Mit dem Wohnmobil nach Schweden: Tipps fürs Camping

Mit dem Wohnmobil nach Schweden: Tipps fürs Camping 1

Schweden ist ein traumhaftes Land, das du idealerweise mit einem Wohnmobil bei einem Roadtrip erkunden kannst. So kannst du in deinem eigenen Tempo reisen und die Vielfalt des Landes entdecken. Nachdem ich bei vielen Besuchen von Freunden in Stockholm und Uppsala diese Region bestens kenne, war es Zeit mit dem eigenen Campervan Richtung Skandinavien aufzubrechen.

Auf meinem Weg zum Nordkap habe ich Schweden der Länge nach durchfahren. Hier findest du alle Tipps, die du zum Campen wissen musst. Was das Jedermannsrecht wirklich bedeutet und welche Routen und Highlights ich empfehlen kann. Viel Spaß!

Schweden ist das günstigste Campingland Europas

Ich liebe Skandinavien und ich gehe gerne campen. Aber was ich nicht wußte, dass Schweden das günstigste Campingland in Europa ist (gefolgt von Deutschland). PiNCAMP (das Campingportal des ADAC) hat diese Statistik im Frühling 2021 veröffentlicht.

Was Schweden-Fans schon geahnt haben, bestätigt PiNCAMP, das Campingportal des ADAC, im Frühjahr 2021: Schweden ist das günstigste Campingpland in Europa. Deutsche Camper übernachten zwar schon im eigenen Land besonders preiswert, aber noch preiswerter ist es in Schweden. Eine Camperfamilie mit zwei Erwachsenen und einem 10-jährigen Kind zahlt in Schweden durchschnittlich 34,35 Euro pro Übernachtung. Somit campen Familien nirgendwo in Europa günstiger als in Schweden, wie die Erhebung von PiNCAMP vom Frühjahr 2021 zeigt. Diese Untersuchung basiert auf den Preis-Angaben von über 5.500 Campingplätzen für eine Übernachtung in der Hochsaison in Deutschland und Europa.  

Vor der Reise

Du hast kein eigenes Wohnmobil? Wohnmobil in Schweden mieten

Falls du nur kurz Zeit hast und nicht aus Deutschland mit Wohnmobil starten möchtest, kannst du auch nach Stockholm, Malmö (bzw. Kopenhagen) oder Göteborg fliegen, und vor Ort in Schweden ein Fahrzeug mieten.

In Schweden gibt es unter anderem diese Anbieter:

  • SkandiTrip
  • TUICamper
  • McRent

So bist du schneller unterwegs und musst dich nicht um Anreise mit Auto oder Fähre kümmern.

Besonderheiten: Geld und Kreditkarte

In Schweden ist das wichtigste Zahlungsmittel deine Kreditkarte. Egal, ob es nur ein Drink in der Bar ist oder Campingplätze. Bargeld benötigst du fast nie und selbst die kleinsten Summen bezahlst du mit Kreditkarte. Achtung: EC-Karten ist irgendwie ein „deutsches Ding“, denn die werden nicht immer akzeptiert. Schweden ist so gut wie bargeldfrei. Lediglich auf Stellplätzen wird oft Bargeld verlangt (Schweden können mit Swift bezahlen, für Deutsche ist das leider nicht möglich). Allerdings werden auch Euro akzeptiert, allerdings zum schlechteren Preis.

Erkundige dich daheim bei deiner Bank, wieviele Gebühren du beim Nutzen deiner deutschen EC-Karten oder Kreditkarte bezahlen musst. Manche musst du bei den typischen Hausbanken erst freischalten lassen, sonst funktionieren diese oft nicht im Ausland. Schweden hat keinen Euro, das bedeutet, dass du auch für Fremdwährungen Gebühren bezahlen musst.

Um diese Gebühren zu umgehen, eignet sich eine gute Reisekreditkarte, mit der du keine Gebühr beim Bezahlen hast.

2021 sind die besten Kreditkarten die VISA Card der DKB Bank (als Aktivkunde) und die GenialCard der Hanseatic Bank. Mit diesen Karten kannst du kostenlos Geld an Automaten abheben und vor Ort bezahlen, ohne Auslandsgebühren im Ausland in Fremdwährungen zu bezahlen!

