadt und kommt schneller von A nach B.

Per Bus oft schneller als mit der U-Bahn

Der X30 Bus ist der schnellste Bus von München. Seit 2013 verkehrt der Bus von Harras in Sendling bis zum Ostbahnhof mit nur wenigen Stops. Den genauen Fahrplan erhaltet ihr hier.

Marienplatz München
Zu Fuß durch die Münchner Innenstadt
Zum Seitenanfang

Öffentliche Verkehrsmittel

Die Tagestickets für Bus, Tram und U-Bahn können in München einiges kosten. Ob man immer Tagespässe benötigt oder eine Streifenkarte (10 Streifen, Kurzstrecke entspricht 2 Streifen mit 2,80 €) genügen würde, hängt von euch ab.

Ihr könnt euch auch die Handy-App der MVG herunterladen und dort immer das passende Ticket kaufen.

Übrigens ist das Musizieren in U-Bahnhöfen in München verboten. Schade eigentlich, in anderen Großstädten hatten wir immer viel Freude an diesen Live-Auftritten.

Zum Seitenanfang

Lohnt sich der Turbopass München?

Der München City Pass, auch Turbopass genannt, bietet auch kostenlosen Eintritt zu 45 Attraktionen, kostenlose Nutzung des öffentlichen Verkehrsnetzes und Rabatte bei vielen Münchner Restaurants und einigen Geschäften.

Wer sich vor allem für die zahlreichen Museen in München interessiert, kann hier ordentlich sparen. Aber auch die berühmten Sehenswürdigkeiten wie Schloss Nymphenburg, Hi-Sky Riesenrad, Olympiaturm oder die Bavaria Filmstadt Führung sind mit diesem Pass kostenlos.

Den Pass gibt es für bis zu 5 Tage. Wir hatten den Pass für 3 Tage, als wir in München waren und haben ihn intensiv getestet. Bis auf eine Ausnahme mussten wir nie extra Eintritt zahlen und können den Pass wirklich empfehlen.

Alle Infos und unseren Test zum München City Pass könnt ihr hier nachlesen.

Den Pass und alle weiteren Informationen erhaltet ihr hier.

Für weniger Geld könnt ihr euch auch die München Card zulegen, mit dieser bekommt ihr allerdings nur Rabatt auf die Eintrittspreise.

Mehr dazu erfahrt ihr im Artikel:

Lohnt sich der offizielle München City Pass? (Turbopass)

Zum Seitenanfang

10 Orte die ihr in München sehen solltet

Viktualienmarkt

Der Viktualienmarkt ist das Zentrum des kulinarischen Treibens in München. Seit über 200 Jahren verkaufen aktuell ca. 110 Händler eine große Auswahl an Lebensmitteln und Spezialitäten auf dem ehemaligen Bauernmarkt im Stadtzentrum.

Es gibt einige Touren, mit denen ihr den Viktualienmarkt entdecken könnt. Neben allerlei interessanten Geschichten kommt natürlich auch das Essen nicht zu kurz. Da kann man das Frühstück gerne mal ausfallen lassen, um noch mehr zu probieren.

Der Viktualienmarkt hat Montag bis Samstag ab 8 Uhr geöffnet. In den frühen Stunden habt ihr ihn noch ganz für euch und könnt in Ruhe über den Platz schlendern.

Viktualienmarkt München
Drei Münchner am Brunnen auf dem Viktualienmarkt.

Marienplatz

Der Marienplatz ist der zentrale Platz in München und Beginn der Fußgängerzone. Hier stehen das Alte und Neue Rathaus, welches für sein Glockenspiel berühmt ist.

Täglich um 11 und 12 Uhr könnt ihr hier 43 Glocken zuhören. Dabei drehen sich 32 Figuren im Mittelturm des Gebäudes und zeigen eine Hochzeit sowie den Schäfflertanz.

Um 21 Uhr wird dann das Münchner Kindl mit einem Glockenspiel zu Bett gebracht.
 Dieses Schauspiel ist bei Touristen besonders beliebt und der Platz ist immer schon 30 Minuten vor Beginn gut gefüllt.

Alter Peter

Der Turm von St. Peter, direkt am Marienplatz, wird von den Münchnern auch liebevoll alter Peter genannt. Er zählt zu den beliebtesten Aussichtspunkten in der Stadt.

Hier habt ihr einen direkten Blick auf den Marienplatz, das alte und neue Rathaus und die Frauenkirche. Mehr als 300 enge Stufen müsst ihr nach oben steigen, um eine Freiluftaussicht über München zu genießen. Bei gutem Wetter kann man dann sogar die Alpen sehen.

