Winnipeg in Kanada: Sehenswürdigkeiten mit Tipps für die Hauptstadt Manitobas

Was macht Winnipeg in Kanada so besonders? Hier findest du es heraus! Wir lieben Kanada und waren kürzlich für drei Tage in der Metropole im Norden Kanadas und Hauptstadt Manitobas. Hier findest du alles, was du zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten, Ausflügen, essen gehen und Hotels in Winnipeg wissen musst.

Der Kanada-Reisende wird sich wohl größtenteils für die Städte Montreal und Vancouver als zentrale Dreh- und Angelpunkte seiner Reise interessieren. Es lohnt sich aber, das Inland in Augenschein zu nehmen, denn besonders in Manitoba offenbart sich die wahre Schönheit des Landes: Natur, Natur und nochmals Natur.

Ich durfte ein Woche in Winnipeg und der Natur drumherum verbringen. Hier findest du meine Highlights und Tipps für deine Reiseplanung.

Was muss man in Winnipeg unbedingt gesehen haben?

  • Winnipeg Exchange District
  • The Forks Market
  • Museum of Human Rights - Eindrucksvoll beeindruckend
  • Manitoba Legislative Building: Hermetic Code Tour
  • Assiniboine Park Zoo: Eisbären und arktische Lebewesen
  • Kanu fahren und Camping im Nopiming Provincial Park
  • Poutine essen in Winnipeg – Pflichtprogramm

Ankunft in Winnipeg

Bereits bei der Ankunft fällt die Beschaulichkeit der scheinbar kleinen Stadt auf: Die knapp 700.000 Einwohner sind äußerst höflich zueinander, der Straßenverkehr scheint einer gewissen Gemächlichkeit zu unterliegen. Niemand fährt dicht auf, die Hupe könnte man hier auch ausbauen – sie glänzt seit dem Autokauf anscheinend unbenutzt in der Lenkrad-Mitte.

Gerne unterstellt das Internet den Kanadiern eine überbordende Freundlichkeit; bereits in den ersten Stunden wurde ich Zeuge davon und fühle mich auf Anhieb wohl. Lediglich die Fast-Food-Ketten und dicken Pickup-Trucks erinnern an die Nähe zu den Vereinigten Staaten.

Winnipeg hat viel zu bieten, von Kultur und Geschichte bis zur Natur und Entspannung. Es lohnt sich, die Stadt zu erkunden, bevor du dich auf einen Roadtrip in die kanadische Wildnis begibst, wie wir ins Kanu steigst, um die Weiten der riesigen Naturprovinz Manitobas zu erkunden oder Katrin, die nach Churchill, der Eisbärenhauptstadt, weitergeflogen ist.

Winnipeg, die Hauptstadt von Manitoba, bietet dir ein pulsierendes Stadtleben, besonders im Exchange District und The Forks. Die wichtigsten Attraktionen in Winnipeg kannst du an 2 bis 3 Tagen alle besuchen. Hier sind meine Highlights mit Tipps für Winnipeg:

The Forks Market: Schlemmen & Flanieren

Den Zugang zu Land und Leuten finde ich am liebsten über das Kulinarische, das sich in Winnipeg im stylish-historischen The Forks Market in Downtown köstlich bündelt. Zwischen Fast-Food wie Pizza, Sushi oder typisch kanadischer Poutine (Pommes mit Bratensoße und „Cheese Curds“) findet sich das überaus angesagte italienische Restaurant Passero – unbedingt reservieren!

Vor den heiligen Fresser-Hallen tummelt sich der „Pegger“ gerne in den gemütlichen Anlagen am Red- und Assiniboine-River, zum kalten, frisch gezapften Bier gibt es oft Live-Musik auf der kleinen Bühne unter dem Pavillon. Im frostigen Winter heizen die Einheimischen mit Schlittschuhen über den gefrorenen Fluss – sogar zur Mittagspause, wenn der Hunger ruft.

Museum of Human Rights - Eindrucksvoll beeindruckend

Mehr als eindrucksvoll ist das Museum für Menschenrechte, das in Kanada höchstes Ansehen genießt und sogar auf dem $10-Schein zu sehen ist. Noch nie habe ich ein derart hochmodernes, vom architektonischen Kopf bis Fuß durchdachtes Museum gesehen.

Vollgestopft, dennoch zu keinem Zeitpunkt überladen kann man sich hier mit der Befreiung von Minderheiten und den Revolutionen über ein unterdrückendes Regime beschäftigen, mal interaktiv, mal symbolisch, doch immer mit höchstmöglicher Sorgfalt präsentiert.

