Reisetipps zur Planung einer Botswana Reise (Route, Buchungen, Permits, Camps, Auto)

Planung einer Reise nach Botswana ab Windhoek mit Caprivi-Streifen im Auto mit Dachzelt

Botswana Reisetipps Okavango Delta Elefantenherde

Botswana ist bei Reisenden vor allem für eines bekannt: unendliche unberührte Weiten, eine artenreiche Tierwelt und die größten freilebenden Wildherden im Zentrum als auch im Okavango-Delta. Dazu gibt es viel Sand, Savanne und oft zu wenig Wasser.

Momente in der Natur wie ich sie vermutlich in Botswana erleben werde lassen schon jetzt mein Herz höher schlagen.

Botswana ist ein Selbstfahrer Land. Mit Allradfahrzeug und Dachzelt erreicht man dadurch abgelegene Gebiete, die nicht von Bussen angefahren werden. An manche Orte im Okavango Delta kommt man sogar nur per Flugzeug oder Mokoro (Einbaum).

Eine individuelle Botswana Reise als Selbstfahrer benötigt eine gewisse Zeit an Vorbereitung die ich leider unterschätzt habe. Ohne eine recht detaillierte Planung ist dieser Trip zur Hauptreisezeit vermutlich nicht möglich.

Natürlich werden jetzt einige aufschreien und sagen: „Klar ist das möglich“, ich sage nein. Nicht wenn man wie ich zur absoluten Hauptreisezeit fährt, erst drei Monate davor mit der Planung beginnt und sich eine Route zurecht legt, um in etwas mehr als drei Wochen sowohl den Caprivistreifen in Namibia, Chobe Nationalpark, Victoria Falls (Sambia, Simbabwe), Okavango-Delta mit Moremi und die Central Kalahari zu besuchen.

In diesem Artikel findest du daher Tipps, die du bei der Planung deiner Botswana Reise beachten solltest. Dazu meine grundlegenden Fehler, die ich gerne vermieden hätte.

Daher findest du hier meine Schritt für Schritt Reiseplanung für Botswana. Danach die Reisetipps für deine Botswana Reise mit allem was du sonst noch vor der Reise wissen musst (wird ergänzt sobald ich aus Botswana zurück bin):

Warum Botswana als Reiseziel?

Südafrika und Namibia sind Einstiegsländer für Reisende ins südliche Afrika. Doch Botswana ist anders und ganz besonders. Warum? Hier die Fakten:

Botswana ist ideales Land für Abenteurer, die mit einem Allradfahrzeug und Dachzelt unterwegs sein möchten!

Botswana Reisetipps für Selbstfahrer 4x4 mit Dachzelt
Auf den Campsites Botswanas findest du viel Platz und Ruhe, so wie hier auf der Savuti Campsite.

„Low capacity high value“-Prinzip: Lieber weniger Touristen, die dafür mehr Geld für Unterkünfte ausgeben. Heißt im Klartext: Botswana ist das teuerste Safari-Land Afrikas. Doch trotz Hauptreisezeit ist kaum was los (außer vielleicht in Kasane und der Chobe Riverfront, die war bei meinem Besuch am 50.-jährigen Nationalfeiertag voll).

Chobe Nationalpark: Der am einfachsten zu erreichende Nationalpark Botswanas ist für seine riesigen Elefantenherden weltberühmt! Ein abendlicher Boot Cruise auf dem Chobe River ein Muss.

Botswana Reisetipps Chobe Nationalpark Elefanten

Die berühmten Victoriafalls in Simbabwe/Sambia nur eine Stunde von Kasane entfernt.

Botswana Reisetipps Victoria FallsOkavango Delta: Das unglaublich große Feuchtgebiet umfasst je nach Jahreszeit 6000 – 15000 km². Der Ort, an dem kleine Lodges Mokoro-Fahrten und Bush Walks im Delta anbieten. Hier findest du alle Tiere des südlichen Afrikas, vor allem Elefanten und Nilpferde. Zur Trockenzeit kommen besonders Vogelliebhaber auf ihre Kosten.

Botswana Reisetipps Okavango Delta LuftaufnahmeMoremi Game Reserve: Am Rande des Okavango Deltas ist dieses Gebiet vermutlich Botswanas meist besuchter Nationalpark.

Makgadikgadi Pans: Die weltweit größten Salzpfannen der Erde, in denen du unbedingt eine Nacht unter Sternenhimmel verbringen solltest! Der Halbmond machte eine Taschenlampe überflüssig. Nachdem er untergegangen war stand Orion über mir und es war totenstill. Unbeschreiblich.

Botswana Reisetipps Halbmond über der Ntwtwe Pan (Makgadikgadi Pans)
Halbmond über der Ntwtwe Pan (Makgadikgadi Pans)

Central Kalahari Game Reserve (CKGR): Das Herz der Kalahari ist unglaublich groß, trocken, staubig und zeugt von Einsamkeit. Doch nicht minder faszinierend. Höhepunkt die Fahrt ins Deception Valley. Der Ort, an dem das Thermometer oft über 40 Grad klettert und sich die Tiere um jeden Schattenplatz drängen.

Botswana Reisetipps CKGR Deception Valley

Reisezeit für die Botswana Reise festlegen

Normalerweise passiert mir das nicht. Allerdings muss ich als erstes sagen, dass ich, bzw. wir so ziemlich naiv an die Planung der Botswana Reise herangegangen sind. Schon im letzten Jahr fragten mich Freunde, ob ich Lust auf einen Botswana Trip hätte. Ich musste nicht lange überlegen und sagte zu. Okavango Delta, Chobe Nationalpark und Central Kalahari lassen das Entdeckerherz schneller schlagen.

