5 lohnenswerte Ziele außerhalb von Utah’s bekannten Nationalparks

Utah gehört für mich zu einer der schönsten Ecken der USA. Leuchtend rote Felsen, tiefe Canyons, einsame Wildnis, spitz heraufragende Felsnadeln und imposante Steinbögen prägen die Landschaft. Die schönsten Gebiete wurden in fünf Nationalparks zusammengefasst - auch bekannt als Utah’s Mighty 5

Schon lange kein Geheimtipp mehr, kann es dir hier aber schnell mal zu voll werden. Die gute Nachricht ist allerdings: Utah ist voll gepackt mit Sehenswürdigkeiten! Tolle Panoramen, Amphitheater, dramatische Canyons und gigantische Wanderungen befinden sich in Hülle und Fülle auch außerhalb der bekannten Nationalparks.

Utah: Gut zu wissen

Ich habe insgesamt zwei Monate in diesem eindrücklichen Staat verbracht und möchte dir daher gerne ein paar meiner persönlichen Highlights abseits der schönsten Nationalparks Utahs "Mighty 5" vorstellen. Die Reihenfolge der Auflistung beinhaltet keinerlei Wertung, sondern bezieht sich lediglich auf meine Reiserichtung von West nach Ost durch Utah.

5 sehenswerte Ziele in Utah neben den bekannten Mighty 5

  • Cedar Breaks National Monument
  • Red Canyon
  • Kodachrome State Park
  • Grand Staircase Escalante National Monument
  • Offroad-Abenteuer: Burr Trail

Cedar Breaks National Monument

Ein jeder kennt die spektakulären Bilder des Amphitheaters im Bryce Canyon Nationalpark - tatsächlich bietet das Cedar Breaks National Monument gute 100 Kilometer westlich des bekannten Nationalparks fast identische Ausblicke.

Auch hier breitet sich vor dir ein gigantisches Amphitheater aus, das im Laufe der Zeit durch Erosion des Sandsteins entstanden ist. Das Beste: im Gegensatz zum Bryce Canyon hast du die Aussicht hier fast für dich alleine.

Gut zu wissen

Das Cedar Breaks National Monument wird vom Nationalparkservice betreut und es fallen 10$ Eintrittsgebühr pro Fahrzeug an.

Der Park ist relativ klein und befindet sich auf über 3.000 m Höhe - das solltest du dringend berücksichtigen, denn die Route 148, die durch den Park führt, ist meistens nur in den Sommermonaten von Mai bis Oktober geöffnet.

Ich bin Mitte Oktober hier - die Straßen sind frei, die Wanderwege allerdings tief verschneit. Ich muss mich damit begnügen, entlang der Parkstraße zu fahren, die oberhalb der Canyonkante verläuft. Unterwegs gibt es mehrere Aussichtspunkte, von denen jeder einzelne einen Stop lohnt, um das atemberaubende Panorama in sich aufzusaugen. 

Wanderwege im Cedar Breaks National Monument

Sunset Trail

  • Länge: 3,3 Kilometer - Dauer: 1 Stunde
  • Einzige Wanderung, auf der Hunde erlaubt sind

Der Trail verläuft zwischen dem Point Supreme und Sunset View Aussichtspunkt auf gepflasterten Wegen und ist ohne große Steigung sehr einfach zu begehen. Auf halber Strecke kommst du an einem Picknickplatz vorbei.

South Rim Trail

  • Länge: 8 Kilometer - Dauer: 4 Stunden
  • Relativ anstrengende Wanderung aufgrund von Höhenmetern

Der South Rim Trail führt dich vom Point Supreme zum Spektra Point Amphitheater und weiter hinab zum Bartzen Viewpoint. Von hier könntest du noch weiter zur wenig bekannten Bartizan Arch laufen, der Weg gilt allerdings als anspruchsvoll. Allein das Panorama bis zum Bartzen Viewpoint soll aber schon spektakulär sein - leider konnte ich aufgrund des Schnees den Trail nicht begehen.

Red Canyon

In Panguitch biege ich auf die Scenic Route 12 ab - eine der schönsten Panoramastraßen der USA. Schon ein kurzes Stück außerhalb des Ortes erlebe ich das erste Highlight: den Red Canyon. Mir persönlich war er bis dahin zugegebenermaßen komplett unbekannt, bis ich mich plötzlich in einer wundersamen Landschaft aus tiefroten Steinformationen wieder gefunden habe.

