Basilius Kathedrale Roter Platz in Moskau
Floating Bridge Zaryadye Park
Christ-Erlöser-Kathedrale Moskau
Street Art in Moskau Ballerina
Einkaufsstraße GUM Kaufhaus Moskau

Die besten Attraktionen für deine Moskau Reise (2019)

Moskau in 3 Tagen: Highlights, Tipps und Sehenswürdigkeiten (mit Touren)

Mit mehr als 12 Millionen Einwohnern ist Moskau nach Istanbul die zweitgrößte Stadt Europas. Die Hauptstadt Russlands bietet unzählige Sehenswürdigkeiten, dazu zahlreiche Geheimtipps außerhalb der Touristen-Pfade, die wir euch in diesem Artikel verraten.

Wir waren fast drei Tage im spät-sommerlichen Moskau auf Zwischenstop auf unserem Weg nach Kamtschatka. Und haben diesen nicht bereut. Wir sind absolut begeistert von der russischen Metropole Moskau!

Wenn du also eine Städtereise nach Moskau planst, dann suchst du bestimmt nach Antworten auf Fragen wie:

  • Wo gibt es das beste Essen in Moskau?
  • In welchem Stadtteil sollte ich mir ein Hotel suchen?
  • Wie komme ich am besten vom Flughafen ins Zentrum?
  • Und wie ist es mit der Sprache? Muss ich russisch können?

Viel Spaß beim Lesen unserer Moskau Tipps!

Alles was du über Moskau wissen musst

Ehe wir loslegen, haben wir euch ein paar interessante Fakten über Moskau zusammengefasst.

Kurz-Fakten zu Moskau:

  • Landessprache ist Russisch, mit Englisch kommt ihr oft nicht weiter
  • Auf russisch heißt Moskau: Москва (maskwá)
  • Moskau hat offiziell etwa 12,4 Millionen Einwohner. Man vermutet es sind ein paar Millionen mehr.
  • Zeitunterschied zu Deutschland: +1 Std. im Sommer / +2 Std. im Winter
  • Eine Fahrt mit der Metro kostet nur 55 Rubel (etwa 74 Cent). Es gibt keine Zonen.

→ Tipp um in Moskau Geld zu sparen: Mit der richtigen Kreditkarte kannst du in Moskau eine Menge Geld sparen. Die 1plus Visa Card der Santander Bank ist kostenlos. Duu kannst damit Bargeld in Rubel abheben und überall damit bezahlen, ohne Auslandsgebühren bezahlen zu müssen. Das spart oft eine Menge Geld.

Mehr Tipps für Reisekreditkarten erfahren

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Vor der Reise

Vor der Reise gilt es einiges zu beachten. Diese Tipps und Hinweise haben wir hier zusammengefasst.

Visum für Russland

Als erstes benötigt ihr ein Visum für Russland. Dazu benötigt ihr ein Schreiben eurer Auslandskrankenversicherung, dass die Deckung mindestens 30.000 € beträgt (am besten auf russisch). Dann eine Einladung eures Hotels. In unserem Fall war es ein Voucher/Einladung unseres Reiseveranstalters, da wir nach dem kurzen Aufenthalt in Moskau nach Kamtschatka weitergereist sind. Dazu benötigt ihr ein Passbild.

Wohnt ihr in Berlin, Bonn, Frankfurt a. Main, Hamburg, Leipzig oder München wohnt, könnt ihr eurer Visum beim Konsulat beantragen.

Alle anderen (wie wir auch) können ihr Visum per Post bei der offiziell empfohlenen Agentur VFS Global beantragen.

Generell müsst ihr trotzdem den Visa Antrag auf der Webseite der Russischen Föderation ausfüllen und ausdrucken

Link zum Visa-Antrag

Das Visum mit Reisepass kam nach 10 Tagen bei mir per Post zurück.

Visum Russland Tourist
Vor der Reise nach Moskau müsst ihr ein Visum beantragen.

Tipps zur Planung und Geld sparen

Unser Spar-Tipp Nr. 1: Tickets vorab kaufen

Städte wie Moskau könnt ihr spontan und ohne Plan besuchen. Solltet ihr vor allem im Sommer nicht tun. Warum? Viele andere Touristen haben dasselbe Ziel wie ihr: Moskau und die Sehenswürdigkeiten entdecken! Es wird voll sein.

Während unseres Besuchs Anfang September fand ein Festival auf dem Roten Platz statt. Menschen aus der ganzen Welt strömten zum Platz und den Attraktionen.

Für die meisten Touren und Sehenswürdigkeiten in Moskau bekommt ihr die Tickets günstiger, wenn ihr diese vor der Reise vorab online kauft. Oder ihr legt euch den Moskau City Pass zu. In diesem sind eigentlich alle Sehenswürdigkeiten enthalten. Wir haben den Pass erst nach der Reise entdeckt und festgestellt, dass wir damit Geld gespart hätten.

Für den Moskauer Kreml und die sehr beliebte Rüstungskammer müsst ihr unbedingt Tickets vorab reservieren.

Tickets hier vorab reservieren

Unser Spar-Tipp Nr. 2: Mit Sightseeing-Pässen Zeit und Geld sparen

Mit dem Moskau City Pass bekommt ihr freien Eintritt zu über 40 Attraktionen. Dazu erhaltet ihr viele Vergünstigungen und an manchen Sehenswürdigkeiten einen Zugang ohne Warteschlange.

Dazu ist ein Ticket für eine 1-Tages-Hop-On/Hop-Off-Tour und eine Bootsfahrt auf der Moskwa enthalten.

Unser Tipp Nr. 3: Macht euch einen Plan fürs Sightseeing

Macht euch einen groben Plan fürs Sightseeing und kauft Tickets vorab.

Wer das erste Mal in Moskau ist, weiß nicht wohin zuerst. Damit ihr nicht planlos von A nach B fahrt haben wir diese Reisetipps für Moskau gesammelt.

Für die Übersicht findet ihr am Ende eine Karte abgebildet, in der alle TOP Sehenswürdigkeiten markiert sind. Unsere besuchten Orte mit Restaurant-Tipps könnt ihr so auf einen Blick ansehen.

So erkennt ihr am besten, was man an einem Tag ansehen kann und welche Highlights nahe beieinander liegen. Moskau ist riesig, das Problem mit Verkehrsstaus ätzend. Viele Sehenswürdigkeiten könnt ihr per Fahrrad, eScooter, Metro, Taxi, Schiff oder zu Fuß erreichen.

Tipp 4: Hotel mit idealer Ausgangslage

Zeit spart ihr vor allem, wenn ihr eine Unterkunft in idealer Lage im inneren Ring von Moskau habt. Hotels im Zentrum sind of unfassbar teuer. Unser Hotel StandArt befand sich im Zentrum, gegenüber der U-Bahn-Stationen Twerskaja , Puschkinskaja und Tschechowskaja. Die Lage war ideal.

