Das für jeden Australien Reisenden vermeintliche Highlight ist der Besuch des Uluru. Freunde haben mir vor meiner Reise schon vorgeschwärmt, wie eindrucksvoll dieser Monolith sei. Die Rede ist natürlich vom Uluru oder Ayers Rock wie er früher einmal genannt wurde. Dieser Name ist allerdings Vergangenheit. Auch du solltest nur noch den Eigennamen Uluru verwenden.

Andere Besucher behaupten, Kata Tjuta sei ihr Highlight im Roten Zentrum und stelle den Uluru in den Schatten. Ich jedoch wollte unbedingt zum Field of Light. Diese Lichtinstallation von über 50.000 Lichtern die in abwechselnden Farben die Nacht erleuchten. Somit gab es für uns gleich mehrere Highlights.

Mir war auf der Fahrt vom Kings Canyon zum Uluru Kata Tjuta Nationalpark irgendwie mulmig. Würde ich den Uluru auch so beeindruckend finden oder würde ich enttäuscht sein und der Berg nur eine weitere Enttäuschung bekannter Sehenswürdigkeiten darstellen? Wir waren gespannt und blickten gebannt auf die Straße.

Irgendwann taucht plötzlich ein Berg am Horizont auf. Doch halt, dass ist nicht der Uluru, sondern der Mount Connor, ein Tafelberg. Viele Touristen stoppen allerdings schon hier, da sie denken, den Uluru zu erkennen. Doch dieser befindet sich noch ca. 130 km entfernt (Es gibt einen Aussichtspunkt ca. 20 km nach der ersten Sichtung des Mount Connor, von wo ihr diesen Berg gut fotografieren könnt).

Auf den Besuch des Uluru-Kata-Tjuta Nationalparks kann einen nichts vorbereiten.

Keine Bilder, keine Reiseberichte von anderen oder Reiseführer. Der Berg erscheint schon von weitem, wenn man immer tiefer auf dem Stewart Highway in die australische Wüste hineinfährt. Plötzlich ist er da. Zuerst klein, dann auf einmal riesengroß. Immer in einem leuchtenden rot-orange. Dieser Uluru ist ein wirkliches Highlight. Nicht so wie viele anderen Sehenswürdigkeiten, die oft völlig überbewertet sind.

Dabei vergessen möchte ich nicht die Kata Tjuta, die uns mindestens genauso sehr in ihren Bann ziehen. Beide Orte haben wir zu Fuß erkundet und mit dem Helikopter überflogen. Sind zum Sonnenauf- oder Untergang vor Ort gewesen.

Hier findest du meine Tipps und Infos zusammengefasst für den Uluru, Field of Light und Kata Tjura. Von der Unterkunft, den Highlights und welche Touren ich unternommen und empfehlen kann. Am Ende findest du meine Empfehlung für die beste Jahreszeit, um den Uluru und das rote Zentrum Australiens zu besuchen:

Wieviel Zeit sollen wir für den Uluru und Kata Tjuta einplanen?

Diese Frage bekomme ich am meisten gestellt. Meine Antwort: Es kommt darauf an, was du alles unternehmen möchtest. Unsere Tage sahen wie folgt aus:

Tag 1: Ankunft am frühen Nachmittag auf dem Campingplatz. Direkte Weiterfahrt zum Uluru. Spaziergang in 2,5 Stunden um den Monolithen herum. Am Abend: Besuch des Field of Light.

Tag 2: Sonnenaufgang Kata Tjuta. Anschließend Frühstück vor Ort und Wanderung in die Walpa Gorge. Nach kurzer Pause auf dem Campingplatz folgt das Highlight: Helikopterflug über Uluru und Kata Tjuta. Am Abend: Sonnenuntergang am Uluru.

Tag 3: Frühe Abreise Richtung Coober Pedy. Da zu unserem Besuch der Wintereinbruch kam und die Nächte mit -2 Grad verdammt kalt im Camper waren (wir hatten weder Standheizung noch eine Isolierung noch gute Decken) haben wir die lange Wanderung um Kata Tjuta nicht mehr angetreten und sind direkt nach Coober Pedy weitergefahren.

Trotzdem haben wir sehr viel (das wichtigste) in unseren Augen gesehen. Der Helikopter-Rundflug war wirklich etwas besonderes und hat uns nochmals eine andere Sicht auf Uluru und Kata Tjuta erlaubt.

