katrin-lehr-reiseblogger-kleinAmsterdam zählt zu den beliebtesten Städten Europas, wenn es um Ziele für eine Städtereise geht. Mich wundert dies nicht, denn die niederländische Hauptstadt ist groß, aber trotzdem kannst du fast alle Sehenswürdigkeiten und Highlights zu Fuß oder mir dem Fahrrad schnell erreichen.

Auch mir hat Amsterdam sehr gut gefallen. Dabei ist mir besonders die entspannte Art der Amsterdamer positiv aufgefallen. Ganz anders als in Berlin bremsen Fahrradfahrer ab, wenn man aus Versehen über den Weg geht, statt lautstark Beschwerden hinterherzurufen.

Anreise nach Amsterdam

Amsterdam liegt nur 200 km vom Ruhrgebiet entfernt. Daher ist die Stadt aus Westdeutschland sowohl mit dem Auto, dem Fernbus oder auch mit der Bahn schnell zu erreichen.

Aus Süddeutschland kann die Fahrt mit der Bahn oder dem Fernbus recht lange dauern, ist aber oft eine günstige Alternative.

Aus Heilbronn wäre ich mit dem Flixbus aber rund 15 Stunden (!!!) unterwegs. Mit dem Auto dauert die Fahrt ca. 5,5 Stunden. Da Parkplätze in Amsterdam rar und teuer sind, ist oft die Anreise mit dem Flugzeug oder der Bahn dann die bessere Wahl.

Aus Deutschland bieten mehrere Airlines Nonstop-Flüge nach Amsterdam an, denn der Flughafen Schipol ist für Europa ein wichtiges Drehkreuz. Der Flughafen liegt ein wenig außerhalb, ist jedoch an die öffentlichen Verkehrsmittel Bus und Bahn sehr gut angeschlossen

Sehenswürdigkeiten in Amsterdam

Die niederländische Hauptstadt bietet viele Sehenswürdigkeiten, die du einfach gesehen haben musst! Hier zeige ich dir die Highlights Amsterdams.

Der Grachtengürtel

Die Hauptstadt Amsterdam ist weltberühmt für seine Grachten. Wie ein Netz wird die Stadt von ihren Wasserstraßen durchzogen. Sie hat sogar mehr Kanäle als Venedig. Die vier Hauptgrachten Singel, Herengracht, Keizersgracht und Prinsengracht (von innen nach außen) verlaufen halbkreisförmig um die Innenstadt. Deshalb nennt man dies auch „Grachtengürtel“. Von den 165 Grachten sind insgesamt 80 km befahrbar.

Du kannst hier also zahlreiche Stunden damit verbringen, durch die Grachten zu schlendern und die sich in alle Richtungen neigenden alten Kaufmannshäuser zu bewundern.

Biege abseits der vier Hauptgrachten in die kleineren Nebengrachten ab. Hier empfand ich die Stimmung noch viel idyllischer.

Amsterdam Reisetipps Grachtenfahrt in Amsterdam

Amsterdam Sehenswürdigkeiten Kaufmannshäuser an den Grachten
Zu den Sehenswürdigkeiten in Amsterdam zählen die Kaufmannshäuser an den Grachten

Altstadt & das Rotlichtviertel De Wallen

Das Herz Amsterdams ist das Rotlichtviertel De Wallen und die Altstadt (Oude Centrum). Vom Bahnhof Centraal Station biegen 2/3 der Touristen direkt ins Rotlichtviertel ab.

Die Stadt schränkt seit 2007 immer mehr die Anzahl der Rotlichtfenster ein, um das Viertel zu „säubern“. Anscheinend hauptsächlich aufgrund der hohen Kriminalität von Zuhältern, Dealern und Geldwäschern. Seit 2013 müssen Rotlichtfenster zudem zwischen 4 – 9 Uhr geschlossen werden. Das Mindestalter der Prostituierten wurde auf 23 Jahre heraufgesetzt.

Du findest mittlerweile schicke Bars, Restaurants und Galerien wo eins Fenster waren.

Doch zuerst führt dich die Straße zum großen Hauptplatz: Dam. Hier befindet sich der Königspalast.

In dieser Gegend ist immer viel los. Egal ob am Tag oder Nacht. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten befinden sich hier und können in kurzen Distanzen zu Fuß erreicht werden:

Dam

Der Dam ist der zentral gelegene Hauptplatz, an dem Amsterdam 1270 gegründet wurde. Auch heute finden hier noch Demonstrationen statt. An meinem Besuch wurde für die Menschenwürde demonstriert.

Außer Straßenmusikern und jede Menge Touristen befinden sich hier wunderschöne historische Bauten wie der königliche Palast, die Nieuwe Kerk und das alte Rathaus. Das Nationalmonument, welches in Gedenken an die Opfer des Zweiten Weltkriegs errichtet wurde befindet sich ebenfalls auf dem Dam.

Der Königspalast wird übrigens heute noch für Staatsempfänge genutzt und ist somit für die Öffentlichkeit meist geschlossen.

Oude Kerk

Die historische Oude Kerk ist das älteste Gebäude der Stadt. Die Kirche steht im krassen Gegensatz zu ihrer Nachbarschaft im Rotlichtviertel.

Tipp: Hier findet immer von Ende April bis Ende Juni die World Press Photo Ausstellung statt.

