Die Lofoten sind für mich Norwegen in seiner wildesten und schönsten Form
Für mich gehören die Lofoten zu den schönsten Zielen für einen Roadtrip mit dem Wohnmobil in Norwegen. Kaum ein Ort verbindet raue Berge, türkisfarbene Strände, kleine Fischerdörfer und schmale Küstenstraßen so intensiv wie diese Inselgruppe nördlich des Polarkreises. Mit dem Camper bist du hier genau richtig: Du fährst von Aussichtspunkt zu Aussichtspunkt, hältst an einsamen Buchten und wachst morgens oft mit Blick auf Berge, Meer oder rote Fischerhütten auf.
Besonders fasziniert haben mich die Gegensätze. Eben stehst du noch an einem Strand, der fast karibisch wirkt. Kurz darauf ziehen dunkle Wolken über spitze Bergkämme, der Wind rüttelt am Wohnmobil und hinter der nächsten Kurve bricht plötzlich wieder die Sonne durch. Das Wetter auf den Lofoten wechselt schnell, aber genau das macht einen Roadtrip hier so besonders.
Ich habe mich auf den Lofoten sofort verliebt: in die dramatischen Landschaften, die kleinen Fischerdörfer, die stillen Buchten und diese Straßen, auf denen du am liebsten an jeder Parkbucht anhalten würdest. In diesem Reiseblog findest du meine besten Lofoten Tipps für deine Reise mit Camper oder Wohnmobil – ehrlich, praktisch und mit allem, was ich vor meiner Reise gerne gewusst hätte.
Hier findest du meine geballten Lofoten-Tipps:
- Tipps für deine Route mit dem Wohnmobil: Wie du deinen Roadtrip über die Lofoten sinnvoll planst und welche Orte sich wirklich lohnen.
- Die schönsten Highlights und Fotospots: Meine persönlichen Favoriten zwischen Bergen, Stränden, Fischerdörfern und Aussichtspunkten.
- Praktische Camper-Tipps: Alles zu Stellplätzen, Straßen, Wetter, Reisezeit und was du mit dem Wohnmobil auf den Lofoten vorher wissen solltest.

Hi, ich bin Katrin!
Beginne deine Planung mit diesen Artikeln hier:
Inhalt
Beste Reisezeit Lofoten
Die beste Reisezeit für die Lofoten hängt davon ab, was du erleben möchtest. Juni und Juli bieten Mitternachtssonne, lange Tage und ideale Bedingungen – aber auch volle Stellplätze und Staus auf den Inseln.
Mai und September sind meine persönlichen Geheimtipps: weniger Touristen, spontanes Reisen ohne Vorabbuchen möglich. Im September kommen die ersten Nordlichter dazu – allerdings schließen dann auch schon erste Läden und manche Wanderwege sind gesperrt.
Wer die richtig spektakulären Polarlichter in Pink und Violett erleben will, muss von Oktober bis März kommen. Kurze Tage, wenige Touristen – und der Himmel gehört dir.
| Jan | Feb | Mrz | Apr | Mai | Jun | Jul | Aug | Sep | Okt | Nov | Dez | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Rundreisen | - | - | - | 0 | 0 | + | + | + | 0 | 0 | - | - |
| Nordlichter | + | + | 0 | - | - | - | - | 0 | + | 0 | + | + |
| Mitternachtssonne | - | - | - | - | 0 | + | + | + | 0 | - | - | - |
| Wandern (Fjorde) | - | - | - | - | - | 0 | + | + | 0 | - | - | - |
| Camping / Wohnmobil | - | - | - | - | 0 | + | + | + | 0 | - | - | - |
| Sonnenstunden/Tag | 1 | 2 | 4 | 6 | 8 | 10 | 9 | 8 | 5 | 3 | 1 | 1 |
| Max. Temperatur °C | 0 | 1 | 5 | 10 | 17 | 21 | 24 | 23 | 17 | 10 | 4 | 1 |
| Min. Temperatur °C | -7 | -7 | -4 | 1 | 7 | 11 | 14 | 13 | 8 | 4 | -1 | -5 |
| Regentage | 9 | 7 | 8 | 8 | 9 | 10 | 10 | 10 | 10 | 11 | 11 | 10 |
Beste ReisezeitGeeignete JahreszeitWeniger geeignete Jahreszeit
Sehenswürdigkeiten auf den Lofoten
Die Lofoten bieten eine unfassbare Masse an schönen Orten. Egal, ob es pittoreske Motive mit roten Fischerhütten sind oder die Naturschauspiele mit Nordlichtern. Der Ausblick vom Berggipfel auf noch mehr Inseln und Berge oder kleine Fischerdörfchen mit Holzhäusern.