So habt ihr am Abend die Möglichkeit wie Locals Essen zu gehen und tolle Bars und Cafés zu besuchen.

Reist ihr nicht nur zu 2. sondern seid mehr, lohnt es sich immer, ein Apartment bei Airbnb zu mieten. Wir waren uns nicht sicher, ob es gute Orte zum Frühstücken gibt und haben daher auf ein Hotel zurückgegriffen.

Bald findet ihr unsere Tipps für eine günstige oder/und gute Unterkunft in Moskau.

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Anreise nach Moskau

Lufhansa und Aeroflot fliegen Moskau aus mehreren Städten direkt an. Dabei müsst ihr darauf achten, dass Lufthansa den Internationalen Flughafen Moskau-Domodedowo südlich des Zentrums anfliegt. Aeroflot fliegt den nördlich gelegenen Internationalen Flughafen Moskau-Scheremetjewo an.

Da mein Rückflug aus Kamtschatka über den Flughafen Domodedowo ging, buchte ich alle Flüge bei Aeroflot durch. Diese Airline ist nicht der „Hit“, aber auch um einiges günstiger als Lufthansa.

Hinweis: Falls ihr Gabelflüge habt und von einem zum anderen Flughafen pendeln müsst, müsst ihr mehrere Stunden einplanen. Das Verkehrschaos in Moskau ist unglaublich.

Nach günstigen Flügen suchen wir immer bei Skyskanner.

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Einreise

Die Einreise verläuft schnell und ohne Probleme (bei uns jedenfalls). Uns wurden keine Fragen gestellt, da alles im Antrag zum Visum schon abgefragt wurde.

Ihr erhaltet eine weiße Migrationskarte die ihr immer im Pass dabei haben solltet. Diese benötigen Hotels samt Pass zur Registrierung. Bei der Ausreise müsst ihr das Dokument wieder abgeben. Verliert ihr es, habt ihr ein kleines Problem.

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Transfer vom Flughafen ins Zentrum

Für Moskau müsst ihr wissen, dass Staus ein riesiges Problem sind. Kommt ihr zur Hauptverkehrszeit an, dauert die Fahrt vom Flughafen ins Zentrum auch mal 1,5 – 2 Stunden. Das gilt natürlich auch umgekehrt.

Wir sind mit Yandex Taxi (ist mit UBER fusioniert) günstig ins Zentrum gefahren. Achtet darauf, dass ihr nicht auf einen der Typen reinfallt, die „Festpreise“ für Yandex Taxifahrten ins Zentrum für 8500 Rubel anbieten. Wir haben uns lieber auf die App verlassen und haben 1/8 davon bezahlt.

Dabei hatten wir Glück im Unglück. Unser Flug aus Stuttgart hatte aufgrund Gewitter und Starkregen drei stunden Verspätung. Somit sind wir erst nach der Rush Hour (17 – 20 Uhr am Abend und morgens zwischen 8 – 11 Uhr) angekommen. Die Fahrt hat dann nur 45 Minuten gedauert.

Alternativ könnt ihr den Flughafenzug Aeroexpress nutzen. Zur Hauptverkehrszeit seid ihr damit sicher schneller. Wir hatten viel Gepäck (u.a. ein Mountainbike) dabei. Darum war die Fahrt zu 3. per Yandex am bequemsten.

Für eine Fahrt vom Moskauer Zentrum zum Internationalen Flughafen Scheremetjewo müsst ihr mit etwa 1.200 Rubel rechnen.

Ein Taxi ab/zum Flughafen Domodedowo ist ein wenig teurer.

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Erster Eindruck & Orientierung

Wenn man vom Flughafen in die Stadt fährt sieht man erstmal viele triste Hochhäuser. Auf der Autobahn ist oft Stau. Kaum in der Innenstadt angekommen ist man begeistert aufgrund der vielen alten beeindruckenden Gebäude. Wir waren von der ersten Minute an beeindruckt.

Im Zentrum könnt ihr alles zu Fuß erreichen. Für die schönsten Metro Strationen reicht ein Metro-Ticket für eine Fahrt aus.

Für den ersten Eindruck empfiehlt sich eine Fahrt mit dem Hop-on Hop-off-Bus (außerhalb der Stoßzeiten).

hop-on-hop-off-moskau

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Unterwegs in Moskau

Mit der Metro

Die Moskauer Metro ist die beste und schnellste Möglichkeit, um von A nach B zu kommen. Die Fahrten sind günstig und kosten unter 1 Euro. Egal wie weit ihr fahren möchtet. Außerdem sind die meisten Metro-Stationen unglaublich prachtvoll und erinnern an ein Museum statt eine triste Metro-Station.

Die unterschiedlichen Linien sind farblich klar gekennzeichnet. Dadurch ist es auch für uns einfach, mit der Metro zu fahren. Ladet euch die App Yandex.Metro aufs Handy oder prüft vor der Fahrt bei Google Maps, wieviele Stationen ihr fahren müsst. Denn in der Metro sind die Stationen oft nur auf kyrillisch geschrieben.

Die aufladbare Troika Metrokarte lohnt sich nur dann, wenn ihr länger in der Stadt seid.

Metro Karte Moskau
Diese Troika Metrokarte ist zum aufladen. Wir raten euch: Kauft euch Einzeltickets, es lohnt sich nicht, die aufladbare Karte zu kaufen.

Yandex / UBER Taxi

In Moskau kommt ihr außer mit der Metro sehr günstig mit dem Taxi von A nach B. Allerdings sind die Straßen oft verstopft. Plant daher mehr Zeit ein, als euch in der App angegeben wird. Die Fahren sind recht günstig. Dank App könnt ihr Taxis auch ohne russische Sprachkenntnisse ordern.

eScooter und Leihräder

Auch in Moskau gibt es immer mehr Anbieter für e-Scooter und Leihräder. Die eScooter stehen (anders als bei uns) sauber in Stationen und waren darauf, um von euch per App freigeschalten zu werden. Es gibt einige Fahrradwege und viele Fußgängerzonen, in denen ihr bequem damit fahren könnt. Wir wollten immer Scooter fahren, konnten aber nie 3 auf einmal finden.

Apps für eScooter, die ihr euch vor der Reise herunterladen solltet:

  • Samocat Sharing
  • Whoosh
eScooter Moskau
eScooter in Moskau: Hier ist alles geregelt, nicht wie bei uns!
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15 Sehenswürdigkeiten, die ihr in Moskau ansehen solltet

Roter Platz mit Kreml

Die bekannteste Sehenswürdigkeit in Moskau ist der Rote Platz und der Moskauer Kreml, einst Sitz der Zaren. Das Herz Moskaus pulsiert an diesem Ort. Hier kommt ihr definitiv nicht daran vorbei. Wir waren ziemlich beeindruckt von den ganzen Gebäuden, die zum Kreml gehören.

