Reisebericht für 1 Woche Jordanien ab/bis Amman

1 Woche Roadtrip in Jordanien – Sehenswürdigkeiten & Highlights

Ahlan Wa Sahlan – Willkommen in Jordanien – ruft unser Guide bei Ankunft am Flughafen in Amman uns freundlich entgegen! Diese Gastfreundschaft sollte uns eine Woche durch das Land begleiten. Jordanien mit der legendären Felsenstadt Petra und dem Toten Meer faszinierte mich schon lange und stand auf meiner Bucket List. Jetzt war endlich die Zeit gekommen, dem Haschemitischen Königreich Jordanien einen Besuch abzustatten.

1 Woche Roadtrip in Jordanien - Sehenswürdigkeiten & Highlights 1

Weitere Jordanien Reiseziele & Reiseberichte im Überblick

Warum Jordanien als Reiseziel?

Das Königreich Jordanien wird als Reiseziel oft unterschätzt und als unsichere Destination eingestuft. Doch das Land ist sicher, auch wenn die Nachbarländer Syrien, Irak, Saudi-Arabien und Israel immer wieder negative Schlagzeilen machen.

Jordanien bietet außerdem zahlreiche prächtige Naturwunder: Die Wüstenlandschaft im Wadi Rum, das faszinierende Tote Meer, die Landschaft des Dana Nature Reserve, dem größten Naturreservat Jordaniens, oder der Besuch der größten Sehenswürdigkeit des Landes, der Felsenstadt Petra. Nicht zu vergessen die kulinarischen Köstlichkeiten, die die jordanische Küche zu bieten hat! Das sind jedoch nur einige der Highlights, die Jordanien zu bieten hat.

Nachdem ich vor 2 Jahren das Nachbarland Israel erkunden konnte, habe ich endlich auch Jordanien besucht. Eine Woche war ich mit anderen Bloggern auf Einladung von Jordanien Tourismus im Königreich unterwegs.

Sehenswürdigkeiten

Amman

 Quirlige Hauptstadt voller Kontraste

Die Hauptstadt Amman ist idealer Ausgangspunkt für eine Rundreise durch Jordanien. Die quirlige Hauptstadt Jordaniens ist voller Kontraste. Hier trifft Tradition und Moderne, Alt auf Neu.

Auf der einen Seite die Wüste, auf der anderen das fruchtbare Jordantal. Fast die Hälfte der jordanischen Bevölkerung lebt in Amman und in unmittelbarer Umgebung. Kein Wunder herrscht in der Stadt am frühen Morgen und Abend ein Verkehrschaos in dem wir nur im Schneckentempo vorankommen.

Im Westen, wo auch unser Hotel liegt, sprießen neue Hochhäuser mit Glasfassade aus dem Boden. Für rund 1,3 Milliarden wurden diese auf einem riesengroßen Areal kurzerhand gebaut, sagt Nasr, unser Guide für die Woche der Rundreise.

Zitadellenhügel – guter Startpunkt zur Erkundung

Im Osten befindet sich die alte Stadt mit ihren sandsteinfarbenen Häusern, die wir am nächsten Tag vom Zitadellenhügel mit in einer 360-Grad Aussicht bewundern können. Man sieht kein Ende der Stadt. Übrigens ist der Zitadellenhügel mit Herkules Tempel und Museum generell ein guter Startpunkt, um Amman zu erkunden und einen ersten Überblick zu bekommen.

Danach geht es hinunter in die Altstadt: der quirlige Gemüsemarkt, wenige Meter weiter der bekannte Imbiss „Hashem“ mit seinen berühmten Fallafeln und zahlreiche Saftstände säumen die Straße. Wir testen einen Zuckerrohrsaft, der uns anpreist, wie gesund er doch ist (Sexual Supporter, lowering cholesterol, cleaning chest, uvm.).