Auch vom Caprivi-Streifen in Namibia hatte ich viel gehört. Diesen wollten wir auf unserer Route mit einplanen.

Bei der Reisezeit waren wir uns schnell einig. Da die anderen Mitreisenden einen festen Job in einem Konzern haben, wollten wir auf jeden Fall nach den Sommer- und vor den Herbstferien in Süddeutschland los. Mir wurde gesagt, Ende September sei ideal, da ab Oktober die Nebensaison beginnt. Und somit hatten wir den Salat. Ich hab mich darauf verlassen und mir keine weiteren Gedanken darüber gemacht. Hätte ich vielleicht von Anfang an tun sollen.

Damit dir dieser Fehler nicht passiert: Oktober ist noch absolute Hauptreisezeit, vor allem im Okavango Delta. In irgendeinem Reiseführer habe ich zwar gelesen, dass im Oktober Regenzeit ist, aber es ist und bleibt trotzdem Hauptreisezeit.

Vorteil bei einer Reise in der Trockenzeit: Kein Matsch und ausgetrocknete Pisten. Doch auch diese sind meist keine einfache Angelegenheit, die höchste Konzentration erfordern:

Autofahren Botswana Tipps Geschwindigkeit CKGR
In Botswanas Nationalparks darfst du nicht schneller als 40 km/h fahren. Das geht oftmals (wie hier im Central Kalahari Game Reserve) auch überhaupt nicht.

Botswana Reiseführer kaufen und in Internet-Foren recherchieren

Als das Reiseziel Botswana feststand habe ich mir zu allererst Reiseführer für Botswana gekauft und mich in diversen Foren eingelesen. Im Namibia-Forum (deutsch) habe ich viele nützliche Tipps und Infos zur Planung unserer Route erhalten. Leider auch gleich mal die Meldung, dass ich für die Planung der Botswana Reise viel zu spät dran sei.

Botswana Reisen plane man mindestens ein Jahr im Voraus. Ehrlich gesagt habe ich mir zu diesem frühen Zeitpunkt der Reise noch keine Sorgen zum Reisezeitpunkt gemacht. Bei meiner Südafrika Reise wurden mir exakt dieselben Dinge gesagt und wir haben trotzdem überall unsere Wunsch-Unterkunft bekommen.

Jedenfalls habe ich meine Reise mit diesen beiden Reiseführern geplant. Ich kann dir beide zur Planung einer Selbstfahrerreise sehr empfehlen:

Botswana Reiseführer Empfehlung Hupe Verlag

Für Selbstfahrer: Botswana Reiseführer von Hupe mit GPS-Daten

Dieser Reiseführer hat alle aktuellen Infos für Orte, Strecken mit Beschaffenheit und Infos zu Unterkünften. Dieser Reiseführer hat mir nicht nur bei der Reiseplanung sehr geholfen sondern diente auch während der Reise immer wieder, um detaillierte Beschreibungen der Strecken nachzulesen.

Sehr aktuelle und detaillierte Infos zu allen Nationalparks, Unterkünften und wertvolle GPS-Koordinaten. Bei Amazon kaufen*

Botswana Reiseführer Empfehlung Iwanowski

Für Selbstfahrer: Botswana Reiseführer Iwanowski mit Okavango, Victoriafälle und großer Karte

Die Karte ist schon vor der Reise ziemlich zerfleddert, da ich sie ausgiebig zur Planung genutzt habe – sehr zu empfehlen! Die Infos beinhalten auch die Victoria Falls und den Caprivi-Streifen für alle die wie ich über Windhoek (Namibia) nach Botswana reisen.

Vorschläge für Routen mit Fahrtzeiten und Adressen zu Unterkünften, die für Botswana nicht mal schnell im Internet gebucht werden können sind ebenso detailliert wie im Hupe Reiseführer enthalten. Bei Amazon kaufen*

Botswana Reisetipps Reiseführer DumontBotswana Reiseführer von Dumont

Wenn du mit einer Gruppenreise in Botswana reist, sind dir die beiden oben genannten Reiseführer vielleicht zu speziell, was die Beschreibung der Straßen- und Pistenverhältnisse angeht. Daher empfehle ich dir, den Botswana Reiseführer von Dumont zu kaufen. Mein Reisepartner hatte diesen Reiseführer dabei.

Ich fand ihn klasse und die Aufmachung hat mir sehr gut gefallen. Er enthält ebenfalls eine große Karte zum herausnehmen und viele wertvolle Infos und Geschichten für die Reise.

Bei Amazon kaufen*

Botswana Tipps Reiseführer Shell Travel and Field Guide BotswanaVor Ort gekauft: The Shell Tourist – Travel and Field Guide of Botswana

Dieser Guide wird dir überall empfohlen (sogar in den oben genannten Reiseführern). er erhält wie der Hupe Guide viele detaillierte Infos zu Straßenverhältnissen und Anfahrtswegen. Er diente uns als sinnvolle Ergänzung zum Hupe Reiseführer für Botswana und gibt es eigentlich überall für ca. 15 Euro zu kaufen (Shell Tankstellen, Supermärkte, …).

Welche gedruckten Karten für Botswana kaufen?

In fast jedem Reiseführer oder Forum wird einem empfohlen, sich die Shell Map of Botswana oder die Detaillkarten für Moremi, Okavango Delta & Linyanti oder den Chobe Nationalpark zu kaufen. Gibts dort wirklich überall und kosten pro Karte ca. 10 Euro.

Aus Neugier habe ich mir die Karten von Shell für Botswana, Moremi und Okavango Delta zugelegt. Sie enthalten Koordinaten zur Navigation per GPS.

Meine ehrliche Meinung? Nicht kaufen.