Tolle Aussicht: Im Rahmen einer Führung kannst du den Turm der Kirche besteigen und die Aussicht von oben über Amsterdam genießen. Leider kommt man nur mit einer Tour nach oben,

Oude Kerk Amsterdam Altstadt

9 Straatjes – Shoppen in Amsterdam

Nach einem Frühstück im Pancakes bist du gestärkt für eine Shopping-Tour durch die 9 Straatjes (Neun Sträßchen) in dessen Gässchen du kleine aber feine Shops, Bars und Restaurants findest. Von Designshops, Second Hand Läden, Käse, Kunstbüchern bis zu Zahnbürsten findest du hier irgendwie alles.

Hier findest du alle Shops und deren Lage: de9straatjes.amsterdam
(Vor Ort bekommst du Flyer mit Karten und allen Shops)

Westerkerk

Die Westerkerk nahe der Prinsengracht kannst du im Zentrum nicht verfehlen. Das sicher markanteste Merkmal ist die große blaue Kaiserkrone auf der Spitze des Kirchturmes. Der Turm der Kirche ist mit einer Gesamthöhe von 85 m der höchste Kirchturm Amsterdams.

Besichtigung der Kirche und des Turms: April bis Oktober an Wochentagen von 11.00 bis 15.00. Auf den Turm (Westertoren) kommt man nur im Rahmen einer Führung. Das war es uns nicht wert.

Zurück nach oben

Museen in Amsterdam

Museen gibt es in Amsterdam wie Sand am Meer. Die Auswahl fällt schwer, vor allem im Sommer bei gutem Wetter. Daher habe ich dir hier ein paar der besten Museen in Amsterdam aufgelistet, die einen Besuch wert sind.

Moco Museum – Banksy und Andy Warhol Werke

Vor allem für junge Leute ist ein Museum hervorzuheben: Das Moco Museum (Modern Contemporary Museum). Ich bin ein Fan von Banksy und seinen Werken mit politischen Aussagen. Gleich 50 Werke kannst du hier bis Ende Oktober 2017 bestaunen!

Anne Frank Museum Amsterdam (Anne Frank Huis)

Tickets vorab online buchen, oft tagelang ausverkauft – die Warteschlangen sind lang!

Der Besuch des Anne Frank Haus ist sehr bewegend. Du siehst ihr Schlafzimmer, Blicke auf die originalen Tagebücher, Filme mit Kommentaren ihres Vaters, ehemaligen Freunden und Nachbarn. Dazu Berichte aus dem Fernsehen zur politischen Situation in der damaligen Zeit. Die ein oder andere Träne fließt bei Besuchern. Es herrscht eine angenehme Stille, da jeder gebannt liest, betrachtet und zuhört.

Durch das verschiebbare Bücherregal – hinter welchem die Treppe zum Hinterhaus liegt – gelanghst du hinauf in den Wohnbereich, in dem die Franks tagsüber in den stickigen und düsteren Räumen keinen Laut von sich geben durften. Bis sie verraten wurden.

Ich habe selten ein Museum besucht, das so minimiert auf Details und nicht überladen war. Bevor man das Haus verlässt wird nochmals ein Film abgespielt, in welchem Audio-Statements von Besuchern und Personen der Öffentlichkeit gezeigt werden. Vor allem der Moment, in dem Nelson Mandela über Anne Frank spricht und erzählt, dass sie damals auf Robben Island ihr Tagebuch gelesen haben. Gänsehaut.

Tipp: Vermeide Warteschlangen durch eine gute Planung

Die Warteschlangen vor dem Anne Frank Haus sind unglaublich lang (bei uns einige hundert Meter bis um die Ecken der Westerkerk, Wartezeit ca. 3 Stunden)! Tickets musst du mindestens 2 Monate im voraus reservieren. Ein Besuch lohnt sich wirklich.

Nach 18 Uhr sind nicht mehr die großen Massen im Museum unterwegs. Wir hatten für 18.20 Uhr Tickets bekommen. Es war ruhiger und wir konnten dank OnlineTickets direkt links am Eingang neben dem Haupteingang klingeln und hineingehen.

Hier mein ultimativer Tipp für Spontane, der bei euch mit Glück auch klappt: 

Direkt vor dem Eingang gibt es kostenloses WIFI (entweder von den Kanaltouren oder dem Anne Frank Haus direkt). Ich habe mein Smartphone gezückt und nach Tickets gesucht. Für Abends waren genau die Anzahl an Tickets verfügbar die wir brauchten. Online Tickets gebucht und kurz nach 18 Uhr konnten wir unseren Rundgang im Anne Frank Haus beginnen.

Weitere Infos zum Anne Frank Haus:

  • 1. April – 31. Oktober: 9 -21 Uhr (samstags bis 22 Uhr). Im Juli – August täglich bis 22 Uhr geöffnet.
  • 1. November – 31. März: 9 – 19 Uhr (samstags bis 21 Uhr).
  • Der letzte Einlass ist immer 30 Minuten vor Schließung.
  • Erwachsene: 9 Euro (+ 0,50 € Online-Gebühr), Kinder 10 – 17 Jahre: 4,50 Euro und Kinder bis 9 Jahre bekommen freien Eintritt.
  • Achtung: Mit der i amsterdam City Card bekommst du hier keinen freien Eintritt
  • Lage und Adresse: Das Anne Frank Haus befindet sich an der Prinsengracht 267 hinter der Westerkerk. Vom Damrak oder dem Bahnhof brauchst du ca. 10 – 15 Minuten.
    Tram:
     13, 14 und 17, Haltestelle „Westermarkt“.
  • Webseite zum Anne Frank Museum
Sehenswürdigkeiten in Amsterdam: Anne Frank Museum Amsterdam
Anne Frank Museum Amsterdam: Gleich zu Beginn 3 Fernseher mit Berichten aus den damaligen Nachrichten.

