Garibaldi Gletscher Patagonien Chile
Lake Pehoe im Torres del Paine
Atacama Wüste Chile Reisebericht
Aguila Gletscher Patagonien

Individuelle Reise durch Chile und Argentinien mit Tipps und Route

Von Santiago in die Atacama Wüste über Patagonien bis Feuerland

Warum nach Chile & Argentinien?

Schon lange hatte ich einen Traum: Chile (vor allem die Atacama Wüste und Patagonien) zu bereisen. Dazu ein Abstecher nach Feuerland zu machen und vielleicht eine Tour mit einem Boot durch die Fjorde in Patagonien unternehmen. Dass in Patagonien und Feuerland noch Argentinien als Land dazu kam, war die logische Folgerung.

Eigentlich wollte ich diese Reise mit Susi (Black Dots White Spots) bereits im letzten Jahr unternehmen. Doch nach vier Wochen Peru wäre mir das im Anschluss ein „Überschuss“ an Emotionen und Eindrücken geworden. Da ich in Peru aber Chilenen kennenlernte, bekam ich wertvolle Tipps und gab mein Versprechen, 2018 nach Chile zu reisen.

Hier bin ich also! Lest hier meinen Reisebericht für fast 5 Wochen fantastischer Emotionen und Eindrücke in Chile und Argentinien. Ich übertreibe nicht. Eine der schönsten Reisen, die ich bis heute machen durfte!

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Unsere Route ab/bis Santiago de Chile

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Reisevorbereitung: Reiseführer für Chile & Argentinien

Dumont Reiseführer Chile ArgentinienAuf die Reise habe ich mich mit unterschiedlichen Reiseführern vorbereitet: Für den allgemeineren Teil kaufte ich mir das Dumont Reisehandbuch Chile und das Dumont Reisehandbuch für Argentinien. Beide wurden erst 2017 bzw. 2018 neu aufgelegt und könnten aktueller nicht sein.

In beiden Reiseführern fehlten uns mehr Infos zu Grenzübergängen, Fahrzeiten und auch Wanderungen. So ganz glücklich waren wir damit nicht.

Für die Wanderungen in Patagonien kaufte ich mir zusätzlich die Guides meines Reiseblogger-Kollegen Steve von back-packer.org. Er war schon mehrfach und längere Zeit in Patagonien. Darum vertraue ich auf seine Empfehlungen und Tipps.

Chile auf eigene Faust
Argentinien auf eigene Faust

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Mietwagen für Chile und Argentinien? Das müsst ihr beachten!

Wir haben uns dazu entschieden, nur für Patagonien einen Mietwagen zu buchen. In Santiago und Valparaíso machte dies keinen Sinn, denn die Busverbindungen sind spitze, Tickets günstig und das herumreisen somit einfach.

Da wir in der Atacama-Wüste mit Explora Hotels einen sehr tolle Unterkunft hatten, die uns sowohl am Flughafen in Calama abholt als auch Ausflüge selbst anbietet, benötigten wir hier auch kein Auto.

Nur für Patagonien war uns die Flexibilität wichtig, da wir bei der Buchung noch keine Ahnung hatten, was wir alles unternehmen möchten und schon davor wußten, dass es viele Spots geben würde, an denen wir mit dem Auto selbst anhalten können um Bilder zu machen, mit dem Bus aber nicht.

Beim Mietwagen müsst ihr folgendes beachten:

Beim Mieten des Autos ist ein SUV (mit Allrad) deutlich komfortabler als ein normales Auto. Wir haben oft Schotterpisten genutzt und wären nicht geduldig genug gewesen, diese im Schneckentempo mit einem normalen Auto zu fahren. Ist aber alles eine Preisfrage.

Grenzübertritte Chile – Argentinien mit Mietwagen

Wollt ihr wie wir über die Grenze nach Argentinien (oder umgekehrt) fahren, müsst ihr dies eurem Autovermieter davor separat anmelden.

Dazu müsst ihr den Grenzübertritt nach Argentinien oft separat anmelden. Je nach Dauer kostet diese Permit unterschiedlich viel. Wir haben für 14 Tage  78.000 CLP bezahlt.

Unsere Wahl beim Mietwagen-Anbieter fiel wie eigentlich immer auf Sunny Cars. Warum? Sunny Cars hat scheinbar immer die billigsten und besten Angebote, ein Zusatzfahrer sowie unbegrenzte Kilometer sind enthalten und im Falle eines Schadens erfolge (bei mir jedenfalls) die Kommunikation schnell und problemlos.