Karten von Tracks4Africa für Botswana

Die Koordinaten sind viel Ausführlicher im Hupe Reiseführer (siehe oben). Kauft euch statt dessen die gedruckte Karte für Botswana von Tracks4Africa (hier ansehen*). Hier sind wirklich alle Tracks drin, im Gegensatz zu den Shell Karten, wo oftmals nur die „Hauptpisten“ eingezeichnet sind. Würde ich nochmals nach Botswana reisen (mache ich sicher bald), werde ich mir diese Karte kaufen.

Zusätzlich hatte ich für die Tracks4Africa App die Karte für Botswana gekauft und aufs iPhone geladen. Die App enthält die gedruckte Karte und zeigt zusätzlich an, wo du dich befindest. Das ist oft sehr sehr hilfsreich, da manchmal alternative Tracks entstanden sind und Schilder in den Parks Mangelware sind.

Somit fällt die Navigation um einiges leichter.

Botswana Reisetipps Tracks4Africa AppRoute für Botswana Reise festlegen

Die Route war nach einigem hin und her auch klar. Nur wie lange wir wo bleiben wollen – hier waren wir uns nicht so ganz einig. Falls es nach mir gegangen wäre, wären wir noch in Divundu im Caprivi-Streifen für 1-2 Nächte geblieben**. Da ich oft auf Reisen bin und sicher mal wieder in diese Region kommen werde habe ich nachgegeben.

Da wir am Ende nicht so viel Streß haben wollten haben wir uns entschieden, die Salzpfannen (Nxai Pan und Makgadikgadi Pan) wegzulassen. Dafür bleiben wir 2-3 Tage in Maun, um zwischendurch in langsamerem Tempo Tagesausflüge zu unternehmen.

**Hinweis: Auch hier würde ich künftig anders verfahren, ehe wieder jemand mit der (vermutlich) berechtigten Frage „warum fahrt ihr so schnell durch den Caprivi“ aufkommt.

Unsere Route (wird aktualisiert wenn alles komplett steht): 

  • Anreise Frankfurt – Windhoek (Namibia), 1 Nacht Windhoek Villa Moringa.
  • Waterberg Plateau, Waterberg Valley Lodge, 1 Nacht.
  • Rundu, Hakusembe River Lodge, Campsite, 1 Nacht.
  • Kongola, Namushasha River Lodge, Campsite, 1 Nacht Zimmer und 1 Nacht Campsite
  • Kasane, Chobe Safari Lodge, 2 Nächte Campsite, 1 Nacht Lodge. Tagesausflug zu den Victoria Falls.
  • Chobe Nationalpark, Savuti. Savuti Campsite, 2 Nächte.
  • Moremi, 3rd Bridge Campsite, 1 Nacht.
  • Okavango Delta, Gunn's Camp, 2 Nächte.
  • Okavango Delta, Moremi Crossing, 2 Nächte.
  • Maun, evtl. Old Bridge Backpackers, 1 Nacht Campsite, 1 Nacht im festen Zelt.
  • Gweta, jew. 1 Nacht Planet Baobab und 1 Nacht Ntwetwe Pan
  • Central Kalahari Game Reserve, Haina Kalahari Lodge, 3 Nächte.
  • Ghanzi, Tautona Lodge, 1 Nacht.
  • Windhoek, N/a’an ku sê Charity Lodge & Wildlife Sanctuary Reservations, 1 Nacht.
  • Rückflug Windhoek- Frankfurt am Abend.

Mietwagen für Botswana Reise buchen

Wenn du nach Botswana reisen möchtest, empfehlen alle die bereits dort waren, einen Mietwagen entweder in Namibia oder Südafrika zu buchen. In beiden Ländern ist das Angebot viel größer und auch die Preise liegen um einiges unter den Kosten für eine Anmietung in Botswana.

Daher haben wir uns nach einem 4×4 Mietwagen mit Dachzelt umgesehen. In Windhoek gibt es zahlreiche Anbieter, unter anderem ASCO Car Hire, bei denen wir den Mietwagen gebucht haben. Das Auto ist ein 4×4 manuell mit Campingausrüstung. Dazu haben wir das empfohlene GPS mit dem Kartenmaterial von Tracks4Africa dazu gebucht.

Das Auto mit Dachzelt und Campingausrüstung kostet für 2 Personen 117 € am Tag. Das GPS kostet 60 NAD am Tag. Das sind nur 3,80 € und lohnt sich. Mittlerweile gibt es die Karten auch als App fürs Smartphone (Namibia und Botswana Kartenmaterial kostet jeweils 9,99 €).

Internationaler Führerschein für Botswana

Für die Anmietung eines Mietwagens (egal ob Namibia, Südafrika oder Botswana) benötigst du einen nationalen und internationalen Führerschein. Dieser kostet nur 16 Euro und ist für drei Jahre gültig.

Anreise nach Botswana

Mit dem Flugzeug

Botswana besitzt Internationale Flughäfen in folgenden Städten: Gaborone, Maun, Kasane und Francistown. Dazu besitzt fast jede Lodge ihren eigenen Airstrip, um Touristen die lange und manchmal beschwerliche Anreise über die vielen Tiefsand- und Schotterpisten zu ersparen.

Je nach nach Dauer und Art der Reise könnte sich eine Anreise über Windhoek oder Johannesburg lohnen. Ab Johannesburg gibt es tägliche Flugverbindungen nach Maun und zu den Victoria Falls.

Wenn du mit dem Auto auch in den Norden Botswanas möchtest (Chobe Nationalpark) ist diese Anreise allerdings ziemlich lang. Dann empfehle ich eine Anreise über Windhoek und der Sambesi-Region (ehemals Caprivistreifen).

