Unser Tansania und Sansibar Guide: Reiseblog für Tipps im Safari-Land in Ostafrika

Wenn du nach Infos und Reiseberichte für Tansania und Sansibar suchst, bist du hier genau richtig. Wir werden unsere Reiseerfahrungen und Tipps mit dir teilen, damit du das Beste aus deiner Reise machen kannst.

Bist du auf der Suche nach einem umfassenden Reiseblog, der dich bei der Vorbereitung deiner Reise nach Tansania mit einem Abstecher nach Sansibar begleitet, unterhält und informiert?

Dann bist du hier genau richtig! In diesem Blogbeitrag findest du alles, was Reisende wissen müssen, bevor sie sich auf den Weg nach Tansania machen - von den Must-Do's bis hin zu einigen unserer persönlichen Favoriten.

Egal, ob du zum ersten Mal in Tansania bist, auf den Kilimandscharo möchtest, die faszinierende Tierwelt Tansanias besuchen möchtest oder die Strände auf Sansibar genießen willst. Wir sind sicher, dass du in diesen Artikeln etwas finden wirst, das dir die Planung deines Abenteuers einfacher denn je macht.

Also schnapp dir eine Tasse Tee und mache dich bereit, eines der faszinierendsten Reiseziele Afrikas zu erkunden!

Was dich in Tansania als Reiseziel erwartet

Sowohl Tansania als auch Sansibar bieten spektakuläre Landschaften, einzigartige Highlights und interessante Kulturen. Sie sind bekannt für ihre zerklüfteten Gebirgszüge, wunderschöne Küsten, faszinierende Nationalparks und Wildtierreservate, außergewöhnliche Safaris, lebhafte Märkte und alte historische Stätten.

Nicht zu vergessen im Nordosten Tansanias der höchste Berg Afrikas, Kilimandscharo (5.895 m) und UNESCO-Welterbe, der nicht nur Abenteurer aus der ganzen Welt anzieht.

Der bekannteste aller Nationalparks ist vermutlich die Serengeti, die bei uns vor allem durch die Tierfilmer und Zoodirektor Dr. Bernhard Grzimek und seinem Sohn Michael bekannt wurden. Durch ihre Filme "Serengeti darf nicht sterben" und "Kein Platz für wilde Tiere" sind Klassiker unter den Naturfilmen und auf der ganzen Welt bekannt.

Doch auch der Tarangire-Nationalpark sowie das Ngorongoro-Krater Schutzgebiet sind außergewöhnlich schön und bieten tolle Sichtungen von großen Herden an Tieren.

Allgemeine Infos zum Reiseziel

Tansania ist ein souveräner Staat im Osten Afrikas und Sansibar ist eine autonome Region innerhalb Tansanias. Die beiden Regionen haben sich 1964 zur Vereinigten Republik Tansania zusammengeschlossen.

Daten und Fakten

  • Hauptstadt der Vereinigten Republik Tansania: Dodoma
  • Tansania hat rund  61,5 Millionen Einwohner, Sansibar ca. 1,3 Millionen
  • Währung: Tansania Schilling (TZS)
  • Landessprache: Englisch und Swahili sowie diverse Stammessprachen (Richtung Süden auch Arabisch). In den touristischen Regionen wird gutes Englisch gesprochen.

Geografische Lage von Tansania und Sansibar

Tansania und Sansibar liegen in Ostafrika, südlich des Äquators. Tansania grenzt im Norden an Kenia, im Westen an Uganda und Ruanda, Burundi und die Demokratische Republik Kongo und im Süden an Mosambik. Sansibar ist ein Teil von Tansania, hat aber eine eigene Regierung. Es besteht aus zwei Inseln: Unguja (auch bekannt als Sansibar Island) und Pemba, die im Indischen Ozean etwa 40 km vor dem tansanischen Festland liegen.

Religion in Tansania und Sansibar

Tansania und Sansibar sind beides unglaublich vielfältige Länder mit einer Vielzahl von Religionen, die in der gesamten Region vertreten sind. Das Christentum ist die mit Abstand beliebteste Religion in Tansania, vor allem im Norden. Gefolgt vom Islam, der Richtung Süden und Daressalam immer weiter verbreitet scheint sowie anderen traditionellen afrikanischen Glaubensrichtungen.

