Berlin Tipps und Lieblingsorte mit Insidertipps von Einheimischen

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Insidertipps Berlin

Du bist auf der Suche nach Berlin Tipps für den Besuch in der Hauptstadt? Berlin ist nicht nur Hauptstadt von Deutschland sondern auch ein weltweit immer beliebter werdendes Reiseziel. Ich bin mehrmals im Jahr in Berlin und besuche Freunde. Daher bin ich nur noch selten als Tourist zum Besuch von Sehenswürdigkeiten unterwegs. Ich vergesse immer wieder, meine Tipps zu aktualisieren und euch hier zu verraten.

Da ich immer wieder Nachrichten komme und nach Tipps für eine Städtereise nach Berlin gefragt werde, habe ich hier meine Infos und Berlin Tipps zusammengefast. Außerdem habe ich meinen Freunden von The Dead Lovers (eine wirklich coole Band, hört mal rein) ein paar Fragen gestellt. Wer könnte besser durch die Stadt führen, als jemand der dort wohnt? Die beiden verraten euch ihre Insider-Tipps ihres Berlins.

Inhaltsverzeichnis der Berlin Tipps:

Warum nach Berlin reisen?

Berlin ist eine der lebendigsten Städte auf der Welt. Du findest überall Geschichte: Die Berliner Mauer, Checkpoint Charlie, Bunker und alte Nazi-Bauten oder DDR-Überbleibsel. In Berlin wird dir nie langweilig. Auch wenn du schon oft in Berlin warst, kannst du bei jedem Besuch neues entdecken.

Der Veranstaltungskalender der Hauptstadt ist dicker als ein Telefonbuch. Konzerte, Ausstellungen, Sportveranstaltungen, Theater und Shows. Jeden Abend hast du die Qual der Wahl.

Berlin Tipps und Lieblingsplätze

In Berlin habe ich ein paar Lieblingsplätze, an denen ich immer wieder anzutreffen bin. Keine Sehenswürdigkeiten wie das Brandenburger Tor, vermutlich aber ähnlich beliebt mittlerweile. Nach und nach werde ich hier meine Lieblingsorte in Berlin ergänzen.

Abhörstation Teufelsberg

Der Teufelsberg erhebt sich 114 Meter und ist somit der höchste „Berg“ Berlins. Einst lauschten hier die Alliierten, was der Feind im Osten plante. Heute zieht es alle zum Teufelsberg, um bei Touren durch die Ruinen der alten Abhöranlage in Charlottenburg zu erkunden. Der Weg nach oben ist nicht markiert und führt durch Wald und Weinberge. Am Eingang kommst du nur noch im Rahmen einer Tour durch.

Touren kannst du hier bei Teufelsberg Berlin buchen. Es werden aktuell zwei Touren angeboten, die 60 bzw. 90 Minuten dauern.

Berlin Tipps Teufelsberg Abhörstation
Die Abhörstation auf dem Teufelsberg ist ein beliebter Ort – nicht nur bei Touristen

Teufelsberg Berlin Tipps AbhörstationTeufelsberg Berlin Tipps

Tempelhofer Feld

Das Tempelhofer Feld ist der stillgelegte Flughafen Tempelhof. Dieser Ort ist einer meiner absoluten Lieblingsplätze in Berlin. Hier kannst du Fahrrad fahren, Joggen, Longboarden oder einfach nur im Gras liegen und entspannen oder dich mit Freunden zum grillen verabreden. Es gibt hier reichlich Platz für alle, so dass man niemandem auf die Füße tritt.

Mauerpark Karaoke

Auch wenn das Karaoke im Sommer Sonntags schon längst eine riesengroße Touristenveranstaltung ist, schaue ich ab und zu trotzdem mit Freunden vorbei. Es ist einfach lustig, ich mag Musik und den Ort. Joe Hatchiban hat die Veranstaltung 2009 ins Leben gerufen und ist seitdem bekannt wie ein bunter Hund.