Jedes Detail unterwirft sich einer tiefer gehenden Bedeutung, bevor der „Aufstieg“ in die Freiheit im lichtdurchfluteten achten Stock, mit tollem Blick auf die Stadt, endet.

Ich empfehle die 90-minütige Tour, die sicher nicht alle Facetten, aber zumindest einen bemerkenswerten Eindruck von dem Gebäude vermitteln kann.

Manitoba Legislative Building: Hermetic Code Tour

Oder: Im Hirn der Freimaurer. Das Manitoba Legislative Building in Winnipeg, Kanada, birgt geheime Symbole und Botschaften unter seiner Fassade, die auf eine Verschwörung hinweisen.

Auch wenn es sich erst einmal nicht allzu verlockend anhört, ein Parlamentsgebäude zu besichtigen: Die Hermetic Code Tour ist nicht umsonst Kanadas „Pride and Joy“ in Sachen historisch-verwunschener Aufklärung.

Dr. Frank Albo ist promovierter Architekturhistoriker und Professor für Geschichte. Der "Dan Brown" Kanadas entschlüsselte nach zehn Jahren Forschung den Hermetic Code des Parlamentsgebäudes in Winnipeg. Sowohl die architektonischen als auch die symbolischen Schlüssel der Freimaurer erforschte er in einer unvorstellbaren Akribie.

Das Gebäude wurde 1913 erbaut und ist ein neuklassizistisches Prunkstück in Winnipeg. Es enthält viele Symbole und Skulpturen, die auf griechische, ägyptische und esoterische Einflüsse hinweisen. Der Eingangsbereich erinnert an einen griechischen Tempel und beinhaltet eine Statue namens "Golden Boy". Es gibt Verbindungen zu Medusa, Athene, Löwenköpfen und Viehschädeln, die auf Schutz- und magische Aspekte hinweisen. Die Halle der großen Treppe hat eine quadratische Form mit jeder Seite genau 66,6 Fuß (ca. 20 m), was mit der biblischen Zahl 666 assoziiert wird. Dies sind nur einige der faszinierenden Geheimnisse des Manitoba Legislative Building in Winnipeg, die Frank Albo entschlüsselt hat.

Parlament Winnipeg Hermetic Code Tour: Im Hirn der Freimaurer
Der Schein trügt: Jeder Zentimeter Stein birgt Wissenswertes

Wer nur einen Funken Freude an Filmen wie „Der Da Vinci Code“ oder „Das Vermächtnis der Tempelritter“ hat (oder, wie ich, Nicolas Cage für einen äußerst unterschätzten Schauspieler hält), wird begeistert sein von den Regeln und Chiffren des geheimen Männerbündnisses.

Die haben sich nämlich vollends in Sachen okkulter Mythologie und Philosophie, immer mit König Salomon als Blaupause, ausgetobt.

Das fühlt sich ein klein wenig „verboten“ an, und wenn es ginge, würde ich diese Zeilen flüsternd schreiben. Mehr will ich deshalb auch gar nicht verraten, außer vielleicht: Nach dieser Lehrstunde in Bezug auf Doppeldeutigkeit wird sich der eigene Blick auf alle kommenden historischen Gebäude verändern. Unbedingt machen!

Infos zur Hermetic Code Tour

  • Hermetic Code Tour hier buchen
  • Kosten: $36
  • Dauer: 1,5 Stunden
  • Früh buchen, denn die Tour ist immer ausgebucht und spontan vor Ort fast nie verfügbar
  • Die ersten 15 Minuten der Tour finden draußen statt. Daher entsprechend dem Wetter die Kleidung wählen.

Winnipeg Exchange District: Alt & Neu

Es lohnt sich, ein paar Stunden im angesagten "Exchange"-Bezirk zu flanieren, der so gekonnt zwischen Street-Art-Moderne und historischem Industrie-Flair schimmert und einen schönen Eindruck vom früheren Winnipeg vermittelt.

Die Wände der alteingesessenen, zum Teil wunderschönen Gebäude – die meisten ehemalige Banken und Warenhäuser von 1880 bis 1920 – bewerben noch immer die handwerklichen Betriebe, darunter säumen Cafés, Ateliers, Restaurants und Designer die Straßen und markieren das Hier und Jetzt.

Assiniboine Park Zoo: Verwaiste Eisbären

Üblicherweise würde ich an dieser Stelle keinen Besuch im Zoo empfehlen, aber da die Eisbären, die hier beherbergt sind, als Waisen geholt wurden, die in der Natur nicht überlebt hätten, fühlt es sich dann doch nicht ganz so falsch an, im Assiniboine Park Zoo Tiere hinter Zäunen zu beobachten.