Mit dem Auto

Die meisten Selbstfahrer fliegen nach Windhoek (Namibia) oder Johannesburg (Südafrika) und nehmen dort ihren Mietwagen in Empfang. Nicht nur die Mietwagen – auch die Flugpreise – sind um einiges günstiger. Mit dem Auto kann man über eine der zahlreichen Grenze nach Botswana einreisen.

Gebühren für die Grenzüberquerung von Autos ohne Zulassung in Botswana: 50 Pula Straßennutzungsgebühr (Road Permit), 50 Pula für eine Haftpflichtversicherung (MV Insurance) und 50 Pula Road Fund. Das sind insgesamt 150 Pula (ca. 13 Euro).

Stand: Oktober 2016.

Flüge nach Botswana finden und buchen

Da wir beschlossen hatten nach Windhoek zu fliegen, fiel die Entscheidung relativ schnell für Condor aus. Warum? Wir können von Frankfurt direkt nach Windhoek fliegen und müssen nicht umsteigen. Dazu kommt, dass Condor einen Nachtflug anbietet (sowohl Hin- als auch Rückflug) und wir am nächsten Morgen unsere Reise starten können:

Flug Frankfurt Windkoek buchen
Zuerst suche ich bei Skyscanner um dann direkt beim Anbieter zu buchen.

Daher haben wir eine ganze Zeit die Preisentwicklung beim Frankfurt – Windhoek Flug beobachtet, um dann ca. 6 Wochen vor der Reise zu buchen. Direkt bei Condor und nicht über andere Buchungsportale:

flug-frankfurt-windhoek-condor-buchen

Air Namibia fliegt zwar auch direkt nach Windhoek, aber die Preise waren zum Zeitpunkt unserer Reise einiges teurer. Hier findest du meine Tipps, wie ich nach Flügen suche und welche Flugsuchmaschine ich nutze.

Tipps für Nationalparks, Permits und Stellplätze

Wildes campen ist in den Nationalparks verboten. Wenn du keine Unterkunft oder die Reservierung eines Stellplatzes vorweisen kannst wirst du nicht in den Nationalpark eingelassen.

Um in die Nationalparks zu gelangen, musst du dir die Permits organisieren. Mittlerweile erhält man diese wieder direkt am Eingang des Parks. Das macht die Sache einfach.

Tipp: Kümmere dich rechtzeitig um Reservierungen der Campsites. Sie haben nur eine limitierte Anzahl an Stellplätzen zur Verfügung. Dazu kommt, dass sie seit 2009 nach und nach privatisiert wurden. Buchbar per E-Mail oder Telefon. Auf den Hinweis eines Bekannten, dass die Stellplätze einfach „geteilt“ werden, sobald der Platz ausgebucht ist erhielt ich nur eine weitere Absage. Sowas habe man noch nie gemacht, naja. Vor Ort ist alles sicherlich ganz einfach und funktioniert, aus der Ferne leider nicht.

Angeblich sitzen oft am Parkeingang Verantwortliche der Campsites. Hier kannst du direkt (falls verfügbar) deinen Stellplatz buchen. Ich werde berichten, ob das klappt.

Hier werde ich die Reservierungsadressen ergänzen, damit du dir nicht alles mühevoll zusammen suchen musst.

Hinweis: Auf E-Mails musst du öfter nachhaken, da man es in Afrika nicht so sehr mit (zeitnahem) Antworten hat. Außerdem sind die Verantwortlichen oft selbst tagelang im Busch unterwegs und haben kein Internet zur Verfügung. Geduld!

Öffnungszeiten und Eintrittspreise der Nationalparks

Je nach Jahreszeit variieren die Öffnungszeiten der Nationalparks. Zu meiner Reisezeit (September – Oktober) haben die Gates der Parks zwischen 6 – 19 Uhr geöffnet.

Der Eintritt ist anders als in anderen Ländern Afrikas in allen Nationalparks gleich: 120 Pula für Touristen plus 50 Pula pro Auto (für Autos die ein Kennzeichen aus Botswana haben sogar nur 10 Pula) je Tag. Das macht in Summe ca. 14 Euro.

Botswana Reisetipps: Kleidung und Kamera für Safari

Was alles an Kleidung mitkommt habe ich noch nicht entschieden (habe noch drei Tage Zeit). Auf jeden Fall kommt keine knallige Kleidung ins Gepäck. Neutrale gedeckte Farben (Khaki, Sand oder Blau) eignen sich super. Einen Bushwalk im pinken Shirt (besitze ich sowieso nicht) oder eine Regenjacke in Türkis solltest du zuhause lassen. Vor allem schwarze Kleidung zieht Moskitos, die Malaria übertragen. Auch auf schwarze Socken solltest du verzichten.

Tagsüber genügen Shorts und Shirts (Baumwolle bzw. Merino), am Abend eine lange Hose und Longsleeve. Für kühle Afrika-Nächte packe ich immer meine Softshell Jacke und eventuell noch eine weitere Kapuzenjacke mit Flies oder einen Pullover ein. Ja, ich bin eine Frostbeule. Zusätzlich empfehle ich dir, alle Klamotten mit Moskitospray (Spezielles für Kleidung*) einzusprühen.

Meine leichte Regenjacke von Patagonia packe ich ein, da sie kaum ins Gewicht fällt (nur 260 g). Außerdem ist die Jacke ein zusätzlicher Schutz vor Kälte.

Als Schuhe empfehle ich unbedingt geschlossene Schuhe für Bushwalks. Flip Flops für die Duschen der Campsites sind wichtig. Ich trage außerhalb des Buschs generell Flip Flops oder Sneaker. Eventuell packe ich die flachen Trekking-Schuhe ein, bin mir aber noch nicht sicher. Die Bushwalks sind nicht sehr anspruchsvoll und sollten problemlos in Turnschuhen durchzuführen sein (meiner Einschätzung nach, wenn ich es mit meinen anderen Afrika-Reisen vergleiche).