Mehr infos gibts hier: bearpitkaraoke.com

Essen in Berlin – kulinarische Vielfalt für alle

In Berlin hast du die Qual der Wahl, wenn es um die Auswahl ums Essen geht. Hier findest du in jedem Kiez zig Möglichkeiten. Egal ob Frühstück, Currywurst, Burger, Koreanisch, Israelisch oder Russisch. Thailändisch, Spanisch ,Italienisch und Japanisch kannst du sowieso fast an jeder Ecke bekommen.

Insider-Tipps für Berlin von Locals (The Dead Lovers)

Ihre persönlichen Insider Tipps aus Berlin verraten euch zwei Freunde von mir, mit denen ich schon das ein oder andere Mal in Berlin unterwegs war: Lula und Wayne Jackson von The Dead Lovers.

The Dead Lovers – sind Lula aus Bayern und Wayne Jackson aus Manchester. Seit über 12 Jahren leben die beiden in Berlin. Deshalb haben die beiden mir ihre persönlichen Lieblingsplätze und Insider-Tipps für Berlin verraten.

Falls euch die Namen bekannt vorkommen: 

Lula hat schon das ein oder andere Duett mit Bela B. und vor dem Tod von Lee Hazlewood als letzte überhaupt einen Song mit dem grandiosen Country-Sänger aufgenommen.

Wayne spielte mit seiner ersten Band The Dostoyevskys bei Oasis als Vorband und produzierte Bela B.’s Debutalbum, wo er auch als Gitarrist in Erscheinung trat. Nun sind die beiden als The Dead Lovers unterwegs.

Ihr Sound ist retro und sexy. Erinnert musikalisch an die 50er und 60er Jahre, aber ist doch zeitgemäß und frisch. Hört mal rein, kauft euch das spitzenmäßige Debüt-Album oder besucht eines ihrer Konzerte. Rock’n’Roll!

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The Dead Lovers: Wayne Jackson und Lula
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The Dead Lovers: Lula und Wayne Jackson am Königsee in Berlin. Picture by Grit Siwonia

1. Welchen Ort findet man in keinem Reiseführer in Berlin?

Wayne: There is a small lake called Königssee behind Romy Schneider’s old villa 5 minutes from the end of Kurfürstendamm which is very pretty in summer and even winter. We filmed a sequence there for the video to Shine On and Lula had to pretend to drown in it.

She wasn’t really happy about submerging herself in the cold water, but I was the director and I insisted.

We sat there on New Years Eve a couple of times on a little wooden bench in the snow drinking Champagne and watching the fireworks above the city. A famous music mogul lives opposite who once wanted to sign my old band The Dostoyevskys years ago but then pulled out and left us high and dry.

We named him „Porno George“ because of his golden tan, wavy hair and ostentatious jewelery and sometimes when I get drunk on the Champagne I shout at his house. It’s literally 5 minutes from the City but it feels like a little part of the countryside.

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Königssee in Berlin. Picture by Grit Siwonia

2. Berlin riecht für dich wie…

Wayne: The definitive smell of Berlin has to be cigarette smoke. Nearly every other major European city has some kind of smoking ban in place, but apparently that isn’t possible in Berlin. In the UK, even hardened football hooligans will step outside the pubs and clubs to light up.

In Berlin you still can find plenty of clubs, bars, cafes and even shops where it is not only tolerated but seems to be positively encouraged.

When I played with Paul Van Dyk at his show in Central Park, New York, the night before we went to a huge club in Manhattan.  It was my first experience of such a large club where smoking was prohibited.

I couldn’t believe how fresh the air was.  It just takes one evening in a smoky Berlin bar to remind how disgusting that smell can be.

3. An was erkennt man einen typischen Berliner?

Lula: Ich komme ursprünglich aus Bayern, die bekanntermaßen etwas gemütlich sind. In den ersten Monaten in Berlin fand ich es sehr überraschend, welches Tempo die Stadt hat, und wie gerade heraus dir Originalberliner in ihrem Dialekt um die Ohren hauen, was ihnen gerade nicht gefällt.