Mein Tipp für ein nachhaltiges Konto ist die Tomorrow Bank. Diese Kreditkarte nutze ich gerne in Deutschland und Europa (Apple Pay funktioniert ebenfalls damit).

Reservieren in den Sommerferien notwendig

Schweden ist Campingland. In den Monaten Juli und August sind Campingplätze in toller Lage vor allem im Süden an der Westküste am Meer ausgebucht. Du solltest dafür unbedingt reservieren. Für Stellplätze solltest du früh anreisen, damit du einen Platz an beliebten Orten und Sehenswürdigkeiten ergattern kannst.

Die beste Reisezeit für Schweden

Die beste Reisezeit für Schweden für Roadtrips sind die Monate Juni (Midsommar), Juli, August und September. Dann sind die Tage sehr lang und die Temperaturen angenehm bei mindestens 20° C im Durchschnitt. Ideale Voraussetzungen zum Kajakfahren, Wandern und Sightseeing.

Falls du gerne im Winter durch Schweden reisen möchtest, sind die Monate Dezember bis April super. Vor allem in Schwedisch Lappland liegt dann genug Schnee für Winteraktivitäten. Die Tage sind dann allerdings sehr kurz. Trotzdem sind die Wintermonate genial, wenn du Nordlichter sehen möchtest. Ab September hast du die Chance dazu, je höher du Richtung Polarkreis fährst.

Schöne Routen und Highlights in Schweden

Das Highlight in Schweden ist die Natur. „Schweden ist wandern und kajakfahren“, sagte eine in Schweden lebende Freundin kürzlich zu mir. Sie hat recht. Wenn du mit dem Wohnmobil das erste Mal in Schweden bist, ist die Hauptstadt Stockholm eine Top-Sehenswürdigkeit. Eine meiner Lieblingsstädte Europas und must-see. Die Stockholmer Schären sind ein weiteres Highlight. Der Schärengarten mit seinen 30.000 Inseln sind fantastisch. Ich war bereits mehrfach in der Region.

Sehenswert ist auch die Küste entlang Südschwedens mit Ystad und tollen Stränden. Småland und Vimmerby ist nicht nur für Astrid Lindgren Fans ein Muss. Schwedisch Lappland und der Abisko Nationalpark sind für alle, die gerne Wandern und in der Natur sind ein Traum. Rentiere und Nordlichter sind hier ab September gerne gesehen.

  • Tour 1 (3 Wochen): Küstenstraße von Karlskrona bis Norrköping (E22). Schwedens längste Küstenstraße führt entlang der Küste von Blekinge über Småland bis nach Östergötland.
  • Tour 2 (7 – 10 Tage): Seenlandschaft entlang des Göta Kanal von Göteborg und Stockholm über Vätternsee und Vändern.
  • Tour 3 (1 Woche): Südschweden Highlights mit Malmö, Ystad und den schönen Stränden drum herum, Kalmar.

Anreise: Fähre oder Brücke?

Die erste Frage, die du dir bestimmt stellst, ist: Fähre oder Brücke?

Beide Möglichkeiten bieten Vor- und Nachteile.

Landweg über Dänemark und die Öresundbrücke

Von Flensburg bis Malmö sind es etwa 350 km. Dabei musst du entweder die Brücken Størebealt und Öresund überqueren oder die Fähre von Puttgarden (Fehmarn) nach Rødby (Dänemark) nehmen, und dann über die Öresundbrücke fahren.

Für beides gibt es Kombi-Tickets. Wenn du die Fahrten vorab online buchst, sind sie billiger (ca. 150 Euro bis 10 Meter Gespann oder Wohnmobil).

Wenn du die Brücken hin und zurück überfahrt, lohnt sich der Transponder von BroPas. Dann wird es um einiges günstiger. Mehr Infos hier nachlesen.

