Der Oman ist ein echter Geheimtipp auf der Arabischen Halbinsel. Traditioneller als die Emirate, sicherer als Jemen und für uns viel einfacher zu bereisen als Saudi-Arabien.

Ideal für einen Roadtrip mit wunderschönen Stränden, zerklüfteten Bergketten, beeindruckenden Wasserfällen und Wadis sowie dem beeindruckenden "leeren Viertel" der Wüste Rub al-Chali. Ich habe das Land in mein Herz geschlossen und kann dir eine Reise in den Oman wirklich nahelegen. Hier findest du alle Oman Reiseberichte und Erfahrungen auf meinem Reiseblog gesammelt, um deinen Oman Urlaub zu planen.

Highlights im Oman

  • Hafenstadt & Hauptstadt Maskat
  • Große Sultan-Qabus-Moschee in Maskat
  • Dünen der Wahiba Sands
  • Das „leere Viertel“, die Wüste Rub al-Chali
  • Salalah und traumhafte Strände
  • Khareef Zeit in Salalah mit riesigen Wasserfällen
  • Die vielen Wadis beim Canyoning oder mit dem 4x4 erkunden
Oman Sehenswürdigkeiten Karte
Oman Sehenswürdigkeiten beim Roadtrip Karte

Reisetipps für Oman

Hier habe ich ein paar Dinge zusammengefasst, die nützlich für deine Reiseplanung sind. Ausführliche Tipps zum Oman Urlaub planen, findest du hier.

Das solltest du über den Oman wissen

Warum du den Oman besuchen musst?

Ich hatte den Oman überhaupt nicht auf dem Schirm. Genau sowenig wie meine 10 Mitreisenden, die die neue Route von Follow the Tracks im Oman mit Auto und Dachzelt testen durften. Ich habe mich in das wunderschöne Land und seine Einwohner sofort verliebt: Traumstrände im Süden um Salalah (Dhofar Region), Wüsten in Wahiba Sands und der Rub al Chali (Empty Quarter) sowie den alten Ruinendörfern mit ihren Wasserläufen und den lebendigen Souqs.

Du magst die Berge, aber auch das Meer und Wüsten? Im Oman gibts alles

Im Oman findet jeder das, was er sich unter einem "Urlaub" vorstellt. Berge zum Wandern, einsame Wüsten mit einem tollen Sternenhimmel, grüne Oasen und Wadis oder traumhafte Sandstrände. So musst du dich nicht entscheiden und kannst von allem ein wenig haben.

Idealer Ort, um dem Winter zu entfliehen

Wenn es bei uns kalt und grau wird, herrschen im Oman beste Bedingungen bei angenehmen Tagestemperaturen um die 25 °C. Du kannst auch im Dezember bei warmen 24 °C Wassertemperaturen im Meer baden oder mit Schildkröten oder Delfinen schnorcheln oder tauchen gehen. Ist es dir zu heiß? Dann kannst du mit einem 4x4 Auto in die Berge fahren: Jabal Shams (Grand Canyon des Oman) im Hajar-Gebirge oder Jabal Akhdar. Die Möglichkeiten sind groß. 

Tolles Land für einen Roadtrip

Der Oman ist ideal, um es auf eigene Faust mit einem Auto zu erkunden. Die Straßen sind hervorragend ausgebaut. Wenn du Hilfe benötigst, kannst du die Einheimischen fragen. Sie sind wirklich sehr hilfsbereit und merken schnell, wenn du ein Problem hast.

Du hast die Wahl ob Auto und Hotels oder ein 4x4 Auto mit Dachzelt. Wir haben einen Mix aus beidem unternommen. Bei den Etappen kannst du unberührte Natur und einzigartige Landschaften erkunden. Sir hielten oft an, um uns zu fragen, ob wir noch auf diesem Planeten sind. So unwirklich sah es an manchen Orten aus.

Traumhafte Strände in Salalah und Mirbat (Dhofar)

Die Region um Salalah und Mirbat ist ein echter Geheimtipp. Hier findest du unfassbar lange und weiße Sandstrände. Umrahmt von Palmen bilden diese Strände eine traumhafte Kulisse wie auf einer Postkarte. Hier findest du noch ruhige Plätze, an denen du allein in der Sonne entspannen kannst. Ideal mit Auto und Dachzelt. Denn Campen ist überall erlaubt (noch).

Einer der schönsten Strände ist für uns der Fazayah Beach, der sich über mehrere Buchten erstreckt. Allein die Anfahrt über die Schotterpiste ist sehenswert. Am Mughsail Beach ist deutlich mehr los. Denn allabendlich verbringen die Locals hier ihren Feierabend, um den Sonnenuntergang zu genießen.

Etwas abgelegener und exklusiver geht es in Mirbat zu. Hier haben wir im Alila Hinu Bay bei drei Tagen den Strand fast für uns allein gehabt. Mit Glück siehst du hier Delfine und anscheinend sind hier die Schnorchel und Tauchbedingungen ideal. Beim nächsten Mal dann.

Der Oman ist ein sicheres Reiseland

Bei der Wahl zu den sichersten Ländern weltweit lag der Oman jahrelang hinter Finnland, VAE und Island auf dem 4. Rang.

Trotz seiner Lage und die Nähe zu Jemen ist der Oman ein sehr sicheres Reiseland. Die Omanis sind anderen Kulturen sehr aufgeschlossen und wirklich hilfsbereit. Überall hielt man an, um uns zu fragen, ob wir Hilfe benötigen – dabei haben wir nur angehalten, um hunderte Kamele zu fotografieren. Oder wir wurden zum Tee trinken bei der Picknick-Pause in einem Wadi in Salalah von Einheimischen eingeladen. Die Kriminalitätsrate ist außerdem sehr gering, den Omanis geht es gut.

Trotz der Toleranz und Offenheit gegenüber Touristen bist du in einem arabischen Land und solltest dich daher an gewisse Regeln und Gepflogenheiten halten. Als Frau solltest du Schultern und Knie bedeckt halten, keine Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit zeigen und keinen Alkohol in der Öffentlichkeit trinken.

Für Aktive: Canyoning in Wadis

Die tiefen Schluchten zwischen den Bergen kannst du bei Canyoning Touren erkunden. Das am einfachsten zugängliche Wadi ist Wadi Bani Khalid. Hier kannst du gemütlich in den natürlichen Pools schwimmen.

Wadi Bani Khalid Oman
Wadi Bani Khalid

Massentourismus gibt es hier bisher nicht

Den Oman haben bisher nicht viele Reisende auf dem Radar. Also nutze die Zeit, um dieses wundervolle Land zu erkunden, ohne auf Massentourismus zu stoßen. Es gibt hier keine riesigen Hotelanlagen wie in Dubai, denn die Bauwerke dürfen nicht höher als eine Palme oder die Moschee sein. Auch die Strände sind bis jetzt nicht überfüllt. Der Oman ist nicht günstig und man setzt hier lieber auf Qualitätstourismus statt die Massen. Das finden wir gut so.

Der Oman ist näher, als man denkt

Aus Deutschland (Frankfurt) sind es nur 7 Flugstunden bis Maskat (ab München bloß 6,5 h). 1 h 40 Minuten dauert der Flug von Maskat nach Salalah. Für die Einreise benötigst du lediglich deinen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate gültig ist. Bleibst du länger als 14 Tage? Dann musst du vorab online ein e-Visum für den Oman beantragen. Das geht fix und wurde bei uns innerhalb zwei Stunden genehmigt. Kostet umgerechnet allerdings 50 $.

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Katrin Lehr, Gründerin Reiseblog viel-unterwegs.de und Reise-Expertin
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