Mietwagen buchen

Mietwagen Chile Argentinien
Individuell mit dem Mietwagen ist man in Patagonien am flexibelsten unterwegs.
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Diese Orte haben wir besucht

Die Auswahl der Orte unserer Reise war echt schwer. Chile ist riesig, Distanzen oft weit und die Natur und Orte die ich in Chile gerne besuchen würde unzählig. Dabei haben wir mit 33 Tagen in Chile schon viel mehr Zeit als der normale Tourist. Darum mussten wir uns entscheiden.

Hier seht ihr die von uns besuchten Orte mit einem kleinen Reisebericht und Tipps dazu.

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Santiago de Chile

Tag 1:

Wir landen gegen Mittag in Santiago de Chile. Es ist warm, die Sonne scheint und der Himmel ist wolkenlos. Die Anreise war mit 17h 15 min reiner Flugzeit verdammt lang. Darum nehmen wir uns ein UBER zu unserer ersten Unterkunft: Hotel Luciano K.

Das Hotel liegt perfekt in Fußnähe zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Santiagos im Viertel Lastarria, gegenüber dem Hipster Viertel Bellvista. Besser geht’s nicht.

Wir gehen direkt los, um das Viertel Bellavista mit all seinen bunt bemalten Wänden, Cafés und Bars zu erkunden. Nach einer kleinen Pause im peruanischen Restaurant bei Ceviche, Lomo Saltado und einem Cusquena (Bier) gehen wir zum Cerro San Lucia, um den Sonnenuntergang anzusehen. Leider schließt der Park genau dann, also werden wir gezwungen zu gehen.

Wir gehen zum Funicular zum Cerro San Cristobal, dem höchsten Berg Santiagos, und probieren hier unser Glück. Das scheint uns verlassen zu haben: Wartungsarbeiten, es fährt nur ein Bus.

Tag 2:

Am 2. Tag haben wir uns gezielt für eine Street Art Tour im Viertel Yungay mit einem lokalen Künstler entschieden: „Urban Legacy“: Barrio Yungay – City & Street Art Tour, History of Santiago & Urban Art Tour. 

Die Tour dauert 2,5 Stunden und kostet 20 US-Dollar pro Person. Start und Ende ist direkt an der Metro Station Quinta Normal direkt am Quinta Normal Park und Museo de la Memoria y los Derechos Humanos, welches wir ebenfalls besuchen.

Graffiti Künstler Sebastian (@nhesta) zeigt uns das Viertel und erzählt zudem viel über die Geschichte Chiles. Die Tour ist wirklich interessant.

Danach haben wir noch Zeit für das Museum, ehe wir zurück ins Zentrum fahren und die Einkaufsstraße, Plaza de Armas, das alte Postgebäude (Correo), Cathedra und den Palacio de la Moneda ansehen.

Mit UBER fahren wir zum Funicular, um den Blick auf die Stadt vom Cerro San Cristobal zu genießen.

  • Bus 1500 CLP nach oben (nach unten 1000 CLP)

Hotel-Tipp für Santiago:

Luciano K – Boutique Hotel direkt bei allen Sehenswürdigkeiten und an einer Metro Station. Perfekte Lage, tolles Frühstück mit gutem Brot, Obst und Früchten. Außerdem super Aussicht auf Cerro San Cristobal und Stadt von Dachterrasse.

Weiterreise nach Valparaiso:

Es gibt mehrere Busanbieter, die in 15-Minuten Abständen von Santiago nach Valparaiso fahren. Wir sind mit Turbus für (11.400 CLP Hin- und Rückfahrt) gefahren. Der Anbieter ist zu empfehlen.

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Valparaiso

Bunt, bunter, Valparaíso!

Die Hafenstadt Valparaíso ist bekannt für Street Art, Kunst und ihre alten Ascensores – „Aufzüge“ oder Standseilbahnen, die die Bewohner die steilen Hügel hinauf und hinab transportieren. Und davon gibt es hier über 45! Das bunte Häusermeer scheint unendlich. Von jedem Hügel bietet sich ein anderer Ausblick!

3 Tage erkunden wir ohne richtigen Plan die engen Gassen der vielen Hügel der Stadt. Hier kann man sich treiben lassen und neugierig um die nächste Ecke schauen, versteckte Hinterhöfe erkunden und ein Blick zurück wagen. Denn so manches Kunstwerk haben wir erst auf den 2. Blick entdeckt. Ich bin begeistert.

Ich habe es bis zu meiner Ankunft nicht geglaubt, aber die Stadt ist bunt. So richtig bunt. An jeder Wand, um jede Ecke und auf den Treppen haben die Künstler ihre Malereien hinterlassen.

Ich kann jedem nur empfehlen, mindestens 2 volle Tage in Valparaíso zu verbringen, wenn er plant nach Chile zu kommen! Wir waren insgesamt drei Tage hier.