Museen am Museumplein

Am Museumplein liegen befinden sich die wichtigsten Museen in Amsterdam oder sogar der Niederlande. Der grüne Platz davor heißt „Museumplein“ und bietet dir viel Platz um zu relaxen oder den Skateboardern auf der Halfpipe zu beobachten.

Rijksmuseum – das Nationalmuseum

Das Rijksmuseum wurde 10 Jahre (!!) lang renoviert und ist erst seit 2013 wieder komplett geöffnet. Hauptsächlich Rembrandt und Vermeer ziehen hier massenweise Besucher an. Das Rijksmuseum ist das wichtigste Kundstmuseum der Niederlande und war als zentrales Museum für Kunstwerke der Königsfamilie und nationaler Sammlungen gedacht.

Die meisten Besucher kommen nur aufgrund der Gemälde im 2. Stock: Hier sind Rembrandts „Nachtwache“, Franz Hals „Der fröhliche Trinker“ und auch Vermeers „Küchenmagd“ ausgestellt.

Tipps zum Besuch des Rijksmuseum:

  • Vor allem am Wochenende (Freitag – Sonntag) bilden sich lange Warteschlangen am Eingang. Wenn du dir vorab ein Ticket kaufst, kannst du dir das Anstehen im Inneren an der Kasse ersparen.
  • Mit der iamsterdam card bekommst du ein ermäßigtes Ticket, musst an der Kasse trotzdem anstehen. Kinder kommen hier übrigens kostenlos rein und müssen keinen Eintritt bezahlen.
  • Öffnungszeiten: Täglich 9 – 17 Uhr
  • Adresse: Museumstraat 1;
  • Tram: 2, 5 (van Baerlestraat)
  • Webseite: rijksmuseum.nl/en

Van Gogh Museum

Hier findest du die weltweit größte Sammlung des Künstlers Vincent van Gogh. Ungefähr 200 Gemälde und 500 Zeichnungen auch von Zeitgenossen wie Claude Monet, Paul Gaugin und Toulouse-Lautrec kannst du hier ansehen. Ich war leider nicht im Museum, werde dies beim nächsten Besuch nachholen. Dank Kunst-Abitur habe ich mich mit diesen Künstlern fast 2 Jahre lang tätglich sehr intensiv mit diesen Künstlern beschäftigt.

Die Warteschlange ist hier sehr lang, da immer nur eine begrenze Anzahl an Besuchern eingelassen wird. Mit der iamsterdam card oder dem Holland Pass kannst du den „Fast Track“-Eingang (fast) ohne Anstehen nutzen. Mit dem Museumpass (Museumkaart) kommst du direkt ins Museum.

Tipps zum Besuch des Van Gogh Museums:

  • Die beste Zeit das van Gogh Museum zu besuchen ist zwischen 9 und 11 Uhr am Morgen und nachmittags nach 15 Uhr. Zwischen 10.30 – 15.30 Uhr ist am meisten los. Bedenke immer dass der letzte Einlass 30 Minuten vor Schließung ist.
  • Öffnungszeiten:
    März – Juni: 9 . 18 Uhr; freitags bis 22 Uhr (Freitags finden Veranstaltungen statt und im Untergeschoss ist die Bar geöffnet und es legt ein DJ auf)
    Juli und August: 9 – 18 Uhr; freitags und samstags bis 22 Uhr
    Alle Zeiten auf der Webseite ansehen
  • Adresse: Paulus Potterstraat 7; Tram: 2, 3, 5, 12 (van Baerlestraat)
  • Webseite: vangoghmuseum.nl

Stedelijk Museum

Das Museum für Moderne Kunst gehört weltweit zu den wichtigsten seiner Art. Kunstwerke von Matisse (seine bekannten Scherenschnitte), Monet, Picasso sowie Objekte Industriedesign und coole Poster kannst du hier betaunen. Bunter und abwechslungsreicher als die beiden erst genannten Museen.

Bei diesem Museum musst du auch nicht so lange anstehen wie beim van Gogh oder Rijksmuseum. Falls du dir eine iamsterdam card, Holland Pass oder Museumkaart besitzt, kommst du hier kostenlos hinein. Alle anderen müssen 15 Euro bezahlen. Kinder sind hier ebenfalls kostenlos.

  • Öffnungszeiten: Freitag – Mittwoch 10 – 18 Uhr und Donnerstag 10 – 22 Uhr
  • Adresse: Museumplein 10; Tram: 2, 3, 5, 12 (van Baerlestraat)
  • Webseite: stedelijk.nl/en

Weitere Museen in Amsterdam

In der Innenstadt befindet sich das Rembrandthuis, wo du das farbbekleckste Atelier und Wohnhaus des Künstlers besichtigen kannst. Das FOAM (Fotografiemuseum Amsterdam) zeigt abwechselnd Fotografien bedeutender Fotografen und lohnt sich vor allem, wenn du dich für Fotografie interessierst.

Ob die Heineken Experience ein Museum ist oder nicht – darüber lässt sich streiten. In der Nähe des Museumplein befindet sich dieses nicht zu übersehende Gebäude. Bei einer Brauereibesichtigung kannst du hier alles rund um die bekannte Biermarke erfahren. Das Museum ist interaktiv gestaltet und zum Besuch bekommst zu zwei Bier. Prost!

Märkte in Amsterdam

Amsterdamer gehen sehr gerne auf Märkte, ich auch. Auf dem Waterlooplein-Flohmarkt bekommst du allen möglichen Krimskrams.

Der angeblich tollste und schönste Markt Albert-Cuypmarkt war der Flop schlechthin. Wir fanden weder eine große Auswahl an Essen (ca. 3 Stände) noch tolle Waren. Eher absoluter Ramsch.