Einzigartig für diesen Zoo ist der „gläserne Tunnel“, über und neben dem sich die Eisbären im Wasser tummeln. So nah würde man den Tieren, zumindest ohne ernst zunehmenden Fleischwunden oder dem Verlust einiger Extremitäten, sonst wohl nie kommen.

Wer Glück hat, sieht außerdem Polarfüchse und – meine absoluten Favoriten! – die behäbigen, dennoch voller Anmut und Glanz daher starrenden Schnee-Eulen!

Wer mehr zur Herkunft der Eisbären erfahren möchte, sollte Katrin's Bericht über Churchill und die Eisbären lesen!

Tipps für Essen in Winnipeg

Winnipegs kulinarische Landschaft blüht förmlich, und jeder kommt hier auf seine köstlichen Kosten. Für zwei Tage empfehle ich folgende, magenfüllende Betätigung:

Frühstück: Clementine im Forks Market

Der The Forks Market ist immer einen Besuch wert, aber auch das Clementine bringt den Morgen – israelisch angehaucht – zum Strahlen!

Mittagessen: Poutine im Le Garage und Chicken Fingers

Die beste Poutine gibt’s laut den „Peggers“ im Le Garage (auf dem Rückweg kann man sich in der Fromagerie Bothwell mit Cheese Curds eindecken). Die besten Chicken Fingers im Johnny G’s. Fast! Food!

Eis geht immer: Chaeban und BDI

Eis! Winnipeg liebt Eiscreme. Sogar im frostigen Winter stehen die Leute Schlange vor dem Chaeban oder dem BDI, die derweil beide um die Kaltspeisen-Günste der Einheimischen ringen.

Hausgemachte Eiscreme. "Chaeban" ist berühmt für seine enorm fettige Milch
Hausgemachte Eiscreme. Das "Chaeban" ist berühmt für seine enorm fettige Milch. Der absolute Veganerschreck!

Abendessen: Deer + Almond und Passero

Wer es hip mag, dem wird das Deer + Almond gefallen. Hier werden Gerichte zum Teilen serviert, mal urig-kanadisch, mal mediterran. Wer eher klassisch-italienisch drauf ist, der reserviert im Passero im The Forks Market.

deer + almond Winnipeg Essen
Eines der hervorragenden Gerichte im "deer + almond". Links daneben eine Schale mit Essen.

Bars und Kneipen: Kings Head Pub oder Old Market Place

Ein oder mehrere ehrliche Bierchen unter Einheimischen kippt man im King’s Head Pub – wer Glück hat, bekommt auf der „Cube Stage“ direkt nebenan, auf dem „Old Market Place“, sogar etwas Live-Musik geboten. Wer auf Craft-Bier steht, schaut am besten im Nonsuch Brewhouse vorbei.

Die Jungs arbeiten ungemein akribisch an ihren Biersorten und scheuen selbst vor dem Malz-Import aus Bamberg nicht zurück, um ihre IPA, Lager und Pale Ales und was-weiß-ich die richtige, äußert delikate Würzung zu geben.

In beiden Lokalitäten gibt es übrigens hervorragendes Barfood, falls der nächtliche Appetit dann doch noch erbarmungslos zurückkehrt …

Beer-Tasting in der "Nonsuch Brewery" in Winnipeg
Beer-Tasting in der "Nonsuch Brewery" in Winnipeg

Nopiming Provincial Park: Camping und Kanu fahren

Unverzichtbar und wohl der absolute Höhepunkt meiner Reise: Der zweitägige Kanutrip mit Twin River Travel auf den Seen, Flüssen und Wälder im nördlichen Manitoba im „Nopiming Provincial Park“, ungefähr drei Autostunden von Winnipeg entfernt an der Grenze zu Ontario.

Wer die perfekte Mischung aus Entspannung, Bewegung, Action, sitzen, liegen und stehen haben möchte – bitte schön!

Tagsüber geht es aufs Wasser, mit dabei unser Guide Liam, den man sich ohne jeden Zweifel als Paddel-Supermodel auf jeder Ausgabe der „Canoe Weekly“ vorstellen könnte: ein bärtiger, in Form gegossener Vorzeige-Kanadier.

Paddeln ist aber nicht gleich Paddeln, denn um von See zu See zu kommen, muss das Kanu samt seines Inhalts (Gepäck, Menschen) von einer Uferseite zur anderen getragen werden. Das nennt sich „Portage“ und wird französisch ausgesprochen.

