4-Tages Trek nach Choquequirao (mit Packliste)

Geheimtipp in Peru - die abgelegene Ruinenstadt der Inkas

4-Tages Trek nach Choquequirao (mit Packliste)

Choquequirao, die abgelegene Ruinenstadt der Inkas liegt 2.987 Metern über dem Meeresspiegel abgelegen in den peruanischen Anden. „Kleine Schwester des Machu Picchu“ wird die verlassene Inka-Stätte auch genannt, dabei ist sie viel größer.

Ein Besuch von Chochquirao ist ein echtes Abenteuer, denn der Ort ist nur zu Fuß erreichbar. Die Wanderung wird als „schwierig“ und Stufe 5 von 5 eingestuft. Die Wege sind steil, steinig-sandig und oft geht man in der glühenden Hitze bergauf. Jeder Schritt wird dann zur Qual. Es fahren keine Züge oder Busse hier her im Gegensatz zum Nachbar Machu Picchu.

Kein Wunder also, dass sich nur wenige Touristen (Tendenz steigend) hier her verirren. Doch völlig zu unrecht, denn beim Anblick der Landschaft dieser Anden-Kulisse bleibt mir immer wieder die Spucke weg. Ich bleibe immer wieder stehen, um die Landschaft anzustarren, zu genießen und soviel wie möglich davon in mein Gedächtnis einzubrennen. Mit der Kamera auf Bildern festhalten – fast unmöglich. Diese Momente und Ausblicke entschädigen für alle Qualen, die ich in diesen vier Tagen durchlebt habe.

Denn ich habe mich auf den 4-Tages-Trek getraut und dank Papaya Tours und einem tollen Guide ein unvergessliches Abenteuer erlebt.

Insgesamt vier Tage und 44 km steile Hänge bergauf und bergab war ich unterwegs, um Choquequirao zu entdecken. Die „Wiege des Goldes“, nennen Peruaner die Stadt in der Quechua-Sprache. Die Stadt diente den Inkas vermutlich als letzte Zuflucht vor den Spaniern, die die Stadt nie entdeckten. Kein Wunder – mindestens 2 Tage benötigt man, um Choquequirao zu erreichen.

„Oh wow ihr geht nach Choquequirao, das ist der mit Abstand schönste aber auch der als schwierigste eingestufte Trek rund um Cusco“ – egal mit wem ich spreche, jeder hat vor dieser Tour den größten Respekt. Auch Guides sind für diese Tour schwer zu finden. Nicht jeder quält sich gerne hier hinauf und denselben Weg wieder zurück. Und ich habe mich entschlossen, genau diese Tour in Angriff zu nehmen. Das Abenteuer klang zu gut als mich vor dem Trip mit einer detaillierten Beschreibung des Weges auseinanderzusetzen. Vielleicht war das auch gut so.

Vier Tage später, frisch geduscht und auf einem weichen Hotelbett liegend weiß ich, wovon alle sprechen. Aber: Ich habe es geschafft – ohne Kollaps, ohne Blase und sonstige Blessuren. Ok, die zahlreichen Moskitostiche zählen nicht, denn die sind normal.

Hier findest du meinen detaillierten Bericht zur 4-tägigen Wanderung zu den Inka Ruinen von Choquequirao

Weiterführende Artikel & Tipps für Peru:

Tag 1 - Das Abenteuer Choquequirao beginnt

Morgens um 5 Uhr werden wir ins unserer Unterkunft in Cusco abgeholt. Die Fahrt nach Cachora ist nichts für Menschen mit Höhenangst oder denen es bei Fahrten durch Serpentinen schlecht wird. Schon hier ist so manch einer einer großen Herausforderung ausgesetzt, noch ehe das richtige Abenteuer beginnt, denn die Straßen winden sich am steilen Abhang.

Nach ca. 4 Stunden Fahrt (2 Stunden auf der Teerstraße und 2 Stunden über eine Schotterpiste) erreichen wir Cachor. Hier kauft unser Koch Domenico frisches Brot, und wir setzen die Fahrt fort. Noch nicht lange gibt es diese „Straße“. Dank ihr sparen wir uns drei Stunden Fußmarsch entlang recht unspektakulärer Landschaft (bzw. entlang der Schotterpiste).

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Unsere Maultiere ehe es losgeht.

Maultiere beladen und los geht die Wanderung

Doch dann sind wir angekommen. Unsere Duffel-Bags (maximal 6 kg sollten diese wiegen), Essen und Zelte werden auf fünf Maultiere gepackt. Dazu begleitet uns ein Pferd, auf welchem im Notfall einer von uns reiten darf („Emergency Horse“). Begleitet werden wir außerdem von Koch Domenico, seinem Gehilfen Benedicto und Guide Henry. Dazu kommt Louis aus Cachora, dem die Maultiere gehören.

