Tel Aviv Sehenswürdigkeiten & meine Highlights für die schöne Stadt am Meer

In Tel Aviv scheint die Zeit nie stillzustehen: Die Menschen, die hier zwischen Tradition und Moderne leben, feiern und tanzen zu jeder Tages- und Nachtzeit. Diese sorglose Ausgelassenheit, die kulturelle und gesellschaftliche Tiefe, sowie die Nähe zum orthodox-gegensätzlichen Jerusalem machen die Stadt am Meer zu einem idealen Reiseziel.

Tel Aviv und Jerusalem könnten gegensätzlicher nicht sein. Tel Aviv ist das New York des Nahen Ostens. Es wird gefeiert, was das Zeug hält und es haben sich hier auch viele Start-up-Unternehmen angesiedelt, die den technischen Fortschritt vorantreiben. Nicht zu vergessen ist natürlich vor allem auch diese unglaublich schöne Landschaft mit einem Höhepunkt: Dem Toten Meer.

Hier meine zehn Tipps und Highlights für deinen perfekten Tel Aviv Urlaub!

Sehenswürdigkeiten & Highlights

Old Jaffa – Die Altstadt Tel Avivs

„Old Jaffa“ verkörpert das „alte“ Gefühl Tel Avivs und es wirkt beinahe so, als wäre die Zeit hier nicht nur stehen geblieben, sondern als hätte die Uhr gar nicht erst zu ticken angefangen. In das kleine Viertel quetschen sich Flohmärkte, Restaurants, Cafés, der wunderschöne Hafen (der als einer der ältesten der Welt gilt) sowie der Abrasha Park, in dem du nach einem langen Tag etwas Ruhe finden kannst.

Es lohnt sich, die kleinen Gassen nach Überraschungen zu durchforsten – besonders am Sabbat-Freitag tanzen und trinken sich die Israelis mit Begeisterung in und durch die Ruhetage.

Bauhaus-Häuser in der „Weißen Stadt“

Funktional, elegant und schlicht. Interessierst du dich für Kunst und Architektur? Dann weißt du sicherlich, dass du in Tel Aviv die weltweit größte Ansammlung an Bauhaus-Häusern findest. Die „Weiße Stadt“ besteht aus rund 4000 Gebäuden. Aus diesem Grund wurde sie auch bereits 2003 zum Weltkulturerbe ernannt.

Wer mehr darüber erfahren will, dem sei das Bauhaus Center empfohlen, in dem die Geschichte der jüdischen Bauhaus-Flüchtlinge nach Tel Aviv ausgezeichnet aufbereitet wird.

Es gibt zudem auch wirklich tolle Touren, um mehr über den Bauhaus-Stil und die Gebäude in Tel Aviv zu erfahren. Eine Tour kannst du am Bauhaus Center buchen.

Street Art

Wie in so vielen Städten gibt es auch in Tel Aviv eine große Street-Art-Szene. Viel Kreatives findest du an den Häuserwänden; ja beinahe so wie die streunenden Katzen ist Street Art in nahezu jedem Winkel der Stadt zu finden! Dabei mal originell-humoristisch, mal politisch, sozial und kritisch.

Erkunde die Strandpromenade und die Viertel Florentine, Binyamin und Nachalat einfach auf eigene Faust!
Alternativ kann ich dir auch empfehlen, eine Street Art-Tour mit Guide zu buchen:

Street Art Tel Aviv
Street Art und kleine Galerien gibt es hier an und in jeder Häuserwand.

Rothschild Boulevard

Der Rothschild Boulevard ist DER Ort, an dem du an einem Kaffee-Kiosk in den Tag starten solltest. Zwischen renovierten Bauhaus-Häusern findest du außerdem unter anderem auch das Nationaltheater Habima. Die mit Bäumen gesäumte Allee endet im hippen Gründerviertel Neve Tzedek. Hier befindet sich auch die Ausgehmeile am Abend, wo du überall laute Musik und Bässe aus den Clubs schallen hörst.

