Farbige Schluchten, bizarre Felstürme und Tafelberge inmitten einer zerklüfteten Wildnis - willkommen in einem der unzugänglichsten Gebiete der USA! Über Millionen von Jahren haben der Green River und der Colorado River tiefe Schluchten in das Colorado Plateau gegraben. Entstanden ist eine Landschaft von wilder, rauer Schönheit. 

Der Canyonlands Nationalpark ist ein Paradies für Entdecker und Abenteurer - abgelegene Offroadpisten, einsame Wanderwege und faszinierende Aussichtspunkte erwarten dich hier.

Im folgenden Artikel erfährst du, wie du am Besten in den Canyonlands Nationalpark kommst, was du bei deinem Besuch beachten musst und was du auf keinen Fall verpassen solltest.

Tipps zum Besuch des Canyonlands Nationalpark

Der Canyonlands Nationalpark ist eine riesige Wildnis aus Felsgestein, Canyons und Tafelbergen. Es ist der mit Abstand abgelegenste Nationalpark und zudem derjenige, der am wenigsten besucht wird in Utah. Aufgrund seiner Größe wird der Nationalpark in drei Distrikte unterteilt: Island in the Sky im Norden, The Needles im Osten und The Maze im Westen - letzterer ist dabei der am Wenigsten erschlossene. 

Reservierungen

Du benötigst keine Reservierung, um den Canyonlands Nationalpark zu besichtigen.

Internet und Empfang

Den einzigen verlässlichen Internetzugang hast du am Visitor Center im Island in the Sky Abschnitt. Dort gibt es ein kostenfreies WLAN. Entlang der Panoramastrecke kannst du sporadisch Handyempfang haben. Im The Needles und The Maze Abschnitt des Nationalparks hast du hingegen keinen Empfang.

Versorgungsmöglichkeiten

Es gibt keinerlei Versorgungsmöglichkeiten im Nationalpark. Lediglich am Visitor Center im Island in the Sky und The Needles Abschnitt kannst du Trinkwasser auffüllen. Ansonsten findest du hier einen Überblick über die nächstgelegenen Optionen für Übernachtungen und Lebensmittel, abhängig davon, welchen Teil des Canyonlands Nationalparks du besuchen möchtest:

  • Island in the Sky: Moab (51 Kilometer)
  • The Needles: Monticello (77 Kilometer)
  • The Maze: Hanksville (98 Kilometer) oder Green River (135 Kilometer)

Highlights im Canyonlands Nationalpark

Island in the Sky

Der Island in the Sky („Insel im Himmel“) Bereich des Canyonlands Nationalparks ist am einfachsten zugänglich und entsprechend von allen drei Sektionen am meisten besucht - mit dem Andrang auf die anderen Nationalparks in Utah musst du aber auch hier nicht rechnen. Im Visitor Center am Parkeingang bekommst du eine Parkkarte und kannst das WLAN nutzen.

Island in the Sky,  Canyonlands Nationalpark Utah
Island in the Sky, Canyonlands Nationalpark Utah

Anreise

18 Kilometer nördlich von Moab entlang der Route 191 findest du den Abstecher in den Canyonlands Nationalpark. Von hier sind es weitere 34 Kilometer bis zum Visitor Center des Nationalparks.

Panoramastraße

Vom Visitor Center führt die Panoramastraße 20 Kilometer bis zum Grand View Point Overlook, dem südlichsten Punkt, den du in dieser Sektion mit dem Auto erreichen kannst. 

Gleich hinter dem Visitor Center befindet sich der Aussichtspunkt auf die Zickzack-Route des Shafer Trails. Dieser führt hinunter in den Canyon und verzweigt sich in die Potash Road, die zurück nach Moab führt und in die White Rim Road, die unterhalb des Plateaus entlang führt. An dem Lookout oben solltest du unbedingt anhalten und das Panorama genießen, es ist gigantisch!

Anschließend folgst du weiter der Panoramastraße bis zur Kreuzung kurz hinter Mesa Arch - rechterhand führt die Straße weitere 8 Kilometer bis zum Green River Overlook und dem Upheaval Dome, linkerhand gelangst du über den Buck Canyon Overlook nach weiteren 10 Kilometern zum Grand View Point Overlook.

