Tipps für deinen Nordirland Roadtrip entlang der Causeway Coastal Route mit Wohnmobil

Nordirland beinhaltet viele tolle Orte, die du auf einer Rundreise entlang der Causeway Coastal Route erkunden kannst. Von eindrucksvollen Naturlandschaften über die Hauptstadt Belfast, historische Stätten und natürlich Game of Thrones-Drehorte. 

Hier findest du alles, was du zur Nordirland Rundreise wissen musst. Ich war eine Woche mit meinem eigenen Wohnmobil in Nordirland unterwegs. 

Das Wichtigste zusammengefasst

  • Nordirland gehört zu Großbritannien. Zur Einreise benötigst du daher einen Reisepass. Dein Personalausweis genügt nicht.
  • Die Causeway Coastal Route in Nordirland bietet dir eindrucksvolle Naturerlebnisse, historische Sehenswürdigkeiten und Drehorte von Game of Thrones.
  • Von kleinen Fischerdörfern wie Ballintoy Harbour, über spektakuläre Küstenwanderungen am Giant’s Causeway gibt es entlang der Route unzählige weitere Highlights.
  • Für deine Reiseplanung stehen diverse Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung, einschließlich Campingplätzen und Wohnmobil-Stellplätzen entlang der gesamten Küstenstraße.
  • Plane 5 - 7 Tage ein, um die schönsten Orte bei deinem Nordirland Roadtrip zu erkunden. 
  • Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind das Titanic Museum Belfast, Giant’s Causeway, Carrick-a-Rede Ropebridge, Game of Thrones Studios und The Gobbins.

Tag 1: Anreise über Frankreich, England und Irland nach Nordirland

Unser Roadtrip beginnt mit der Anreise über Frankreich, England und Irland nach Nordirland. Mit dem Eurostar starten wir von Calais bis Folkestone. Nach einer Übernachtung in Rugby fahren wir ans westliche Ende bis Holyhead (Wales), um mit der Fähre nach Dublin zu gelangen. Nach der Ankunft in Dublin geht es direkt nach Nordirland, wo wir unseren Roadtrip beginnen. 

Die Fahrt durch das grüne und sonnige Irland ist bereits ein Erlebnis für sich und sorgt für einen tollen Start unserer Reise.

Anreise nach Nordirland mit Eurostar über England
Anreise nach Nordirland mit Eurostar über England

Erster Campingplatz: TePee Valley Campsite, Armagh

Da es schon spät ist, als wir in Nordirland ankommen, steuern wir die TePee Valley Campsite in Armagh an. Der Besitzer ist super freundlich und wir dürfen uns einen der freien Stellplätze aussuchen.

Falls du nicht mit dem Wohnmobil unterwegs bist: hier gibts tolle Glamping-Optionen wie einen modernen Planwagen. Als wir eigentlich übermüdet ins Bett fallen wollen, erstrahlt der Himmel plötzlich in pink: Polarlichter am ganzen Himmel, mit dem bloßen Auge sichtbar. 

TePee Valley Campsite, Armagh in Nordirland
Nordlichter am 1. Abend auf der TePee Valley Campsite, Armagh in Nordirland

Informationen:

  • Adresse: Tepee Valley Campsite, 20 Shanecrackan Road, Markethill, Co. Armagh, BT60 1TS
  • Webseite

Tag 2: Banbridge bis Castle Ward

Unser erster Stopp der Reise bringt uns in den kleinen Ort Banbridge. Dass er weitaus mehr zu bieten hat, als die Game of Thrones Studios zeige ich dir hier.

Im preisgekrönten Restaurant „Quails At The Gallery“ frühstücken wir in einer wundervollen Umgebung mit Blick auf den Skulpturengarten der Galerie. Das Essen ist außergewöhnlich gut (unsere Wahl: Porridge und Avocado Brot mit pochiertem Ei).

Frühstück in Banbridge: Quails At The Gallery
Frühstück in Banbridge: Quails At The Gallery, sehr zu empfehlen.

Danach folgt ein Höhepunkt, der auch dich überraschen wird:

Nach dem Frühstück bist du gestärkt und solltest einen Blick in die Galerie werfen. Die F.E. McWilliam Gallery and Studio ist dem Andenken des Bildhauers Frederick Edward McWilliam gewidmet, einem der einflussreichsten und erfolgreichsten Künstler Irlands. F.E. McWilliam wurde am 30. April 1909 in Banbridge geboren und starb 1992 in London. Die Nachlassverwalter schenkten das Atelier des Bildhauers und dessen Einrichtung der Stadt, in der er geboren wurde. 