Gut zu wissen

Es ist kein Eintritt nötig für den Red Canyon. Da es sich nicht um ein Gebiet handelt, das vom Nationalpark-Service betreut wird, sind Hunde zudem im Park und auf allen Trails erlaubt.

Der Red Canyon befindet sich im Dixie National Forest gerade mal ca. 20 Kilometer westlich vom Bryce Canyon Nationalpark. Die Scenic Route 12 führt dich für ein paar Kilometer zwischen den roten Felszinnen hindurch - und ich kann dir wärmstens empfehlen, auch hier zu stoppen. Landschaftlich ähnelt der Red Canyon sehr dem bekannten Bryce Canyon und es gibt einige tolle Wanderungen. Der Red Canyon ist zudem bei Fahrradfahrern beliebt und es gibt die Möglichkeit, mit einem Offroadfahrzeug durch das Gebiet zu brettern - beides ist im Nationalpark nicht erlaubt. Außerdem triffst du hier auf deutlich weniger Menschen.

Wanderungen im Red Canyon

Pink Lodges Trail

Der beliebteste Trail beginnt direkt am Visitor Center und führt dich knapp 1 Kilometer durch die wundersame Hoodoo-Landschaft. 

Tunnel Trail

Mir hat der Tunnel Trail besonders gut gefallen: auf der Fahrt entlang der Scenic Route 12 Richtung Bryce Canyon passierst du zwei extrem fotogene Felstunnel - auf dieser 1,5 Kilometer langen Wanderung steigst du auf einen kleinen Berg hinauf, von wo du einen fantastischen Blick auf die hintereinander liegenden Tunnel hast.

Golden Wall Trail

Möchtest du eine längere Wanderung unternehmen, kann ich dir den Golden Wall Trail empfehlen, der sich 6,5 Kilometer durch den Red Canyon schlängelt und dich an einigen der schönsten Felsformationen vorbei kommen lässt.

Kodachrome Basin State Park

Der State Park befindet sich gerade einmal eine halbe Stunde östlich vom Bryce Canyon - ist im Gegensatz dazu jedoch nahezu menschenleer. Willst du dich von den Massen ein wenig erholen und einfach in Ruhe wandern gehen, dann bist du hier genau richtig.

Gut zu wissen

Da es sich um einen State Park handelt, fallen 10$ Eintrittsgebühr pro Fahrzeug an. Hunde sind im Park und auf allen Trails erlaubt.

Der Park selber ist nicht sonderlich groß, die Hauptstraße führt 2,5 km bis zu einem Aussichtspunkt, wo sie endet. Unterwegs kannst du einen Abstecher zum Chimney Rock und zur Wanderung entlang des Shakespeare Arch unternehmen, die Schotterpiste würde ich allerdings nur geübten Autofahrern empfehlen. Wenn du auf der Hauptstraße im Park bleibst, warten ebenfalls verschiedene Parkplätze mit Wandermöglichkeiten auf dich.

Wanderwege im Kodachrome Basin State Park

Zwei Wanderwege möchte ich dir ganz besonders ans Herz legen.

Panorama Trail

  • Länge: 4,85 Kilometer, erweiterbar auf ca. 9 km - Dauer: 2 - 4 Stunden
  • Zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Pferd möglich

Der Panorama Trail führt auf staubigen, roten Wegen durch eine buschige Ebene, immer mal wieder leicht bergauf und bergab. Man passiert einige Aussichtspunkte, wie den „Hat Shop“, den „Mammon Spire Overlook“ und den „Panorama Point“. Zum Teil führt der Weg ganz nah an die massiven roten Felsen heran und man fühlt sich wie bei der Umrundung des Uluru in Australien. Aber auch Panoramausblicke auf das Gebiet der Grand Staircase und den Kodachrome State Park sind dabei. Alles in allem eine sehr empfehlenswerte Wanderung, um ein bisschen von allem zu haben.

Meine Empfehlung ist, den Panorama Trail um den Cool Cave Trail zu ergänzen: dieser zusätzliche Rundweg ist 3,2 km lang und führt dich zu einer Höhle, die fantastische Fotomöglichkeiten bietet.