Der Rote Platz und das direkt angrenzende Kaufhaus GUM, die wunderschöne Basilius Kathedrale und das Lenin-Mausoleum befinden sich hier.

Blick auf den Kreml bei Nacht
Blick auf den Kreml bei Nacht

Der Kreml ist Sitz des Präsidenten der Russischen Föderation und darum nur im Rahmen von Führungen eingeschränkt zu besichtigen. Besonders beliebt sind die Rüstkammer, die 6 m hohe Zarenglocke im Glockenturm Iwans des Großen und der Kremlpalast. Auch die Mariä-Verkündungs-Kathedrale ist ein Blickfang.

Historisches Museum in Moskau
Das staatlich Historische Museum in Moskau

Betreten haben wir den Roten Platz einmal über das Auferstehungstor neben dem Historischen Museum. Das nächste Mal über den wunderschönen Sarjadje Park.

Auferstehungstor Moskau
Auferstehungstor beim Roten Platz in Moskau

Besichtigung des Kreml

Wußtet ihr, dass Kreml übersetzt „geschützte Stadt“ bedeutet? Er wird mit dem Sitz der russischen Regierung gleichgesetzt.

Wenn ihr wissen wollt, was sich hinter der roten Kremlmauer befindet, müsst ihr rechtzeitig euer Ticket reservieren.

Im inneren der Kreml Mauer befindet sich ein Komplex aus Plätzen und Kathedralen samt Türmen des Kremls. Dazu das mit der Rüstungskammer das größte Museum Russlands. Wir hatten dazu leider keine Zeit.

Empfohlen wird der Besuch der Rüstungskammer, des Glockenturms und der Kathedrale. Dafür müsst ihr 3-4 Stunden einplanen. Die Anzahl der Besucher pro Tag sind für die Rüstungskammer und den Kathedralplatz ist begrenzt. Darum müsst ihr vorab euer Ticket für den Besuch reservieren. Spontan vor Ort ist ein Besuch selten möglich.

Die Mauern stammen aus dem 15. und 16. Jahrhundert. Östlich grenzt der Kreml an den Roten Platz.

Die heutige Mauer wurde zwischen dem 15. und 16. Jahrhundert erbaut, die eigentliche Mauer jedoch in der Erbauung Moskaus um das Jahr 1147.

Tipp: Besonders schön erstrahlt der Rote Platz mit Basilius-Kathedrale zum Sonnenuntergang und nach Einbruch der Dunkelheit. Bei unserem Besuch fand leider ein Festival statt. Der Platz war am Abend für Veranstaltungen gesperrt. Ein guter Grund, um nochmal nach Moskau zu reisen.

Im Winter befindet sich eine Eislaufbahn auf dem Roten Platz. Romantischer gehts nicht.

Infos und Tipps zu Tickets:

  • Tickets zur Rüstungskammer kosten 1000 Rubel, der Besuch des Kathedralplatz 700 Rubel.
  • Öffnungszeiten: 10 – 17 Uhr (ab Oktober) 9.30 – 18 Uhr (Mitte Mai bis September)
  • Auf der offiziellen Webseite des Kreml kaufen (verwirrend da nicht klar ist ob mit oder ohne Warteschlange)
  • Am Kutafjaturm vor Ort (lange Schlangen und Waffenkammer oft ausgebucht)
  • Vor der Reise bei Get your Guide auf Deutsch mit Führung ohne Warteschlange

Basilius-Kathedrale – das Wahrzeichen der russischen Hauptstadt

Das Wahrzeichen Russlands wurde von Iwan dem Schrecklichen 1553 in Auftrag gegeben. Erst im 17. Jahrhundert erhielt die Kathedrale ihr orientalisches Aussehen.

Das Innere lohnt sich angeblich nicht – aufgrund sommerlichen Temperaturen und beachtlicher Ansammlung an Touristen haben wir auf einen Besuch im Inneren verzichtet.

Das Denkmal vor der Kathedrale zeigt Minin und Poscharski. Minin stellte ein Heer Bürger gegen die polnischen Besatzer auf, welches Fürst Poscharski anführte.

Infos zur Basilius-Kathedrale

  • Öffnungszeiten: Mittwoch – Montag: 11 – 18 Uhr, im Winter nur bis 16 Uhr.
  • Eintritt: 500 Rubel

Basilius-Kathedrale, Moskau

Basilius-Kathedrale, Moskaus Wahrzeichen.

Blick auf die Basilius Kathedrale vom Sarjadje Park
Blick auf die Basilius Kathedrale vom Sarjadje Park in Moskau

Kitai-Gorod Viertel

Erkundet das historische Viertel Kitai-Gorod zu Fuß! Es ist eine der ältesten Viertel der Stadt und beherbergt viele denkmalgeschützten Bauwerke. Das Grab des unbekannten Soldaten, der Alexandergarten und das Auferstehungstor mit Moskaus Kilometer Null befinden sich in diesem Viertel.

Kitai-Gorod beginnt östlich des Roten Platz und reicht bis zur Lubjanka und südlich zum Moskwa-Ufer.

Hinter dem Kaufhaus GUM gehen einige bei Dunkelheit schön beleuchtete Einkaufsstraßen ab, die wir ziellos abgegangen sind. Lasst euch auch treiben!

Ein Tipp unseres Guides:

Stellt euch mit Blick auf das Tor auf die Kilometer Null Bronze-Platte stellt, werft eine Münze über eure Schulter werft und wünscht euch etwas. Angeblich geht der Wunsch in Erfüllung. Wir können dies nicht bestätigen. Es haben allerdings zahlreiche Menschen Schlange gestanden. Wir nicht.

Kitai Gorod Einkaufsstraße Moskau
Im Viertel Kitai Gorod findet ihr tolle Einkaufsstraßen!

Danilovsky Markt

Der beste Markt in Moskau? Laut unserem Guide klar der Danilovsky Markt. Darum brachte uns die Tour von Urban Adventures natürlich hier her. Das Motto? An einem Tag um die Welt.

Früher war der Markt ein lokaler Markt für Bauern. Dann wurde er komplett umgebaut und ist gefühlt die Markthalle für Hipster. Hell gebaut, modern und einfach gut.

Der Markt liegt in einem der besseren Viertel Moskaus, was man an den Preisen merkt. Für uns jedoch trotzdem recht günstig.

