Das kleine Island, mit seinen aktiven Vulkanen, sprühenden Geysiren, dem faszinierenden Nordlicht, kalbenden Gletschern und traumhaften Fjorden steht, boomt als Reiseland wie nie zuvor. Planst du gerade eine Rundreise oder deinen Urlaub in Island?

Dann findest du in diesem Artikel allgemeine Reiseinformationen über Island, Tipps zum Autofahren, unsere persönlichen Highlights des Golden Circle, der Ringstraße und Erfahrungen für Island. Denn so ganz spontan und ohne Vorbereitung reist niemand nach Island. Eine Rundreise und die Orte, die du erkunden kannst, hängen von deiner Reisezeit ab, deiner Wahl der Fortbewegung (Mietwagen, Camper oder Zelt) sowie deinem Budget.

Viel Spaß mit unseren Tipps für die Vorbereitung deiner Island Rundreise.

Beste Reisezeit für Island

Eigentlich finden wir, dass man das ganze Jahr nach Island reisen kann. Wir mögen die Sommer mit langen Tagen als auch die dunklen Winter mit viel Schnee und vor allem Nordlichtern.

Island ist zu jeder Jahreszeit ein tolles Reiseziel. Natürlich kommt es darauf an, was du erleben möchtest. Die Hauptreisezeit für Island ist in den Sommermonaten zwischen Juni und August. Denn dann sind die Temperaturen sehr angenehm, die Tage lang und alle Straßen geöffnet. Allerdings musst du dann auch im Voraus buchen, denn Unterkünfte und Mietwägen, sowie Flüge sind schnell ausgebucht und teurer.

Im Winter ist Island ideal für das berühmte Polarlicht. Wer einmal im Leben Nordlichter gesehen hat, will sie am liebsten jede Nacht am Himmel tanzen sehen. Dafür sind die Wintermonate November bis März ideal. Dann sind allerdings die meisten Straßen nicht befahrbar und du gelangst zu kaum einem Highlight. Dafür kannst du dann außer dem Polarlicht die typischen Winteraktivitäten wie Husky Safaris unternehmen.

Nordlichter in Island

Wer will sie nicht sehen! Die fantastischen Nordlichter! Wolkenloser Himmel garantieren im Winter meist eine freie Sicht auf das Spektakel Aurora Borealis. Doch das nächtliche Leuchten am Himmel ist nicht immer gleich stark. Eine gute Website zum Checken der Intensität ist Aurora Service und die App Aurora Pro.

Ideale Reisedauer für Island

Unsere Antwort auf die Frage, wie lange du in Island bleiben solltest heißt immer: So lange wie möglich. Denn Island hat viel mehr zu bieten als den Golden Circle und ein paar Highlights rund um Reykjavik. Du solltest für Island mindestens 5 bis 7 Tage einplanen. Ideal sind mindestens 10 bis 14 Tage oder mehr, damit du auch die Westfjorde oder das Hochland besuchen kannst.

Hast du nur 7 Tage Zeit, solltest du dich auf Reykjavic und den Süden (Golden Circle) konzentrieren.

Für die Highlights der Ringstraße raten wir mindestens 10 bis 14 Tage einzuplanen. So kannst du die Orte gemütlich ansehen, ohne zu hetzen. Im Sommer rund um Midsommar sind die Tage natürlich lang, die Sonne geht nicht unter. Dann hast du den ganzen Tag für Erkundungen zur Verfügung. Im Winter sind viele Straßen gesperrt und die Tage kurz. Das solltest du bei deiner Reiseplanung beachten.

Michi war bei seiner ersten Reise 11 Tage (mit An-/Abreise) auf der Ringstraße unterwegs. Sie haben die langen Tage bis am späten Abend für Sightseeing und Wanderungen genutzt.

Anreise nach Island

Flüge nach Island suchen und buchen

Island ist von Deutschland weniger als vier Stunden mit dem Flugzeug entfernt. Das ist auch der beste Weg dorthin zu kommen. Neben Icelandair und Lufthansa fliegen auch SAS, Finnair, JetBlue und easyjet direkt zum International Airport Keflavik.

Wenn du frühzeitig buchst, fliegst du in der Nebensaison für unter 300 Euro hin und zurück. Wundere dich allerdings nicht über die Abflugzeiten. Es ist nicht ungewöhnlich, dass sie entweder mitten in der Nacht oder früh am Morgen liegen.

Das bedeutet auch, dass Flugzeuge oft am sehr späten Abend auf Island langen. Daher kann es ideal sein, bei der Anreise und Abreise (je Flugzeit) eine Unterkunft in der Nähe von Kevlavik zu buchen.

Gute Flüge suche ich immer über die Flugsuchmaschine Skyscanner. → Tipps, wie ich Flüge buche und finde hier ansehen.

Einreise in Island

Für die Einreise nach Island brauchst du als deutscher Staatsbürger nur einen gültigen Personalausweis, der mindestens noch 3 Monate gültig ist. Du darfst dann bis zu drei Monate in Island bleiben.

Infos zu Einreisebestimmungen (Reise- und Sicherheitsbestimmungen) findest du beim Auswärtigen Amt.

Stop-over/Zwischenstopp in Island

Auf dem Weg nach Nordamerika bietet IcelandAir mittlerweile bis zu 7-tägige Stopover in Island an. Auch in einer Woche kannst du Island großflächig bereisen und einen ersten (bleibenden) Eindruck von Land und Leuten erhalten. Egal, ob du dir einen Mietwagen ausleihst oder eine geführte Tour buchst. Einfach ideal.

So kommst Du vom International Airport Keflavik nach Reykjavík:

Bei Deinem Anflug auf Island landest Du am 50 Kilometer entfernten International Airport Keflavik. Von dort aus hast du vier Möglichkeiten nach Reykjavík zu gelangen:

  • Mietwagen: Du leihst direkt am Flughafen einen Mietwagen. Macht aber bei einem Städtetrip nur wenig Sinn, da Du in Reykjavic selbst kein Auto benötigst.
  • Shuttle Bus: Der Flybus fährt direkt vom Ausgang des Flughafens ab. Die Abfahrtzeiten passen sich den eingehenden Flügen an und sind flexibel. Eine Strecke kostet ca. 25 Euro & Hin und Zurück ca. 45 Euro. Der Bus hält am Reykjavík BSÍ Bus terminal. Von dort sind es nochmals etwa 10 Gehminuten ins Stadtzentrum. Bring- und Abholservice zur Unterkunft kostet ca. 7 Euro extra. Tickets gibt’s hier online oder direkt vor Ort. (Preise: Stand Januar 2022)
  • Taxi: Natürlich fahren auch Taxis. Die reißen mit ISK 15.000, etwa 100 Euro, ein gutes Loch in die Reisekasse. (Preise: Stand Januar 2016)
  • Privater Shuttle-Service: wenn Du es stressfrei und privat möchtest, kannst Du auch direkt bei Get your Guide deinen Shuttle-Service direkt zu deiner Unterkunft buchen.

Unsere Empfehlung: Da du Island am besten mit dem Mietwagen erkundest, solltest du dir ab Flughafen ein Auto mieten. Wir schauen immer zuerst bei Sunny Cars, da bei diesem Anbieter viele Zusatzleistungen inklusive sind (zweiter Fahrer).

Da die Ankunftszeiten oft am späten Abend sind, raten wir außerdem, in der Nähe des Flughafens die erste Nacht zu verbringen (Beispiel: Guesthouse Seaside).

Rundreise mit dem eigenen Auto / Wohnmobil

Mein Traum ist es, einmal mit meinem Campervan nach Island zu fahren. Die Fähre der Reederei Smyril Line ab Hirthals (Dänemark) bringt dich über die Färöer Inseln nach Seyðisfjörður im Osten von Island. Island. Die Überfahrt mit der Fähre dauert etwa 2,5 Tage (47 Stunden, je Wetter). Unterwegs gibt es einen Stop in Thorshaven (Tórshaven), Hauptstadt der Färöer Inseln.

Genaue Informationen (es gibt auch Wohnmobil-Pakete) dazu findest du auf der Homepage der Smyril Line Reederei.

Tipps & Erfahrungen zum Mietwagen buchen

Das wichtigste der Island Rundreise ist der Mietwagen. Es ist wichtig, sich vorab im Klaren zu sein, was für ein Auto es sein soll. Im Winter ist ein Auto mit Allrad ein Muss, im Sommer kannst du deine Rundreise theoretisch auch mit einem Kleinwagen meistern. Wir bevorzugen einen Jeep / SUV, mit mehr Bodenfreiheit.

Damit du die Reise und die tollen isländischen Straßen voll genießen kannst, empfehle ich dir, lieber ein wenig mehr Geld in die Hand zu nehmen und einen Geländewagen mit Allrad zu mieten.