Ausblick Choquequirao Trek Peru
Einer der tiefsten Canyons der Welt befindet sich in Choquequirao.

Kurz nach 10 Uhr laufen wir los. Zuerst geht es bergab bis zum Fluß. Über sandige Serpentinen die sich nach unten winden ist der Einstieg recht einfach. „So kann es weitergehen, ist doch gar nicht so schwer“ – denke ich mir dabei.

Wir passieren einen Aussichtspunkt zum Canyon – eine gute Chance zur Sichtung von Kondoren. Bei uns ist die Wolkendecke zu dicht, wir sehen leider keine Vögel.

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Zu Beginn des Choquequirao Trek geht es bergab – am letzten Tag müssen wir diesen Anstieg wieder zurück zum Ausgang.
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Ein Blick zurück, … hier müssen wir am letzten Tag wieder nach oben.

Doch der Wind wirbelt den Sand der vorauslaufenden Person immer wieder auf, so dass schon hier klar wird, dass die Wanderung kein Spaziergang wird.

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Diese Aussichten beim Choquequirao Trek sind einfach wundervoll!
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Guide Henry ist uns immer ein paar Schritte voraus.
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Noch lachen wir. Das war vor der großen Hitze, den Sandflöhen, Moskitos und dem steilen Anstieg!

Nach drei Stunden erreichen wir Chiquisca. Eine gemütliche Campsite, an der wir nur Halt zum Mittagessen machen. Ein kleiner Kiosk verkauft Getränke, Kekse, Bananen und Klopapier. Unser ursprünglicher Plan war, bis zum Fluss zu gehen, um hier das Mittagessen einzunehmen und eventuell ein abkühlendes Bad im Fluss zu nehmen. Doch an der tiefsten Stelle der Wanderung sind in der Mittagshitze zu viele Moskitos und ein Essen somit unmöglich.

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Mittagspause! Guide Henry zeigt den Daumen nach oben und unser Koch ist fleißig am Mittagessen zubereiten!

Gegen halb drei geht es dann weiter hinab zum tiefen Canyon, durch das der Apurimac fließt. Übrigens ist dieser Canyon einer der tiefsten auf der Welt. Nach rund 50 Minuten kommen wir an.
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Das Etappenziel fest vor Augen: Am oberen Bildrand der grüne Fleck ist Camp Santa Rosa. Unser Ziel am 1. Tag.
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Bald sind wir am tiefsten Punkt auf dem Weg nach Choquequirao angelangt, die Brücke haben wir jetzt fest im Blick.

Auf Inkapfaden geht es steil bergauf

Ab jetzt ist Schluß mit munterem aber konzentriertem bergab gehen. Es geht bergauf. Steil bergauf. Die glühend heiße Sonne am späten Nachmittag und der tiefe Sand, der durch den Wind immer wieder aufgewirbelt wird, trägt den Rest dazu bei: Ich bin am Ende.

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Der Anstieg hat es in sich. Die Sonne scheint und es gibt keinen Schatten.

Ein Blick zur anderen Seite zeigt uns ei kleines Stück des Abstiegs. Hier müssen wir am 3. Tag wieder hinauf!

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Die Schritte werden kleiner und immer wieder kommen mir die Worte von Blogger-Freund Steve (Back-packer.org) in den Sinn: „Katrin, der 2. Tag ist der Härteste, es geht einfach nur bergauf und nach jeder Kurve denkst du: Das kann doch nicht mehr weit sein – aber das Ziel kommt nicht näher“. Seine Tour startete am Fluss und somit bestand der 2. Tag aus purem Aufstieg. Ich bin froh, dass wir einen Teil davon schon an Tag 1 hinter uns bringen. Unser Ziel heißt Camp Santa Rosa (1).

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Hier habe ich die Pfade eingezeichnet. Ohne Markierung waren diese kaum zu erkennen. Zu weit enfernt und kein Zoom-Objektiv dabei.

Jeder geht für sich in seinem Tempo. Ich bin froh über Wanderstöcke, die ich zum ersten Mal auf einer Reise dabei habe. Ich stemme mich mit letzter Kraft über die Überreste hoher Stufen alter Inka-Treppen. Mein Wasser ist irgendwann alle, denn durch den vom Wind aufgewirbelten Staub ist meine Kehle ausgetrocknet und ich trinke mehr als normal.

Als wir nach zwei Stunden im ersten Camp Santa Rosa ankommen, bin ich überglücklich. Für fünf Sol wartet eine eiskalte Dusche auf mich. Doch um den Schweiß und Staub abzuwaschen ist mir das egal. Danach wartet ein großartiges Essen auf uns, für das ich mich aufgrund Erschöpfung gerade noch so wach halten kann.