Egal was ihr probieren, essen oder einkaufen möchtet: Hier seid ihr genau richtig. Es gibt Fisch, Kaviar, Dumplings, Gemüse und Pickles (von Gurken über Zwiebeln und Knoblauch bis zu Tomaten) sowie russische Limonaden und georgische Süßigkeiten.

Probiert unbedingt die russische Limo Mors. Oder die sommerliche kalte Variante des nicht-alkoholischen Getränks: „Sbiten“. Es besteht aus Wasser, Honig, Ingwer und Zimt. Die „normale“ Variante wird mit gekochtem Wasser gemacht.

Weiter ging es mit Käsekuchen „Chudu“ aus der Region Dagestan, sowie die russische Variante „Syrnik“. Eingelegte Pepperonis, Knoblauch, Gurken und Tomaten, sowie Kaviar auf einer Scheibe Borodinsky-Brot. Die georgische Süßigkeit „Churchkhela „besteht aus Walnuss und Traubensaft als Hülle. Klingt komisch, sieht aus wie eine Fackel aus Wachs und schmeckt köstlich.

Auf Pferdesalami und Schmalz habe ich verzichtet. Dafür bei unterschiedlichsten Dumpling-Varianten zugeschlagen. Keine Frage: Seid ihr in Moskau, müsst ihr zum Danilovsky Markt.

  • Hinkommen: Metrostation Tulskaya

Eliseevsky Lebensmittelgeschäft

Diesen Feinkostladen hätten wir ohne Urban Adventures Tour überhaupt nicht gefunden. Ein unscheinbarer Eingang in einen Innenhof, von dem rechts eine Tür abgeht und man plötzlich in diesem unfassbar schönen Delikatessenladen steht.

Für uns eine Top Sehenswürdigkeit in Moskau an der Twerskaja.

  • Adresse: Twerskaja ul. 4 (schaut in meine Karte am Ende des Artikels, der Eingang ist wirklich zu übersehen)
Eliseevsky Supermarkt (Deutsch Jelissejew)
Wunderschöner Eliseevsky Supermarkt (Deutsch Jelissejew)
Jugendstilgebäude mit Delikatessengeschäft: Wunderschöner Elisevsky (Jelissejew)
Jugendstilgebäude mit Delikatessengeschäft: Wunderschöner Eliseevsky Supermarkt (Jelissejew)

Moskaus Metro Stationen

Wenn ihr Moskau besucht, solltet ihr auch Moskaus Untergrund einen Besuch abstatten. Die Moskauer Metro ist nicht nur günstig, sondern bringt euch auch zuverlässig und schnell von A nach B. Vor allem, wenn die Straßen wieder verstopft sind.

Das Highlight erwartet euch dann in den Stationen. Die prachtvolle Architektur haute uns echt um. Sowas hatten wir zuvor noch nirgendwo gesehen. Die „Paläste fürs Volk“ wie die Stationen auch genannt werden gehören, zählen zu den meist genutzten der Welt. Über 9 Millionen Menschen fahren Tag für Tag damit.

Im Rahmen unserer Urban Adventures Tour nahmen wir fünf Stationen etwas „näher“ unter die Lupe. Jede Station hatte eine komplett andere Architektur. Fahrt die langen Rolltreppen hinab und staunt selbst über die Moskauer Metro!

Metro Stationen, die Geschichte erzählen

Dank Guide Maria erfahren wir in der U-Bahn viel über die sowjetische Vergangenheit.  Im Untergrund kommt ihr der Geschichte der Propaganda bis zum Stalinismus in den Stationen näher.

Wir erfahren, dass nicht nur die Stationen thematisch unterschiedlich sind, sondern dass es auch Themen-Züge gibt. Der originellste Zug beinhaltet eine Kunstgalerie. Leider haben wir diesen nie erwischt.

Ebenso originell ist der Bahnhof Rasskazovka, welcher als Online-Bibliothek dient. In dieser Station kann jeder kostenlos Bücher auf sein Handy laden oder direkt online lesen. Man muss nur den dort zu findenden QR-Code scannen.

In den weiteren Stationen Pushkinskaya, Chekhovskaya, Dostoyevskaya und Biblioteka Imeni Lenina könnt ihr ebenfalls Bücher kostenlos herunterladen.

Zu den schönsten Stationen der Moskauer Metro gehören:

  • Taganskaya
  • Komsomolskaya
  • Novoslobodskaya
  • Kievskaya
Novoslobodskaya Metro Station Moskau
Novoslobodskaya Metro Station Moskau
Taganskaya Metro Station Moskau
Taganskaya Metro Station Moskau
Komsomolskaja Metro Station Moskau
Komsomolskaja Metro Station
Kunstolle Komsomolskaja Metro Station in Moskau
Kunstolle Komsomolskaja Metro Station in Moskau
Die Metro Stationen sind in Moskau wundervoll
Die Metro Stationen sind in Moskau wundervoll

Tolle Architektur entlang der Twerskaja Straße

Die Twerskaja gilt als der russische „Broadway“. Sie ist eine der Hauptverkehrsadern der russischen Hauptstadt. Früher oder später kommt ihr hier vorbei. Auch wenn die Straße selbst nicht zum bummeln einlädt, ihre Nebenstraßen tun dies.

Hier findet ihr zahlreiche Cafés, Restaurants und coole Läden. Auch der weiter oben benannte Eliseevsky Delikatessenladen befindet sich auf der Twerskaja.

Außer dem Rathaus und dem Monument des Gründers von Moskau Yury Dolgorukiy findet ihr hier beim spazieren gehen entlang der Twerskaja zahlreiche Prachtbauten.

Savvinskoye Podvorye, das versetzte Gebäude

Bereits im 18. Jahrhundert besaß die Twerskaja Straße eine beachtliche Breite von 20 Meter. Stalin war dies nicht breit genug. Er lies die Straße auf 42 m verbreitern. Viele Häuser wurden abgerissen, aber einige wurden einfach nach hinten verschoben. Ja, ihr lest richtig. In einer Nacht und Nebel Aktion wurde das Gebäude Savvinskoye Podvorye (Karte am Ende) im November 1939 50 Meter nach hinten verlegt. Während die Bewohner schliefen! Klingt unwahr, stimmt aber.

Wie man ein 24 Tonnen schweres Wohnhaus einfach verschieben kann, ohne dass man etwas bemerkt, für uns und die damalige Zeit unvorstellbar.

Weitere nach hinten per Stahlträger versetzte Gebäude sind das Mossovet Gebäude und eine Druckerei, die in den 70-ern weichen musste.

Achtet auf die Gebäude, die jetzt zwischen Straßen liegen.