Auf Sansibar ist der Islam die vorherrschende Religion. Rund 80 % sind Muslime, daher raten wir dir, abseits der Strände passende Kleidung zu tragen und keine knappen Tops oder Hosen. Aber es gibt auch viele Christen, Hindus und Menschen, die verschiedene indigene Glaubensrichtungen praktizieren.

Informiere dich vor der Reise, ob du am Reiseziel entsprechende Kleidung tragen solltest. Das gehört für uns zum Respekt anderer Kulturen dazu.

Empfohlene Reiseführer für Tansania und Sansibar

Da wir die besten Infos zum Kilimandscharo vom Reiseveranstalter und von diversen Blogs im Internet zusammengesucht hatten, war der Lonely Planet für Tansania nur dazu da, um nützliche Fakten nachzulesen. Dafür war dieser Guide allerdings ideal.

Für Sansibar hatte ich mir das eBook Zanzibar: Pemba, Mafia (Bradt Travel Guide) gekauft. Es beinhaltete viel mehr nützliche Informationen, als wir hätten gebraucht haben. Toll gemacht und für jeden, der einen englischsprachigen Reiseführer nicht scheut, ein Tipp.

Möchtest du einen Guide, um die Tiere zu bestimmen? Hierfür besitze ich spezielle Bücher, die ich im Rahmen meines EcoQuest in der Masai Mara gekauft habe. Ich besitze dazu nur englischsprachige Guides. Warum? Ganz einfach: Tiernamen kommunizierst du ohnehin nur auf Englisch (im Idealfall). So weißt du immer, was dein Guide sieht oder umgekehrt. Ich muss oft überlegen, wie ein Tier auf Deutsch bezeichnet wird. Manchmal weiß ich es auch nicht und muss selbst das Internet befragen.

Beste Reisezeit für Tansania

Das tropische Klima macht diese Region zu einem idealen Reiseziel für Touristen, die sonnenverwöhnte Strände und üppige Landschaften mit einer reichen Tierwelt suchen.

Dennoch kommt es bei der Suche nach der besten Reisezeit darauf an, was du in Tansania machen möchtest. Das Land kannst du eigentlich ganzjährig bereisen, nur die Kilimandscharo Besteigung oder auch Pirschfahrten sind während der großen Regenzeit nicht immer möglich (März bis Mai) bzw. stellen dich vor größere Herausforderungen.

  • Wir waren da: Anfang Dezember bis einen Tag vor Weihnachten
  • Für Safaris im Norden: Dezember bis Februar, dann kommen die großen Gnuherden aus der Masai Mara zurück in die Serengeti. Anfang Dezember ist noch weniger los, die Preise etwas günstiger.
  • März bis Mai: Generell nicht empfohlen, da oft Straßen unpassierbar sind
  • Sansibar: Das ganze Jahr gut zu bereisen. Heißeste Monate sind Dezember bis Februar mit hoher Luftfeuchtigkeit
  • Juni bis August: Winter in Ostafrika mit kühlen Tagen und kalten Nächten. Great Migration in die Masai Mara

→ Hier findest du einen ausführlichen Bericht zur besten Reisezeit für Tansania und Sansibar, Safari und Kilimandscharo.

Das tropische Klima in Tansania sorgt für konstant hohe Temperaturen um die 28 Grad, egal zu welcher Jahreszeit. Da das Land auf der Südhalbkugel liegt, sind die Jahreszeiten anders als bei uns (Sommer und Winter vertauscht).

Im Gegensatz zu Europa wird hier allerdings nur die Regenzeit und Trockenzeit unterschieden. Die Regenzeit, die von Ende März bis Mai und dann wieder im November bis Dezember dauert, und eine Trockenzeit, die alle anderen Monate außerhalb der oben genannten Zeiten umfasst.

Doch auch den Winter im Juli und August sollte man nicht unterschätzen. Die Temperaturen sind am Tag nicht ganz so heiß, wie im Januar oder Februar, vor allem nach Sonnenuntergang. Dann kann es kühl werden und Fleecejacken sind angebracht.

Zur Trockenzeit ist es für Neulinge einfach, Tiere zu finden, da sie sich um Wasserstellen tummeln und das Gras recht flach ist. In diesen Monaten findet auch die Great Migration statt. Ab Juli wandern riesige Zebra und Gnuherden aus der Serengeti über die Grenze nach Kenia in die Masai Mara. Ab Dezember kommen diese wieder zurück in die Serengeti. Ich war im Juli in der Masai Mara (als die Wanderung begann) und im Dezember in der Serengeti, als der erste Regen fiel und große Herden an Gazellen und Zebras sowie Gnus wieder begannen zurückzuwandern. Ideal dafür ist wohl der Januar in der Serengeti.