Hotel-Tipp für Valparaiso: Cerro Alegre Guest House

Das kleine und sehr gemütliche Cerro Alegre Guest House liegt mitten in Bellavista. Die Zimmer sind klein, die Betten aber bequem und das Personal echt freundlich. Das Frühstück war okay und die Lage der Unterkunft war perfekt für unsere Erkundungen in Valpo. Sehr gute Cafés und Restaurants lagen in unmittelbarer Nähe. Das ist es, was wir wollten.

Verfügbarkeit bei booking.com ansehen
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Atacama Wüste

Wundervolle Atacama Wüste!

Valle de la Luna, El Tatio Geysire, Valle de Marte, Laguna Chaxa (Salar de Atacama), Cordillera de la Sal, Valle de la Luna und die Thermalquellen sind die Highlights die wir im Rahmen von kürzeren und etwas längeren Wanderungen erkunden.

Staubige und steinige Wüsten, (aktive) Vulkane, ausgetrocknete Salzflüsse und Lagunen, tiefe Canyons und Anden Flamingos begeistern uns vom ersten Moment.

Die Atacama zählt zu den trockensten Wüsten der Welt. Diese Region haben wir  drei Tage lang erkundet. Immer im Blick: der perfekt geformte Vulkan Licancabur (5916 m).

Wir hätten länger bleiben sollen, denn für das Hochgebirge und weitere abgelegenen Orte rund um San Pedro de Atacama hatten wir leider keine Zeit mehr, oder hätten erst am letzten Tag die nötigen Tage zur Akklimatisierung gehabt. Denn vom Meer (Valparaiso) auf 2.400 m zu reisen, mit Hochebenen und Vulkanen über 5.000 m sollte man nicht Spaßen.

Kopfschmerzen, Schwindel und Nasenbluten sind dann keine Seltenheit. Die „Höhenkrankheit“ macht so manchem zu schaffen. Ich hatte dieses Erlebnis im letzten Jahr bei den Rainbow Mountains in Peru. Jeder Schritt fiel schwer, die Kopfschmerzen wurden unerträglich.

Darum war ich froh, dass diese „Höhen“ und die trockene Hitze mir dieses Mal keine Probleme gemacht haben (ein Tipp fragt immer nach Coca Tee, der hilft garantiert). In Peru rät einem jeder dazu, in Chile muss man danach fragen …

Zum ausführlichen Reisebericht der Atacama Wüste

Valle de la Luna - Atacamawüste Chile
Ich blicke hinab ins Valle de la Luna. Bei diesem Anblick erstarrt jeder.
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Das weiße Band aus Salz zieht sich durch die Cordillera de la Sal in der Atacama-Wüste
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Punta Arenas

Punta Arenas ist mit 125.000 Einwohnern an der Magellan-Straße ist die südlichste Stadt der Welt. Einst kam der Reichtum durch Schafzucht und Fischerei, heute leben die Einwohner mehr und mehr vom Tourismus. Denn Punta Arenas ist der ideale Ort, um eine Patagonien Rundreise zu starten.

Es gibt ein paar wenige Highlights, aber diese muss man nicht unbedingt gesehen haben. Wir nutzen den Aufenthalt um uns nach einem späten Nachtlug zu erholen. Kaufen Sachen im Supermarkt für die Wanderungen ein und erkunden den Stadtkern zu Fuß.

Ein Ort den ich euch ans Herz lege ist die Pinguin-Insel Isla Magdalena. Hier leben rund 250.000 Magellan-Pinguine. Wir besuchten die Insel im Rahmen unserer Expeditionsschifffahrt durch die Fjorde Patagoniens.

Sehenswürdigkeiten in Punta Arenas?

Rund um den Plaza de Armas findet ihr wunderschöne Stadtpaläste der einstigen Schafbarone. Den besten Ausblick auf Punta Arenas, Magellan-Straße und Feuerland habt ihr vom Cerro le la Cruz.

Weitere Tipps für Punta Arenas

  • In der Touristen Information könnt ihr euch Stempel für Patagonien mit Pinguinen in euren Reisepass stempeln.
  • Empfohlene Aufenthaltsdauer: 1 Nacht zu Beginn
  • Unterkunft in Punta Arenas (Ankunft): Canquen Patagonia (mit kleiner Küchenzeile), etwas vom Stadtkern entfernt aber urgemütlich.
  • Unterkunft in Punta Arenas (vor Busfahrt nach Ushuaia): Hotel Plaza. Im Zentrum aber in die Jahre gekommen.
  • Entfernung Punta Arenas – Puerto Natales: 248 km, ca. 3 Stunden
  • Entfernung Punta Arenas – Ushuaia mit Bus: 630 km. Busfahrt dauert zwischen 9 – 10,5 Stunden.