Tel Aviv Strand und Strandpromenade

Mindestens einen halben Tag solltest du für einen langen Spaziergang an der Strand-Promenade einplanen. Besonders zum Sonnenuntergang ist die Stimmung mit direktem Blick auf „Old Jaffa“ hier einzigartig – als stünde die trubelige Stadt für einige Minuten still.

Die zahlreichen Bars und Cafés direkt am Strand laden zu einem Bier ein, und da es nahezu überall Wi-Fi gibt, brauchst du auch keine israelische SIM-Karte fürs Handy.

Besonders die 14 Kilometer lange Strandpromenade Tayelet, die bis Jaffa reicht, ist ideal zum Baden, Entspannen und um den Sonnenuntergang zu bestaunen.

Der Frishman Strand ist laut Einheimischen der schönste Strand Tel Avivs! Der Abschnitt befindet sich in der Nähe des Dan Hotels sowie der US-Botschaft.

Der Gordon Beach hingegen ist besonders bei den Touristen sehr beliebt. Wundere dich also nicht, wenn die Preise hier an den Strandbars dadurch ein wenig teurer sind…

Strandpromenade in Tel Aviv
Strandpromenade in Tel Aviv

Museen und Galerien

Tel Aviv gilt als kreative Hochburg des Landes und vor allem moderne Künstler lassen sich hier gerne nieder und präsentieren ihre Werke. Das passiert sowohl in zahlreichen kleinen Galerien in den Gassen (z.B. direkt neben dem Rothschild Boulevard) oder aber im Tel Aviv Museum of Art, in welchem auch internationale Künstler gezeigt werden.

Street Art in Tel Aviv
Street Art in Tel Aviv

Essen in Tel Aviv

Israel ist bekannt für seine multikulturelle Küche, die Einflüsse aus den Nachbarstaaten und aus aller Welt in sich vereint und eine damit eine eigene kulinarische Sprache entwickelt hat (ein Großteil des Wortschatzes besteht dabei aus „Knoblauch“ in all seinen Facetten).

Mezze Vorspeise Tel Aviv
Die Mezze-Vorspeisenteller im „Ha'Achim“. Tel Aviv ist wahrlich das Mekka für alle Essverliebten.

Um einen Überblick über die israelische Küche zu bekommen, empfiehlt sich ein Besuch in den jungen Küchen der Stadt. Anders als bei uns feiern die neuen Generationen ihre traditionellen Speisen mit Stolz und geben ihnen dabei gerne einen modernen Twist.

Hierbei haben es mir besonders das Port Sa’id auf der Allenby Road (unbedingt das Minute Steak sowie den Brotsalat probieren) sowie Ha’Achim mit seinem köstlich gerösteten Blumenkohl und den gebackenen Artischocken angetan.

Port Sa’id Tel Aviv Restaurant Israel
Die Israelis lieben ihre Auberginen. Und viel Knoblauch.
Essen in Tel Aviv
Das „Port Sa'id“ ist DIE Anlaufstelle, um nicht nur hervorragend zu essen, sondern auch um zu sehen und gesehen zu werden.

Stadtbekannt für sein Hummus ist Abu Hassan mit seinen zwei Filialen in der Altstadt Jaffa. Für ein jüngeres, hipperes und zentraleres Gefühl sucht man jedoch am besten das Eck-Restaurant Garger HaZahav auf, vor dem sich zu späterer Stunde eine regelrechte Schlange bildet – das Hummus ist tatsächlich atemberaubend (und äußerst günstig!), ebenso auch alle anderen Speisen.

Garger HaZahav Hummus Essen Tel Aviv
Ein Traum aus Kichererbse und Sesam: Um gutes Hummus kommt man einfach nicht herum.

Shakshuka ist ein deftiges und köstliches Pfannengericht aus Tomaten, Paprika, Chili, Zwiebeln und pochierten Eiern, welches den afrikanischen Einfluss auf das Land symbolisiert. Besonders gut schmeckt es bei Dr. Shakshuka in der Hafenstadt Jaffa oder – wieder etwas moderner, hipper und feiner – im Café Shefer in der Nähe des Carmel Marktes.

Shakshuka und Mezze bei "Dr. Shakshuka" in Old Jaffa Tel Aviv
Shakshuka und Mezze bei „Dr. Shakshuka“ in Old Jaffa.

