Miyajima Island Japan Torii
Aussicht Mount Misen Miyajima
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Erkunde einer der schönsten Orte Japans als Tagesausflug von Hiroshima

Miyajima: Entdecke eine der schönsten japanischen Inseln

Miyajima ist eine kleine Insel, weniger als eine Stunde außerhalb der Stadt Hiroshima. Am bekanntesten für das riesige leuchtend rote Torii-Tor, das bei Flut im Wasser schwebt. Jedes Jahr zieht diese Attraktion Tausende von Touristen an. Außerdem ist sie für den Schintoismus ein heiliger Ort.

Miyajima: Entdecke eine der schönsten japanischen Inseln 2

Der Anblick wird in Japan übrigens als einer der drei besten Motiven des Landes eingestuft. Im Inselinneren gibt es Berge und Wälder, die dir herrliche Aussichten auf das Seto-Binnenmeer bieten.

Wenn Hiroshima auf deiner Reiseroute liegt, dann musst du mindestens einen Tagesausflug ins weniger als eine Stunde entfernte Miyajima einplanen.

Offiziell heißt die Insel Itsukushima (厳島), viel häufiger wird sie allerdings Miyajima (宮島) bezeichnet. Japanisch für „Schrein-Insel„. Vermutlich liegt es daran, dass die Insel in der Öffentlichkeit so eng mit ihrem Hauptschrein, dem Itsukushima-Schrein, in Verbindung gebracht wird. Wie das Torii-Tor sind die Hauptgebäude des Schreins über Wasser gebaut.

Am besten erkundest du die Insel, indem du eine Nacht in einem Ryokan übernachtest. Denn, wenn die Tagestouristen gehen wird es ruhiger auf der beliebten Insel. Wir hatten leider keine Zeit für eine Übernachtung.

Da Miyajima nur 20 Kilometer entfernt von Hiroshima vor der Insel Honshu liegt, welche nur über 2.000 Einwohner verfügt, lohnt sich auch ein Tagesausflug.

Was kann man auf Miyajima machen?

Die Insel erwies sich nach der Japan Reise als einer der Lieblingsorte.

Miyajima bietet eigentlich alles, was du auf einer Reise suchst. Interessante Geschichte und Kultur, historische Orte, eine tolle Landschaft und kulinarisch ein paar Schmankerl, die du probieren musst.

Mit nur einem Tag in Miyajima konnten wir eigentlich alle Orte der Insel sehen, die wir besuchen wollten. Die Insel kannst du ziemlich einfach auf eigene Faust zu Fuß erkunden. Wir besuchten Tempel und Schreine, nahmen die Seilbahn auf den Berg Misen, wanderten hinab und begegneten den vielen Hirschen.

Direkt nach Ankunft im Hafen begibst du dich in Richtung Inselinneres. Vor dir liegt dann schon die Haupteinkaufsstraße Omotesandō mit vielen Souvenirgeschäften und Restaurants.

Hier sind meine Empfehlungen und Highlights für einen Tag auf Miyajima!

Bestaune das schwimmende Torii im Wasser

Miyajimas „schwebendes“ Torii-Tor ist nicht zu übersehen, wenn du dich der Insel mit der Fähre näherst. Das Tor wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt und gehört definitiv zu den schönsten Attraktionen Japans.

Hinweis: Aktuell wird das Tor restauriert und ist eingepackt. Erst in 1-2 Jahren wird das Torii wieder sichtbar sein. Ich fand die Insel trotzdem toll, so dass sich ein Besuch trotzdem lohnt.

Jeder Japaner kennt das Bild des 16 m hohen Toriis. Die Insel durfte früher von einfachen Bürgern nicht betreten werden. Nur per Boot gelangten sie durch das Torii Tor auf die Insel. Den Blick auf das schwimmende Tor hast du nur bei Flut.

Prüfe unbedingt vor Abreise, wann Ebbe und wann Flut ist. Denn das Torii sieht richtig cool aus, wenn es von Wasser umgeben ist (und du hast keine anderen Menschen im Bild, die neben dem roten Torii posieren).

Torii Miyajima bei Ebbe
Torii Miyajima bei Ebbe

Begib dich nach Ankunft im Hafen in der Hauptstraße Omotesandō nach rechts, und gehe entlang der Küste, um zum Itsukushima-jinja und dem Torii zu gelangen.