Mit einer Dauerausstellung von McWilliams Werken, Wechselausstellungen irischer und internationaler Kunst, einem Kunsthandwerksladen, einem Café und der F.E. McWilliam Gallery and Studio zieht es nicht nur lokale Besucher an. Die Gallery wird demnächst erweitert, sodass noch viele weitere Skulpturen des Künstlers der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden können.

  • Adresse: 200 Newry Rd, Banbridge BT32 3NB
  • Eintritt: kostenlos

3. Auf den Spuren von Game of Thrones: Linen Mill Studios

Nach der Galerie folgt der Besuch, der für alle Fans der Serie Game of Thrones ein Muss sein sollte: Die Linen Mill Studios, Drehort der weltweit erfolgreichen Serie. Wir erkunden die Welt von Westeros, begeben uns zur Mauer und können die Kostüme aus der Nähe betrachten. 

Hast du beim Schauen der Serie erkannt, dass die Kleidung der Wildlinge aus Muscheln bestehen? Sehe, wie die Maske des Nachtkönigs entsteht, oder das Set zum Schlafzimmer von Bran aussieht. Es werden viele Filme gezeigt: von Storyboards bis hin zur Stoffauswahl. Zu sehen gibt es große Modelle der Burgen aus Karton bis hin zur Animation der Drachen. 

Denn in Game of Thrones wird viel mit CGI gemacht, was ich schon vor Jahren erfahren durfte, als ich Castle Ward erkundete. Vor Ort sieht es ganz und gar nicht so aus wie im Film. 

In den Studios kannst du mehrere Stunden verbringen, um die sehr detaillierten Sets, Kostüme und Gegenstände zu betrachten, die du aus der Serie kennst. Lass dir Zeit und wenn du eine Reizüberflutung hast, mach eine Pause im Café.

Ein Muss für jeden Game of Thrones-Fan, es werden sehr spannende Einblicke in die Filmproduktion gegeben. 

  • Adresse: Game of Thrones Studio Tour, Banbridge, Nordirland BT32 4LF (Parken auf dem Shuttle Parkplatz)
  • Tickets vorab reservieren, am besten bei Get your Guide, da du bis 24 h vorher stornieren oder den Termin ändern kannst

4. Downpatrick

Auf dem Weg zum Endziel des Tages passieren wir die historische Stadt Downpatrick. Vor allem bei Iren ist der Ort bekannt durch die Verbindung zum heiligen Patrick und der Kathedrale

Falls du an der Geschichte um den heiligen Patrick und den St. Patricks Day interessiert bist, solltest du das Saint Patrick Centre besuchen. Hier erfährst du alles um den Kult. Wir statten dem Museum ebenfalls einen kurzen Besuch ab, allerdings wäre der Besuch eher für einen Regentag geeignet (dazu kommt, dass wir christlich weniger interessiert sind). Für Katholiken sicher ein Highlight.

5. Castle Ward und Strangford

Nach dem Check-in auf dem Campingplatz in Castle Ward schnappen wir uns Fahrräder, die wir vorab schon geliehen und organisiert haben. Ideal, um Castle Ward mit dem Fahrrad zu erkunden. 

Das historische Herrenhaus aus dem 18. Jahrhundert hat am späten Nachmittag zwar schon geschlossen, jedoch finden wir es sowieso interessanter, in der Natur zu radeln. Hier findest du neben Old Castle Ward gleich mehrere Drehorte zu Game of Thrones. 

Da ich die Game of Thrones Tour hier schon gemacht habe, lassen wir diese aus. Ich finde diese jetzt nicht unbedingt nötig, wenn du auch die Game of Thrones Studios besuchst. Bogenschießen kannst du auch daheim und den Film zur Entstehung des Filmsets an Castle Ward kannst du ähnlich auch in den Studios sehen. 

Zum Abendessen stellen wir die Fahrräder ab und gehen zu Fuß in das kleine Dorf Strangford. Der Ort ist besonders bekannt für Fisch und frische Austern. Leider gibts an diesem Tag im Restaurant The Cuan letzteres nicht auf dem Menü, sodass ich auf Fisch zurückgreife. 

Tipp: Nach dem Eingang solltest du im Restaurant kurz links abbiegen. Hier befindet sich nämlich eine der Türen zur Erfolgsserie Game of Thrones.

Strangford und Castle Ward sind beides sehr idyllische Orte, an denen du herrlich entspannen kannst. Wir haben die Ruhe sehr genossen.

Informationen:

  • Campingplatz: Castle Ward Caravan Park (Webseite)
  • Essen in Strangford: The Chan (Adresse: 6-12 The Square, Strangford Village, BT30 7ND)
  • Fahrräder mieten: Peak Discovery
Castle Ward Caravan Park
Castle Ward Caravan Park

Tag 3: Causeway Coastal Route 

1. Blackhead Coastal Path in Whitehead

Heute geht es aufs den Causway Coastal Route. Die beliebte Straße bei Roadtrip Fans, die entlang der Küste führt und für mich einer der schönsten Roadtrips in Europa ist.