Gemüsemarkt Amman Jordanien Rundreise

Mein bester Tipp für Amman: Mache einen Kochkurs bei Beit Sitti

Am Nachmittag erkunden wir im Rahmen eines Kochkurses bei Beit Sitti (Übersetzt Großmutters Haus) die jordanische Küche. Maria zeigt uns Ouzi (Teigtaschen gefüllt mit Reis, Gemüse und Fleisch oder die vegetarische Variante ohne Fleisch), Salate, Fattoush und zum Desert Osmaliyeh, das wir danach hungrig vertilgen. Dazu gibt es erfrischende Zitronen-Minz-Limonade, die ich mir immer wieder in mein Glas gieße.

Die Kochschule ist ein heißer Tipp, wenn du dich auch für arabische Küche interessierst! Die Rezepte bekommen wir danach per Email zum Nachkochen mit nach Hause.

Kochschule Beit Sitti Amman
Beit Sitti Kochschule Amman jordanisches Essen
Unser Gericht, welches wir in der Kochschule Beit Sitti in Amman gekocht haben

Auf dem Rückweg ins Hotel am 3. Zirkel halten wir an der beliebten Eismanufaktur „Bikdash“ Die traditionell syrische Eiscreme wird von Hand mit frischen Pistazien und Erdnüssen ummantelt und schmeckt einfach lecker! Auch wenn ich noch vom Kochkurs sehr gesättigt bin, ist noch ein wenig Platz für Eis.

Am Abend gehts ins angesagt Restaurant Levant in der Nähe unseres Hotels. Hier werden sowohl jordanische als auch arabische Gerichte aufgetischt, dass der Tisch sich fast anfängt zu biegen.Hummus, Aurak Einab (Gefüllte Weinblätter), Shish Kebab, Knafeh, Tabuleh, …viel zu viel für unsere hungrigen Mägen! Wer will, kann dabei Shisha rauchen und den Abend Revue passieren lassen.

Übrigens: Falls du am Tag landest, solltest du einen genauen Blick auf den vom Stararchitekten entworfenen Flughafen Queen Alia (auch Skorpion der Wüste genannt) werfen. Leider ist bei unserer Ankunft tiefste Nacht, wir sehen nur die Silhouette davon. Dafür können wir ihn bei unserer Abreise am Nachmittag genauer betrachten.

  • Tipp für eine Unterkunft in Amman: Le Royal Hotel Amman
  • Tipps für Aktivitäten und Touren: Kochkurs bei Beit Sitti mit anschließendem Essen
  • Fahrzeit vom Flughafen: Je nach Uhrzeit und Verkehrslage ca. 20 Minuten. Wenn du keine Lust auf eine Fahrt mit dem Taxi hast, kannst du dir bei Get Your Guide einen privaten Shuttle buchen.
Amman Tipp Hotel Le Royal
Unser Hotel Le Royal Amman ist vom Zitadellenhügel aus gut sichtbar (das höchste Gebäude im Bild)
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Ajloun

Oliven, das grüne Gold

Am Morgen fahren wir durchs tägliche Verkehrschaos in den grünen und besonders fruchtbaren Norden nach Ajloun (spricht man Aschluhn). Hier werden hauptsächlich Olivenbäume und mehr und mehr Weinreben gepflanzt (ja ihr lest richtig, auch im weitestgehend nicht alkoholischen Jordanien gibt es Wein), denn der Boden ist sehr fruchtbar.

Das „grüne Gold“ Jordaniens sind die Oliven. Diese stammen hauptsächlich aus der Region um Ajloun. Daher begeben wir uns auf eine Olivenfarm und ernten mithilfe der Einheimischen selbst die Oliven von den Bäumen.

Oliven pflücken im fruchtbaren Jordanland in Ajloun
Ich pflücke Oliven in Ajlound im nördlichen Jordanien
Olivenhaine in Ajloun - das grüne Gold Jordaniens
Olivenhaine in Ajloun – das grüne Gold Jordaniens

Von der Olive zum Olivenöl

Nach einer kleinen Pause mit Salbeitee fahren wir weiter zu einer kleinen Fabrik, die Oliven presst und daraus Olivenöl herstellt. Farmer aus der ganzen Region liefern hier ihre Oliven ab, um entlohnt zu werden oder selbst Öl mitzunehmen.

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Das Olivenöl schmeckt frisch am besten mit noch warmem Brot vom Straßenverkauf!