Nachtleben und Bars in Tel Aviv

Die jungen Israelis zeigen sich gerne und gehen unter Leute. Die Anzahl von Bars und Clubs nimmt daher monatlich zu, wobei Standorte und Besitzer oft wechseln. Es empfiehlt sich daher, vorher nochmal im Internet nachzuschauen oder an der Rezeption nach den aktuellen Tipps zu fragen.

Teder.fm ist ein Radiosender mit Barkonzept, das nach jahrelangen Umzügen an verschiedene Locations nun endlich einen festen Standort auf der Yaffo-Road gefunden hat. Auf dem (etwas versteckten) Hinterhof gibt es Live-DJs und -Musik, kalte Drinks, lockere Atmosphäre, am Wochenende Vinyl-Flohmärkte und – wer noch hungrig ist – auch großartige Pizza.

Teder Bar Tel Aviv Nachtleben
Israelische Barluft atmen im hippen „Teder“.

Falafel, die kleinen, frittierten Bällchen aus Kichererbsen und Koriander, und Schawarma (Hühnerfleisch vom Spieß) gibt es in ein Pita gesteckt und mit diversen Saucen und Gemüse gefüllt, in Tel Aviv an jeder Ecke. Besonders frisch sind sie natürlich auf den Märkten, z.B. dem Carmel Market.

Etwas hipper und moderner ist das Kuli Alma. Diese (ebenfalls etwas verborgene) Bar-Perle wird jede Nacht von Tel Avivs Hipster-Elite bevölkert. Das Interieur gleicht einem kleinen, schön ausgeleuchteten Garten, auf der Leinwand werden Kurzfilme junger Künstler gezeigt, die auch gerne in der anliegenden Galerie ausstellen. Aus den Boxen tönt Musik zwischen Elektro und R’n B und an der Theke gibt es kalte, preislich etwas gehobenere Drinks, sowie Popcorn.

Kuli Alma Bar Tel Aviv Israel
Das „Kuli Alma“ ist eine kleine Parallelwelt für sich.

Wer es etwas enger, voller, angesagter und vor allen Dingen tanzbarer braucht, geht ins Beit Hapsanter, übersetzt so viel wie „Die Piano-Bar“, oder in die K-Bar.

Cafés in Tel Aviv

In Tel Aviv findet man an nahezu jeder Ecke ein kleines Café, das sich mit Hingabe und Können der Zubereitung des Kaffees widmet. Hier lässt es sich prima verweilen, durchatmen – und arbeiten, da das israelische Internet wie gesagt überall gut, schnell und zuverlässig funktioniert.

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Ob beim Café, am Strand oder bei einem ausgiebigen Lunch – dank guter WiFi-Verfügbarkeit geht arbeiten überall.

Die meisten Läden bieten auch eine Kleinigkeit zu essen an, sodass man sich hier, abseits der lauten Straßen der Stadt, ziemlich lange wohlfühlen darf. Besonders empfehlenswert sind die Cafés in den Nebenstraßen der Allenby Road und des Rothschild Boulevard, zum Beispiel das entspannte Rothschild 12 oder das Cafe Casbah.

Märkte in Tel Aviv

Tel Aviv bietet zahlreiche Märkte, auf denen man sich prima durch die lokalen Nahrungsmittel des Landes, wie zum Beispiel frisches Obst und Gemüse oder Halva, einen dichten, sandig-süßen Kuchen auf Ölsamen-Basis, probieren oder sich seine Snacks für den nächsten Ausflug kostengünstig zusammenstellen kann.

Dabei sind vor allem der zentrale Carmel Market und der Levinsky Market für alles Leckere, sowie der Old Jaffa Flohmarkt mit seinen vielen Design- und Kunstläden für sämtliche Mitbringsel interessant.

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Auf dem Carmel Market. Tomaten, Früchte, Obst, Falafel – alles, was das Herz begehrt.

Tagesausflug nach Jerusalem

Alle 15 Minuten startet ein Express-Bus von der Central Bus Station Tel Avivs nach Jerusalem, braucht für die Strecke nicht länger als eine Stunde und kostet nur schlappe 16 Schekel, ca. 4 Euro.