Wir legen eine Pause im kleinen Ort Whitehead ein, um eine kurze, aber wunderschöne Wanderung auf dem Blackhead Coastal Path zu unternehmen. Am Ausgang befindet sich ein großer Parkplatz, auf dem wir auch das Wohnmobil problemlos parken können (Übernachten ist hier nicht verboten, aber es gilt: Leave no trace. Nehmt euren Müll bitte mit). 

Blackhead Coastal Path in Whitehead

Der Pfad führt am Meer entlang und nach einer Weile bergauf zum Whitehead Leuchtturm. Von oben bieten sich dir spektakuläre Ausblicke auf die wunderschöne Küste Nordirlands. 

Zurück geht es über einen Weg direkt an den Klippen am Meer. Bei schönem Wetter traumhaft. 

Informationen:

  • Parken: Whitehead Car Park (Google Maps Link)
  • Die Wanderung auf dem Blackhead Coastal Path ist 4 km lang 
  • Es gibt ein paar steile und unebene Abschnitte, daher solltest du gute Schuhe tragen (keine Birkenstock o. Ä.)
Parkplatz in Whitehead. Ideal für die Wanderung und den Besuch im Ort.

Nach der Wanderung schlendern wir am Meer entlang in den kleinen Ort. Wir holen uns im "Shores" Scones und Kaffee und kommen mit Einheimischen ins Gespräch. Diese erzählen uns vom Wandel Nordirlands in den vergangenen Jahren und wagen eine Prognose, wohin der Weg führt. 

Dabei möchte ich anmerken, dass wir nie politische Themen angesprochen haben. Es waren immer die Einheimischen, deren Bedürfnis es war, über UK, Brexit, Nordirland zurück zu Irland etc. zu sprechen. Darüber zu urteilen steht mir als Deutsche nicht zu.

Schweren Herzens verlassen wir diese kleine Idylle, denn wir haben Tickets für eine sehr beliebte Tour: den Klippenpfad „The Gobbins“.

2. The Gobbins Cliff Path Tour: beeindruckender Klippenpfad 

Nach einer kurzen Weiterfahrt erreichen wir das Besucherzentrum zu „The Gobbins“. Ein absolutes Highlight entlang der Causeway Coastal Route. Auch eines, mit strengen Regularien: kein Rucksack, keine Taschen, keine 360° Kamera (mit Stick), nur mit Wanderstiefeln und Kamera. Eine Flasche Wasser wäre ebenfalls erlaubt. 

Warum? Fragen wir. „Wir haben schon viel Erfahrung gemacht und Leute sind gestolpert oder hängen geblieben“. Eine Bergung am Klippenpfad wäre nur übers mehr und die Küstenwache möglich. Daher die hohen Wanderstiefel. Hast du nicht das entsprechende Schuhwerk, kannst du dieses leihen oder umkehren. 

Beginn The Gobbins Klippenpfad
Beginn The Gobbins Klippenpfad

Wir sind ausgerüstet und bereit. Nur mit Handy, Kamera und Regenjacke. Ohne die gehen wir auch an diesem sonnigen Tag nicht los. 

The Gobbins ist ein sehr beeindruckender Klippenpfad, der vor mehr als 100 Jahren erbaut wurde. Vor ein paar Jahren wurde er komplett renoviert und erneuert. Der Weg führt dich entlang der Klippen, über Brücken und einen dunklen Tunnel im Fels. Liebst du Papageientaucher genauso wie ich? Dann hast du auch hier die Möglichkeit, die einzige Kolonie von Papageitauchern auf dem nordirischen Festland zu sehen. Ich habe leider nur 2–3 vorbeifliegen sehen. An Land waren keine.

Sie seien spät dran, dieses Jahr, sagt man uns. Am Ende des Pfads kannst du eine Vielzahl weiterer Meeresvögel beobachten. Ein Zoom-Objektiv hatten wir hier aufgrund der Vorgaben nicht dabei. 

Informationen:

Tag 4: Glenarm bis Cushendun

Am Morgen machen wir uns auf den Weg entlang der Antrim Coast Road zu den Glens of Antrim. Diese bestehen aus neun von der Küste landeinwärts Tälern, die während der Eiszeit erstanden sind. Das größte und schönste, so sagt man, sei Glenarm und zieht die meisten Touristen an. Die „Queen of the Glens“ bietet uns im Glenariff Forest Park wunderschöne Wanderwege, die uns vorbei an Wasserfällen und alten Baumbeständen führen.