Die Twerskaja gilt als der russische „Broadway“. Sie ist eine der Hauptverkehrsadern der russischen Hauptstadt. Früher oder später kommt ihr hier vorbei. Auch wenn die Straße selbst nicht zum bummeln einlädt, ihre Nebenstraßen tun dies.

Hier findet ihr zahlreiche Cafés, Restaurants und coole Läden.

Außer dem Rathaus und dem Monument des Gründers von Moskau Yury Dolgorukiy findet ihr hier beim spazieren gehen entlang der Twerskaja zahlreiche Prachtbauten.

Savvinskoye Podvorye
Dieses Haus wurde über Nacht versetzt.

GUM – schönstes Kaufhaus Moskaus

Das berühmteste Einkaufszentrum Russlands ist das Kaufhaus GUM direkt am Roten Platz. Die Architektur und das helle Innere begeistern uns erneut. 1993 feierte das Kaufhaus seinen 100. Geburtstag. Anlass, es komplett zu renovieren.

Laut meiner Mutter waren die Regale vor 20 Jahren leer. Heute findet ihr alle Labels die Rang und Namen haben im GUM. Luxusdesigner Tür an Tür.

Wir nutzen hier die Gelegenheit, typisch russische Eiscreme zu essen. In der Mitte des Kaufhaus befindet sich ein schöner Brunner. An diesem sommerlichen Tag nutzen die Verkäufer das kühle Wasser, um ihre Wassermelonen darin zu kühlen. Für uns das nächste Highlight. Ob es sowas bei uns gäbe? Wir finden diesen Brunnen voller Wassermelonen grandios!

Das berühmteste Einkaufszentrum Russlands ist das Kaufhaus GUM direkt am Roten Platz. Die Architektur und das helle Innere begeistern uns erneut. 1993 feierte das Kaufhaus seinen 100. Geburtstag. Anlass, es komplett zu renovieren.

Laut meiner Mutter waren die Regale vor 20 Jahren leer. Heute findet ihr alle Labels die Rang und Namen haben im GUM. Luxusdesigner Tür an Tür.

Wir nutzen hier die Gelegenheit, typisch russische Eiscreme zu essen. In der Mitte des Kaufhaus befindet sich ein schöner Brunner. An diesem sommerlichen Tag nutzen die Verkäufer das kühle Wasser, um ihre Wassermelonen darin zu kühlen. Für uns das nächste Highlight. Ob es sowas bei uns gäbe? Wir finden diesen Brunnen voller Wassermelonen grandios!

Am Abend ist das Kaufhaus toll beleuchtet. Man fühlt sich direkt in eine weihnachtliche Stimmung versetzt.

Prachtvolles Kaufhaus GUM
Prachtvolles Kaufhaus GUM

Sarjadje Park mit „Flying Bridge“

Der direkt zwischen Rotem Platz und dem Ufer der Moskwa gelegene Park ist eine kleine Oase im touristischen Trubel. Er entstand nach nur 3 Jahren Bauzeit an der Stelle des abgerissenen Hotels Rossija. Der Park wurde 2017 eröffnet. Das Highlight ist die „Flying Bridge“, eine 70 Meter lange und über die Moskwa ragende Fußgängerbrücke.

Interessantes Detail:

Für die Architektur war das amerikanische Architekturbüro Diller Scofidio Renfro zuständig. Jene Architekten, die jüngst in New York „The Shed“ erbauten.
Sie griffen im Park ein besonderes Konzept auf: So gibt es im Sarjadje-Park alle vier Vegetationszonen: Tundra, Steppe, Auen und Wälder. Dazu wurden Erde, Steine und Pflanzen aus den jeweiligen Regionen nach Moskau gebracht.

Weiterer Hinweis: 2018 hat das Time Magazine den Sarjadje-Park in die Liste der „The World´s Greatest Places To Visit “ aufgenommen

Sarjadje Park Moskau
Der Sarjadje Park mit Skywalk an der Moskwa in Moskau

Bolschoi-Theater

Im Bolschoi-Theater (Großes Theater) finden die wichtigsten Oper und Ballett-Vorführungen Russlands statt.

Der Besuch des Bolschoi-Theaters gehört zum Touri-Programm für Moskau. Eintrittskarten sind aber schwer zu bekommen. Die Vorstellungen sind oft restlos ausverkauft. Während unseres Besuchs war noch Sommerpause. Leider war das Theater auch am Abend nicht erleuchtet.

Besonders beliebt ist das Bolschoi für Fotoshootings von Hochzeitspaaren.

Tipps für Tickets:

Am besten kauft ihr die Tickets über die offizielle Webseite des Theaters. 2-3 Monate vor Aufführung beginnt der Verkauf. Ihr müsst schnell sein, denn Tickets sind schnell vergriffen. Dazu müsst ihr euch hier registrieren.

Tickets könnt ihr auf der offiziellen Bolschoi-Theater Webseite kaufen

Falls es mit den Tickets für eine Ballett oder Opernvorführung nicht klappt, könnt ihr an einer Führung teilnehmen (2000 Rubel).

Hier gehts zum Link

Bolschoi Theater in Moskau
Bolschoi Theater in Moskau

Kunst in Moskau

Künstler und Kreative gibt es in Moskau an vielen Orten. Wir haben im Rahmen unserer Tour (siehe unten) drei dieser Orte besucht: Arma, Winzavod and ARTPLAY. Dazu bin ich auf dem Weg zum Bolschoi-Theater in das wundervolle Mural einer Ballerina meines Lieblingskünstlers KOBRA gestolpert.

Kobras Street Art Moskau
Kobras Kunstwerk einer Ballerina auf dem Weg zum Bolschoi-Theater in Moskau

Artplay

Artplay ist das erste bekannte Kunstcluster Russlands (etwa 2003). Die Künstler mussten mehrfach den Standort wechseln, ehe sie 2008 in  das heutige Gebäude, eins als Manometer-Fabrik bekannt, einzogen.

Im Artplay gibt es mittlerweile über 70 Ateliers und Büros von Kreativen. In diesem Areal findet ihr außerdem gemütliche Cafés und mittendrin die besten Falafel von Moskau (Fruits + Veges).

Winzavod (Wine factory)

Das 2. größte Kunstareal Russlands ist Winzavod, eine ehemalige Weinfabrik. Hier findet ihr vor allem Kunstgalerien und bietet jungen Künstlern eine Chance, ihre Werke zu präsentieren.

Im Innenhof gibt es ein Projekt namens „The Wall“. Hier können Graffiti-Künstler sprühen, ohne Angst haben zu müssen, verhaftet zu werden.

In den Open Studios könnt ihr jungen Künstlern bei der Arbeit zusehen. Drum herum findet ihr kleine Shops russischer und georgischer Designer. Von Souvenirs bis lustigen Magneten und Postkarten findet ihr hier jede Menge Krimskrams.