Mit der Fähre nach Schweden

  1. Travemünde – Malmö (Finnlines; Fähren Europalink, Finntrader und Finnpartner) – meine Wahl: Die Überfahrt dauert etwa neun Stunden.
  2. Kiel – Göteborg (Stena Line): Die Überfahrt zählt du den beliebtesten Fährverbindungen und dauert etwa 14,5 Stunden.
  3. Rostock – Trelleborg (TT Line und Stena Line): Dauer etwa 5,5 – 6 Stunden.
  4. Travemünde – Trelleborg (TT Line): Dauer 8 Stunden 15 Minuten.

Buche deine Fähre auf dieser Webseite vorab und vergleiche die Preise.

Einreisebestimmungen

Als Deutscher kannst du nach Schweden mit deinem Personalausweis einreisen. Grenzkontrollen im Schengenraum sind abgeschafft. Dazu solltest du natürlich deinen Führerschein dabei haben. Für alle unter 18: Der Führerschein für 17-Jährige gilt nicht.

Reisen mit Hund oder Haustier

Für die Einreise benötigst du den EU-Heimtierausweis mit gültiger Tollwutimpfung. Dein Tier muss mit Mikrochip oder Tätowierung gekennzeichnet sein. Bei Kampfhunden musst du einen Abstammungsnachweis mit dir führen. Die Einreise ist nur für Kampfhunde Kategorie 2 und nur mit Maulkorb plus Leinenpflicht erlaubt.

Dein Hund muss außerdem über 3 Monate alt sein.

Alle Infos im Detail bei Visit Sweden nachlesen.

Stellplätze und Campingplätze finden

Das Tolle an Schweden ist, dass du überall gute Campingplätze oder Stellplätze findest. Auch wenn Schweden als Land recht teuer ist, die Campingplätze sind die günstigsten in Europa. Im Schnitt bezahlst du 34 Euro. Je weiter du nach Norden kommst, umso günstiger wird es.

Zum Finden eines geeigneten Stellplatz gibt es diverse Möglichkeiten. Stellplätze habe ich auf dieser Webseite gesucht, oder direkt in den Apps von NorCamp, Campercontact oder camping.info gesucht. Auf park4night findest du gute Parkplätze, wenn du nur kurz in einer Stadt verweilen möchtest. Auch kostenlose Plätze zum Übernachten findest du hier für Schweden, doch rechne damit, dass die Tipps nicht mehr aktuell sind und auf dem angegebenen Parkplatz mittlerweile ein NO CAMPING Schild steht. Daheim nutze ich die App nicht.

Beachte: Du benötigst für viele Plätze die Camping Key Europe Karte, falls der Platz zum Camping-Verband SCR gehört. Mittlerweile ist die Karte keine Pflicht mehr, allerdings bekommst du damit oft Rabatte und sparst dazu Zeit beim Check-in da auf der Karte deine Passdaten hinterlegt sind.

Hochsaison ist in Schweden übrigens im Sommer von Mitte Juni bis Ende Juli. Wenn du dann deinen Trip planst, solltest du am besten im Voraus buchen. Besonders beliebte Feriengegenden wie Öland sind sonst schnell ausgebucht. Ich musste auch lernen, dass man in Schweden Stellplätze vorbuchen kann. Gleich am ersten Abend in Malmö wurde mir dessen bewusst. Prüfe vor deiner Reise, ob der Wohnmobilstellplatz eine eigene Webseite hat, damit du deine Übernachtung reservieren kannst (nützlich, wenn du am Abend mit der Fähre ankommst).

Ideal sind die ADAC Campingführer für Europa, für alle, die gedruckte Guides zur Recherche für den Campingplatz möchten. Darin enthalten ist eine Campingkarte, mit der du bei ausgewählten Campingplätzen Rabatt bekommst.

Alternativ gibt es von ASCI ebenfalls eine Campingkarte für Rabatte, dazu ebenfalls gedruckte ASCI Campingplatz Führer.

Falls du dich fragst, welche besser sind? Ich nutze beide, da sich beides bei mir rechnet.