Angels Palace Trail

  • Länge: 2,4 Kilometer - Dauer: ca. 1 Stunde
  • Nur zu Fuß machbar

Beim Angels Palace Trail steigst du 64 m auf eine Art Plateau hinauf und kannst dich dort auf verschiedenen kleinen Rundwegen bewegen. Die Wege sind beschildert, die Nutzung einer Offline-Karte ist aber dringend zu empfehlen, um die Orientierung zu behalten. Du passierst einige schmale Berggrade, auf denen du hervorragende Fotos machen kannst und hast vom Plateau in jede Richtung einen neuen faszinierenden Blick. Wenn nur Zeit für eine Wanderung im Park ist, dann würde ich zum Angels Palace Trail raten.

Weitere Wandermöglichkeiten

  • Nature Trail: der kürzeste Trail im Park (ca. 800m). Er ist asphaltiert und zudem mit Informationstafeln über Pflanzen, Tiere und die Geologie der Region versehen.
  • Shakespeare Arch und Sentinel Trail (1,9 Kilometer): Auch wenn mit der Shakespeare Arch die einzige Felsbrücke im State Park 2019 zusammengebrochen ist, ist dies immer noch eine sehr schöne Wanderung im Park.

Weitere Informationen:

Mehr über den Kodachrome Basin State Park findest du auf der offiziellen Website unter: https://stateparks.utah.gov/parks/kodachrome-basin/

Grand Staircase National Monument

Die Scenic Route 12 durchquert in weiten Teilen das Grand Staircase National Monument - eine gewaltige Fläche, in der sich die Landschaft in verschiedenen Farben und Formen aufgeschichtet hat. Allein die Fahrt ist hier schon eine Sehenswürdigkeit - wenn du allerdings die Zeit hast, dann möchte ich dir einige Abstecher ans Herz legen.

Jacob Hamblin Arch in Coyote Gulch, Grand staircase-Escalante National Monument, Utah
Jacob Hamblin Arch in Coyote Gulch, Grand staircase-Escalante National Monument, Utah

Gut zu wissen

Es sind keine Eintrittsgebühren fällig. Hunde sind auf allen Wanderwegen erlaubt.

Wanderungen im Grand Staircase National Monument

Im Grand Staircase National Monument kannst du ganz wunderbar wandern. Zwei Wanderwege möchte ich dir dabei ganz besonders ans Herz legen.

Natural Bridge Wanderung

  • Länge: 6 Kilometer - Dauer: ca. 2 Stunden
  • Flussdurchquerungen nötig

20 Minuten außerhalb von Escalante lockt diese Wanderung zu einem ersten Zwischenstop. Gute 2 Meilen sind es bis zur Natural Bridge zu laufen - ein gewaltiger Felssteinbogen, der sich toll für Fotos eignet. Allerdings solltest du den Trail nur in Angriff nehmen, wenn es zuvor nicht geregnet hat - du musst einige Male den Escalante River durchqueren und das würde ich dir nur bei trockenem Wetter empfehlen. Stelle außerdem sicher, dass du eine Offline-Karte installiert hast, denn der Weg ist nicht ausgeschildert.

Fazit: Hast du Lust auf ein wenig Abenteuer, dann ist der Natural Bridge Trail genau das Richtige für dich!

Lower Calf Creek Falls Wanderung

  • Länge: 10 Kilometer - Dauer: 3 - 4 Stunden
  • Tagesticket: 5$, Campen möglich (Extrakosten). Tipp: mit dem „America The Beautiful“ Pass kostenfrei.

Diese beliebte Wanderung befindet sich zwischen Escalante und Boulder. Der Weg folgt immer dem Verlauf des Calf Creek durch eine malerische rote Felslandschaft. Es geht überwiegend flach voran, nur gelegentlich gibt es ein paar kleine An- und Abstiege zu bewältigen. Unterwegs laden Informationsstationen dazu ein, die Landschaft besser kennenzulernen. Nach 5 km erreichst du das Ende vom Canyon und stehst direkt vor dem Wasserfall, der sich in einem herrlichen Farbspiel über den Rand des Canyon stürzt. Zurück zum Parkplatz gelangst du auf demselben Weg. 

Fazit: Eine sehr schöne Wanderung entlang der Canyon-Landschaft!

Tipp: 10 km nördlich auf der Route 12 hast du die Gelegenheit, zu den Upper Calf Creek Falls zu laufen. Diese Tour ist zwar kürzer (ca. 4 km), führt jedoch steil und ohne Beschilderung hinab in den Canyon. Ich würde dir daher eher zu den Lower Calf Creek Falls raten.