Zusätzlich packe ich für diese Reise Tüten ein, damit ich vor allem meine technischen Gegenstände zusätzlich vor Sand und Staub schützen kann. Ein Leatherman kommt mit ebenso wie eine kleine Kaffeekanne, damit ich mir morgens einen Kaffee im Busch brühen kann. Ich ohne Kaffee? Wenn es zu vermeiden geht, lieber nicht.

Meine Kamera mit Ausrüstung sieht vermutlich wie folgt aus:

  • Sony Alpha 7II mit Kit-Objektiv, Zoom-Objektiv, Weitwinkel und evtl. noch eine Festbrennweite (ich überlege noch welche ich mir zulegen werde). Mindestens drei Akkus, Polfilter, Graufilter, Grauverlaufsfilter und Stativ.
  • GoPro Hero4 Black meines Bruders, da ich meine in Honduras im Meer versenkt habe und ich sicherlich nicht so schnell an eine GoPro Hero5 gelangen werde (wobei, wer weiß…)
  • iPhone 6s mit diversen Apps (unter anderem nützlich: Tracks4Africa, PhotoPills, eBirds lite, Trail Wallet, Sky Guide)
  • MacBook Air mit externer Festplatte (siehe hier meine Kamera und Fotozubehör)
  • Fernglas
  • Stirnlampe (mit Infrarot-Licht, blendet Tiere nicht und du siehst trotzdem was in einer finsteren Nacht)
  • Externes Akku Pack
  • Diverse Kabel, um im Auto Musik zu hören, Akkus aufzuladen, etc.

Ich werde bald eine ausführlichere Liste erstellen, sobald ich weiß was ich genau eingepackt habe und was ich vielleicht hätte einpacken sollen.

Impfungen und Malaria in Botswana

Für eine Reise nach Botswana sind keine speziellen Impfungen vorgeschrieben.

Nachweis einer Gelbfieberimpfung bei Einreise aus Sambia Pflicht

Bei einer Einreise aus Sambia musst du eine Gelbfieber Impfung nachweisen können. Da dies in anderen Regionen noch nie geprüft wurde, glaube ich auch hier nicht, dass es irgendjemand interessiert. Ich habe eine Kopie meines Impfbuches trotzdem immer dabei. Bei einer Einreise aus Namibia, Simbabwe, Südafrika oder Deutschland ist kein Nachweis der Gelbfieber Impfung nötig.

Malaria in Botswana?

Ob du Malarone oder Standby Präparate (die meisten Ärzte verschreiben auch hier Malarone) für Botswana benötigst, kann dir dein Hausarzt sagen. Generell herrscht im Norden ein hohes Malariarisiko im Gegensatz zum Süden, wo kein Risiko besteht.

Übersicht:

  • Hohes Malaria Risiko vor allem während der Regenzeit (November – Juni): In den Regionen Boteti, Chobe, Ngamiland, Okavango, Tutume.
  • Geringeres Malaria Risiko (Juli – Oktober) in denselben Regionen.
  • Geringes Malaria Risiko in den Grenzgebieten zu Zimbabwe in den Regionen Bobirwa und Selebi-Phikwe.
  • Kein Malaria Risiko im südlichen Botswana.

Generell rate ich dir, vor der Reise einen Arzt zur Impfberatung aufzusuchen. Der kann dir genau sagen, welche Impfungen du benötigst und ob zu deiner Reisezeit ein hohes oder geringes Malariarisiko herrscht.

Reiseliteratur für Botswana

Für Botswana empfehle ich dir auf jeden Fall diese beiden Bücher! Ich habe aktuell beide zur Hälfte durch und möchte den Rest davon „live“ vor Ort weiterlesen:

Botswana Reisetipps Reiseliteratur

Frühstück mit Elefanten – Als Rangerin in Afrika ist ein Buch von Gesa, die auf ihrem Blog Wonderful Wild schon ziemlich viel über Afrika berichtet hat. Uns verbindet vor allem eines: die große Liebe zum Kontinent, der Natur, Tiere und Menschen. Daher hat sie sich ursprünglich eine Auszeit genommen, um eine Ausbildung als Rangerin in Botswana und Südafrika zu machen. Daraus wurde mehr. In diesem Buch schreibt sie darüber! Absoluter Lesetipp – nicht nur für Afrika-Reisende. Hier geht's zum Buch*.

Cry of the Kalahari – Seven years in Afrika's last great wilderness von Mark und Delia Owens ist DER Klassiker, wenn es um die Kalahari Wüste geht. Direkt nach dem Studium reisten beide mit allem ersparten Geld (was nicht viel war) nach Botswana, um den optimalen Ort zur Erforschung der Wildnis zu finden. Das Buch gibt es leider nur in englisch ist aber derart packend geschrieben, dass es mir immer schwer fällt, es wieder aus der Hand zu legen. Da ich die gedruckte Version nicht mitnehmen möchte (zu viel Gepäck) habe ich mir das Buch nochmals als ebook für den Kindle gekauft. Ebenfalls ein absoluter Lesetipp! Hier geht's zum Buch*.

Wenn es Krieg gibt, gehen wir in die Wüste von Henno Martin ist eigentlich ein Buch über Namibia. Ich habe es schon im letzten Jahr gelesen, da ich dachte schon 2015 nach Namibia zu reisen. Das Buch handelt von der Flucht zweier Deutscher vor dem Krieg in die Namib Wüste. Ihren täglichen Kampf ums Überleben und man fragt sich: ist eigentlich Krieg oder die Wüste gefährlicher? Das Buch ist ergreifend, packend und wird von Namibia Fans als „Namibia-Bibel“ empfohlen. Hier geht's zum Buch*.