Der Eintritt ist überall kostenlos.

In einem ehemaligen Gärfass unter der Erde könnt ihr eine Weinprobe machen oder am Abend gemütlich mit Freunden Wein trinken.

Arma

Das ehemalige Gaswerk wurde in ein modernes Viertel umgebaut. In den alten Backsteingebäuden befinden sich viele Agenturen und Label, sowie der Gasholder Nachtclub des russischen Hip Hop Stars Basta (bürgerlicher Name, Vasiliy Vakulenko).

Besonders beliebt sind die Gebäude für Hochzeits-Shootings. Dieser Sinn hat sich uns leider nicht erschlossen.

Red October – alte Schokoladenfabrik

Die alte Schokoladenfabrik am Ufer der Moskwa haben wir leider nur von außen gesehen. Die Zeit war leider zu knapp, um dieses weitere Kunstzentrum mit Galerien, Ateliers, Cafés und Bars zu besuchen.

Street Art am Atrium Gebäude

Besonders tolle Street Art fanden wir rund um das Atrium Gebäude. Geht einmal herum und entdeckt Kunst verschiedener internationaler Street Artists.

Puschkin-Platz

Der Puschkinskaja-Platz  (Pushkinskaya ploschad) im Twerskoi-Viertel befand sich direkt gegenüber unseres Hotels. Praktisch, denn hier startete nicht unsere Tour, sondern wir erfuhren gleich, welch historischer Ort sich hier befindet.

Am Puschkin-Platz befindet sich die Izvestiya Zeitung und auch eine Filiale der russischen Fast Food Kette „Cheburyechnaya“.

Hier finden Demonstrationen der Gegner Putins statt. Zu unserem Besuch glücklicherweise nicht. Denn schnell steht man „mittendrin“ und dann sich äußern zu müssen – ohne uns.

Ein paar Meter weiter eröffnete 1990 der erst McDonald’s Russlands. Was sich für uns unspektakulär anhört, war für Moskauer ein wichtiges Highlight. Über 30.000 Menschen standen mehrere Stunden Schlange, um die Filiale zu besuchen. Klar, das war für damalige Bürger der Sowjetunion die erste Möglichkeit, einen Blick hinter den „eisernen Vorhang“ zu werfen.

Hier habe ich einen Artikel auf Deutsch gefunden. In der Filiale selbst gibt es zahlreiche Bilder und Zeitungsschnipsel.

Kosmonautenmuseum

Im Raumfahrtmuseum (Musei Kosmonawtiki) wird die Geschichte der sowjetischen Raumfahrt erzählt. Von originalen Anzügen der Kosmonauten, über Satelliten bis zur Raumstation Mir und dem Sputnik. Wir waren begeistert und haben um die drei Stunden im Museum verbracht.

Es werden viele Filme (auch mit englischen Untertiteln) gezeigt.

Eine große Statue von Juri Gagarin, dem ersten Menschen im All, darf nicht fehlen.

Infos zum Museum:

  • Eintritt: 250 Rubel, mit Fotoerlaubnis 230 Rubel extra
  • Metrostation: WDNCh oder per Yandex Taxi
Weltraummuseum in Moskau Statue
Eine große Statue mit einer Rakete an der Spitze zeigt den Weg ins All: Das Weltraummuseum in Moskau
Raumanzug eine Kosmonauten im Musem
Raumanzug eine Kosmonauten im Musem
Kosmonautenmusem Moskau
Kosmonautenmusem Moskau

Christ-Erlöser Kirche

Das zentrale Gotteshaus der Russisch-Orthodoxen Kirche zählt mit 103 Metern zu den höchsten orthodoxen Bauten der Welt. Von Stalin einst niedergerissen, danach wieder aufgebaut erstrahlt die Kirche von weitem.

Ihr könnt im Inneren die Kuppel besuchen und einen Panoramablick auf Moskau genießen. Wir haben in der Nacht Aufnahmen von der naheliegenden Brücke gemacht.

Christ-Erlöser Kirche Moskau bei Nacht.
Die Christ-Erlöser Kirche in Moskau bei Nacht.
Christ-Erlöser-Kathedrale Moskau
Christ-Erlöser-Kathedrale in Moskau bei Nacht.

Stalins „Sieben Schwestern“

Die Bezeichnung „Sieben Schwestern“ ist eine Bezeichnung der sieben Gebäuden, die von Stalin in Auftrag gegeben wurden und im stalinistischen Zuckerbäckerstil gebaut wurden.

Das Kotelnicheskaya Apartmentgebäude am Kudrinskaja-Platz ist angeblich der schönsten der sieben Gebäude.

Die weiteren Gebäude:

  • Hotel Ukraine
  • Das Gebäude des Außenministeriums
  • Haus am Roten Tor
  • Hotel Leningradskaja
  • Wohnhaus am Kudrinskaja-Platz
  • Hochhaus in Sarjadje (unverwirklicht)
Kotelnicheskaya Moskau Stalin
Kotelnicheskaya das angeblich schönste aller Gebäude von Stalin
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Weitere Sehenswürdigkeiten in Moskau

Tretjakow-Galerie

Falls ihr im Winter oder bei Schlechtwetter in Moskau seid, solltet ihr die Tretjakow-Galerie besuchen. Die weltweit umfangreichste Sammlung russischer Kunst findet ihr hier. Kein Wunder, dass die Galerie zu den beliebtesten Museen Russlands gehört.

Wir haben bei anhaltend gutem Wetter auf einen Besuch verzichtet.

Bootsfahrt auf der Moskwa

Eigentlich wollten wir am letzten Tag eine Bootsfahrt auf der Moskwa unternehmen. Bei einer Fahrt kann man die Sehenswürdigkeiten aus einer anderen Perspektive ansehen. Allerdings war das Wetter zu gut und der Besuch im Kosmonautenmuseum klang für uns an diesem Tag aufregender.

Der Steg befindet sich am Kiew Bahnhof. Ans Herz gelegt wurden uns die Touren mit Flotilla „Radisson
Royal, Moscow“. Buchen könnt ihr die Tickets auf deren Webseite in unterschiedlichen Katagorien. Ich würde die günstigste buchen, da wir sowieso immer an Deck wären.

Direkt zur Webseite um das Ticket zu buchen
moskwa-moskau-tipps

Muzeon Park of Arts (Skulpturenpark)

Sämtliche in der Stadt abgenommenen sowjetischen Statuen haben in diesem Park ihre letzte Ruhestätte gefunden. In Budapest gibt es einen ähnlichen Park, der mich fasziniert hat.

Mehr als 700 Skulpturen von Lenin, Stalin und Co. könnt ihr ansehen.