Zu diesen Jahreszeiten (August-September und Januar - Februar) sind die entsprechenden "Hot Spots" zur Beobachtung (Bsp. Mara Triangle) teurer und oft überlaufen.

Wir haben Anfang Dezember die Kilimandscharo Besteigung unternommen, sind dann 10 Tage auf Pirschfahrten gewesen, um bis kurz vor Weihnachten ein paar Tage auf Sansibar zu verbringen. Es war alles ideal und selbst beim Kili hatten wir viel weniger Regen, als es hätte geben sollen. Die Regenschauern waren nur kurz und nicht zu stark.

Hier kannst du unseren Reisebericht für 3 Wochen Tansania und Sansibar nachlesen.

Tansania Reisetipps

Hier findest du ein paar der wichtigsten Reisetipps für Tansania im Überblick. Die Planung einer Reise nach Tansania (vor allem eine Kilimandscharo Besteigung) kann überfordernd erscheinen, aber mit der richtigen Vorbereitung kann sie zu einem unvergesslichen Erlebnis werden. Damit dein Urlaub so reibungslos und angenehm wie möglich verläuft, gibt es ein paar Dinge, die du bei der Planung deiner Reise wissen solltest. Von der Budgetplanung bis hin zu Impfungen und Visabestimmungen - wir haben alle Informationen, die du wissen musst, bevor du dich in dein Tansania-Abenteuer stürzt!

Einreise & Visum für Tansania

Für die Einreise nach Tansania benötigst du ein Visum, das du vorab online oder direkt bei Ankunft an jedem Flughafen bekommst. Die Gebühren liegen dabei immer bei 50 US-Dollar. Wir haben das Visum vorab online beantragt, da du mit dem Ausdruck (wichtig, da du sonst ein Einreisedokument ausfüllen musst) direkt zur Einreise gehen kannst und dich nicht für ein Visum bei Einreise ("on arrival") anstellen musst.

Mit dem Visum kannst du bis zu 90 Tagen im Land bleiben. Prüfe das Datum daher auf deinem Stempel im Pass, ob die Daten stimmen.

Beantrage hier dein elektronisches Visum vorab online

Einreise nach Sansibar

Bei der Einreise nach Sansibar mussten wir zusätzlich zum Visum eine Einreisekarte ausfüllen. Diese wurde allerdings nur eingesammelt und nicht geprüft. Bei der Ausreise mussten wir wieder eine Ausreisekarte mit allen Informationen (Dauer des Aufenthalts, Hotel, Flugnummer, besuchte Orte, ...) ausfüllen. Halte einen Stift bereit.

Wie lange für Tansania einplanen?

Ideal hast du mindestens 14 Tage Zeit für die Highlights in Tansania. Die wichtigsten Nationalparks kannst du dann erkunden, dazu ein paar Tage auf Sansibar verbringen oder wie wir den Kilimandscharo besteigen. Entweder auf eigene Faust oder besser: mit einem guten Anbieter. Wir waren auf der ersten Tansania Reise 3 Wochen unterwegs. Gebucht hatten wir alles bei Diamir, einem Spezialisten für Erlebnisreisen, der vor Ort mit lokalen Anbietern arbeitet. Wir waren sehr zufrieden.

Alleine für den Kilimandscharo (immerhin der höchste Berg Afrikas) musst du mindestens 7 Tage einplanen. Einen Tag vor der Besteigung, um alles an Equipment zu packen und sechs Tage für die Machame Route (es gibt auch andere Routen, die länger gehen). Danach ist eine weitere Nacht in Arusha oder Moshi zu empfehlen, ehe du weiterreisen kannst. Wir waren danach im Mkomazi Nationalpark, Tarangire Nationalpark, Ngorongoro Nature Reserve und der Serengeti. Danach haben wir sechs Nächte (5 Tage) auf Sansibar verbracht.

Nach der Reise über die Route nachgedacht, hätten wir vermutlich 1-2 Tage weniger auf Sanibar verbracht, um mehr Zeit in der Serengeti, dem Ngorongoro Krater oder Tarangire Nationalpark zu verbringen. Alles ist sehr reizvoll und landschaftliche unfassbar toll. Wir waren froh, mit Diamir gut beraten worden zu sein. Unser Fahrer Julius vom lokalen Partner vor Ort hat unglaubliche Tiersichtungen entdeckt, die wir auf große Entfernung nie gesehen hätten. Auch ihn können wir dir ans Herz legen (einfach bei Diamir erwähnen).

