Berlin Falls an der Panorama Route.
Blyde River Canyon Aussicht
Lisbon Falls an der Panorama Route.
Bourke
Worlds End Upper Viewpoint Blyde River Canyon

Tipps für 1 - 2 Tage Roadtrip auf einer der schönsten Straßen Südafrikas

Highlights entlang der Panorama Route in Südafrika

Die Panorama Route in den Ausläufern der Drakensberge im Osten Südafrikas ist besonders bekannt für seine schönen Aussichten. Highlights sind der Blyde River Canyon mit den markanten Three Rondavels, die Aussicht am God's Window, die ausgewaschene Felsformationen der Bourke's Luck Potholes und diverse Wasserfälle.

In der Provinz Mpumalanga liegt das Highveld mit Höhen über 2000 m. Die wunderschönen Aussichten auf das tiefer gelegene Lowveld am Rand des Krüger Nationalparks entstehen durch die Drakensberg-Schichtstufe: Das Gestein fällt ab und liegt auf nur 300 – 600 m Höhe liegt. Durch diesen Stufe hat das Wasser über Millionen Jahre eine für Südafrika einzigartige Landschaft geformt. Entlang dieser führt dich die Panorama Route.

Hier habe ich alles zusammengefasst, was du für die Panoramaroute in Südafrika wissen musst!

Warum die Panorama Route besuchen?

Die meisten Touristen fahren direkt vom Flughafen O. R. Tambo in Johannesburg Richtung Krüger Nationalpark. Die meisten Flüge aus Europa laden am Morgen. Nach einem Nachtflug mit wenig Schlaf rate ich dir zum Ankommen und Akklimatisieren zu einem Aufenthalt von zwei Tagen in Johannesburg mit Soweto (Tipps folgen). Danach seid ihr bereit für eine der schönsten Straßen Afrikas. Fahrt nicht direkt in den Krüger Nationalpark weiter (auch wenn dieser ein weiteres Highlight in Südafrika ist).

Ideale Ausgangspunkte für die Panorama Route sind entweder Graskop (1. Besuch), Hazyview oder der Blyde River Canyon (Blyde River Canyon Resort, 2. Besuch) im Norden. Je nachdem wohin es dich als nächstes verschlägt eignet sich der eine oder andere Ort besser als Startpunkt.

Beim ersten Besuch hatten wir viel Pech mit dem Wetter: Nebel, Sicht unter 5 Meter und wenig Aussichten. Vom Blyde River Canyon als auch dem God’s Window konnten wir nur erahnen, wie die Aussichten sein würden. Darum war ich jetzt nochmals in dieser wunderschönen Region unterwegs und konnte endlich mehr davon sehen.

Blyde River Canyon Südafrika

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Wie lange für die Panorama Route einplanen?

Wenn du unbedingt alle Aussichtspunkte und Highlights ansehen möchtest, solltest du mindestens zwei Tage hier verweilen, denn bei nur einem Tag Aufenthalt kann dir das Wetter (vor allem der Nebel) schnell einen Strich durch die Rechnung machen. Ich selbst war einmal für eine Nacht (einen Tag inklusive Anreise aus Sabi Sabi), beim 2. Besuch für zwei Nächte (und somit einen kompletten Tag) auf dieser Route unterwegs.

Die Panorama Route könnt ihr mit einem Mietwagen abfahren. Nur an wenigen Stellen gibt es (teilweise sehr tiefe) Schlaglöcher. Vor allem entlang der R36 (kürzeste Route ab Johannesburg zum Blyde River Canyon, aber nicht die schönste Strecke), die gerade aber komplett erneuert wird.

Die Hauptaussichtspunkte liegen alle entlang der R532. Angefangen über den Long Tom Pass bis Sabie, alternativ über den Robber’s Pass und dem Goldgräberstädtchen Pilgrim’s Rest über Graskop bis hoch zum Blyde River Canyon (oder umgekehrt). Die meisten Aussichtspunkte kosten ein wenig Geld, öffnen um 7 Uhr morgens und schließen gegen 17 Uhr zum Sonnenuntergang.