Der Eintritt zur Turmbesteigung kostet 3 Euro für Erwachsene.

Aussicht München
Aussicht vom Alten Peter auf den Marienplatz.

Frauenkirche

Hier ist angeblich der Teufel ein und ausgegangen. Die gotische Dom- und Stadtpfarrkirche „Zu Unserer Lieben Frau“ ist das Wahrzeichen Münchens und ihre Türme sind das höchste Bauwerk in der Innenstadt.

Aktuell ist der Südturm geschlossen wegen Bauarbeiten, sobald diese aber abgeschlossen sind, kann man ihn aber wieder besteigen und hat eine Traumaussicht über ganz München. Es fährt sogar ein Fahrstuhl, wenn das kein Luxus ist!

Ein Fertigstellungsdatum ist noch nicht bekannt. Wer dann noch einen Blick ins Innere der Kirche wirft, kann in der Eingangshalle einen Fußabdruck sehen, von dem behauptet wird, dass er dem Teufel gehört.

Dieser soll mit dem Baumeister gewettet haben, dass man in der Kirche keine Fenster sehen kann. Testet es doch selber mal aus von genau diesem Punkt aus.

Frauenkirche München
Das Wahrzeichen Münchens: Die Frauenkirche.

Surfer am Eisbach

Surfen in der Innenstadt, das geht nur in München. Schon in den 70er Jahren wurde in München gesurft, allerdings an der Floßlände, wo es deutlich entspannter zugeht. Der Eisbach ist nur was für absolute Profis. Nur nach vielen Pflichtstunden in der Floßlände darf man die Eisbachwelle reiten. So will es das ungeschriebene Gesetz der Surfer.

Wir hätten dem Ganzen stundenlang zuschauen können. Je wärmer die Temperaturen, desto mehr Surfer warten brav am Rand auf ihren Turn. Genauso viele Schaulustige drängen sich dann an den Ufern, um das Schauspiel zu beobachten.

Am besten geht das mit einem Kaltgetränk von Fräulein Grüneis, einem ehemaligen Toilettenhäuschen, was jetzt als Kiosk genutzt wird und sich vor allem durch ein großes Bio Angebot auszeichnet. Eine normale Coca Cola findest du hier nicht, dafür selbst gemachten Kuchen.

Eisbachwelle München
Surfer in der Eisbachwelle

Der verrückte Eismacher

Alice im Wunderland lässt grüßen. Hier wird es richtig verrückt. Direkt hinter der LMU befindet sich die erste Filiale des verrückten Eismachers. Die Warteschlage war schon im März ziemlich lang, aber dank zwei Theken und vielen flinken Händen ging es doch relativ schnell, dass wir bedient wurden.

Die Sorten sind hier wirklich verrückt, verrückt lecker. Ob Augustiner Helles, Obazda oder Caprese hier kommt wirklich alles in die Eismaschine. Aber keine Sorge, auch die nicht so Mutigen werden hier fündig. Auch Klassiker wie Vanille und Schokolade stehen hier ebenso auf der Karte.

Wir empfehlen trotzdem wenigstens eine der außergewöhnlichen Sorten zu probieren. Das Erlebnis ist wirklich einmalig. Wer es nicht in die Amalienstraße schafft, kann dem verrückten Eismacher auch einen Besuch auf dem Viktualienmarkt abstatten oder direkt in der Fraunhoferstraße an der Isar.

Englischer Garten (Chinesischer Turm)

Der Englische Garten in München ist eine der größten Parkanlagen der Welt. Mit 375 Hektar Grundfläche ist der Englische Garten größer als der Central Park in New York und wirklich die grüne Lunge der Stadt. Seit über 225 Jahren trifft sich hier Jung und Alt und genießt die Münchner Lebensart.

Der größte Biergarten im Englischen Garten ist direkt am Chinesischen Turm. Er hat rund 7.000 Sitzplätze und im Sommer herrscht hier Hochbetrieb. Auf den Turm darf nur die Blaskapelle, für Besucher ist dieser aus Sicherheitsgründen gesperrt.

Die Preise hier haben es wirklich in sich. Wer in München einen Biergarten besuchen will, wird in den kleineren außerhalb deutlich satter für kleines Geld. Dennoch sitzt im Englischen Garten der chinesische Tourist einträchtig neben dem Trachtenträger und beide genießen ihre Brezen. Einen Zwischenstopp sollte man hier deshalb trotzdem einlegen.

Wer lieber ein „richtiges“ Restaurant aufsuchen möchte, sollte dem Seehaus einen Besuch abstatten. Direkt am Wasser kann man hier vom Frühstück bis zum Dinner genießen.

