Das vermutlich einzige Land Asiens mit westlichem Lebensstandard ist Japan. Das Land der aufgehenden Sonne scheint mir manchmal so ganz anders zu ticken als wir. Und doch kommt mir nach meiner Ankunft in Tokio (wo die meisten Touristen ankommen) so vertraut vor.

Vor meiner Reise nach Japan kannte ich es nur aus Erzählungen und Tipps von Freunden die mir von ihren Erlebnissen erzählten und aufzeigten, welch‘ exotisches Land ich entdecken möchte.

„Es wird dir gefallen“, war der allgemeine Meinung. Darum war ich sehr gespannt. Ich sage auch dir: „Es wird dir gefallen“.

Vor der Reise nach Japan gibt es einige Dinge zu planen und beachten. Japan ist größer als man denkt und in drei Wochen konnten auch wir nur einen Bruchteil davon ansehen. Nur in Tokio könnte man drei Wochen Stadtteil für Stadtteil erkunden. Doch wir wollen mehr von Land und Leuten sehen und mehr über die uns so fremde Kultur lernen.


Hier sind meine Tipps und Erfahrungen für die Planung der Japan Reise:

Was ist die beste Reisezeit für Japan?

Für uns eigentlich keine Frage, wann wir nach Japan reisen wollen: Zur Kirschblüte natürlich! Allgemein sagt man sind Frühling und Herbst die besten Reisezeiten für eine Japanreise. Im Frühling blühen die Kirschblüten und im Herbst färben sich die Blätter und lassen die Landschaften ebenso schön erleuchten. Perfekte Jahreszeiten für Fotografen und Japan-Reisende.

Wir reisen Ende März, pünktlich zu Ostern, damit man bei Abflug am Abend des Gründonnerstag außerdem zwei Urlaubstage spart. Dass die Kirschblüte genau auf dieses Wochenende in Tokio fiel war dann reiner Zufall. Mittlerweile denke ich, dass ich nicht unbedingt zur Kirschblüte hätte kommen müssen. Ich umgehe lieber die Massen. Diese waren in den Parks definitiv vorhanden. Vor allem Touristen aus anderen asiatischen Ländern waren zeitlich unterwegs.

Ich würde beim nächstenmal definitiv im Herbst kommen. Die Jahreszeit, wenn die Blätter sich bunt färben und die Chance den Fuji zu sehen besser ist. Auch die Region um Hakone und die fünf Fuji Seen ist dann bestimmt farbenfroher und wirkt weniger trostlos als bei meinem Besuch (wir hatten auch extremes Pech mit dem Wetter).

Du solltest dir vor der Reise überlegen, ob du in der Nebensaison oder zur Hauptsaison nach Japan reisen möchtest. Zur Nebensaison sind die Hotels und Flüge günstiger.

Hauptsaison: März – April zur Kirschblüte und im Mai zur Golden Week.

Im Juli und August ist es sehr heiß. Temperaturen über 30 Grad sind dann keine Seltenheit. Ab ca. Mitte Juni ist dazu Regenzeit. Im Oktober und November kannst du bei weniger Touristenmassen und oft günstigen Flugangeboten beobachten, wie das Laub sich färbt und den Herbst bei angenehmen Temperaturen genießen.

Hier gibt es übrigens eine tolle Webseite zur Prognose der Kirschblüte. Auf dieser Webseite seht ihr, wie die Prognosen sind, wann die ersten Blüten angefangen haben zu blühen und wann die beste Zeit für einen Besuch ist: Zum Kirschblütenbericht. 

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japan-tokio-maerz-regen
Im März regnet es häufig in Tokio. Die richtige Wahl der Kleidung ist daher wichtig!

Wie viel Zeit sollte ich für Japan einplanen?

Generell rate ich immer: Je länger desto besser. Wir sind genau 23 Tage in Japan und haben von Anfang an gewußt: Viel zu kurz. Darum planen wir schon die nächste Reise, ohne überhaupt die erste hinter uns gebracht zu haben.

Mindestens 14 Tage, noch besser drei Wochen solltest du für Japan einplanen. Die Anreise ist so lang und der Jetlag heftig. Da lohnt es sich nicht, wenn du nur eine Woche ins Land der aufgehenden Sonne reisen möchtest. Die Reise in Japan selbst kann man wunderbar mit den Shinkansen Zügen planen. Bequemer und entspannter reisen geht kaum. Auch die Busse sind sehr komfortabel und waren immer pünktlich.