Glens of Antrim
Glens of Antrim

1. Glenarm

Glenarm Castle
Glenarm Castle

Doch bevor wir wandern, halten wir in Glenarm, einem der ältesten Dörfer in Ulster, und schauen das Glenarm Castle mit dem Walled Garden an. Der Garten ist nur von April bis September geöffnet und versorgte einst das Castle mit frischem Obst und Gemüse. Danach besuchen wir den kleinen Schmuckladen Steenson's, in dem unter anderem Cersei’s Krone, Joffery Baratheons' ‘Goldene’ Krone und weitere Schmuckstücke für Game of Thrones hergestellt wurden. Du kannst hier Replika kaufen. Für Fans ein Muss. Das Dorf selbst bietet über 50 denkmalgeschützte Häuser und hat uns gut gefallen.

2. Carnlough

Das verschlafene Fischerdorf Carnlough dient in Staffel 6 von Game of Thrones als Kulisse der Stadt Braavos.

Der Schauplatz wechselt dabei von Kroatien nach Nordirland, als Ayra vor der Waif von der Brücke springt und im kalten Wasser des Hafens von Carnlough landet. Dann krabbelt sie die Stufen hinauf auf die Straßen von Braavos und der Drehort kehrt nach Kroatien zurück.

HBO hat diese Szene sehr geschickt so gedreht, als ob es sich um denselben Drehort handeln würde, aber in Wirklichkeit wurde sie in zwei verschiedenen Ländern gedreht. Lediglich die Treppe befindet sich in Nordirland.

Game of Thrones Tafel in Carnlough
Game of Thrones Tafel in Carnlough

3. Glenariff Forest Park (Cushendall)

Nach einer kurzen Fahrt von Glenarm nach Cushendall erreichen wir den kostenlosen Parkplatz der Laragh Lodge, um die Wanderung im Glenariff Forest Park zu starten. Es gibt dabei drei Routen zur Auswahl:

Wir entscheiden uns für den Rainbow Trail. Dabei passierst du alle Wasserfälle und steil abfallende und mit Moos bedeckte Schluchten, die wirklich idyllisch gelegen und tolle Fotomotive bieten. Vor allem die vielen Farne haben für uns diese Landschaft zu einem Highlight gemacht. Wir wären gerne länger gewandert, allerdings hat es dann so stark zu regnen begonnen, dass wir zurück zum Parkplatz sind.

Glenariff Forest Park Wanderung auf dem Rainbow Trail
Glenariff Forest Park Wanderung auf dem Rainbow Trail

4. Fairhead "Dragonstone Cliffs" (Game of Thrones)

Die Wanderung in Fairhead im Nordosten Irlands ist abgelegen, schroff und wild. Passend dazu regnet es in Strömen und ein starker Wind bläst uns um die Ohren. Trotzdem möchten wir versuchen, den ein oder anderen Ausblick vom Klippenrand über die Sea of Moyle zu erhaschen. Leider sehen wir nur die Umrisse von Rathlin Island und Ballycastle. Die eigentlich malerische Murlough Bay sieht heute auch nicht ganz so malerisch aus. Bei gutem Wetter hast du hier sogar Sicht bis nach Schottland und Donegal.

Fairhead war übrigens Drehort der Serie Game of Thrones (Staffel 7). Trotz schlechtem Wetter hat sich die Wanderung hier nach oben sehr gelohnt.

  • Parken: Die Familie McBride stellt an ihrem Bauernhof einen Parkplatz zur Verfügung. Neben GoT-Tafel und Schild mit Tourenvorschlägen für Wanderungen ist auch eine Spendenbox vorhanden. Es wird gebeten 3 £ zu bezahlen (PayPal geht auch). Völlig in Ordnung, da du über ihre Weiden wanderst und ein Teil des Weges nach oben gut angelegt ist.
  • Wanderung: Rundwanderung, ca. 3,5 km. Wir mussten bedauerlicherweise abbrechen.

5. Cushendun

Der kleine Ort Cushendun bietet neben dem Campingplatz auch die Cushendun Caves. Am Abend unternehmen wir im Nieselregen einen Spaziergang vom Campingplatz in den Ort, der wie ausgestorben erscheint. Klein, gemütlich und ruhig. Alle Läden haben bereits geschlossen, als wir kommen.

Highlight am Abend sind die Cushendun Caves (auch ein Game of Thrones Drehort). Aber Vorsicht: Je nach Gezeiten ist es mehr oder weniger einfach, in die Höhlen zu gelangen.

