Unsere besten Tipps für den Oman zur Erkundung des Landes von Sindbad, dem legendären Seefahrer.

Das Sultanat Oman liegt an der äußersten nordöstlichen Spitze der Arabischen Halbinsel. Es erstreckt sich im Süden bis zum Arabischen Meer und der Grenze zum Jemen. Das Land ist unglaublich abwechslungsreich: Berge, Oasen, Wadis, Wüsten und Strände kannst du alles von Maskat –  der Hauptstadt Omans – entlang alter Handelsrouten erreichen.

Im Gegensatz zum Nachbar VAE mit Abu Dhabi und Dubai wird hier noch nach traditionellen Werten und einer großen Freundlichkeit gelebt. Reisende sind immer willkommen und öfter mal wurde uns ohne Aufforderung Hilfe angeboten. Die Gastfreundschaft der Oman ist riesig.

Damit deine Reise zum unvergesslichen Erlebnis wird und du in kein kulturelles Fettnäpfchen trittst, haben wir alle Dinge aufgeschrieben, die du vor deiner Reise in den Oman wissen solltest.

Hier haben wir dir 16 Dinge aufgeschrieben, die du vor deinem Besuch im Oman wissen solltest.

Viel Spaß beim Lesen unserer Oman Tipps!

Wie lange für den Oman einplanen?

Für einen Oman Roadtrip solltest du mindestens 10 bis 14 Tage einplanen. Das klingt nach viel Zeit, doch der Oman bietet so viele tolle Highlights und sehenswerte Orte, dass es wirklich nicht leicht ist, eine ideale Route zu finden. Für den Norden und eine Rundreise ab Maskat solltest du mindestens 10 Tage einplanen. Möchtest du weiter nach Salalah, solltest du nochmals 5 Tage einplanen.

Beachte allerdings, dass du ab 15 Tagen Aufenthalt ein Oman Visum (ca. 50 Euro) beantragen musst. Bis 14 Tage kannst du ohne Visum das Land erkunden. Um Zeit zu sparen, kannst du wie wir von Maskat nach Salalah (1h 40 Min.) fliegen und die 1000 km lange Strecke mit dem Auto sparen.

Hier findest du meinen Reisebericht zum Oman Roadtrip mit Route und vielen Tipps

Highlights

Die Höhepunkte im Oman sind sehr zahlreich. Ich war regelrecht platt, als ich nach der Reise zurück in Deutschland war. Meine absoluten Highlights im Oman waren die Große Moschee in Maskat, Canyoning im Snake Canyon, Übernachtungen im Dachzelt (vor allem die Nacht in der Wüste war unfassbar schön), Misfat al Abriyyin und die Offroad Fahrt in Wadi Al-Nakhar.

Das Fahren auf Sand in Wahiba Sands fand ich großartig, Birkat al Mouz, Nizwa und Sur bezaubernd und Wadi Tiwi sowie Wadi Bani Khalid eine Mischung aus Abenteuer und Abkülung. Die Daymaniyat Inseln und das Schnorcheln mit Schildkröten habe ich so noch nie auf meinen vielen Reisen erlebt. Mehr als 50 Schildkröten tummelten sich um mich herum. Unglaublich schön.

Der Süden mit Salalah und Mirbat ist ein kleines Paradies mit traumhaften Stränden, versteckten Wadis und sehr vielen Kamelen im Nirgendwo. Ich weiß schon heute, dass ich bald in den Oman zurückkehren muss.

Oman Sehenswürdigkeiten Karte
Oman Sehenswürdigkeiten beim Roadtrip Karte

Anreise

Das Sultanat Oman erreichst du am besten mit dem Flugzeug. Direktflüge gibt es ab Frankfurt und München mit Oman Air nach Maskat. Die Flugzeit beträgt sieben Stunden. Wir haben bereits mehrfach mit der Fluggesellschaft Oman Air hervorragende Erfahrungen gemacht. Sowohl beim Flug in den Oman, als auch mit Zwischenstopp in Maskat nach Asien (Kuala Lumpur).