Meiner Meinung nach lohnen sich alle Aussichtspunkte, denn alle bieten dir eine unterschiedliche Perspektive auf die zerklüftete Canyonlandschaft, die sich über Millionen von Jahre gebildet hat. Vom Grand View Point Overlook führt ein Wanderweg zum einzigen Punkt in diesem Abschnitt des Nationalparks, an dem du beide Flüsse sehen kannst, die über zig Millionen Jahren der Landschaft ihr markantes Aussehen gegeben haben. Im „The Needles“ Distrikt kannst du auch bis zum „Confluence Overlook“ wandern, wo der Green River und Colorado River zusammen fließen.

White Rim Road

Wenn du den Island in the Sky Abschnitt des Canyonlands Nationalparks noch mal von einer anderen Seite erleben möchtest, dann bietet sich diese Route an. Die White Rim Road schlängelt sich auf 160 Kilometern durch die einsame Canyonlandschaft und bietet die besten Voraussetzungen für ein Abenteuer. Unterwegs kommst du an malerischen Aussichtspunkten vorbei, fährst entlang schmaler Klippen und kannst die Nacht unter einem gigantischen Sternenhimmel verbringen.

Die Straße ist nur für Allradfahrzeuge befahrbar und zudem bei Fahrradfahrern beliebt. Mit dem Auto solltest du 2 - 3 Tage für die Rundfahrt einplanen, mit dem Fahrrad 3 - 4 Tage. Prüfe im Vorfeld die Straßenkonditionen, bei Hochwasser des Green River können Straßenabschnitte nicht zugänglich sein. Es gibt einfache Campingplätze unterwegs, in jedem Fall benötigst du eine Genehmigung, bevor du aufbrichst.

Weitere Informationen findest du hier

Beliebte Wanderungen der Island in the Sky Sektion

Mesa Arch

Der kürzeste und beliebteste Trail im Canyonlands Nationalpark ist zugleich einer der schönsten. Du gelangst zu einer Felsbrücke, die den perfekten Fotorahmen für die dahinter liegende Bergkulisse bietet. Persönlicher Tipp: vorwiegend zum Sonnenaufgang eindrücklich, wenn die Sonne langsam über die Felsklippe hereinbricht.

Rundtrip: 1 Kilometer, Dauer: 30 Minuten

Canyonlands Nationalpark Utah
Mesa Arch, Canyonlands Nationalpark Utah

Grand View Point

Ein gigantischer Ausblick über die raue Schönheit des Plateaus bietet sich, das durch die spitz herausragenden Nadeln vom Maze und Needles Distrikt unterbrochen wird. Im Hintergrund erstrecken sich zudem die La Sal Berge - ein gigantisches Bild!

Rundtrip: 2,9 Kilometer, Dauer: ca. 1,5 Stunden

Wanderungen hinab zur White Rim Road

Alle Wanderungen, die von der Mesa im Island in the Sky Abschnitt hinunter in den Canyon führen, sind als steil und anstrengend einzustufen. Mach dich also nur entsprechend gut vorbereitet und ausgerüstet auf den Weg. Der kürzeste Weg hinunter zur White Rim Road führt über den Gooseberry Trail, der vom White Rim Overlook aus startet. Auf den 7,5 Kilometern (Hin und Zurück) legst du 466 Höhenmeter zurück und solltest dafür 4 - 6 Stunden einplanen. Dafür wirst du mit einem tollen Panorama auf die Felsklippen und die La Sal Berge belohnt.

Wanderungen entlang der White Rim Road

Auch entlang der White Rim Road gibt es verschiedene Wanderoptionen: diese bieten sich aber nur an, wenn du effektiv entlang der White Rim Road fährst, da sie ansonsten zu abgelegen sind. Empfehlenswert ist die kurze Wanderung zum Gooseneck Overlook, wo du einen guten Blick auf den Colorado River hast oder der „Moses and Zeus“ Trail, von dem du den Taylor Canyon bestaunen kannst. Hier starten auch verschiedene Kletterrouten.