Cushendun Caves
Cushendun Caves
  • Übernachten: Cushendun Holiday Park (Webseite)
  • McBrides Bar: In dieser kleinen Bar findest du die Tür Nr. 8 zu Game of Thrones. Valar morghulis. Valar dohaeris" steht in der Mitte von Tür 8 bei Mary McBride's in Cushendun und beschreibt Arya Starks Reise in die freie Stadt Braavos. In der Mitte befindet sich die Münze des gesichtslosen Mannes, die sie ursprünglich in die Stadt brachte. Darunter befindet sich die Nadel, eine Anspielung auf die letzte tödliche Konfrontation, die Arya zu ihrem Entschluss führt, zurückzukehren
 Cushendun Holiday Park
Cushendun Holiday Park

Tag 5: Cushendun bis Portstewart

Nachdem es die ganze Nacht durchgeregnet hat, sind wir bereit für die Weiterfahrt. Der Camper ist gepackt, das Wetter besser und trocken. Unser erstes Highlight des Tages ist die Carrick-a-Rede Ropebridge, welche wir nach etwa 30 Minuten Fahrt erreichen.

1. Carrick-a-Rede Hängeseilbrücke

Ein absolutes Highlight unserer Reise ist die Überquerung der spektakulär gelegenen Carrick-a-Rede Hängebrücke. Diese beeindruckende Brücke schwebt 30 Meter über dem Meer und bietet dir tolle Ausblicke auf die Küste.

Die Hängebrücke verbindet das Festland mit der winzigen Insel Carrick-a-Rede und wurde ursprünglich von Fischern errichtet, um im Sommer Lachse zu fangen. Heute ist die Überquerung der Hängebrücke ein touristisches Erlebnis und ein absolutes Muss für jeden Besucher der Causeway Coastal Route.

Nach dem Parkplatz wanderst zu 20 Minuten an der wunderschönen Küste entlang. Du kannst noch weiter gehen und gelangst dann zu einem Ausweichparkplatz. Von hier hast du auch eine tolle Sicht (bei Regenwetter nicht ideal).

  • Tickets musst du zwingend vorab hier kaufen
  • Tipp: Kommst du mit wie wir, mit einem Wohnmobil? Es gibt eine Höhenschranke. Allerdings solltest du dich ankündigen und diese Telefonnummer anrufen: +44 28 2076 2178. Ein Mitarbeiter öffnet dir die Schranke. Aber: Du musst schnell sein, da die Parkplätze begrenzt sind und nach dem "Wer zuerst kommt, parkt zuerst" Prinzip vergeben werden. Übernachten ist allerdings nicht gestattet.

Hier findest du meine Impressionen bei Instagram:

2. Ballintoy Harbour

Unser nächster Stopp ist das nur 10 Minuten entfernte Fischerdorf Ballintoy Harbour. Dieses kleine Dorf ist bekannt als Drehort zur Serie Game of Thrones. Die Game of Thrones Tafel weißt daraufhin und übersehen kannst du die Treppe dazu nicht. Denn hier tummeln sich immer Menschen, die die Szene nachstellen, wie Arya aus dem Wasser krabbelt.

In Ballintoy kannst du Bootstouren unternehmen. Leider hat es bei uns geregnet, sodass wir nach einem kurzen Spaziergang weitergefahren sind.

Hinweis: Mit Wohnmobil solltest du im Sommer auf den ausgeschilderten Parkplätzen vor dem Ort parken. Da wir in der Nebensaison hier waren, konnten wir die kleine Straße hinabfahren und einen Parkplatz bekommen. Diese sind begrenzt und im Sommer voll.

3. White Park Bay

Wow, was für ein Strand sich hinter den Dünen zwischen Portbraddon und Ballintoy erstreckt. Hier kannst du lange Spaziergänge unternehmen. Am besten du lässt das Auto in Ballintoy stehen und planst 2-3 Stunden ein, um hier herzuwandern. Geheimtipp: Du kommst dann auch am Elephant Rock vorbei.

4. Giant’s Causeway und Causeway Coastal Path

Giant’s Causeway Touristen Hot-Spot
Giant’s Causeway Touristen Hot-Spot: Hier brauchst du Geduld

Nun erwartet uns der Höhepunkt unserer Reise: das Naturwunder Giant’s Causeway an der Nordküste der Grafschaft Antrim. Dieses beeindruckende geologische Phänomen besteht aus Tausenden Basaltsäulen und ist ein UNESCO-Welterbe. Wer wie ich bereits auf Island war, kennt diese faszinierenden schwarzen Basaltsäulen schon.