Offroad-Abenteuer

Utah bietet sich perfekt dafür an, wenn du mal ein wenig abseits der Asphaltpisten unterwegs sein möchtest. Meiner Meinung nach ist es noch mal ein ganz anderes Erlebnis, auf staubigen Pisten durch die rote Felslandschaft zu fahren. Für viele Strecken benötigst du ein Allradfahrzeug, es gibt aber auch Offroad-Straßen, die du mit einem normalen PKW befahren kannst. Die hier vorgestellten Strecken habe ich mit meinem Fiat Ducato Campervan zurück gelegt.

Burr Trail Road

Die Burr Trail Road ist eine alternative Route zur Scenic Route 12 und führt durch Teile des Grand Staircase National Monument, sowie den südlichen Abschnitt des Capitol Reef Nationalparks. Unterwegs passierst du dramatische Canyons, weitläufige Aussichtspunkte und hast die Gelegenheit, durch Slot Canyons zu spazieren.

Insgesamt fährst du 110 Kilometer durch einsame Sandsteinformationen und beeindruckende Canyonlandschaften - eine tolle Möglichkeit, um noch mal einen ganz anderen Eindruck der Gegend zu gewinnen. 

Tipp: ist dir die gesamte Strecke von Boulder aus zu weit oder ist dir nicht wohl auf unbefestigten Straßen, dann empfehle ich dir, zumindest die knapp 25 Kilometer bis zum Long Canyon Overlook zurückzulegen. Auf die Art kannst du durch den malerischen Canyon fahren, hast die Gelegenheit durch den Long Canyon Slot zu spazieren und kannst das weitläufige Panorama vom Long Canyon Aussichtspunkt genießen. Anschließend kehrst du einfach wieder nach Boulder zurück und setzt deine Reise auf der asphaltierten Route 12 fort.

Blick hinab zum Burr Trail vom Long Canyon Aussichtspunkt
Blick hinab zum Burr Trail vom Long Canyon Aussichtspunkt

Anreise

Die Burr Trail Road zweigt in Boulder Richtung Osten ab. Die ersten 48 Kilometer sind asphaltiert, kurz vor den Spitzkehren (Switchbacks) wird sie allerdings unbefestigt. An der Waterpocket Fold trifft der Burr Trail auf die Notom-Bullfrog Road. Hier kannst du dich links halten und durch den südlichen Teil des Capitol Reef Nationalparks fahren. 23 Kilometer bevor du auf die Route 24 triffst, wird die Notom-Bullfrog Road wieder befestigt. Alternativ biegst du an der Kreuzung rechts ab und gelangst bei der Bullfrog Marina zum Lake Powell.

  • Achtung: sowohl Teile der Burr Trail, als auch der Notom-Bullfrog Road sind unbefestigte Straßen, die schnell ausgewaschen und unpassierbar werden können. Informiere dich daher in jedem Fall vorab über die aktuellen Straßenkonditionen. 

Empfohlene Route und Anreise

Ich habe insgesamt zwei Monate in Utah verbracht und hatte somit ausreichend Zeit für Erkundungen der Nationalparks, als auch der zahlreichen weiteren Sehenswürdigkeiten, die in Utah auf dich warten.

Von Nevada bin ich nach Utah gekommen und entlang der Route 15 bis Parowan gefahren. Hier beginnen sich die Sehenswürdigkeiten regelrecht aneinander zu reihen: entlang der Route 143 gelangst du vom Cedar Breaks National Monument durch den Dixie National Forest nach Panguitch, wo du kurz auf die Route 89 abbiegst, um schließlich zur Scenic Route 12 zu kommen. Hier triffst du zuerst auf den Red Canyon, der sich unmittelbar vor dem Bryce Canyon Nationalpark befindet. Kurz hinter dem Nationalpark kannst du in Cannonville zum Kodachrome State Park abbiegen und anschließend weiter entlang der Route 12 durch die pittoreske Landschaft des Grand Staircase Escalante National Monument fahren. Unterwegs bieten sich Wanderungen und ein Abstecher entlang der Burr Trail Road an. 

Von hier kannst du deine Route gen Norden nach Salt Lake City fortführen oder dich südlich Richtung Arizona halten und beispielsweise den Flughafen in Phoenix ansteuern.

Der Flughafen in Salt Lake City an wird in den Sommermonaten nonstop ab Frankfurt angeflogen, auf die Art bist du in 11 Stunden in Utah’s Hauptstadt. Günstiger kommst du aber vermutlich, wenn du eine Zwischenlandung, zum Beispiel in Paris in Kauf nimmst. 

