Neuseeland ist DER Reisetraum für alle Roadtrip-Fans! Keine Frage, am schönsten Ende der Welt warten nicht nur zahlreiche Outdoor-Highlights auf Dich. Nein, auch das Reisen im Campervan und/oder Wohnmobil wird Dir, aufgrund der ausgezeichnet ausgebauten Infrastruktur, leicht gemacht.

In diesem Beitrag versorge ich Dich mit meinen besten Reisetipps für Deine Neuseeland-Reise. Auf Dich warten alle wichtigen Infos, die Du für einen Roadtrip über die Nord- und Südinsel in Neuseeland brauchst. Von der Vorbereitung, zur Flugbuchung über die Ankunft und die besten Spartipps vor Ort: Mit meinen Reisetipps kann nichts mehr schiefgehen.

Neuseeland ist eines der teuersten Reiseziele

Neuseeland ist DAS Reiseland der Superlative. Hier kommt jeder Reisende auf seine Kosten. Egal, ob Du Lust auf das Großstadt-Flair Aucklands hast oder Dich ins Outdoor-Abenteuer stürzen möchtest: Neuseeland hat für jede:n etwas zu bieten!

Als typisches Backpacker-Land wirst Du immer wieder junge Leute mit Working Holiday Visum treffen, die dort gleich ein ganzes Jahr verbringen. Aber auch „Der Herr der Ringe“- und „Der Hobbit“-Fans schmachten von einer Filmkulisse zur nächsten.

In Neuseeland sind von Individualreisenden, Familien bis hin zu Pauschaltouristen alle Gäste gerne gesehen. Einziges Manko: Mit Neuseelands Beliebtheit stieg in den letzten Jahren auch die Zahl der Touristen an. Rechne also damit, dass Du viele bis sehr viele deutsche Urlauber und Reisende treffen wirst. Gleichzeitig macht es der Massentourismus umso einfacher und angenehmer in Neuseeland von A nach B zu kommen.

Hier findest du meine Reisekosten für Neuseeland detailliert aufgelistet

Spaziergang am einsamen New Chums Beach
Den New Chums Beach in Coromandel empfahl uns unserer Campingplatz-Besitzer Earl

Die beste Reisezeit für Neuseeland

Neuseeland ist das ganze Jahr über ein attraktives Reiseziel. Das Klima ist in etwa mit dem unsrigen vergleichbar, nur dass es sich zeitlich umgekehrt verhält.

In Neuseeland herrscht Hochsommer, während wir im Januar frieren. Dementsprechend ist die Hauptreisezeit von Dezember bis Februar. In diesem Zeitraum sind nicht nur viele ausländische Touristen unterwegs, sondern auch die Neuseeländer selbst. Ab Weihnachten beginnen in Neuseeland die Sommerferien, in denen auch viele Firmen schließen und gefühlt ganz Neuseeland auf den Beinen ist, um die Sonne zu genießen. Das solltest Du bei der Planung unbedingt bedenken! Zudem explodieren die Preise für Aktivitäten und Unterkünfte und spontan reisen wird schwierig. Deshalb: Unbedingt vorab buchen!

Weniger Touristen, günstigere Preise und die schönsten Naturschauspiele erwarten Dich im neuseeländischen Frühling (September bis November) und Herbst (März bis Mai).

Winter herrscht in Neuseeland von Juni bis August. Besonders auf der Südinsel und in den Southern Alps kann es mitunter eisig kalt werden und schneien. In den Skigebieten um Queenstown, Wanaka und am Lake Tekapo ist im Winter natürlich wieder Hochsaion. Der Norden der Nordinsel bleibt allerdings auch im Winter frostfrei.

Wetter und Klima in Neuseeland

Das neuseeländische Wetter ist sehr abwechslungsreich und gleichzeitig dem mitteleuropäischen Klima sehr ähnlich. Das Wetter ist sehr wechselhaft – darauf solltest Du Dich unbedingt einstellen. Strahlt am Vormittag die Sonne in all ihrer Wärme vom Himmel, kann es nachmittags wie aus Eimern schütten.

Fast schon tropisches Sommerwetter kann Dich zwischen Dezember und Februar im Northland erwarten, während der Winter auf der Nordinsel eher mild und verregnet daher kommt. Auf der Südinsel hingegen wird es im Winter mit bis zu -10 Grad Celsius eisig kalt und in den Southern Alps wird Ski und Snowboard gefahren. Januar und Februar sind in ganz Neuseeland die wärmsten Monate.