The Needles

Der südlichste Abschnitt des Canyonlands Nationalparks ist nach seiner Optik benannt: wie Nadeln stechen die Felszinnen aus der Landschaft hervor. Doch auch Schluchten und Natursteinbögen, die dem Arches Nationalpark ähnlich sind, prägen die Landschaft.

Anreise

Von Moab fährst du 60 Kilometer südlich auf der Route 191 und biegst anschließend 56 Kilometer auf die UT 211 ab. Die Straße endet im Park.

Kommst du vom Süden entlang der Route 191, befindet sich der Abzweig in den Needles Distrikt 22 Kilometer nördlich von Monticello.

Panoramastraße

Allein schon die Anreise in den Needles Distrikt des Canyonlands Nationalparks ist eine kleine Sehenswürdigkeit. Auf den knapp 50 Kilometern von der Abzweigung der Route 191 kommst du durch malerische rote Sandsteinlandschaften. Unbedingt stoppen solltest du an dem Newspaper Rock - eine gigantische Ansammlung von Petroglyphen im Fels!

Vom Visitor Center im Nationalpark führt die Panoramastraße 10 Kilometer bis zum Big Spring Overlook. Unterwegs kannst du linkerhand zum Elephant Hill abbiegen - die letzten Kilometer sind unbefestigt und nicht für große Wohnmobile geeignet, ein Allradfahrzeug brauchst du dafür aber nicht. Mit meinem Fiat Ducato konnte ich die Strecke gut fahren.

Vom Elephant Hill Parkplatz startet eine ausgewiesene Offroadstrecke in die abgelegeneren Gebiete des Nationalparks (Achtung: Genehmigung nötig). Zudem gehen hier die meisten Wanderwege in das imposante Canyongebiet des Chesler Park ab.

Wanderungen in der Needles Sektion

Chesler Park Viewpoint

Eine der bekanntesten und beliebtesten Wanderungen im Canyonlands Nationalpark führt vom Elephant Hill zum Chesler Park. Vom Pass hast du einen gigantischen Blick auf die spitzen Sandsteinfelsen, die hier von einer grünen Graslandschaft umgeben sind.

  • Distanz: 9,3 Kilometer
  • Dauer: 3 - 4 Stunden
Confluence Overlook

Es ist eine lange, aber lohnenswerte Wanderung, um bis zum Aussichtspunkt über den Green River und den Colorado River zu gelangen. 304 Meter unter dir vereinen sich die zwei Flüsse, die maßgeblich die eindrückliche Canyonlandschaft gebildet haben.

  • Distanz: 17,7 Kilometer
  • Dauer: 5 - 6 Stunden
The Maze

Willst du komplette Einsamkeit und Abgeschiedenheit, dann ist „The Maze“ („der Irrgarten“) die richtige Spielwiese für dich. Mit der entsprechenden Vorbereitung kannst du hier Tage auf verschiedenen Offroad-Strecken und Wanderwegen unterwegs sein und dich an dem Canyon-Labyrinth erfreuen. Beliebt ist unter anderem der „Chocolate Drops Trail“, der dich entlang der orangen und roten Felsen des Canyons führt und einen Blick auf die markanten Haifisch-Felsen bietet.

Fahren in diesem Abschnitt des Canyonlands Nationalparks ist eine Herausforderung für Material und Fahrer - aber sicherlich ein absolut lohnenswertes Erlebnis, wenn du mal das Gefühl von echter Wildnis und unberührter Natur haben möchtest.

Mein Campervan bietet sich für derlei Unterfangen leider nicht an, sodass ich mir nur von anderen Mitreisenden habe sagen lassen, wie schön „The Maze“ ist.

Anreise:

Die Hans Flat Ranger Station befindet sich 2,5 Stunden von Green River entfernt und ist noch mit einem normalen PKW erreichbar. Möchtest du weiter ins Innere der Canyon-Landschaft vordringen, ist ein Allradfahrzeug mit hoher Bodenfreiheit unumgänglich.

Grundsätzlich gelten die Straßen als schwierig und werden nur erfahrenen Fahrern empfohlen. Stell dich zudem darauf ein, dass du Distanzen nur langsam zurücklegst und gegebenenfalls mehrere Tage in sehr abgelegenen Regionen unterwegs bist - bis zum „Doll House“, dem Punkt, der am weitesten von der Hans Flat Ranger Station entfernt ist, benötigst du minimum 6 Stunden.