Den Internationalen Flughafen von Maskat erreichst du einem 6 1/2-stündigen Flug von München und 7 Stunden ab Frankfurt. Möchtest du wie wir noch weiter in den Süden reisen und Salalah erkunden? Dann kannst du in 1,38 h von Maskat nach Salalah fliegen, oder die 1000 km mit dem Auto zurücklegen.

Meine Flüge suche ich immer bei Skyscanner und buche in den meisten Fällen bei der Airline direkt auf der Webseite. Lies dir hier meine Tipps durch, wie ich Flüge suche und buche.

Ist der Oman sicher? Ja, sehr sicher

Oman gilt allgemein als ein sicheres Reiseland. Die Kriminalitätsrate ist sehr niedrig und die Gefahr von Gewaltverbrechen ist minimal. Natürlich kommen auf Basaren oder von Touristen besuchten Orten immer mal wieder Diebstähle vor. Aufgrund des Kriegs im Jemen ist der Oman von Platz vier im weltweiten Sicherheitsranking der Reiseziele abgerutscht.

Trotz der allgemeinen Sicherheit ist die Situation im Grenzgebiet zu Jemen aufgrund des bewaffneten Konflikts im Jemen angespannt, du musst mehrere Checkpoints passieren. Auch wenn das Auswärtige Amt rät, das Grenzgebiet zu meiden, so haben wir es besucht und als sicher empfunden.

Seit der COVID-19-Pandemie solltest du die aktuellen Gesundheits- und Sicherheitshinweise beachten. Wenn du kein eVisum hast, kann es sein, dass du ein Dokument auf Englisch von deiner Versicherung benötigst, das bestätigt, dass COVID-19 abgedeckt ist. Dieses wird dann beim Check-in am Flughafen bereits verlangt.

Wir haben den Oman als sehr gastfreundliches und sicheres Reiseziel erlebt. Egal, ob du allein reist oder in einer Gruppe.

Rasante Entwicklung des Oman

Kaum ein Land hat sich in den vergangenen Jahren derart rasant entwickelt, wie das Sultanat Oman auf der Arabischen Halbinsel. Das, was du weder in Dubai noch in Abu Dhabi findest, gibt es hier in Hülle und Fülle: Tradition, eine wichtige Grundlage der wirtschaftlichen Stabilität, des Wohlstand und Friedens. Hier sind Tradition und Moderne kein Widerspruch, sondern Realität.

Hier werden Dhows noch traditionell von Hand hergestellt
Hier in der Dhow Factory in Sur werden Dhows noch traditionell von Hand hergestellt

Das Land wird auch dein Herz im Sturm erobern. Ich bin mir ziemlich sicher. Ich war hin und weg von traditionellen Souqs und nebenan hippen Cafés mit Siebträgermaschine, die ich so hier nicht vermutet hätte. Omanis möchten keinen Massentourismus, sondern bleiben lieber ein teureres Reiseland mit weniger Touristen. Die Schweiz der Arabischen Halbinsel würde ich sagen.

Einreisebestimmungen und Visa

Zur Einreise genügt als Deutscher Staatsbürger ein Reisepass, der mindestens 6 Monate gültig ist. Ein Visum benötigst du erst ab 15 Tagen und kannst du nur online vorab erwerben. So erhältst du dein eVisa für den Oman in 24 Stunden. Das Visum kostet 20 OMR und ermöglicht dir einen Aufenthalt bis zu 30 Tagen.

Touristenvisa Einreise Oman bis 30 Tage
Touristenvisa Einreise Oman bis 30 Tage

Währung und Bezahlen

Die offizielle Währung ist der Omani Rial (OR, OMR, RO). Alles, was du an Bargeld benötigst, solltet du erst am Flughafen im Oman am Geldautomaten (ATM) abheben. In Wechselstuben vor Ort und deutschen Banken sind die Kurse viel schlechter.

Ich nutze dazu meine Reisekreditkarten, um Gebühren zu vermeiden. Achte darauf, dass die American Express Kreditkarte nur in Hotels angenommen wird. Selten an Tankstellen oder in lokalen Cafés oder Restaurants.