Wir bekommen einen Becher Olivenöl um dieses mit unserem frisch an einem Straßenimbiss gekauften Pita Brot aufzuditschen und verschlingen es gierig. Es ist köstlich! Am liebsten würde ich direkt einen großen Kanister mit nach Deutschland nehmen.

Mittagessen bei Olivenfarmern

Nach einer kurzen Fahrt durch die bergige Region gelangen wir zum Haus der Olivenfarmer. Bei der Familie der Olivenhaine bekommen wir ein köstliches Mittagessen bestehend aus Humus, Maklube, Kofte, Galaya Bandura, Kartoffeln Joghurt und Salat serviert. Es ist mal wieder mehr als genug für alle da. Ein sehr köstliches Essen, das mit Oregano-Tee und Kaffee abgerundet wird!

Mit vollen Mägen geht unsere Fahrt weiter ins Jordantal ans Tote Meer!

Link zur Webseite des Tourism Boards zur Buchung von Unterkünften eines Essens bei Einheimischen in Ajloun: Webseite Wild Jordan

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Anfahrt ans Tote Meer in Jordanien

Totes Meer

 Schwerelos dahintreiben

Weiter geht unsere Reise am frühen Nachmittag gen Süden. Unser Ziel: das Jordantal am Toten Meer. Das Tote Meer zählt zu den spektakulärsten Landschaften der Welt. Wir erreichen das Kempinski Ishtar Dead Sea 400 Meter unter dem Meeresspiegel liegend kurz vor Sonnenuntergang. Es gibt auf jordanischer Seite kaum eine exklusivere Unterkunft als dieses wundervolle Hotel!

Die Freude ist erstmal groß: Wir bekommen ein Upgrade auf eine Suite! Trotzdem halte ich mich nur kurz im Zimmer auf, denn das Bad im Toten Meer ruft.

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Die Suite im Hotel Kempinski Ishtar Dead Sea ist riesig. Das ist nur die Hälfte des Zimmers!

Ich teste kurz die Wassertemperatur in einem der neun Pools (!!) die das Hotel bietet. Die meisten sind Infinity Pools. Genial!

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Trotzdem lasse ich die traumhaft schönen Pools bis auf Weiteres links liegen und gehe direkt hinab zum Toten Meer, um ein Bad am tiefsten Punkt der Erde zu nehmen.

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Immer wieder ein irres Gefühl, so schwerelos auf dem Wasser zu treiben!

Dank den vielen Mineralien und Salzen die im Wasser enthalten sind, wird dem Bad im Meer heilende Wirkung nachgesagt. Entspannt schwebe ich auf dem Wasser und beobachte, wie die Sonne in den wärmsten Gelb- und Rottönen leuchtend hinter den Bergen Israels untergeht.

Sonnenuntergang Totes Meer Jordanien
Der Sonnenuntergang am Toten Meer gehört zu den schönsten, die ich auf Reisen erleben durfte!

Am frühen Morgen quäle ich mich aus dem Bett, um den Sonnenaufgang zu fotografieren. Leider bleibt die Sonne sehr lange hinter den Bergen versteckt und die diesige Atmosphäre lässt schone Bilder nicht zu.

Kurz bevor ich zum Frühstück aufbrechen muss schimmert das Tote Meer und der Himmel in sämtlichen Pastellfarben:

Infinity Pool im Kempinski Ishtar Dead Sea
Infinity Pool im Kempinski Ishtar Dead Sea – woow!

Wadi Mujib – Grand Canyon Jordaniens

Leider müssen wir das Tote Meer nach einer Nacht schon wieder verlassen, denn für die Rundreise bleibt uns nur eine Woche. Die Fahrt Richtung Süden auf der Königstraße entlang des Toten Meeres ist karg und doch wundervoll, denn das Wasser leuchtet im Farbspektrum der Blau- und Türkistönen.

Nach dem Passieren von Check Points erreichen wir den Eingang zur Schlucht des Wadi Mujib, dem „Grand Canyon Jordaniens“.

Hier am tiefsten gelegenen Nationalpark der Welt machen wir nur einen kurzen Stop. Laut unserem Guide kann man hier tolle Wanderungen unternehmen. Doch unser heutiges Ziel, das Dana Naturreservat liegt viel höher.