Reiseberichte & Tipps
Planung deiner Lofoten Reise
Hier habe ich dir einen schnellen Überblick erstellt, damit du einen ersten Eindruck für deine Reiseplanung bekommst. In den einzelnen Artikeln, die ich oben verlinkt habe, findest du ausführliche Informationen zum jeweiligen Reiseziel oder gebe Tipps für Outdoor Abenteuer und Wanderungen. So holst du das Beste aus deinem Urlaub heraus.
Reisetipps für diejenigen, die die Lofoten selbst besuchen wollen
Einige Reisetipps für alle, die die Lofoten besuchen wollen, vorab:
- Beginne früh mit der Reiseplanung, denn Unterkünfte (auch Campingplätze) und Touren können schnell ausgebucht sein.
- Die beste Zeit für einen Besuch auf den Lofoten ist zwischen Juni und August, wenn das Wetter am besten ist. Die Inseln sind aber das ganze Jahr über schön. Ich bevorzuge den Herbst. Dann ist es leerer und es gibt manchmal günstige Angebote für Flüge und Unterkünfte.
- Denke beim Packen daran, bequeme Wanderschuhe und gute Ausrüstung mitzunehmen, denn du wirst im Urlaub hier viel wandern!
- Und vergiss nicht, dich zu amüsieren und die unglaubliche Landschaft zu genießen, die die Lofoten zu bieten haben!
- Frühest Aufstehen lohnt sich: Um vor allem im Sommer den vielen anderen Touristen aus dem Weg zu gehen, solltest du entweder sehr früh aufstehen oder gegen Abend los wandern. Wenn es 24 Stunden hell ist, kannst du rund um die Uhr losziehen, wenn andere beim Essen sitzen.
Wo sind die Lofoten?
Die Lofoten sind eine Inselgruppe im Norden von Norwegen in der Provinz Nordland, Norwegen. Sie liegen innerhalb des Polarkreises, nördlich der Vesterålen-Inseln und südwestlich der Region Tromsø.
Sie erstreckt sich etwa 100 bis 300 km nördlich des Polarkreises im Atlantik. Vom Festland getrennt sind sie durch den Vestfjord. Die Inseln liegen zwischen dem 67. und 68. Breitengrad.
Die Lofoten haben sechs Gemeinden: Vågan, Vestvågøy, Flakstad, Moskenes, Værøy und Røst. Die größten drei Städte sind Svolvaer, Leknes und Kabelvåg.
Die größten Inseln der Lofoten in Norwegen sind Austvågøya, Gimsøya, Vestvågøya, Flakstadøya und Moskenesøya (von Norden nach Süden). Alle Inseln sind entweder durch Brücken oder Unterseetunnel miteinander verbunden. Mautgebühren werden hier weder bei der Anreise über die Brücken auf die Lofoten noch beim Überfahren der Brücken von Insel zu Insel fällig.