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Anreise und Flüge nach Japan buchen

Vor der Reise gibt es natürlich viel zu planen. Wir müssen Flüge buchen und überlegen, ob wir einen Gabelflug (z.B. Frankfurt – Tokio – Osaka – Frankfurt) buchen möchten oder Hin- und Rückflug nach Tokio buchen. Das ist natürlich günstiger. Am liebsten buche ich Direktflüge, denn der Stress mit Verspätungen und der Angst einen Anschlussflug zu verpassen hatte ich in letzter Zeit zu oft.

Nach unseren Flügen habe ich zuerst bei Google Flights, dann bei Skyscanner* gesucht. Danach bei den Airlines ANA (All Nippon Airlines) und Lufthansa direkt auf den Webseiten nachgesehen. Da wir unbedingt einen Direktflug ab Frankfurt oder Düsseldorf buchen wollten, war die Lufthansa Webseite der beste Ort zur Buchung. Denn somit konnte ich ein paar angesammelte Meilen einlösen.

Somit haben wir einen Direktflug ab Düsseldorf nach Tokyo und wieder zurück ab Tokyo nach Düsseldorf gebucht.

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Kosten für die Japan Reise

Viele denken, dass Japan eines der teuersten Reiseländer der Welt ist und sind erstmal abgeschreckt. Während ich im Frühjahr Australien bereiste, waren zeitgleich meine Freunde von 22places.de in Japan. Wir tauschten uns über Preise für Essen und Unterkünfte aus. Schnell merkte ich: Japan ist sogar günstiger als Australien, wenn man weiß, wie und wo man Geld sparen kann!

Wenn du frühzeitig buchst, kannst du Direktflüge ab Frankfurt, München oder Düsseldorf nach Tokio ab ca. 600 Euro buchen. Wir waren wie immer spontan und kurzfristig, dazu auf einen bestimmten Tag festgelegt. Darum hat der Flug ca. 1000 Euro gekostet. Wir gewinnen dank Direktflug nach Tokio Zeit und können auch ab Düsseldorf am Abend von Hannahs letztem Arbeitstag direkt los fliegen. Somit gewinnen wir nochmals einen Tag in Japan.

Generell richten sich deine Ausgaben in Japan nach deiner Art zu reisen. Möchtest du in Hotels mit großen Zimmern übernachten oder reicht dir ein Kapselhotel? Bei Airbnb kannst du oft günstig Wohnungen finden. Vor allem im Tokyo und Kyoto eine preiswertere Alternative.

Dann solltest du dir überlegen, wie du im Land herumreisen möchtest. Kaufst du einen Rail Pass oder genügen dir die günstigeren Verbindungen, die länger dauern aber dafür billiger sind? Möchtest du sogar Nachtbus fahren (günstig und man spart sich eine Nacht Hotel) oder sogar im Land dank günstigen Billigairlines herumreisen?

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In Japan herumreisen

Da wir natürlich nicht nur Tokio besuchen möchten werden, haben wir uns den Japan Rail Pass bestellt. Dieser kann nur von Ausländern die außerhalb Japans wohnen gekauft werden. Dieser Rail Pass beinhaltet eine Art Flatrate fürs Zugfahren aller Züge von Japan Rail „JR“ innerhalb drei Wochen. Perfekt für uns, da wir ungefähr drei Wochen in Japan sein werden. Der Pass kostet aktuell 448 Euro für drei Wochen (2. Klasse).

Denn Japan Rail Pass gibt es übrigens auch für 7 Tage und 14 Tage. Seit März 2018 kann man den Japan Rail Pass auch in Japan kaufen. Allerdings ist er vor Ort teurer.

Alternativ gibt zum Shinkansen gibt es Nachtbusse und Inlandsflüge, die wir nicht genutzt haben. Lediglich nach Hakone und weiter nach Kawaguchi-ko mussten wir Bus fahren, da hier keine Züge ankommen. Für diese Region hatte sich der Hakone Fuji Free Pass (3 Tage) gelohnt. Damit waren die Transfers und sämtliche Sightseeing-Busse und Seilbahnen inklusive.