Ausführlicher Reisebericht zum Patagonien Roadtrip

Punta Arenas Mirador de la Cruz
Schönste Aussicht vom Mirador de la Cruz in Punta Arenas.
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Puerto Natales

Die Kleinstadt ist nicht schön, hat aber Charme. Ich fand es urgemütlich, rund um die Plaza de Armas zu schlendern. Reisende finden hier alles was sie benötigen. Seit er kleine Flughafen seinen Betrieb aufgenommen hat beginnt Puerto Natales langsam Punta Arenas als Ausgangspunkt zum Torres del Paine Nationalpark abzulaufen.

Puerto Natales ist für viele Besucher oft der letzte Stop, ehe es in den Torres del Paine Nationalpark zur mehrtägigen Wanderung auf dem W-Trek oder Circuit geht. Andere nutzen Puerto Natales als Ausgangsort für Tageswanderungen in Torres del Paine und Umgebung. Auch Touren zum Lago Grey mit Gletscher, Wasserfällen und anderen tollen Fotospots im Park sind beliebt.

Falls ihr wenig Zeit habt, könnt ihr von hier eine Tagestour zum Perito Moreno Gletscher unternehmen. Generell rate ich das nur, wenn die Zeit wirklich knapp ist. Die Fahrt nach El Calafate dauert einfach rund 4 Stunden und ist somit recht lang.

Restaurant Tipps für Puerto Natales

  • Restaurant im Factoria Patagonia: Sehr leckere Pasta und Salate.
  • Cerveza Baguales: Microbrauerei mit einem guten Angebot an Bier, Burgern, mexikanischem Essen und Sandwiches.
  • Cafe: The Coffee Maker und El Living.
  • Restaurant im The Singular: Besondere Empfehlung von Freunden. Wir hatten leider keine Zeit dafür.
  • Weitere Tipps von Freunden: Afrigonia (Taste of Africa in Patagonia), Congrejo Rojo, La Distilleria und Base Camp (günstige Pizza und Bier).

Weitere Tipps für Puerto Natales

  • In der Touristen Information könnt ihr euch Stempel für den Torres del Paine Nationalpark n in euren Reisepass stempeln. Wir haben es total vergessen.
  • Empfohlene Aufenthaltsdauer: 1 Nacht zu Beginn und 1 Tag nach dem Trek in Torres del Paine oder bei der Rückfahrt aus El Chaltén.
  • Unterkunft in Puerto Natales: Factoria Patagonia Hostel. Neues Hostel mit Schlafsälen und Doppelzimmern. Sehr gemütlich. Besonders zu empfehlen ist die Trattoria, weniger empfehlenswert ist das Frühstück. Nicht einmal gegen einen Aufpreis wollten sie die Kaffeemaschine für mich anwerfen und boten nur Nescafe (no es cafe) an. No go.
  • Entfernung Punta Arenas – Puerto Natales: 248 km, ca. 3 Stunden
  • Entfernung Puerto Natales – Torres del Paine Nationalpark: ca. 2 Stunden
  • Entfernung Puerto Natales – El Calafate: 355 km, ca. 3,5 – 4 Stunden. Achtung: Nicht über Tapi Like sondern geradeaus weiter über Esperanza fahren. Vorteil: Teerstraße und keine üble Schotterpiste (wir haben das für euch auf dem Rückweg getestet. Man braucht länger und ist genervt).

Ausführlicher Reisebericht für Süd-Patagonien

Punta Arenas Meer
Punta Arenas mit Blick auf den alten Steg.
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Torres des Paine

Patagoniens berühmtester Nationalpark bietet vor allem eines: riesige Gletscher, senkrechte Berggipfel, knorrige Regenwälder und azurblaue Lagunen. Landschaftliche Vielfalt auf engstem Raum. Ebenso wie das unberechenbare Patagonische Wetter, das in kürzester Zeit von angenehmen 20 Grad, Sonne und blauem Himmel zu 2 Grad mit Schneefall und wolkenbedeckten Bergen wechseln kann.

Bei Windgeschwindigkeiten bis 95 km/h wandern wir vier Tage lang den berühmten W-Trek. Höhepunkte wie der Grey Gletscher, Valle de Francés und das Highlight der meisten Besucher, die Base de las Torres erlebten wir bei Sonne, Eisregen und Schnee. Patagonien von seiner schönsten aber rauen Seite. Die Nächte verbringen wir in Refugios oder im Zelt.