Toll dagegen ist der Oudemanhuis-Büchermarkt. Hier findest du Bücher ohne Ende. Ein Paradies für Leseratten wie mich! Auch einen Besuch wert ist der Blumenmarkt auf schwimmenden Gewächshäusern am Singel. Hier läufst du zwangsläufig sowieso vorbei und gehst bestimmt keinen Umweg.

Zurück nach oben

Insider-Tipps für Amsterdam

Wenn du dem Troubel der Innenstadt entfliehen möchtest, haben wir von Locals spezielle Tipps für Orte bekommen, die auch Einheimische gerne aufsuchen.

Hier kannst du bummeln, entspannen oder shoppen. Meine Insider-Tipps für Amsterdam:

NDSM-Werft

Die NDSM-Werf ist eine stillgelegte Werft im Norden Amsterdams. Sie wird mehr und mehr zum trendigen Kunstzentrum. Straßenbahnen rosten vor sich hin, ein altes U-Boot versinkt langsam im Hafen und Graffiti-Künstler haben massenhaft Fläche, um sich auszutoben und ihre Kunstwerke an die Wände zu sprühen.

Hier gibts tolle Bars und Cafés, Galerien und Ateliers. Viele Künstler verewigen sich auf den Wänden und die Street Art ist wirklich ein Besuch wert.

Das beste an allem: Du kannst mit den Fähren, die am Amsterdam Centraal Bahnhof abfahren kostenlos zur Werft fahren. Auch mein nächster Insider-Tipp befindet sich hier. Also weiterlesen!

Amsterdam Sehenswürdigkeiten NDSM Werft in Amsterdam
Alte Schiffscontainer an der NDSM-Werft.

Amsterdam Reisetipp: Alte Straßenbahnen
Alte Straßenbahnen rosten hier vor sich hin

Pllek – Stadtstrand mit Blick auf die City

Bei heißen Temperaturen kannst du im Pllek abhängen und auf die Stadt am anderen Ufer blicken. Das Pllek besteht aus alten Schiffscontainern und einem künstlich angelegten Stadtstrand.

Hier haben wir uns eine ganze Zeit vom Sightseeing erholt und das ein oder andere kühle Getränk bei über 30 Grad und Sonne genossen.

Amsterdam Reisetipps NDSM Werft Pilek Bar
Amsterdam Reisetipp für die NDSM Werft: Pilek Strandbar und Restaurant

Amsterdam Reisetipps NDSM Werft Pilek perfekt zum entspannen
Das Pilek ist perfekt zum entspannen an einem heißen Sommertag

Café Noordlicht

Ene Bucht weiter vom Pilek gelegen befindet sich das Café Noordlicht. Das Gebäude ist ein Gewächshaus, welches mich an Mad Max erinnert. Hier gibt es oft Live-Musik und das Essen ist übrigens auch klasse!

Amsterdam Reisetipps: Noorderlicht Amsterdam

Ab und zu gibt es in den IJ Hallen einen Flohmarkt oder andere Events. Dieser findet einmal im Monat statt. Für genaue Termine unbedingt die Webseite besuchen.

So kommst du hin:

Die Fähre fährt direkt hinter dem Bahnhof zur NDSM-Werf und ist kostenlos. Du benötigst ungefähr 15 Minuten ans andere Ufer. Die Fähre nimmt nur Fußgänger und Radfahrer mit und verkehrt zwischen 7 und 24 Uhr.

Amsterdam Reisetipps: NDSM Werft Streetart Amsterdam Amsterdam Reisetipps: NDSM Hallen Amsterdam
Zurück nach oben

Touren in Amsterdam

Einen besonderen Einblick in das Leben und die Geschichte Amsterdams bekommst du im Rahmen von Touren.

Tickets musst du oft lange Zeit im voraus reservieren, da manche Touren oft 2-3 Monate lang ausgebucht sind. Zum Beispiel das Anne Frank Haus, die Museen oder auch Food-Touren sind sehr beliebt.

Meine Touren buche ich immer bei Rent a Guide. Ist eine Tour hier nicht verfügbar, schaue ich bei Get Your Guide nach. Die Tickets kannst du dir direkt buchen und ausdrucken oder aufs Smartphone laden.

Rotlichtviert Krimi-Tour – Mein Geheim-Tipp!

Joost van der Wegen ist freier Journalist und Kriminalrautor. Er führt dich bei dieser Tour durchs Rotlichtviertel. Er erzählt interessante Details aus dem Milieu, da er erfahrener Krimi-Journalist ist und sogar schon einen Bestseller (leider nur auf Holländisch) geschrieben hat.

Die Tour dauert ungefähr 2 Stunden – von Prostitution, zu Morden bis zum Kiffen – Joost nimmt kein Blatt vor den Mund und zeigt dir den ein oder anderen Tatort.

Amsterdam Sehenswürdigkeiten Rotlichtviertel Fenster
Direkt danaben befindet sich das Gebäude, in dem sich die Frauen ihre Fenster anmieten können. Der Typ blickte zu grimmig – no picture.

Grachtenfahrt in Amsterdam

Amsterdam ist ideal, um vom Wasser aus mit dem Boot entdeckt zu werden. Auch ich habe eine Grachtenfahrt unternommen. Es werden unzählige Bootstouren angeboten, um den Grachtengürtel zu erkunden. Die großen und überdachten Boote wollte ich nicht. Also habe ich mich für die Eco Tours mit canal.nl entschieden: Kleine Boote, die nur mit Elektrizität betrieben werden und auch in die kleinsten Grachten einbiegen können.