Gegen 20.30 Uhr sinke ich in einen tiefen Schlaf. Gegen Morgen beginnt es stark zu regnen und ich wache immer wieder auf.

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Tag 2 - Steil bergauf bis nach Choquequirao

Die Ruinenstadt Choquequirao erklimmen wir heute an Tag 2. Gegen 4.30 Uhr klopft es an unser Zelt „¡Buenos dias!, Coca Té?“ – Na klar, das warme Getränk macht uns wach. Schnell anziehen, packen und um 5 Uhr frühstücken. Mit dem ersten Tageslicht gegen 5:47 Uhr gehen wir los.

Es nieselt, als wir den Aufstieg fortsetzen. Im Camp selbst herrscht noch Ruhe. Es scheint, als wären wir die einzigen Early Birds. Dabei zählt hier jede Minute, die man der eventuell aufgehenden und dann gnadenlos scheinenden Sonne entgehen kann.

Gegen 8 Uhr legen wir eine kurze Pause ein und essen unseren Snack, den uns die Köche gepackt haben: Banane, Sandwich, Schokoriegel und Pfirsichsaft. Danach gehen wir schweigend weiter. Jeder im eigenen Tempo.

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Am Morgen des 2. Tages erleichtert uns dichter Nebel und leichter Nieselregen den Aufstieg.

Ein scheinbar niemals endender Weg hinauf, das Ziel immer vor Augen – nur langsam näher kommend. Eine Serpentine nach der anderen.

choquequirao-tag-2-nebel

Plötzlich – und ungefähr eine Stunde vom nächsten Camp entfernt – legt Guide Henry eine Pause ein und grinst: „Ihr habt das Schlimmste geschafft. Ab jetzt geht es nur noch eben bis zum Camp und Choquequirao liegt nur 50 Meter Höher als unser jetziger Standort.“ Wir schauen uns ungläubig an und sind erleichtert.

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Marampata ist erreicht und somit sind es nur noch 50 Höhenmeter Unterschied bis Choquequirao

Es ist 8:43 Uhr (ja, ich habe mir wirklich alle Uhrzeiten im Detail notiert), als wir Marampata erreichen. Im kleinen Bergdorf machen viele Rast und schlagen ihr Camp auf. Der einzige „Ort“ vor Choquequirao, der auch Zimmer anbietet. Wir legen eine weitere 10-minütige Pause ein. Wir liegen gut in der Zeit und wollen nicht hetzen.

30 Minuten später erreichen wir Sunchupata, der Eingang zum Nationalpark. Wir schreiben uns ein und Henry bezahlt die Tickets (60 PEN pro Person, bei unserer Tour bereits inklusive). Bereits 20 Minuten später erscheint unser Koch mit Gehilfe und Maultieren. Nach einer kurzen Beratschlagung wird besprochen, dass wir bis zur Campsite weitergehen, dort zu Mittag essen und nach einer Pause am Nachmittag weiter nach Choquequirao gehen.

Der Weg zur Campsite zieht sich dann für uns ins unendliche. Als wären die letzten Stunden nichts gewesen gehen wir beschwingt und leichtfüßig, gut gelaunt. Je weiter wir gehen und je mehr An- und Abstiege folgen, desto ungeduldiger werden wir. Hatte Henry nicht gesagt, „Choque“ wäre nur noch 50 Meter höher? Von den folgenden Auf – und Abstiegen die nicht weniger steil (aber kürzer) sind, hatte er nichts verraten.

Das erste was wir sehen, sind Inka-Terrassen weit unten am steilen Abhang in Choquequirao:

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Doch irgendwann erreichen wir dann doch unser Zwischenziel. Es ist 10.45 Uhr und wir haben genügend Zeit – sogar für einen Mittagsschlaf den wir nach dem Essen einlegen.

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Nach Choquequirao selbst brauchen wir ab hier nur noch 35 Minuten. Unsere beiden Köche kommen mit uns, als wir die letzten Meter nach oben antreten. Choquequirao ist für jeden besonders und als eine der wichtigsten Stätten in Peru möchte Hilfskoch zum 1. Mal diesen Ort besuchen.

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Plötzlich lichtet sich der Nebel und wir haben freie Sicht auf den Weg ab Marampata. Immer wieder bewundern wir selbst die Strecke die wir pro Tag zurücklegen:

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Auch unser Camp (heller Fleck links) scheint in weiter Ferne:

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Auch unser Camp (heller Fleck links) scheint in weiter Ferne!