Alles über Botswana – Daten & Fakten

  • Telefonvorwahl: +267
  • Deutsche Botschaft: : +267 395 3143 / 370 4900
  • Währung in Botswana: Pula (BWP) : 1 € entspricht ungefähr 11,66 BWP
  • Zeitzone: Central Africa Time (CAT), es gibt keine Zeitverschiebung zu Deutschland
  • Feiertage: 30. Oktober Nationalfeiertag (2016 feierte Botswana sein 50-jähriges Jubiläum während ich dort war). Dann haben Menschen manchmal bis zu 10 Tagen Urlaub und Unterkünfte (vor allem um Kasane) sind ausgebucht.

Reisestecker: Welchen Adapter brauche ich in Botswana

Für Botswana brauchst du einen Steckdosenadapter um deine elektronischen Gegenstände zu laden. Die Stecker sind dreipolig wie in Südafrika. Ab und zu kannst du an Unterkünften deine Geräte auch ohne Adapter laden, wenn die Unterkünfte Mehrfachsteckdosen für unterschiedliche Stecker haben. Dies ist eher selten der Fall.

Tipp: Nimm auf jeden Fall genügend Akkus für deine Kamera mit und packe eventuell einen externen Akku (siehe hier) ein, um Handy, GoPro oder Kamera Akkus laden zu können, falls du wie ich viel auf Campsites oder Eco Lodges mit Solarstrom übernachtest.

Botswana Reisetipps: Wetter und Klima

Das Klima in Botswana ist allgemein trocken und warm bis heiß. Große Trockenheit des Landes beruht auf die weite Entfernung zu den Ozeanen. Feuchte Luftmassen regnen sich fast immer in den Bergregionen die Botswana umgeben ab.

Botswana ist ein Land welches man das ganze Jahr bereisen kann, den jede Jahreszeit hat ihre Vorzüge. In der Regenzeit musst du im Okavango-Delta mit starken Einschränkungen und überfluteten Straßen rechnen, während dich in der Kalahari großartige Eindrücke erwarten. Daher unterscheidet man in Botswana drei Jahreszeiten:

Oktober/November – April: Regenzeit und Nebensaison. Vor allem zwischen November und April fällt dann der meiste Regen, dann meist kurz aber heftig. Aufgrund heftiger Winde und heißen Temperaturen verdunstet ein Großteil des Regenwassers oftmals in der Luft. Der Rest sickert schnell in die sandige Oberfläche.

Der heißeste Monat ist der Januar, am kühlsten der Juli. Nachts kommen dann Temperaturen unter 0 Grad vor. Die Hitze im Oktober soll sehr drückend sein. Ich bin gespannt, dann bin ich vor Ort.

Mai – September/Oktober: Winter und Trockenzeit. Tagestemperaturen liegen bei angenehmen 20 – 25° C , die Tage sonnig mit einem strahlend blauem Himmel.Vor allem in der Kalahari sinken dann die Temperaturen manchmal bis zum Gefrierpunkt.

Ab November beginnt die sommerliche Regenzeit mit heißen Temperaturen und lang anhaltenden Regenfällen. Allerdings sind die Niederschläge je nach Region unterschiedlich stark. Im Norden regnet es im Februar am meisten. Im Osten und Südosten gibt es drei Regenperioden. Anfang Oktober fällt der erste Regen, dann erst wieder gegen Ende November. Mitte Dezember bis Ende Februar bleibt es heiß und trocken. Im März und April kommen dann wieder heftige Regenschauer.

Beste Reisezeit für Botswana

Die beste Reisezeit für Botswana sind die Monate zwischen Mai und September. Dann ist Trockenzeit und das Wild muss sich auf wenige vorhandene Wasserstellen konzentrieren. Auch als Selbstfahrer sollte das Fahren dann weniger Probleme machen.

In der Regenzeit verwandeln sich Straßen in reinste Matschpisten, was ich in Uganda eindrucksvoll erlebt habe.

Nützliche Links mit Botswana Reisetipps vor der Reise

Natürlich habe ich nicht nur in Reiseführern und Magazinen gelesen, was mich erwartet. Auf folgenden Blogs und Foren habe ich nützliche Tipps und Hinweise für die Reise nach Botswana gefunden:

  • Wonderful Wild – Blog von Gesa, die mittlerweile Rangerin ist und mehrere Monate im südlichen Afrika (und Botswana verbracht hat).
  • Namibia Forum – Hier findest du nicht nur Namibia Fans sondern auch Reisende, die viel Tipps für Botswana als Selbstfahrer haben.
  • Reisezeilen – Beatrice hat unter anderem einen Rundflug übers Okavango-Delta gemacht und war mit einer Reisegruppe unterwegs.

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17 KOMMENTARE

  1. Hi Katrin,
    ich war dieses Jahr zwei Monate in Botswana und einen in Namibia und vor drei Jahren bereits auch schon für drei Monate in Bots. Kenne das Land also mittlerweile ganz gut ;)

    Ein paar Anmerkungen bzw. Hinweise:
    Die Regenzeit geht normalerweise erst ab November los und in den letzten Jahren hat es aufgrund besonderer Trockenheit fast immer erst im Dezember angefangen zu regnen. Im Oktober solltet ihr also vom Regen noch verschont bleiben.
    Wenn du schon mal in Südafrika warst und einen Adapter mit den drei runden Steckern hast, würde ich dir raten, den auch mitzunehmen. Ich hatte öfters Stecker mit dem südafrikanischem System als mit dem englischen (und natürlich am Anfang nur den englischen Adapter mit :P)
    Und ich denke, die Stellplätze in den Nationalparks hast du bereits reserviert oder? Besonders in der Hauptreisezeit hat man ja ansonsten keine Chance mehr auf einen Last Minute Stellplatz ohne Reservierung.