Decke dich entsprechend mit Vorräten, Wasser und Benzin ein.

Sehenswerte Orte in der Umgebung

Der Canyonland Nationalpark befindet sich unweit der kleinen Stadt Moab, die sich perfekt als Basislager für Erkundungen der Region anbietet. Die gesamte Gegend ist voll gespickt mit Ausflugsmöglichkeiten, State Parks, Offroad-Abenteuern und Wandermöglichkeiten. Ich habe mehrere Nächte in Moab verbracht, um die Gegend erkunden zu können. Im Folgenden möchte ich dir daher noch ein paar zusätzliche Tipps geben.

Shafer Trail

Lust auf Offroad? Dann wage dich die Zickzack-Route des Shafer Trails hinunter! Du benötigst auf jeden Fall ein Allradfahrzeug - den Shafer Trail selber würdest du noch mit einem normalen PKW befahren können, aber spätestens unten im Canyon ist Schluss. Dort trifft der Shafer Trail auf die Potash Road, die dich 33 Kilometer durch den Canyon über blanken Fels und durch kleine Flüsse führt. 

Unterwegs hast du einen grandiosen Blick auf den Colorado River und kommst am „Thelma und Louise“-Aussichtspunkt vorbei - erinnerst du dich an die Szene im Film, als die zwei Frauen das Cabrio über die Klippe steuern?

Meiner Meinung nach ist der Shafer Trail (inklusive Potash Road) eine tolle Möglichkeit, wenn du Lust auf ein wenig Offroad-Piste hast, ohne dich direkt tagelang in die Wildnis des Canyonland Nationalparks zu stürzen. Definitiv eine Empfehlung!

Shafer Trail

Anreise

Von Moab fährst du nördlich entlang der Route 191 bis zur Abzweigung zum „Island in the Sky“ Abschnitt des Canyonlands Nationalpark. Kurz vor dem Visitor Center, zweigt linkerhand die Straße zum Shafer Trail ab.

Tipp

Fahr dennoch bis zum Visitor Center, denn dort befindet sich der beste Aussichtspunkt auf den Shafer Trail. Es ist faszinierend zu sehen, wie die Zickzack-Route am Berg klebt - vor allem, wenn du weißt, dass du sie gleich hinunter fahren wirst.

Dead Horse Point State Park

In unmittelbarer Nähe zum Canyonland Nationalpark befindet sich dieser kleine State Park. Er ist in erster Linie durch sein herrliches Panorama auf den Colorado River bekannt: vom Dead Horse Point Overlook kannst du aus 1.731 m Höhe auf den grünen Fluss hinunterschauen, der 600 m unter dir eine faszinierende 180 ° Kehre hinlegt. Ein 11 Kilometer langer Wanderweg verbindet alle acht Aussichtspunkte im Park zu einer spektakulären Wanderung durch die Fels- und Wüstenplateaulandschaft.

Dead Horse Point State Park

Anreise

Von Moab hältst du dich 16 Kilometer nördlich entlang der Route 191 bis zum Abzweig in den Canyonlands Nationalpark. Kurz bevor du den Park betrittst, befindet sich auf der linken Seite der Abzweig in den Nationalpark. 

Achtung Eintritt

Es sind 20 $ Eintrittsgebühr pro Fahrzeug nötig. Meiner Meinung nach eine lohnenswerte Investition, wenn du den Shafer Trail nicht fährst und dennoch die Aussicht auf den Colorado River genießen möchtest - fährst du hingegen den Shafer Trail kommst du ohnehin ganz nah an der Aussicht vorbei und kannst dir das Eintrittsgeld sparen.

Arches Nationalpark

Arches, Arches, Arches - mehr als 2.000 Felsbögen gibt es in diesem beliebten Nationalpark zu bestaunen, darunter die Delicate Arch, die sich aufgrund ihrer exponierten Lage zum Markenzeichen von Utah gemausert hat und die Landscape Arch, eine der längsten und schmalsten Felsbögen der Welt.