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Highlights und sehenswerte Orte entlang der Panorama Route

Hier findest du alle Aussichtspunkt und Sehenswürdigkeiten entlang der Panorama Route, die ich besucht habe. Wir haben weder beim ersten noch zweiten Besuch überall angehalten, da das Wetter nicht mitmachte oder der Tag dann vorbei war. Ich denke, man muss nicht an jedem Aussichtspunkt (oder Wasserfall) anhalten. Das bleibt aber generell jedem selbst überlassen.

Hier kommt die Auflistung der von uns besuchten Orte mit Öffnungszeiten und aktuellen Eintrittspreisen (Stand März 2018).

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Blyde River Canyon und die Three Rondavels

Der Blyde River Canyon ist der drittgrößte Canyon und grünste Canyon der Welt. Für mich der schönste und eindrucksvollste Stop entlang der Panorama Route. Die Aussichtspunkte auf die Three Rondavels, Blyde Poort Damm mit dem Canyon sind – wenn kein Nebel vorhanden ist – gigantisch schön. Insgesamt gibt es vier Lookouts – zwei im Blyde River A Forever Resort und zwei außerhalb.

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Lookout im A Forever Resort

Da wir im Blyde River A Forever Resort nächtigen bieten sich für kostenlose Aussichtspunkte auf dem Areal an, ohne das Gelände frühzeitig verlassen zu müssen.  (Achtung: Drohnen verboten. Allerdings nur auf dem Gebiet des Resorts, an den anderen Punkten des Canyons sind Drohnen (noch) erlaubt).

Der Lookout ist schön und auf der Karte des Resorts (erhält man am Eingang – ich weiß allerdings nicht, ob man diese nur als Übernachtungsgast erhält. Wir haben hier zwei Nächte geschlafen) als World’s End Upper Viewpoint und Upper Lookout A eingezeichnet.

Der zweite Viewpoint „Lower Viewpoint B“ liegt wie der Name sagt niedriger. Die Aussicht hier wird meist von Ästen versperrt.

Worlds End Upper Viewpoint Blyde River Canyon
Sonnenuntergang am Upper Lookout am Blyde River A Forever Resort.
Sonnenuntergang Worlds End Viewpoint
Kurz vor dem einsetzenden Regen und vor dem Sonnenuntergang am Upper View Point zum Blyde River Canyon

Folgende Wanderungen könnt ihr gegen einen geringen Aufpreis unternehmen:

Dafür starten hier die Walking Trails „Guinea Fowl Trail (ca. 3 Stunden) und Loerie Trail (ca. 35 Stunden). Hätten wir generell Zeit für eine Wanderung gehabt und es hätte nich geregnet, wir hätten den ca. fünf Kilometer langen Leopard Trail (ca. 4 Stunden) unternommen. Dieser startet an Viewpoint A.

Hier könnt ihr die Beschreibung zu den Hiking Trails ansehen (PDF Download), die wir bekommen haben. Die Angaben zur Dauer variieren leider auf der Beschreibung und dem Plan.

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World's End Lookout

Weitere ca. 6 km weiter befindet sich der offizielle Ausblick auf das World’s End. Vom Parkplatz sind es wenige Meter zu den Viewpoints. Automatisch steuert (fast) jeder Tourist geradeaus auf die Aussicht zu.

Die schönere Aussicht (weil das Blickfeld weiter und schöner ist in unseren Augen) hat man vom Aussichtspunkt links. Wenn ihr wie wir recht früh am Morgen dran seid, entgeht ihr den Bussen mit Touristen. Denn diese starten meist in Graskop.

Das gesamte Areal ist übrigens mit einem Zaun abgesperrt, da die Abbruchkante hier recht steil abfällt. Vom linken Ausblick habt ihr meiner Ansicht nach den besten Blick auf die Three Rondavels, den Blyde River und Stausee.

Eintritt zum World’s End Lookout: 50 Rand pro Person.