Anreise nach Tansania

Mit Ethiopian Airlines gelangst du über Addis Abeba zum Kilimandscharo Airport (je nachdem, was dein erstes Reiseziel in Tansania ist. Bei uns war es die Kilimandscharo Besteigung). Um die Flüge hat sich auch Diamir gekümmert, wir mussten uns um nichts sorgen.

Falls du deine Flüge auf eigene Faust buchen möchtest, ist das kein Problem, im Falle einer Absage deinerseits ist es dann allerdings keine pauschal gebuchte Reise mehr und du musst dich selbst um alles kümmern. Prüfe bei der Flugsuchmaschine Skyscanner nach den besten Verbindungen und sieh dir hier meine Tipps an, wie wir Flüge buchen.

Herumreisen im Land

Ein eigener 4x4 Mietwagen oder ein Wagen mit Fahrer sind die besten Möglichkeiten, um im Land herzukommen. Die Fahrtzeiten sind lang, die Straßen abseits der Highways recht holprig und schlecht – unbedingt genug Zeit einplanen. Die Highways sind geteert und super ausgebaut.

Schau mal bei Diamir vorbei, denn die organisieren deine perfekte Rundreise so, wie du es möchtest (such dir Reisebausteine aus oder schließe dich einer Gruppenreise an). Wir haben bei Diamir alles gebucht und waren super zufrieden und froh, nach der anstrengenden Wanderung auf den Kili nicht selbst fahren zu müssen. Da wir zu fünft waren, konnten wir uns die Kosten für Auto und Fahrer teilen.

Falls du selbst fährst, musst du vorsichtig sein: Überall am Straßenrand ist Polizei, die das Tempo misst. Bei Nichtbeachtung der Verkehrsregeln wirst du wenige Meter weiter herausgezogen und bestraft. So viel Überwachung durch Polizei habe ich noch in keinem Land gesehen.

HOTEL GESUCHT? 🏨

Für die Suche nach einem guten Hotel empfehlen wir dir die Plattform Booking.com. Unsere Unterkünfte buchen wir immer auf dieser Plattform oder direkt bei American Express, da wir mit der American Express Platinum Kreditkarte zusätzliche Rabatte erhalten (hier Details ansehen, lohnt sich nur für Vielreisende).

Geld und Währung

Man zahlt meist mit Bargeld und nur in besseren Hotels oder Restaurants mit Kreditkarte. Entweder mit der lokalen Währung Tansania Schilling (TZS) oder US-Dollar. Bei letzteren sollte man darauf achten, nur neue und einigermaßen intakte Scheine mitzuführen. ATMs sind gerade in ländlichen Gebieten rar gesät, deshalb ruhig ein wenig mehr Bargeld einpacken. US-Dollar sind gerne als Trinkgelder gesehen, wir bevorzugen lokale Währungen (sind ja selbst Europäer und keine Amerikaner).

Beachte dabei, dass Gebühren an ATMs vor Ort entstehen. Du kannst an den meisten Automaten maximal 400.000 TZS abheben (ca. 160 Euro). Bezahle so oft wie möglich mit deiner Kreditkarte. In den Lodges und Unterkünften der Nationalparks gibt es oft kein Internet, somit auch keine Möglichkeit, mit Kreditkarte zu bezahlen.

Tipp: Wir haben alle so viel Bargeld wie möglich nach Ankunft am Kilimandscharo Airport bei Arusha abgehoben. Du findest die Automaten nach dem Flughafenausgang auf der rechten Seite (Nur Tansania Schilling, keine US-Dollar).

Geld abheben auf Sansibar: Es gibt nur in Stone Town Geldautomaten. Falls du Bargeld benötigst, solltest du direkt am Flughafen welches abheben.

2024 sind die besten Kreditkarten für Reisen die awa 7 Kreditkarte (🌱 "Grünes" Produkt der Hanseatic Bank), die DKB Visa Karte (als Aktivkunde)  und Kreditkarte der C24. Mit diesen Karten kannst du kostenlos Geld an Automaten abheben und vor Ort bezahlen, ohne Auslandsgebühren im Ausland in Fremdwährungen zu bezahlen! Mit allen Kreditkarten kannst du kontaktlos bezahlen sowie Apple Pay und Google Pay nutzen. Hier findest du alle Tipps zur besten Reisekreditkarte für2024 mit Vergleich.