Uluru, heiliger Berg der Aborigines

Der Uluru wird bei der UNESCO als Weltnaturerbe geführt. Er gehört wohl zu den bekanntesten Wahrzeichen Australiens, das die wenigsten Touristen dann auch besuchen. Zu weit abseits läge der Berg, zu lange dauere die Anreise. Dabei kannst du mit dem Flugzeug in drei Stunden aus sämtlichen australischen Städten anreisen. Dabei ist der Uluru definitiv ein Besuch wert.

Schon während der Anfahrt, wenn der Uluru langsam in den Blick rückt und näher kommt starren wir gebannt auf diesen rot leuchtenden Felsen. Nachdem wir unseren (vorab) reservierten Campingplatz beziehen und die wirklich ausführlichen Infos durchsehen beschließen wir, direkt zum Uluru zu fahren. Zu neugierig sind wir, wie der Berg aus der Nähe aussieht.

Für den Uluru gibt es die Möglichkeit, diesen zum Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang zu besuchen. Du kannst auch um den Uluru herumlaufen. Je nach Jahreszeit empfehlen sich unterschiedliche Tageszeiten zum Besuch als auch Aktivitäten.

Von jeder Seite und zu jeder Uhrzeit bietet sich uns ein völlig anderer Anblick. Die Oberflächen der steilen Felswände variieren, die Aboriginal-Geschichten rund herum bieten interessante Geschichten, die wir nicht weitergeben sollen. Auch herrscht immer wieder Fotografie-Verbot, das durch aufgestellte Schilder klar und deutlich gekennzeichnet ist. An heiligen Orten, Höhlen oder Quellen macht das durchaus Sinn. Wir respektieren dies gern.

Leider respektieren nicht alle Besucher den ausdrücklichen Wunsch, den Uluru nicht mehr zu besteigen. Glücklicherweise ist er an unseren Tagen des Besuchs gesperrt, da die Winde zu stark sind. Ich wünschte es wäre immer so.

Eines ist sicher: Klettere NICHT auf den Uluru. Der Berg ist ein sehr wichtiges Heiligtum für die Aborigines und genau das solltest auch du respektieren. Mal davon abgesehen sieht der Pfad nach oben sehr gefährlich aus. Ab 2019 wird das Klettern auf den Uluru endlich komplett verboten!

Mein Tipps als Alternative: Mach einen Hubschrauber-Rundflug. Von ganz oben siehst du sowieso viel mehr.

Uluru Don't climb Sign
Die Anangu Aborigines wünschen sich: Please don't climb! Auch du solltest das respektieren!

Base Walk um den Uluru herum für das besondere Erlebnis

Da zu unserem Besuch Winter ist und auch am Tag „nur“ 18-20 Grad herrschen und es zudem sehr windig ist, können wir am Nachmittag um den Berg herumlaufen und uns in aller Ruhe ohne allzu viele anderen Touristen (Die meisten Gruppen verlassen zu unserer Ankunft den Uluru) besuchen.

Wir nehmen uns sehr viel Zeit, um jede Tafel und jede Geschichte der Aborigines zu lesen und die Strukturen des Monoliths genauer zu betrachten. Der Ort ist ohne Zweifel ein spiritueller Ort. Die Geschichten dürfen nicht überliefert werden, und ich als nicht-Ureinwohner werde mich hüten dies zu tun In 2,5 h laufen wir einmal auf dem Base Walk um den Uluru herum. Es ist ein Erlebnis und eine Erfahrung.

Immer wieder stehen Tafeln am Weg, die Geschichten der Ureinwohner erzählen. Erzählen möchte ich diese nicht. Auch die unterschiedlichen Farbtöne, in denen das Gestein je nach Sonneneinstrahlung leuchtet fasziniert uns.

Wie immer noch Menschen hier her kommen können, um nach oben zu klettern stößt uns ab.

Hätten wir mehr Zeit gehabt, hätten wir gerne eine Tour mit einem Anangu-Aborigine (Die traditionellen Hüter des Uluru) um den Berg unternommen, um noch mehr über die Traumzeit zu erfahren. Die Anangu glauben, dass die Landschaft von ihren Vorfahren in der Traumzeit geschaffen wurde und schützen das Land daher.