Tipps für das perfekte Foto: Miyajimas bekannteste Attraktion ist besonders bei Sonnenuntergang beliebt, wenn Fotografen und Touristen die Küste belagern, um ihre eigene Version des legendären Fotos des Toriis mit untergehender Sonne im Hintergrund aufzunehmen. Wir waren ja leider nicht über Nacht hier. Ich wäre sicherlich auch am Ufer mit meiner Kamera gestanden.

Itsukushima-jinja Schrein

Gleich neben dem O-Torii befindet sich der Itsukushima-Schrein, eine weiterer ziemlich beliebter Ort von Miyajima.

Der im Meer stehende Itsukushima-Schrein ist ein schönes Beispiel für Architektur im Schinden-Stil. Der Schrein war im Laufe der Geschichte ein wichtiger Ort der Verehrung und wurde 1996 zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt.

Die Grundmauern des Schreibs wurden bereits 593 nach Christus erbaut. Ein Teil des Gebäudes ragt ins Wasser, sodass du das Gefühl bekommst der Schrein würde schwimmen. Da früher einfache Bürger die Insel nicht betreten durften, wurde der Schrein zum Teil ins Wasser gebaut. So konnten die Gläubigen trotzdem den Schrein besuchen.

Seit 1996 ist der Schrein und das Torri offizielles UNESCO Weltkulturerbe. Besonders beliebt ist der Schrein für Hochzeiten. Auch wir durften damals live dabei sein. Wer dort sich allerdings vermählen lassen möchte, muss tief in die Tasche greifen. Der Schrein mit seinem Tempel zählt zu den teuersten Orten Japans um zu heiraten.

Tipp: Falls du auf der Insel übernachtest, komme am frühen Morgen hier her, ehe die erste Fähre anlegt. Dann hast du den Ort meist für dich alleine. Der Schrein zählt übrigens zu den schönsten in ganz Japan.

Informationen zum Besuch

  • Öffnungszeiten des Itsukushima-Schreins: Der Schrein ist von 6:30 bis 18:00 Uhr geöffnet, die Schließzeit ändert sich jedoch je nach Jahreszeit. Um die Menschenmassen zu vermeiden, empfehlen wir einen Besuch direkt nach dem Öffnen.
  • Der Itsukushima-Schrein ist jeden Tag geöffnet.
  • Eintritt: Der Eintritt zum Itsukushima-Schrein beträgt 300 Yen. Für den kombinierten Eintritt mit Schatzhalle sind es 500 Yen.

Wandere auf den Berg Misen

Das Wandern auf dem Berg Misen war mein Highlight unseres Besuchs in Miyajima. Es war eine tolle Möglichkeit, die Schönheit der Natur zu genießen und gleichzeitig die Kultur von Miyajima zu erleben. Dazu auch, den Massen zu entgehen. Denn viele Asiaten sind recht faul und gehen nicht gerne zu Fuß (vor allem Chinesen).

Der Berg Misen wird seit der Antike verehrt und beherbergt viele spirituelle Stätten, die du auf dem Weg zum Gipfel besuchen kannst. Nichts übertrifft jedoch den unfassbaren Blick über die gesamte Insel sowie die Bucht von Honshu, die du von den beiden Aussichtspunkten auf 535 Metern Höhe erhältst!

Auf dem schmalen Pfad am Daisho-in Tempel beginnt die schönste Wanderung der Insel. Unzählige Treppenstufen führen zum Gipfel des Berges. Für den Aufstieg solltest du etwa 1,5 Stunden einplanen. Am besten noch mehr, wenn du viel fotografieren möchtest. Je nach Jahreszeit kannst du hier das volle Farbspektrum der japanischen Natur erleben. Aus diesem Grund empfehle ich einen im Herbst, wenn die Bäume schon rot und gelb gefärbt sind.

Wenn du kein großer Fan von Wanderungen bist, oder nur wenig Zeit hast, kannst du mit der Seilbahn zum Shishiiwa-Observatorium fahren. Von dort aus kannst du zum Gipfel wandern und dann dem Weg zurück in die Stadt folgen.