Ich wollte, als ich gerade frisch in Berlin angekommen war, an einem Kiosk eine Zeitung kaufen und musste den Apfel, den ich in der Hand hatte in den Mund nehmen, um an mein Geld zu kommen. Da schnauzt mich die Kioskverkäuferin an: „Wat issn dit für ne Art. So koofen sie bei mir jar nüscht.“ Selbst als ich den Apfel wieder in der Hand hatte, hat sie mich nicht mehr bedient.

Aber im Grunde sind die Berliner ein sehr herzliches Folk.

Wayne: People often complain that Berliners are rude or abrasive. But I always found most people here to be relatively friendly unless you step on the cycle lane and get in the way of a cyclist.  Then you will be subjected to an instant barrage of insults.

When we were recording in San Diego last year, the whole band went for a walk down the little beach path. We were bumbling along taking in the sights when I turned and noticed we’d inadvertently spilled onto the cycle path and about 35 cyclists were patiently waiting for us to move. We apologised and they all smiled as they passed. In Berlin they’d have just driven through us swearing.

4. Wie komme ich in Berlin am besten von A nach B?

Lula: Berlin hat ein ausgezeichnetes Netz öffentlicher Verkehrsmittel. Ich fahr nicht so gerne U-Bahn in Berlin. Eigentlich gar nicht. Mir ist es lieber, wenn ich etwas sehe, so fahr ich, wenn es sein, muss Bus oder S-Bahn. Die Taxipreise sind human. Der Kurzstreckentarif (4 Euro für 2 km) lohnt sich, wenn man zu zweit ist und nicht weit möchte. Um den Kurzstreckentarif zu nutzen, muß man aber ein Taxi herbeiwinken.

Wayne: I always take the BVG because I find taxis quite disconcerting.  When I met Lula she’d already been living here for years and had never taken a bus or the U-Bahn.  I introduced her to the joys of these modes of transports, but she didn’t really like it much.  It’s also a nightmare to drive in Berlin because you just can’t find a parking space in my area after 5 pm.

They introduced a paid parking scheme a year or so ago but it had no effect on creating spaces.  You just see droves of parking wardens who descend from the trees like evil monkeys as soon as your ticket expires. They must make more money than the Mexican cartel judging by the amount of wardens.

5. Wie komme ich in Berlin am besten vom Flughafen ins Zentrum?

Lula: Zum Flughafen Berlin-Tegel fährt ein Bus vom Kurfürstendamm oder Alexanderplatz ab. Unkompliziert, praktisch und nicht teuer.

Wayne: As I said I rarely take taxis unless I can help it.  And traveling from Schönefeld back into the city can cost you as much as a budget flight, so I always take the S-Bahn. It’s also probably quicker. You’d need an ABC ticket from Schönefeld which costs 3.20 €.

Taxi fares in Berlin are nowhere near as expensive as in New York or London but you’d still be looking at € 40+ for that journey.  And you’d have to sit there chatting to the driver about the difference between Man City and Man United for 45 minutes too (Für alle die es nicht wissen: Wayne ist Manchester City-Fan). 

6. Mein Lieblingsessen in Berlin ist?

Wayne: I’ve been a vegetarian for 21 years and so my diet is restricted. There are a lot of famous Currywurst places in the city but obviously they are no use to me. But there are lots of quality Falafal imbisses to choose from.  When I first came to Berlin in the 90s it was much harder to find good vegetarian food but meanwhile it’s pretty easy.

We also recently discovered a very authentic Chinese Restaurant close to where Lula lives which is really good.  It also attracts lots of Chinese guests which is always a good sign. But I guess my standard meal of choice would be either something Italian or a Hallumi Teller. Being vegetarian, I feel I’m on a mission to eat as much cheese as humanly possible.

7. Wo bekomme ich das beste Essen und die besten Drinks in Berlin?

Lula: Es gibt viele sehr leckere Italiener in der Stadt. Wenn mans deftig mag und Fleisch isst, gibt es in der Meinekestraße in Berlin Charlottenburg ein paar wirklich alte Berliner Restaurants, in denen man „gutbürgerlich“ essen kann. Da gibt´s dann auch so was wie Eisbein.