Schon auf dem Pfad zum Hauptplatz kommen wir immer wieder an alten Mauern vorbei, die vom Nebelwald überwuchert sind. Schade, dass nicht mehr von Choquequirao freigelegt wurde. das Areal wäre riesengroß:

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Verborgene Mauern in Choquequirao

Ankunft auf 3.085 m Höhe!

Als wir auf 3.085 m Höhe ankommen bin ich ergriffen. Die sagenumwobene Stadt liegt vor uns, immer wieder verborgen von Nebelschwaden. Immer wieder lichten sich für kurze Augenblicke die Wolken und geben uns den Blick auf die Anlage frei. Fast vier Stunden verbringen wir auf der weitläufigen Anlage und meistern weitere steile An- und Abstiege durch Indiana Jones-mäßige Pfade im Nebelwald.

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Am höchsten Punkt Choquequiraos müssen wir Geduld haben, bis sich die Wolken verziehen.

Lama Terrassen in Choquequirao

Am beeindruckendsten sind die „Lama-Terrassen“, deren Ausmaß erst dank Luftaufnahmen meiner Drohne richtig sichtbar werden. Diese Terrassen selbst erreicht man wiederum über einen Pfad durch den Nebelwald in ca. einer Stunde bergab. Natürlich geht es auf dem Rückweg wieder steil bergauf. Aber daran habe ich mich schon fast gewöhnt.

Steile Lama Terrassen Choquequirao

Übrigens: Schaue unbedingt immer wieder nach oben, wenn der Himmel nicht von Wolken verdeckt wird. Hier habe ich einen Condor gesichtet. Daher unbedingt immer ein Fernglas dabei haben (mein Tipps für ein Fernglas findest du weiter unten in der Packliste).

Lama Terrassen Choquequirao Luftaufnahme
Die Lama-Terrassen erstrecken sich fast komplett über den Hang in Choquequirao
Choquequirao Lama Terrassen DJI
Die Ausmaße der Lama Terrassen sind selber mit der Drohne fast nicht auf ein Bild zu bekommen!
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Die Aussicht an den Lama Terrassen ins Tal und den Canyon sind der Wahnsinn

Unglaublich, welche Anstrengungen das Volk auf sich genommen hat, um all die Steine hier über die Steilhänge hinauf zu schleppen. Kein Wunder wurde Choquequriao von den Spaniern nicht eingenommen. Wer ist so bescheuert, und nimmt diese Qual auf sich – frage ich mich mehrfach.

Im Gegensatz zum Touristenmagnet Machu Picchu wurde Choquequirao bislang nur zu 30 % freigelegt. Man vermutet, dass hier eine weitaus größere Stadt verborgen liegt. Wer über die Anlage geht, kann das Ausmaß erahnen. Zu weit liegen die ausgegrabenen Terrassen mit Lamas, Häuser und steilen Terrassen voneinander entfernt.

Choquequirao Peru Luftaufnahme
Auch per Luftaufnahme sieht man nur einen Bruchteil Choquequiraos. So groß ist die ehemalige Inka-Stätte

Choquequirao haben wir übrigens fast für uns alleine. Nur eine Hand voll anderer Touristen ist auf der Anlage unterwegs. Die vom Nebel umhüllten Ruinen tauchen immer wieder schemenhaft auf, um dann wieder zu verschwinden. Guide Henry hat schon zu Anfang gesagt „Choquequirao ist meine liebste Tour, aber ich mache sie sehr selten, da die Anstrengung viel größer ist als beim Inka Trail zum Machu Picchu“. Doch er liebt diesen Ort und den Weg dahin. Spätesten jetzt weiß ich warum.

Kurz vor 18 Uhr sind wir wieder am Hauptplatz angekommen und bereit, Choquequirao zu verlassen. Rund eine Stunde dauert die Wanderung zurück zum Zeltplatz. Diesmal gehen wir einen anderen Weg durch den Nebelwald, vorbei an Inkaterrassen.

Nach einer noch kälteren Dusche als am Tag davor und einem – wie immer – köstlichen Abendessen sinken wir glücklich und erschöpft in den Schlafsack.
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Tag 3 - Jeder Schritt schmerzt

Ab heute treten wir den Rückweg an. Wir kennen den Weg und wissen, was auf uns zukommt. Wecken ist wie auch zuvor um 4.30 Uhr, Frühstück um 5 Uhr und 5.43 Uhr mit dem ersten Tageslicht Start zur Wanderung bergab. Am dritten Tag schmerzt jeder Schritt. Es regnet und nur langsam lichtet sich der Nebel.

Fast drei Stunden später erreichen wir Camp Santa Rosa, in welchem wir am 1. Tag gecampt hatten. Wir frühstücken unsere Snacks und die Knie freuen sich kurze Zeit über eine Entlastung.