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Die Fahrt ins Dana Naturreservat führt uns über die Königsstraße und atemberaubende Landschaften

Dana Naturreservat

Spektakuläre Canyonlandschaft

Unbedingt einplanen musst du auf deiner Reise in Jordanien einen Besuch im Dana Naturreservat. Vor allem Naturliebhaber wie ich kommen werden dieses großartige Naturschutzgebiet lieben. Das Dana Biosphärenreservat erstreckt sich über 308 km² von den Gipfeln des „Jordan Rift Valley“ bis zur Wüste des Wadi Araba. Es ist somit das größte Naturschutzgebiet Jordaniens.

Ich bin schon bei unserer Ankunft im Rummana Camp begeistert, als sich die Berge und Täler vor mir auftun! Die Sandsteinklippen leuchten je nach Sonneneinstrahlung in leuchtenden Rot-, Weiß- und Gelbtönen. Es zeugt davon, dass im Gestein und Boden viele wertvollen Bodenschätze abgelagert sind. Auch wenn der Abbau von Mineralien wie Phosphat eine wichtige Einnahmequelle für Jordanien darstellt, hier im Nationalpark ist dies nicht mehr erlaubt.

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Der Ausblick vom Rummana Camp ermöglicht erste Einblicke in die Landschaft der leuchtenden Sandsteinklippen

Rund vier Stunden lang folgen wir unserem Guide durch die Einsamkeit, klettern hinauf und wieder hinab und bleiben immer wieder stehen, um die grandiose Aussicht zu genießen – oder auch unsere seltsamen Weggefährten zu begutachten.

Wanderung auf dem White Domes Trail

Die beeindruckende Felsformationenen und Täler erkunden wir in den nächsten 3,5 Stunden bei der Wanderung auf dem „White Domes Trail“ ab dem Rummana Camp. Wir klettern immer wieder hinauf oder steigen in schmalen Schluchten hinab, halten immer wieder an, um die atemberaubende Aussicht zu genießen.

Tiefe und schmale Schluchten gehen wir hinab – die Vielfalt im Naturschutzgebiet von Dana ist unglaublich!

Die vielfältige Landschaft überwältigt mich und wird zu einem Highlight dieser Jordanien Reise.

Glücklich und zufrieden machen wir uns auf den Weg nach Wadi Musa auf. Dem Tor zur legendären Felsenstadt Petra, die wir am nächsten Tag erkunden werden. Einen ersten Anblick auf Wadi Musi und das direkt dahinter beginnende Gebiet um Petra erhaschen wir bei der Anfahrt – wie immer – pünktlich zum Sonnenuntergang.

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Pünktlich zum Sonnenuntergang erreichen wir unseren nächsten Halt: Wadi Musa direkt am Eingang zum UNESCO Welterbe Petra

Felsenstadt Petra

Auf den Spuren Indiana Jones am Weltkulturerbe

Absolutes Highlight und zurecht Top Sehenswürdigkeit Jordaniens

In Petra ist es wie so oft: Du hast Bilder im Kopf, wie es dort wohl wirklich aussehen mag. Vor Ort ist alles ganz anders und noch viel eindrucksvoller, als man es sich hätte ausmalen können. Du musst es wirklich gesehen haben, um die unglaubliche Schönheit wirklich fassen zu können. Ohne Zweifel ist die Felsenstadt die größte und bekannteste Sehenswürdigkeit Jordaniens und auch mein Highlight der Jordanienreise. Berechtigterweise wird das UNESCO Welterbe auch als achtes Weltwunder bezeichnet.

Nur ein Bruchteil von Petra wurde bislang ausgegraben. Erst in diesem Frühjahr 2016 wurden neue Monumente der antiken Felsenstadt im Süden Jordaniens auf Satellitenbildern durch Archäologen aus den USA entdeckt. Zu meinem Besuch (November 2016) waren die Arbeiten noch im Gange.