Nützliche Apps und Webseiten

  • Für Übernachtungsplätze solltest du die oben genannten Apps aufs Handy laden.
  • Zur Umrechnung von Schwedischen Kronen in Euro nutze ich Currency (iPhone)
  • Für Wanderungen in Schweden nutze ich Komoot
  • Zur Navigation nutze ich maps.me und im Süden auch Google Maps. Im Camper habe ich das Zenec Radio mit Navigation, welches mich nur auf Strecken lotst, die ich befahren kann (Google Maps navigiert einen oft mal in Straßen, die keine sind)

Wildcampen in Schweden „Jedermannsrecht“

Das Jedermannsrecht „allemansrätt“ erlaubt dir, in Schweden wild zu campen – mit dem Zelt. Genau darin liegt der Irrglaube vieler Camper. Das Jedermannsrecht gilt nämlich nur für Wanderer, Radfahrer und Reiter (oder Kajakfahrer). Nicht für Wohnwagen oder Wohnmobile!

Du darfst dabei nur den Grundbesitzer nicht stören (am besten du fragst nach) und die Natur nicht beschädigen. Das bedeutet, dass du dein Zelt nicht in Sichtweite des Hauses aufstellst, kein Feuer machst und jeglichen Lärm vermeidest. Dass du keine Müll hinterlassen oder dein Grauwasser bzw. Toilette entleerst, muss ich nicht extra erwähnen, oder?

In einem Naturschutzgebiet oder Nationalpark ist Wildcampen allerdings verboten. Allerdings gibt es auch hier Ausnahmen. Informiere dich vorab.

Für dich als Camper gilt

Frei stehen darfst du offiziell nicht mitten im Wald, aber auf öffentlichen Parkplätzen, solange es nicht offiziell verboten ist und ein Schild darauf hinweist. An Straßenenden oder am Strand darfst du auf Parkplätzen für maximal eine Nacht parken.

Auto fahren und Verkehrsregeln in Schweden

Die erste und wichtigste Verkehrsregel für Schweden: Du musst immer mit Abblendlicht fahren. Außerdem sind ab dem 1. Dezember bis 31. März Winterreifen in Schweden auch für ausländische Autos Pflicht.

Welchen Führerschein benötige ich?

Um in Schweden Auto fahren zu dürfen, benötigst du nur deinen normalen deutschen Führerschein. Du benötigst keinen separaten internationalen Führerschein.

Geschwindigkeitsbeschränkung

In Schweden gilt für Pkw und Wohnmobil bis 3,5 t folgende
Höchstgeschwindigkeit:

  • Innerorts: 50 km/h
  • Landstraßen: 70 km/h (manchmal bis 90 km/h)
  • Autobahn und Schnellstraßen: 110 km/h (manchmal 120 km/h)

Bei Geschwindigkeitsverstößen musst du mit hohen Strafen und Geldbußen rechnen. Der Tempomat ist in Schweden dein bester Freund! Die Promillegrenze liegt bei 0,2 Promille.

Beim Parken musst du auf folgendes achten!

Auch beim Parken gilt es in Frankreich, besondere Regeln zu beachten.
Die wichtigsten habe ich hier aufgeschrieben, damit dich keine böse Überraschung erwartet.

  • Prüfe, ob Wohnmobile überhaupt auf dem Parkplatz stehen dürfen.
  • Absolutes Parkverbot: Durchgezogene gelbe Linie am Fahrbahnrand.
  • Gelbe unterbrochene Linie: Parken verboten
  • Blaue Linie am Straßenrand: Parken mit Parkscheibe (Zone Blaues)
  • Durchgestrichenes P oder Schild „Stationement Interdit“ (Parken verboten): Parken verboten
  • Lade dir unbedingt die App von EasyParking aufs Handy und richte einen Account ein. Dank dieser App kannst du auf vielen Parkplätzen und manchen Stellplätzen einfach bargeldlos bezahlen.

Alkohol im Straßenverkehr

Für Schweden solltest du eines wissen: In Schweden solltest du weder Alkohol trinken noch mit einem Handy in der Hand erwischt werden. Das wird teuer. Die Promillegrenze von 0,2 beim Alkoholkonsum musst du beachten.

Maut in Schweden

Die gute Nachricht zuerst: In Schweden musst du für Autobahnen keine Maut bezahlen. Auch der Södra-Länken-Tunnel bei Stockholm ist kostenlos. Allerdings musst du in Innenstädten (Stockholm und Göteborg) eine City-Maut bezahlen. Jedoch nur an Wochentagen und nicht an Wochenenden, Feiertagen und im Juli.