Gegen 10.14 Uhr erreichen wir das Tal und die Brücke mit bangem Blick nach oben. Die Sonne scheint mittlerweile erbarmungslos und ich trage Moskitospray auf, halte mein Baseball-Cap unters eiskalte Wasser um den Kopf abzukühlen und mache die Beine meiner Zip-Hose ab. Es ist viel zu heiß. Punkt 12 Uhr, rund 2 Stunden später erreichen wir unser Platz für die Mittagspause, Coca Masa. Es ist heiß wie im Glutofen. Die Kehle ist trocken, der Kopf glüht. Wir legen eine Pause bis 14.30 Uhr ein, denn bei dieser Mittagshitze macht es keinen Sinn, den Weg fortzuführen. Bis Camp Abra Capuliyoc sind es nur noch weitere 1,5 Stunden und wir liegen sehr gut in der Zeit.

Ander Anbieter schlagen hier schon ihre Zelte auf. Doch was soll man mitten im Nichts mit dem halben Nachmittag anfangen frage ich mich und bin froh, dass wir weiter gehen.

Am Abend gibt’s die nächste Dusche. Wie immer eiskalt, der Duschkopf besteht diesmal aus einer Fantaflasche und herausgeschnittenen Löchern als Brause. Es gleicht eher einer Katzenwäsche, denn die Moskitos umschwirren uns. Wir genießen den Sonnenuntergang genauso wie den unglaublich klaren Sternenhimmel mit der Milchstraße über uns – sichtbar mit bloßem Auge. Saturn und Jupiter leuchten sowie zahlreiche anderen Sternbilder. Wir sind so k.o. dass wir sogar vergessen, davon Bilder zu machen.

Nicht zu vergessen, dass das Essen wieder fantastisch war. Es gab sogar einen Kuchen! Wie sie das nur mit Gasfeld hinbekommen haben, wollten sie uns nicht verraten…

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Der Ausblick aus dem Zelt am letzten Abend ist grandios!

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Tag 4 - Im Nebel zurück zum Start

Am letzten Tag werden wir wie jeden Morgen um 4.30 Uhr mit einer heißen Tasse Coca-Tee am Zelt geweckt. Schon vor 7 Uhr wandern wir los. Vor dem Aufgehen der Sonne wollen wir das Ziel erreichen. Der Tag ist nebelig. Wir sehen weder unseren Ausgangspunkt noch das Ziel, immer nur wenige Meter vor und hinter uns.

Es ist so schade, denn die Natur hier ist einfach wundervoll und lenkt von der Anstrengung ab. Auch einen Aussichtspunkt für Vögel – speziell Kondore – ist vom Nebel verdeckt (Bilder der Strecke ohne Nebel seht ihr an Tag 1 und 2 weiter oben).

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Coca-Tee morgens um 4.30 Uhr macht müde Katrins munter!

Es riecht nach Rauch, denn kürzlich gab es einen großflächigen Waldbrand. Plötzlich hören wir Rufe. Ein Erdrutsch irgendwo vor uns. Einheimische Jugendliche scheint dies zu erheitern. Die davon ausgehende Gefahr erkennen sie nicht. Wir steigen über den Geröllhaufen und sind froh, dass nichts passiert ist.

Viel zu viele gehen hier mit Kopfhörern und lauter Musik auf den Ohren – eine kleine Gesteinslawine würden sie somit nicht hören. Die am Wegesrand stehenden Kreuze von Todesopfern sollten einen eigentlich davor warnen.

Als wir um 8.28 Uhr den Ausgangspunkt des Choquequirao Treks erreichen, habe ich Tränen in den Augen. Ich kann es nicht glauben, dass ich wirklich den Weg nach Choquequirao gegangen bin und die Ruinenstadt besucht habe.

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Kristina, Guide Henry und ich sind glücklich, als wir am Ausgangspunkt ankommen.
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Auch unsere Köche sind happy im Ziel!
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Fazit Choquequirao Trek

Der Choquequirao-Trek ist eine ziemlich anspruchsvolle Wanderung zu einer der wichtigsten archäologischen Stätten in Peru. Ein toller Trek und unvergessliches Abenteuer, das ich jedem Peru-Besucher ans Herz legen möchte – möge der Weg dahin noch so anstrengend sein! Ich habe die Abgeschiedenheit und die Unzugänglichkeit der Ruinen in Choquequirao genossen. Denn unterwegs und auch an der Stätte trifft man kaum andere Wanderer.

Ich kann das Glücksgefühl nicht beschreiben, als wir an Tag 2 in Choquequirao standen und auch nicht, als wir im „Ziel“ – also Ausgangspunkt – nach vier Tagen angekommen sind. Ich hatte Tränen in den Augen und war stolz auf mich selbst. Dass ich solch eine Herausforderung schaffe, ist vermutlich dem puren Willen zu verdanken.