Anreise

Der Arches Nationalpark liegt unmittelbar vor den Toren von Moab, nur wenige Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Folge der Route 191 Richtung Norden und du erreichst den Parkeingang und das Visitor Center auf der rechten Seite.

Achtung: Von April bis Oktober benötigst du eine Reservierung, wenn du den Arches Nationalpark besuchen möchtest.

Weitere Informationen und Tipps für deinen Besuch im Arches Nationalpark kannst du hier nachlesen.

Arches Nationalpark Utah, Felsbögen
Arches Nationalpark Utah, Felsbögen

Persönliches Highlight und Tipp: Mighty 5

Wenn es um die rote Felslandschaft in Utah geht, wird gerne auch von den sogenannten „Mighty 5“ gesprochen - die „Majestätischen Fünf“. Damit sind die fünf Nationalparks gemeint, die Utah zu bieten hat. Konkret sind das der Bryce Canyon Nationalpark, der Capitol Reef Nationalpark, der Arches Nationalpark, der Canyonlands Nationalpark und der Zion Nationalpark. Dabei ist jeder Nationalpark auf seine eigene Art und Weise anders und faszinierend.

Ein Roadtrip entlang der Mighty 5 ist legendär und die Straßen zählen zu Recht zu den schönsten Panoramastraßen nicht nur des Staates, sondern des Landes.

Alternativ kannst du deinen Roadtrip auch noch um einen Besuch des Grand Canyon ergänzen.

Weitere Informationen und Tipps zur Planung findet du hier

Nützliche Reisetipps zum Canyonlands Nationalpark

Anreise in den Canyonlands Nationalpark

Für mich waren die Nationalparks in Utah Teil meiner Panamericana-Reise. Mein Weg hat mich dabei von Nevada kommend nach Utah geführt, wo ich über den Bryce Canyon zum Capitol Reef und weiter nach Moab gefahren bin. Von Moab aus habe ich dann jeweils Tagesausflüge in den Arches und Canyonlands Nationalpark unternommen.

Wenn du mit dem Flugzeug anreist, bietet sich am ehesten der Flughafen in Salt Lake City an. Direktflüge gibt es in den Sommermonaten ab Frankfurt (Dauer: 11 Stunden). Günstiger kommst du aber vermutlich, wenn du eine Zwischenlandung, zum Beispiel in Paris, in Kauf nimmst. Ich benutze für die Flugsuche ganz gerne die Plattform skyscanner.

Reserviere dir im Vorfeld einen Mietwagen am Flughafen, dann kannst du direkt in dein Abenteuer starten. Grundsätzlich ist ein Allradfahrzeug für Utah nicht notwendig - es schadet aber auch nicht, eines zu haben, da es wirklich einige tolle Offroad-Strecken gibt, die man fahren kann, insbesondere im Canyonlands Nationalpark.

Mit dem Auto fährst du knapp 4 Stunden von Salt Lake City in den Island in the Sky Abschnitt des Canyonlands Nationalparks.

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Reisezeit und Literatur

Wann solltest du den Canyonland Nationalpark am Besten besuchen?

Anders als die anderen Nationalparks in Utah ist der Canyonland Nationalpark wenig besucht und entsprechend nicht überlaufen. Von diesem Aspekt her könntest du ihn also problemlos das ganze Jahr über besuchen. Allerdings liegt der Canyonland Nationalpark auf dem Colorado Plateau, wo das Thermometer in den Sommermonaten gern mal auf über 40 Grad klettern kann. Angesichts von mangelnden Schattenoptionen kann Wandern dann anstrengend werden. Die Winter sind kalt mit Temperaturen im Minusbereich, Schnee hingegen ist jedoch eher unüblich. 

Ideale Reisemonate wären daher Frühjahr (April / Mai) und Herbst (September / Oktober), wenn die Temperaturen sich im Mittelbereich bewegen. Für mich war das Wetter zum Zeitpunkt meines Besuchs im November ebenfalls sehr angenehm - nur nachts solltest du dich warm einkleiden.

Reiseführer

Deutschsprachige Reiseführer für die USA gibt es viele. Ich persönlich kaufe gerne die Reiseführer von Lonely Planet, da ich sie sehr detailreich und amüsant geschrieben finde. Du kannst zwischen der allgemeinen „USA“-Ausgabe oder der spezifischen Version „USA Westen“ wählen, je nachdem welche Regionen du planst zu bereisen.