Zug fahren in Japan ist wirklich eine sehr angenehme, schnellere und stressfreie Möglichkeit, um von A nach B zu gelangen. Schließlich sind die „Bullettrains“ in Japan pünktlich, man hat sehr viel Beinfreiheit und das ganze System funktioniert hervorragend. Ich bin total begeistert!

Wenn ihr prüfen wollt ob sich für euch der Japan Rail Pass lohnt habe ich einen Tipp: Bei Wanderweib gibts einen tollen Rechner. Ihr gebt hier einfach eure Route ein und das kleine Tool gibt aus, ob und welcher Pass sich für euch lohnt. Unser Ergebnis: Pass für 21 Tage lohnt sich. Alles richtig gemacht!

Zum Japan Rail Pass Rechner

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Metro fahren in Tokio

3 Wochen Japan? Unsere Route

Nachdem wir unsere Flüge gebucht und genaue Daten hatten, haben wir begonnen, intensiv Reiseführer und Online Foren zu durchforsten. Was kann man in drei Wochen schaffen, was möchten wir auf jeden Fall ansehen?

Unser Tipp wie ihr eure Route findet:

  • Macht euch eine Liste mit Highlights und Sehenswürdigkeiten die ihr ansehen möchtet.
  • Prüft mit Google Maps und Hyperdia, wie die Zugverbindungen und Transferzeiten beim Reisen von A nach B sind.
  • Mutet euch nicht zu viel Streß zu. Unser Ding ist, lieber ein Nacht länger an einem Ort zu bleiben und nicht jede Nacht woanders zu bleiben.

Daraus erfolgt diese geplante Route:

Tokio (4 Tage und am Ende der Reise nochmal einen vollen Tag), Hakone, Fuji Seen (Kawaguchiko), Kanazawa, Kyoto (4 Tage), Nara, Osaka, Himeji Castle, Hiroshima, Miyajima, Tokyo.

Alle weiteren Orte die wir ansehen wollten, haben wir aus Zeitgründen auf den nächsten Trip geschoben.

Habt ihr noch Tipps? Dann her damit! Ein Fazit zur Route folgt nach der Reise!


Zurück nach oben Beste Aussichten Tokio Japan

Welche Reiseführer für Japan?

Für die Japan Reise haben wir uns einige Reiseführer, Sprachführer und Bildbände gekauft. Am besten gefällt mir die englisch sprachige Bildband-Reiseführer Mischung Japan Traveler's Companion.

Dazu haben mir bei der Recherche vorab der ausführliche Lonely Planet Japan, Dumont direkt Tokio und Labyrinth Tokio (38 Touren in und um Japans Hauptstadt) geholfen. Hannah nutzte den Stefan Loose Japan und ebenfalls den Japan Traveler's Companion.

Dank Kindle unlimited Abo konnte ich zusätzlich den englischen Lonely Planet Pocket Kyoto & Osaka und ePocket Tokyo als ebook kostenlos nutzen.

Zur Vorbereitung auf Sprache und Kultur nutzten wir folgende Guides: Japan für die Hosentasche, Japan 151 und Was sie dachten niemals über Japan wissen zu wollen.

Weitere Quellen und Links die wir zur Vorbereitung der Japan Reise genutzt haben:

Da Japan so ganz anders ist habe ich mich auf Blogs, in Foren und seit neuestem auch bei YouTube schlau gemacht und informiert.

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Sprache – Japanisch oder Englisch?

Dank meines Mit-Autors Chris bin ich bestens vorbereitet: Er hat mir netterweise ein Dokument inklusive mp3-Datei geschickt, damit ich die wichtigsten Sätze und Worte auf japanisch lernen kann. Was sich anfangs wie ein Tsunami aus Buchstaben anhört, klingt nach mehrfachem Anhören gar nicht mehr so schwer. Danke Chris, ich werde deinen Rat befolgen und mir die Worte täglich anhören.

Empfehlen kann ich dir die Webseite von Jakob zum Japanisch lernen empfehlen. Er erklärt super, wie du alles angehst.

Dazu wurde mir das Buch 80/20 Japanese von Richard Webb samt Audio Dateien empfohlen. Dieses habe ich in Kombination mit der Duolingo App für Japanisch vor der Reise regelmäßig gepaukt. Sehr intensiv und nicht einfach, aber hat Spaß gemacht.