Die wichtigsten Wetter- und Klimaangaben auf einen Blick:

  • wärmste Monate: Januar & Februar
  • als kältester Monat gilt der Juli
  • meiste Sonnenstunden: Nelson & Blenheim auf der Südinsel
  • die durchschnittliche Regenmenge ist in Neuseeland sehr hoch
  • je weiter Du gen Süden reist, desto kälter wird es
  • Was viele gerne überlesen: Die UV-Strahlung ist in Neuseeland sehr viel höher als bei uns. Dementsprechend ist die Chance sich selbst an wolkigen Tagen im Frühjahr einen Sonnenbrand zuzuziehen sehr hoch!

Zeitverschiebung

Üblicherweise spricht man davon, dass Du in Neuseeland Deutschland einen Tag voraus bist. In Neuseeland stehst Du auf, wenn Deine Freunde Zuhause am Vortag ins Bett gehen.

Im neuseeländischen Sommer (November bis Februar) beträgt der Zeitunterschied zur MEZ +12 Stunden, während der europäischen Sommerzeit (Mai bis September) +10 Stunden.

Empfehlenswerte Neuseeland-Reiseführer

Ein guter Reiseführer ist auf jeder Reise Gold wert. Auf die Frage: „Welcher Reiseführer ist der beste für Neuseeland?“, gibt es aber zunächst keine richtige Antwort, sondern eher die Gegenfrage: „Was möchtest Du erleben?“ Danach richtet sich dann meine Empfehlung für den „richtigen“ Reiseführer:

  • Für alle Fälle die beste Wahl ist der all umfassende Stefan Loose Reiseführer Neuseeland. Mit 940 Seiten ist das Buch natürlich ein ordentlicher Wälzer, aber hat dabei auch immer alle Infos parat.
  • Für Individualreisende: Die ideale Empfehlung für Individualreisende, die mit einem Mietwagen oder Campervan reisen, ist der Reiseführer von Iwanowski. Anders als der Loose-Reiseführer findest Du hier auch tiefgründigere Tipps für Roadtrips.
  • Für Wanderer:innen: Im Rother Wanderführer Neuseeland findest Du die schönsten Wanderungen und Trekkingtouren des Landes.

Reisedauer – Wie viel Zeit solltest Du für einen Neuseeland-Roadtrip einplanen?

Neuseeland kannst Du in zwei Wochen „durchballern“ oder Dir bis zu einem Jahr mit einem Working Holiday Visum Zeit lassen. Aufgrund der langen An- und Abreisedauer und der Vielfalt, die das Land zu bieten hat, empfehlen sich mindestens drei Wochen, um das Land halbwegs entspannt bereisen zu können.

Wenn Du weniger Zeit hast, versuche erst gar nicht Dich dazu „zu zwingen“ beide Inseln bereisen zu wollen, sondern beschränke Dich lieber auf eine von beiden. So kannst Du viele Highlights sehen und Dir ausreichend Zeit nehmen dabei auch „Urlaub“ zu machen.

Idealer sind natürlich vier Wochen und mehr. Um beiden Inseln gerecht zu werden, würde ich für beide jeweils die Hälfte der Zeit einplanen. Denn sowohl Nord- als auch Südinsel bieten tolle Orte zum Verweilen.

Für die Planung Deines Roadtrips solltest Du außerdem beachten, dass Du für die Strecken, die es zu bewältigen gilt, meist länger brauchst, als in Deutschland. Das liegt zum Einen an der Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h, aber auch an den Straßenverhältnissen. Vor allem auf der Südinsel erwartet Dich die eine oder andere Schotterpiste oder One Way Road. Beispielsweise fährst Du von Te Anau zum Milford Sounds über 100 Kilometer und danach den exakt gleichen Weg wieder zurück.

Für einen Roadtrip auf beiden Inseln würde ich Dir mindestens vier bis sechs Wochen empfehlen!

Nins Bin bei Kaikoura
Kleiner Zwischenstopp bin Nins bin an der Straße nach Kaikoura

Schöne Routen und Highlights in Neuseeland

Neuseelands Infrastruktur ist sehr gut ausgebaut, sodass Du die Möglichkeit hast, relativ viel in sehr kurzer Zeit zu sehen. Dennoch solltest Du ausreichend Zeit einplanen, um das Land in seiner vollen Pracht und Vielfältigkeit wirklich zu erleben. Meine Empfehlung ist „Weniger ist mehr“. Wenn Du weniger Zeit hast, entscheide Dich lieber für eine Insel oder Teilgebiete, anstatt jeden Tag lange im Auto zu sitzen und die Sehenswürdigkeiten nur abzugrasen.