Trinkgeld in Tansania

Trinkgeld in Tansania ist obligatorisch und wird überall erwartet. In Restaurants (5 bis 10 %, manchmal ist der Service inbegriffen), bei Touren, bei Fahrern und Trägern wird Trinkgeld erwartet. Wir haben uns informiert, um bei der Kili Besteigung weder zu viel noch zu wenig auszugeben. Außerdem wurden wir mehrfach darüber informiert, dass beim Kili der Guide das Geld nicht gerecht verteile und so eine Liste aller Träger und Menschen samt Aufgabe notieren lassen. So konnten wir jeden einzelnen entsprechend bezahlen, und alle waren glücklich.

Auch in Unterkünften besagt eine Tip Box an der Rezeption nichts darüber, ob auch alle etwas davon bekommen. Hier mussten wir erfahren, dass in einer Unterkunft das Barpersonal und die Bedienungen im Restaurant nichts bekamen. So haben wir heimlich jedem etwas zugesteckt (Wichtig: abseits der Chefs, da diese oft Trinkgeld direkt abgenommen haben. Auch das ist leider Afrika).

In unseren Kilimandscharo Artikeln erfährst du, was wir der Crew an Trinkgeld gegeben haben. Für Fahrer und Guides rechnet man 10 bis 20 US-Dollar je Gruppe. Für die Leute, die in Hotels und Hotels oder Camps dein Gepäck tragen, solltest du immer einen kleinen Schein parat haben.

Sicherheit

Wir empfanden das Herumreisen in Tansania als sicher. Natürlich sind seit Corona auch hier viele Menschen ärmer geworden, da sie durch den Tourismus 2 Jahre keine Einnahmen hatten. Sei dir dessen bewusst, trage keinen teuren Schmuck, dann ist alles easy.

Auch auf Sansibar war alles okay, obwohl wir auch nachts im Dunkeln am Strand nach Hause gegangen sind. Menschen freuen sich, dass Touristen wieder kommen und sind nett und hilfsbereit. Leider manchmal etwas zu aufdringlich, wenn sie eine Tour oder Souvenirs verkaufen möchten. Vor allem auf Sansibar kann das sehr anstrengend werden, da ein freundliches "nein Danke, bin nicht interessiert" nicht genügt.

Empfohlene Impfungen

Pflicht bei Einreise ist aktuell eine zweifache Impfung gegen Corona. Diese wird in deinem Impfbuch bei Einreise sehr gewissenhaft geprüft. Eine Gelbfieberimpfung ist nur nötig, wenn du aus einem Gelbfieber-Land (Uganda) einreist. Da ich in Uganda bereits war, habe ich diese Impfung aus vergangenen Reisen und musste mir darüber keinen Kopf machen.

Folgende Impfungen sind bei der Einreise nach Tansania empfohlen (aber keine Pflicht): Hepatitis A und B, Typhus, Cholera, Tollwut und Meningokokken.

Malaria

In einigen Gebieten gibt es Malaria (die gefährliche Malaria Tropica). Eine prophylaktische Behandlung mit Malaria-Medikamenten wird empfohlen, du solltest dazu allerdings deinen Arzt konsultieren. Da wir schon oft in Ostafrika waren, schätzen wir unser Risiko mittlerweile selbst ab und haben diesmal nichts eingenommen (kein Malarone, welches oft verschrieben wird), da wir die Kilimandscharo Besteigung nicht durch Nebenwirkungen beeinflussen wollten. Im Falle einer Erkrankung gibt es vor Ort die beste Medizin und Hilfe (unsere Meinung). Nimm Malaria allerdings nicht auf die leichte Schulter.

Schlafkrankheit

Die Tse Tse Fliege ist eine einer Bremse ähnlich sehende, große tagaktive Stechmücke. Vor allem im Tarangire Nationalpark kann sie in manchen Monaten die Schlafkrankheit übertragen. In manchen Monaten auch in der Serengeti. Deshalb solltest du keine dunkelblaue und schwarze Kleidung zu tragen. Diese Farben ziehen die Fliegen an. Falls du dich wunderst, warum in diesen Nationalparks überall blau-schwarze Tücher, hängen: die sind mit Gift getränkt, um die Tse Tse Fliegen anzulocken und zu töten. Am Eingang des Tarangire wurde außerdem unser Auto komplett mit einem speziellen Mittel eingesprüht.