Hast du weniger Zeit, unternimm den Mala Walk

Der Base Walk führt dich auf dem Mala Walk linker Hand um den Uluru herum. Wenn du keine Lust hast den ganzen Weg zu gehen, kannst du auch nur den Mala Walk machen. Dieser ist 2 km lang und du benötigst laut Schildern 1,5 Stunden. Ich denke aber dass du schneller bist (wir haben uns echt Zeit gelassen und haben nur 2,5 h um den ganzen Uluru herum benötigt).

Uluru-Kata-Tjuta Cultural Center

Ein Besuch des Besucherzentrums Uluru-Kata Tjuta Cultural Centre ist übrigens sehr empfehlenswert. Hier erfährt man noch mehr über die Gesetze der Anangu-Aborigines. Außerdem kannst du an Dot Painting Workshops teilnehmen an denen dir Künstler zeigen, wie sie ihre Geschichten und Kultur anhand der Bilder erzählen. Mir hat die Kunst der Aborigines im Arnhemland viel besser gefallen um ehrlich zu sein. Ist aber Geschmacksache.

Hinweis für den Besuch des Uluru:

Nimm unbedingt genügend zu trinken mit und setze einen Kopfschutz auf! Auch bei unserem Besuch knallte die Sonne von oben herab, obwohl es nur 18-20 Grad hatte und ein kühler Wind ging.

Wenn du den Base Walk machen willst, musst du noch mehr zu trinken mitnehmen. Ein Hinweisschild steht auch groß am Weg. Es rät dir, mindestens 1 Liter pro Stunde zu trinken!

Schild am Base Walk Uluru
Base Walk Uluru: Hinweisschilder weisen dich überall darauf hin, dass du die Sonne nicht unterschätzen darfst!

Field of Light

Über 1,5 Stunden haben wir damit verbracht, durch ein Lichtermeer aus 50.000 Glaskugeln zu wandern. Die Kugeln aus mattem Glas auf bis zu hüfthohen Stäben sind mit Glasfasern verbunden. Alle Elemente leuchten in abwechselnden Farben und bieten einen tollen Anblick unter der Milchstraße.

Mit dem Besuch des Field of Light geht ein langer Traum von mir in Erfüllung! Schon zur Eröffnung war ich begeistert und traurig, dass ich lesen musste, dass diese Installation von Bruce Munro ursprünglich nach einem Jahr wieder hätte abgebaut werden sollen. Dann war plötzlich alles so erfolgreich, dass das Field of Light bis Ende 2020 verlängert wird.

Also war vor der Australien Reise klar: Wir müssen das Field of Light besuchen.

Nur wann? Wir überlegten, welche der Eintrittstickets zu unterschiedlichen Uhrzeiten die beste sein könnte? Hier die Antwort und unsere Erfahrung dazu:

Wann Tickets für das Field of Light buchen?

Es kommt darauf an, zu welcher Jahreszeit du am Uluru bist. Wir waren am 1. Juni am Uluru und hatten das Ticket Field of Light Pass – Departure 2 gebucht.  Wir überlegten davor ob es nicht schon besser wäre, zur Dämmerung zu kommen, entschieden uns dagegen. Am Ende war es gut so, denn es war so kalt, dass wir keine Minute länger gebraucht hätten.

Man hat viel Zeit vor Ort, um sich unterschiedliche Orte im Field of Light anzusehen und das Lichterschauspiel zu betrachten. Im Sommer könnte es auch zur Dämmerung schön sein, wenn man nicht friert. Je später es wurde, umso besser kamen die Sterne am Himmel heraus und auch die Milchstraße war super zu sehen.

Offiziell sind übrigens keine Stative für Kameras erlaubt. Wir waren leider so doof uns daran zu halten. Warum doof? Jeder 2. Besucher hatte ein großes Stativ dabei, um unbemerkt abseits der vielen Ordner die herumgehen tolle Aufnahmen zu machen. Dies war uns dann leider nicht möglich.

Tickets für das Field of Light sollte man unbedingt davor über die Ayers Rock Resort Webseite kaufen, da die Veranstaltungen Abend für Abend sehr gut besucht sind.

Field of Light Uluru
Ein Erlebnis der besonderen Art: Field of Light am Uluru

Kata Tjuta

Wir haben Kata Tjuta, früher einfach als die „Olgas“ bekannt, zum Sonnenaufgang besucht. Der Begriff Kata Tjuta stammt übrigens aus der Sprache der Pitjantjatjara-Aborigines und bedeutet „viele Köpfe“. Irgendwie zutreffend, da es 36 dieser „Köpfe“ oder Hügel gibt.