Wir starteten unseren neun-wöchigen Roadtrip in Auckland und endeten in Christchurch, was den Vorteil hatte, dass wir nicht wieder zurück zum Ausgangspunkt mussten.

  • Tour 1 (2 Wochen) Nordinsel: Von Auckland startest Du ins Northland, entdeckst im Anschluss die Halbinsel Coromandel und gönnst Dir ein Schlammbad in Rotorua und eine Wanderung im Tongariro Nationalpark und endest wieder in Auckland oder Wellington.
  • Tour 3 (4 bis 6 Wochen) Nord- und Südinsel: Du fährst die Highlights der beiden Inseln ab: Von Auckland aus geht’s ins Northland, Du stoppst am Lake Taupo und dem Tongariro Nationalpark und besuchst in Wellington das Te Papa Tongarewa (Museum of New Zealand). Mit der Fähre geht's rüber auf die Südinsel. Dort wanderst oder kayakst Du im Abel Tasman Nationalpark und fährst die Küste über Kaikoura nach Christchurch. Von dort geht es über Queenstown in den Milford Sound und zurück nach Christchurch. Dort endet Deine Tour.
  • Tour 3 (2 Wochen) Südinsel: Du startest in Christchurch und fährst einmal die Südinsel an der Küste entlang ab. Erst geht's nach Norden nach Kaikoura und zum Abel Tasman Nationalpark. Dann über die raue Westküste zu den Pancake Rocks und dem Fox und Franz Josef Glacier. In Wanaka und Queenstown wanderst Du und im Milford Sound lässt Du Dich nicht von Sandflies stechen. Deine Tour endet wieder in Christchurch.
Lost Highway Schild in Neuseeland
Ein bisschen abseits der Touristenpfade liegt der Lost Highway auf der Nordinsel

Anreise nach Neuseeland

Wer nach Neuseeland reist, muss sich vor allem auf einen sehr langen An- und Abreiseweg einstellen und kann sich entweder für den Flugweg über die Ostroute und Südostasien entscheiden oder auch für die längere Route gen Westen über Nordamerika. Direktflüge aus Deutschland gibt es nicht, da bereits die reine Flugzeit mehr als 24 Stunden beträgt.

Neuseeland hat drei internationale Flughäfen: Auckland, Christchurch und Wellington, die von Airlines wie Air New Zealand, Air Canada, British Airways, aber auch Emirates, Etihad, Lufthansa, KLM oder Thai Airways angeflogen werden.

Mit einplanen musst Du einen oder mehrere Zwischenstopps, die Du aber bei einem längeren Aufenthalt zum Akklimatisieren auch für mehrere Tage einplanen kannst. Wir entschieden uns bei unserer Anreise für eine der schnellsten Routen mit Emirates: Hamburg – Dubai – Melbourne – Auckland in 28 Stunden.

Am teuersten sind die Flüge nach Neuseeland in der Hauptreisezeit, dem neuseeländischen Sommer von Dezember bis Februar. Günstigere Flüge findest Du in der Vor- und Nachsaison und im neuseeländischen Winter. Mit ein wenig Glück kannst Du hier Schnäppchenflüge bereits ab 1.200 Euro machen. Einziger Haken: Der billigste Flug ist nicht immer der beste. Je günstiger der Flug, desto länger ist in der Regel auch die Anreisezeit.

Bei mehreren Zwischenstopps auf dem Weg hin und zurück, lohnt sich bereits ein Round-The-World-Ticket. Hierbei musst Du zwar „einmal um die Welt“ in eine Richtung fliegen, aber kannst dafür kleine Highlights mit einbauen.

Steinsessel in Hokitika
Einmal nach Neuseeland bitte! Steinsessel in Hokitika

Einreisebestimmungen

Wenn Du einen Reisepass aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz besitzt, benötigst Du kein Visum für Neuseeland. Du erhältst bei der Einreise automatisch ein Touristenvisum, das drei Monate gültig ist.

Dein Reisepass muss jedoch nach Deiner Ausreise noch mindestens drei Monate gültig sein! Bei der Einreise musst Du die Passenger Arrival Card mit Deinen persönlichen Daten und einer Erklärung zu den mitgebrachten Lebensmitteln ausfüllen. Diese Karten werden bereits im Flugzeug ausgeteilt und müssen beim Zoll und bei der Bio-Security vorgezeigt werden.

Touristen mit Arbeitsvisum (z.B. Working Holiday) müssen bei der Einreise ein Rück- bzw. Weiterreiseticket nachweisen.