Wenn du etwas mehr Bilder in deinem Reiseführer haben möchtest, gibt es auch eine deutschsprachige Ausgabe von 360° medien, die sich ausschließlich mit den Sehenswürdigkeiten und Panoramastraßen in Utah befasst. 

Übernachten

Da ich mit meinem eigenen Camper reise, habe ich jeweils im Auto geschlafen. Kostenlose Schlafplätze findest du in der Regel problemlos überall. Natürlich gibt es auch offizielle Campingplätze, die mit Sanitäranlagen ausgestattet sind.

Tipp

Wenn du vorhast, mit dem Wohnmobil unterwegs zu sein, dann empfehle ich dir die kostenlose App „iOverlander“. Sie ist ähnlich wie das europäische Pendant „Park4Night“ die absolute Nummer 1 für sämtliche Camper-Angelegenheiten in den USA. Dort findest du bezahlte und kostenlose Schlafplätze und kannst nach sämtlichen reise relevanten Kriterien filtern wie Frischwasser, Tankstellen, Supermärkte, WLAN etc.

In den Nationalparks selbst ist Freistehen logischerweise nicht möglich. Zudem liegen die drei Distrikte des Canyonlands Nationalparks weit auseinander, sodass du ohne Zwischenübernachtungen nicht auskommst. Im Island in the Sky und The Needles gibt es kleine, einfache Campingplätze, die du nutzen kannst, ansonsten bieten sich je nach Sektion des Nationalparks Hanksville, Green River, Moab oder Monticello als Übernachtungsmöglichkeit an.

Island in the Sky Campground
  • 15 $ pro Nacht, 12 Stellplätze, Toiletten, aber kein Wasser
  • Ganzjährig geöffnet, keine Reservierung möglich, wer zuerst da ist, bekommt den Platz
The Needles Campground

Visum für die USA (ESTA)

Für die Einreise in die USA benötigst du ein ESTA Visum. Das beantragst du vor der Reise online. In der Regel bekommst du es innerhalb von wenigen Stunden bestätigt. Katrin hat über das Visum für die USA einen Artikel mit Anleitung zum Ausfüllen des Esta Formular geschrieben.

Alternativ kannst du dich auch für das sogenannte B-Visum bei der Botschaft bewerben, das dir ermöglicht, 6 Monate im Land zu bleiben. Das wäre insbesondere ratsam, wenn du vorhast, wie ich die Panamericana zu bereisen.

Eintrittspreise vs. Nationalparkpass

Der Canyonlands Nationalpark wird ebenso wie die restlichen Nationalparks in Utah vom National Park Service betreut, es fallen also jeweils Eintrittsgebühren an. Für den Canyonland Nationalpark sind das aktuell (Stand 2023) 30$ pro Fahrzeug.

Meistens lohnt es sich schon relativ schnell, den Nationalparkpass „America the Beautiful“ zu kaufen. Für 80 USD kannst du ein Jahr lang sämtliche Nationalparks und Nationale historische Plätze besuchen. Weitere Informationen dazu findest du hier.

Ich hoffe, meine Tipps konnten dir helfen, dich perfekt auf deinen Roadtrip durch Utah vorzubereiten. 

Möchtest du noch weitere Reise-Inspirationen? Dann schau gerne mal auf meinem privaten Blog www.chasingmemories.de oder auf Instagram (www.instagram.com/chasingmemories.de) vorbei.

Hast du noch Fragen oder weitere Tipps zum Canyonlands Nationalpark oder den Mighty 5? Dann hinterlasse mir gerne einen Kommentar! Falls du keine Fragen hast: Wir freuen uns trotzdem auf dein Feedback und dass du ihn mit Freunden teilst! Hier findest du eine Übersicht über alle Blogartikel für Utah.

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Jana
Hi ich bin Jana!

Ich bin begeisterte Weltenbummlerin, Bücherliebhaberin, Hundemama und Weitwander-Freak! Aktuell erfülle ich mir meinen großen Traum und bereise die Panamericana mit meinem selbst ausgebauten Campervan.

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