Geschichte und Kultur der Lofoten
Die Lofoten sind schon seit über 4000 Jahren bewohnt und haben eine reiche Geschichte. Die ersten Siedler waren die Sami, die um 1000 v. Chr. in die Gegend kamen. Ihnen folgten die Norse in den 800er Jahren nach Christus. Die nordischen Siedler nannten die Inseln Lofotr, was "Fuß des Berges" bedeutet.
Es heißt auch, dass Bewohner der Insel Vestvågøy den Namen Lofot gaben (Luchsfuß auf altnordisch), da die Insel von oben wie ein riesiger Fuß eines Luchs aussieht. Im Norwegischen wird der Buchstabe O oft wie das deutsche U ausgesprochen. Die Betonung liegt auf der ersten Silbe. Somit lautet die Aussprache irgendwie zwischen Luhfottn oder Luhfuttn. Die Endung -en bedeutet im Norwegischen ein bestimmter Artikel.
Die Lofoten waren ein wichtiges Zentrum für den Walfang der Wikinger und wurden später zu einem bedeutenden Fischereigebiet. Auch heute noch ist die Fischerei ein wichtiger Teil des Lebens auf den Lofoten. Der Tourismus spielt mittlerweile eine immer wichtigere Rolle, denn die Besucher kommen, um die atemberaubende Landschaft und die einzigartige Kultur zu erleben.
Auf den Lofoten gibt es eine Reihe von kleinen Galerien und Museen, die die Geschichte und Kultur der Insel zeigen. Besuche auf jeden Fall das Wikingermuseum in Borg, um mehr über die Kultur zu erfahren.
Wofür sind die Lofoten bekannt?
Die Lofoten sind für ihre dramatische Landschaft bekannt, mit markanten Gipfeln, die aus dem Meer ragen und geschützte, karibisch aussehenden Buchten. Die Inseln beherbergen eine Vielzahl von Wildtieren, darunter Robben, Wale, Adler und Otter.
Auch die Landschaft ist mit ihren Bergen, Seen und Wäldern wunderschön. Auf der Insel gibt es viele Wanderwege, auf denen du die natürliche Schönheit der Landschaft erkunden und hautnah erleben kannst.
Außerdem sind die Lofoten aufgrund ihrer einzigartigen Landschaften und Lichtverhältnisse ein hervorragender Ort für die Fotografie.
Das sind nur einige der Gründe, warum wir glauben, dass es auch dir hier gefallen wird! Wenn du noch Fragen hast, kannst du unten einen Kommentar hinterlassen, den ich gerne beantworte!
PS: Wenn du auf der Suche nach weiteren Reiseinspirationen bist, solltest du dir meine anderen Beiträge im Reiseblog über Norwegen ansehen.
Wie viel Zeit für die Lofoten in Norwegen einplanen?
Es kommt generell darauf an, ob du gerne wanderst oder andere Outdoor-Aktivitäten machen möchtest. Natürlich auch, zu welcher Jahreszeit du reisen möchtest. Generell empfehle ich, mindestens eine Woche für die Inselgruppe einzuplanen. Eher sogar mehr, denn mit Regen oder Sturm musst du hier immer rechnen. Plane daher Puffertage ein und nimm dir Zeit.
Die Strecken und Entfernungen sind nicht groß, sodass du (wenn du mit Mietwagen unterwegs bist) auch gut die Insel von einem Ort aus erkunden kannst. Der direkte Weg über die Schnellstraße E10 von Norden in Raftsundet bis zum Süden in Å beträgt nur 186 km mit dem Auto. Fahre über die Landschaftsroute und biege auch mal zu den kleinen unbekannten Fischerdörfern ab.
Ich garantiere dir, dass dir die Kinnlade nach unten klappt und du mit offenem Mund diese raue, schöne und ziemlich abwechslungsreiche Landschaft genauso lieben wirst wie ich.
Am Ende war ich 10 Tage auf den Lofoten, aber nur, weil ich wetterbedingt einige Wanderungen nicht mehr machen konnte. Für die geplanten letzten Tage waren Dauerregen und Sturm angesagt, außerdem war der Reinebringen (Reine) und Fløya (Svolvær) aufgrund von Wartungsarbeiten gesperrt. Zwei Wanderungen, die ich mir für den nächsten Besuch fest einplane.