Miyajima Ropeway

  • Die Fahrt hoch ab Momijidani Station und hinab kostet 1.800 Yen (einfach 1000 Yen) für Erwachsene, aber ich empfehlen, zumindest den Abstieg zu Fuß zu bewältigen.

Ein wenig Geschichte

Die Sage besagt, dass der buddhistische Mönch Kōbō-Daishi 806 n.Ch. sich für 100 Tage in den Tempel in der Nähe des Gipfels zurückgezogen hat. Dort hat er ein Feuer entzündet, welches seitdem anscheinend nie erloschen ist. Bis heute brennt es in der „Halle des nie verlöschenden Feuers“ unterhalb des Gipfels. Es ist auch der Ursprung für die Flamme im Friedensgedenkpark von Hiroshima, welches an die Opfer des Atombombenangriffs erinnert.

Daisho-in-Tempel

Auf halber Strecke zum Gipfel des Mt. Misen befindet sich der Daisho-in-Tempel, einer der wichtigsten Tempel des Shingon-Buddhismus.

Vom Fähranleger benötigst du nur 15 Minuten zu Fuß bis zum Tempel. Neben vielen buddistischen Kunstwerken, sind vor allem die unzähligen Steinbuddhas ein Erlebnis. Diese wurden von Shaka Nyorais (historischen Buddha) Schülern erstellt.

Mehr als 500 Statuen findest du im Garten entlang der Treppen des Tempels. Viele tragen selbst gestrickte Mützen und alle haben einen unterschiedlichen Gesichtsausdruck. Man kann wirklich stundenlang die vielen Charaktere in ihnen wiedererkennen.

Der Daishoin-Tempel hat eine geschichtsträchtige Vergangenheit und ist bis zum 19. Jahrhundert eng mit der kaiserlichen Familie verbunden. Kaiser Toba erbaute hier im 12. Jahrhundert seine Gebetshalle und Kaiser Meiji blieb 1885 hier.

Dieser Tempel hat viele verschiedene Gebäude und Denkmäler, die du besuchen kannst. Viel mehr Zeit, als wir gehabt hätten. Dazu zählen die Kannon-do-Halle, Maniden-Halle, Sandmandala, das von Mönchen aus Tibet hergestellt wurde, sowie eine Teestube.

Die Henjyokutsu-Höhle enthält buddhistische Ikonen der 88 Tempel entlang des Pilgerweges auf der Insel Shikoku. Mein Lieblingsteil darin waren jedoch die Reihen schwach beleuchteter Laternen, die von der Decke hingen

Infos zum Besuch

  • Öffnungszeiten: Täglich von 8 – 17 Uhr
  • Eintritt ist kostenlos

Momijidani-koen Park (Brücke)

Auf dem Rückweg vom Mount Misen gelangst du zum Momijidani-Park aus der Edo-Zeit. Der weitgehend unveränderte Park hat über 700 Ahornbäume.

Der Park soll besonders im Herbst in tollen Farben leuchten. Wir waren im Frühling hier.

Senjōkaku Hall

Auf einem kleinen Hügel gegenüber dem Itsukushima-Schrein befindet sich der Toyokuni-Schrein, auch bekannt als Senjokaku (Pavillion der tausend Tatami-Matten).

Der Toyokuni-Schrein ist das größte Gebäude auf der Insel Miyajima und ist Toyotomi Hideyoshi gewidmet, einem Kriegsherrn, der im 16. Jahrhundert zur Vereinigung Japans beigetragen hat. Der Bau begann 1587, aber als Hideyoshi 11 Jahre später verstarb, wurde der Bau eingestellt. Das Bauwerk blieb bis heute unvollendet und unbemalt.

Wenn du den Tempel betrittst, kannst du das Alter des Tempels an den abgenutzten Holzsäulen und -balken spüren. Noch faszinierender sind die großen Kunstwerke, die auf Holztafeln gemalt wurden und mit der Zeit verblasst sind.

Bewundere die fünfstöckige Pagode

Direkt neben dem Senjokaku-Schrein befindet sich Gojunoto, die fünfstöckige Pagode. Diese 27,6 Meter hohe Pagode wurde 1497 erbaut und 1533 restauriert.

Das Innere ist leider nicht für die Öffentlichkeit zugänglich.