Am Sonnenaufgang und von der Plattform aus, die jeder benutzen muss (es gibt keine Alternativen) sehen die Kata Tjuta schon eindrucksvoll aus. Jedoch wirken sie von dieser Seite recht flach. Spektakulärer sind sie von oben, wie wir sie beim Rundflug mit dem Helikopter gesehen haben. Dieser Flug lohnt sich definitiv!

An Katja Ktjuta kannst du unterschiedliche Wanderungen unternehmen. Entweder den Walpa Gorge Walk, den auch wir unternommen haben. Hier pfeift vor allem im Winter der Wind durch und der Name Walpa (was soviel wie Wind bedeutet) ist hier Programm. Dieser einfache Walk dauert ungefähr eine Stunde, wenn man gemütlich geht und immer wieder stehen bleibt und wie wir staunend nach oben blickt.

Wenn du mehr Zeit hast empfehle ich dir die lange Wanderung durch das Valley of the Winds. Diese dauert laut unserem Guide ca. 4 Stunden und wollten wir uns so durchgefroren wie wir waren nicht mehr antun. Manche Abschnitte sind wohl ein wenig herausfordernd, aber die Ausblicke jede Anstrengung wert.

Sonnenaufgang Kata Tjuta Australien
Kata Tjuta zum Sonnenaufgang

Katja Tjuta vom Helikopter aus gesehen

Von hoch oben sieht man das wahre Ausmaß, das man von unten schon ehrfürchtig betrachten kann. Vom Helikopter aus siehst du auch Orte, an denen wir als Touristen keinen Zugang haben, da hier ein Stamm Aborigines abgeschieden lebt und seine Heiligen Orte schützt.

Kata Tjuta Helikopterflug
Kata Tjuta ist vor allem von oben beeindruckend. Die Fläche ist riesig. Von unten sind viele Teile davon für uns gesperrt.
Kata Tjuta Domes
Kata Tjuta und die Domes – wahnsinnig eindrucksvoll und ganz anders als der Uluru.

Eintritt für den Uluru-Kata Tjutu Nationalpark

Ohne ein Ticket kommst du nicht in den Nationalpark. Für Personen über 15 Jahren kostet der Eintritt 25 AUD. Das Ticket ist ab dem ersten Betreten für drei Tage gültig. Bei keiner der Touren ist das Ticket inklusive. Dieses musst du separat kaufen. Entweder am Eintritt oder im Vorfeld.

Ich hatte unsere Tickets im Vorfeld bekommen, da ich eine spezielle Genehmigung als Blogger (Media, Journalist) beantragen musste. Hierbei hat mir das Tourism Board Australia und Northern Territory geholfen und sogar die Kosten für mein Ticket übernommen! Vielen Dank dafür!

Tipps für Touren und Aktivitäten am Uluru und Kata Tjuta

Da wir nicht nur auf eigene Faust die Region erkunden wollten, sondern soviele Insights und Geschichten wie möglich erfahren wollten haben wir ein paar Touren unternommen. Diese hier aufgezählten Aktivitäten sind super und legen wir euch ans Herz:

Highlight: Helikopterflug zum Uluru und Kata Tjuta

Da wir noch nicht genug vom Uluru und Kata Tjuta hatten wollten wir das ultimative Erlebnis: Ein Helikopterflug um den Uluru und Kata Tjuta. Wir wählten die „Extended“ Version, bei der man auch um Kata Tjuta herumfliegt.

Dabei bekommst du die besondere Ansicht: im Vordergrund Kata Tjuta und den Uluru im Hintergrund. Da wir vermutlich nicht mehr so schnell hier herkommen und die ganze Reise sehr teuer war, waren uns die zusätzlichen Kosten von 310 AUD pro Person dann auch egal.

Es hat sich definitiv gelohnt und gehört für uns zu den außergewöhnlichsten und schönsten Erlebnissen in Australien dazu! Die Tour haben wir im Visitors Center direkt bei Ayers Rock Helicopters gebucht.

Je nachdem wie groß der Ansturm auf die Touren ist haben sie spontan Verfügbarkeit. Wir hatten Glück. Generell rate ich euch, den Flug im Vorfeld zu buchen.