Als beliebteste Sehenswürdigkeit in Nordirland ist hier dementsprechend viel los. Der Giant’s Causeway selbst ist kostenlos, lediglich für den Parkplatz und den Zugang zum Besucherzentrum (Toiletten und Audioguide) musst du bezahlen. Wir haben uns sogar einen Audiguide gegönnt, um die vielen Geschichten darüber anzuhören. Mach dich auf die Suche nach dem "Kamel", dem "Wishing Chair" und der "Harfe".

Die Basaltsäulen des Giant’s Causeway entstanden vor rund 60 Millionen Jahren durch Vulkanaktivität und bieten dir tolle Ausblicke. Da bei den bekanntesten Orten ziemlich viel los (bei uns trotz Nebensaison und Regen) ist mein Tipp: Wandere oben entlang des Causeway Coastal Path. Hier ist viel weniger los. Bei gutem Wetter und viel Zeit kannst du bis Dunseverick Castle gehen.

Foto-Tipp: 1–2 Stunden vor Sonnenuntergang ist es hier am schönsten. Da es bei uns geregnet hat, sind wir am späten Nachmittag hier gewesen. Warten hätte keinen Sinn ergeben.

Weitere Informationen zum Besuch

  • Tickets buchen über die offizielle Webseite des National Trust. Diese gelten für das Besucherzentrum, Audioguide, Bistro, Shop und Toiletten
  • Die Angaben zu Öffnungszeiten beziehen sich nur auf das Besucherzentrum und die Toiletten
  • Komme früh am Morgen oder später am Tag, wenn die vielen Reisebusse abgefahren sind.
  • Es gibt vier Wanderwege (Rot, Blau, Grün, Gelb) unterschiedlicher Länge.

Hier findest du einen ausführlichen Bericht mit Tipps zum Giant’s Causeway

5. Portrush, Essen im The Harbour Bistro

Zum Abendessen sind wir nach Portrush in den Hafen gefahren. Auf Empfehlung haben wir im The Harbour Bistro (vorn ist ein Pub drin) vorab reserviert. Vor allem um den Hafen ist es recht idyllisch.

6. Übernachten: Juniper Hill Holiday Park, Portstewart

Der Campingplatz ist überwiegend mit Mobilehomes bebaut. Camper stehen idyllischer auf einem Hügel und die Betreiberin war super nett. Für eine Nacht völlig in Ordnung. Denn die Lage in Portstewart in der Nähe zu vielen Sehenswürdigkeiten ist gut.

Tag 6: Dark Hedges, Strände, Bushmills bis Benone

Heute beschließen wir sehr früh aufzustehen, um die Ersten an den Dark Hedges zu sein. Die Fahrt dauert 30 Minuten.

1. Dark Hedges, die bekannteste Buchenallee der Welt?

Diese Buchenallee wurde im 18. Jahrhundert von der Familie Stuart gepflanzt. Sie sollte Besucher beeindrucken, wenn sie sich dem Eingang des georgianischen Herrenhauses Gracehill House näherten. Seit für die Serie Game of Thrones 2010 hier gedreht wurde, ist dieser Ort eines der am meisten fotografierten Orte in Nordirland geworden.

The Dark Hedges, auch als Kingsroad aus Game of Thrones bekannt, ist aktuell in einem schlechten Zustand und leider sehr überschätzt. Viele Bäume mussten gefällt werden, seit diese Allee 2010 durch GoT bekannt wurde. Dieses Foto ist aus einer gewissen Entfernung mit Zoom aufgenommen. Nur dann siehst du die großen Lücken nicht, denn viele der wunderschönen Bäume wurden mittlerweile gefällt. Die Perspektive schafft die perfekte Täuschung.

Ob es sich lohnt, hierher zukommen? Als Game of Thrones Fan: Ja. Sonst würde ich die Zeit für andere der schönen Orte in Nordirland nutzen.

Hinweis:

  • Die Straße ist für den Verkehr gesperrt. Nur Locals fahren morgens vor 8 Uhr durch.
  • Du musst auf dem Parkplatz am The Hedges Hotel parken. Bezahlen kannst du den Parkplatz mit Kreditkarte oder bar (ich glaube, es waren 10 Euro)
  • Nutze den ausgeschilderten Weg zu den Dark Hedges
  • Uns wurde das Pantry Cafe zum Frühstück empfohlen. Bei uns hatte es leider nicht geöffnet

Wir waren morgens hier und ganz alleine. Ab 9 Uhr füllt sich der Ort. Abends ist es vermutlich genauso.

Herrenhauses Gracehill House

Dunluce Castle

Beim ersten Vorbeifahren hatte es geregnet, daher fahren wir heute rückwärts, um uns Dunluce Castle genauer anzusehen.