  • Fährst du nur auf der Ringstraße? Dann genügt ein normaler Pkw.
  • Planst du, auch ins Hochland oder zu den Westfjorden zu fahren? Dann ist ein 4x4 Geländewagen Pflicht. Denn für unbefestigte Straßen, sogenannte "F-Straßen" benötigst du ein Auto Allrad (4x4). Diese Straßen sind nur für Autos zugelassen, die 4x4 haben. Wirst du hier mit einem normalen Auto erwischt, musst du mit einer saftigen Straße rechnen. Außerdem verlierst du deinen Versicherungsschutz beim Mietwagen-Verleih.
  • Reist du im Winter oder Frühjahr nach Island? Dann solltest du ebenfalls einen Jeep mit Allrad mieten. In den Wintermonaten haben Mietwagen automatisch Reifen mit Spikes (studded tyred) drauf. Ist in Skandinavien ab November (manchmal auch schon im Oktober) völlig normal.
  • Auf Schotterpisten kommst du mit einem Jeep und 4x4 doppelt so schnell voran, als mit einem Kleinwagen. Statt mit 20 km/h kannst du immerhin 40 -50 km/h fahren. Schneller raten wir bei Schotter sowieso nicht zu fahren. Die Bodenhaftung lässt nach, das Risiko für einen Unfall steigt.

Darauf musst Du bei der Anmietung achten

  • Je nach Reisezeit solltest Du rechtzeitig buchen. Ich empfehle dir, mindestens zwei Monate vor der Reise aus Deutschland zu buchen. Besser sind 4 Monate vorab.
  • Dein deutscher Führerschein genügt, du benötigst keinen Internationalen Führerschein.
  • Unbedingt das Kleingedruckte in den Vertragsbedingungen lesen! Vor allem, wenn es um die Schäden geht. Ich würde definitiv immer wieder eine Zusatzversicherung für Steinschlag abschließen. Du weißt nie, wer Dir wie schnell entgegenkommt (bei Sunny Cars inklusive).
  • Vergleiche Preise und frage auch direkt bei den Vermietern an, um mögliche Rabatte zu erhalten. Hier findest du alle Tipps zum Mietwagen im Ausland mieten.

Ich nutze immer Sunny Cars,  billiger-mietwagen.de  und check24 - deutsche Plattformen auf welchen du Preise vergleichen und weltweit Mietwagen buchen kannst.

Island ohne Auto

Möchtest du keinen Mietwagen, da du lieber mit Bussen reist (oder keinen Führerschein besitzt)? Alternativ kannst du mit dem hervorragend ausgebauten Busnetz von Nord Adventure Travel (NAT) reisen. Es deckt alle wichtigen Orte der Insel ab. Je abgelegener ein Ort ist, desto seltener wird die Strecke natürlich befahren.

Da wir viel lieber flexibel sind und auch an Orten spontan anhalten möchten, wenn uns etwas gefällt, reisen wir lieber mit dem Auto. Natürlich möchten wir trotzdem auf Alternativen hinweisen. Dir muss dann aber bewusst sein, dass du nicht an alle Orte gelangst, oder eine teure Tour buchen musst.

  • Abfahrtszeiten der Busse und Streckenpläne findest Du auf der Website von NAT.
  • Sterna Travel bietet einen Full-Circle-Pass an, der Dich einmal um die gesamte Insel bringt, vom 15. Juni bis 15. September gültig ist.

Reservieren musst Du den Bus selten, in der Hauptsaison würde ich aber vorab nachfragen. Sei rechtzeitig an der Haltestelle und gib dem Fahrer Bescheid, wo Du aussteigen möchtest.

Ausrüstung und Kleidung für Island

Das Wetter in Island ist so unbeständig wie die Laune eines dreijährigen Kind. Dementsprechend solltest Du ein Gepäck dabei haben, mit dem Du auf alles eingestellt bist. Da es darauf abkommt, ob du mit dem Zelt reist, im Auto (Camper oder Dachzelt) oder in Unterkünften übernachtest, solltest du dir die ausführliche Island Packliste ansehen.

Eine Jeans reicht völlig aus. Solltest Du längere Wanderungen in Betracht ziehen, ist eine Wanderhose und Wanderschuhe natürlich empfehlenswert.

Die folgenden Utensilien sollten bei einer Island Reise generell nicht im Gepäck fehlen. Ideal zum Zwiebellook, den wir auch dir ans Herz legen. Auch wenn es teuer ist: An einer guten Outdoor-Kleidung (am besten aus Merino) würden wir nie sparen. Lass dich in einem guten Outdoor-Geschäft beraten. Wir lieben Globetrotter, da der Laden in unserer Nähe ist und die Mitarbeiter Profis sind, was Outdoor-Kleidung angeht.

Meine Packliste:

  • Guter Rucksack von Tatonka (Daypack für Wanderungen)
  • Unterwäsche von Icebreaker (Merino)
  • Socken von Merino von Falke und Icebreaker
  • T-Shirt, wenn sich die Sonne zeigt, ist sie sehr intensiv und warm
  • Wanderhose und/oder Leggings
  • Merino Funktionsunterwäsche, in der Nebensaison und im Winter Gold wert, im Sommer aber kein Muss
  • Funktionsshirts kurz zum Wandern, Shirt zum Schlafen
  • Longsleeve (merino) zum Wandern
  • Leichter Pulli (merino) für abends
  • Softshell Jacke, Fleece oder warmer Pullover, selbst im Sommer können die Nächte, vor allem in Gletschernähe bibbern kalt werden (meine beste Anschaffung war es, einen Lopapeysa (Island Pulli) zu kaufen)
  • Dünne Daunenjacke
  • Wind-/Regenjacke (Hard-Shell)
  • Mütze und Softshell-Handschuhe
  • Badekleidung für einen spontanen Sprung in die heißen Quellen
  • Sonnenbrille und Sonnencreme, die Sonneneinstrahlung kann dort oben sehr heftig sein, vor allem bei Reflexionen auf Schnee
  • Gute Wanderschuhe mit gutem Profil, nur die wenigsten Sehenswürdigkeiten warten mit einem geteerten Weg auf dich
  • im Sommer: Schlafmaske, denn wir Mitteleuropäer sind den ständigen Tag natürlich gar nicht gewohnt. Vor allem beim Camping der wertvollste Tipp.
  • Reisetagebuch zum selber schreiben für Notizen und Erinnerungen

Zwiebel-Look: Mit dem Zwiebellook, dem Kleiden in "Schichten" bist du in Island richtig. Achte beim Packen auf Kleidung, die du in Schichten an- und ausziehen kannst. Regenjacke und -Hose sind nützlich, genauso wie eine Daunenjacke und richtige Wanderschuhe zum Wandern, je nach Reisezeit Mütze, Handschuhe und Sonnenbrille. Dazu Softshell-Jacke oder ein Fleece. An manchen Tagen eignet sich eine lange Unterhose (Merino) oder warme Leggings.

Strom: Für Island benötigst du keinen Reisestecker, die Steckdosen dort sind die gleichen wie in Deutschland.

Reiserouten für deine Island Rundreise

Egal, ob du einen mehrtägigen Zwischenstopp, ein langes Wochenende oder mehrwöchige Reise planst. Du solltest unbedingt die Hauptstadt Reykjavik verlassen, um ein paar der Highlights zu erkunden.

Eins ist sicher: Im Land aus Eis und Feuer bist du vor ungeplanten Ereignissen nie sicher. Es könnte ein Vulkan ausbrechen, ein Sturm über die Insel fegen oder Straßen aufgrund eines Schneesturms gesperrt sein. Sei darauf vorbereitet, deinen Plan abändern zu müssen. Im Sommer kommt es seltener vor, aber die Naturgewalten und Vulkane kann niemand voraussagen.

Route für bis zu 4 - 7 Tage

Für einen Aufenthalt von bis zu 75 Tagen empfehlen wir folgende Highlights im Südwesten Islands: Blaue Lagune, Reykjavik, und der klassische Goldene Kreis (Golden Circle): Thingvellir National Park, Gullfoss Wasserfall, Geysir, Strokkur. Dazu noch im Westen die Kaldidalur-Piste mit Sicht auf Eiskappen, Langjökull (Höhlen und Schneemobiltouren), Halbinsel Snæfellsnes.

10 bis 14 Tage

Für die klassische Route der Ringstraße benötigst du mindestens 10 Tage. Dabei kommst du an den beliebtesten Attraktionen Islands vorbei. Es ist immer gut, ein Puffertag zu haben. Beispielsweise beim Whalewatching in Husavik. Hast du keine Wale zu Gesicht bekommen, darfst du die Tour am nächsten Tag nochmals machen.

Reisebericht der Ringstraße in Island mit allen Highlights & Tipps

14 bis 21 Tage

Hast du mehr als 14 Tage Zeit für deine Rundreise? Dann lohnt sich auf jeden Fall, die Westfjorde zu erkunden. Die Westfjorde kannst du ideal mit der Ringstraße verbinden. Dann sparst du dir etwa 200 km. Für die Westfjorde rate ich, mindestens 3 Tage einzuplanen. Bei dieser Reisezeit kannst du das Offroad-Paradies des Hochlands besuchen.

Unterkünfte in Island

Für die wohltuende Nachtruhe findest Du in Island die komplette Palette an Beherbergungen. Entscheidend ist lediglich Dein Budget. Du kannst im High-Class-Luxus-Hotel gastieren oder auf einem Campingplatz mit Plumpsklo. Vermutlich wirst Du bei beiden Optionen eine klasse Aussicht in die Natur genießen.

Spaß beiseite, Übernachten in Island kann richtig ins Geld gehen. Ein Hostelbett in einem Mehrbettzimmer in Reykjavík beginnt bereits bei 18 Euro in der Nebensaison. Für ein Zwei-Bett-Zimmer im Bed and Breakfast geht’s bei 60 Euro los. Airbnb ist selten preiswerter.

Alternativ bieten sich Camping oder eben ein Auto mit Schlafmöglichkeit an. 