4 Tage auf dem W-Trek

Vier Tage verbringen wir im Torres del Paine Nationalpark um den W Trek zu wandern. Aufgrund der Verfügbarkeit konnten wir keine fünf Tage am Stück wandern, da an einem Stop weder Refugio noch Zeltplatz verfügbar war.

Chile Tipps Base de las Torres
Base de las Torres, für viele das Highlight im Torres del Paine Nationalpark.
Torres del Paine W-Trek Valle Frances
Auf dem Weg von Paine Grande zum Valle Frances im Torres del Paine Nationalpark.

Estancia Cerro Guido und alternative Wanderung im Torres del Paine

Hier verbringen wir 2 Nächte nach dem W-Trek und unternehmen eine weitere Wanderung außerhalb des Nationalparks. Die Estancia Cerro Guido grenzt genau an den Torres del Paine Nationalpark und somit perfekt.

Reisebericht für 2 Wochen Süd-Patagonien

Blick auf Torres del Paine
Wanderung auf den Tafelberg mit Blick auf Torres del Paine. Wunderschön!
Cerro Guido Anblick auf Torres del Paine
Ausblick vom Restaurant der Estancia Cerro Guido auf Torres del Paine. Über Nacht hat es ordentlich geschneit!
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El Calafate: Perito Moreno, Upsala und Spagazzini Gletscher

 El Calafate Tag 1: Perito Moreno „Mini Hike“ und Besucherstege

Der Perito Moreno ist die Hauptattraktion im Parque National Los Glaciares. Kein Wunder gehört der Gletscher zu den wenigen die nicht wegschmelzen.

Am Morgen: Mini-Trekking – eine Wanderung mit Steigeisen auf dem Perito Moreno

Plan A war, den Big Hike zu buchen. Weniger als 5 Tage vor der Durchführung war uns das nicht möglich. So suchen wir direkt bei Ankunft das Office von „Hielo y Aventuras“ (dem einzigen Anbieter) in El Calafate auf. „Big Hike? Den könnt ihr erst in drei Tagen wieder buchen!“ – Shit. Zähneknirschend buchen wir den Mini-Hike. 1,5 h auf dem Eis sind besser als gar nicht auf dem Eis zu sein.

Dank eigenem Auto sparen wir uns zusätzliche Kosten für den Transfer zum Nationalpark, so geht am Morgen früh los.

Zuerst fährt man mit einem Katamaran die Südflanke des Gletschers entlang, geht ein kurzes Stück über Holzpfade, bekommt weiter oben Steigeisen und eine kleine Einführung, dann geht es los.

Die Sonne scheint und sobald der eiskalte Wind nicht bläst, ist mir echt heiß. Trotzdem sind Handschuhe Pflicht. Am Eis würden wir uns alles aufschlitzen.

Im Entenmarsch gehen wir in einer Linie los. Ich gehe „freiwillig“ ans Ende, um Bilder machen zu können. Mir sind es fast zu viele Menschen (Gruppe umfasst ca. 20 Personen).

Das Eis und die Struktur ist faszinierend. Auf dem Gletscher finden wir Höhlen, kleine Bäche und Seen sowie tiefe Spalten die sich täglich neu auftun können. Auch für die Guides ist es jeden Morgen eine Überraschung, wie sie den Pfad vorfinden.

Gibt es eine neue Spalte die am Vortrag voll mit Wasser war, ist es einen Tag später zu unserem Besuch eine tiefe Spalte die plötzlich nicht mehr mit Wasser gefüllt ist und tief abfällt.

So geht es 1,5 h auf und ab. Wir sind begeistert. Am Ende folgt das klassische Ritual eines jeden Gletscher Besuchs: Whiskey mit Gletscher-Eis. Lecker!

Infos zu den Gletscher-Touren:

  • Der Mini-Trekking führt euch 1,5 h aufs Eis, Kosten: 3600 ARS ohne und 4500 ARS mit Shuttle.
  • Der Big Ice Hike führt euch 3,5 h aufs Eis, findet in kleineren Gruppen statt und sollte daher vorab (mehr als 5 Tage) über die Webseite von Hielo y Aventura gebucht werden. Kosten: 6900 ARS ohne und 7900 ARS mit Shuttle.
  • Eintritt Parque Nacional Los Glaciares 600 ARS kommen dazu.
  • Handschuhe sind Pflicht, Turnschuhe oder Trekking-Schuhe werden empfohlen. Ich rate zu Trekkingschuhen, da es Pfützen gibt uns ihr gleich nasse Füße bekommen werdet. Je nach Wetter Zwiebellook.