2024 sind die besten Kreditkarten für Reisen die Debitkarte der DKB Bank, die Kreditkarte von Trade Republik und die Mastercard der C24 smart. Mit diesen Karten kannst du kostenlos Geld an Automaten abheben und vor Ort bezahlen, ohne Auslandsgebühren im Ausland in Fremdwährungen zu bezahlen!
Mit allen Karten kannst du kontaktlos bezahlen sowie Apple Pay und Google Pay nutzen. Hier findest du alle Tipps zur besten Reisekreditkarte für2024 mit Vergleich.

Mietwagen buchen: Benötige ich einen 4x4?

Ohne Mietwagen bist du aufgeschmissen. Wenn du viel vom Land sehen willst, musst du ein Fahrzeug mieten. Das öffentliche Verkehrssystem ist bisher nicht gut ausgebaut.

Offroad fahren Oman
Wadi Nakhur im Oman: Zum Fahren im Wadi benötigst du ein Allrad-Fahrzeug, da du auch durch Wasser fährst (je Reisezeit unterschiedlich, manchmal nicht passierbar).

Wir hatten bei Follow the Tracks eine 10-tägige Rundreise ab Maskat mit 4x4 Auto und Dachzelt gebucht. Ob du ein Allrad-Fahrzeug benötigst oder nicht, hängt davon ab, welche Regionen du besuchen möchtest. Danach sind wir nach Salalah geflogen. Da wir dort in Hotels gewohnt haben, benötigten wir dort kein Auto mit Dachzelt.

Achte darauf, ob du deinen Mietwagen von Maskat nach Salalah fahren darfst. Bei unserer Recherche vor der Reise stand bei vielen Vermietern drin, dass das Fahren vom Norden nach Salalah nicht erlaubt ist. Aber: Es geht.

Du musst allerdings überall mit Checkpoints rechnen, bei denen deine Unterlagen (Reisepass und die vom Fahrzeug und deinem Vermieter) geprüft werden. Warum das so ist, weiß ich nicht. Daher solltest du aber wirklich alle Bedingungen prüfen, ehe du einen Vertrag abschließt.

Diese Lizenz (habe die Daten unkenntlich gemacht) liegt in jedem Auto. Bei Checkpoints wollten die Omanis diese neben unseren Pässen sehen. Da wir Richtung Grenze vom Jemen keine Pässe dabeihatten, genügte als Ausnahme auch die Kopie in Dropbox. Ich bin mir aber nicht sicher, ob das immer geht. Am Ende wollte man uns noch ein Pepsi schenken.

Ich suche und buche bei individuellen Roadtrips immer bei Sunny Cars, billiger-mietwagen oder Check24. Sunny Cars ist (wie auch im Oman) meist am günstigsten.

MIETWAGEN GESUCHT? 🚘

Für die Suche nach einem Mietwagen empfehlen wir dir die Plattform Sunny Cars (mein Favorit), check24 oder billiger-mietwagen.de. Unsere Autos buchen wir immer auf einer dieser Plattformen vor der Reise.

Dann benötigst du einen Allrad Jeep

  • Fahrt nach Wahiba Sands
  • Fahrt nach Jabal Al Akhdar (ohne 4x4 keine Weiterfahrt erlaubt)
  • Komfortabel: Fazayah Beach Schotterpiste (Salalah) aber kein Muss, wenn du öfter schon auf Schotter gefahren bist

Für die Wüste ist ein 4x4 unabdingbar, genauso wie für die Fahrt ins Gebirge des Jabal Al Akhdar. Am Fuß der steil ansteigenden Straße ist ein Checkpoint. Ohne Allrad kannst du nicht weiterfahren. Hast du ein 4x4, kannst du außerdem alternative Strecken abseits der geteerten Hauptstraßen befahren (und die machen richtig Spaß).

Janal Akhdar Oman
Janal Akhdar Oman, Hanging Terraces Hotel

Im Süden (Dhofar Region mit Salalah und Mirbat) benötigst du nicht unbedingt ein Allrad-Fahrzeug. Wir haben uns trotzdem für eines entschieden. In den Bedingungen aller Mietwagenanbieter am Flughafen Salalah steht: Offroad fahren verboten. Trotzdem sind wir einige Wege wie den zum traumhaften Fazayah Beach Schotterpiste gefahren. Wir hätten dafür in unseren Augen (wir sind Offroad-erfahren) nicht unbedingt ein Allrad-Fahrzeug benötigt. Komfortabler ist es allemal.