Grundsätzlich: Buche vorab! Es gibt viele Unterkünfte in Island. Aber die bieten nur wenige Betten an. Gerade jene Übernachtungen, die viel auf Blogs empfohlen werden, sind bereits Monate vorher ausgebucht. Das gilt ebenfalls für Hostelzimmer. Rufe oder maile die Unterkunft mindestens zwei Tage im Voraus an. Noch besser, buche Monate vorher. Das nimmt natürlich den Charme eines Roadtrips, aber gibt Dir die Sicherheit ein schönen und hoffentlich preisgünstigen Unterkunft.

Bei meinem Roadtrip haben wir meist zwei bis drei Tage im Voraus Unterkünfte über booking.com gebucht.

Hier findest du Empfehlungen für unsere Unterkünfte auf Island

Camping Erfahrung für Island mit Zelt

Die kostengünstige Alternative zu teuren isländischen Unterkünften: Camping. Das funktioniert in Island super! Es gibt mittlerweile mehr als 200 Campingplätze auf der ganzen Insel, die von einfach mit Plumpsklo bis zur luxuriösen Ausstattung mit Jacuzzi reichen. Teilweise können sie mitten auf einer Wiese im Ort liegen, oft aber auch direkt am tosenden Meer oder unterhalb eines schönen Berges.

Die Preise starten bei 5 Euro pro Person. Wir haben jedoch nie mehr als 20 Euro für zwei Personen und Auto mit Zelt gezahlt.

Öffnungszeiten der Campingplätze

Wichtig zu wissen ist, dass viele Campingplätze erst zur Hauptsaison ab April-Mai bis September-Oktober geöffnet sind. Manche schließen sogar schon Ende August. Meist darfst Du aber auch in der Nebensaison die Plätze nutzen, kannst allerdings dann keine sanitären Anlagen (Duschen, Toiletten und Strom) nutzen. nicht in Betrieb sind. Bedenke das!

Die Tourismus-Website listet aktuell 213 Plätze auf, die über die gesamte Insel verteilt sind.

Wildcampen ist verboten!

Ganz egal, ob du mit Zelt, Dachzelt oder Camper unterwegs bist: Wildcampen ist in den Nationalparks, sowie im Süden verboten! Es ist illegal und bringt hohe Strafen mit sich, wenn du ertappt wirst. Bitte respektiere die Regeln, auch wenn man auf Instagram oft noch Wildcamper auf Island sieht.

Das Zelten außerhalb der dafür vorgesehenen Plätze (Campingplätze) ist nur an sehr wenigen Orten und nur unter bestimmten Umständen erlaubt. Auf Privatgelände außerhalb von Campingplätzen darfst du nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Eigentümers übernachten. 

Wie teuer ist ein Island Urlaub?

An dieser Stelle möchte ich mit einigen Vorurteilen aufräumen, die vielleicht auch Dich davon abhalten nach Island zu reisen, aufräumen:

  1. Island ist ein extrem teures Reiseland!
    Keine Frage, Island ist eines der teuersten Reiseländer in Europa. Von dem Bankencrash vor einigen Jahren erholt sich das Land langsam wieder. Damals sanken die Preise jedoch in den Keller. Island ist definitiv nicht mehr so teuer wie es vor 15 Jahren der Fall war. Mittlerweile gibt es preisgünstige Flüge in der Nebensaison für unter 300 Euro. Auch vor Ort kannst Du so einiges sparen, wenn Du früh genug buchst und Dich selbst versorgst.
  2. Zu weit weg!
    Die Flugzeit von Berlin nach Keflavík beträgt gerade mal drei Stunden. Das ist genauso weit wie nach Barcelona oder zum Strandurlaub nach Griechenland.
  3. Du brauchst eine komplette Outdoor-Ausrüstung!
    Keine Frage: Land und Wetter in Island sind nichts für Jedermann. Aber wie bei so vielen Reisedestinationen ist immer die Frage, was Du machen möchtest. Willst Du das extreme Outdoor-Abenteuer auf einer 10-Tage-Wanderung mit dem Erklimmen eines Gletschers erleben? Ja, dann solltest Du bestens ausgerüstet starten. Soll es aber ein Roadtrip mit gelegentlichen Wanderungen und ein paar Campingstopps sein? Nein, dann musst Du nicht mit dem super teuren Equipment aufbrechen. Es gibt zahlreiche Wege, wie Du Dich günstig, aber ausreichend ausstattest.

Du siehst, alles nur halb so schlimm. Wir kommen Deinem Island-Trip schon einen großen Schritt näher.

Meine erste Island-Reise im Mai und Juni dauerte insgesamt 14 Tage. Davon eine Woche in der Neben- und eine Woche in der Hochsaison unterwegs. Gerade den Sprung zwischen diesen zwei Wochen war besonders in den Preisen für die Unterkünfte spürbar. Darum entschlossen wir uns in der zweiten Woche nur noch zu zelten. Die Kosten für eine Person, wenn man zu zweit unterwegs ist und die Kosten entsprechend teilen kann, betrugen damals rund 1.500 Euro pro Person (inkl. Flug und Mietwagen).

Übernachtest du in Unterkünften und nicht im Zelt, musst du im Mittelklassehotel mit 120 Euro pro Nacht/Doppelzimmer rechnen. Campen ist viel günstiger.

Für eine isländische SIM Karte (10 GB) musst du mit 20 Euro rechnen. Simminn ist der größte Anbieter und bietet die beste Abdeckung. Infos auf der Webseite.

WLAN bzw. Wi-Fi wirst Du überall in Island finden. Du kannst gar nicht ohne durchs Land kommen. Viele Cafés, Büchereien, Hotels und Hostels, selbst der Domestic Airport in Akureyri bietet kostenfreie Zugänge in World Wide Web an.

Geld und Währung in Island

In Island wird mit der isländischen Krone gezahlt. Der Umrechungskurs schwankt natürlich, aber Du kannst in grob mit 1 Euro = ISK 145 umrechnen.

Trotz des großen Finanzcrashs vor einigen Jahren, ist Islands ohne Frage eines der teuersten Urlaubsländer Europas. Darauf solltest Du Dich einstellen und bei Deiner Planung mit beachten. Lebensmittel, besonders Fleisch, Obst und Gemüse kosten rund 1/3 mehr als in Deutschland. In Restaurants zahlst Du schnell für ein einfaches Abendessen ohne Getränke zwischen 20 und 30 Euro.

Geld abheben & Kreditkarten in Island

Banken und vor allem Automaten an denen Du Geld abheben kannst, findest Du in jedem kleinen Dorf. Doch die Isländer zahlen eigentlich alles (außer den öffentlichen Bus in Reykjavík) mit der Kreditkarte.

Natürlich funktioniert Deine EC-Karte mit PIN auch in Island, allerdings fällt hier eine Auslandsgebühr an, die kannst Du Dir sparen, indem Du Dir unter anderem die kostenlose Kreditkarte der DKB holst. Mit dieser Karte kannst Du weltweit kostenlos Bargeld abheben und mittlerweile sogar damit bezahlen. So reise auch ich seit Jahren problemlos.

2022 sind die besten Kreditkarten die VISA Card der DKB Bank (als Aktivkunde) und die GenialCard der Hanseatic Bank. Mit diesen Karten kannst du kostenlos Geld an Automaten abheben und vor Ort bezahlen, ohne Auslandsgebühren im Ausland in Fremdwährungen zu bezahlen! Mit beiden Kreditkarten kannst du kontaktlos bezahlen, sowie Apple Pay und Google Pay nutzen. Hier findest du alle Tipps zur besten Reisekreditkarte mit Vergleich.

🌱 Mein Tipp für ein nachhaltiges Konto ist die Tomorrow Bank. Diese Kreditkarte kostet mittlerweile einen geringen Betrag, nutze ich gerne (Apple Pay/Google Pay funktioniert ebenfalls damit).

Auto fahren in Island

Autofahren in Island unterscheidet sich von den Verkehrsregeln nicht von unseren. Es gilt Rechtsverkehr. Doch die Straßenverhältnisse und Wetterbedingungen sind komplett andere. Die Ringstraße ist zwar asphaltiert. Weichst Du aber von dieser ab, landest Du schnell auf Schotterpisten. Diese sind sehr rau, Steinschlag ist keine Seltenheit und schnell fahren, kannst Du ab hier vergessen. Die sogenannten „F-Straßen“ findest Du meist in Richtung Hochland und dürfen ohne Allradantrieb (und Guide) nicht befahren werden.

  • Tagfahrlicht ist vorgeschrieben
  • Gurtpflicht
  • Höchstgeschwindigkeit in Ortschaften beträgt 50 km/h, 90 km/h außerhalb und auf Schotterpisten 80 km/h
  • lass Dich nicht von den Isländern anstecken, die definitiv mit mehr als 100 km/h unterwegs außerhalb von Ortschaften  sind
  • Promillegrenze: 0,5
  • Tiere haben IMMER Vorfahrt! Bei einem Unfall bist Du schadensersatzpflichtig.

Absolutes DON’T auf isländischen Straßen: Einfach mitten auf der Straßen anhalten, um Fotos zu schießen! Glaub mir, Du möchtest es ständig tun: den überwältigenden Vulkan oder den atemberaubenden Fjord mit seinen schneebedeckten Bergen. Aber frag Dich mal: Würdest Du in Deutschland mitten auf der Autobahn halten? Wahrscheinlich nicht. Dann tue es auch nicht in Island und nutze lieber eine der vielen Autobuchten. Selbst, wenn die Straße noch so unbefahren aussieht, ein LKW mit 120 km/h taucht gerne mal aus dem Nichts aus.