Chinesischer Turm München
Chinesischer Turm im Englischen Garten

Olympiaturm – beste Aussicht

Außerhalb der Stadt, unweit des BMW Museums, ist der Olympiapark. Mittendrin steht der Olympiaturm, das zweithöchste Gebäude Bayerns mit 291 m. Mit einem Aufzug geht es 185 m in die Höhe und ihr habt die Möglichkeit auf drei unterschiedlichen Aussichtsplattformen den Ausblick über München und das Olympiadorf, das Stadion und den Park zu genießen.

Es gibt auch eine offene Plattform, die sich besonders gut zum Fotografieren eignet. Die letzte Aufzug bringt euch um 23:30 Uhr nach oben. Einem Sonnenuntergang-Shooting steht hier also nichts im Wege. Der Eintritt ist mit dem München City Pass kostenlos.

Wer möchte, kann sich im eigenen Restaurant stärken. Mittags gibt es klassisch Kaffee und Kuchen und abends werden hier feine Menüs serviert.

Das Restaurant dreht sich in 49 min einmal um die eigene Achse, leider konnten wir das aus Zeitgründen nicht testen. Aber ich kann mir vorstellen, dass man hier einen sehr schönen Abend verbringen kann.

Wer noch etwas Rock’n’Roll Luft schnuppern möchte, geht anschließend ins Rockmuseum im Turm. Der Eintritt ist inklusive, wenn ihr ein Ticket für die Aussichtsplattform habt.

München Olympia Turm
Der Olympia Turm im Olympia Park in München.
Olympisches Dorf München
Aussicht auf das Olympische Dorf vom Olympia Turm.

Schloss Nymphenburg

Wenn Männer sich über die Geburt ihres Thronfolgers freuen, schenken sie ihren Frauen ein Schloss. Ist doch klar ;) Genauso hat es Kurfürst Ferdinand Maria getan und 1664 das Schloss für seine Gattin Adelheid von Savoyenin Auftrag gegeben.

Es gehört zu den größten Königsschlössern Europas und beheimatet vier Museen. Das Naturkundemuseum Mensch und Natur, das Marstallmuseum, das Porzellanmuseum und das Erwin von Kreibig-Museum. Aber auch das Schloss kann besichtigt werden.

Wer alles sehen möchte, inklusive des 229 Hektar großen Parks, braucht mehr als einen Tag. Der Park hat einen ganz besonderen Charme. Auf den kleinen Wegen kann man sich verlieren und viele schöne Dinge entdecken wie z. B. Figuren, Brücken, künstliche Seen und kleinere Parkburgen und Schlösser.

Nur einen Steinwurf entfernt ist der Botanische Garten mit kleinem Garten-Café. Wir wollten eigentlich nur kurz vorbeischauen und haben dann doch ein paar Stunden im Schlossgarten verbracht.

Auch der Hop-on-Hop-off Bus hat hier eine Haltestelle und der Eintrittspreis zum Schloss ist im City Pass enthalten. Wie immer gilt auch hier die Empfehlung, früh kommen lohnt sich, bevor die obligatorischen Reisebusse ankommen.

Schloss Nymphenburg München
Schloss Nymphenburg in München.

Reichenbachbrücke

Kaum steigen die Temperaturen, zieht es die Münchner ans Ufer der Isar. Besonders die Reichenbach Brücke mit ihrem Kiosk ist bei den jungen Münchnern beliebt. Sie wird auch als heimlicher Date-Hot-Spot gehandelt.

Dort kannst du 23h am Tag dich mit dem Nötigsten versorgen und mit einem Kaltgetränk ans Ufer setzen. Die Bierauswahl ist besonders groß, wir würden dennoch empfehlen dem Augustiner treu zu bleiben. Das schmeckt nirgends so gut wie hier.

Isarufer München
Das Ufer der Isar an der Reichenbachbrücke
Zum Seitenanfang

Weitere Sehenswürdigkeiten in München

  • Das Gelände des Schlachthofs in der Tumblingerstraße. Hier ist das Graffitisprühen noch erlaubt. Die Gaststätte Grossmarkthalle ist leider kein Geheimtipp mehr. Wer hier leckere Weißwurst essen möchte, sollte unbedingt reservieren.
Schlachthof München
Graffiti auf einem alten Zug am Schlachthof.
  • Das Café „Two in One“ in Schwabing. Die Kombination aus Blumenladen und Café ist wirklich schön und hier geht es deutlich ruhiger zu als in der Innenstadt.
  • Die Maximillianstraße ist der Straße der Reichen und Schönen, wo sich ein Luxusgeschäft an das nächste reiht. Hier kann man wirklich nur staunen, was es alles für Geld zu kaufen gibt. Die Dichte an Luxuskarossen ist hier besonders hoch. Als wir in München waren, war die Straße leider eine vollständige Baustelle und wir konnten das typische „Sehen und Gesehen Werden“ nicht beobachten.
Zum Seitenanfang

