Tokio hält nicht nur unzählige Sehenswürdigkeiten bereit, sondern hat jede Menge Überraschung für uns westliche Touristen parat. So verwirrend der Stadt- und Metro-Plan auf einen wirken mag, so einfach ist am Ende alles struktueriert. Ich bin überrascht, begeistert und euphorisch. Meine Augen leuchten, wenn ich vom Tokio Aufenthalt erzähle.

Die Anzahl an Attraktionen in Tokio scheint unbegrenzt. Damit ihr euch im Dschungel der Highlights nicht verirrt, habe ich hier meine Highlights aufgeschrieben.

Meine Freunde prophezeiten schon vor der Reise, dass ich die Stadt lieben würde. Sie hatten recht.  Auch ihr werdet Tokio lieben und es wird euch faszinieren. Diese Mega-Metropole bietet verrücktes, altes und kulinarische Highlights!

Allgemeine Reisetipps

Für Tokio gibt es ein paar Dinge zu beachten. Dazu Fragen, die ich immer wieder gestellt bekomme. Darum habe ich hier einen Artikel mit allen Tipps für Tokio zur Reiseplanung geschrieben.

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Reiseziel Tokio – die größte Stadt der Welt!

Die größte Stadt der Welt – über 37 Millionen leben im Ballungsgebiet – ist leise und sehr sauber, voll aber gleichzeitig leer und einfach gigantisch groß. Es ist die am dichtesten besiedelte Stadtgebiet der Welt. Klingt gigantisch? Ist es auch. Trotz Menschenmassen ist von Hektik keine Spur. Geduldig steht man an und ist die Metro zur Rush Hour mal wieder gnadenlos überfüllt nimmt man eben die Nächste. Denn man muss oft nur 2-3 Minuten dafür warten.

Dieser Artikel handelt allerdings „nur“ vom Zentrum, in dem sich am Tag ca. 11 Millionen Menschen tummeln. Zum Vergleich: Berlin hat ca. 3,6 Millionen Einwohner.

Warum nach Tokio?

Auch wenn der Flug aus Deutschland lang ist (genau 12 Stunden dauert die Anreise aus Düsseldorf oder Frankfurt), ist Tokio definitiv ist eine Reise wert. Ich hätte nie gedacht dass ich eine Stadt für eine Städtereise empfehlen würde, die so weit von uns entfernt liegt. Aber ich muss ernsthaft gestehen, dass die Stadt für mich eine ernsthafte Konkurrenz zu New York darstellt, wenn es um einen Städtetrip geht, der nicht in Europa stattfinden soll.

Die Stadt ist spannend und es gibt super viel zu entdecken: Man kann gut shoppen, verrückte Dinge unternehmen, Museen besuchen, die schönsten Ausblicke auf diese scheinbar endlose Skyline genießen und vor allem kulinarisch die besten Gerichte aus ganz Japan probieren. Es ist ein Genuss!

Übrigens finden 2020 die Olympischen Spiele in Tokio statt. Ein weiterer Grund nach Tokio zu reisen, denn die Anzahl der englisch-sprachigen Schilder war noch nie höher als jetzt.

Einen komplett aktuellen Guide kann ich euch vermutlich nicht bieten, denn die Stadt entwickelt sich derart rasant, dass Restaurants und Shops schnell öffnen und wieder geschlossen werden. Auch Öffnungszeiten und Preise ändern sich immer wieder. Darum gibts hier einen Anhaltspunkt mit Stand Mai 2018.

Die erste Orientierung in Tokio – die einzelnen Stadtteile im Zentrum

Das Zentrum Tokios besteht aus 23 Bezirken. Jeder davon verwaltet sich selbst wie eine eigene Stadt. Die einzelnen Stadtteile sind mit einem sehr gut ausgebauten Netz an Bus, Metro und Bahn miteinander verbunden. Beim Blick auf die Karte mag alles sehr verworren und undurchsichtig erscheinen. In der Realität funktioniert es aber sehr gut und es ist effektiv.

Jeder Stadtteil Tokios ist für irgendeine Besonderheit bekannt. Anfangs hatte ich überhaupt keinen Plan und war trotz sämtlicher Reiseführer für Japan und Tokio total überfordert.

Damit es euch nicht genauso geht, habe ich euch 1. die ganzen Stadtteile aufgemalt damit ihr einen Überblick bekommt, 2. verrate ich unsere Route der fünfeinhalb Tage in Tokio und 3. habe ich unsere Google Maps Karte eingefügt, mit der ich vor der Reise geplant und alle Highlights markiert habe. Damit seid ihr wirklich bestens vorbereitet!

Asakusa

Shinjuku

Shinjuku ist vermutlich das Viertel für alle Shopping-Freaks und Vergnügungsmeilen. Nachts ist hier immer was los. Vor allem im Rotlichtviertel Kabukicho oder den kleinen Bars im Center Gai (mir zu touristisch).

Shibuya

In Shibuya befindet sich die meist-frequentierte Kreuzung der Welt: Shibuya Crossing. Doch abseits der Massen gibt es kleine Gassen und versteckte Ecken zu erkunden.