Somit ist man schnell und günstig in der von kultureller Relevanz und orthodoxem Judentum geprägten Stadt, die wie das genaue Gegenteil von Tel Aviv wirkt. Der Glaube ist hier omnipräsent, sowohl in den Köpfen als auch in den Straßen.

Der Besuch der Klagemauer ist beeindruckend, die kleinen Gassen daneben wirken aber eher wie eine Aneinanderreihung von Souvenirgeschäften.

Dennoch: Es lohnt sich auf jeden Fall einen Tag hier zu verbringen, besonders abends, wenn der Sandstein der Häuser im goldenen Licht erstrahlt, bevor man einen der späten Busse zurück nach Tel Aviv nimmt.

Jerusalem Klagemauer
Die Klagemauer; ein beeindruckendes historisches Zeugnis.

Wer seinen Besuch gleichzeitig mit einem tollen Restaurant-Erlebnis verbinden will, geht ins stadt- und sogar landesbekannte Machneyuda. Hervorragendes Essen, das sich nicht nur mit den frischesten Zutaten vom direkt anliegenden Markt, sondern von Gerichten aus der ganzen Welt inspirieren lässt, in einer extrem lebhaften, bunten und quirligen Atmosphäre mit offener Küche.

Heißer Tipp: Vorher reservieren, am besten direkt am Tresen, wo einem der Chefkoch persönlich ein mehrstündiges Tasting Menü auftischt, das sich gewaschen hat!

→ Weiter zu Katrins Tipps für Jerusalem

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Die verrückten Köche des Machneyuda. Laut, schrill – und verdammt lecker.
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Eine der vielen großartigen Speisen im „Machneyuda“.

Halbtagesausflug: Masada & Totes Meer zum Sonnenaufgang

Ein besonderes Erlebnis ist der Sonnenaufgang auf der Masada-Festung auf einem Berg in der Nähe des Toten Meers. Es gibt einige Anbieter für den Trip, der bereits gegen 2 Uhr nachts beginnt. Kurz vor Sonnenaufgang beginnt man dann den ca. 30-40minütigen Aufstieg und wird mit einem herrlichen Blick über die Weite der Sanddünen und das Tote Meer belohnt, hinter dem sich langsam die Sonne erhebt – Wunderschön!

Masada zum Sonnenaufgang: Ausflugsziel aus Tel Aviv
Der Sonnenaufgang auf der Masada-Festung.

Die müden Augen dürfen sich im Anschluss mit dem restlichen Körper im Toten Meer entspannen, einem der tiefgelegensten Punkte der Erde. Das Treiben im salzigen Wasser ist ein einzigartiges Gefühl, zudem sollen das Salz und der mineralische Schlamm des Meeres Unreinheiten und sogar Hautkrankheiten lindern.

Gegen 11 Uhr geht es dann wieder zurück nach Jerusalem und Tel Aviv. Wer also die anschließende zweite Tageshälfte in Jerusalem verbringen möchte, kann direkt hier aussteigen. Ein Anbieter ist zum Beispiel „Tourist Israel“, der Preis schwankt zwischen 45-70 Euro.

Hostel- und Hotel-Tipps für Tel Aviv

Die Hostel-Landschaft für preisgünstige Übernachtungen wird immer größer. Besonders gut und zentral, mit netten Menschen und kleinem Garten, lässt es sich im Little Tel Aviv Hostel unterkommen, das Abraham Hostel (gleich gegenüber) bietet zudem noch eine Dachterrasse an.

Wer einen direkten Blick auf den Strand sowie etwas mehr Hotel-Flair haben möchte, mietet sich ins (ebenfalls für diese Lage erschwingliche) Crown Plaza Beach-Hotel.

Besonders beliebt bei der LGTBQI+ Community ist das Hilton Beach mit direkt angrenzendem Strand, zu erkennen an den Pavillons in Regenbogenfarben. Es liegt an der Strandpromenade und bietet für Windsurfer auch direkt den idealen Spot vor dem Hotel.

Weitere Reisetipps für Tel Aviv

Wie lange nach Tel Aviv reisen?