München Karte mit allen Sehenswürdigkeiten

Zum Seitenanfang

Touren und Stadtführungen in München

Für besondere Touren werfe ich immer gerne bei Airbnb Experiences (Unternehmungen) einen Blick auf deren Webseite. Denn hier findet ihr echt tolle Erlebnisse auch von Locals und kleinen Selbstständigen, die ihr buchen könnt.

Ansonsten schaue ich immer bei Rent a Guide oder Get Your Guide nach, um meine Tickets für beliebte Sehenswürdigkeiten vorab zu reservieren und auszudrucken oder um sie auf mein Smartphone zu laden. Somit haben wir während des Trips keinen Stress mit der unnötigen Warterei in der Schlange.

Zum Seitenanfang

Hotel-Tipps für München

Wir haben im 25h Hotel „The Royal Bavarian direkt am Hauptbahnhof übernachtet. Wir sind Fans der 25h Hotels, und auch die Münchner Version besticht wie immer durch ihr kreatives Einrichtungskonzept.

Zur Webseite des 25h Hotel „The Royal Bavarian“

25h Hotel München
Das 25h Hotel in München am Hauptbahnhof.

Alternative Hotels in München:

  1. Praktisch und super Preis-Leistungsverhältnis: Motel One (die im Zentrum sind fast immer ausgebucht).
  2. Wer es etwas luxuriöser mag, dem können wir das Roomers Designhotel empfehlen. Im Erdgeschoss ist eine japanische Izakaya Bar die von Locals hoch gelobt wird. Und für den speziellen Touch gibt es in manchen Zimmern eine Badewanne direkt am Bett.
  3. Ein Schnäppchen könnt ihr im Ruby Lilly Hotel machen. Hier geht es eher simpel zu und die Zimmer sind relativ klein, aber auf einem Städtetrip hält man sich dort auch nur selten auf.
Zum Seitenanfang

Der beste Reiseführer für München - meine Empfehlungen

Wir sind große Fans der kleinen und kompakten Reiseführer Dumont Direkt. Auch die Münchener Ausgabe hat uns dieser Reiseführer bestens auf die Reise vorbereitet. Absolute Kaufempfehlung!

Als Ergänzung haben wir den Bildatlas von Dumont für München gekauft. Dieser bietet nicht nur Tipps für tolle Orte, sondern auch kleine Geschichten, die wir immer wieder gerne zur Reisevorbereitung lesen.

Die Bestseller bei Amazon ansehen

Zum Seitenanfang

Essen und Trinken in München

Dinge, die ihr in München unbedingt probieren müsst:

  • BreznBier und frischen Obazda, am besten im Flaucher Biergarten.
  • Weißwurst mit Brezn und süßem Senf zum Frühstück.
  • Das „Auf die Faust“ Sandwich auf dem Viktualienmarkt bei Marinas Feinkost. Kreiert wurde dies von Fernando vom Instagram Account „Auf die Faust“. Es ist einfach verdammt lecker. Danke Fernando :)
Auf die Faust Sandwich München
Auf die Faust Sandwich bei Marinas Feinkost auf dem Viktualienmarkt.
  • Apfelschmarrn, der besonders gut im Nürnberger Bratwurst Glöckl schmeckt (unbedingt Wartezeit einplanen).
  • Eis beim Verrückten Eismacher.
  • Seit kurzem gibt es auch die Taste Tour in München. Wir haben es dieses Mal leider nicht geschafft, waren aber von der Tour in Hamburg absolut begeistert. Wer etwas mehr Zeit hat, sollte sich diese besondere Art der kulinarischen Führung durch die Stadt nicht eingehen lassen. Die Taste Tour könnt ihr ganz einfach hier buchen.
Zum Seitenanfang

Geldsparen in München

Geld spart ihr in München am besten, wenn ihr euch den München City Pass zulegt. Natürlich nur, wenn ihr viele Sehenswürdigkeiten und Museen auch besuchen möchtet. Da eigentlich alle Highlights von München darin enthalten sind, hat sich der Kauf bei uns gelohnt.

Besucht nicht den Englischen Garten als Biergarten, sondern die Biergärten ein wenig außerhalb. Ihr könnt euch eure Brotzeit auch selbst mitbringen und nur ein Bier im Biergarten kaufen. Das ist durchaus erlaubt.