Dunluce Caste liegt ziemlich dramatisch auf einem Felsvorsprung mit Blick auf den mächtigen Atlantik darunter. Erbaut im 13. Jahrhundert, ist es heute nur noch eine Burgruine, die du besuchen kannst. Hier kannst du viel über die Geschichte über Banshees erfahren unter anderem, wie die Burgküche während eines Sturms im Jahr 1639 ins Meer fiel.

Natürlich war auch Dunluce Castle ein Drehort von Game of Thrones.

Nützliche Tipps zum Besuch:

  • Eintritt ins Schloss: 6,00 £ für Erwachsene, 4,00 £ für Kinder bis 17 Jahre und 4,50 £ für Senioren
  • Bitte prüfe die Öffnungszeiten vor deinem Besuch
  • Die besten Fotos kannst du kostenlos von außerhalb machen. Der kleine Parkplatz ist allerdings oft voll. Tipp: Parke am Aussichtspunkt Magheracross und gehe zu Fuß zum Schloss

Bushmills

Der kleine Ort Bushmills gilt oft als "Tor zum Giant's Causeway" und ist Heimat der Old Bushmills Whiskey Distillery. Da es am Morgen zu früh war, sind wir erst später am Tag zur Old Bushmills Whiskey Distillery gefahren. Den Ort selbst fanden wir sehr einladend und gemütlich.

Zum Essen kann ich Market Sq empfehlen. So bist du für eine Whiskey Verkostung gestärkt.

  • Whiskey-Brauerei-Touren (ca. £/5) und Verkostungen (ca. £40) sind ziemlich beliebt in der weltberühmten Old Bushmills Distillery.
  • Touren sowie Whiskey-Proben kannst du vor Ort buchen (im Sommer solltest du Destillerie-Touren vorab reservieren)
  • Der Parkplatz ist groß, dass du auch mit dem Wohnmobil parken kannst. Tipp: Du kannst am Ortseingang auf dem Parkplatz auch über Nacht stehen bleiben.

Mussenden Temple und Downhill Strand

Der Mussenden Temple ist ein sehr markantes Wahrzeichen an der Küste Nordirlands. Der Tempel selbst wurde 1785 als Bibliothek eines Anwesens errichtet und dem römischen Tempel der Vesta (Forum Romanum in Rom) nachempfunden. Das Anwesen mit seinen Gärten, dem Arboretum, dem Mausoleum und dem gotischen Pförtnerhaus kannst du kostenlos besichtigen. Nur das Parken kostet 7,50 £ pro Tag.

Mein Tipp: Al’s Coffee am Parkplatz kann ich für eine Pause sehr empfehlen. Er verfügt über eine echte Siebträgermaschine und der Kaffee schmeckte hervorragend.

Der Strand direkt am Mussenden Temple ist als Downhill Strand bekannt. Er geht mit seinem golden leuchtenden Sand in den Benone Strand über (wo wir übernachten werden) und bietet von unten eine andere Perspektive auf den Tempel.

Weitere richtig tolle Strände findest du hier in der unmittelbaren Umgebung. Wir fahren allerdings zum Campingplatz, der direkt am Benone Strand liegt.

  • Whiterocks Beach
  • Castlerock Beach
  • Portstewart Strand

Benone Strand und Campingplatz Benone Holiday & Leisure Park

Der Benone Strand wurde mehrfach mit der Blauen Flagge ausgezeichnet. Daher ist es kein Wunder, dass er bei Einheimischen nicht nur wegen seines 11 Kilometer langen goldenen Sandstrands beliebt ist. Du kannst hier am Tag sogar mit dem Camper auf den Strand fahren. Da der Campingplatz direkt am Strand hinter der Düne liegt, gehen wir zu Fuß.

Zum Sonnenuntergang hatten wir hier das erste Mal die Begegnung damit gemacht, dass Einheimische "Jockeys" hier mit ihren Pferden am Strand trainieren. Die anderen treffen sich am Abend bei Wind und Wetter, um hier baden zu gehen. Ziemlich cool.

Der Campingplatz ist zwar recht groß, allerdings war es bei unserem Besuch ziemlich leer und idyllisch. Die Dauercamper haben sich hier im Rahmen gehalten. Hier hat es uns so gut gefallen, dass wir gleich 2 Tage geblieben sind.

Infos und Buchung des Campingplatz hier auf der Webseite möglich.

Tag 7: Derry-Londonderry

Den heutigen Tag nutzen wir für einen Tagesausflug nach Derry-Londonderry. Irlands einzige noch vollständig intakte historische ummauerter Stadt ist ein unverzichtbarer Stopp auf jedem Roadtrip durch Nordirland.

Das Stadtzentrum ist voller Geschäfte, gemütlicher Pubs und einer recht großen Gastronomieszene. Daher empfehlen wir dir, erstmal auf der Stadtmauer durch Derry-Londonderry zu spazieren.