Daigan-ji Tempel

Dieser Tempel, der bis zur Meiji-Restauration (1868) auch als Kikyozan Hokoin bekannt war, ist recht unscheinbar. Viele Einheimische gehen hier zum beten hin. Er befindet sich direkt neben dem Itsukushima-Schrein.

Dad wir sowieso hier vorbeigekommen sind, haben wir auch diesen kleinen Tempel besucht.

Der Besuch ist kostenlos, Öffnungszeiten 9 – 17 Uhr.

Erkunde die Omotesando Shopping Straße

Im kleinen Stadtzentrum findet man natürlich die üblichen Souvenirs wie torii-förmige Schlüsselanhänger und Yuzu-Dressing, für Touristen. Allerdings auch ein paar kulinarische Highlights, die du dir auf gar keinen Fall entgehen lassen solltest.

Die Spezialität der Insel sind gegrillte Miyajima-Austern, welche wir natürlich sofort probieren mussten. Diese kommen direkt aus dem umliegenden Seto-Binnenmeer, wo die Bedingungen für den Austernanbau perfekt sind. Sie sind viel größer als in anderen Regionen Japans (ich habe noch nie so große Austern gesehen. Weder in Deutschland, noch Australien, Südafrika oder Frankreich). Im Februar gibt es sogar ein Oyster-Festival.

Außerdem gibt es traditionell das Momiji Manju-Gebäck gefüllt mit roter Bohnenpaste. In einer der gläsernen Manufakturen kannst du bei der Produktion zusehen. Wir werden allerdings mit dem süßlichen Geschmack einfach nicht warm.

Auch probieren musst du Nigiri Ten, eine herzhafte Fischpaste, die entweder gegrillt, gedämpft oder geröstet und am Spieß auf einem kleinen Holzstab serviert wird. Diese Fischpastenspieße sind zwar in ganz Japan erhältlich, aber Miyajimas Nigiri Ten sind berühmt für ihre vielfältigen Geschmacksrichtungen, darunter Käse, Frühlingszwiebeln und Speck.

Dafür haben wir auf Miyajima den wohl witzigsten Snack gefunden: Der größte Reiscracker der Welt. Der war dann wirklich doppelt so groß wie unser Kopf. Definitiv keine sättigende Mahlzeit aber ein großer Spaß, solange die Rehe nicht ihren Anteil klauen.

Reiscracker Miyajima Japan
Der größte Reisecracker der Welt: Auf Miyajima (Japan) kannst du ihn essen

Als kleine Belohnung können wir dir auch das lokale Bier aus der Insel-eigenen Miyajima Brewery empfehlen. Nach so einer langen Wanderung auf jeden Fall eine erfrischende Wahl.

Miyajima Brewery Bier

Leckeren Kaffee gibts übrigens bei Miyajima Coffee. Der stylische Ort ist ideal für eine kleine Pause.

Miyajima Deer: Behalte die Rehe im Auge!

Die Hirsche in Miyajima sind ziemlich beliebt, wild und versuchen, Papier, Stoff und Nahrung zu essen. Behalte deine Sachen wirklich im Auge, insbesondere Tickets. Auch vor Essen, dass du in deinen Händen hältst machen sie keinen Halt.

Wir hatten einen kleinen Spießrutenlauf, als wir am Strand einfach gemütlich etwas essen wollten.

Warum das so ist? Wer von euch davor wie wir in Nara war, weiß Bescheid. Die Tiere lassen sich sehr gerne von Touristen füttern. Was besonders Asiaten sehr gerne tun. Dadurch sind sie auf Essen konditioniert und fordern es ein, sobald du es ihnen nicht freiwillig gibts. Sie sind wirklich sehr frech.

Karte von Miyajima (mit Hiroshima)

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Nützliche Tipps und Informationen

Von Hiroshima nach Miyajima kommen

Am schnellsten gelangst du mit dem Zug von Hiroshima zur Miyajimaguchi Station (JR Sanyo Linie Richtung Iwakuni, etwa 25 – 30 Minuten). Dann nimmst du die Fähre JR Miyajima Ferry nach Miyajima (alle 15 Minuten, Dauer der Überfahrt etwa 10 Minuten). Der Fähranleger befindet sich unweit des Bahnhofs.