Am Nachmittag: Wir erkunden die Besucherstege vor dem Perito Moreno

Kaum einem Gletscher kann man von Besucherstegen so nahe gegenübertreten wie diesen. Dabei kann man immer wieder herzbrechende Eisbrocken die laut tosend ins Wasser stürzen beobachten. Während unserem Aufenthalt konnten wir das Schauspiel ca. 6 Mal beobachten. Leider hatte ich dabei vor Staunen vergessen, die Kamera abzudrücken.

Einen halben Tag gehen wir die Besucherstege entlang und bleiben immer wieder stehen, um einfach nur aufs Eis zu starren. Immer wieder erkenne ich neue Strukturen und bin davon völlig fasziniert. Wie gerne würde ich einmal mit dem Helikopter über solch einen Gletscher unternehmen.

Fakten zum Perito Moreno:

  • Der Gletscher ist an seiner höchsten Stelle aktuell ca. 70m hoch, der Rest schwankt bis 50 m.
  • Die tiefste Stelle in Frontnähe im Brazo Rico (Südflanke, hier findet der Ice Hike statt) beträgt 110 m, im Canal de los Témpanos sind es 164 m (Nordflanke, dort finden die Bootstouren statt).
  • Die Kalbungsfront (das vordere Ende) ist 2,3 km breit.

El Calafate Tag 2: Upsala und Spegazzini Gletscher Tour per Boot

Entlang des südpatagonischen Eisfelds gibt es weitaus mehr als nur den bekannten Perito Moreno Gletscher.

Genau aus diesem Grund muss man uns nicht lange überreden eine weitere Gletscher-Tour zu buchen, ehe wir El Calafate nach El Chaltén verlassen.

Bei der rund 5-stündigen Tour mit dem Boot passieren wir im Lago Argentino tolle Fjorde, Regenwälder und Gletscher. Unter anderem den Upsala, einen der größten aber auch aktivsten Gletschern der Welt. Bis zu 10 km ist die Gletscherfront des Upsala-Gletschers breit.

Die von ihm stammenden Eisberge sind riesig, darum können wir uns max. 10 km annähern. Schon aus dieser Entfernung ist der Gletscher beeindruckend groß.

Durch den Canal Spegazzini fahren wir danach zu den Gletschern Heim Norte, Seco, Heim Sur, Peineta und Spegazzini. Der Spegazzini ist der Gletscher mit der höchsten Abbruchkante (ca. 130 m und somit doppelt so hoch wie am Perito Moreno). Ab und zu bricht ein wenig Eis ab. Die Boote sehen wie Kinderspielzeug aus.

Die Tour lohnt sich wirklich, auch wenn man nur an Bord ist und meist älteres Publikum anwesend ist.

Weitere Tipps für El Calafate:

  • Hostel America Del Sur Calafate wirbt mit tollen Fotos, die Matratzen würde ich allerdings nicht als Matratzen bezeichnen. Frühstück sehr basic und wurde oft nicht mehr aufgefüllt obwohl noch 1 Stunde verfügbar.

Ausführlicher Reisebericht zum Patagonien Roadtrip

Perito Moreno Mini Hike
Mini-Hike auf dem Perito Moreno Gletscher. Ein absolutes Highlight des Patagonien Roadtrips.
Spegazzini Gletscher Los Glaciares Nationalpark
Den Spegazzini Gletscher erkunden wir bei einer 5-stündigen Bootstour im Nationalpark Los Glaciares bei El Calafate.
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El Chalten: Berühmte Berge Cerro Torre und Fitz Roy

Tag 1 El Chaltén: Wanderung „Laguna de los Tres“ (Fitz Roy, Laguna Suica und Laguna Capri)

Die anstrengendste Wanderung wollten wir eigentlich nicht am ersten Tag machen, da wir einfach mal entspannen wollten. Nachdem wir den Wetterbericht abgefragt hatten war aber klar: Wir sollten gehen. Also lassen wir über unsere Unterkunft das Shuttle buchen, das uns zur Hosteria El Pilar bringt. Denn den selben Weg hin- und wieder zurück möchten wir nicht gehen.

Um 8 Uhr werden wir abgeholt. Es ist trüb und nebelig. Der Blick auf das Fitz Roy-Massiv trotzdem frei.

Die Wanderung beginnt mit leichten und kleineren Anstiegen durch einen alten Wald. Rechts unter uns fließt der Rio Blanco, dahinter erhebt sich das Fitz Roy Massiv. Wir wandern immer wieder an Gletschern vorbei.

Als wir das Campamiento Poincenot erreichen wissen wir: Ab jetzt wird’s steil. Über ein Geröllfeld das mich sehr an den Schlussanstieg zum Base des las Torres im Torres del Paine erinnert geht es eine Stunde über Serpentinen steil nach oben.