Die besten Aktivitäten auf den Lofoten
Die Lofoten sind ein großartiger Ort zum Wandern, Angeln und Wale beobachten. Auf der Insel gibt es viele Wanderwege (auch abseits der Erwähnungen auf anderen Webseiten), auf denen du die natürliche Schönheit der Landschaft erkunden kannst.
Von Ende Oktober bis Mitte Januar hast du obendrein gute Chancen, Wale beobachten zu können. Die Tiere sind von den Lofoten bis Andøya (Provinz Tromsø) verstreut. Während dieser Monate gibt es in Norwegen viele Walbeobachtungstouren. Eine ganzjährige Garantie für Wale hast du in Andenes auf Andøya. Wirklich ein großartiger Ort (siehe dir hier meinen Facebook-Post zur Tour an).
Zum Angeln benötigst du in Norwegen weder einen Angelschein noch einen Erlaubnisschein. Jeder darf für den Eigenbedarf an Norwegens Küsten angeln. Der Mahlstrom (ca. 8 km von Å entfernt) in der Nähe der Lofoten (vor allem der Vestfjord) ist der ideale Ort. Bekannt für seinen Fischreichtum, wohl ein Traum für alle Angler.
"Surfen auf den Lofoten ist besser, als auf Hawaii" tönen Norweger, wenn du sie danach fragst. In den vergangenen Jahren hat sich Norwegen und vor allem die Lofoten zu einem beliebten internationalen Surfrevier entwickelt. Die Surfbedingungen sind und gelten weltweit als bester Spot zum Kaltwasser-Surfen.
Unstad ist der bekannteste Surfspot der Inselgruppe. Die links brechende Welle (Lefthander) lieben sogar Profis, die die rauen Bedingungen im Herbst und Winter lieben. Anfänger sollten hier lieber im Sommer surfen lernen. Doch auch hier gilt, dass du immer mit Stürmen rechnen musst. Die Bedingungen sind nicht jeden Tag erstklassig.
Doch auch wenn es mal keine Wellen gibt, kannst du die Zeit mit Wanderungen, Kajakfahren oder Klettern verbringen. Im Winter kannst du ausgiebige Skitouren unternehmen, um danach die Berge mit Ski oder Snowboard hinabzugleiten.
Reiseführer
Für die Lofoten gibt es nur einen Reiseführer, den ich dir ausnahmslos empfehlen kann: DuMont Reise-Taschenbuch Norwegen - Der Norden mit Lofoten. Der Reiseführer enthält auch eine Karte. Dazu verrät der Autor viele Tipps und Touren.
Für Wanderungen habe ich mir den Lofoten Wanderführer vom Rother Verlag gekauft. Er enthält 60 Touren für die Lofoten und Vesterålen. Die Routen sind super beschrieben, enthalten nützliche Informationen wie Schwierigkeit, Dauer und Höhenmeter sowie GPS-Daten zum Herunterladen.
Anreise auf die Lofoten
Mit dem Auto oder Wohnmobil
Der Weg ist weit. Aus Deutschland führt dich die schnellste Route (knapp 3000 Kilometer über Schweden) in drei Tagen auf die Inselgruppe oberhalb des Polarkreis. Doch auch hier rate ich dir: Der Weg ist das Ziel. Meine erste Reise auf die Lofoten brachte mich über das Nordkap auf dem Rückweg entlang der Küste Norwegens auf die Lofoten. Dabei hast du aus dem Norden kommend, die Möglichkeit, die Fähre ab Melbu bis Fisskebol zu nehmen, oder "Außenrum" über die E10 mit dem Auto zu fahren. Ich bin über die E10 gekommen. Denn die Landschaft in Norwegen genieße ich in vollen Zügen.