World's End Blyde River Canyon Panorama Route
Ausblick am World’s End auf den Blyde River Canyon mit Staudamm und den Three Rondavels.
Blyde River Canyon Aussicht
Blyde River Canyon und der Staudamm in der Provinz Mpumalanga in Südafrika
Blyde River Canyon World's End Aussicht
Die Aussicht ist wirklich traumhaft schön vom World’s End Lookout nach unten in den Blyde River Canyon und Staudamm.
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Lowfeld Viewpoint

Die Einfahrt bzw. Ausfahrt zum Viewpoint hätten wir fast verpasst, da das Hinweisschild vom Blyde River Canyon kommend Richtung Graskop fahrend sehr ausgeblichen und kaum zu erkennen ist. Der Viewpoint ist kostenlos aber lohnt sich in meinen Augen nicht unbedingt weil: Der Ausblick auf Blyde River und Lowveld hat man vom World’s End und den anderen beiden Viewpoints außerhalb des Resorts viel besser.

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Bourke's Luck Potholes

Die Bourke’s Luck Potholes sind eine ungewöhnliche geologische Formation und einen Besuch wert. Für mich außer dem Blyde River Canyon und World’s End eines der Highlights, denn auch bei schlechtem Wetter und Nebel hatten wir hier an beiden Besuchen tolle Aussichten.

Diese gigantischen Strudellöcher am Zusammenfluss des Blyde und Treur Rivers markieren den Beginn des Blyde River Canyon.

Eintritt zu den Bourke’s Luck Potholes: 55 Rand pro Person.

Bourke's Luck Potholes
Bourke’s Luck Potholes
Aussicht Bourke's Luck Pot Holes
Ok ein „Hipster“ Bilderrahmen steht jetzt auch entlang der Panorama Route, … nun gut.
Burkes Luck Potholes Wasserfälle
An den Burkes Luck Potholes gibt es kleinere Wasserfälle
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Berlin Falls

Die Berlin Falls rauschen über 80 Meter in die Tiefe. Je nach Jahreszeit fließt mal mehr mal weniger Wasser hinab. Besonders beeindruckend ist wie schnell das Wasser im Sabie Fluss fließen muss. Wer genau hinsieht entdeckt den schmalen Fluß, der viel mächtiger in die Tiefe schießt.

In den Monaten Mai – August/September ist Trockenzeit. Somit führt der Wasserfall dann meist wenig Wasser. Wer wie wir nach einem Regenfall an einem der Wasserfälle steht, sieht das Wasser viel spektakulärer den roten Felsen hinabfließen.

Eintritt zu den Berlin Falls: 10 Rand pro Person.

Berlin Falls an der Panorama Route.
Berlin Falls an der Panorama Route.
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God's Window

God’s Window, das „Fenster Gottes“ und „Wonder View“ ermöglichen bei gutem Wetter einen Blick über das Lowveld bis zum Krüger Nationalpark. Insgesamt drei Aussichtspunkte gibt es hier. Wenn nicht immer wieder dichter Nebel vorhanden wäre. Bei meinem ersten Besuch war die Sicht schon auf der Anfahrt bei weniger als fünf Meter. Beim 2. Besuch hatten wir noch kurz ein wenig Aussicht, ehe der dichte Nebel alles versperrte.

Besonders schön finde ich den Regenwald, der ganz nach oben zum höchsten Aussichtspunkt führt. Die Aussicht hat man zwar nicht, aber das mystische Licht zwischen den Bäumen.

Eintritt zum God’s Window: 15 Rand pro Person.

God's Window an der Panorama Route.
God’s Window an der Panorama Route.
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Lisbon Falls

Als wir die Lisbon Falls erreichen ist keiner mehr da. Keine Touristen, keine Aufpasser. Nur wir. Diese Wasserfälle sind mit 92 m die höchsten entlang der Panorama Route.

Bei schönem Wetter (bei uns hatte es wieder angefangen zu regnen außerdem hat die Dämmerung langsam eingesetzt) könnt ihr nach unten wandern (auf dem Bild an der gegenüberliegenden Seite) und die Wasserfälle von unten bestaunen. Bei uns war es schon zu spät.