Die meisten Bootstouren starten am Damrak oder direkt am Hauptbahnhof. Sogar Hop-on-Hop-off Touren (hier buchen) werden hier per Boot angeboten. An jeder Haltestelle kannst du zwischendurch aussteigen, um ein Museum oder eine Sehenswürdigkeit zu besuchen.

Es gibt unterschiedlichste Touren durch die Grachten: 

Wenn du keine Lust auf eine Bootsfahrt hast und trotzdem das Flair am Ufer genießen möchtest mach es wie die Amsterdamer: Setz dich einfach ans Ufer einer Gracht und beobachten.

Du kannst auch Hausboote besichtigen. Dies steht wohl auf meiner ToDo Liste für den nächsten Amsterdam Trip.

Amsterdam Sehenswürdigkeiten Grachtenfahrt Damrak Amsterdam
Beliebt zum Sightseeing in Amsterdam: Damrak – Abfahrt der kleinen Boote von canal.nl zur Grachtentour

Zurück nach oben

Gut zu wissen – meine Top-Tipps für den Amsterdam Trip

Auf folgende Dinge solltest du in Amsterdam achten!

        1. Als Fußgänger nicht auf den Radwegen gehen!
        2. Frauen in den Fenstern in den Rotlichtvierteln sollen und wollen nicht fotografiert werden. Achte diese Privatsphäre.
        3. Die Grachten haben meistens kein Geländer. Jedes Jahr ertrinken (vor allem im Rotlichtviertel) betrunkene, die nur kurz am Ufer pinkeln möchten, ins Wasser fallen und ertrinken.
        4. In manchen Läden kannst du nur mit Bargeld, in anderen jedoch nur mit Kreditkarte bezahlen. Nehme beides mit.
        5. Auch wenn Amsterdam eine sichere Stadt ist: Im Rotlichtviertel solltest du auf Taschendiebe achten.
        6. Da viele immernoch zum Kiffen nach Amsterdam fahren: In der Öffentlichkeit solltest du dies nicht tun. Bier trinken ebensowenig. Im Rotlichtviertel wurde dies mittlerweile verboten (Sicherheitsgründe).
        7. Die Tram und Metro fährt bis 0.30 Uhr. Danach fahren die teureren Nachtbusse.

Plane Besuche im Museum und Touren weit im voraus

Besuche im Museum musst du gut planen, dass du nicht an langen Warteschlangen anstehen musst.

Mein Tipp: Tickets mindestens 2 Monate vor der Reise buchen, z.b. bei Rent a Guide. Hier findest du meine liebsten Touren in Amsterdam.

Koningsdag

Am Geburtstag von König Willem-Alexander, dem 27. April steigt in Amsterdam eine riesengroße orangfarbene Party. Jeder trägt die Nationalfarben, es wird getrunken und auf Flohmärkten in der ganzen Stadt kannst du deinen alten Kram verkaufen. Außerdem gibt es jede Menge kostenlose Konzerte. Aber: Viele Hotels sind schon lange im voraus ausgebucht.

Mit dem Fahrrad in Amsterdam

Wusstest du, dass es in Amsterdam mehr Fahrräder als Autos gibt? Hier fährt jeder Rad und auch du kannst dir überall Fahrräder ausleihen. So kommst du auch an außerhalb liegende Orte, ohne mit der – im Sommer bei heißen Temperaturen – verstopften Metro fahren zu müssen!

So kannst du gemütlich durch den Vondelpark – Amsterdams größter Stadtpark radeln.

Kosten und Budget für Amsterdam

Für ein schönes Hotel in guter Lage musst du mit Kosten von 100 – 200 Euro pro Nacht rechnen.

Amsterdams kostenlose Fähren zur NDSM-Weft

Direkt hinter dem Bahnhof befindet sich der Anlegesteg (am besten durch das Bahnhofsgebäude gehen), um mit den Fähren in den Norden Amsterdams zu fahren. Hier befindet sich das “IJ”, der älteste Teil des Amsterdamer Hafens. Mit der Buiksloterweg-Fähre und der kleineren IJ-Fähre kannst du Amsterdam wie die Einheimischen vom Wasser aus erleben. Die Fähren fahren vom Waterplein West ans andere IJ-Ufer und zur NDSM-Werft.

Diese Fußgänger- und Fahrradfähren sind umsonst und fahren alle halbe Stunde auf die andere Seite!

Beste Reisezeit für Amsterdam

Die Hochsaison für einen Amsterdam Trip ist zwischen Juni und August. Mit vielen Sonnenstunden am Tag kannst du dann die Tage maximal ausnutzen, denn es wird sehr spät dunkel. Allerdings sind dann auch viele Touristen in der Stadt und es kann sehr heiß sein.

Tipp: Wie wäre es mit einem Besuch im Frühling (März – Mai) wenn die Tulpen blühen? oder im Herbst ab September wenn die Massen an Touristen abnehmen und du dich nicht mit langen Warteschlangen an Sehenswürdigkeiten herumärgern musst?

Food-Guide für Amsterdam

Essen in Amsterdam ist eine Offenbarung. Schon früher musste mein Vater uns immer Hagelslag (Schokostreusel) mitbringen, wenn er von Geschäftsreisen aus Amsterdam zurück kam. Jetzt bin ich selbst regelmäßig hier – oft nur am Flughafen – aber selbst hier kannst du deine liebsten Käsesorten, Schokoladetafeln und Schokostreusel kaufen.