Trotzdem kommt man in Japan mit Englisch wohl sehr gut zurecht. Alle Hauptverkehrsstrecken sowie die Metro sind auch auf Englisch angeschrieben und die jüngeren Japaner können alle sehr gut Englisch.

Tipps als Google Chrome Browser Erweiterung:

Wie oft erging es mir bei der Reiseplanung so, dass ich plötzlich auf einer Webseite gelandet bin, die nur japanisch abgebildet hat? Dank dieser Erweiterung für den Google Chrome Browser kannst du beim Mouse-over die Bedeutung des Kanji anzeigen lassen.

Zum Plugin Add-on rikaikun (Englisch)

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Wichtigste Worte auf Japanisch für die Reise lernen (wird ergänzt)

Wer keine Zeit hat japanisch zu lernen, dem gebe ich hier die wichtigsten Worte und Formulierungen mit an die Hand:

おはようございます OHAYOUGOZAIMASU (Oh-ha-yo-go-za-i-mas) – Guten Morgen
こんにちは KONNICHIWA (Kon-ni-chi-wah) – Hallo
こんばんは KONBANWA (Ko-n-ba-n-wah) – Guten Abend
またね MATANE (Ma-ta-ne) – Tschüss

Viele denken jetzt, dass „Tschüss“ doch eher Sayonara heißen müsste. Ich habe jetzt gelernt, dass Sayonara das förmlichere Wort dafür ist. Normalerweise sagt man im Alltag eher Matane.

すみません SUMIMASEN (Sue-me-ma-sen)- Entschuldigung (Entschuldigen sie die Störung) ごめんなさい GOMENNASAI (Go-men-nah-sai) – Es tut mir leid.

ありがとう ARIGATOU (A-li-gah-toe) – Vielen Dank

おおきに OOKINI (O-o-ki-ni) – Vielen Dank (wird in Kansai, speziell in der Osaka Präfektur häufig genutzt)

わかりません WAKARIMASEN (Wa-ka-ri-ma-sen) – Ich habe keine Ahnung / Ich weiß nicht.

はい HAI (Hai) – Ja (Wie Hai ausgesprochen nur härter und und kürzeres A)

いいえ IIE (Ii-e) – Nein

あなた ANATA (A-na-ta) – Du

わたし WATASHI (Wa-ta-she) – Ich

英語 EIGO (Eh-go) – Englisch

Wenn du zum Beispiel nach einem englischen Menü fragen möchtest kannst du einfach mit „Eigo?“ danach fragen. Oft wird es verstanden.

これはなんですか? KOREWANANNDESUKA? (Co-re-wa-nan-des-ka) – Was ist das?

それはどこですか? SOREWADOKODESUKA? (So-re-wa-do-ko-des-ka) – Wo ist … (das)?

かわいい KAWAII (Ka-wa-ii) – Süss (im Sinne von goldig)

すき SUKI (Sue-ki) – Das mag ich. Ich mag dich.

きらい KIRAI (Ki-rai) – Ich mag es nicht. Ich mag dich nicht.

Packliste für Japan?

Was nehm ich mit, was packe ich ein? Fragen, die ich mir vor jeder Reise stelle. Für Japan habe ich mir einen etwas größeren, gut sitzenden (Kamera-)Rucksack von Burton gekauft. Zusätzlich habe ich neu im Gepäck den „Squeezy“ Rucksack von Tatonka. Dieser ist klein im Gepäck verstaut und kommt entweder für dreckige Wäsche zum Einsatz oder auch, wenn ich einen kleinen leichten Rucksack benötige und den Kamerarucksack nicht mitnehmen möchte.

Natürlich auch bequeme Schuhe und bei häufigem Regen Ende März meine Wind-/Regenjacke, die mich trocken und warm hält.

Dazu habe ich mir den Tatonka Rucksack Yukon 50+10 L für Frauen gekauft. Mit meinem anderen Rucksack, den ich in Peru dabei hatte, war ich nicht glücklich. Mit dem Yukon habe ich ein sehr gutes Gefühl.