Tanken solltest Du auf der Ringstraße regelmäßig und vor allem die Warnung zur Entfernung zur nächsten Tankstelle nie unterschätzen und ernst nehmen. Selbst, wenn der Tank noch halb voll ist, tanke auf! Du weißt nie, ob Du Dich auf einer Schotterpiste verfährst oder am Ende feststellst, dass die Straße gesperrt ist und Du einen großen Umweg fahren musst.

Hinweise zur aktuellen Verkehrslage findest Du auf der Website der isländischen Straßenbehörde road.is. Weitere wissenswerte Informationen findest Du im Wikipedia-Eintrag: Straßensystem in Island.

Empfehlung für Island Reiseführer

Für eine Fahrt auf der Ringstraße empfehle ich den Island Reiseführer Michael Müller Verlag: Individuell reisen mit vielen praktischen Tipps. Es ist klein, leicht und kompakt, führt es alle wichtige Tipps auf und folgt der Ringstraße von Reykjavík aus im Uhrzeigersinn (auch wenn die Ausgabe älter ist). Jede Abzweigung, empfehlenswerte Unterkünfte und Sehenswürdigkeiten sind Kilometergenau verzeichnet. Mein Must-have für jede Tour auf der Ringstraße.

Achtung! Wichtig ist bei allen Reiseführern, dass Du möglichst die aktuellste Auflage verwendest. Der Tourismus in Island entwickelt sich dermaßen rasant, dass plötzlich Straßen geteert sind, die zuvor noch als F-Straße ausgezeichnet waren und somit für einen normalen Pkw unpassierbar. So etwa die Straße zum Dettifoss, die zum Teil noch als Schotterpiste aufgeführt wird, aber mittlerweile für die Touristenbusse kein Problem mehr darstellt.

Weitere Island Reiseführer:

Essen in Island

Einkaufen ist in Island nicht gerade günstig, verglichen mit den Restaurant- und Café-Preisen jedoch ein Schnäppchen. Da Du Deinen Roadtrip vermutlich in Reykjavík startest, empfehle ich Dir dort Deinen kompletten Vorrat anzulegen. Nachkaufen kannst Du on Tour immer noch, aber in Reykjavík sind die Einkaufsmöglichkeiten am günstigsten und vielfältigsten.

Besonders preisgünstig ist der sogenannte Aldi Islands: BÓNUS gibt es mehr als 25 Mal in Island. In den größeren Orten findest Du außerdem KrónanNettó und andere Supermärkte. In den kleinen Örtchen eher No-Name-Familienmärkte bei denen Du oft genau hinschauen musst, um sie als Einkaufsmöglichkeit zu erkennen.

Achtung bei den Öffnungszeiten. Gerade in den ländlicheren Gegenden schließen die Läden meist um 18 Uhr, am Wochenende sogar um 14 Uhr.

Einkaufen und Essen gehen ist auch für Vegetarier und Vegane in Island kein Problem.

Eiscreme & Hot Dogs

Bei traditionellem Essen in Island denkst Du wahrscheinlich als Erstes an Walfleisch, getrockneten Fisch und Lammkeulen. Einige Touristen wollen auch die süßen Papageientaucher probieren … Findest Du alles in Island, aber natürlich hat sich das Essen auch ver“fastfooded“ und so zählen heute Eiscreme und Hot Dogs ebenso zum typisch isländischen Essen. Eis wird hier das ganze Jahr gegessen. Die leckerste Eiscreme (und bestimmt größten Kugeln) findest Du bei Valdís Búðin am alten Hafen in Reykjavík. Und auch Hot Dogs bekommst Du in jeder Tankstelle, teilweise sogar im Supermarkt.

Heiße Quellen

Ein Must-do in Island ist ein Bad in den sogenannten Hot Pots! Überall in Island wirst Du heiße Quellen mitten in der Natur oder in Grotten finden. Isländer treffen sich hier zum Zusammensein oder auch für die ein oder andere Party. Damit Du keinen Spot verpasst, empfehle ich Dir die Karte von Hot Pots Iceland, wo Du Bilder, Informationen und Directions zu den heißen Quellen findest.

Reisetipps & Highlights von Reisebloggern

Vor meinem ersten Island Urlaub (Roadtrip) war ich vollkommen überfordert und habe befreundeten Reisebloggern folgende Fragen gestellt:

  • Was waren deine Highlights in Island
  • Was hat dir in Island nicht so gut gefallen?
  • Was sollte ich mir in Island unbedingt ansehen?
  • Wie lange sollte ich mir für die Island Reise Zeit nehmen?
  • Welche hübschen Unterkünfte, Restaurants, Cafés oder Bars könnt ihr empfehlen?
  • Was war der beeindruckendste Moment für dich bei deinem Island Urlaub?

1. Baden im Hot Pot Grettislaug im Norden Islands

(Mein Bruder Michi)

Der komplette Island Roadtrip ist ein Highlight an sich, eine Sehenswürdigkeit jagt die nächste. Je weiter ihr euch vom touristischen Süd-Westen entfernt, umso intensiver wird das Erlebnis.

Nicht zu empfehlen ist die Blaue Lagune - diese ist total überlaufen. Es gibt sogar einen extra Besucher Eingang für Touristen, die nur ein Foto machen wollen.

Ihr solltet unbedingt um die ganze Insel auf der Ringstraße fahren und nicht nur den Süd-Westen mitnehmen. Gerade in den anderen Regionen der Insel ist es noch viel ruhiger und ihr könnt die ganze Flora und Fauna viel intensiver genießen. Verpasst auf jeden Fall das Baden in dem ein oder anderen Hot Pot nicht.

Meine Top-Aktivitäten für Island sind:

  • Puffin Island in Husavik
  • Kanu fahren auf dem Meer in der Nähe von Reykjavik
  • Whale Watching in Husavik (Wir haben leider nur kurz die Schwanzflosse eines Zwergwales gesehen)
  • Baden in den Myvatn Nature Baths
  • Besichtigen der viele Wasserfälle

Mindestens 12 Tage für Island einplanen

Eine Island Rundreise sollte mindestens 12 Tage mit An- und Abreise gehen. Wenn ihr das Hochland oder die Fjorde im Nord-Westen besuchen wollt benötigt ihr mehr Zeit.

Welche hübschen Unterkünfte, Restaurants, Cafés oder Bars hast du in Island entdeckt und besucht?

Sehr empfehlen kann ich die Airbnb Unterkunft "Studio apartment with ocean view" in Husavik. Von hier hat man eine wundervolle Aussicht auf die Bucht und die Gastgeberin Sólveig ist sehr hilfsbereit.

In Reykjavik gibt es ein sehr tolles Café namens "The Laundromat Cafe", dass ich danke einem Tipp von Marc besucht habe. (Vielen Dank für diesen Tipp Marc. Marcs Tipps lest ihr weiter unten). 

Was war der beeindruckendste Moment für dich auf dieser Island Tour?

Der beeindruckendste Moment war das Baden im Hot Pot Grettislaug im Norden Islands. Vollkommen abgeschieden badete ich im 43°C heißen Wasser. Im Hintergrund waren Wasserfälle und das Meeresrauschen zu hören.

Über Michi

Michi ist nicht nur mein kleiner Bruder und hat mich schon auf dem vier Wochen langen Südafrika Roadtrip begleitet. Er hat sich mittlerweile einen eigenen Blog erstellt, auf welchem er tolle Fotos und Videos seiner Outdoor-Abenteuer sowie seine Roadtrips nach Island und Südafrika zeigt.

Folge Michi auf Facebook, Instagram, Vimeo und Twitter.

Michis Island Video mit seinen persönlichen Highlights:

2. In Island warten an jeder Ecke spektakuläre Naturschauspiele

(Jana von Sonne & Wolken)

Was waren deine Highlights, was hat dir nicht so gut gefallen?

Island hat mich gelehrt: an jeder Ecke warten spektakuläre Naturschauspiele, die oft nichtmal eine Erwähnung im Reiseführer wert sind - seien es atemberaubende Wasserfälle, toll gelegene Hotpots mitten in der Natur oder einfach nur zauberhafte Ausblicke auf die teilweise fast schon unwirkliche Landschaft.

Besonders gut hat mir die Halbinsel Snæfellsnes (zum Artikel) gefallen (vielleicht auch, weil sich bei Dauerregen nicht so viele Touristen dorthin verirrt hatten), die Gegend um den Mývatn-See sowie der Süden rund um die Gletscherlagune Jökusarlon (zum Artikel), die zwar super touristisch erschlossen, aber trotzdem immer noch unheimlich schön ist.

Weniger beeindruckt haben mich im Nachhinein die Sehenswürdigkeiten entlang des Golden Circle, weil sie dank guter Erreichbarkeit aus Reykjavik doch sehr überlaufen sind.

Welche Aktivitäten sollte ich unbedingt unternehmen?

Da ich insgesamt nur 10 Tage für die gesamte Ringstraße in Island hatte, musste ich leider viele Aktivitäten auf meinen nächsten Besuch verschieben. Ein absolutes Muss finde ich sind aber die Whale Watching Bootstouren in Húsavik. Vor allem weil sich die Betreiber aktiv gegen den Wahlfang einsetzen, der in Island vielerorts noch zur Tradition gehört.