Auf den Spuren Indiana Jones entdecken wir Petra

Morgens um 7.30 Uhr betreten wir das Gelände, das so viel größer ist, als ich es mir ausgemalt hatte. Wir begeben uns zum Eingang und wandeln entlang der Schlucht Siq, bis wir plötzlich vor dem Schatzhaus des Pharao stehen, was eigentlich ein Grabtempel war. Staunend verharren wir. Vielen bekannt aus dem Film „Indinana Jones und der letzte Kreuzzug“, als in der letzten Sequenz des Filmes die Fassade des Schatzhaus zu sehen ist.

Reisebericht Jordanien Petra Schatzhaus
Blick aus Schlucht: Das Khazne al-Firaun am Ausgang des Siq. Das Schatzhaus des Pharaowar in Wirklichkeit ein Grabtempel

Doch dieser Anblick sollte nicht der Einzige bleiben, der mich an diesem Tag beeindrucken sollte: Nach dem Schatzhaus biegen wir rechts ab in eine kleinere Schlucht und erkunden hier das weitere Areal. Tolle Wanderwege, zahlreiche Treppenstufen und eine Vielzahl Tempeln, Grabkammern, Höhlen und schönste Aussichtspunkte erwarten uns.

Das Kloster Ad Deir

Ein weiterer Höhepunkt oder sogar der Höhepunkt Petras ist für mich das Kloster „Monastry“ (englisch). Nach fast 800 Stufen Aufstieg (alternativ kannst du einen Esel mieten – empfehle ich nur für Menschen mit Handicap – die Treppen sind glitschig für die Tiere). Auf dem Weg nach oben erhaschen wir Ausblicke auf Felsenformationen und Täler, die traumhaft sind.

Über hundert Felsengräber und Tempelfassaden, dazu Felsenreliefs und Grabhallen kannst du hier zu Fuß (oder auf Eseln) erkunden.

Da ich vom Besuch Petras so beeindruckt war, folgt bald ein ausführlicher Bericht zum Besuch des UNESCO Weltkulturerbes.

Ausführlicher Bericht zum Besuch der Felsenstadt Petra

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Wadi Rum

Einsame Wüstenlandschaften

„Weitläufig, einsam und gottähnlich“ – mit diesen Worten beschrieb T. E. Lawrence einst das Wadi Rum. Treffender könnte man es nicht beschreiben. Ein riesiges nahezu unberührtes Areal, an dem die Zeit stillstehen zu scheint.

Wir entdecken Wadi Rum bei einer Jeep Safari

Bei einer Tour mit dem Jeep erkunden wir Wadi Rum und bekommen ein klein bisschen das Gefühl, mit dem die Beduine schon seit Jahrtausenden durch das Wadi ziehen.

Wadi Rum Jeep Safari
Am besten erkundet man Wadi Rum im Rahmen einer Jeep Safari, die man am Eingang bucht.

Wir passieren den Ort, an dem der Hollywoodfilm „Der Marsianer“ mit Matt Damon oder auch viele Szenen des Epos „Lawrence von Arabien“ gedreht wurde.

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Unser Fahrer zeigt uns, wo Matt Damon den „Marsianer“ spielte

Als nächstes passieren wir über 4000 Jahre alte Steinzeichnungen.

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Sogar vor 4000 Jahren scheint man hier Kamele gehabt zu haben

Die monolithischen Felsformationen erheben sich an manchen Stellen über 1750 Meter aus dem Wüstenboden. Die Landschaft ist atemberaubend, wie an so vielen Orten in Jordanien.

Drehorte in Wadi Rum bei einer Jeep-Tour
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Ein Ritt auf dem Kamel

Nach einem Mittagessen im Captains Camp steigen wir auf Kamele – die Wüstenschiffe – um. Zugegebenermaßen fühle ich mich nicht nur unwohl dabei, sondern finde die kurze Tour ab dem Camp nicht sonderlich schön. Über Schotter statt Sand macht das ganze nicht wirklich Spaß.

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Die Nacht verbringen wir im Beduinencamp Sun City Camp bei einem traditionellen Zarb-Dinner in der Wüste mit Blick auf den Dreiviertelmond und die Sterne, die hier eindrucksvoll leuchten. Daher spielen Carina (Travel Run Play) und ich ein wenig mit der Kamera und machen Lichtspielereien.