Meine kleine Platypus-Flasche, die ich auf Reisen immer mit Wasser auffülle, um genügend Flüssigkeit zu mir nehmen habe ich auch für Hannah gekauft.

All meine Outdoor- und Reiseausrüstung kaufe ich bei meinem Lieblings-Outdoor-Shop Globetrotter. Warum? Hier gibt's einfach alles und als DAV-Mietglied bekomme ich zusätzlich ein wenig Rabatt. Ich müsste bei meinem Umsatz schon die goldene Kundenkarte bekommen, Spaß!

Definitiv nicht vergessen dürft ihr diesen Reise-Adapter. Da ich immer viel Technik-Kram dabei habe (Laptop, iPad, Kamera, Drohne, Handy, …) habe ich mir eine kleine Steckdosenleiste gekauft.

Meine Packliste als PDF zum ausdrucken und abhaken kannst du hier downloaden

Vor der Reise: Unterkünfte für Japan buchen

Da wir zur Kirschblüte reisen und wissen, dass Japaner ihre Hotels mindestens 6 Monate (!) vor dem Urlaub buchen wußten wir: Mit 2-3 Monaten vor der Reise nach Unterkünften zu suchen sind wir verdammt spät dran.

Bei der Suche nach einer Unterkunft kommt es darauf an, welche Ansprüche ihr habt. Ein großes Zimmer mit eigenem Bad oder kann es auch ein Schlafsaal mit Gemeinschaftsbad sein? Große Zimmer in Hotels oder über Airbnb sind vor allem in Tokio teuer.

In Japan gibt es Wohnungen (Airbnb), Business Hotels, Hotels, Love Hotels (Stundenhotels), Hostels und Ryokans.

Business Hotels sind günstiger als Hotels, Wohnungen in der Regel günstiger als Business Hotels und Hostels oder Kapselhotels sind am billigsten. Auf unserer Route waren alle uns empfohlenen Ryokans bereits ausgebucht. Bucht rechtzeitig.

In unserer letzten Nacht in Tokio möchten wir entweder in einem Kapselhotel, Love Hotel oder teuren Hotel mit toller Aussicht übernachten. Entscheiden werden wir wohl spontan.

Die letzte Unterkünfte haben wir übrigens erst 1 Woche vor Abreise reserviert. In Tokyo, Kyoto und Kawaguchi-ko war die erste Wahl schon weg. In Miyajima waren alle günstigen und bezahlbaren Unterkünfte ausgebucht.

Trotzdem haben wir für unsere Reisezeit während der Kirschblüte noch recht günstige Unterkünfte gefunden. Eines muss euch definitiv klar sein: Unterkünfte in Japan sind teuer, ein Hotelzimmer das viel Platz bietet fast unbezahlbar. Zumindest in Tokio.

So findest ihr günstige und gute Unterkünfte (Preis-Leistungsverhältnis):

  • Fragt Freunde nach Empfehlungen für Unterkünfte. (Falls ihr welche habt, die schon einmal in Japan waren. Ich hatte sehr viele Tipps bekommen. Leider waren wir viel zu spät mit dem Buchen der Hotels dran, somit waren wirklich alle empfohlenen Unterkünfte schon ausgebucht).
  • Recherchiert auf Reiseblogs nach Empfehlungen oder fragt direkt in dieser Facebook Gruppe nach Tipps.
  • Prüft auf Tripadvisor (unabhängige Plattform), welche Unterkünfte gut bewertet werden. Auf anderen Plattformen (z.b. booking.com kann man Bewertungen kaufen, sie sind also nicht immer „echt“). Auf Tripadvisor könnt ihr direkt das Datum eingeben und die Preise und Verfügbarkeiten auf den unterschiedlichen Plattformen (booking.com, agoda, Expedia) werden angezeigt.
  • So kam es, dass wir in Summe Unterkünfte bei booking.com, agoda und Airbnb gebucht haben.

Eine detaillierte Auflistung unserer Unterkünfte mit Kosten folgt bald in einem separaten Artikel.

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Vor der Reise: Pocket WIFI oder SIM-Karte?

Vor der Reise nach Japan wußte ich bereits, dass sich sämtliche Freunde am Flughafen Pocket WIFI Router geliehen haben. Also habe auch ich mich schlau gemacht, ob es besser ist eine SIM-Karte zu kaufen oder ein Pocket WIFI zu mieten.