Um sich voll und ganz auf die Stadt einzulassen und auch den einen oder anderen Ausflug im Land zu unternehmen, sollte man sich schon vier bis fünf Tage Zeit nehmen. Wer allerdings wenig Schlaf braucht und gut zu Fuß ist, dem reicht auch ein verlängertes Wochenende in Tel Aviv.

Wie sicher ist eine Reise nach Israel?

Auch wenn es sich ab und an komisch anfühlt, durch die Straßen zu laufen, die man noch aus einschlägigen Fernsehbildern kennt – ich fühle mich hier zu keiner Zeit unwohl oder unsicher, zumal das Land sehr reisefreundlich ist und fast jeder Englisch sprechen kann. Natürlich sind die Spannungen zu den angrenzenden arabischen Ländern spürbar, auch zu Palästina und dem Gazastreifen. Dazu möchte ich hier keine Meinung abgeben, sondern wünsche mir vielmehr, dass du deine eigenen Erfahrungen dazu sammelst.

Einreisebestimmungen: Worauf muss ich achten?

Für einen Aufenthalt in Israel ist für Einreisende mit deutschem Pass kein Visa nötig. Man sollte jedoch mehr Zeit an den Flughäfen einplanen: Doppelte Kontrollen vor dem Hinflug, sowie ein kurzes Interview vor dem Abflug über die Beweggründe der Reise kosten unter Umständen eine Stunde mehr, die man besser eingeplant haben sollte.

Tel Aviv Sonnenuntergang
Erwähnte ich schon, wie beeindruckend die Sonnenuntergänge in Tel Aviv sind?

Geld und Währung in Tel Aviv

In Israel zahlt man mit Schekel, und man kann fast überall mit Kreditkarte abheben und zahlen, sodass Geldwechseln nicht nötig ist. Es empfiehlt sich eine Kreditkarte ohne Auslandsgebühren, die kostenloses weltweites Abheben ermöglicht.

2021 sind die besten Kreditkarten die VISA Card der DKB Bank (als Aktivkunde) und die GenialCard der Hanseatic Bank. Mit diesen Karten kannst du kostenlos Geld an Automaten abheben und vor Ort bezahlen, ohne Auslandsgebühren im Ausland in Fremdwährungen zu bezahlen!

Mein Tipp für ein nachhaltiges Konto ist die Tomorrow Bank. Diese Kreditkarte nutze ich gerne in Deutschland und Europa (Apple Pay funktioniert ebenfalls damit).

Öffentliche Verkehrsmittel in Tel Aviv

Tel Aviv ist nicht sonderlich groß, sodass vieles mit den eigenen zwei Beinen abgelaufen werden kann. Es lohnt aber durchaus, sich ein Fahrrad auszuleihen, z.B. beim öffentlichen Fahrrad-Mietsystem Tel-O-Fun, das über die ganze Stadt verstreut seine Stationen hat.

Das Busnetz dagegen ist etwas mager, ausschließlich auf Hebräisch beschrieben und Opfer des wahnsinnigen Straßenverkehrs, denn ein Bahnnetz gibt es hier nicht wirklich. Taxis, die nicht ganz billig sind (ca. 7-8 Euro pro 10 Minuten) lassen sich am besten – und sichersten – über die App „Gett“ mieten, die ähnlich wie „My Taxi“ funktioniert.

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Tel-O-Fun. Miet-Fahrräder, die überall in der Stadt verstreut sind.

Weitere Tippsund Reiseziele für Israel und den Nahen Osten

Weitere Reisetipps

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15 Kommentare

  • Hallo
    mich würde interessieren wie aufgeschlossen Tel Aviv ist und wie man sich als Frau kleidungstechnisch im Sommer verhalten sollte? Ich möchte im Juni Badeurlaub und Städtetrip vereinbaren. Sind dafür 5 Tage genug?
    Liebe Grüße :)
    Beate

    • Hallo Beate,

      Tel Aviv ist sehr offen, modern und die „Partystadt“ Israels. Am Strand rennen alle Frauen im Bikini herum. Fünf Tage sind super für die Erkundung der Stadt.

      LG und viel Spaß!