  • Tipp für eine Unterkunft in Wadi Rum: Sun City Camp
  • Jeep Safari: Die Jeep Safari muss am Besucherzentrum gebucht werden. An dieser Stelle buchst du eine Tour und bekommst einen Beduinen-Führer.
  • Alternative Touren: Ballonfahrten (www.rascj.com) oder Klettern
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Dead Sea Panorama Complex

Auf dem Weg zu den heißen Süßwasserquellen Ma'in Hot Springs am Rand des Toten Meeres legen wir einen Stop zum Mittagessen ein. Hier empfielt sich der Dead Sea Panorama Complex, da  wir einen wunderbaren Panoramablick über das Tote Meer bis nach Israel haben. Leider ist die Luft diesig und die Sicht nicht allzu gut.

Das Essen ist dafür wieder erstklassig und sehr reichlich (im Klartext: viel zu viel). Jordanien meint es gut mit uns was die kulinarischen Köstlichkeiten angeht. Einfach lecker!

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Ma’in Hot Springs in Hammamat

Die heißen Quellen der Ma’in Hot Springs liegen nur eine Stunde entfernt vom Internationalen Flughafen in Amman. Ideal um eine Jordanien Reise, auf der man viel zu Fuß unterwegs war, zu beenden.

Nach dem fast 5-stündigen Transfer von Wadi Rum zu den Hot Springs entspannen den letzten Tag bei einer Spa-Behandlung und dem Bad in den 60 Grad heißen Quellen. Das Wasser entspringt dem Berg und fließt über den Felsen in natürliche Thermalbecken des Hotels.

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Den Quellen wird schon seit Zeiten der Römer heilende Wirkung nachgesagt. Kein Wunder, denn das Wasser hat einen hohen Mineralgehalt und somit therapeutische Wirkung. Es ist somit nicht verwunderlich, dass das Hotel und auch die in der Nähe befindlichen öffentlichen Quellen viele Einheimische Touristen anzieht.

Tipp für eine Unterkunft in Hammamat: Ma'in Hot Springs Resort

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Reiseroute in Jordanien

Auf meinem 7-tägigen Roadtrip habe ich Amman, Ajloun, das Tote Meer, Dana Biosphärenreservat, Wadi Musa, Petra, Wadi Rum und die Ma’in Hot Springs besucht.

Jordanien Rundreise Karte Route
Jordanien Rundreise Karte Route

Fazit zur Jordanien Rundreise

Ich habe im Toten Meer gebadet und mich dabei schwerelos gefühlt. Durfte die legendäre Felsenstadt Petra besuchen und kam den ganzen Tag aus dem Staunen nicht mehr heraus. Ich habe mich in die jordanische Küche einweisen lassen und eine Kochschule in Amman besucht.

Bei einer jordanischen Familie wurde zu Mittag gegessen, nachdem wir auf ihrer Olivenfarm Oliven vom Baum gepflückt hatten und die Presse zur Herstellung von Olivenöl besucht haben. Ich bin durch das größte Naturreservats Jordaniens gewandert und habe im Wüstencamp bei Beduinen übernachtet.

Die Jeep-Safari und der Ritt auf dem Taxi der Wüste – einem Kamel – im Wadi Rum nicht zu vergessen. Das Bad in heißen Quellen und einer Spa Behandlung am Toten Meer möchte ich auch nicht unterschlagen. Danach fühlte ich mich wie neu geboren.

Hört sich nach sehr viel mehr an, als eine Woche, oder? Jordanien bietet so unglaublich viel! Egal ob Natur, Kultur, exquisite Küche, Outdoor-Aktivitäten oder auch Geschichte. Ein spannendes Land, das ich dir für deine nächste Reise ans Herz legen möchte, um es zu entdecken!

Vielleicht komme auch ich bald noch einmal zurück. In Petra kann man noch soviel mehr entdecken und vor allem ans Rote Meer würde ich gerne mal zum Tauchen fahren…

Weitere Jordanien Tipps im Überblick

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Vielen Dank an das Jordan Tourism Board, das die Reise ermöglicht hat. Meine Meinung und Tipps sind trotzdem meine eigenen, die davon nicht beeinflusst werden.