Dinge, die ihr in Amsterdam unbedingt probieren müsst:

  • Eine frische und noch warme Stroopwafel
  • Pannenkoeken, die herzhaft belegt sind. Tipp: Im Pancakes besonders lecker.
  • Haring: Einen Hering an einem der zahlreichen Verkaufsstände entlang der Grachten, eingelegt und mit Zwiebeln und Gürkchen serviert.
  • Stamppot (Stampftopf) aus Gemüse und Kartoffeln, serviert mit Wurst oder Fleischbällchen. Tipps:
  • Zum Frühstück essen viele Holländer hagelslag (Schokostreusel). Ich liebe es ab und zu mal und habe immer welche zuhause.
  • Käse! Natürlich. Alle Geschmacksrichtungen testen und für zuhause mitnehmen an einem der vielen Geschäfte in der Nähe des Rembrandtplein. Nicht nur sämtliche Geburtstagskinder haben von uns Käse bekommen, auch mein Kühlschrank ist jetzt gut gefüllt damit.

Übrigens: Es gibt in Amsterdam überall Food-Automaten, also Essen aus der Maschine. Zum Beispiel „Febo de Lekkerste“ in der Ferdinand Bol Straat. Getestet haben wir das Essen nicht, aber eine Erwähnung ist diese Einrichtung wert.

Ich habe in Amsterdam eine Food-Tour mit Eating Amsterdam Tours (Twilight De Pijp Food Tour) unternommen. An den weiteren Tagen haben wir zahlreiche Cafés zum Frühstücken und traditionelle Restaurants in der Innenstadt und De Pijp getestet.

Tipps für Frühstück in Amsterdam: 

Sonstige Cafés und Restaurants, in welchen wir sehr gut gegessen haben:

  • My Little Patisserie, tolle Patisserie die auch Workshops anbietet.
  • Sira Citra, indonesiche Reistafel. Reis mit vielen kleinen Zutaten, die du nacheinander probieren kannst.
  • Olive and Cookie, vegetarischer Slow-Food.
  • De Turk, kleiner Laden mit frischem türkisches Essen, Kaffee und mehr.
  • Par Hasard, Amsterdams beste Fritten gibt's angeblich hier! Sehr lecker und große Portion. Neuester Trend: Pommes und Wein.
  • Troost Brauerei, Craft Beer in einer alten Polizeiwache. Tolle Location, das Bier schmeckt und natürlich gibtÄs hier ebenfalls Fritten dazu.
  • Sugar'n ice, frische Stroopwaffel zum Mitnehmen (Spuistraat 124)

Alles weitere zum Thema Essen in Amsterdam mit einem Bericht zur Food-Tour durch De Pijp und Tipps zum Frühstücken und Abendessen folgen in Kürze. 

Amsterdam Reisetipps: Stroopwaffel essen
Stroopwafel essen – am besten warm.

Amsterdam Reisetipps: Hering essen
Hering an einem der vielen Verkaufsstände entlang der Grachten probieren

Übernachten in Amsterdam

Übernachtungen in Amsterdam können schnell das Budget für einen Trip sprengen. Hotels sind nicht günstig, wenn du in einer zentralen Lage wohnen möchtest. Zu den besten Stadtteilen zählen der historische Stadtkern mit dem Grachtengürtel, das multi-kulti und Trendviertel De Pijp mit vielen Restaurants und Cafés sowie das Szeneviertel Jordaan.

Ich selbst mag das Viertel De Pijp sehr gerne, da man hier große Auswahl für Cafés zum Frühstücken wie auch Abendessen hat und schnell im Zentrum ist.

Ein besonderer Ort ist die Übernachtung auf einem Hausboot (Bsp.: The Cabin). Aber hier gilt: Schnell buchen, da diese Zimmer schnell vergriffen sind.

Nicht ganz im Zentrum aber sehr modern und zentral gelegen ist das Meininger Hotel Amsterdam West. Ich mag die Meininger Hotels sehr gerne und kann auch dieses empfehlen.

Reiseführer für Amsterdam – meine Empfehlungen

Für meinen Amsterdam Trip hatte ich den Lonely Planet Amsterdam, DuMont Amsterdam und den kleinen feinen Supertime Amsterdam Guide mit stylischer Karte und vielen Insidertipps auf der Rückseite dabei.

Besonders die neuen Städteguides von Dumont finde ich kompakt und sehr gut gelungen! Für rund 11 Euro genau das richtige Format und den perfekten Umfang für eine Städtereise. Bist du länger in der holländischen Hauptstadt lohnt sich der viel umfangreichere Lonely Planet.

Kostenlose Amsterdam Magazine für Events, Märkte und Konzerte:

In Amsterdam habe ich gleich 4 kostenlose Magazine gefunden, nach denen du in Cafes und Bars Ausschau halten solltest:

        1. enjoy the summer: Festival Guide.
        2. A-mag: Amsterdam Magazine
        3. uit gids: Ebenfalls ein Amsterdam Magazin.
        4. Hello Amsterdam: The best of Amsterdam
Amsterdam Reisetipps: Kostenlose Magazine in Amsterdam
Kostenlose Magazine in Amsterdam

Unterwegs in Amsterdam

Zu Fuß

Die Innenstadt ist nicht sehr groß und übersichtlich. Du kannst eigentlich alles zu Fuß erkunden.

Radfahren in Amsterdam

In der Innenstadt siehst du kaum Autos. Jeder fährt hier Fahrrad. Auch du kannst dir an fast jeder Ecke Fahrräder ausleihen oder an einer Radtour teilnehmen. Räder kosten um die 11 – 14 Euro pro Tag.