Aus dem Süden kommend bringt dich die Fähre von Bødø in etwa 3,5 Stunden nach Moskenes im Süden der Inselgruppe.
Bedenke dabei immer, dass du in Norwegen oft nur 70/80 km/h fahren darfst und die Strafen für das Überschreiten der zugelassenen Geschwindigkeit sehr hoch sind (ich spreche leider aus Erfahrung, denn Blitzer sind in Google Maps zwar vermerkt, doch auch hier gibt es Radarmessung mit der Laserpistole).
Mit dem Flugzeug Anreise auf die Lofoten
Anreise mit dem Flugzeug
Wenn du mit dem Flugzeug auf die Lofoten anreisen möchtest, musst du aus Deutschland immer einen Zwischenstopp in Oslo einplanen. Von da gibt es drei Flughäfen, die angeflogen werden: Die Inselhauptstadt Svolvær und Leknes kannst du nur über einen weiteren Zwischenstopp in Bødø erreichen. Harstadt Narvik nördlich der Lofoten dafür per Direktflug aus Oslo.
Vermutlich sind Mietwägen in Narvik günstiger, die beiden anderen Flughäfen liegen dafür direkt auf den Lofoten und du ersparst dir 1,5 Stunden Anreise (im Winter bei Schnee gegebenenfalls länger).
Unterwegs auf den Lofoten
Die Lofoten erkundest du am besten mit dem eigenen Auto oder Mietwagen. Du gelangst sonst nicht an viele der schönen Orte in der Natur oder Ausgangspunkte zu Wanderungen oder anderen Aktivitäten. Nur selten kannst du mit öffentlichen Verkehrsmitteln an den nächsten Stopp gelangen.
Hier findest du meinen Reisebericht für 10 Tage Lofoten von Nord bis Süd zum Nachreisen.
Auf den Lofoten ist die E10 wunderbar ausgebaut. So gelangst du zu den wichtigsten Highlights der Lofoten ganz bequem. Allerdings sind dann auch die Straßen im Sommer sehr voll und auf der Straße, an Brücken und jeder Parkbucht stauen sich Autos, Wohnmobile und Reisebusse. Daher rate ich dir, die E10 zu verlassen, um über die kleineren Straßen auch in andere Regionen und Orte der Insel zu gelangen.
Achte dabei stets die Privatgrundstücke der Einheimischen und fahre nicht auf privaten Straßen, die gesperrt sind. Manche Privatstraßen kannst du gegen eine geringe Gebühr (oft zu entrichten in Briefkästen) passieren. Bitte respektiere die Gebühr und hinterlasse das geforderte Geld.
Wenn du mit Einheimischen ins Gespräch kommst, werden sie dir den ein oder anderen ihrer Lieblingsorte der Lofoten verraten. Echte Geheimtipps gibt es noch, man muss nur fragen.
Lofoten mit dem Fahrrad?
Unterwegs habe ich viele Menschen auf dem Fahrrad getroffen. "Bikepacking" ist ein nicht neuer Trend bei Abenteurern. So ist es nicht verwunderlich, dass auf dem Rückweg vom Nordkap viele Menschen mit dem Fahrrad über die Lofoten reisen. Aber Vorsicht: Vor allem einheimische Autofahrer und Camper rasen wie Irre. Selbst ein Freund, der auf den Lofoten lebt, fährt nur auf Nebenstraßen und ausschließlich am frühen Morgen mit seinem Rennrad über die Lofoten. Aus guten Gründen, wie ich festgestellt habe. Es ist sehr gefährlich. Bitte aufpassen, vor allem wenn deine Reisezeit auf den Juni, Juli oder August fällt.
Unterkünfte
Auf den Lofoten gibt es für jeden die passende Unterkunft. Ich rate dir, sowohl im Norden als auch im Süden eine Unterkunft zu suchen, um dann kurze Tagestrips zu unternehmen. Dann musst du nicht jeden Tag über die stark befahrene E10 fahren und Zeit verlieren.