Biosecurity

Zusätzlich erwartet Dich eine sogenannte Biosecurity. Da Neuseeland ein isolierter Inselstaat ist, gelten hier strenge Einfuhrbestimmungen für Lebensmittel, Tiere und Pflanzen. Auf Deiner Passenger Arrival Card musst Du entsprechendes angeben. Wenn Du noch frische Lebensmittel wie Obst oder Gemüse dabei hast, finden sich überall Müllbehälter, in denen Du sie vor der Bio-Security entsorgen kannst.

Die Neuseeländer:innen nehmen diese zusätzliche Sicherheitsmaßnahme sehr ernst. Die Abwicklung kann schnell gehen oder auch länger dauern. Bei mir wurden potenzielle Bakterien- und Keimträger wie meine Campingausrüstung und Wanderutensilien besonders streng geprüft und zusätzlich desinfiziert. Ich konnte sie nach 15-minütiger Wartezeit wieder abholen.

Stellplätze und Campingplätze finden

Neuseeland ist das ideale Campingland! Kein Wunder also, dass es unzählige Campingplätze in allen Preis- und Ausstattungsmöglichkeiten gibt. Von luxuriös mit Swimmingpool und Sauna bis hin zu Basic-Plätzen mit Plumpsklo und ohne fließend Wasser ist alles dabei. Die größeren Campingplätze haben mindestens eine Kochnische, Waschmaschine mit Trockner, Dusch- und Waschbereich. Die schöneren sind die mitten in der Natur gelegenen DOC Campingplätze.

Zum Finden eines geeigneten Stellplatzes gibt es diverse Möglichkeiten. Sehr zu empfehlen ist die kostenlose App Campermate, die sowohl für iOS als auch Android verfügbar ist. Hier kannst Du Campingplätze aller Kategorien finden, nach Deinem Aufenthalt ein Feedback hinterlassen oder das anderer Camper lesen. Außerdem findest Du Infos zur nächsten Abwasserstation, wo Du eine öffentliche Toilette findest, Straßenwarnungen, Auskünfte über kostenloses WLAN in Deiner Nähe und vieles mehr. Die Kartenfunktion kannst Du auch offline nutzen, sodass ein zusätzliches Navi entfällt.

Wir haben ausschließlich die CamperMate-App vor Ort benutzt. Andere Reisende empfahlen uns außerdem WikiCamps Neuseeland oder Rankers zur Campingplatz-Suche.

Weitere hilfreiche Tipps zum Camping in Neuseeland findest Du hier:

Lake MacGregor Campsite
Ruhig und traumhaft gelegen: Lake MacGregor Campsite

Freedom Camping statt Wildcampen

Wild Camping ist in Neuseeland offiziell nicht erlaubt. Die Alternative nennt sich Freedom Camping. Freedom Camping ermöglicht es auf einem öffentlichen Gelände mit einfachen sanitären Anlagen zu übernachten. Diese Plätze werden meist von den Regionalverwaltungen betrieben. Hier wird erwartet, dass Du Dich respektvoll verhältst und die Stellplätze und die Gegend drumherum in sauberem Zustand zurücklässt. Wenn keine Mülleimer existieren, ist es verboten seinen Müll (und auch sein Geschäft!) dort zu hinterlassen.

In Neuseeland gibt es viele traumhafte Spots, an denen Du am liebsten Dein Auto abstellen und die Nacht verbringen möchtest. Doch wenn sich irgendwo – und das ist meist der Fall – ein Verboten-Schild befindet, solltest Du es nicht ignorieren. Die Nacht kann mit einem bösen Erwachen und einer Geldbuße von über NZ$ 230 enden. Da kennen die Behörden auch kein Pardon!

Eine weitere Alternative, die ich selbst nicht ausprobiert habe, da ich sie erst nachträglich beim Recherchieren fand, ist Okay2Stay. Mittlerweile bieten Weingüter, Bauernhöfe und andere Farmen an, dass Du kostenlos auf ihren Grundstücken parken kannst.

Auto fahren und Verkehrsregeln in Neuseeland

Im neuseeländischen Straßenverkehr herrscht der Linksverkehr. Das kann am Anfang ein wenig herausfordernd sein, aber mit einem Automatik-Auto bzw. Campervan gewöhnst Du Dich relativ schnell daran.

Bei Deiner Routenplanung solltest Du immer ausreichend Zeit für die einzelnen Abschnitte einplanen. Zum einen sind die Wege doch weiter als sie auf der Karte erscheinen, zum anderen haben es neuseeländische Straßen doch in sich: Viele Straßen sind enger, steiler und kurviger als Du es aus Deutschland gewohnt bist.