Nutzt ein Fahrrad und radelt, statt die öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen.

Museen kosten in München sonntags nur 1 Euro. Genial, leider aber auch immer sehr voll!

Zum Seitenanfang

Wie lang soll ich bleiben?

Für München solltet ihr mindestens 2, besser 3-4 Tage einplanen. Für die wichtigsten Highlights im Zentrum genügen 2 Tage. Wir aber wollten etwas mehr sehen und waren von Donnerstagabend bis Sonntag spätnachmittags in der Stadt unterwegs.

Da wir mit dem Auto angereist sind, konnten wir Schloss Nymphenburg und den Olympiapark mit Aussichtsturm vor der Heimfahrt besuchen. Alternativ könnt ihr die öffentlichen Verkehrsmittel oder Hop-on Hop-off Busse nutzen, die an beiden Orten anhalten.

Hätten wir einen Tag mehr Zeit gehabt (oder wäre das Wetter schlechter gewesen), hätten wir gerne die Bavaria Filmstudios und die ein oder andere Food-Tour auf dem Viktualienmarkt unternommen.

Zum Seitenanfang

Beste Reisezeit

Im Sommer ist München voll. Vor allem in den Monaten Mai – September/Oktober fallen regelrechte Massen an Touristen ein. Zum Oktoberfest kosten Hotels oft das Doppelte. Ich finde diese Veranstaltung sowieso überbewertet.

Ideal sind Reisen im Winter (zur Winter Tollwood) oder auch im März – April, wenn das Wetter sich mit etwas Glück sich schon von seiner wärmeren Seite zeigt. Wir waren am letzten Märzwochenende in München und hatten mit Temperaturen um die 20 Grad am Tag ideales Wetter für eine Städtereise.

Die Sehenswürdigkeiten in der Innenstadt (rund um die Residenz) waren recht voll, die Museen dank sommerlicher Temperaturen leer.

Botanischer Garten München
Blütenpracht im März im Botanischen Garten in München.
Zum Seitenanfang

Kosten einer Städtereise nach München

Wir rechnen aktuell noch. Die Infos folgen so schnell wie möglich.

Zum Seitenanfang

Weitere praktische Tipps für München

Unser bester Tipp: Schnappt euch ein Fahrrad!

Viele Hotels stellen kostenlos Fahrräder für Hotelgäste zur Verfügung. Oder ihr nutzt das Fahrrad-Mietsystem der [MVG]. Mit unserem Mieträdern des Hotels haben wir einen ganzen Tag die Stadt erkundet und vor allem die Ecken besucht, die wir nicht zu Fuß geschafft haben.

Vor allem an der Isar entlang kann man hervorragend Radeln. Aber auch der Englische Garten bietet sich dafür super an.

Wenn du dem Trubel der Innenstadt entfliehen möchtest, haben wir von Einheimischen Tipps für Orte bekommen, die auch Locals gerne aufsuchen.
Dazu gehören der Verrückte Eismacher, der Flaucher Biergarten und kleine Cafés in Randbezirken wie z. B. das Two in One.

Am Isarufer treffen sich alle Altersklassen und genießen bei den ersten Sonnenstrahlen das schöne Wetter.

Zum Seitenanfang

Fazit

München stand nie ganz oben auf unserer Must-See-Liste an Städten in Deutschland. Auch wir waren nicht ganz frei von Vorurteilen und wurden zum Glück eines Besseren belehrt. München ist wirklich schön, unglaublich vielseitig und sehr charmant. Das Bier schmeckt wirklich besonders gut und wer gerne deftig isst, wird hier sehr, sehr glücklich.

Abseits der Touristen Hot-Spots geht es unglaublich gemütlich zu und wir haben immer wieder gesagt „Mensch ist das schön hier“. München wir kommen bald wieder, das wird was mit uns.

Warst du auch schon in München?

Was war dein Highlight? Falls du weitere Tipps hast, freue ich mich über deinen Kommentar am Ende dieses Artikels. Wenn du deine Reise gerade planst und Fragen hast, kannst du diese gerne hier als Kommentar hinterlassen!

Möchtest du keine Infos mehr verpassen?

Komm‘ in die VIEL UNTERWEGS Community bei Facebook. In dieser geschlossenen Gruppe kannst du dich mit Reiselustigen austauschen.

Folge mir auf Facebook, Twitter, Pinterest und Instagram und erhalte regelmäßig Neuigkeiten im Newsletter oder per RSS-Feed.

Zum Seitenanfang

3 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.