Wayne: I never really understood the correlation between price and quality. Over the years I went to many expensive restaurants and found the food extremely average. I also tasted delicous food in small reasonably priced imbises.

But the best food I ever tasted here was in Cookies restaurant. The menu was completely vegetarian and every dish I tasted was like angels crying on my tongue.
Regarding drinking, I tend to forget everything if the drinks are too tasty. It’s my British binge drinking gene. But compared to the beer you find in the UK, Berlin beer is light years ahead.

8. Wo kannst du in Berlin am besten entspannen?

Lula: Ich geh ganz gerne auf Friedhöfen spazieren. Davon gibt es einige sehr schöne und sehr alte in Berlin. Der Dorotheenstädtische Friedhof ist besonders beeindruckend. 1762 angelegt, liegen hier Berühmtheiten wie Hegel, Brecht und Heiner Müller.

Was auch wirklich wunderbar entspannend ist, ist eine Rundfahrt auf der Spree bei Sonnenschein (solange es nicht zu heiß ist).

Wayne: It may seem a strange place to relax, but the thing that removes the most stress for me is practicing martial arts. I joined a very special club called IMAG years ago when it was around the corner from my apartment. They play loud music there, and everybody is friendly and the main trainer is very special.

After sitting around recording or playing the guitar all day, there is no better way for me to unwind than go to my club and kick and punch people and in return be kicked and punched back.

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Rundfahrt auf der Spree

9. In welchem Viertel in Berlin kannst ich am besten weggehen und feiern?

Lula: Ich mach nur noch durch, wenn ich mit Freunden an einem Küchentisch sitze ;-)

Gepflegt einen Trinken kann man im Westen der Stadt in der Puro Sky Lounge. Auch im Solar (Restaurant, Bar & Club) in Kreuzberg schaut man über die Stadt während man speist und trinkt. Als letzte Instanz und gut für einen allerletzten Absacker, soll das Vagabund in der Knesebeckstraße in Berlin-Wilmersdorf sein. Ich glaub, ich war da auch mal…

Wayne: After many years of misspent nights on the town in Berlin I had a lot of remarkable experiences but I tend to avoid all nighters these days. In the city always seemed to offer something special compared to the UK. I always loved the weird locations of bars and clubs which would have been instantly closed for breaching fire and health regulations back home.

When I first came to Berlin there was only about 2 or 3 cafes in Prenzlauer Berg. Now there are literally thousands. The golden period for illicit drinking dens is kind of over and many of those weird and wonderful locations have closed or been renovated.

But there are still some amazing locations in old electricity works or wherever. The only time I tend to stay out till the morning these days is at music parties but even then my wild days are kind of behind me.

10. Wo mache ich die besten Schnäppchen in Berlin?

Wayne: There are a lot of cool flea markets in Berlin, with perhaps the most cool being at the Mauer Park on Sundays. As with Ebay, the period for finding incredible bargains is kind of over as all the hipsters who go there are well versed in the going rates for vintage Adidas tracksuits.

But at least you can find stuff there you might not find anywhere else. You often get stalls which feature vintage DDR furniture but the prices are kind of insane. There must be a lot of rich grannies in Sachsen.

11. 5 Dinge, die in jeden Reisekoffer gehören, wenn ich nach Berlin reise:

Wayne:

  • Berlin has such incredible architecture whether classic, from the Nazi period or from the DDR. You definitely need a camera to capture some of those sights.
  • I was always fascinated by the Berlin Wall and you can still find some parts still in tact to share on your Instagram profile. You probably need to pack good walking shoes too because the sights tend to be relatively spread out.
  • And if you’re a lady, you probably should avoid bringing high heels.  Not only is glamour seemingly frowned upon amongst the übercool hipsters, but apparently the cobbled stone pavements can cause serous damage to heels.
  • If you’re from the UK, I’d also recommend you pack some PG Tips because the black tea you find in Berlin is undrinkable.
  • Not only is Berlin a very open and cosmopolitan city, but the weather is also extremely varied. In the winter it can be Siberian cold, and in the summer it can be scorching hot. You should pack suitable clothing for either extreme because sometimes both can occur in the same day.