    Falls ihr in Maun übernachten solltet, kann ich euch die Okavango River Lodge sehr ans Herz legen! Da hab ich fast meine ganze Zeit in Maun verbracht und die haben auch einen netten Campingplatz (nicht zu teuer) und vor allem die Lage am Fluss ist sehr schön!
    Zu Lodges allgemein: Ja, sie sind sehr teuer. Manchmal unglaublich teuer. Aber manchmal hat man Glück und bekommt quasi Last Minute Plätze, wenn man ein bisschen flexibel ist. Eine Freundin von mir hat mal Restplätze für das PomPom Camp bekommen, weil die nicht ausgebucht waren. Die haben dann nur etwa die Hälfte bezahlt (immer noch teuer, aber alle mal wert!), und inklusive Flug ins Camp, Mahlzeiten und natürlich Game Drives. Man kann es in Maun auf jeden Fall in den Büros der Lodges probieren!

    Ich war dieses Jahr in drei verschiedenen Camps (alle von Great Plains Conservation) und es war echt der Hammer! Falls dich meine Berichte von da interessieren, hier mal ein Artikel http://last-paradise.com/blog/2016/03/13/zarafa-camp-botswana/

    Auf jeden Fall ganz viel Spaß! Ich bin jetzt schon neidisch!
    Liebe Grüße,
    Carina

  2. Achso und zu Ghanzi:
    Ich kann das Thakadu Camp empfehlen! War zwar dieses Jahr im Kalahari Arms auf dem Campingplatz (ganz nett, nur etwas teurer), aber nur weil das Thakadu renoviert wurde.

    • Oh cook danke für deine Tipps. Stecker für Südafrika packe ich gleich ein! Danke auch für die Ghanzi und Maun Tipps! Das Old Backpacker wollten wir in Maun, aber der Kerl antwortet mal wieder seit Wochen nicht (auch nach mehrmaligem nachhaken)! Den Rest haben wir fix reserviert. Pom Pom war uns dann doch zu teuer (Main Season und kein Rabatt auch nicht für Blogger).

      Hab die Regenjacke jetzt trotzdem mal eingepackt, die wiegt nur ein paar Gramm und hilft ja auch gegen die Kälte am Morgen (ich bin einfach total verfroren :-))

      LG Katrin

  3. Kann sehr die Crocodile Lodge in Maun empfehlen, schöne Bungalows direkt am Fluss. Die haben auch einen Campingplatz…Regenjacke im Oktober in Botswana wirst du nicht brauchen, und Kälte am Morgen hats da auch nicht…Hier gibts noch noch ein paar – wie ich meine nützliche – Tipps für die Camper: https://planetenreiter.de/botswana-camping/.
    Oktober und November sind auch noch Trockenzeit, und da ist es sehr sehr heiss. Der Regen fällt so im März, April…

    • Hallo Dirk,

      waren jetzt im Old Bridge Backpackers. 1 Nacht Camping und eine im Zelt, um Steckdosen zu haben und auch Wäsche zu waschen. Danke für deine Tipps, bin heute (leider) wieder zurück gekommen und werde diesen Artikel die Tage mal aktualisieren. Es war wirklich heiß. Heiß, sandig, staubig und trocken. Ab November ist Regenzeit (man hoffte jetzt schon täglich auf Regen, der leider bitter benötigt wird). Das Delta hat kaum noch Wasser und auch in der Sambesi Region in Namibia ist seit 25 Jahren Tiefstand angesagt. Keine guten Voraussichten…

      Grüße Katrin

  4. Hallo Katrin,

    vorab: Vielen Dank für den super Blog!
    Ich selbst werde Ende November bis Mitte Dezember mit vier Freunden von Johannesburg über Botswana (mit Abstecher zu den Victoria Falls) durch die verschiedenen Nationalparks bis nach Windhoek reisen. Ja ich weiß, die Reisezeit ist nicht optimal, aber wir sind Austauschstudenten in Südafrika und haben erst dann frei ;-)
    Besonders deine Tipps zu den Camps finde ich sehr hilfreich – wir haben noch nicht alle Campsites reserviert und können jeden Hinweis gebrauchen! Falls du die Zeit findest, die Reservierungsadressen hinzuzufügen, wäre das der Jackpot für uns! :-)
    Wir sind sehr gespannt auf die Reise und können es kaum erwarten!

    Viele Grüße aus Stellenbosch,

    Moritz

    P.S. Deine Buchtipps sind einfach super!

    • Hallo Katrin,

      danke für deine tollen Tipps und Erfahrungen.
      Ich reise dieses Jahr im Oktober u.a. auch in die Nationalparks in Botswana (bzw. würde es gerne, wenn ich die Unterkünfte dort gebucht bekomme). Es wäre super, wenn du die Reservierungsadressen der Parks noch einfügen könntest. Es ist wirklich ein kompliziertes System ;)

      Liebe Grüße,

      Rosi

  5. Eine kleine Berichtigungen:
    Die Tse Tse Fliege überträgt kein Malaria. Das fiese Fliegenviech überträgt die Schlafkrankheit.
    Malaria wird von der Anopheles Mücke übertragen.
    Lieben Gruß
    Karsten

  6. jetzt lese ich mich gerade wild durch all deine Afrikaberichte und ich kann es wirklich kaum abwarten. Obwohl ich noch 8 Monate Planungzeit habe bin ich froh dass ich so früh mit dem Planen beginne. All die Hinweise die ich auf all den Blogs lese sind einfach Gold wert! Die Sache mit der Regenzeit verunsichert mich wirklich sehr. Ich lese immer wieder, dass auch das Busreisen zur Regenzeit zunehmend schwierig wird. Uganda, Ruanda werde ich von Anfang September bis Mitte Oktober sein, dann Tanzania (auch hier beginnt die Regenzeit im November was in Tanzania angeblich gar nicht so schlimm sein soll, weil es dann mehr Wasserlöcher gibt und die Safaris sehr spannend sein sollen bei Regen?!? Vielleicht wollte mir auch einfach nur jemand Hoffnung machen. Wie hast du die Regenzeit in Afrika empfunden? Damals als du in Uganda usw. warst?