Dabei stieß ich auf das Video „How to survive your first hour in Japan (Tokio)“ in dem schön erklärt wird, warum auch für uns ein Pocket WIFI besser ist. Klar, wir sind zu 2. und haben außerdem Laptop und iPad dabei. Somit können wir mit allen Geräten ins Internet, falls wir in unseren Unterkünften Probleme mit dem Vorhandenen WIFI haben (ich spreche aus Erfahrung).

Durch das Video stieß ich auf die Empfehlung für den Anbieter „Global Advanced Communications rental“. Die Buchung war schnell abgeschlossen. Es kam eine Bestätigungsmail mit einem Link zum Online Payment per Kreditkarte. 10 Minuten später hatte ich unseren Pocket WIFI für 23 Tage reserviert.

Jetzt bi ich vor allem gespannt, ob es günstiger ist vor der Reise das Pocket WIFI zu bestellen oder erst bei Ankunft im Narita Flughafen zu mieten. Ich halte euch auf dem Laufenden.

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Alle Fotos sind von Fotograf Jens Burger, der mir vor der Reise viele Tipps für Tokio gegeben hat.

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Disclaimer: Dieser Artikel entstand im Rahmen einer Kampagne mit Globetrotter.

8 KOMMENTARE

  1. Liebe Katrin,
    ich habe ein paar kulinarische Tipps: In Hiroshima musst Du unbedingt Okonomiyaki (Hiroshima-Style, yummy!) probieren und auf Miyajima gegrillte Austern (die gibt es da sehr günstig und sind der Knaller).
    LG Lex

      • Hallo Katrin,
        ich kann mich Lex nur anschließen: Wirklich „yummy“ die Okonomiyaki!!! Und nicht durch die vermeintlich geschlossene Tür eines Restaurants abschrecken lassen. Diese wird erst dann geöffnet, wenn in der guten Stube wieder Platz für neue Gäste ist. Am besten, einfach in der Schlange davor anstellen. :-)
        Ich weiß nicht, ob dies auf Deiner Route liegt: Sehr außergewöhnlich fand ich den Okunoin Friedhof in Koyasan (südöstl. Kinokawa in den Bergen). Einfach mal nachts über den nur tlw. beleuchteten, wirklich riesigen Friedhof im Wald mit seinen imposanten Gräbern spazieren gehen. Eine Mischung aus „unheimlich“ und „beeindruckend“!
        Schon jetzt viel Spaß in Japan!!!
        Tanja

  2. Ach, noch etwas… eine schöne Lektüre als Vorbereitung auf eine Japan-Reise ist auch folgendes Buch: „Hallo Japan: Familien Hutzenlaub wandert aus“ von Lucinde Hutzenlaub!

  3. Japan ist mein Lieblingsland. Ich war diesen November zum 4 Mal dort. Auch auf Okinawa und Yakushima war ich. Mein Tipp für Okinawa: mietet ein Auto. Mit öffentlichen Bussen braucht man sehr lange um die Sehenswürdigkeiten anzufahren.
    Yakushima ist ein absolutes Highlight. Ich war drei komplette Tage dort und hatte Glück dass es an zwei Tagen nicht regnete. Ich würde auf jeden Fall zu einem Gabelflug raten. Gerade Klm bietet Tokio und Osaka über Amsterdam zu guten Preisen an. Vor allem fliegen die den Haneda Flughafen in Tokio an. Der Narita Flughafen ist selbst mit dem Narita Express eine Stunde von Tokio entfernt. Zum Transport vor Ort würde ich bei längeren Strecken den Shinkansen empfehlen. Zwar gibt es viele Billigflieger aber der zusätzliche Aufwand ist die Ersparnis in meinen Augen nicht wert. Bevor Ihr den Japan Railpass kauft solltet ihr z.b. mit der App Hyperdia, genau durchrechnen ob er sich lohnt. Gerade in der Kansai Region ist es oft günstiger private Bahnen zu nehmen anstatt mit JR zu fahren.