Sei hier nicht sparsam mit deinem Anti-Brumm oder Autan (am besten das Tropical mit Deet, welches auch gegen die Tse Tse Fliege hilft).

MEIN TIPP FÜR EINE REISEVERSICHERUNG IM AUSLAND 🚑
Wir raten dir, unbedingt eine Auslands-Krankenversicherung abzuschließen. Diese gibt es bei der → Hanse Merkur bereits ab 10 Euro im Jahr und erspart dir im Falle eines Unfalls oder Krankheit viel Ärger und Kosten.

Internet und SIM-Karte

Wenn du am Kilimanjaro Airport einreist, kannst du nach Verlassen des Flughafengebäudes bereits gegenüberliegend die Hütten mit der Vodacom Aufschrift erkennen. Aktuell das Netz mit der besten Abdeckung. Falls du nach Kenia weiterreist, kannst du die Karte außerdem mit safaricom Netz verwenden (und umgekehrt).

Für die SIM-Karte benötigst du deinen Reisepass, es wird ein Foto von dir gemacht und ein Daumenabdruck wird genommen. Du kannst die SIM-Karte nur mit Bargeld bezahlen.

Falls du an einem anderen Ort in Tansania ankommst, solltest du deinen Guide oder Fahrer fragen. Sie beraten Touristen gerne.

Wir haben ein Datenpaket "unlimited" für 65 US-Dollar gekauft. Musst du nicht wie wir unterwegs arbeiten, dann genügen auch die 10 GB für 30 Tage und 20 US-Dollar.

Mit Vodacom hatten wir auch auf dem Kilimandscharo, in der Serengeti und dem Tarangire Nationalpark fast überall Internetempfang.

Stromadapter

In Tansania benötigst du einen Reiseadapter für Großbritannien.  Manchmal kannst du deinen Stecker auch ohne Adapter in die Steckdose bekommen (wenn es ein schmaler ist). Ich habe immer diesen Adapter mit USB-Steckplätzen dabei.

Unsere Erfahrung auf Sansibar

Sansibar ist ideal für alle, die nach den Strapazen einer Kilimandscharo Besteigung oder langen Pirschfahrten auf staubigen Pisten ("African Massage Road") Erholung suchen. Hier findet jeder sein passendes Örtchen: Das trubelige und anstrengende Stone Town mit schicken Boutique-Hotels, der Nordosten mit den schönsten Stränden und Nähe zu Tauch- und Schnorchelrevieren oder der Norden mit seinen Hippie-Örtchen.

Sowie kulinarisch als auch kulturell gibt es hier eine Menge zu entdecken. Wir haben – untypisch für uns – viel am Strand und Hotelpool entspannt (je nach Ebbe und Flut) sowie den ein oder anderen Ausflug unternommen.

Wo wohnen?

Wir haben am traumhaften Matemwe Beach im Zanzibar Pearl Boutique Hotel & Villas (3 Sterne, nur Frühstück) gewohnt. Ideal gelegen am weißen Sandstrand, nahe für Ausflüge, nur nach Stone Town und zum Jozani Forest sind 1-stündige Fahrten notwendig. Dafür sind direkt am Hotel ein paar lokale Restaurants am Strand, die man täglich besuchen kann, weil das Essen einfach so köstlich ist. Das am Hotel ist überteuert und wenig abwechslungsreich (zumindest die angebotenen Menüs am Abend).

Auch dieses Hotel wurde uns über Diamir empfohlen und gebucht. Bist du Stadtmensch, kannst du dir eine Unterkunft in Stone Town aussuchen. Wir fanden die Stadt anstrengend, da alle paar Meter jemand etwas verkaufen möchte und auf den Märkten mit Streetfood fast jeder Stand dasselbe anbot. Beim nächsten Mal wüsste ich nicht, ob wir wieder am Matemwe Beach oder doch in Stone Town wohnen würden. Schwierige Entscheidung.

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Katrin Lehr, Gründerin Reiseblog viel-unterwegs.de und Reise-Expertin
Hi ich bin Katrin!

Ich bin Katrin, viel unterwegs und echte Reise-Expertin! Mit Campervan oder Rucksack möchte ich die ganze Welt entdecken. Um meine Erfahrungen & Erlebnisse mit dir zu teilen, habe ich diesen Reiseblog gegründet!

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