Wer eine Gletscherwanderung machen möchte, solle nicht auf die kürzeste Schnuppertour zurückgreifen (zu kurz und unspektakulär) sondern mindestens eine Halbtagestour buchen.

Wie lange sollte ich mir für die Island Reise Zeit nehmen?

Ich finde zehn Tage sind wirklich das absolute Minimum, um die Ringstraße abzufahren und noch genug Zeit zu haben, um die Landschaft zu genießen. Besser wären 14 Tage oder mehr.

Welche hübschen Unterkünfte, Restaurants, Cafés oder Bars hast du in Island entdeckt?

Übernachten und Essen ist in Island echt schweineteuer und so bin ich in eher einfachen Gästehäusern untergekommen und hab in kleinen Imbissen gegessen oder selbst gekocht. Ein unerwartetes Highlight war aber die Übernachtung in einer kleinen eigenen Blockhütte mitten in der Natur im Guesthouse Nypugardar, nur 25 Minuten von Höfn entfernt.

Was war der beeindruckendste Moment für dich auf dieser Island Tour?

Ehrlich gesagt bin ich, wie bei keiner Reise zuvor, während der ganzen 10 Tage kaum aus dem Staunen herausgekommen, so beeindruckt hat mich Island. Ein echter Gänsehautmoment war aber, als wir mit dem Auto die Lagune Jökusarlon erreichten und die ersten Eisschollen vor mir auftauchten. So gewaltig und wunderschön hatte ich mir das nicht vorgestellt.

Über Sonne & Wolken

Jana liebt Abenteuer - und zwar nicht nur auf Reisen, auf die sie ihre Leser auf ihrem Reiseblog Sonne & Wolken getreu dem Motto „Die Welt gehört dem, der sie genießt“ mitnimmt.

3. Im Sommer nach Island? Schnell buchen!

(Inka - blickgewinkelt)

Egal, was Du in Island alles unternehmen möchtest: Buche früh, wenn Du im Juli oder August fahren willst. Derzeit boomt Islands Tourismus und viele Unterkünfte sind auf lange Zeit ausgebucht.

Inkas Tipp: Zur Nebensaison nach Island reisen

Meine Lieblingsvermieterin rät, außerhalb der Saison zu fahren. April ist zum Beispiel eine tolle Zeit, da gibt es sowohl die Chance auf gutes Wetter wie auch auf Nordlichter und die Tage sind länger als im Winter. Eine Rundreise auf der kompletten Ringstraße ist dann allerdings nicht möglich, das geht nur im Sommer.

Wenn du im Sommer die Ringstraße fahren willst, solltest Du unbedingt genügend Zeit in der Region Mývatn / Akureyri einplanen. Das Mývatn Natur Bad ist genauso genial wie die Blaue Lagune, aber nichtmal halb so teuer. Wir hatten sogar das Glück, die mittlerweile seltenen Rentiere zu sehen. Die perfekte Alternative zur Blauen Lagune!

Highlights entlang der Ringstraße!

Die Schwefelquellen von Hverir solltest Du hier genauso wenig auslassen wie den riesigen Goðafoss und eine geniale Waltour ab Húsavík. Die Chance, dort sehr nah Wale zu erleben ist sehr hoch.

Akureyri wiederum ist eine nette Stadt mit gemütlichen Cafés und Shops. Der coolste Laden ist gleichzeitig eine tolle Unterkunft: Das Akureyri Backpacker Hostel.

Weiter nach Westen lohnt sich der Umweg nach Norden entlang des Fjordes Eyiafjörður. Die Gegend ist traumhaft und das Städtchen Siglufjörður sehr hübsch. Übernachten kann man dann im Ósar-Hostel, das auch Holzhütten für 3-4 Personen anbietet, die traumhaft gelegen sind.

Beim Abwaschen kann man die Seehunde unten am Strand beobachten - mein absoluter Favorit, was die Unterkünfte in Island betrifft. Hierfür brauchst Du allerdings unbedingt ein Allrad-Fahrzeug, den ich ohnehin empfehle, damit Du auch die unbefestigten Nebenstraßen befahren darfst, die häufig die schönsten Überraschungen bereit halten.

Für die gesamte Ringstraße empfehle ich mindestens 12 Tage, lieber länger, damit Du nicht nur durchrast sondern auch Zeit hast, Dich mal treiben zu lassen, auszusteigen und frischen Wind um die Nase wehen zu lassen.

Mehr Informationen über Island habe ich in einem kleinen Island-Guide mit Tipps zur Route, Kosten und Unterkünften zusammengestellt (zum Artikel).

Und nicht vergessen: Island genießen und nicht zu viel vornehmen. Island ist an jeder Ecke toll.

Über blickgewinkelt

Inka bloggt auf blickgewinkelt über ihre Reisen. Eis-Länder hat sie schon lange zu ihren Favoriten erkoren, vor allem Island, Grönland und die Antarktis. Mit Inka war ich im letzten Jahr vier Wochen in Südafrika unterwegs. 

4. Island lohnt sich auch für einen Kurztrip

(Island Reisetipps von Kathrin - Fräulein Draußen)

Raus aus dem Flughafengebäude – rein ins Paradies! Auf Island ist man sofort mittendrin. Man muss nicht wie an vielen anderen Orten erst Großstädte hinter sich lassen oder in irgendwelche Nationalparks fahren. Deshalb lohnt sich Island durchaus auch mal für ein langes Wochenende (zum Artikel).

Reykjavik als idealer Ausgangspunkt der Island Reise

Und Reykjavik ist dafür der ideale Ausgangspunkt: An einem Tag kann man von hier aus den berühmten Golden Circle entdecken, Geysire und Wasserfälle bestaunen und auf den Spuren der alten Isländer im Þingvellir Nationalpark wandeln.

Am nächsten Tag geht es entlang der Küste Richtung Osten, mit Halt am Skógafoss mit Blick aufs Meer und die Gletscher von Eyjafjallajökull und Kollegen bis nach Vík, wo sich der berühmte schwarze Vulkanstrand mit den Felsnadeln befindet. An einem weiteren Tag kann man dann noch Reykjavik erkunden oder zur Halbinsel Snæfellsnes an der Westküste fahren – und schon hat man so viele der vielen wunderschönen Dinge gesehen, die Island zu bieten hat.

Entdecke Islands Natur zu Fuß

Am besten entdeckt man Naturparadiese wie Island zu Fuß. Dafür muss man auch nicht gleich den großen Rucksack und Zelt schnüren und sich tagelang durch die Wildnis kämpfen. Zum Beispiel auf dem 54 km langen Laugavegur. Ich bin damals einfach irgendwo hinter Vík eine kleine Straße entlang gefahren, bis es nicht mehr weiter ging.

Dann habe ich das Auto an den Rand gestellt, ein bisschen Proviant eingepackt und bin einfach losgelaufen. Nach kurzer Zeit war ich in einer komplett anderen Welt. Da waren nur noch Island und ich. Ich bin einfach irgendwo auf Hügel geklettert, von denen ich kilometerweit über Berge, Gletscher und Vulkanlandschaft sehen konnte. Ich bin barfuß durch Gletscherflüsse gewatet, habe mich vom Wind durchpusten lassen. Irgendwie habe ich sogar wieder zurück zum Auto gefunden.

An keinen Wasserfall, keinen Geysir, kein Islandpferd erinnere ich mich so gerne wie an diese kleine Wanderung. Also – Wanderschuhe nicht vergessen und auf nach Island! Egal ob für vier Tage oder vier Wochen, egal ob im Winter oder Sommer, egal ob alleine oder mit Freunden oder… Hauptsache Island.

Über Fräulein Draußen

Auf Fräulein Draußen geht es ums Draußen sein in all seinen Facetten. Egal ob in den heimischen Bergen oder der weiten Welt. Es geht um kleine und große Abenteuer. Abenteuer, die jede und jeder erleben kann. Es geht um die Liebe zur Natur und den Drang nach Freiheit.

Es geht um selbstbestimmtes Reisen, egal ob allein oder in Begleitung. Wandern, Trekking, Reisen, Roadtrips – am besten alles zusammen. Mit viel Begeisterung und ein bisschen Mut. Nicht nur für Fräuleins!

5. Tauchen in einer Felsspalte im Þingvellir Nationalpark

Marc - Island Ringstraße)

Was waren deine Highlights in Island, was hat dir nicht so gut gefallen? 

Mein absolutes Highlight in Island habe ich erst bei der dritten Reise dorthin gefunden: Silfra (zum Artikel). In einer Felsspalte im Þingvellir Nationalpark, zwischen der eurasischen und der nordamerikanischen Kontinentalplatten findet sich weltweit wohl klarste Wasser um zu tauchen.

Das Wasser kommt von den umliegenden Gletschern, wandert über viele Jahrzehnte durch das Lavafeld zwischen den Kontinenten und fließt dann in den anliegenden See Þingvallavatn. Bis zur Mündung in den See hat man Sichtweiten von weit über 100m und das ganze Jahr über angenehme 2–4°C, wodurch die Spalte nie zufriert.