  4. Hallo Katrin,
    deinen Blog lese ich schon lange sehr gerne und schreibe hier zum ersten Mal einen Beitrag. Neben meinem Vollzeitjob bin ich ebenfalls sehr reisebegeistert- Japan ist eines meiner Lieblingsländer!
    Unbedingt für Tokio genug Zeit einplanen! 2016 war ich zur Kirschblüte (genau wie ihr über Ostern) für 3 Wochen in Japan und das war unsere Route (mit Japan Rail Pass und der hyperdia-App unternommen):
    Tokio (4 Nächte)-Nagano (2 Nächte, Ausflug nach Jigokudani zu den Schneeaffen !!! und 1 Tag Skifahren in Hakuba-Happo)- Kanazawa (2 Nächte)- Kyoto (4 Nächte)- Hiroshima (2 Nächte mit Ausflug nach Miyajima)- Yakushima (3 Nächte, fantastisch, unbedingt machen! Empfehlung für Inseltour und Buchung der Fährtickets: der örtliche Veranstalter Yesyakushima)- Fukuoka (3 Nächte) – Osaka (2 Nächte)
    Wenn du genauere Fragen hast, auch zu Hotels etc., einfach mailen! Wir hatten im Nachhinein betrachtet eine perfekte Reiseroute.
    Viele liebe Grüße aus Niederbayern!
    Astrid

  5. Mount Koya müsst ihr unbedingt besuchen, ist in der Nähe von Kyoto. Außerdem würde ich auch noch Kagoshima auf Kyushu empfehlen, wenn ihr mit dem Japan Railpass unterwegs seid.

  6. Hi Katrin,

    also was die Englischkenntnisse der Japaner angeht muss ich sagen sind die allgemein eher schlecht (auch bei den Jüngeren). Das liegt wohl hauptsächlich daran, dass sie in der Schule nur lesen und schreiben, aber nicht sprechen lernen und wegen des Perfektionismus. Kann man etwas nicht perfekt, macht man es lieber gar nicht – so auch das Englisch sprechen.
    In Hotels war das nie ein Problem, da können alle Englisch und auch im Zug etc. ist alles auch auf Englisch.

    Man kommt also sehr gut ohne Japanisch zurecht, aber sich groß mit den Einheimischen unterhalten wird eher nichts.

    Was ich von meiner letzten Japanreise noch empfehlen kann ist:
    Wir hatten ein kleines traditionelles Häuschen in Kyoto gemietet (über Iori Machiya Stay). Das war zwar wirklich nicht günstig, aber wir haben es so sehr geliebt! *_* Das Geld war es auf jeden Fall wert!
    Wenn es nicht so ums Geld geht -> UNBEDINGT MACHEN!
    Für den ersten Kyoto Besuch ist auch Fushimi Inari, Bamboo Grove, Gion Viertel und Kiyomizu Dera pflicht! Und zur Kirschblüte der Philosopher’s Path.

    Außerdem wie schon geschrieben: Okonomiyaki in Hiroshima essen – da kann ich das Okonominura empfehlen. 2 Stockwerke voll mit Okonomiyaki Rastaurants und überall super lecker!
    Auch sehr interessant, aber bedrückend ist das Peace Memorial Museum. Und obwohl es traurig ist, ist das Denkmal von Sadako Sasaki im Peace Memorial Park wunderschön mit seinen Origami Kranichen.

    In Osaka kann ich zum Shoppen Namba Parks (sehr schönes Einkaufszentrum) und Expo City (mit dem Tower of the Sun -Wahrzeichen von Osaka aber mega hässlich) empfehlen.
    Eine Freundin, die seit 6 Jahren in Osaka lebt meinte auch das English Village am Expo City wäre ganz lustig (Die Japaner nennen es „Ausländer-Zoo“) – sonst war Osaka eher nicht meins.

    In Tokyo ist es empfehlenswert, wenn man günstig oder kostenlos die Aussicht genießen will mal im Rathaus oder Roppongi Hills vorbei zu schauen. Aber die Aussicht aus dem Skytree ist natürlich unbeschreiblich!
    Um sich mal mit dem klassischen, japanischen Jugendleben zu beschäftigen sollte man die Takeshita Street gesehen haben und einen von diesen unglaublich leckeren Crepes probieren.

    So, ich denke alles absolut sehenswerte für die erste Japan-Reise habe ich aufgezählt. ;)
    Falls du noch Fragen hast, gerne fragen.
    Liebe Grüße
    Jessy

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