Ein Kanu kann man dabei alleine tragen, wenn man denn die „Portage Bump“ – eine kleine, nach vielen Jahren emotionslos-taube Stelle im Nacken – in Kauf nimmt.

Nach der „Portage“ geht es weiter, es folgen ggf. noch ein paar weitere „Portages“, bis man irgendwann, wenn Hunger und Durst sich zu Wort melden, das Zeltlager erreicht. In unserem Fall war das eine Mini-Insel mit ein paar Bäumen, Steinen und Grasflächen für unsere Zelte.

Eine kleine Toilette für großen und kleinen Nöte gibt es auf der Insel auch – den "einzigartigen" Blick auf die Seen inklusive.

Kulinarisches wird dabei nicht vernachlässigt: Über offenem Feuer brutzelten Butter Chicken, Grilled Cheese Sandwiches, Asiatische Gemüsepfannen, Pancakes, Bacon und Eier.

Es hat seinen Grund, warum nahezu jeder Online-Rezensent dieser Tour als allererstes die fantastische Verpflegung lobt.

Nach dem postkartenwürdigen, fast schon kitschig-perfekten Sonnenuntergang: Mücken. Unzählige. Gut verpackt lässt es ich aber aushalten, am Feuer, in absoluter Ruhe, unter der mit voller Sternenpracht gemaserten, schwarzen Himmelsdecke.

Richtig weg wollte ich hier nicht mehr und beneidete Liam dann schon ein ganz klein wenig für das Nahezu-Aussteiger-Leben, als es nach zweimal Schlafen zurück nach Winnipeg ging …

… damit endete auch ein wunderbarer, viel zu kurzer Trip durch die Provinz Manitoba. Gerne wäre ich in den Zug oder Mietwagen gestiegen und einfach weitergefahren.

Falls ihr gerade eure Reise durch das bezaubernde Land plant, denkt also dran, die „Pegger“ zu besuchen – es lohnt sich!

Beste Reisezeit

In Winnipeg kann der Winter nachts Temperaturen von bis zu -40 Grad Celsius erreichen, weshalb er oft als hart und ausgedehnt gilt. Deswegen startet die optimale Saison für eine Rundreise durch Manitoba meist erst im späten Frühjahr. Das Klima im Sommer und Herbst ähnelt dem in Deutschland.

Für Outdoor-Aktivitäten wie Wandern, Kanufahren, Angeln und Campen sind die Monate Juli und August ideal.

Willst du weiter nach Churchill, um Eisbären zu sehen? Von Mitte Oktober bis Mitte November versammeln sich die meisten Eisbären entlang der Hudson Bay. Im Juli kannst du die Eisbären an Land entspannt in Blumenfeldern sehen.

Beste Reisezeit für Nordlichter: Das ganze Jahr über, allerdings ist im Februar und März die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, ausgesprochen spektakuläre Polarlichter in Churchill zu erleben.

Nützliche Reisetipps

Anreise nach Winnipeg

Aus Deutschland gibt es leider keine Direktflüge nach Winnipeg. Die meisten Flüge führen mit Zwischenstopp über Toronto, Montréal oder US-Städten wie Chicago oder New York. Flüge findest du bei den Airlines Air Canada und Lufthansa. Buche deine Flüge im Voraus und vergleiche Preise und Zwischenstopps, um die beste Option für dich zu finden.

Der Winnipeg James Armstrong Richardson International Airport befindet sich nur wenige Kilometer vom Zentrum Winnipegs entfernt. Daher lohnt sich ein Taxi oder UBER, um ins Zentrum zu deinem Hotel zu gelangen.

FLÜGE BUCHEN ✈️
Nach günstigen Flügen suchen wir immer bei Skyscanner. Hier findest du meine Tipps, um günstige Flüge zu buchen.
Aktuell ist es ein Problem, den wirklich günstigsten Flug in Flugsuchmaschinen angezeigt zu bekommen. Die Basic-Flüge haben kein Gepäckstück zum Aufgeben inklusive. Dadurch wird der Preis zunächst verfälscht.

Einreise und Visum eTA für Kanada

Für Kanada musst du ein eTA (elektronische Einreisegenehmigung beantragen. Alles zum Kanada Visum beantragen (Dauer und Kosten) hier im Artikel nachlesen.