Federation Tower (Bashnya Federatsiya) – beste Aussicht

Die Aussichtsplattform bietet angeblich die beste Panoramasicht auf Moskau! Die Aussichtsplattform Panorama 360 befindet sich im 89. Stockwert des 374 Meter hohen Gebäudes. Ihr könnt nur hinter Glasscheiben fotografieren, eine Aussichtsplattform ohne Fenster existiert nicht.

Gorki Park

Der von den Skorpions besungene Gorki Park ist eine der grünen Lungen Moskaus. Zum Besuch (liegt etwas außerhalb des Zentrums) hat es uns leider nicht mehr gereicht. Locals gehen gerne in den Park.

Lenin-Mausoleum

Das Lenin-Mausoleum ist die letzte Ruhestätte des Diktators. Nach seinem Tot wurde 1924 sein Körper einbalsamiert und aufgebahrt. Zu Zeiten der Sowjetunion standen die Menschen stundenlang Schlange, um seinen Körper zu besichtigen. Jedenfalls laut meinen Eltern, die vor 20 Jahren in der damaligen UDSSR zu Besuch waren.

Zu unserem Besuch war das Mausoleum gesperrt, da eine Veranstaltung auf dem Roten Platz den Zutritt unmöglich machte. Der Eintritt ist kostenlos und befindet sich an der Seite zum Historischen Museum.

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Drei Tage in Moskau

Ihr habt drei Tage in Moskau? Perfekt! Hier kommt unser Vorschlag. Das haben wir gemacht:

Tag 1:

Eine ganztägige (7,5 Stunden) lange Tour mit Urban. Tour: Moscow total mit den Sehenswürdigkeiten, Besuch des Markts und den schönsten Metro Stationen. Link zur Tour

Am Abend Essen bei Odessa Mama. Unbedingt Tisch reservieren (lassen).

Tag 2:

  • Made in Moscow Shopping Tour ebenfalls mit Urban Adventures. Der Titel ist irreführend. Man besichtigt 3 Art-Spaces mit Street Art, Kunst und Galerien. Dazu gibts ein Wine-Tasting. Link zur Tour
  • Zum Sonnenuntergang dann entlang des Moskwa Ufers die Flying Bridge mit Moskaus Kreml fotografieren.
  • Abendessen: Patara (Georgisch)

Tag 3:

  • Weltraummuseum (etwa 3-4 Stunden)
  • Roter Platz und Kreml mit Rüstungskammer
  • GUM Kaufhaus
  • Abendessen: Café Puschkin. Sehr touristisch aber wunderschönes Gebäude
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Wieviel Zeit für Moskau einplanen?

Je mehr umso besser raten wir immer. Wir waren 3 Nächte und auch fast 3 volle Tage in der russischen Hauptstadt auf Erkundung.

Für einen ersten Besuch fanden wir die Dauer optimal. Unser Kopf war voll mit positiven Eindrücken. Viel mehr hätte nicht mehr reingepasst. Trotzdem wollen wir wiederkommen!

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Touren und Stadtführungen in Moskau

Für besondere Touren schaue ich immer öfter bei Airbnb Experiences (Unternehmungen) auf deren Webseite. Denn hier findet ihr echt tolle Erlebnisse, die ihr buchen könnt.

Ansonsten schaue ich auch bei Rent a Guide oder Get Your Guide nach, um meine Tickets für beliebte Sehenswürdigkeiten vorab zu reservieren und ausdrucken oder aufs Smartphone zu laden. Somit haben wir während des Trips keinen Stress mit Anstehen in Warteschlangen.

Für Moskau rate ich euch, die Touren von Urban Adventures anzusehen. Durch Zufall bin ich auf diesen Anbieter gestossen. Wir haben an Tag 1 die TOTAL MOSCOW TOUR: ICONS, UNDERGROUND & FOOD Tour gebucht und waren so begeistert, dass wir für Tag 2 die MADE IN MOSCOW SHOPPING TOUR gebucht haben.

Mit diesen Touren habt ihr die meisten Sehenswürdigkeiten und Insider Tipps für Moskau gesehen. Dazu bekamen wir wirklich tolle Essens Tipps für den Abend (siehe unten).

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Hotel-Tipps für Moskau

Für Moskau solltet ihr unbedingt ein Hotel im Gartenring suchen. Somit wohnt ihr im Zentrum und könnt die meisten Sehenswürdigkeiten zu Fuß oder per Metro erreichen.

Hotels im Zentrum sind leider teuer. Unser Hotel StandArt befand sich im Zentrum, gegenüber der U-Bahn-Stationen Twerskaja , Puschkinskaja und Tschechowskaja. Die Lage war ideal.

Das moderne Hotel hatte sehr große Zimmer, Das Frühstücks-Buffet war riesig. Die Angestellten an der Rezeption halfen uns sehr bei Insidertipps fürs Essen und riefen auch an, um einen Tisch für uns zu reserieren. Top!

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Beste Reiseführer für Moskau - meine Empfehlungen

Für Moskau gibt es aktuell nur einen Reiseführer, der brandneu und aktuell ist. Der Moskau Reiseführer von dumont enthält Geheimtipps, die wir von Locals vor Ort genannt bekommen haben. Diese Insidertipps haben wir vor der Reise in keinem anderen Reiseführer (oder Reiseblog) gefunden.

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Essen und Trinken in Moskau

Das gastronomische Angebot in Moskau ist sehr abwechslungsreich und groß. Macht euch gefasst, auf eine Menge Gerichte, die ihr probieren müsst.

Von Borscht über Kaviar und dem feinen Lachs aus Kamtschatka bis zur Sterneküche findet ihr auch in Moskau alles für euren Geschmack. Das preisliche Niveau liegt – je nach Wahl – etwas unterhalb unserem.

Zahlreiche Cafés, Snackbars und Restaurants findest du im Zentrum: In den Einkaufsstraßen und Nebenstraßen um die Twerskaja, in der Nähe des Puschkin Platzes und im Viertel Kitai-Gorod.

Ladet euch die SpottedByLocals App aufs Handy und investiert die wenigen Euro für die Tipps der Locals. Per Karte fanden wir somit tolle Bars, Cafés und Restaurants in der Umgebung, in der wir uns gerade befanden. Unser Guide der Touren hatte dazu klasse Tipps parat.