  • Wo Helikopter Flug buchen? Am besten macht ihr das über die offizielle Webseite von Ayers Rock Helicopters.
  • Kosten für den Helikopter Flug? Ab 150 AUD (je Tour). Wir haben die Extended Uluru-Kata Tjuta Flight (AR3) für 310 AUD pro Person gebucht.

Sonnenaufgang Tour mit SEIT Outback zu Kata Tjuta

Diese Tour ist ideal für alle, die nicht mit dem Auto zum Uluru kommen oder nicht selbst fahren möchten. Die Tour dauert insgesamt fünf Stunden und beinhaltet außer dem Sonnenaufgang an Kata Tjuta auch ein Frühstück und eine Wanderung in die Walpa Gorge (benannt nach dem Wind der in diese Schlucht hineinbläst).

Anfang Juni (2. Juni) ist es wirklich bitterkalt und ich wünschte, ich hätte Handschuhe außer meiner Wollmütze im Gepäck! Kaum zu glauben, dass es im Sommer hier über 50 Grad haben kann.

  • Kosten der Tour mit Transfer ab/bis Hotel oder Campingplatz: 159 AUD
  • Dauer der Tour: 5 Stunden
  • Start je nach Jahreszeit. Unsere Abholzeit war um 6.15 Uhr
  • Das Ticket zum Eintritt für den Nationalpark muss jeder selbst kaufen!
  • Tour bei SEIT Outback buchen

Sonnenuntergang Tour mit SEIT Outback zum Uluru

Die Tour zum Sonnenuntergang haben wir auch mit SEIT Outback unternommen. Auch eine prima Möglichkeit für alle, die nicht mit eigenem Auto am Uluru sind. Inkludiert sind Snacks und Wein beziehungsweise Bier, Sekt oder antialkoholische Getränke.

  • Kosten der Tour mit Transfer ab/bis Hotel oder Campingplatz: 70 AUD
  • Dauer der Tour: 2 Stunden
  • Start je nach Jahreszeit. Unsere Abholzeit war um 17 Uhr
  • Das Ticket zum Eintritt für den Nationalpark muss jeder selbst kaufen!
  • Tour bei SEIT Outback buchen

Beobachte den Sternenhimmel im Outback

Wäre es nicht so bitterkalt gewesen hätten wir die Star Gazing Tour unternommen. Michi ist sowieso Hobby-Astronom und bliebt jede Nacht viel länger wach, um den Sternenhimmel zu fotografieren und beobachten. Außer im Outback. -2 Grad waren auch ihm zu kalt. Die Tour kannst du für 48 AUD hier auf der Webseite zum Ayers Rock Resort buchen.

Wo übernachten am Uluru?

Vor unserer Reise hatten wir ein Apartment reserviert, um es später wieder zu stornieren. Da vor der 3-monatigen Reise noch nicht klar war ob wir mit dem Auto oder Camper von Darwin nach Adelaide fahren haben wir beide Möglichkeiten in Erwägung gezogen: Campingplatz oder Hotel. Grundsätzlich bietet die Region im Uluru und Kata Tjuta Nationalpark Unterkünfte für jedes Budget.

Sails in the Desert ist die luxuriöseste Möglichkeit, im Ayers Rock Resort zu übernachten. Longitude 131 ist die exklusivste Unterkunft und bietet luxuriöse Unterkünfte mit direktem Blick auf den eindrucksvoll rot leuchtenden Berg im Nichts. Eine besser gelegene Unterkunft gibt es nicht. Diese Unterkunft wurde während unseres Besuchs komplett renoviert und war geschlossen. Somit fiel diese Option aus.

Vor der Reise hatte ich ein Apartment in den Emu Walk Apartments gebucht, da mir dies eine tolle Unterkunft schien. Nachdem aber klar war, dass wir mit einem Campervan reisen, habe ich die Unterkunft storniert und uns einen Platz auf dem Campingplatz reserviert. Alle Unterkünfte am Uluru findest du auf der Webseite des Ayers Rock Resort.