Lisbon Falls an der Panorama Route.
Lisbon Falls an der Panorama Route.
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The Pinnacle Rock

Der frei stehende Pinnacle Rock ist ein ca. 30 m hoher Felsen aus Quarzit. Er steht in einer Schlucht freistehend. Dahinter hast du einen wunderbaren Ausblick auf das Lowfeld, ähnlich der Aussicht am God’s Window. Bei uns war es hier immer nebelig und somit keine Sicht da. Somit haben wir hier nicht angehalten.

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Graskop

Graskop markiert den südlichen Eingang der offiziellen Panorama Route. Die Stadt ist recht touristisch und seit meinem ersten Besuch 2014 ziemlich gewachsen. Wenn ihr hungrig seid solltet ihr unbedingt bei Harry’s Pancakes Halt machen. Der Laden ist mittlerweile so beliebt, dass er um ein vielfaches größer als beim ersten Besuch ist. Wahnsinn, sogar Reisebusse machen hier jetzt Pause.

Auch ich trage dazu bei, dass der Laden teilweise überrannt wird. Daneben gibt es mittlerweile Nachahmer, aber ich gehe lieber zum Original. Hier schmeckt alles: Von warmen Pancakes über Milchshakes bis zum Nachtisch.

Was gibt es sonst noch in Graskop? Ach ja, eine Tankstelle (wichtig) und SPAR Supermarkt. Die Natur ist hier viel schöner, also halten wir uns in Graskop nicht länger auf als notwendig.

Zur Webseite von Harry’s Pancakes

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Pilgrim's Rest

Pligrim’s Rest ist eine ehemalige Goldgräbersiedlung. Auf den Spuren des Goldrausches von 873 kannst du hier dein Glück beim Gold waschen versuchen. Als wir ankamen war alles wie ausgestorben, außer ein paar Paviane, die neugierig herumsprangen.

Für uns kein Grund, hier länger zu verweilen und nicht sehr spektakulär (in unseren Augen). Die Fahrt von Graskop nach Pilgrim’s Rest dauert ca. 30 Minuten.

Pilgrims Rest
Pilgrims Rest
Fahrt von Pilgrim's Rest nach Graskop
Auf der Fahrt nach Pilgrim’s Rest hat es stärker geregnet. Auf dem Rückweg wurde es wärmer, der Regen stoppte und überall stieg Nebel auf. Wunderschön!
Haus in Pilgrims Rest Panorama Route
Ein Haus in Pilgrim’s Rest. Außer ein paar Pavianen war hier nichts los.
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Mac Mac Falls & Mac Mac Pools

Die Mac Mac Pools und die Wasserfälle der Mac Mac Falls liegen kurz nach Sabie. An beiden Besuchen der Panorama Route hatten wir keine Zeit mehr, hier hinzukommen. Wenn ihr weder an den Lisbon Falls noch an den Berlin Falls haltet, könnt ihr hier stoppen.

Long Tom Pass

Dieser Pass ist der zweithöchste Südafrikas. Die Straße über den Long Tom Pass ist echt schön. Die R37 windet sich dabei auf über 20 km Länge bis auf 2150 m Höhe. Beim Abfallen Richtung Sabie fällt sie wieder auf rund 1000 m ab. Hier fühlst du dich in der einen Sekunde wie im Schwarzwald, in der anderen in Irland und dann doch irgendwie wieder in Südafrika. Super schön!

Unterkunft an der Panorama Route

Das Blyde River Canyon A Forver Resort kann ich jedem ans Herz legen. Die Unterkünfte sind kleine Hütten mit Doppelbett, kleiner Küche, Bad und Grill für Braai. Ein wenig düster wie fast alle Unterkünfte in Südafrika (erinnern mich an die Unterkünfte in Restcamps von SANpark). Trotzdem durch die Lage am wunderschönen Blyde River Canyon unschlagbar.

Das Restaurant bietet ein Frühstücksbuffet gegen Aufpreis. Bis Abends kann man hier beim Ausblick auf die Three Rondavels warm essen. Die Speisen sind okay. Alternativ haben wir am 2. Abend auf unserem Grill ein richtiges Braai gemacht. Schmeckt auf Dauer besser.