Hier die Route zum Fazayah Beach

Oder auch hier bei der Fahrt in ein Wadi im Süden. Auch wenn du hier auf und durch Sand fahren musst ist das einfach zu meistern, wenn du schon mal auf Sand gefahren bist. An die Strände fahren Locals übrigens immer mit dem Auto.

Wir haben diesen Mietwagen bei Sunny Cars gebucht, nachdem wir auf mehreren Portalen die Preise und Bedingungen verglichen haben.

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Tanken im Oman

Die großen Tankstellen im Oman sind größtenteils sehr modern, neu und haben neben Toiletten (mit Dusche) auch immer ein hippes Café dabei. Selbst in der Grenzstadt zum Jemen.

Tanken im Oman ist für uns sehr günstig (ca. 56 Cent je Liter, Stand 2024). Wir haben für unseren Mitsubishi Jeep beim Volltanken (81 Liter) nur 46 Euro bezahlt. Tanken ist ein kleinerer Kostenpunkt deiner Oman Rundreise.

An der Tankstelle tankst du übrigens nicht selbst, sondern lässt tanken. Du musst nur mitteilen, welche Benzinart dein Auto benötigt und ob du volltanken willst ("Full").

Wenn du in die Wüste fährst, solltest du volltanken, da du beim Fahren auf Sand mehr Benzin verbrauchst. Je Tankgröße solltest du genau prüfen, wo die nächsten Tankstellen sind. Im Gebirge geht es steil bergauf. Bei unserem Auto, das mit Dachzelt recht schwer war, ging der Verbrauch schnell nach oben, die Tankanzeige sank schnell.

Tipp: Wenn du wie wir mit Auto und Dachzelt (gebucht bei Follow the Tracks) unterwegs bist, dann bekommst du ein Tablet mit Route, in der die Tankstellen eingezeichnet sind.

Tanken im Oman

Reisezeit: Wann in den Oman reisen

Der Oman ist das ganze Jahr über ideal zu bereisen, da es konstant sommerliche Temperaturen vorweisen kann. Für uns als Europäer eignen sich die Monate Oktober bis März, da dann die Temperaturen für uns sehr angenehm sind.

Im Sommer wird es unerträglich heiß. 40 bis 50 Grad sind keine Seltenheit. Outdoor-Aktivitäten wie Wandern oder Radfahren sind dann ein Ding der Unmöglichkeit. Auch in Wadis ist dann oft zu wenig Wasser zum Canyoning.

In Salalah hingegen herrscht im Sommer Hochsaison: Wenn der Monsun durch diese Region mit viel Regenschauern zieht, erblüht die karge Wüstenlandschaft. Riesige Wasserfälle entstehen und alles ist grün. Dann reist fast die ganze Arabische Halbinsel in diese Region. Für uns ist Regen nichts Besonderes, daher solltest du diese Jahreszeit meiden. Allerdings ist dann der September ideal, wenn alles noch grün ist und unwirkliche Regionen entstanden sind.

Zum Badeurlaub sind auch hier die Monate Oktober bis März ideal. In Salalah und Mirbat gibt es traumhafte Sandstrände an Hotels, wo du dich auch im Bikini ins Wasser begeben kannst. Die Schnorchel und Tauchbedingungen sind auch hier ideal. Nicht selten triffst du auf Delfine und Schildkröten.

Kleide dich angemessen, auch beim Baden

Es gibt bestimmte kulturelle und religiöse Bräuche in Oman, die du als Tourist beachten solltest. Respektiere bitte die Regeln und die Kultur.

Kleidung Oman Moschee

Bei der Kleidung solltest du darauf achten, dass Knie und Schultern bedeckt sind. Dies gilt sowohl für Frauen als auch für Männer. Wir haben sehr viele gesehen, die diese Regeln ignoriert haben. Wenn du als Frau, eine Moschee wie die Große Sultan Qaboos Moschee besuchen willst, solltest du langärmelige Oberteile tragen (Leinenblusen sind ideal) und ein Kopftuch tragen, das Haare und Ausschnitt vollständig verhüllt. Dazu eignen sich lange Leinenhosen, die auch im Sommer angenehm zu tragen sind.