Kurz zusammengefasst:

  • Für Kanada benötigst du ein eTA - eine elektronische Einreisegenehmigung. Sie erlaubt dir, bis zu 3 Monate im Land zu bleiben.
  • Das Visum kostet 7 CAD, die Beantragung geht schnell und einfach online. Meist erhältst du dein Visum bereits nach wenigen Stunden in dein E-Mail-Postfach.
  • Hier kannst du dein Visum direkt online beantragen

Wie lange bleiben?

Für Winnipeg empfehle ich zwei bis drei Tage. Die Länge der Touren durch die wunderschöne Natur kannst du dir dann selbst bestimmen, aber aus eigener Erfahrung sollte man immer ein oder zwei Nächte länger einplanen. Es ist einfach wunderschön.

Wie wäre es mit der Weiterreise nach Churchill zu den Bären und Eisbären?

Hotel-Tipp

Das Mere Hotel bietet einen schicken Blick auf den Red River, ist sauber, hat zahlreiche USB-Steckdosen auf dem Zimmer und das Cibo Waterfront Café für ein Frühstück oder Bierchen am Abend direkt nebenan. Etwas zentraler in unmittelbarer Nähe zum The Forks Market ist das Inn at The Forks – allerdings auch eine Spur größer und exklusiver.

Öffentliche Verkehrsmittel

Öffentliche Verkehrsmittel sind eine praktische und oft kostengünstige Möglichkeit, Winnipeg zu erkunden. Vor allem im Herbst und Winter, wenn es wirklich bitterkalt sein kann.

Das Hauptverkehrsmittel in Winnipeg ist der Bus. Winnipeg Transit betreibt zahlreiche Linien, die dich durch die ganze Stadt und sogar in einige Vororte bringen. Das Verkehrsnetz ist ausgezeichnet. Die wiederaufladbare Peggo Card macht das Reisen mit dem Bus ziemlich einfach und ist oft günstiger als Einzeltickets. Tipp: Die Winnipeg Transit-Website sowie verschiedene Apps bieten dir Echtzeitinformationen zu Busfahrplänen und -routen.

Taxis und UBER sind in der Stadt weitverbreitet. Das praktische ist, dass du beides per App bestellen kannst.

Da das Stadtzentrum relativ kompakt ist, kannst du alles gut zu Fuß erkunden, besonders wenn du in der Downtown-Region ein Hotel hast.

Reiseführer für Winnipeg und Manitoba

Leider gibt es keine Reiseführer auf Deutsch für Winnipeg oder Manitoba. Den Winnipeg "Canada" Travel Guide 2023 auf Englisch kann ich dir ans Herz legen. Für Rundreisen empfehle ich gerne den DuMont Reise-Handbuch Reiseführer Kanada, Der Osten, das er von einem lieben Kollegen (welcher in Kanada lebt) geschrieben wurde.

Geld und Währung

Landeswährung in Kanada ist der Canadian Dollar (CAD). In Winnipeg kannst du fast alles mit Kreditkarte bezahlen.

Nahezu überall wird die Kreditkarte akzeptiert, ATMs gibt es auch zuhauf, um an die Kanadischen Dollar zu kommen. In den Restaurants und Bars sind die Preise übrigens ohne Mehrwertsteuer ausgewiesen – die kommt dann, u.U. mit einer vom Restaurant bestimmten Service-Fee, auf die Rechnung mit drauf.

2024 sind die besten Kreditkarten für Reisen die awa 7 Kreditkarte (🌱 "Grünes" Produkt der Hanseatic Bank), die DKB Visa Karte (als Aktivkunde)  und Kreditkarte der C24. Mit diesen Karten kannst du kostenlos Geld an Automaten abheben und vor Ort bezahlen, ohne Auslandsgebühren im Ausland in Fremdwährungen zu bezahlen! Mit allen Kreditkarten kannst du kontaktlos bezahlen sowie Apple Pay und Google Pay nutzen. Hier findest du alle Tipps zur besten Reisekreditkarte für2024 mit Vergleich.

Ich hoffe, dir hat dieser Artikel gefallen und geholfen, deine Fragen zu beantworten. Falls du noch Ideen oder Fragen hast, dann freuen wir uns sehr auf deinen Kommentar hier auf dem Reiseblog.

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Ein großes Dankeschön für die tolle Reise gilt Travel Manitobaund Destination Canada. Vielen Dank auch Sony, die mich wieder mit der bildstarken Alpha 9 ausgestattet haben!

Hi ich bin Chris!

Ich bin Musiker, manage Künstler und liebe Sprachen. Als Restaurantkritiker interessiere ich mich außerdem für sehr gutes Essen – und da man das überall auf der Welt finden kann, reise ich auch gerne.

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