Amsterdam Sehenswürdigkeiten Fahrrad fahren

Straßenbahn und Metro fahren in Amsterdam

Eines vorab: Ich habe noch nie so unübersichtliche und  schlechte Übersichtskarten für ein Tram- und Straßenbahnnetz in einer Stadt gesehen. Nicht nur wir haben Probleme mit dem Durchblick gehabt, sondern sämtliche anderen Touristen ebenfalls (schön wenn man mehrere Sprachen versteht und den anderen vezweifelt suchenden Touristen in der Tram vor dem Netzplan zuhören kann).

Die App der GVB ist ebenfalls ein totaler Reinfall und funktioniert nur mit Internet. Ohne WIFI unbrauchbar.

Daher mein Tipp: Direkt beim Verlassen des Bahnhofs (Centraal Station) schräg links auf der anderen Straßenseite hinter den Trams in der Touristeninfo eine Karte mitnehmen. Diese ist die einzige, die ein halbwegs übersichtliches Netz (mit Nummern der Linien) abbildet.

Tickets für Metro und Tram:

Die Tickets heißen OV-Chipkarte und  sind Zeitkarten in Form von Scheckkarten und sehr praktisch. Du bekommst sie bei sehr netten Verkäufern in der Tram, in den VVV-Büros oder an den rosafarbenen Automaten.

Tipps: Bus & Bahn Tickets ganz bequem vor der Reise kaufen für: 24h, 48h und 72h Stunden.

Das musst du beim Tram fahren in Amsterdam beachten:

Ein- und Auschecken mit der OV-Chipkarte: Du musst beim Ein- und Aussteigen immer ein- und auschecken. Du musst dazu nur deiner Karte vor eines der Lesegeräte beim Ein- oder Aussteigen halten. Ertönt der Signalton war es erfolgreich und eine grüne Lampe leuchtet auf.

Damit alle schnell ein- und aussteigen können gibt es eine spezielle „Doppeltür“ (meist hinten und vorn beim Schaffner) zum Einsteigen. Die Ausstiege haben Klappen, damit man hier auch nur aussteigen kann.

Das Prinzip funktioniert genauso bei der U-BAhn und im Bus.

Mit der Metro wollten wir einmal fahren. Doch aufgrund eines Stromausfalls mussten wir alle die Metro wieder verlassen – es ging nichts mehr. Sind dann über Umwege mit der Tram an unser Ziel gelangt.

Preise für Tickets:

Eine Tageskarte (24 h und gültig ab erstem Check-in) kostet 7,50 Euro. Eine Stundenkarte kostet 2,90 € und in der i amsterdam card ist neben vielen Eintrittskarten für Museen auch der Transport mit den öffentlichen Verkehrmitteln kostenlos.

Checkliste Städtereise Amsterdam

Mindestens 2 Monate davor:

Reiseführer kaufen, in Reiseblogs recherchieren und Spotted by locals und Trip Advisor App für Amsterdam aufs Smartphone laden (meine Tipps und welche Reiseführer ich dabei hatte findest du weiter unten im Artikel)

Unterkunft buchen. Vor allem in den Sommermonaten ist Amsterdam ein beliebtes Ziel für Städtereisen. Meine Tipps findest du weiter unten.

Einen Monat davor:

Günstige Tickets für den Zug erwerben. Auch wenn ich immer über die DB Bahn schimpfe, mit dem Zug ist es (aus dem Süden Deutschlands) eben doch am gemütlichsten, nach Amsterdam zu reisen.

– Falls du fliegen möchtest, schau dir mal meine Tipps an, wie du billige Flüge buchst.

– Prüfe, was du ansehen möchtest und eventuell über eine i amsterdam card, den Amsterdam Holland Pass oder eine Museumskarte, die bis zu 400 holländische Museen umfasst, nachdenken.

Zwei Wochen davor:

Tische in beliebten Restaurants reservieren. Die Restaurants innerhalb des Grachtengürtels sind alle sehr klein und Holländer bleiben gerne länger sitzen, wenn sie Essen gehen. Ohne Reservierung ist ein Platz in einem der kleineren (untouristischeren) Restaurants kaum zu bekommen.

Eine Woche davor (oder vor Ort):

Touren übers Internet buchen. Ich suche oft nach speziellen Touren von privaten Führern. Am liebsten bei Rent-a-Guide oder Get your guide. Hier habe ich zum Beispiel unsere Tatort-Tour durchs Rotlichtviertel gebucht.

Ebenfalls beliebt sind die Food-Touren. Nachdem ich in Rom schon hin und weg war, habe ich beim selben Anbieter eine Food-Tour in Amsterdam gebucht.

– Packen: Auf jedenfall eine Regenjacke sollte in deinem Reisegepäck sein. Das Wetter in Amsterdam kann sehr abwechslungsreich und windig sein. Auch bequeme Schuhe solltest du einpacken und alles andere zuhause lassen. Amsterdam erkundet man am besten zu Fuß.

Bei der Ankunft:

– Karte an der Touristeninfo für die Tram/Metro besorgen
– Museumskarte kaufen (umfasst bis zu 400 holländische Museen).
– Museumsbesuche gut einplanen, da du sonst lange anstehen musst. Eventuell Tickets hier im voraus buchen.

Weitere Infos im Internet zu Amsterdam:

  • Spotted by Locals Amsterdam: Absolute Lieblingsseite mit Insidertipps von Locals zu diversen Städten. Vor allem als App vor Ort super, wenn du auf der Suche nach tollen Adressen für Frühstück, Mittag- und Abendessen bist. Insider Tipps von Einheimischen. Kostet 3,99 Euro und hat den ein oder anderen wertvolleren Tipp als jeder Reiseführer.
  • holland.com (niederländsiche Touristeninformation)
  • iamsterdam.com (Offizielle Seite der Stadt)

Warst du auch schon in Amsterdam?