Beim gleichen Aufenthalt war ich zum zweiten und definitiv letzten Mal in der Blauen Lagune. Ich finde die nach wie vor sehens- und empfehlenswert: Man sollte einmal dort gewesen sein. Einmal reicht aber auch und für mich ist sie das Sinnbild des ausufernden Tourismus in Island geworden. Ich hoffe nicht viele Sehenswürdigkeiten in Island entwickeln sich genauso (zum Artikel). 

Welche Aktivitäten sollte ich in Island unbedingt unternehmen?

Tauchen oder schnorcheln in Silfra. Abgesehen davon gibt es hier wirklich viel zu entdecken, daher würde ich einen Road Trip als Unternehmung vorschlagen. Egal ob zwei Wochen entlang der Ringstraße oder ein paar Stunden entlang der Südküste oder nach Snæfellsnes. Heiße Quellen in Island (zum Artikel) sind ebenfalls eine gute Sache und unbedingt empfehlenswert, genau wie das Reiten auf Isländern (den Pferden!) und eine Tour mit Schlittenhunden.

Wie lange sollte ich mir für die Island Reise Zeit nehmen?

Los gehen kann es mit einem Stopover. Viele Flüge nach Amerika gehen über Island und die Airlines bieten oft Stopover Arrangements an. Eine Kennenlernreise kann auch über ein verlängertes Wochenende gehen, da kann man sich Reykjavik und den Golden Circle ansehen und eine Tour machen.

Wenn es einem gefällt, kann man das Land auf eigene Faust erkunden. Eine Rundreise in Island kann man in sieben Tagen ganz entspannt hinbekommen, wer sich mehr Zeit nehmen kann und will sollte 14 Tage einplanen.

Wer noch länger vor Ort sein will: Es gibt viele Saisonjobs in der Tourismusindustrie, auf Pferdefarmen werden oft Praktika angeboten und Au-Pair Stellen sind auch beliebt.

Welche hübschen Unterkünfte, Restaurants, Cafés oder Bars kannst du für Island empfehlen?

Meine Unterkünfte suche ich mir immer bei Airbnb. Auch in Island funktioniert das super. Ein kleiner Geheimtipp in Sachen Restaurants: Das The Coocoo’s Nest im Hafen.

Mein Lieblingscafé ist das Laundromat, aber den besten Kaffee gibt es bei Reykjavik Roasters. Die Bunk Bar gefällt mir sehr gut, tolles Ambiente.

Was war der beeindruckendste Moment für dich auf dieser Tour?

Ein Nachttauchgang unter Nordlichtern in Silfra: Once in a lifetime! 🙂

6. Mach einen Roadtrip in Island - dann ist alles spektakulär!

(Carina - Travel Run Play)

Jeder Winkel Islands ist für sich einfach unglaublich spektakulär, deswegen kannst Du grundsätzlich wenig falsch machen bei Deiner Routenplanung. Zehn Tage sind jedoch das absolute Minimum, dass Du für Deinen Besuch einplanen solltest. Vor allem wenn Du die Insel auf der Ringstraße inklusive ein paar Abstechern (z.B. ins Hochland) umrunden möchtest.

Diese Route lege ich Dir sehr ans Herz, da sich Dir die Vielfalt und Einzigartigkeit Islands auf diese Weise aus jeder Himmelsrichtung zeigen kann.

Carinas Tipp: Ab ins Hochland

Doch heiße Quellen gibt es ja so einige in Island – zum Glück! Bei den doch eher frostigen Temperaturen hüpft man selbst im Sommer gerne in eine heiße Quelle. Für einen höchst authentischen Badegenuss fahre mit einem Geländewagen (4WD ist ein Muss!) ab ins Hochland und dort zur heißen Quelle von Hveravellir.

Das Hochland ist ein unwirklicher Ort, bei dem Du Dir am liebsten alle paar Minuten die Augen reiben möchtest, weil die Farben und die Landschaften einfach zu intensiv und zu verrückt sind. Ein halbes Stündchen im wohlig warmen Wasser macht nicht nur die von der Schotterpiste durchgerüttelten Glieder wieder locker, sondern lässt Dich auch den Anblick dieses wundersamen Landes voll und ganz aufnehmen.

Der Süden Islands - mein Geheimtipp

Wenn es dich auf deiner Fahrt über die Ringstraße in den Süden verschlägt, schau beim Bölti vorbei. Das kleine verschrobene Häuschen beim Skaftafell Nationalpark hat es mir angetan. Ich kam für eine Nacht in einem der liebevoll eingerichteten Zimmer unter und fühlte mich als sei ich in einem Puppenhaus gelandet. Der herzliche ältere Inhaber, blumige Tapeten und knarzige Dielen taten ihr Übriges. Eine Nacht dort ist auf jeden Fall ein Erlebnis!

Mein absolutes Island-Highlight

Mein prägendster Moment in Island, den ich Dir so sehr für Deine Reise wünsche: Das Tappen über den tiefschwarzen, glitzernden Lava-Sand zur rauen Küstenlinie von Vík í Mýrdal und die Basaltsäulen, die sich plötzlichen Orgelpfeifen-artig zu Tausenden über mir auftürmten.

Diesen Anblick und das Gefühl werde ich nie vergessen – im Rücken die tosenden Wellen, die auf den Strand brechen und vor und über und um mich ein Meer aus Säulen in allen Größen und Formen. Ein Wahnsinnswerk der Natur.

Und falls Du im Juni oder Juli dort sein solltest wirst Du hier mit Sicherheit eine Menge Papageitaucher sehen, die diesem Erlebnis noch das besondere i-Tüpfelchen verpassen werden!

Alle Island Tipps von Carinas auf ihrem Blog nachlesen.

7. Island ist eines der beeindruckendsten Länder, das ich bereist habe

(Mandy - Go Girl! Run)

Island ist mit Abstand eines der beeindruckendsten Länder, die ich bisher bereist habe. Vom mystischen Gletschersee Jökulsárlón über die nie untergehende Mitternachtssonne bis hin zu den skurill-sympathischen Menschen. Island hat mich bei meinen zwei Reisen dorthin komplett in seinen Bann gezogen und lässt mich auch heute nicht los!

Wie lang nach Island reisen?

Egal, ob für eine zweiwöchige Rundreise oder einen Kurztrip, Island geht immer und zu jeder Jahreszeit! Einzige Ausnahme: Zwischen Juni und August schießen nicht nur die Preise für Unterkünfte und Touren in die Höhe, sondern auch die Massen an Touristen nimmt zu.

Daher würde ich den Zeitraum eher meiden beziehungsweise eher auf die nördlicheren oder westlichen Regionen ausweichen. Da sich doch der Großteil der Touristen den Süden anschauen.

Aber auch in der Nebensaison ist die Insel ein Traum, oftmals dann ein wunderbar einsamer. Und egal, wie oft Du wiederkommst (und Du wirst wiederkommen, wenn Du einmal dort warst!), Island sieht jedes Mal anders aus.

Tipps für Sehenswürdigkeiten in Island

Wer nach Island reist kommt um die großen Highlights wie den Golden Circle, Reykjavík, den Mývatn See oder auch der Jagd nach Nordlichtern im Winter kaum herum. Mir gefiel vor allem wie abwechslungsreich die Insel sein kann. Hat es eben noch gestürmt, kann im nächsten Moment die Sonne scheinen.

Fährst Du vom vereisten Gletschersee 30 Kilometer weiter, stehst Du schon mitten in saftgrünen Hügel, in denen Schafe grasen. Es gab kaum einen Ort, der mich nicht begeisterte. Am liebsten war mir der Norden mit der zweitgrößten Stadt Akureyri.

Mein kleiner Geheimtipp für Island

Vor allem im Ort Siglufjörður solltest Du vielleicht doch eine Nacht einplanen. Zwischen zwei Tunneln, die Richtung Norden führen, liegt dieser kleine beeindruckende Ort inmitten der Berge.

Er soll als Skigebiet ausgebaut werden und ist daher bisher nur den wenigsten ein Begriff. Vor dort aus kannst Du auch Deine Whale Watching Tour lieber vom Fischerdörfchen Dalvík (ja hier riechts auch danach ;)) aus starten.

Bisher habe ich die Westfjorde noch ausgelassen und von vielen Reisenden gehört, dass man sich dafür lieber mehr als weniger Zeit lassen sollte. Vor allem, weil hier die Straßen zum Teil nicht geteert sind.

Wenn Du auf der Ringstraße unterwegs reicht eigentlich ein normales Auto, soll es Offroad gehen, empfiehlt sich die Investition in einen SUV (Geländewagen). Da lieber nicht sparen! Geld kannst Du beispielsweise auch sparen in dem Du direkt im Auto schläfst.

Essen in Island

Wenn Du Inspiration zum Thema Essen und vor allem auch zur vegan-vegetarische Ernährung suchst, findest Du nicht nur in Reykjavík coole Spots (Mandys Tipps). Wir haben im Gló, dem gesündesten Restaurant des Landes, mit am leckersten gegessen.

Island ist für jeden Roadtrip-Fan ein Traum! Lass Dich einfach treiben, denn Du musst nur der Ringstraße folgen. Mache gelegentlich einen Abstecher ins Umland und genieß die Natur in vollen Zügen!

Über Go Girl! Run!

Mandy schreibt auf Go Girl! Run! übers Laufen, Triathlon und Reisen für Fernwehgeplagte mit Hummeln im Hintern. Bereits zwei Mal war sie schon auf Island und könnte eigentlich jederzeit wieder rüberfliegen. Auf ihrem Blog findest Du viele hilfreiche Tipps, die Deinem ersten Island-Roadtrip unvergesslich machen.