Je unbewohnter die Gegend ist, desto unwegsamer wird das Gelände. Schotterstraßen, sogenannte Gravel Roads, aber auch One Lane Bridges, die nur eine Fahrbahn haben, sind in Neuseeland normal. Bei den einspurigen Brücken geben Schilder vor der Brücke Auskunft über die Vorfahrtsituation.

Wie auch in Deutschland besteht in Neuseeland Gurtpflicht und Du darfst nicht unter Alkoholeinfluss fahren. Liese wichtige Details auf Englisch: What’s different about driving in New Zealand.

Linksverkehr in Neuseeland
In Neuseeland wird links gefahren. Daran erinnern auch die Sticker auf den Frontscheiben der Camper

Welchen Führerschein benötige ich?

Um in Neuseeland Auto fahren zu dürfen, benötigst Du Deinen gültigen lokalen Führerschein und einen internationalen Führerschein.

Geschwindigkeitsbeschränkung

In Neuseeland gilt für Pkw und Wohnmobile
Höchstgeschwindigkeit:

  • Innerorts: 50 km/h
  • Außerorts: 100 km/h

In Deutschland verlassen sich die meisten Autofahrer mittlerweile mehr auf ihr Navi als auf den eigenen Verstand. Vielleicht tendieren sie deshalb auch dazu, sich für Neuseeland ein Navi mitzunehmen oder bei der Vermietung zu buchen. Aber ganz ehrlich? In Neuseeland reichen eine einfache Landkarte oder ein Straßenatlas größtenteils vollkommen. Kostenlose Straßenkarten bekommst Du zum Teil sogar in den i-Sites. Die sind zwar meist gepflastert mit Werbung, aber so what… Vor allem die Sightseeing-Highlights sind sehr gut ausgeschildert. Du erkennst sie ganz einfach an den braunen Schildern.

Wenn Du Dir unsicher bist, nutze einfach die kostenlose App CamperMate. Hier kannst Du die Karten-Funktion auch offline nutzen.

Tanken & Benzin

Viele Tankstellen haben in Neuseeland rund um die Uhr geöffnet. Das heißt allerdings nicht, dass Du hier einen Verkäufer antriffst, denn die meisten Zapfsäulen funktionieren über ein Bezahlsystem via Kreditkarte. Die ersten Male kann das ein wenig irritierend sein, weil wir das aus Deutschland nicht kennen. Frage einfach einen Einheimischen, ob er Dir hilft.

Die Benzinpreise sind meist günstiger als in Deutschland. Die aktuellen Benzinpreise kannst Du auf www.pricewatch.co.nz recherchieren. Übrigens haben wir auf unserer Reise nie ganz ergründen können, warum das Benzin auf der Südinsel teurer ist als auf der Nordinsel. Auch gibt es keinen wirklich guten Tipp, ob es günstiger ist in der größeren Stadt oder weit außerhalb zu tanken …

Aufwachen im Wohnmobil
Mit diesem Blick in Neuseeland aufwachen

Fazit & Erfahrung zu Neuseeland mit dem Wohnmobil

Mein Fazit, kurz und knapp: Neuseeland ist eines der traumhaftesten Reiseländer mit Wohnmobil. Egal, zu welcher Jahreszeit. Dabei ist das Wichtigste für Dich:

1. Plane Deine Reise sorgfältig und frühzeitig! Als eines der teuersten Reiseländer der Welt kannst Du so einige Euros sparen und vor allem solltest Du daran denken, dass vor allem im neuseeländischen Sommer der Ansturm auf die Wohnmobile und Stellplätze riesig ist.

2. Die beste Reisezeit ist für mich die Vorsaison (Oktober - früher Dezember) und der Herbst (März - Mai). Im Sommer ist das Land komplett überlaufen.

3. Gehe respektvoll mit der Natur um. Als Camper:in gilt, dass Du nirgendwo Deinen Müll liegen lässt. Die Natur muss geschützt werden, durch den richtigen Umgang mit ihr, wie auch durch das Miteinander beim Camping.

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Mandy Jochmann Autorin
Hi ich bin Mandy!

Moin, mein Name ist Mandy, ich bin ein waschechtes Ostsee-Kind und liebe das Reisen! Neue Kulturen und exotische Länder entdecke ich am liebsten in meinen Laufschuhen. Genauso mag ich die Abenteuer direkt vor der heimischen Haustür. Wenn ich nicht reise, unterstütze ich als Mentorin und Achtsamkeitstrainerin Frauen.

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