Dieses Bild dient zur Orientierung vor dem Besuch einer Moschee:

Auch beim Baden im Sinkhole gilt es, Regeln zu beachten. Im Park solltest du keine kurzen Hosen tragen.

Respektvolles Verhalten: keine Zuneigungsbekundung in der Öffentlichkeit

Omanis sind für ihre Herzlichkeit und Offenheit bekannt, aber sie sind auch sehr respektvoll gegenüber ihrer eigenen Kultur. Sie erwarten auch von dir, dass du dich als Gast des Landes angemessen verhältst und den lokalen Lebensstil respektierst. Daher rate ich dir, dich in der Öffentlichkeit in Zurückhaltung zu üben und auf offensichtliche Zuneigungsbekundungen (Händchenhalten, Frau und Mann, sich zu küssen, umarmen etc.) zu verzichten.

Leider ist es auch so, dass Homosexuelle Handlungen im Oman verboten sind und unter hoher Strafe. Das bedeutet nicht, dass es Homosexuelle im Oman gibt. Wir sind vielen begegnet, sie können ihre Gesinnung nur nicht öffentlich ausleben. Interessant finden wir - wie überall in islamisch geprägten Ländern - dass im Gegensatz dazu Männerfreundschaften wichtig sind und Händchenhalten von Männern (freundschaftlich gesehen) total normal ist.

Fotografieren

Lass deine Drohne zu Hause

Die Einreise mit einer Drohne ist nicht gestattet. Am Flughafen wird nach Ankunft das Gepäck gefilzt und es werden Stichproben gemacht. Die Permits für Drohnen sind kompliziert und würde ich nicht machen. Beim Fliegen ohne Genehmigung mit einer Drohne musst du mit empfindlichen Strafen (bis zu Gefängnis) rechnen. Mir wäre es das nicht wert.

Wir hatten Locals, die sich um Genehmigungen gekümmert haben. Ich bin dabei nicht selbst geflogen, sondern bekam die ganzen Aufnahmen der mitreisenden Freunde und Einheimische, die sich um Permits gekümmert haben.

Menschen fotografieren

Bevor du Menschen fotografierst, solltest du immer um Erlaubnis bitten. Vor allem Frauen möchten nicht fotografiert werden. Respektiere dies und mache auch keine Fotos aus weiter Entfernung mit einem Zoom-Objektiv.

Wir haben immer gefragt. Da wir teilweise mit Locals unterwegs waren, waren wir überrascht, dass diese oft sagten "fotografier einfach, du musst nicht fragen". So sind wir nicht, denn auch wir möchten nicht einfach fotografiert werden.

Fotografiere keine Militärkontrollpunkte

In Oman ist es, wie in vielen anderen Ländern auch, nicht gestattet, Militäreinrichtungen zu fotografieren oder zu filmen. Dies gilt insbesondere für Check-Points in der Dhofar Region, Richtung jemenitischer Grenze. Beachte die Regeln während des Ramadan

Oman und der Fastenmonat Ramadan

Der Oman ist ein überwiegend islamisches Land und die Religion prägt das alltägliche Leben. Der Fastenmonat Ramadan ist eine wichtige Zeit für Muslime und kann das öffentliche Leben beeinflussen. Eine Reise zu dieser Jahreszeit kann eine bereichernde Erfahrung - oder eben auch eine frustrierende sein.

Im heiligen Monat Ramadan wird beispielsweise kein Alkohol ausgeschenkt oder verkauft, unabhängig davon, ob du Muslim bist oder nicht.

Während des Ramadan fasten Muslime weltweit. Es beginnt mit Sonnenaufgang und endet bei Sonnenuntergang. Während der Tageszeit verzichten die Gläubigen auf Essen, Trinken und andere Vergnügungen.

  • Das bedeutet für dich, dass du das Fasten respektieren solltest und in der Öffentlichkeit ebenfalls auf Essen und Trinken verzichtest. Hältst du diese Regeln nicht ein, musst du mit Strafen rechnen.
  • Vor allem des Ramadan solltest du dich angemessen kleiden.
  • Restaurants und Geschäfte haben während des Ramadan andere Öffnungszeiten. Plane deine Aktivitäten daher entsprechend.
  • Hotels stellen sich auf internationale Gäste ein und bieten auch während der Fastenzeit Essen für Touristen an.