Der Preis richtet sich nach Uhrzeit und Monat. Dabei wird dein Nummernschild fotografiert und du bekommst ein paar Wochen später die Rechnung per Post nach Hause geschickt. Tipp: Falls du wie ich länger unterwegs bist, sollte jemand deinen Briefkasten leeren, denn sonst ist eine Mahngebühr fällig.

Die Öresundbrücke zwischen Kopenhagen (Dänemark) und Malmö (Schweden) ist gebührenpflichtig. Für die Brücken in Sundsvall und in Motala wird eine Infrastrukturabgabe erhoben.

Die Zahlstelle für die Öresundbrücke befindet sich auf der schwedischen Seite. Die Bezahlung ist vor Ort in bar oder mit Kreditkarte möglich. Du solltest deine Überquerung unbedingt vorab buchen, um weniger für die Überfahrt bezahlen zu müssen. Wenn du zweimal über die Brücke fährst, lohnt sich ein Jahresabonnement für den BroPas. Mit diesem halbiert sich der Fahrpreis über die Brücke. Ein in Skandinavien gültiger Transponder ist von BroBizz. Diesen kannst du auch in Norwegen nutzen.

Strom, Gas und tanken

Beim Nachfüllen deutscher Gasflaschen hat man im europäischen Ausland oft Probleme. Auch beim Strom und Wasseranschluss musst du ein paar Dinge wissen. Diese findest du hier:

Stromanschlüsse in Schweden

Für Schweden brauchst du auf Campingplätzen oder Wohnmobilstellplätzen mit Strom keinen besonderen Adapter. Es werden dieselben CEE-Adapter wie in Deutschland verwendet. Auf kleineren Campingplätzen benötigst du nur den normalen CEE-Stecker.

An Sanitäranlagen sind die Steckdosen manchmal noch Steckdosen Typ E. Diese sind allerdings mit unseren Typ F Steckern kompatibel, wenn di einen schmalen Stecker oder einen Steck mit Loch hast. Diese schwedischen Steckdosen mit Kontaktstift findet man zwar nur noch. selten, aber du solltest darauf vorbereitet sein.

Gasflaschen in Schweden

Kann ich meine Gasflasche in Schweden auffüllen lassen? Eine wichtige Frage, die auch ich mir vor der Reise gestellt habe. Ich kann dich beruhigen. Bei LPG Norge kannst du deine Gasflasche problemlos befüllen lassen. Eine Karte mit LPG Stationen habe ich hier gefunden.

Dazu benötigst du nicht mal einen Adapter, denn die Stationen und Mitarbeiter haben diese in der Regel vor Ort und haben sich auf deutsche Touristen eingestellt.

Mein Tipp trotzdem: Habe immer ein Euro-Entnahme-Set dabei, damit du deine Flasche im Ausland auf jeden Fall anschließen kannst, falls du doch eine Flasche im Ausland leihen musst. Für Schweden brauchst du den Anschluss D3. Um ganz sicher zu sein, kannst du mit einem Lecksuchspray prüfen, ob alles dicht ist.

Tankstellen und tanken

In Südschweden hast du keine Probleme, eine Tankstelle zu finden. Richtung Lappland und Nordkap wurde das Netz dünner. Prüfe vorab, in wie vielen Kilometer die nächste Tankstelle kommt und tanke rechtzeitig. Auf den Preis darfst du dabei nicht mehr achten. Hauptsache, der Tank ist voll.

In Skandinavien gibt es oft nur Tankautomaten, an denen du nur mit Kreditkarte tanken kannst. Dafür habe ich immer zwei Kreditkarten dabei, da oft aus Gründen, die mir schleierhaft sind, eine Kreditkarte nicht funktioniert.

Eins musst du dazu wissen: Benzin und Diesel sind in Schweden teurer. Bei meinem Besuch etwa 20 Cent je Liter. Bei meinem Campervan mit großem Tank macht das einen Unterschied zu Deutschland von 20 – 30 Euro aus.

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