8. Unter dicken Eismassen des Vatnajökull-Gletschers verbirgt sich ein wahres Winterwunder

(Island Tipps von Anke & Thorsten - Moose around the world)

Für die erste Reise nach Island empfehlen wir eine Tour entlang der Ringstraße. Rund 10-14 Tage solltest du dir dafür Zeit nehmen.

Das schöne: Die berühmtesten Sehenswürdigkeiten und jede Menge weiterer Schätze liegen unmittelbar an der Ringstraße und kosten auch keinen Eintritt.

Unser liebster Abschnitt der Ringstraße ist der Süden mit den traumhaften Wasserfällen Seljalandsfoss und Skogafoss.

Auch die Gletscherlagune Jökulsarlon (und der anliegende Strand!) sind ein Must-see! Aber es gibt auch noch ein paar Schätze, die nicht unmittelbar an der "Nr. 1" liegen und jede Anreise wert sind!

Der Golden Circle in Island

Island kompakt an einem Tag erlebst du auf einer Tour zum Golden Circle (zum Artikel). Thingvellir mit den abenteuerlichen Felsspalten, der Geysir Strokkur, der alle 6 Minuten in die Höhe schießt und der bei Sonnenschein golden schimmernde Wasserfall Gullfoss sind drei tagesfüllende Highlights.

Bei Thingvellir lohnt eine Wanderung vom Visitor Center hinunter in die Felsspalten und ein Stop bei Silfra (wo man auch zu Schnorcheltouren durch die Felsen startet).

Die Halbinsel Snaefellsnes

Die berühmte Halbinsel Snaefellsnes (mehr dazu) im Westen Islands lohnt einen Tagesausflug abseits der Ringstraße.

Neben dem Roadtrip über die Straße 54 ist eine Wanderung von Arnarstapi nach Hellnar mit Blick auf den berühmten Felsenbogen im Meer einfach Pflicht. Weiter geht es an den Strand nach Djúpalónssandur, danach zum Kirkjufell, einem der berühmtesten Berge Islands.

Unser Island-Tipp: Folge auf Höhe des Kirkufell einer Abzweigung nach rechts zu einem kleinen Parkplatz. Dort ist der wunderschöne Wasserfall Kirkufoss - mit Panoramablick auf den gleichnamigen Berg.

Whale watching in Husavik

Husavik gilt als das Zentrum der Walbeobachtungstouren auf Island (zum Bericht). Anbieter reihen sich wie Perlen am quirligen Hafen aneinander.

Wir haben auf unserer Tour auch einen Abstecher zu einer Puffin-Insel gemacht, auf der Tausende der putzigen Papageientaucher leben. (Dauer: rund 4 Stunden, Kosten: rund 100 Euro pro Person, Anbieter: z. B. North Sailing).

Einmal im Leben: Eine Eishöhle auf Island besuchen

Okay, deine erste Tour nach Island ist nun im Sommer. Aber wir sind uns sicher: Du wirst noch einmal wiederkommen. Dann vielleicht im Winter und dann musst du unbedingt eine Eishöhle besuchen. Die sind zwar im Sommer auch da, aber stark einsturzgefährdet.

Im Winter eröffnet sich unter den hunderte Meter dicken Eismassen des Vatnajökull-Gletschers ein wahres Winterwunder. (Kosten: Rund 200 Euro pro Person).

Landmannalaugar - Island schönstes Hochland

Wenn du glaubst schöner kann Island nicht mehr werden - dann starte eine Tour ins Hochland, z. B. nach Landmannalaugar (zum Bericht). Viele Tourenanbieter starten einen Tagesausflug von Reykjavik. Wenn du selbst fährst geht das nur mit einem 4x4-Auto.

Auf der Fahrt fährst du über die sogenannten F-Straßen: Tiefe Schlaglöcher und Furten erwarten dich, das geht nur mit einem entsprechenden Auto.

Wir waren mit Arctic Adventures in einem Super-Jeep unterwegs. Das war mit rund 250 Euro pro Person nicht günstig, aber einzigartig. Wir sind mit dem Jeep einen Teil des Vulkans Hekla hochgefahren, haben einsame Bergseen und das wunderschöne Gjain-Tal (Drehort für Game of Thrones) besucht.

Lecker essen in Island

Traditionelle und leckere isländische Küche erwartet dich im Café Loki, direkt gegenüber der berühmten Hallgrimskirkja in Reykjavik. (A propos, hier lohnt eine Fahrt hinauf auf den Kirchturm, Reykjavik von oben ist kunterbunt und hübsch).

Im Restaurant 73 haben wir die leckersten Burger der Stadt gegessen und auch die berühmte Hot Dog Bude in Reykjaviks Hafen ist einen Besuch wert.

Rund um den Myvatn See im Norden gibt es jede Menge touristischer Absteigen  - wirklich empfehlen können wir hier nur den Kuhstall Vogafos. Gegessen wird wirklich direkt neben dem Kuhstall, eine tolle Atmosphäre.

Eine Übersicht über unsere komplette Tour entlang der Ringstraße inkl. Karte und Vermerk aller Highlights findest du hier und außerdem hier einen ausführlichen Island Guide mit wichtigen Infos zu Anreise, Mietwagen und vielem mehr.

Über Moose around the world

Auf Moose around the world berichten Anke & Thorsten über individuelle Roadtrips, Städtereisen, Kurz- und Wandertrips in Deutschland und der ganzen Welt.

Hast du weitere Tipps für Island?

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Katrin Lehr viel-unterwegs.de Gründerin
Hi ich bin Katrin!

Ich bin Katrin und viel unterwegs! Mit Campervan oder Rucksack möchte ich die ganze Welt entdecken. Um meine Erfahrungen & Erlebnisse zu teilen, habe ich diesen Reiseblog gegründet!

22 KOMMENTARE
  • Besucher Kommentar von Marc
    Marc
    8. Februar 2016 um 17:49 Uhr

    Na dann mal viel Spaß beim Tauchen… 😉


  • Besucher Kommentar von Anke
    Anke
    8. Februar 2016 um 17:49 Uhr

    Eine großartige Liste mit ganz vielen tollen Tipps 🙂 Danke, dass wir auch ganz Last Minute noch teilnehmen durften (Wir haben es ganz verschlumpft dir rechtzeitig zu antworten).

    Der HotPot von Michi ist ja eine tolle Adresse, so ein tolles Panorama! Haben wir uns direkt notiert fürs nächste Mal. Übrigens, noch ein toller Link hinterher:
    DIE Übersicht schlechthin mit allerlei natürlichen Hot Pots und Schwimmbädern auf Island (inkl. exakter Geo-Daten). Also: Badesachen immer dabei haben und hüpf hüpf in die natürlichen Pools 🙂


  • Besucher Kommentar von Kathrin
    Kathrin
    8. Februar 2016 um 18:16 Uhr

    Ich will sofort wieder hin. Jetzt. Gleich. Aaaaaaaaaah.


  • Besucher Kommentar von Chris
    Chris
    9. Februar 2016 um 08:37 Uhr

    Danke für die tolle Zusammenfassung! Jetzt steht ein Trip nach Island nichts mehr im Weg 😉


  • Besucher Kommentar von Jutta
    Jutta
    9. Februar 2016 um 20:38 Uhr

    Mein Tipp: Lass den Golden Circle aus. Mit Ausnahme von Thingvellir, falls du in der Silfra-Spalte tauchen möchtest. Im Haukadalur, also am Strokkur & Co., und am Gulfoss ist es inzwischen tatsächlich sehr, sehr voll…
    Wasserfälle gibt es viele. Auf ganz eigene Art schön ist beispielsweise der Svartifoss im Südosten, der über schwarze Basaltsäulen fällt und weniger stark besucht ist oder der breite, über viele Kaskaden fallende Uriðafoss (ganz in der Nähe der Ringstraße, aber völlig unbekannt).
    Eine tolle Alternative zum Strokkur ist der Schlamm-Geysir Gunnuhver im Süden von Reykjavík. Endzeitatmosphäre!
    Für mich sind die Westmänner Inseln einen Abstecher wert. Hier gibt es eine der größten Puffin-Kolonien in Island (April bis August). Wer bis auf die Spitze des Vulkans Eldfell auf der Insel Heimaey klettert, wird mit einer spektakulären Aussicht belohnt: Aufs Festland und – schöner noch – auf die übrigen, so bizarr geformten Inseln.
    Im Country Hotel Anna an der Südküste kann man ganz ausgezeichnet essen. Wer einen Islandpulli als Souvenir mit nach Hause nehmen möchte, wird hier für kleines Geld fündig (nachfragen). Die Lopapeysas sind tatsächlich (!) von Hand gestrickt.
    Weiter östlich ist die Schlucht Fjadrargljufur – von unten und an der Abbruchkante begehbar – wirklich traumhaft. Ebenfalls nah an der Ringstraße, aber wenig besucht.
    Das von Jana erwähnte Guesthouse Nýpugarðar ist ein sehr guter Tipp! Unbedingt nach den Blockhütten fragen und nicht im Haupthaus übernachten. Auf Nýpugarðar gibt es übrigens 600 Schafe : )
    Und wenn du Streetart magst: Der Australier Guido van Helten hat in Reykjavík und auch in Akureyri seine poetischen Werke hinterlassen. Viel Spaß in Island & sonnige Grüße, Jutta #InLoveWithIceland


  • Katrin Lehr viel-unterwegs.de Gründerin
    Katrin Lehr
    10. Februar 2016 um 20:33 Uhr

    Hi Jutta, ui die Tipps sind cool! Streetart sehr sehr gerne! Welche Reisezeit würdest du mir für den Trip empfehlen?