Auch nach Phoenix gelangst du im Sommer nonstop ab Frankfurt. Vergleichen lohnt sich! Ich benutze für die Flugsuche ganz gerne die Plattform www.skyscanner.de. 

Nützliche Reisetipps

Tipps entlang der Strecke

Viele Gebiete in Utah sind gut entwickelt und ausgebaut. Die asphaltierten Strecken sind überwiegend in sehr gutem Zustand. Dennoch wirst du viel in abgelegenen Ecken unterwegs sein, die eine gewisse Vorbereitung erfordern.

  • Viele Gebiete sind ohne Netzabdeckung. Stelle also sicher, dass du Offline-Karten auf deinem Telefon installiert hast 
  • Nützliche Karten, Broschüren und Informationen bekommst du nahezu in allen Visitor Center, zum Beispiel in Parowan oder Escalante.
  • Decke dich für deinen Roadtrip ausreichend mit Benzin, Lebensmitteln und Wasser ein. Vor allem die Sommermonate können sehr heiß werden und es wird empfohlen, mindestens 4 Liter täglich zu trinken.

Beste Reisezeit für den Besuch

Die beliebteste Reisezeit für Utah sind die Sommermonate Mai bis September. In dieser Zeit fällt fast kein Niederschlag, allerdings kann es zum Teil auch sehr heiß werden.

Ich habe Utah im Oktober und November besucht. Für mich war das die perfekte Zeit, da sowohl die Temperaturen, als auch der Besucheransturm (insbesondere auf die Nationalparks) moderat sind. Tagsüber konnte ich meistens entspannt im T-Shirt wandern, für den Abend musst du dich aber warm einpacken. Was du nicht unterschätzen darfst, ist, dass sich Teile Utah’s auf über 2.000 m Höhe befinden. Im Bryce Canyon Nationalpark fiel das Thermometer in einer Nacht auf - 11 Grad!

Zudem können einige Straßen in den Wintermonaten gesperrt sein, wie zum Beispiel die Route 148 durch das Cedar Break National Monument.

Reiseführer

Deutschsprachige Reiseführer für die USA gibt es viele. Ich persönlich kaufe gerne die Reiseführer von Lonely Planet, da ich sie sehr detailreich und amüsant geschrieben finde. Du kannst zwischen der allgemeinen „USA“-Ausgabe oder der spezifischen Version „USA Westen“ wählen, je nachdem welche Regionen du planst zu bereisen.

Wenn du etwas mehr Bilder in deinem Reiseführer haben möchtest, gibt es auch eine deutschsprachige Ausgabe von 360° medien, die sich ausschließlich mit den Sehenswürdigkeiten und Panoramastraßen in Utah befasst. 

Mein Tipp

Steuere die jeweiligen Visitor Center vor Ort an, dort bekommst du gutes Kartenmaterial und aufschlussreiche Informationen über die Umgebung. Zudem kannst du dich über aktuelle Straßenkonditionen  zu informieren und dich zu Wanderungen beraten zu lassen (und oftmals einen obligatorischen Souvenir-Kauf auch direkt mit erledigen)

Visum für die USA (ESTA)

Für die Einreise in die USA benötigst du ein ESTA Visum (Electronic System for Travel Authorization). Das beantragst du vor der Reise online. In der Regel bekommst du es innerhalb von wenigen Stunden bestätigt. Katrin hat über das Visum für die USA einen Artikel mit Anleitung zum Ausfüllen des Esta Formular geschrieben.

Alternativ kannst du dich auch für das sogenannte B-Visum bei der Botschaft bewerben, das dir ermöglicht, 6 Monate im Land zu bleiben. Das wäre insbesondere ratsam, wenn du vorhast, wie ich die Panamericana zu bereisen.

Hast du noch Fragen oder weitere Tipps zu deinem Roadtrip durch Utah?

Ich hoffe, dir hat dieser Artikel gefallen und geholfen, deine Fragen zu beantworten. Falls du noch Ideen oder Fragen hast, dann freuen wir uns sehr auf deinen Kommentar hier auf dem Reiseblog.

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Jana
Hi ich bin Jana!

Ich bin begeisterte Weltenbummlerin, Bücherliebhaberin, Hundemama und Weitwander-Freak! Aktuell erfülle ich mir meinen großen Traum und bereise die Panamericana mit meinem selbst ausgebauten Campervan.

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