Dinge, die ihr in Moskau unbedingt probieren müsst:

  • Reist ihr nicht wie wir nach Kamtschatka weiter: Lachs und Kaviar. Am besten auf dem Markt
  • Borschtsch. Die klassische russische Suppe aus Roter Beete und Kraut.
  • Russische Fast Food Kette „Cheburyechnaya“
  • Russische Limo „Mors“ (Danilovsky Markt)

Restaurants, in denen wir gut gegessen haben:

  • Odessa Mama
  • Tsiferblatt Anti-Café (Auch Zifferblatt auf Deutsch)
  • Patera (Georgisch)
  • Café Puschkin – tolles Ambiente, der Rest wird überbewertet
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Beste Reisezeit

Für Moskau gibt es keine optimale Reisezeit. Jede Jahreszeit hat ihr Vor- und Nachteile. Im Winter könnt ihr auf dem Roten Platz Schlittschuhlaufen und die Gebäude idealerweise mit Schnee bedeckt fotografieren.

Prüft vor eurer Reise, ob Feiertage oder Ferien in Russland sind. Dann ist entsprechend mehr los. Während unseres Besuchs fand das Spasskaya Tower International Military Music Festival auf dem Roten Platz statt. Leider war dadurch der Rote Platz vollgebaut und am Abend für Veranstaltungen gesperrt.

Hauptreisezeit ist der Sommer (Juli – September). Dann kommen die meisten Städtereisenden nach Moskau. Bei meinem Besuch Ende August hatten wir sommerliche Temperaturen und ideales Wetter, um die Stadt zu Fuß und vor allem draußen zu erkunden.

Beim nächsten Besuch würden wir gerne im Winter kommen, um die Atmosphäre der Stadt aufzusaugen. Dann müsst ihr allerdings mit kurzen Tagen rechnen. Der Winter ist extrem kalt und geht von November bis April.

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Kosten einer Städtereise nach Moskau

Die Frage nach den Kosten ist nicht einfach. Ich liste euch mal unsere Kosten grob auf.

  • Flug Stuttgart – Moskau – Stuttgart mit Aeroflot: 190 Euro
  • Unterkunft im StandArt Hotel (teuer weil spät gebucht) 4 Nächte Doppelzimmer mit Frühstück: 680 Euro
  • Total Moscow Tour: Icons, Underground & Food: 143 Euro
  •  Made In Moscow Shopping Tour: 56 Euro
  • Transfer Airport – Hotel mit Yandex: 1995 Rubel (28 Euro) / Rückfahrt Flughafen 1353 Rubel (etwa 18 Euro)
  • Fahrt mit der Metro (egal wie lange): 55 Rubel (etwa 74 Cent)
  • Abendessen im Cafe Puschkin: Je Person etwa 60 Euro inkl. 2 Cocktails (teuer)
  • Abendessen Odessa Mama: Je Person etwa 30 Euro mit alkoholischen Getränken und viel Essen
  • Kosmonautenmuseum Eintritt: 250 Rubel + Foto-Pass 230 Rubel
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Weitere praktische Tipps für Moskau

Internet und WIFI

In der Metro unter der Erde und in vielen Cafés gibt es kostenlos WIFI. Außerdem könnt ihr in der Metro eure Smartphones laden. Genial! Da Moskau für unsere Handyanbieter nicht zu Europa zählt müsst ihr entweder teure Tagespässe kaufen oder am Flughafen russische SIM Karten kaufen.

Für Moskau ist es egal, welchen Anbieter ihr wählt. Die bekanntesten sind MTC, Tele2 und Yota. Ab 5 Euro könnt ihr SIM Karten mit inklusiven GB kaufen. Das ist echt günstig.

Geld und Kreditkarten in Moskau

Welche Währung hat Moskau?

Die offizielle Währung in Russland ist der Rubel (RUB). Der russische Rubel schwankt sehr oft. Aktuell sind 1 Rubel ca. 0,1 Cent, bzw. 1 Euro sind ca. 70,6 Rubel.

Wie nehme ich Geld mit nach Moskau – Kreditkarte oder Bargeld?

Prinzipiell kannst du bei der Bank deines Vertrauens bereits vor deiner Reise etwas Bargeld tauschen. Es reicht aber generell vollkommen aus, wenn du nach deiner Ankunft am Flughafen in Moskau mit einer Kreditkarte Geld in Landeswährung abhebst. Es gibt überall ATM’s und dank Kreditkarte wie z.b. der 1plus der Santander Bank könnt ihr Geld in Landeswährung abheben, ohne dafür Gebühren bezahlen zu müssen.

Außerdem bekommt ihr den besseren Kurs, wenn ihr direkt in Moskau Geld abhebt. In Deutschland lassen sich Banken den Service bezahlen.

Wir konnten fast überall mit Kreditkarte bezahlen. Darum haben wir selten Bargeld benätigt.

Weiter zu meinen Tipps für Kreditkarten für Reisen

Welche Sprache? Russisch oder Englisch?

In Russland wird offiziell Russisch gesprochen. Das ist oft auch die einzige Sprache, die gesprochen wird. Taxifahrer sprechen selten Englisch. Darum ist die Nutzung der Yandex App für Taxifahrten sehr nützlich.

Im Restaurant klappt die Konversation oft recht gut, wenn auch gebrochen.

Generell eine nützliche App zum Übersetzen ist die Google Translate App, die euch in Echtzeit mit anderen kommunizieren lässt. Dafür benötigt ihr allerdings Internet.

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Karte aller Sehenswürdigkeiten in Moskau

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Packliste für Städtetrips

Für eine Städtereise nach Moskau braucht ihr nichts Besonderes einzupacken. Zur Sicherheit empfehlen wir trotzdem immer etwas für Regenwetter mitzunehmen und auch bequemes Schuhwerk macht Sinn, wenn ihr Moskau zu Fuß entdecken möchtet. Die gute Nachricht ist: Ihr benötigt keine Adapter für das Laden eurer technischen Geräte. In Russland werden dieselben Steckdosen wie bei uns verwendet.

Die Packliste zum Abhaken könnt ihr euch herunterladen und findet dort auch viele weitere praktische Tipps für euer Reisegepäck.

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Fazit

Moskau hat uns total begeistert! Wir lieben die russische Hauptstadt und wären gerne länger geblieben. Auch wenn sich viele nicht nach Russland trauen. Tut es! Leider ist das Visum etwas teurer, aber eine Reise nach Moskau lässt sich ideal mit einem Besuch von St. Petersburg, dem Baikalsee oder Kamtschatka verbinden.

Wir kommen wieder in die moderne Metropole. So manch einer hat Vorurteile, wenn er an Russland denkt. Wir haben unsere komplett abgebaut und vergessen. Die Menschen sind so offen und freundlich. Sie helfen, wo wir sprachlich nicht weiterkommen. Die Architektur, das gute Essen und die Sehenswürdigkeiten in Moskau sind definitiv eine Reise wert.

Wie wäre es mit einem nächsten Städtetrip nach Moskau?

Habt ihr weitere Fragen oder weitere Moskau Tipps?

Wir freuen uns über einen Kommentar am Ende des Artikels.

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3 Kommentare

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