    Grüße Katrin


  • Besucher Kommentar von Jutta
    Jutta
    11. Februar 2016 um 06:00 Uhr

    Hallo Katrin, jede Saison hat ihren Reiz. Im Sommer siehst du die blūhenden Lupinen, das ist ganz sicher grandios (fehlt mir noch), aber Frūhjahr und Herbst sind in Bezug auf Besucher im Land ganz gewiss entspannter. Ich halte April/Mai und September/Oktober – auch hinsichtlich des Preisniveaus – für besonders attraktiv. Im Oktober hast du bereits Chancen auf Nordlichter (eventuell auch noch im April), mit viel Glück kannst du schon eine der Eishöhlen besuchen. Im Winter ist die Landschaft überirdisch schön, aber du hast halt nur wenige Stunden Tageslicht zur Verfügung. Gerade, wenn man viel sehen möchte, dann sind Frühjahr bis Herbst die bessere Reisezeit. Übrigens gibt es im Osten noch weitere Eislagunen: Fjallsarlón gleich neben Jökulsárlon. Weiter nördlich Hoffelslón und Heinabergslón. Praktisch unbekannt. Bei Höfn liegt ein gestrandeter Wal. Opfer eines Kreuzfahrtschiffes. Kein schöner Anblick und auch schon stark verwest, aber mich hat die Geschichte dahinter fasziniert. Vielleicht ist es bald nur noch ein Skelett… Etwas nördlich von Höfn gibt es ein Guesthouse – Djuvangi (?) – mit angeschlossener Pferdefarm. Für Ausritte in der wirklich spektakulären Umgebung. Wird von einem deutsch/österreichischen Päarchen geleitet. Inga und Stefan. Über Stefan kannst du auch Eishöhlentouren erfragen. Viel Spaß bei der Planung! Jutta


  • Besucher Kommentar von Geertje
    Geertje
    9. Februar 2016 um 20:48 Uhr

    Wahnsinnig viele Tipps – das haut mich um – im positiven Sinne. Wir waren als nordicfamily 2010 auf Island zu dritt mit Kleinkind und Landy mit Dachzelt. Hervorragend. http://www.nordicfamily.de/category/island-2010/ Jetzt wollen wir nochmal hin und deshalb kommt dein Post genau richtig.Herzlichen Dank. Geertje


  • Besucher Kommentar von Thoschi
    Thoschi
    11. Februar 2016 um 14:43 Uhr

    Vielen Dank für die tollen Tipps, Island steht sowieso schon recht weit oben auf meiner Bucketlist 😉


  • Besucher Kommentar von Dori
    Dori
    12. Februar 2016 um 09:10 Uhr

    Huch, da wird meine Reiselust auf Island schon wieder geweckt, obwohl ich erst im September dort war.
    Ich kann Island auf jeden Fall jedem ans Herz legen. Für mich waren auf jeden Fall die Westfjorde ein absolutes Highlight und dort sind auch sehr wenige unterwegs. Einfach traumhaft diese unberührte Natur.
    Ich habe dazu auf meinem Blog http://www.doriimwunderland.com meine Eindrücke festgehalten.


  • Besucher Kommentar von Flo
    Flo
    14. Februar 2016 um 12:58 Uhr

    Hallo Katrin!

    Auch ich habe mich 2014 in Island verliebt! Das ganze Land gleicht einem einzigen, großen Abenteuerspielplatz. Also möglichst schnell raus aus Reykjavik (meiner Meinung reicht dort 1 Tag nach der Ankunft vollkommen aus) und rein in die Natur.

    Ein „Lieblingsplatz“ fehlt mir hier in diesem Round-Up aber, nämlich das Flugzeugwrack am Strand von Sólheimasandur – eine einmalige Foto-Location im Süden der Insel, nur wenige Kilometer von der Ringstraße entfernt. Bilder und Wegbeschreibung gibt es hier: http://www.travelpins.at/flugzeugwrack-island/

    Liebe Grüße aus der Steiermark,
    Flo


  • Besucher Kommentar von Sandra
    Sandra
    2. März 2016 um 09:14 Uhr

    Hallo Katrin. Die Liste ist schon ziemlich umfassend und treffend. Wir fanden die Fahrt zum Karahnukar Stausee sowie die Besichtigung desselben spektakulär. Viel Spass in Island – es ist einfach einzigartig. Lg Sandra


  • Besucher Kommentar von Sonya
    Sonya
    5. März 2016 um 11:40 Uhr

    Vielen Dank, dass du all die tollen Tipps zusammengetragen hast. Island steht für dieses Jahr auch auf meiner Reisewunschliste.


  • Besucher Kommentar von Sophia
    Sophia
    6. Juni 2016 um 11:32 Uhr

    Ich fand schon den isländischen Hund toll, aber Island an sich beeindruckt mich dann auch noch mal! Zwar war ich noch nie in Island, aber deine Tipps würde ich echt gerne mal nachgehen 🙂


  • Besucher Kommentar von Roterrucksack.com
    Roterrucksack.com
    12. Juni 2016 um 20:59 Uhr

    Wir sind gerade auf Island deine Liste kommt uns genau richtig. Super Zusammenfassung.


  • Besucher Kommentar von Sven
    Sven
    23. Juni 2016 um 15:49 Uhr

    Hallo, das ist wirklich eine sehr umfangreiche Sammlung an wirklich tollen Tipps. Eine Anmerkung möchte ich mir jedoch erlauben: Aus umwelttouristischer Sicht trägt ein längerer Aufenthalt zu einem besseren Verhältnis von Anreiseaufwand und Aufenthaltsdauer bei. Für eine Island-Reise empfehle ich daher aufgrund der Fülle und Vielfältigkeit an Sehenswürdigkeiten eine Mindestaufenthaltsdauer von zwei Wochen. Für einen Kurztrip, wie oben teilweise empfohlen, ist Island meiner Meinung nach kein geeignetes Reiseziel.


  • Besucher Kommentar von Christian
    Christian
    30. September 2016 um 09:08 Uhr

    Tolle Zusammenfassung! Wenn ich jetzt noch sehe, wie aktuell der Himmel über Island leuchtet, wird das Fernweh und die Vorfreude auf eine Rückkehr auf die kleine Insel nur noch größer!

    Grüße
    Christian


  • Besucher Kommentar von Jannik
    Jannik
    19. Dezember 2016 um 18:49 Uhr

    Danke für diese tolle Liste! Wenn ich bei meiner geplanten Islandreise im nächsten Jahr nur die Hälfte der Tipps befolge, sollte die Reise schon phänomenal werden! Der Bericht hat meine Vorfreude auf das Juwel im Nordatlantik aufs Neue entfacht. 🙂

    Vielen Dank und viele Grüße
    Jannik


  • Katrin Lehr viel-unterwegs.de Gründerin
    Katrin Lehr
    21. Dezember 2016 um 01:56 Uhr

    Hallo Jannik,

    ich habe meine Reise verschoben. Island wird von Touristen überrannt, Hotelbunker werden gebaut und ich schau mal, dass ich außerhalb der Hauptsaison reisen kann. Viel Spaß bei deiner Vorbereitung dem Trip nach Island!


  • Besucher Kommentar von Ines & Thomas
    Ines & Thomas
    26. Oktober 2017 um 20:43 Uhr

    Island ist wirklich toll! Sehr schöne Tipps. Uns hat das Schnorcheln in der Silfra Spalte auch sehr gut gefallen. Die Nordlichter sind auch ein wahres Highlight. Wir waren nun bereits zwei Mal auf Island und haben noch nicht genug wir waren im Oktober bzw. Ende März. Da kann man sich auch den Golden Circle noch gut anschauen. Der Geysir ist auch sehr sehenswert.
    Liebe Grüße
    Ines & Thomas


  • Besucher Kommentar von Diana
    Diana
    28. Februar 2018 um 16:32 Uhr

    Abgesehen von den vielen hier schon genannten Tipps, hat es mir in Kerlingarfjöll super gut gefallen und dort die Wanderung ins Geothermalgebiet. Das wurde eigentlich nur noch von der Wanderung auf den Blahnukur in Landmannalaugar übertroffen. Toll war aber natürlich auch Jökulsarlon.


  • Besucher Kommentar von Thomas Weidner
    Thomas Weidner
    7. Januar 2019 um 09:32 Uhr

    Hallo,

    ich habe eine Frage zu Island. Wir wollten zwichen Ende September und Anfang Oktober 2019 die Ringstraße befahren. Fly & Drive.

    Muss man vorher Unterkünfte buchen oder kann man überall am Wegesrand Unterkünfte finden? Wir sind nicht Wählerisch.
    Egal ob B&B, Bauernhöfe, Hotels. Nur ein Bett, Dusche und Frühstück. Wollen nicht campen. Was kostet im Durchschnitt eine
    Unterkunft für zwei Personen?

    Ich bekomme im Web nichts raus und weis auch nicht wen ich fragen soll.

    Über eine Info würde ich mich freuen.

    Gruß
    Thomas Weidner
    Münster


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