Ayers Rock Campground

Wir haben am Ayers Rock Campground übernachtet. Der Campingplatz ist riesig und ein Reservieren zu den Hauptreisezeiten notwendig. Die sanitären Anlagen waren sehr sauber. Bei der Verwaltung kannst du diverse Touren und Ausflüge direkt buchen. Kosten für den Campingplatz:

  • Ohne Strom: ab 45 AUD und mit Strom: ab 50 AUD (Zur Hauptreisezeit teurer. Genaue Preise kannst du auf der Webseite ansehen).
  • Du kannst auch Cabins buchen, wenn du nicht mit einem Camper unterwegs bist. Diese kosten 179 AUD die Nacht. Sehr teuer, aber im Winter vielleicht eine Alternative, wenn wie bei uns der plötzliche Wintereinbruch kommt, und man bei -2 Grad im nicht-isolierten Camper fast erfriert.
  • Hinweis: Wenn du drei Nächte bleibst, musst du nur für 2 Nächte bezahlen. Hätte sich für uns nicht gelohnt, da wir Richtung Adelaide weitere Stops einlegen wollten.
  • Buchbar ist alles über diese Email-Adresse: [email protected]

Welches ist die beste Reisezeit für einen Besuch des Uluru?

Wenn du ins Rote Herz Australiens reisen möchtest, empfehle ich dir alle Monate bis Juni. Dann ist nämlich Winter. Auch wenn es die wenigsten glauben, auch in Australien kann es Temperturen unter Null Grad geben. Überall lese ich von Mai – Oktober als beste Reisezeit. Das mag sein, den am Tag wird es nicht glühend heiß wie in den Sommermonaten.

Mein Tipp ist trotzdem: Den richtigen Winter zu meiden. Warum? Ich gehe davon aus, dass du mit einem Camper ohne Standheizung, Isolierung und warmen Daunendecken unterwegs sein wirst – wie wir übrigens auch. Dann wirst du nachts bitter frieren. Ich habe noch nie so sehr auf einer Reise gefroren wie hier. Temperaturen unter 0 Grad sind dann keine Seltenheit.

Auch der Besuch beim Field of Light oder der Sonnenaufgang an Kata Tjuta und die Wanderung waren sehr sehr kalt. Das Positive: Am Tag sind die Temperaturen oft (nicht immer) sehr angenehm, sobald die Sonne scheint.

Zwischen 12 und 18 Grad wärmen dich und machen Wanderungen um den Uluru herum, in Kata Tjuta oder dem Kings Canyon angenehm. Im Hochsommer sind diese Orte aufgrund hoher Hitze (über 40 Grad) oft schon ab 9 Uhr morgens gesperrt. Eine Erkundung ist dann nur sehr früh am Morgen möglich.

Anreise zum Uluru

Der Uluru liegt ca. 305 km (4 Stunden Fahrzeit) vom Kings Canyon und 460 km (6 Stunden Fahrzeit) mit dem Auto von Alice Springs entfernt. Mit dem Auto kannst du das Red Center am besten erkunden finde ich. Denn auch der Kings Canyon (Watarrka Nationalpark) ist definitiv ein Besuch wert.

Meine Tipps zum Autofahren in Australien findest du hier.

Mit dem Flugzeug kannst du aus Darwin, Brisbane, Sydney, Melbourne, Adelaide und Perth direkt zum Uluru anreisen und musst nicht über Alice Springs fliegen. Aus Adelaide oder Darwin kannst du auch mit dem Luxuszug „The Ghan“ anreisen. Ich kann mir vorstellen, dass diese Tickets sehr teuer sind.

Weitere Tipps für deine Australien Reise:

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Hinweis von mir als Blogger: Alle Bilder die ihr hier seht sind von der Parkbehörde gesichtet und freigegeben worden. Da ich als Blogger eine spezielle Permit für den Park benötigte, weil ich die Bilder ja veröffentlichen möchte, hatte ich im Vorfeld ein mehrseitiges PDF erhalten, mit Anweisungen wie ich den Uluru und auch Kata Tjuta fotografieren darf. Dass dies seitens vieler bekannter Reiseführer und Reiseseiten nicht eingehalten wird kann ich leider nicht nachvollziehen. Dies gilt übrigens auch für viele anderen heiligen Orte in Australien.

Disclaimer: Der Camper, die Touren mit SEIT Outback und Tickets für den Uluru-Kata-Tjuta Nationalpark wurden vom Australischen Tourism Board bzw. Tourism Top End bezahlt. Alle weiteren Kosten dieser Reise (Helikopterflüge, Field of Light, Campingplatz und sonstige Kosten) habe ich selbst bezahlt.

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