Außerdem befindet sich hier der für mich schönste Park: Yoyogi Park.

Tipp: Little Nap Coffee Stand in der Nähe des Eingangs.

Harajuku

In Harajuku treibt es einen automatisch zur Takeshita-Dori, der verrückten und fast immer von Menschenmassen verstopften Shopping-Straße Tokios.

Junge Einheimische vermischen sich hier mit Touristen zu einem bunten Treiben aus verrückten Outfits und den neuesten Modetrends. Egal mit wem ich nach meiner Reise sprach: Jeder war hier.

Vor allem reden alle vom Sticker-Laden, in dem auch ich über eine Stunde mit der Auswahl an Aufklebern kaufen verbracht habe. Oder dem Essen der abgefahrenen Crêpe Sorten wie Käsekuchen mit Sahne und Erdbeeren. Wahnsinn!

Akihabara

Hier trifft Elektronik und Technik auf alte Schreine. Das Viertel ist lauter als der Rest Tokios und vor allem Spiele- und Technik-Freaks lieben es.

in Akihabara dem „Technikviertel“ ist es einfach nur laut. Hier gibt's alles was das Gamer-Herz begehrt, die für Japan bekannten Maid-Cafés, Computerspiele-Höllen die einfach nur laut sind und überhaupt ist hier alles anders.

Roppongi

Das ehemalige Rotlichtviertel hat sich in den letzten Jahren zum Design- und Kunstviertel gewandelt. Im Roppongi Hills befindet sich nicht nur der Mori Tower mit seinem Sky Deck und für mich die schönste Aussicht auf Tokio sondern auch zahlreiche gute Restaurants, Kneipen und Hotels.

Rund um den Bahnhof Tokyo Station

Rund um den Bahnhof gibt es einige architektonische Bauwerke, die interessant sind. Angefangen am Bahnhof, der dem in Amsterdam ähnelt bis zum Tokyo Forum, einem modernen Gebäude, vor dem ab dem Frühling regelmäßig Flohmärkte stattfinden.

Tsukiji

In Tsukiji sind Touristen meist aus einem Grund: Sie möchten den Fischmarkt besuchen und das frischeste Sushi Tokios probieren. Bald zieht der Markt ein Stück weiter, dann wird der berühmte alte Tsukiji Fischmarkt mit seinem Outer Market endgültig Geschichte sein.

Ginza

In Ginza könnt ihr in Luxusgeschäften die neuesten Modetrends shoppen.

Tokios Top-Sehenswürdigkeiten

Meine Highlights in Tokio

Wie zu Beginn dieses Artikels beschrieben fällt einem die Auswahl schwer, wenn man Highlights eines Tokio Besuches festlegen soll. „Was hat dir in Tokio am besten gefallen“ ist nur eine der Fragen, die uns seit der Rückkehr immer wieder gestellt werden. Darum habe ich lange überlegt, was ich antworten soll. Ich habe es allgemein gehalten, denn irgendwie ist alles sehenswert.

  1. Die Aussichten auf die Mega-City

In Tokio hast du gleich mehrere Möglichkeiten auf die City herabzuschauen. Als „normaler“ Tourist besucht man eine, vielleicht zwei Aussichtspunkte. Ich wollte alle ansehen da ich mich gefragt habe, von welchem Bauwerk man die beste und schönste Aussicht auf Tokio hat.

Mori Tower Skydeck

Sky Tree

Den Sky Tree würden wir zur Kirschblüte nicht mehr besuchen, ohne vorab ein Ticket zu einer bestimmten Uhrzeit reserviert zu haben. Die Warteschlange ist lang und wir verlieren ca. 45 Minuten – 1 Stunde beim Anstehen.

Tokyo Tower

Der Tokyo Tower sieht aus wie der Eifelturm. Nur, dass er rot angestrichen ist.

Es gibt außerdem ein kleines Stück Glasboden, von welchem du bis nach unten blicken kannst. Ich habe keine Höhenangst und daher hat mich das kleine Stück Glasboden nicht beeindruckt. Wäre eine komplette Ebene aus durchsichtig fände ich das wesentlich spannender.

 

  1. Essen in Tokio – unbegrenzte kulinarischen Möglichkeiten

  2. Ultramodern und doch so traditionell

  3. Kirschblüte in Tokio mit Picknick

Yoyogi Park in Tokio zur Kirschblüte
Yoyogi Park in Tokio zur Kirschblüte – viele blaue Plastik-Decken, Alkohol und Menschen die Plätze reservieren.

Schön, auch wenn es regnet

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Entspannen in Tokio

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Filmschauplätze in Tokio

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5 Tage bis eine Woche in Tokio

Tag 1: Ankommen, Roppongi

Die Ankunft bei Direktflügen aus Deutschland ist meist am Nachmittag. Wir kamen gegen 16 Uhr an.

Tag 2: Shinjuku, Shibuya und Harajuku

Am frühen Morgen: Meiji Schrein, denn dann ist es noch schön leer. Danach gehts zum Yoyogi Park, der für mich zu den schönsten in Tokio zählt.