    • Hallo Liane,

      auch wenn der Kommentar bei Botswana etwas verwirrt (die meisten suchen hier nicht nach Uganda). Zu Tansania kann ich leider nichts sagen außer, dass allgemein zur Regenzeit die Tiere verstreuter sind (und weniger leicht zu finden), eben weil es viel Wasser gibt. Bei Uganda ist die Regenzeit daher kritisch, da sehr viele Straßen teilweise nicht passierbar sind (siehe das Bild hier beim Gorilla Trekking in Uganda). Wenn du nicht so erfahren bist mit einem Allradauto auf Schlammpisten zu fahren, musst du überlegen ob du dir das zutraust.

      Ansonsten empfand ich die Regenzeit nicht schlimm. Das Malariarisiko ist sehr hoch und wir haben daher durchgängig Malarone genommen. Es gab viele Moskitos. Ich mag generell Reisen zu Regenzeiten, auch wenn die Straßen in einem üblen Zustand waren.

      • haha stimmt du hast recht, etwas verwirrend. Aber das liegt daran weil ich langsam echt verwirrt bin und gestern realisiert habe, dass meine schöne Uganda nach Südafrika Route nicht funktioniert wegen der Regenzeit. Dass ich quasi die Qual der Wahl habe ob ich zur Hauptreisezeit durch den Süden reise (Südafrika, Namibia, Botswana), in der Hoffnung über dem Landweg VOR der Regenzeit durch Sambia, Simbabwe, Malawi zu reisen und dann komme ich definitiv in die Regenzeit von Tanzania, Ruanda und Uganda, was zwar das Gorilla Permit billiger macht, aber dafür den Süden umso teurer. Bis gestern sah die Route komplett anders herum aus, aber da bin ich einfach auf keinen grünen Zweig gekommen außer ich hätte gesagt, entweder Ostafrika ODER südliches Afrika, was eigentlich keine Option sein sollte :( Mein Plan ist es Local Busse bzw. Touristenbusse zu nehmen. Bzw. in Hostels vielleicht bei dem Ein oder Anderen mitzufahren. Keine Ahnung wie gut das klappt. Die mit denen ich bisher darüber geschrieben haben – also Frauen die das alleine gemacht haben – meinten das funktioniert sehr gut wenn man jetzt nicht jede Safari und jeden Zipfel sehen möchte. Danke für deine Hinweise und Tipps. :) Irgend eine Lösung werde ich schon finden!

        • Ich würde aus einem Grund nicht mit öffentlichen Bussen fahren: Man kommt nicht in die Nationalparks rein. Vor allem in Uganda und Ruanda (auch Botswana) ziemlich doof, da dies die schönsten Flecken sind für mich. Aber es kommt auch aufs Budget an, das für diese Reiseziele kein geringer Unterschied macht. Regenzeit und nicht als Selbstfahrer? Dann brauchst du dir selbst keine Gedanken zu machen. Wir sind eben immer selbst gefahren. Regenzeit in Botswana und südlichem Afrika ist kein Problem. In Botswana regnet es sowieso wenig nur eben wie überall auch: Malaria und Dengue Risiko erhöht.

  7. Liebe Katrin,
    Tsetsefliegen übertragen keine Malaria, sondern die Schlafkrankheit! Ist ein kleiner aber feiner Unterschied, sowohl was die Erkrankung als auch den Überträger angeht. Sonst gefällt mir Dein sehr gut. Ist wirklich hilfreich.
    Danke Dir

    Anmerkung: Ups, da ist mir ein Tippsfehler passiert. Habs geändert. LG Katrin

  8. Salve,
    ich habe schon zweimal bei African Tracks einen Toyota HiLux Doka mit
    Dachzelt gemietet. Die Campingausstattung war vollständing und die Autos
    technisch einwandfrei.
    Die Kosten lägen 35% unter der Konkurrenz.

    Grüße
    Christoph

    • Diese Autos hatten aber auch nicht die guten Reifen mit viel Profil drauf, sondern „nur“ normale Straßenreifen. Zumindest die die wir gesehen haben. Campingausstattung ist für mich nicht das Wichtigste dabei, das Auto und vor allem die Reifen müssen gut sein. Hab keine Lust im Tiefsand mal nen Reifen wechseln zu müssen ;-) „Lägen“ heißt du weißt es nicht?

  9. Liebe Katrin, vielen Dank für Deine vielen hilfreichen Tipps und Anregungen. Ich reise ebenfalls bald von Namibia nach Botswana. Eine Frage, konnte mir aber (noch) niemand zweifelsfrei beantworten: Bekomme ich die Permits für die Nationalparks aktuell am Gate oder muss ich dafür extra nach Maun bzw. Kasane zum DNWP Office fahren? Ich reise über Ngoma im Norden ein und müsste deshalb einen Umweg nach Kasane einplanen. Ich wäre Dir sehr dankbar für eine Antwort :) Viele Grüße, Sandra

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