  • Hey Chris,

    der Beitrag ist super spannend und extrem hilfreich. Vielen Dank für deine Tipps und Eindrücke. Da konnte ich letzte Woche auf meiner Tel Aviv Reise einiges mitnehmen :)

    Ganz liebe Grüße, Franzi

  • Hallo Chris,
    super Tipps hast du da zusammen gestellt, da werde ich auf jeden Fall nochmal reinklicken.
    Gerade die Essenstipps werde ich gerne beherzigen. Hummus ist in Deutschland ja schon einer meiner Favoriten, der wird in Tel Aviv bestimmt noch besser schmecken.
    Wie viele Tage würdest du empfehlen, wenn man auch einen Abstecher nach Jerusalem machen möchte?
    Liebe Grüße Martin

    • Hallo Martin,

      ich antworte mal in Vertretung. War auch schon in beiden Orten. Ich würde mind. 3 Tage in Tel Aviv bleiben und mind. 2 Tage in Jerusalem sein. Je nachdem was ihr unternehmen möchtet gerne auch länger in Tel Aviv. Beides ist super schön und das Essen ist der Wahnsinn!

      LG Katrin

  • Grüezi, ich war vor einigen Jahren in Jaffa. Auf einem Hügel in der Altstadt befand sich ein kleines Museum, das die Geschichte Jaffas zeigt sowie in einer Panorama Tonbildschau die Reisen des Petrus. In einer dramatischen Szene wurden die Zuschauer mit Gewitter und einem Sprühregen bedacht. Kennen sie dieses Museum? Ich habe den Namen vergessen und finde ihn nicht im Internet. Können sie mir helfen?

  • Hi Katrin,
    ich fliege allein nach Tel Aviv für 4 Tage. Würde gerne zum Strand und am Abend etwas trinken in Club oder Musikclub. Welche Clubs noch kannst Du empfehlen? Kann man sich gut in Bars und Clubs verständigen? Ich spreche russich und deutsch, english – geht so:-)..
    evtl. andere Tipp für Übernachtung / kein Hostel!
    Grüße
    Olga

    • Leider waren wir nicht in Clubs unterwegs. An den Strand kannst du immer gehen, da gibt es auch Beach Bars. Bin mir aber nicht mehr sicher, wie lange die auf hatten. Vielleicht hat Hannah Tipps.

      LG Katrin

    • Hallo Olga,

      die Clubs öffnen und schließen, somit kann ich dir nicht sagen, was aktuell angesagt ist. Am besten junge Leute ansprechen wo an dem Abend was los ist. Wir sind so auf eine Secret Party gekommen und haben einmal bei Locals in der Wohnung gefeiert. Das war super. Alkohol ist übrigens relativ teuer.

      Mit Deutsch kommst du nicht weit, Englisch funktioniert einwandfrei, manchmal auch Russisch da es viele Einwanderer gibt. Keine Scheu, die Israelis sind sehr freundlich und nehmen sich viel Zeit wenn du Probleme mit der Sprache hast.

      Viel Spaß in meinem Lieblings Land :)

      P.S. In Jaffa gibt es schöne Hostels die hochwertiger sind und trotzdem nicht allzu teuer. Leider habe ich keine konkrete Empfehlung, die ich selbst getestet habe, da wir bei Freunden geschlafen haben.

  • Hallöchen Katrin,

    wir lesen Deinen Blog immer, wenn es um eine Reise geht und zack, Israel ist auch dabei. Wir möchten im Mai gerne für 7 Tage nach Israel. Wie ist es mit den Unterkünften, reicht es wenn ich eine Nacht im Voraus buche und dann über Booking bzw Airbnb? Wollten unbedingt nach Tel Aviv und Jerusalem, ggf noch Jaffa. Aber ich denke beide Städte sind für die erste Israel Reise ausreichend. Liebe Grüße

    • Hallo Antje,

      wie haben die Unterkünfte davor über Airbnb bzw. booking.com gebucht. Jaffa ist mehr oder weniger ein Teil von Tel Aviv und solltet ihr euch ansehen. Es lohnt sich und ist wunderschön. Liebe Grüße Katrin

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