Hätten nicht Maultiere unser Gepäck tragen und hätte ich nicht nur das Wichtigste im Rucksack auf dem Rücken, ich wäre vermutlich umgekehrt. Hätten nicht oben die Ruinen von Choquequirao darauf gewartet, von mir erkundet zu werden, ebenfalls.

Doch bei jeder Pause wartete ein köstliches Essen auf uns. Es ist unglaublich, was unser Koch Domenico dreimal am Tag gezaubert hat. Unsere Augen und das Erstaunen wurden von Mahlzeit zu Mahlzeit größer. Egal was wir aufgetischt bekommen, es war göttlich. Von Popcorn über Ceviche bis zu Lomo Saltado und am letzten Abend sogar ein Kuchen! Einfach großartig! Dieses Essen entschädigt Tag für Tag für die Anstrengungen die wir auf uns genommen, um Choquequirao zu erkunden.

Vielen Dank an Papaya Tours und Visit Peru die mich eingeladen haben, diesen Trek zu unternehmen. Ich kann jedem empfehlen, die Tour über Papaya-Tours zu buchen. Der Guide und Koch waren genial, die geliehenen Schlafsäcke und unser Zelt auch von super Qualität.

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Weitere Tipps & Infos zum Choquequirao Trek

Campsites und welche Strecke man an einem Tag zurücklegt

Da wir uns genau das vor der Wanderung gefragt haben, habe ich hier die Karte eingescannt, die wir von unserem Anbieter bekommen haben. Ich kann immer wieder betonen, dass die Aufteilung perfekt war. Denn an Tag 2 mussten  die meisten anderen Gruppen den kompletten Anstieg nach Choquequirao machen, wir haben einen Teil davon schon an Tag 1 hinter uns gebracht.

Hier habe ich unsere Karte eingescannt und markiert, welche Strecke wir an welchem Tag auf dem Choquequirao Trek gewandert sind:

Choquequirao Trek Karte

Auf eigene Faust oder mit Anbieter?

Ganz ehrlich? Die Frage stellte sich für mich nicht. Ich habe weder Lust, mit hochrotem Kopf (so wie die meisten der Backpacker, die mit überladenem Rucksack und kurz vor einem Kollaps stehend uns entgegen kamen) und völlig überanstrengt nach oben zu gehen, noch die ganzen Gegenstände (wir reden hier nicht nur vom Zelt sondern auch von Essen, Wasser, …) nach oben zu schleppen. Von „Genuss“ kann dann keine Rede mehr sein.

Natürlich gibt es Minimalisten, die es auch mit einem klitzekleinen Rucksack, Zelt und sonstigem nach oben schaffen – ich zähle mich nicht dazu. Daher haben wir die Tour mit einem Anbieter, Maultieren, Guide und Köchen gebucht.

Der Vorteil darin ist nicht nur das gute Essen, ein Zelt mit warmem Schlafsack sondern auch, dass ein Guide dir Informationen und Geschichten zur Entstehung und der Natur (Pflanzen und Tiere) liefern kann, die du vielleicht sonst nicht erhältst.

Für den Trek selbst gibt es mehrere Anbieter in Cusco. Ich fühlte mich ziemlich überrannt, da uns jeder – wie auf einem Bazar – in seinen Laden ziehen wollte. Daher war ich froh, schon vor der Reise den Baustein für die 4 Tage Choquequirao-Trek bei Papaya Tours gebucht zu haben (Link zur Tour).

Ja, das ist teurer, brachte aber für uns viele Vorteile mit:

  • Ausgezeichneter und kundiger Guide mit einem sehr ausführlichen Briefing (wir hatten bei einem anderen Trek weniger gute Erfahrungen gemacht und wissen daher, wie wichtig das ist.
  • Super Ausrüstung (fast neues Zelt, Schlafsäcke und Isomatten).
  • Keine überladenen Maultiere (auch das ist nicht selbstverständlich).
  • Optimale Aufteilung der Tages-Etappen – im Vergleich zu anderen Anbietern die gleichzeitig mit uns unterwegs waren.
  • Tourguide der Englisch und auch Quechua spricht. Oft sprechen die Locals kein Spanisch, eine Verständigung ist dann recht schwer.

Schwierigkeit und Dauer

Die Wanderung dauert 4 Tage. Manche Anbieter bieten den Trek auch in 5 Tagen an. Du hast außerdem die Option, weitere 7 -11 Tage bis zum Machu Picchu zu gehen. Der Trek wird als „Schwierig“ eingestuft und als anspruchsvollster Rund um Cusco betitelt (wobei ich denke, dass der Ausangate-Trek durch seine Höhe mindestens genauso oder sogar anspruchsvoller ist – ohne diesen gegangen zu sein).