12. Der schönste Moment in Berlin ist?

Wayne: I was always fascinated by the history of Berlin and especially the period when the wall was up. So when I was able to record my first solo album at the famous Hansa Studios which was so closely associated with this time, it was a very special feeling.

But the best part was, we actually were allowed to record in the old Meistersaal which had been closed to bands since U2 finished their Achtung Baby album there in the 90s. We had to get special permission from the owners of the building and although the room is now very different to how it was when Bowie recorded Heroes there, it was still an honour to be the first to record there for more than 20 years.

13. Das gibt es nur in Berlin

Wayne: Berlin is one of the few cities where you can see a naked woman walking down a busy road full of cafes and nobody even stares.  It also seems to be the last place on earth where nobody told the inhabitants that punk had died.

14. Was muss ich in Berlin unbedingt gesehen haben?

Lula:

  • Die East-Side-Gallery, also den letzten Rest der Berliner Mauer.
  • Die verfallende alte Abhörstation der Alliierten auf dem Teufelsberg
  • Die Katakomben des Berliner Doms
  • Das DDR Museum
  • Das Pergamon Museum (Achtung: das Museum ist seit September 2014 für voraussichtlich 5 Jahre zur Renovierung geschlossen)
  • Den Spreepark, einen seit 13 Jahren verlassenen Vergnügungspark in Berlin Treptow

Wayne:

  • The Berlin Wall is a must to see. Sadly there are only a few remaining parts, but it can still give you a sense of how insane it was to split a city right down the middle.
  • The old US observation post at Teufelsberg is also well worth a visit. Not only for its Mad Max post apocalyptical atmosphere but also because if you do manage to climb to the top of the remaining building, the view over Berlin is unrivalled.
  • Lastly I’d suggest a visit to the Prater Beer garden in summer to experience just how cool the people who live in Prenzlauer are, and how they never seem to have anything better to do than sitting around chillaxing.
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Spreepark – seit 13 Jahren verlassener Vergnügungspark in Berlin Treptow
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Wayne im Plänterwald – Spreepark
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Teufelsberg in Berlin
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Verfallende alte Abhörstation der Alliierten auf dem Teufelsberg
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Teufelsberg

15. Jeder Tourist in Berlin kauft garantiert…

Wayne: Every Berlin gift shop features little pieces of Berlin Wall mounted in some kind of plastic resin.  If all those pieces of „supposed“ Berlin Wall sold over the last 20 years were real, it probably could have competed with the Great Wall of China for length.

Falls du nicht soviel Zeit in Berlin hast, habe ich dir Tipps:

Tipps für eine Unterkunft in Berlin

Ich wohne gerne da, wo die meisten meiner Berliner Freunde wohnen: Prenzlauer Berg, Berlin-Mitte, Friedrichshain und Neukölln.

Wenn du das erste mal in Berlin bist rate ich dir, eine zentrale Unterkunft zu wählen, damit du die Sehenswürdigkeiten wie das Brandenburger Tor, Unter den Linden, Checkpoint Charlie, Gedächtniskirche, Kurfürstendamm, Alexanderplatz mit dem Fernsehturm „Alex“ und die Museumsinsel schnell erreichen kannst.

Nicht ganz billig aber total stylisch ist das 25h Hotel Bikini Berlin an der Gedächtniskirche. Die Bar ist klasse und auch das Nani-Restaurant bietet dir tolles Essen. Was ich an dem Hotel spitze fand: Du kannst dir kostenlos Fahrräder mieten. Auch Minis zum rumcruisen stehen dir zur Verfügung.

Weitere günstige Unterkünfte in Berlin die ich empfehle.

So kommst du am besten nach Berlin

Mit dem Fernbus nach Berlin

Die zur Zeit günstigste Art, nach Berlin zu reisen ist mit den Fernbussen von Flixbus und MeinFernbus (Test).