Vor allem zu Hauptsaison im Sommer musst du deine Unterkunft lange Zeit im Voraus buchen. Denn diese sind begrenzt. Am schönsten finde ich die kleinen roten Fischerhütten (Rorbuer) direkt am Wasser.
Mir haben ausgezeichnet das Furu Hostel am Steira See in der Mitte der Lofoten gefallen. Das Hostel wird unter anderem von einem Freund aus Deutschland und einer Norwegerin mit viel Herzblut betrieben. Hier habe ich mich sehr wohlgefühlt. Das Furu Café ist dazu ein echter Lofoten Geheimtipp.
Als weitere Basis kann ich eine Unterkunft im Norden in Svolvær oder Henningsvær empfehlen. Beides Orte, die auch ein gutes kulinarisches Angebot anbieten. Im Süden würde ich Reine als Basis wählen.
Mit dem Wohnmobil
Auf den Lofoten gibt es viele Campingplätze, die du vorwiegend im Sommer vorbuchen solltest. Dazu gibt es Parkplätze, auf denen du gegen Gebühr über Nacht stehen kannst. Da ich autark unterwegs bin, konnte ich diese nutzen.
Der Vorteil an der Nebensaison ist, dass du auch an beliebten Rastplätzen oder tollen Orten in der Natur über Nacht stehen kannst. Es wird geduldet.
Doch halte dich an die Regeln und nimm deinen Müll mit. Parke nicht an Ausweichbuchten (No-Go. Leider viel zu oft rund um Henningsvær erlebt). Diese Buchten haben ihren Zweck und sollten nicht von ignoranten Wildcampern zugeparkt werden. Wer nicht 5 Euro für einen Parkplatz hat, sollte generell nicht reisen.
Trotzdem habe auch ich den ein oder anderen Campingplatz aufgesucht, um Wäsche zu waschen oder eine ausgiebige Dusche bei regnerischem Wetter zu genießen. Die Campingplätze findest du im Artikel meines Reiseberichts für die Lofoten mit Wohnmobil in 10 Tagen.

Fazit du den Lofoten
Die Lofoten sind eines der schönsten Reiseziele, die ich besuchen durfte. Die Natur Norwegens zeigt sich hier nochmals in Höchstform. Diese Fjorde, Gipfel und kleine Fischerdörfer gibt es so wohl nur einmal auf der Welt. Vom Anfang bis zum Ende habe ich die Spots und Landschaften wie aus dem Bilderbuch mit meinem Campervan erkundet
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Das sagen unsere Leser
2 KOMMENTAREKathrin Pipek
20. Oktober 2022 um 10:01 UhrHallo
Ich habe vor ein paar Tage ein Mietwagen Reise von tromsø reserviert. Sie soll ab 18.5 sein. Nun habe ich schon gelesen, dass es sein kann, das im Mai, Straßen wegen Schmelzwasser schlecht passierbar seien können und auch wegen der Stürme mache ich mir jetzt Gedanken. Die Reise beinhaltet einen normalen Kleinwagen, ob das ausreichend ist. Und wenn man sich selbst verpflegt, kann man in der Nebensaison überall Lebensmittel bekommen?
Schöne Grüße, Kathrin
Katrin Lehr
20. Oktober 2022 um 16:57 UhrHi Kathrin,
beim Wetter mag ich heutzutage keine Aussagen treffen. Du musst in Nord-Norwegen immer mit allem rechnen. Aber du bist dort nicht in der 3. elt unterwegs 😉 Es gibt überall Supermärkte, wo du dich versorgen kannst. Kommt natürlich darauf an, welche abgelegenen Ecken du besuchen möchtest. Ich war mit dem Camper da und hatte nie Probleme Essen zu bekommen (aber natürlich den Vorteil eines Kühlschranks).
Liebe Grüße
Katrin