Als Gast des Resort kann man kostenlos den Upper und Lower Viewpoint zum Blyde River Canyon besuchen. Diverse Wanderwege stehen für alle gegen einen geringen Aufpreis zur verfügung.

Beim ersten Trip entlang der Panorama Route kamen wir aus Sabi Sabi und hatten uns damals für Hazyview statt Graskop entschieden (warum weiß ich nicht mehr, denn die damalige Unterkunft Valley View Backpackers möchte ich keinem weiterempfehlen).

Alternativ kann ich das Rustique (Graskop) empfehlen.

Blyde River Canyon A Forever Resort
Unsere Unterkunft im Blyde River Canyon A Forever Resort
Zimmer Blyde River Canyon Forever Resort
Schlfzimmer in der kleinen „Hütte“ des Blyde River Canyon Forever Resort
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Fazit Panorama Route

Die Panorama Route ist ein toller Kontrast du Johannesburg, Kapstadt und dem Krüger Nationalpark. Vor allem der Blyde River Canyon, die Burke’s Luck Potholes und der Regenwald am God’s Window fand ich spitze.

Manche Orte sind weniger spektakulär als man anhand der Bilder vermutet. Ein Wasserfall bleibt eben ein Wasserfall. Trotzdem habe ich auch beim 2. Besuch wieder an den Berlin Falls angehalten (um nur ein Beispiel zu nennen) .

Panorama Route als Selbstfahrer.
Wunderschöne Aussichten und Sonnenuntergänge entlang der Panorama Route.
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Beste Reisezeit für die Panorama Route

Die Regenzeit ist zwischen Oktober und März. Generell war es in den letzten Jahren so, dass der Regen immer erst im Dezember kam. In der Regel regnet es aber nie einen ganzen Tag durch, sondern oft kurz und heftig.

Ich war einmal im Dezember und einmal im März hier. Im Dezember hatten wir sehr viel Pech und es war sehr nebelig. Sicht auch auf der Straße von unter 5 Metern teilweise. Aussicht am God’s Window, dem Blyde River Canyon: Null. Nur an den Wasserfällen und den Potholes konnten wir etwas sehen.

Im März war das Wetter viel besser, die Natur viel grüner. Tolle Aussichten bis auf das God’s Window. Wir hatten Glück, dass wir bei unserer Ankunft wenigstens noch eine Aussicht hatten (Wenn auch nicht weit) ehe es beim Abstieg plötzlich einen sintflutartigen Regenguss gab. Wenige Minuten später war es wieder vorbei und die Sonne kam heraus.

Im Sommer sind die Tage heiß und oft schwül. Im Winter (Deutscher Sommer) kann es in der Nacht sogar Frost geben und in den höheren Regionen Richtung Drakensberge sogar schneien.

→ Meinen ausführlichen Artikel zur besten Reisezeit für Südafrika hier ansehen

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Anreise zur Panorama Route

Aus Johannesburg kommend nimmst du die N12 Richtung eMalahleni und weiter nach Nelspruit (Mbombela). Je nach Lage der Unterkunft hast du dann mehrere Möglichkeiten: Wir nahmen zum Blyde River Canyon A Forever Resort die kürzeste Strecke über die R36. Diese Strecke wird gerade komplett saniert. Der alte Teil hat tiefe Schlaglöcher.

Fahre daher auf die R37 ab, um über den wirklich sehenswerten Long Tom Pass zu fahren. Diese Strecke ist viel schöner und dauert nicht viel länger. Danach kommst du automatisch auf die R532 wo sich die meisten der Aussichtspunkte und Sehenswürdigkeiten der Panorama Route befinden.

Beim ersten Besuch kamen wir direkt aus Sabi Sabi nach Hazyview um von dort die Panorama Route abzufahren.