Der JAPAN RAIL PASS ist nur auf der JR-Fähre gültig (es gibt noch eine andere).

Du kannst auch mit einem direkten Schiff vom Hiroshima Peace Park (45 bis 50 Minuten, 1-2 mal pro Stunde) oder dem Hafen von Hiroshima (30 Minuten, 6 – 8 Rundfahrten am Tag) nehmen, den JR-Pass hier jedoch nicht nutzen.

So erkundest du die Insel

Miyajima ist insgesamt nur 30,39 km2 groß. Die Insel kannst du bequem zu Fuß auf eigene Faust erkunden. Ich rate dir zu bequemen Schuhen. Vor allem, wenn du den Berg Misen erklimmen möchtest. Auf Wunsch kannst du dich von per Hand gezogenen Rikschas durch die Stadt ziehen lassen. Darauf haben wir dankend verzichtet.

Unterkunft: Ryokan mit Onsen

Auf Miyajima gibt es ein paar wenige Hotels als auch traditionelle Ryokan im Boutique Style, teilweise mit einem Onsen.

Tipps für ein Ryokan:

  • Kinsuikan Ryokan mit Onsen. Im Preis ab 175 Euro sind 2 Essen (Frühstück und Abendessen) für 2 Personen inklusive.
  • Kurayado Iroha Ryokan Miyajima: Sehr hochwertiges Boutique-Hotel mit einem sehr herzlichen Service. Nicht günstig aber dafür direkter Zimmerblick auf das Torii im Wasser (Empfehlung von Freunden).
  • Iwaso Miyajima Ryokan: Einst war dieser Ort ein traditionelles Teehaus inmitten der ruhigen Natur der Insel (Empfehlung von Freunden)

Weitere Tipps für Hotels und Ryokan im Überblick

Beste Reisezeit für einen Besuch

Der Frühling (März, April, Mai) ist eine angenehme Zeit, um Miyajima zu besuchen. Die Temperaturen sind angenehm warm, aber nicht zu heiß. Die Luftfeuchtigkeit ist ebenfalls sehr angenehm.

Die Kirschbäume beginnen normalerweise Ende März zu blühen und erreichen eine Woche später ihren Höhepunkt (dies kann sich von Jahr zu Jahr ändern), sodass Anfang April eine ziemlich beliebte Zeit für Reisen nach Miyajima sind. Wir besuchten Miyajima Mitte April und bekamen angenehmes Wetter, aber keine Kirschblüten mehr zu sehen.

Beim nächsten Trip würde ich im Herbst (Oktober, November) herkommen. Die zweite beste Jahresezeit, um Miyajima zu besuchen, da die Sommerhitze vorbei ist, aber es ist immer noch warm und sonnig. Das bunte Herbstlaub ist im November am schönsten und somit die Hauptsaison für Touristen.

Wenn du den Menschenmassen aus dem Weg gehen möchtest und dennoch angenehmes Wetter haben möchtest, solltest du im September nach Miyajima reisen.

Fazit und Überlegungen zum Besuch

Der Besuch von Miyajima fand am Ende unserer 3-wöchigen Japan-Rundreise statt. Nach wie vor eine der schönsten Erinnerungen der Reise.

Nach der Reise war ich traurig darüber, dass wir nicht beschlossen haben, eine Nacht (die recht teuer ist) auf der Insel zu verbringen. Denn nach dem Ablegen der letzten Fähre am Abend muss der Ort traumhaft idyllisch sein.

Miyajima ist definitiv ein Ort, an dem du dir Zeit lassen solltest.

Im April (Kirschblüte) ist die Insel recht voll und am Tag überlaufen. Daher unbedingt eine Nacht hier bleiben!

Besonders begeistert hat mich die Aussicht vom Gipfel des Berg Misen. Wenn du am Morgen relativ früh aufbrichst, kannst du die üblichen Massen noch umgehen. Die Meisten Besucher nutzen die Seilbahn hoch und hinab, so kannst du zumindest auf den Wanderweg recht einsam gehen.

Wenn du nach Tokio, Kyoto, Osaka und Hiroshima genug von pulsierenden Städten hast, ist Miyajima ein idealer Ort, um mal abzuschalten.

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