Flüge nach Berlin finden

Alternativ kannst du mit dem Flugzeug nach Berlin fliegen. Wenn du aus Süddeutschland, Österreich oder der Schweiz kommst, ist Fliegen die schnellere und billigere Variante. Der Anblick beim Anflug ist grandios.

Ich schaue immer bei Skyscanner nach der besten Flugverbindung. In diesem Artikel findest du meine Tipps wie ich billige Fluge finde.

So kommst du in Berlin vom Flughafen in die Stadt

In Berlin gibt es zwei Flughäfen: Flughafen Berlin-Tegel und Flughafen Berlin-Schönefeld. Beide Flughäfen sind gut ans öffentliche Nahverkehrsnetz angebunden, dass du relativ schnell in die Stadt kommst.

Vom Flughafen Berlin-Tegel ins Zentrum

Am schnellsten kommst du vom Flughafen Berlin-Tegel mit dem JetExpress Bus TXL, zum Beispiel zum Hauptbahnhof oder Alexanderplatz. Wenn du zum Zoologischen Garten (wo das 25hours Hotel liegt) willst, nimmst du den Expressbus X9.

Hier findest du eine Übersicht, welcher Bus wo hält:

  • TXL JetExpressBus: S+U Alexanderplatz – S+U Brandenburger Tor – S+U Hauptbahnhof – S Beusselstraße – Flughafen Tegel
  • X9 JetExpressBus: S+U Zoologischer Garten – S+U Jungfernheide – Flughafen Tegel
  • Bus 128: U Osloer Straße – U Franz-Neumann-Platz – U Kurt-Schumacher-Platz – Flughafen Tegel
  • Bus 109: S +U Zoologischer Garten – S+U Jungfernheide – U Jakob-Kaiser-Platz – Flughafen Tegel

Vom Flughafen Schönefeld ins Zentrum

Vom Flughafen Schönefeld kommst du am besten mit der RE und einem ABC Ticket für 3,20 € zum Alexanderplatz. Die Fahrt dauert ungefähr 20 Minuten.

Mit einem privaten Transfer in die Stadt

Wenn du keine Lust hast, mit Bus und U-Bahn in die Stadt zu fahren, früh morgens oder nachts ankommst, kannst du bei Rent-a-guide einen Privattransfer buchen. Ich habe schon oft diesen Service in Anspruch genommen und war immer zufrieden.

Hier Transfer vom Flughafen buchen

Lohnt sich die Berlin Welcome Card?

City Pässe für Städtereisen sind im Trend. Mit ihnen kannst du oft Geld sparen, wenn du Sehenswürdigkeiten besuchen möchtest. Nicht immer lohnen sich die Karten. Für Berlin gibt es unter anderem die Berlin Welcome Card. Ob sich die Karte für deinen Trip lohnt kannst du hier nachlesen:

Die Berlin Welcome Card ist ein Ticket, das sowohl kostenlose Fahrten mit Bussen, Bahnen (BVG – S-Bahn, U-Bahn, Tram) bietet als auch bei über 200 Sehenswürdigkeiten, Museen, Ausstellungen, Kulturveranstaltungen und einigen Geschäften sowie Restaurants zwischen 25-50 Prozent Rabatt bringt.

Meine Empfehlungen, welche Berlin-Karte sich wann lohnt:

  • Welcome Card AB: Für Spontanentscheider, die Tickets grundsätzlich am Eingang kaufen
  • Tipp: Berlin City Pass – 3 Tage freier Eintritt und freie Fahrt! Die beste Karte für deinen ersten Berlin-Trip: Freier Eintritt zu vielen Museen und Ausstellungen, kostenlose Hop-on Hop-off Busfahrt im Panoramabus, Besuch im Reichstag (Dachterrasse mit Glaskuppel ohne Anstehen)

Hier kannst du dir ansehen wie die Berlin Welcome Card funktioniert und welche Vorteile sie dir bringt: 

Weitere Artikel über Berlin:

  1. Reiseführer Berlin – Meine Tipps für Sehenswürdigkeiten und Geheimtipps
  2. Sightseeing in Berlin – Top-Touren
  3. Tipps für die Planung von Städtereisen
  4. Erfahrungsbericht: Mit dem Fernbus nach Berlin

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11 KOMMENTARE

  1. Einen gemischt deutsch-englischen Blog-Artikel habe ich noch nie gelesen, aber es hat wirklich Spaß gemacht. Die beiden haben einen coolen Style…

  2. Wir waren vor paar Wochen in Berlin, hatten super Wetter und fuhren mit dem Rad die Spree entlang – eine super Atmosphäre dort. Zu den Bewohnern muss ich sagen, dass sie doch sehr freundlich sind und der Dialekt mir besonders gute Laune bereitet hat. Im Sommer wollen wir wieder hin, aber dann wandern wir den Mauerweg entlang!

    Gruß
    Nils

  3. Das ist ein sehr schöner Beitrag wie ich finde :) ich werde ihn mit Freunden teilen. Kastelruth ist ein großer Fan von Berlin, also danke für die coolen Tipps. LG

  4. ein interessanter beitrag. die beiden sind natürlich, offensichtlich eher in bestimmten gegenden im alten westberlin unterwegs und gehen eher in schickere, teurere locations wie das solar oder puro sky lounge, aber zeigen ihre eigene sichtweise von berlin. als berliner ist es sehr interessant. vorsicht, es hat sich bei einer bildunterschrift ein kleiner fehler eingeschlichen. der plänterwald hat nichts mit dem spreewald zu tun, der ca. 1,5 stunden von berlin entfernt liegt. du meintest den spreepark.

  5. Ich war erst letzte Woche in Berlin. Zum 3. Mal. Und immer gibt es noch neues zu entdecken. Nach dem U2 Konzert in der Mercedes-Benz-Arena wollten wir noch etwas essen und jemand empfahl uns den „Burgermeister“ – ein altes, umgebautes Toilettenhäuschen unter der Bahntrasse in Kreuzberg, an dem unter der Woche nachts um 1 Uhr noch allerhand Menschen anstehen – für diese Burger lohnt es sich aber auch!
    Ebenfalls die Tour 3 mit Berliner Unterwelten e.V. gefiel mir/uns sehr gut! Hier kommt man in alte Bunker und unteriridische Gänge, die man sonst nicht sieht. Spannende Sache!

  6. Eine ganz andere Seite von Berlin. Muss ich mir in meinem nächsten Urlaub definitiv mal ansehen – vielen Dank für die Einblicke :-)

  7. Hallo

    Ich war September in Berlin und was für mich unbedingt dazu gehört und was man unbedingt sehen sollte ist das Tempelhofer Feld. Ich war beeindruckt, raus aus der U-Bahn und auf einmal so eine Weite. Das was krass und ein unheimlich genialer Nachmittag.

    Christian

  8. Erstmal vielen Dank für diesen ausführlichen Blogbeitrag, vor allem sehr spannend fand ich die Mischung aus Englischem und Deutschem. Ich fand die Tipps sehr interessant, und hoffe, dass ich so viel wie möglich erleben kann wenn ich in Berlin bin. Muss nächsten Monat als Geschäftsreise nach Berlin für eine längere Zeit, aber ich werde genug Zeit haben um auch Berlin als „Tourist“ zu erkunden.
    Wegen Unterkunft muss ich mir keine Sorgen machen, ich werde bei Adapt Berlin unterkommen. Soll gemütlicher sein als Hotels. Besonders haben mich die Stellen interessiert, wo es über die kulinarische Seite Berlins geht. Ich freue mich jedes Mal an neuen Orten die lokale Küche zu probieren. Auf jeden Fall will ich die bekannte Berliner Currywurst essen und unbedingt in der Meinekestraße in Berlin Charlottenburg speisen.
    Der Blogbeitrag ist wirklich sehr gelungen, und ich freue mich schon auf Berlin!

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