Um den Nordirlandkonflikt besser zu verstehen, solltest du das Museum of Free Derry besuchen. Drum herum gibts dazu viele Tafeln, Street-Art (politische) und weitere Informationen. Das Museum fanden wir sehr spannend und bedrückend. Vor allem, weil uns einer der Initiatoren, der beim Bloody Sunday seinen Bruder verloren hat, begrüßt.

Etwas lustiger geht es dann für Fans der erfolgreichen Netflix-Serie Derry Girls weiter. Jetzt gibt es ein Museum sowie das Wandgemälde der Derry Girls.

Spaziere über die Peace Bridge um den schönsten Blick auf Derry-Londonderrys Zentrum zu erhalten.

Um Geld zu sparen, solltest du dir den Visit Derry Pass kaufen. Darin enthalten ist nicht nur das Derry Girls Museum, sondern auch die empfehlenswerte Borgside History Walking Tour, Guildhall, The Siege Museum, Tower Museum und diverse Kathedralen enthalten.

  • Parken: Foyle Valley Railway Car Park (nur 6 Gehminuten vom Stadtzentrum entfernt). Bezahlbar mit der RingGo App.
  • Tipp für einen Stellplatz mit Wohnmobil: Weiter hinten am Parkplatz ist ein Stellplatz, auf dem du übernachten kannst (mit Entsorgung für 10 £). Den Schlüssel bekommst du an der Rezeption des Eisenbahnmuseums oder des Zentrums für Lernbehinderte.
  • Essen: The Scullery bietet auch vegane Optionen.

Danach fahren wir zurück zum Campingplatz in Benone.

Tag 8: Belfast und Weiterreise nach Irland

Wir stehen sehr früh auf, um nach Belfast zu fahren. Da ich bereits in Belfast war, zeige ich hauptsächlich meiner Begleitung die schönsten Spots.

Ein Muss ist das Titanic Museum. Hier in der Werft wurde das vermeintlich unsinkbare Schiff erbaut. Drumherum solltest du spazieren gehen, wenn du Game of Thrones Fan bist. Denn hier befinden sich Glastüren mit Motiven der Serie. Richtig schön (bei meinem ersten Besuch gabs die noch nicht).

Hinweis: Als Tagesbesucher mit Wohnmobil kannst du hier am Museum sicher parken (Titanic Quarter Car Park B). In der Stadt würde ich mein Wohnmobil nicht abstellen wollen. Hier ist es sicher.

Spaziere dann in die Stadt oder nimm wie wir den Hop-on Hop-off Bus, um per Audioguide die wichtigsten Informationen zur Geschichte und den wichtigsten Orten der nordirischen Hauptstadt zu erfahren.

Wir besuchen die von mir empfohlenen Spots:

  • St. George's Market (achte auf die Öffnungszeiten)
  • Crumlin Road Gaol (ehemaliges Gefängnis)
  • Botanischer Garten
  • Belfast City Hall (von außen)
  • The Crown Liquor Saloon, das älteste Pub in Belfast
  • Peace Walls
  • Tolle Street-Art in der Innenstadt
  • und mach unbedingt eine Black Taxi Tour

Alle Tipps für Sehenswürdigkeiten in Belfast findest du hier

Galerie mit Bildern aus Belfast

Übernachten in Belfast

In Belfast selbst gibt es leider keinen Wohnmobilstellplatz oder Campingplatz. Ideal angebunden und mit Taxi zu erreichen (£ 9 je Uhrzeit) ist der Stellplatz Loughshore Caravan Park. Du solltest deinen Platz vorab hier auf der Webseite reservieren.

Es sind Duschen und Abspülmöglichkeiten vorhanden. Am dazugehörigen Café kannst du essen und natürlich auch Kaffee trinken. Die Lage am Meer ist ideal und die Nähe zu Belfast macht es perfekt.

Jordanstown Caravan Park
Jordanstown Caravan Park, so campst du sicher in Belfast

Nach einer erholsamen Nacht fahren wir weiter nach Irland, um den Wild Atlantic Way zu erkunden. Nordirland zählt für mich immer noch zum absolut unterschätzten Geheimtipp, was Roadtrips mit Wohnmobil angeht.

Ich hoffe, dir hat dieser Erfahrungsbericht zu meiner Nordirland Rundreise gefallen und geholfen, deine Fragen zu beantworten. Falls du noch Ideen oder Fragen zu Orten hast, dann freuen wir uns sehr auf deinen Kommentar hier auf dem Reiseblog.

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Katrin Lehr, Gründerin Reiseblog viel-unterwegs.de und Reise-Expertin
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