Entfernungen vom Blyde River Forever Resort nach…

  • Johannesburg OR Tambo Airport: 390 km
  • Bourke’s Luck Pot Holes: 20 km
  • Mac Mac Falls: 67 km
  • God’s Window: 50 km
  • Pilgrim’s Rest 71 km
  • Berlin Falls: 40 km
  • Paul Kruger Gate: 146 km
  • Orpen Gate: 140 km
  • Hoedspruit (Maruleng): 90 km  (Flughafen ca. 8 km weiter)
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Video mit Ausschnitten entlang der Panorama Route

Beim ersten längeren Roadtrip in Südafrika haben wir auch die Panorama Route besucht. Ein paar Impressionen gibt’s hier im Video (Südafrika Reise 2014):

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Eure Fragen zur Panorama Route

Damit ich nicht jede Antwort mehrfach per E-Mail beantworten muss findet ihr hier die meist gestellten Fragen und meine Antworten bzw. Meinung dazu:

Wie lange dauert die Fahrt von Johannesburg zur Panoramaroute?

Vom Flughafen OR Tambo Airport bis Sabie benötigst du mindestens 3,5 Stunden. Meiner Erfahrung nach eher mehr. Plane 4 – 5 Stunden Fahrtzeit ein.

Lohnt sich die Panorama Route und der Blyde River Canyon?

Absolut! Ich war bereits zum 2. Mal hier (2014 und 2018), Frage beantwortet? Natürlich macht es viel mehr Spaß, wenn der Nebel weg ist und es nicht regnet. Bei Nebel hat man keine Aussichten und kann nur erahnen, wie es ohne Nebel aussehen könnte.

Ihr plant gerade eure Südafrika Reise? Hier findet ihr weitere Tipps:

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8 Kommentare

  • Hey,
    Der Artikel hat uns bisher schon sehr geholfen. Unsere Reise geht im September als Hochzeitsreise los. Nur wissen wir nicht wie wir die Panoramaroute einbauen sollen. Wir holen unseren Mietwagen vom Skukuza Flughafen und wollen am Rückweg nach Johannesburg noch einiges sehen. Aber lässt sich das mit einer Übernachtung machen? Oder besser zwei Nächte an der PR? Und wo sollten wir am besten übernachten bzw. welche Route sollten wir nehmen? Vielleicht hast du ein paar Tipps.
    Danke
    Lg Stefan

  • Hi Katrin, erst einmal ein Lob für deinen tollen Block. Ich habe mit 3 weiteren Freunden Flüge nach Südafrika gebucht- und zwar nach Kapstadt und von Johannesburg wieder zurück. (05.03.-20.03) leider nicht sehr viel Zeit daher bin ich auf Rat von Leuten angewiesen, die sich mit dem Land gut auskennen. Unser Plan ist von Kapstadt bis Port Elizabeth mit dem Mietwagen zu Fahren. (1 Woche) dann mit dem Flugzeug nach Durban und von da wieder mit einem Mietwagen nach Johannesburg von dort über die Panoramaroute zu Kürgernationalpark und dann zurück nach Johannesburg zum Flughafen. Frage: ist das realistisch in der kurzen Zeit? Wäre super wenn du die Zeit hättest zu antworten. Gerne kannst du uns auch ein paar Tipps geben was wirklich in den 2 Wochen sinn macht.

    Lieben Gruß aus Betzdorf

    Dominik

    • Hallo Dominik!

      Puh, das ist sportlich, aber kommt darauf an, wie lange ihr wo sein wollt. Wir haben die Route in 3 Wochen gemacht (abzüglich Kapstadt, da ich davor schon dort war). Vielleicht müsst ihr euch überlegen ob ihr Krüger oder Panorama Route macht und Prioritäten setzen. Kann ich schwierig beurteilen, da ich die Nationalparks und Tiere/Natur sehr gerne mag.

      LG Katrin (gerade in Deutschland aus Johannesburg gelandet).

    • Ich bin Fan von spontanem buchen, ABER in Südafrika ist das nicht immer die beste Variante. Südafrikaner reisen selbst sehr gerne….Falls ihr zu Hauptreisezeiten unterwebgs sein werdet, wirds sowieso schwierig. Ich werde immer belächelt wenn ich sage: Bucht 6 – 12 Monate davor, denn sonst sind alle Unterkünfte ausgebucht. Ist oft wahr. Viel Spaß in Südafrika!

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