Übernachtet wird in Zelten, Unterkünfte gäbe es direkt vor Choquequirao in Marampata (Tag 2), ansonsten sind mir keine bekannt.

Beste Reisezeit und Klima für Choquequirao-Trek

Durch die Lage im Apurímac-Tal herrscht hier ganzjährig ein tropisches Klima. Die Nächte können kühl und feucht sein, die Tage sehr heiß. Sobald die Sonne durch die Wolkendecke bricht, wir es verdammt heiß und anstrengend. Der größte Teil des Pfads bietet keinen Schutz vor der Sonne. Moskitos und Sandfliegen machen die Wanderung dann auch unangenehm.

Am besten sind die Monate Mai – September, wenn in Peru Trockenzeit herrscht. zur Regenzeit kannst du die Wege gehen, aber heftige Regen verursachen oft Erdrutsche, die sehr gefährlich enden können (es stehen direkt am Anfang einige Kreuze, die diesen Todesopfern zum Verhängnis wurden). Daher bat unser Guide uns, unbedingt davor abzuraten. Die staubigen Pfade werden dann auch matschig und vor allem rutschig. Dadurch dass sie steil sind und an tiefen Abhängen liegen, kann dies auch zu schlimmen Unfällen führen.

Ich empfand den September als optimal, denn die Nächte sind wärmer als im Juli oder August und morgens nieselt es oft, so dass man der glühend heißen Sonne ein paar Stunden entgehen kann. Empfand ich ausnahmsweise sehr angenehm.

Alle Infos zur besten Reisezeit für Peru findest du hier

Ist eine Akklimatisierung nötig?

Die Wanderung reicht bis auf 3.100 m Höhe und ist somit niedriger als Cusco gelegen. Ich rate dir, mindestens zwei Tage in Cusco zu bleiben, ehe du dich zum Trek aufmachst. Dann kann sich dein Körper an die Höhe gewöhnen.

Packliste für Choquequirao Trek

Hier habe ich meine Packliste für die 4 Tage andauernde Wanderung aufgelistet. Falls du die Tour auf eigene Faust unternehmen möchtest, kommen natürlich Zelt, Schlafsack und Isomatte sowie Essen, Wasser und Kochutensilien dazu. Wir haben wie oben geschrieben die Tour gebucht und mussten uns somit nur um Kleidung und Technik (Kamera) kümmern.

Meine Gepäckstücke bestanden aus einem Duffel-Bag (von Patagonia weil wasserdicht*) und einem Daypack-Rucksack (Deuter Trans Alpine mit 28 Liter und Regenschutz*). Fotografin Kristina hatte ein Duffel-Bag von The North Face* und sich einen Rucksack in einem der Outdoor-Shops in Cusco gekauft.

Ich hatte vor der Reise beide Duffel-Bags verglichen und mich für das etwas größere Duffel von Patagonia* entschieden. Man kann es komplett abwaschen, es ist absolut wasserdicht und auch staub-resistent. Ob das Duffel-Bag von The Norh Face richtig wasserdicht wäre, wissen wir nicht. Es hat dafür ein kleineres Packmaß.

Kleidung für 4 Tage im Zwiebelprinzip:

Sonstiges Equipment:

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Weiterführende Artikel & Tipps für Peru:

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Sämtliche Bilder (fast alle ;-) ) dieser Reise sind von Kristina Hader, einer befreundeten Fotografin, die mich nach Peru begleitet hat. 

Beim Trek nach Choquequirao wurde ich von Papaya Tours und Prom Peru eingeladen. Vielen Dank dazu – meine Erfahrungen und Meinung sind trotzdem meine eigenen.

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10 Kommentare

  • Cooler Artikel… Allerdings finde ich es echt schade, dass so untouristische Juwelen so öffentlich promotet werden und demnächst genauso voll und teuer werden wie z.B. der Inca-Trail.. Außerdem sind 650 € für diesen 4 Tages-Trip viel zu teuer, wenn man es selbst bezahlen muss und keinen Zweiwöchigen Urlaub macht, sondern mehrere Monate unterwegs ist. Man kann ohne Probleme bei einheimischen Guides vor Ort eine solche, viel günstigere Tour buchen. Dann kommt das Geld auch bei den Locals an und nicht bei irgendwelchen Agenturen. Einen Esel kann man – nicht wie Du es schreibst – dazu buchen, der einem das Gepäck trägt. ;) Nur so zur Information… Vg Patricia

    • Danke für deine Meinung und Nachricht!