Vor dem Eingang biegen wir kurz ab und holen beim Little Nap Café einen leckeren Kaffee To Go.

Zu Fuß passieren wir die schöne Harajuku-Station, das Treiben wird dichter. Wir biegen rechts ab in die verrückte Takeshita-Dori Street. Hier gibts alles: In regenbogenfarben gefärbte Zuckerwatte, die beliebten Harajujku-Crêpes mit irren Füllungen (ich wähle Cheesecake mit Sahne und Erdbeeren – lecker und einen genialen Sticker-Shop, in dem wir einige Yen liegen lassen und bestimmt eine Stunde verbracht haben. Es gibt noch vieles mehr.

Im Omotesando Viertel gehen gehen wir shoppen. Hier findet ihr sämtliche Flagship-Stores bekannter Marken (Nike, Carhardt, Asics, Onitsuka Tiger, Supreme, Adidas, …) .

Gegen Abend zieht es uns nach Shibuya zum berühmten Shibuya Crossing und der Statue des Hundes Hachiko. Beides ist hoch-frequentiert. Wir machen es den vielen anderen Touristen gleich und versuchen, einen guten Fensterplatz im Starbucks an der berühmten Kreuzung zu bekommen. Die Geduld lässt langsam nach, so beobachten wir aus zweiter Reihe.

Tag 3: Tokyo Station, Palast, World Trade Center und Sky Tree

Frühstück in der Tokyo Station – hier gibts zahlreiche Möglichkeiten. Gestärkt geht es auf den größten Antikmarkt Tokios vor dem Tokyo International Forum.

Danach starten wir einen Versuch in den Palast und die East Gardens zu gelangen. Fehlanzeige, da zu viele Touristen. Die Schlange ist fast endlos lang.

Zu Fuß zum Tokyo Tower, danach zum World Trade Center und zuletzt zum Tokyo Skytree. Alle drei Aussichten sind unterschiedlich und haben etwas für sich.

Am Abend kurz vor Schließung springen wir zum Hie-Schrein  und gehen dann lecker Sashimi und Reis-Bowl in Asakusa (hier wohnen wir) essen.

Tag 4: Akihabara und Ueno

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Tag 5: Tokyo Bay und Odaiba

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Bonus: Tag 6 (letzter Tag vor Abreise): Tsukiji Fischmarkt und Ginza

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Meine Flops?

Meine Low lights in Tokio waren sehr rar. Das einzige was ich total bescheuert und doof fand war der Besuch im Maid Café. Man bezahlt 500 Yen Eintritt, muss mindestens eine Stunde bleiben und kommuniziert mit seiner jugendlich aussehenden Bedienung in Schuluniform nur in einer Art Kindersprache und Zeichen. Man bekommt dazu Hasenohren oder Pandaohren aufgesetzt, dazu kann man Geld bezahlen, um eine Bild mit seiner Maid zu bekommen oder diese für einen tanzen und singen lassen.

Zum Glück gibt es Chinesen die darauf abfahren und das Geld für die Show bezahlt haben. So kamen wir in den Genuss kollektiven Ausrastens mit Leuchtstäben. Crazy.

Jede weitere Stunde kostet übrigens weitere 500 Yen.

Nicht nur wir kamen uns irgendwie komisch vor. Wenn die Japaner selbst nicht so darauf abfahren würden wäre es echt lustig. Aber so kam ich mir von wie in einem schlechten Film und war froh, als wir das Café wieder verlassen konnten.

Welche Insidertipps für Tokio gibt es noch?

Flohmärkte in Tokio: 2 mal im Monat am Tokyo International Forum

Das Tokyo International Forum ist ein sehr sehenswertes und modernes Gebäude. Alleine schon das ist ein Besuch wert. Noch besser ist es, den Oedo-Antikmarkt zu besuchen. Dieser findet jeweils am ersten und dritten Sonntag des Monats statt. Es handelt sich hier um den größten Flohmarkt für Antiquitäten in Tokio. Für die Größe der Stadt verhältnismäßig klein, trotzdem definitiv ein Besuch wert.

Wir haben lange Zeit hier verbracht und hätten sehr gerne sehr viel eingekauft. Touristen haben wir hier übrigens keine getroffen. Ein weiterer Pluspunkt.

Das Tokyo International Forum findet ihr in der Nähe des Bahnhofs Tokyo Station.

Kokeshi Holzpuppen Flohmarkt Tokio
Kokeshi Puppen aus Holz findet man auf dem Flohmarkt am Tokyo International Forum in Tokio.

Wann ist die beste Reisezeit für Tokio

In Japan gibt es vier ausgeprägte Jahreszeiten. Diese bekommt Tokio durch seine Lage an der Ostküste weniger extrem zu spüren. Trotzdem solltet ihr auf jedes Extrem vorbereitet sein. Die meisten möchten zur Kirschblüte nach Japan und Tokio reisen. Ich war auch zur Kirschblüte hier und würde künftig eher auf den Herbst ausweichen.

Ausführlich habe ich hier über die beste Reisezeit für Japan und Tokio geschrieben

Weitere Links und Literatur-Tipps für Tokio

Japan Guide mit allen Tipps für die Reise

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