Was war dein Highlight? Falls du weitere Tipps hast, freue ich mich über deinen Kommentar am Ende dieses Artikels. Wenn du deine Reise gerade planst und Fragen hast, kannst du diese gerne hier als Kommentar hinterlassen!

Möchtest du keine Infos mehr von mir verpassen?

Folge mir auf FacebookTwitterPinterest und Instagram und erhalte regelmäßig Neuigkeiten im Newsletter.

Meine Tipps für deine Reise:

Sei live dabei!

12,954FansGefällt mir
24,999FollowerFolgen
2,932FollowerFolgen

14 KOMMENTARE

  1. Vielen Dank für die vielen tolle und detaillierten Reisetipps für Amsterdam. Bei uns geht es diesen Herbst das erste Mal nach Amsterdam und ich freue mich schon sehr darauf!
    Liebe Grüße,
    Sabine

  2. Wow! Vielen Dank für deinen ausführlichen Amsterdam Guide! Trifft sich überaus gut, dass ich darauf gestoßen bin, da ich diesen Sommer die Stadt unsicher machen will. Jetzt freu ich mich noch mehr auf die Tour :-)
    Viele Grüße,
    Mara

  3. Ich bin auch ein ganz großer Fan der Stadt und halte sie ebenfalls für eine der schönsten Europas. Zum Glück ist es nicht allzu weit entfernt und ich hatte schon öfter die Gelegenheit ein paar Tage dort zu verbringen. Dieser blog hat ein paar neue, interessante Orte hervorgebracht und bei meinem nächsten besuch werde ich mit Sicherheit einiges davon abklappern :)
    Danke für die tollen Ideen und ganz liebe Grüße,
    Chris

  4. Vielen Dank für den ausführlichen und tollen Beitrag. Amsterdam ist echt eine wunderschöne Stadt und ich kann es kaum erwarten bald nochmal hin zu fahren. Habe einen Junggesellenabschied dort hin organisiert und zum Feiern ist die Stadt auch ideal! Wir hatten sehr viel Spaß und der Pubcrawl war auch zu empfehlen.

    Viele Grüße
    Mathias

  5. Sehr ausführlicher und guter Artikel!
    Ich fahre heute für einen Tagestrip nach Amsterdam und habe nach deinen Tipps richtig Blut geleckt.

  6. Wir fahren über Ostern nach Amsterdam – Riesen Dank für diese tollen und ausführlichen Tipps! Und die Hauptstadt der Niederlande ist Den Haag, oder?

    • Hauptstadt der Niederlande ist Amsterdam. Den Regierungsbezirk liegt in Den Haag. Der Niederlande ist vielleicht das einziges land in der Welt wo die Regierung nicht in der hauptstadt sein bezirk hat.

      N.b. Bitte verzeihung fur mein Deutsch.

  7. Bin gerade auf Deinen Blog gestossen , wir fahren im Oktober nach Amsterdam. Ich freu mich schon total… Danke für die vielen Hinweise und Tips :-)

  8. Hallo Katrin,
    klingt alles sehr interessant. Wir gehen auch im Oktober für 4 Tage und 3 Nächte nach Amsterdam und werden deine Tipps ausprobieren.
    Wir haben bei KLM tatsächlich einen günstigen Flug aus Süddeutschland bekommen. Hin und zurück für 100 €

  9. Hallo und vielen Dank für die Tipps! Wir stecken schon seit Monaten in den Vorbereitungen zu einer Woche Amsterdam und bin leider erst jetzt auf diese Seite gestossen. Aufgrund meiner bisherigen Recherchen kann ich aber noch folgende Tipps dazu geben:
    1. Tickets für Museen am Besten online buchen, und zwar schon fast 2 Monate im Voraus – ansonsten bekommt man auch schon nicht mehr seinen Wunschtermin!
    2. Wir fahren mit dem Auto nach Amsterdam. Das scheint ein Fehler zu sein, da es nur total überteuerte Parkhäuser gibt (bis zu 80 Euro/Tag !) Deshalb ist unser Plan, die außerhalb liegenden P&R-Plätze zu nutzen um dann mit dem Nahverkehr in die Stadt zu kommen. )

    Jedenfalls sind wir schon sehr gespannt!

    • Nachtrag:
      Wir hatten eine sehr schöne, interessante, abwechslungsreiche Woche in Amsterdam und Umgebung!
      Das Nutzen des P&R hat sehr gut geklappt und ist extrem preiswert.
      Vorsicht im Straßenverkehr: Radfahrer werden dort sehr verzogen und meinen, immer Vorfahrt zu haben! Wir haben es erlebt, dass nicht einmal vor alten Menschen gebremst wird. In einem Kreisverkehr habe ich eine Vollbremsung machen müssen, als ich aus dem Kreisel heraus fahren wollte und von rechts hinter mir ein Fahrrad ankam.
      Zu guter Letzt wurde ich geblitzt, an einer Ampelkreuzung – von hinten! Ich war gewarnt und bin in der Regel mit Tempomat gefahren, aber wenn man auf eine grüne Ampel zufährt, darf man eben auch nicht schneller werden! Bei 60 statt 50 km/h ist man mit 79 Euro dabei. Das war der teuerste Käse, den ich bisher gekauft habe.
      Womit ich mit etwas Schönem aufhören will: es gibt dort natürlich gaaanz viel Käse mit ansprechender Beratung in den Läden!
      Hoffe, ich konnte nützliche Tipps weiter geben und wünsche allen einen tollen Trip nach Amsterdam!

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here