Oben angekommen dann die Belohnung: Freie Sicht auf Fitz Roy und das ganze Massiv, dazu diese knallblaue Laguna Suica, die viele Besucher nicht finden, da sie einen letzten kleinen Hügel nicht erklimmen.

Denn erst dann sieht man diesen wunderbaren Ort. Tja, ein wenig einlesen und vorbereiten ist eben nicht jedem sein Ding… selber Schuld, oder?

Wir sitzen hier oben sehr lange und starren auf diese unglaublich schöne Landschaft vor uns. Gibt’s das wirklich?

Natürlich müssen wir irgendwann doch gehen, denn der Rückweg dauert nochmals genauso lang wie der Aufstieg. Mittlerweile sind wir echt fit geworden. Auch beim Rückweg gibt es immer wieder tolle Stops, z.b. die Laguna Capri. Hier verweilen die meisten nochmals eine ganze Weile und genießen den Blick auf Fitz Roy, der mittlerweile strahlenden Sonne und dem mittlerweile auch blauen Himmel.

Als wir nach über 23 km um eine letzte Kurve biegen liegt tiefer vor uns plötzlich El Chaltén. Über die Hauptstraße gelangen wir zurück zur Unterkunft.

Wir genießen an diesem Tag jeden Augenblick und saugen alle Eindrücke in uns auf. Diese traumhaft schöne Wanderung müsst ihr unbedingt unternehmen (aber lohnt sich leider nur wenn das Wetter mit macht).

Infos zur Wanderung:

  • 23,3 km
  • 924 Hm
  • Dauer ca 7 – 8 Stunden (wir brauchen dank zahlreicher Fotostops viel länger)
  • Schwierigkeit mittel, bis auf den letzten Anstieg, der ist einfach ätzend und steil über Geröll der Moräne. Serpentinenartig geht es bergauf, ist aber trotzdem für jeden machbar.
Laguna Suica und Fitz Roy, El Chalten
Ausblick bei der Wanderung „Laguna de los tres“ auf Laguna Suica und Fitz Roy

 

Tag 2 El Chaltén: Wanderung Laguna Torre (Cerro Torre)

„Es gibt Berge, die vergisst man sein Leben nicht. Dazu gehören sowohl der Cerro Torre als auch der unbestrittene König über der patagonischen Pampa, der Cerro Fitz Roy.“ – Diesen Satz las ich vor meiner Reise.

Jetzt habe ich ihn wieder im Gedächtnis. Denn der Satz stimmt. Seit meiner Rückkehr schaue ich jeden Tag die Bilder an. Zu schön sind die Berge die auf mich eine Magie ausstrahlen, dass ich es nicht in Worte fassen kann.

Am 2. Tag in El Chaltén unternehmen wir die Wanderung zur Laguna Torre. Die Wanderung ist laut meiner Strava App 23,1 km lang, laut offiziellen Angaben benltigt man ca. 3 Stunden bis zur Lagune bzw. dem Campamento Agostini und muss dabei mit 350 Hm Aufstieg und 100 Hm Abstieg rechnen. Echt einfach, wenn man die Tage davor bedenkt. Doch diese Wanderung ist so schön, vielleicht sogar die schönste der ganzen Reise.

Das Wetter ist heute nahezu perfekt, fast gar sommerlich und windstill. Der Himmel ist blau, die Sonne scheint, Jacke und Mütze sind überflüssig. Kaum zu glauben, aber es liegt den ganzen Tag eine richtige Sommerstimmung über El Chaltén.

Am Ziel angekommen legen wir uns vor die Laguna Torre mit Blick auf einen der am schwersten zu erklimmenden Gipfel der Bergwelt: Cerro Torre. Wir chillen und genießen den Augenblick. So wie viele anderen auch.

Ich suche den Berg nach dem Kompressor ab, der bei einem Versuch der Besteigung zurückgelassen wurde. So viele Geschichten gäbe es über den Cerro Torre zu erzählen.

Ich kann es nur wiederholen: El Chaltén ist mein Paradies. Ich muss unbedingt nochmal hier her (aber ob ich dann wieder soviel Glück mit dem Wetter habe weiß ich nicht. Denn auch hier gilt: Ohne freie Sicht = kein Spaß).

Ausführlicher Reisebericht zum Patagonien Roadtrip

Cerro Torre El Chalten
Blick auf den Cerro Torre. Die Wanderung „Laguna Torre“ zählt für mich zu den schönsten in Patagonien.
Laguna Torre Cerro Torre El Chalten
Laguna Torre mit Blick auf den Cerro Torre und das Bergmassiv.
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Ushuaia

Die einen sagen es sei das Ende der Welt (was überhaupt nicht stimmt da Kap Hoorn südlicher ist), die anderen, es sei der Anfang. Eins ist klar: Diese Region ist super schön, also irgendwie wahnsinnig schön!