Alkoholkonsum: Trinke nicht in der Öffentlichkeit

Alkohol ist nicht Teil der Kultur des Landes und ist daher nicht überall verfügbar. Nur lizenzierte Restaurants und Hotels servieren alkoholische Getränke. Trinke daher nicht in der Öffentlichkeit, um Ärger zu vermeiden.

Wusstest du, dass der Oman das einzig muslimische Land der Arabischen Halbinsel ist, in dem Menschen im traditionellen Kostüm an einer Bar Alkohol trinken dürfen? In Dubai, Abu Dhabi oder Saudi-Arabien wird ihnen das verwehrt. Im Oman ist dies möglich.

Mit dem Rauchen verhält es sich ähnlich. Das Rauchen ist an öffentlichen Orten ganz untersagt. Es gibt speziell gekennzeichnete Raucherbereiche, meist in Hotels. Das wussten wir vor der Reise auch nicht und hatten uns noch gewundert, warum so wenige Omanis rauchen.

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Katrin Lehr, Gründerin Reiseblog viel-unterwegs.de und Reise-Expertin
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Ich bin Katrin, viel unterwegs und echte Reise-Expertin! Mit Campervan oder Rucksack möchte ich die ganze Welt entdecken. Um meine Erfahrungen & Erlebnisse mit dir zu teilen, habe ich diesen Reiseblog gegründet!

Das sagen unsere Leser

4 KOMMENTARE
  • Besucher Kommentar von Giorgio
    Giorgio
    7. Januar 2024 um 10:17 Uhr

    Hallo
    Danke für deinen lehrreichen Bericht!
    Ich würde gerne von muscat nach salalah mit dem Auto fahren. Du hast die Küstenstraße erwähnt mit Kontrollposten. Wird dort der Mietvertrag geprüft? Warum darf ich bei vielen Vermietern nicht nach Salalah fahren? Und wird nur die Küstenstraße Kontrolliert, aber die Hauptstrasse mitten im Land nicht?
    Es würde mich freuen, wenn du noch etwaehr darüber schreiben kannst, damit ich abschätzen kann, ob ich es trotzdem machen kann, auch wenn der Vertrag es ausschließt.
    Danke schon mal!


  • Katrin Lehr, Gründerin Reiseblog viel-unterwegs.de und Reise-Expertin
    Katrin Lehr
    7. Januar 2024 um 21:09 Uhr

    Hallo Giorgio,

    ich ergänze den Artikel gerade noch, da der Artikel jetzt gerade erst entsteht. Alle Dokumente, die wir bekamen, wollten sie sehen. Warum weiß ich nicht. Ich habe nochmal nachgesehen, die meisten Anbieter erlauben die Fahrt. War vielleicht Zufall, dass ich genau die günstigsten Anbieter bei einer Recherche hatte, die das nicht erlaubt hatten. Europcar (über Sunny Cars) erlaubt es. Wir sind trotzdem geflogen, da wir in Salalah und Mirbat Hotels hatten und nicht mehr im Dachzelt übernachten wollten. Beim nächsten Mal (September) werde ich mit Auto und Dachzelt in diese Region fahren, da dann alles grün ist und das Campen dort der Hammer.

    Ich würde nichts machen, dass der Vertrag ausschließt. Wenn du einen Schaden hast, hast du ein großes Problem (Versicherung greift nicht). Buchst du über Follow the Tracks (individuelle Anfrage auf Verlängerung mit Dhofar Region) sollte das kein Problem sein.

    Viele Grüße
    Katrin


  • Besucher Kommentar von Jennifer
    Jennifer
    30. Mai 2024 um 10:45 Uhr

    hmHallo Katrin, hab ich das richtig verstanden wenn ich unter 14 Tage reise benötige ich ja kein Visum. Muss ich dann aber dieses Dokument auf Englisch von der Versicherung vorlegen?

    Liebe Grüße
    Jenny


  • Katrin Lehr, Gründerin Reiseblog viel-unterwegs.de und Reise-Expertin
    Katrin Lehr
    3. Juni 2024 um 08:48 Uhr

    Genau bis zu 14 Tage im Oman benötigst du kein Visum


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