      Meine Meinung zum „Juwel“ und der Promotion wie du es nennst: Es werden NIE die Massen kommen (im Gegensatz zum Machu Picchu), solange es keine Seilbahn gibt (und hoffentlich auch nie kommen wird). Vielleicht bist du jemand der gut Spanisch spricht und auf eigene Faust loszieht. Ich bekomme hier sehr oft Fragen nach Englisch-sprechenden Guides. Man bucht gerne bei einem Deutsch sprechenden Anbieter.

      Die Agentur die den Trek durchführt ist trotzdem lokal vor Ort in Cusco. Der Guide hat eine Ausbildung dafür und das ist dann auch gewährleistet. Er kann mir viel mehr über Flora, Fauna, Geschichte und Locals erzählen als ein Guide ohne Ausbildung. Das Geld geht in die Communities, da ALLE (Guide, Köche, Horsemen) aus der Umgebung und den Gemeinden stammen. Auch die Campsites betreiben Locals und werden von mir oder der Agentur direkt bezahlt (z.b. für ne Dusche, Wasser, …). Es wäre doch viel schlimmer, wenn die Anbieter eigene Campsites hätten oder?

      Jeder darf und soll buchen was er möchte und seinem Budget entspricht. Ich bin kein Low-Budget Backpacker und war es auch nie (Dorms habe ich immer gemieden und Tipps dafür findet man hier generell nicht auf meinem Blog).

      LG Katrin

    • Hallo Theresa,

      nein deinen Artikel kannte ich nicht. Warum? Wegen der „kleinen Schwester“? Ist doch ein überall verwendeter Ausdruck ;-) Du meinst die große Brücke? Meines Wissens gibts die schon ne ganze Weile, die war wohl nur kaputt für ne ganze Zeit (laut nem Freund). Müsste mal nachschauen da ich mir das sicher aufgeschrieben hatte, da ich vor der Reise nicht sicher war, ob die Brücke schon wieder offen ist. LG Katrin

  • Hallo Katrin, ja, deswegen. :-) Wie ich den Bericht damals geschrieben habe, gab es meiner Erinnerung nach kaum einen Artikel auf Deutsch. Aber vielleicht täusch ich mich, ist ja schon eine Zeit lang her. Haha, wenn es jetzt eine große Brücke gibt, muss ich das unbedingt updaten. Bei mir (2013) gab es nur eine Seilgondel für höchstens 2 Personen und sie haben davon geredet, dass sie so gern eine Brücke hätten… :-D
    Danke für die Info!

    • Ah ok gut zu wissen! Ja genau diese Gondel gibts noch, ist aber aktuell nicht mehr in Benutzung. Die Brücke war aber zwischendurch defekt und man konnte wohl keine Esel mieten. Darum waren wir froh, dass sie wieder begehbar war. Ich habe glaube sogar das Schild fotografiert, muss mal suchen ob da eine Jahreszahl drauf steht.

  • Vielen Dank für den Bericht. :) Ich plane auch gerade meine Peru Reise (klappt wohl doch nach ein paar Diskussionen mit den Arbeitskollegen) und überlege ob ich die Treks vorher oder vor Ort buchen sollte.
    Wie sind da deine Erfahrungen? Ich möchte gerne den Salkantay und den Choquequirao machen.

    • Ich würde Treks bei begrenzter Zeit immer im voraus buchen. Es kommt allerdings auch immer darauf an, wann du reist. Ich fand Papaya Tours ein toller Anbieter und konnte auf Deutsch im Vorfeld kommunizieren. Vor Ort der Guide war auch super und hat uns toll gebrieft. Ich hatte den Vergleich, da ich danach den Lares Trek gemacht habe. LG Katrin

  • Ich habe von Papaya Tours ein Angebot für 700€ für den Trek. Ich hoffe da finden sich noch ein paar andere Reisende. Andere Anbieter sind aber auch nicht wirklich billiger. Ich würde dann gerne, nach ein para Tagen Pause in Cusco, auch noch den Salkantay Trek nach MP machen. Nora die den Reiseführer rausgebracht hat empfiehlt einen Anbieter. Bei dem kostet der Trek nur 280 Dollar anstatt um die 500 wie bei anderen.

    Welchen Anbieter hattet ihr denn für den Lares Trek bei dem ihr schlechte Erfahrungen hattet?

    Ich muss dir ein großes Lob für deine Seite aussprechen. Du bringst einen auf sehr viele sehr teure Ideen. ;)
    Dieses Jahr werde ich auch einige once in a Lifetime Ausflüge unternehmen. Gerade die ganzen Flüge von denen du schreibst reizen mich sehr. Du hast mich auch auf den Geschmack für Australien gebraucht. Ist geplant für Anfang 2019. :) Auch wenn 23 Stunden Flug schon heftig sind.

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Katrin Lehr in Australien

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