Ushuaia also die Stadt selbst ist nicht besonders hübsch, doch strahlt sie ein besonderes Flair aus. Kein Wunder, denn hier am Beagle-Kanal legen die meisten der Schiffe mit Kurs Antarktis ab. Überall finden wir Aushänge mit Last-Minute Angeboten die sehr verlockend sind … puh!

Doch auch drum herum lohnt es sich, ein paar Tage einzuplanen. Wir haben leider nur diesen einen Tag, den wir dazu nutzen, den Tierra del Fuego Nationalpark und die „Attraktion“ das südlichste Postamt der Welt aufzusuchen.

Der Nationalpark wird durch den Beagle-Kanal begrenzt und besteht aus Gletschern, Wasserfällen, Strand, Urwald, Seen und Graslandschaften.

Mit dem Wetter haben wir wieder Glück: Sonne und sommerliche 18 Grad. Darum zögern wir nicht und fahren mit einem der Shuttles in aus Ushuaia in den 18 km entfernten Tierra del Fuego Nationalpark.

Wir wandern den Senda Costera (8km) entlang des Beagle Kanals. Am Anfang davon steht das südlichste Postamt der Welt. Natürlich lassen wir uns gegen einen kleinen Unkostenbeitrag einen Stempel in unseren Reisepass machen.

Bei der Wanderung kommen wir an vielen Buchten vorbei und bekommen im dichten Wald immer wieder Gelegenheiten auf die Gletscher in weiter Ferne Blicken zu können.

Wir besuchen das Ende der Route 3 – das Ende der letzten geteerten Straße der Welt. Es war ein für mich sehr überraschend schöner Tag. So schön hätte ich mir dieses Fleckchen nicht vorgestellt.

Ushuaia, ich komme wieder!

Infos zu Ushuaia:

  • Übernachten: Hosteria Pension Jarke
  • Essen gehen: Maria Lola Resto, Cristopher (Steak, große Salate und Burger)
  • Frühstück & Cafe: Café Tante Sara
Tierra del Fuego Nationalpark
Tierra del Fuego Nationalpark. Beim Wandern mit Blick auf den Beagle Kanal.
Südlichstes Postamt der Welt Ushuaia
Südlichstes Postamt der Welt im Tierra del Fuego Nationalpark bei Ushuaia.
Schiffswrack im Hafen von Ushuaia.
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Mit dem Boot durch die Fjorde Patagoniens (Ushuaia - Punta Arenas)

Fünf Tage sind wir an Bord der Ventus Australis gestiegen und haben die Fjorde und Gletscher Patagoniens und Feuerland erkundet. Highlight für viele ist eine mögliche Anlandung am legendären Kap Hoorn.

Alle Infos und Tipps zur Expeditionskreuzfahrt in Patagonien könnt ihr hier nachlesen.

Chile Kreuzfahrt Ventus Australis Wulaia

Garibaldi Gletscher Patagonien Chile
Der Garibaldi Gletscher leuchtet in den schönsten Blautönen!

condor-gletscher-zodiac

Aguila Gletscher Patagonien
Der Aguila Gletscher im Nebel
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Rückflug über Santiago de Chile nach Deutschland

Der Rückflug erfolgt ab Punta Arens mit einer Übernachtung in Santiago de Chile. Da wir erst am späten Abend landen haben wir uns diesmal für das Flughafenhotel direkt am Flughafen in Santiago entschieden.

In die Stadt würde es uns nicht mehr reichen, da wir am nächsten Morgen gegen 9.30 Uhr einchecken müssen.

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Kosten der Reise nach Chile und Argentinien

Die Kosten der Reise (knapp  5 Wochen) werde ich separat erfassen. Grundsätzlich gilt: Chile und Argentinien (vor allem Patagonien) sind keine günstigen Reiseländer. Für die mehrtägigen Wanderungen im Torres del Paine, Unterkünfte und Mietwagen in Patagonien müsst ihr etwas mehr Budget einplanen, als gedacht.

Detaillierte Auflistung erfolgt nach der Reise.

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Diese Reise wurde von Sernatur mit Flügen unterstützt. Für den Mietwagen haben wir einen Rabatt bei Sunny Cars bekommen. Explora hat uns in die Atacama Wüste eingeladen, Luciano K in Santiago hat uns die Freinächste ermöglicht. Von Australis werden wir am Ende für eine kleine Tour durch die Fjorde eingeladen. Meine Meinung und Tipps sind trotzdem meine Erfahrungen, die davon nicht beeinflusst werden.

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