21 Camping Tipps für Anfänger und Fehler, die du vermeiden kannst!

Zum ersten Mal mit dem Wohnmobil unterwegs: Tipps & Tricks für die erste Reise

21 Camping Tipps für Anfänger und Fehler, die du vermeiden kannst!

Was du erwarten kannst? Dieser Artikel hilft dir, deine erste Reise mit dem Wohnmobil oder Camper stressfrei zu planen. So vermeidest du stundenlang zu überlegen, was du beachten musst, bevor zu das erste Mal losfährst.

So weißt du in kurzer Zeit, welche Fehler du vermeiden kannst und kannst dich entspannt zurücklehnen bis zur Abfahrt!

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Dieser Artikel ist vollgepackt mit Tipps und Infos, damit deine erste Reise als Camping Anfänger ein unvergesslicher Trip wird!

Camping bedeutet die ultimative Freiheit. Vor allem Wohnmobil bist du flexibel und kannst einfach losfahren und anhalten, wo es dir gefällt. Camping liegt im Trend, Tendenz der Camper-Zulassungen? Steil steigend.

Darum machen sich jedes Jahr Camping-Neulinge zum ersten Mal auf die Reise. Doch halt! Es gibt ein paar Dinge, die du beachten musst, damit dein Urlaub nicht im Desaster endet. Von der Fahrsicherheit, zur richtigen Beladung und der Entsorgung des Grauwassers.

Als Roadtrip-Fan mit Camper habe ich dir alle Tipps zusammengetragen.

Bist du bereit? Dann lies weiter. Viel Spaß beim ersten Camping-Urlaub!

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1. Entscheide dich: Zelt, Wohnmobil oder Wohnwagen

Falls du nicht selbst schon ein Wohnmobil oder Camper besitzt, solltest du überlegen, welches Reisemobil für dich geeignet ist. Falls du bereits ein Reisemobil besitzt, springe direkt zu Punkt 2.

Fährst du mit eigenem Auto los und packst ein Zelt ein? Leihst du einen Camper oder einen Wohnwagen? Es gibt für alle Fahrzeuge Vor- und Nachteile. Mit Wohnwagen bist du flexibler vor Ort. Mir ist das zu „groß“. Daher haben ich mir einen Camper gekauft. Lange unter 6 Meter, also optimal.

Ich rate dir, für die erste Camperreise zu genau dieser Art Camper. Du bezahlst damit dieselben Gebühren wie mit einem PKW auf Parkplätzen, Fähren oder bei mautpflichtigen Straßen.

Unser Tipp für Camping-Anfänger: Miete dir ein Wohnmobil und teste, wie es sich für dich anfühlt! Ehe du blind ein Wohnmobil kaufst, solltest du erstmal ausgiebig mit einem reisen und testen. Ich habe diverse Größen und Ausstattungen getestet. Vom Bulli, über Auto mit Dachzelt bis zum Campervan (kurze und lange Version).

Denke dabei nicht nur an schönes Wetter, sondern auch an Regentage. Bis zum Test eines Bullies und einem komplett verregneten Trip dachte ich immer, dieses Fahrzeug würde mir reichen. Fehlanzeige. Mittlerweile weiß ich außerdem, dass ich autark sein möchte und habe daher Klo und Dusche mit an Bord. Dazu eine gemütliche Sitzecke zum arbeiten oder gemütlich essen, wenn es draußen stürmt. Ideal.

Danach weißt du sicher, welcher Camping-Typ du bist und auf welche Ausstattung du wert legst oder verzichten kannst.

Es dürfen nur so viele Menschen an Bord, wie TÜV-geprüfte Sitze vorhanden sind!

Wie viele Personen reisen gemeinsam im Wohnmobil oder Camper? Beachte, dass du nur soviele Personen mitnehmen darfst, wie es zugelassene Sitzplätze gibt. Mein Camper hat nur vier Sitze. Eine fünfköpfige Familie könnte damit nicht reisen.

Wer darf fahren? Besitzt du den richtigen Führerschein?

Hast du vor dem 1.1.1999 deinen Führerschein gemacht? Gratulation. Dann darfst du auch größere Wohnmobile mit mehr als 3,5 Tonnen fahren (bis 7,49 Tonnen). Bist du jünger, musst du erst den LKW Führerschein machen, um diese Reisemobile fahren zu dürfen. Mein Tourne Mobile (Peugeot Boxer Basis) hat „nur“ 3,5 Tonnen. Jeder darf damit fahren, der einen Führerschein besitzt.

2. Wirklich startklar? Prüfe dein Fahrzeug

Bist du wirklich startklar? Prüfe vor der Abfahrt unbedingt den Zustand der Batterie, deiner Reifen samt Luftdruck, Gasflasche und die Pumpe am Wasserhahn. Vor allem bei einem gemieteten Wohnmobil versagt die Pumpe des öfteren. Wie ärgerlich, wenn du das erst bei Ankunft am ersten Stellplatz bemerkst.

Prüfe auch, ob dein Wassertank sauber ist.

Vor der Abfahrt immer prüfen, ob der Stecker vom Strom entfernt ist! Soll schon vorgekommen sein.

3. Route planen und ideale Reiseziele

Bist du spontan und fährst einfach los oder planst du alles ganz genau? Für deine erste Camping-Reise rate ich dir, grob eine Route zu planen.

Wähle ein Reiseziel aus, das eine gute Infrastruktur hat. Außerdem ist es besser, ein Land mit einem gemäßigten bis warmen Klima auszuwählen. Wer will schon frieren?

Vielleicht planst du deshalb die ersten Tage deiner Reise im Detail und reservierst vorab den Campingplatz. Bis du eingegrooved bist und bei den nächsten Etappen spontaner weiterfahren kannst.

Ziele für Camping-Neulinge

Die besten Reiseziele für deinen ersten Camping-Urlaub sind auf jedenfall Deutschland und Österreich. Hier sprechen alle dieselbe Sprache, besondere Dinge für Gasflaschen oder Adapter beim Strom musst du erstmal nicht beachten.

In Europa sind in den Sommermonaten außerdem die Niederlande, Dänemark, Norwegen, Schweden und Finnland geeignet. Wertvolle Tipps gibts in speziellen Campingführern, die besonders einfache Strecken für die erste Reise mit dem Wohnmobil empfehlen. So kannst du dich entspannt an das Fahrzeug gewöhnen und erstmal eine Routine entwickeln.

Weltweit ideale Ziele für Roadtrips mit Camper sind definitiv Australien, die USA oder Kanada. In diesen Ländern geht es fast immer geradeaus.

Die Straßen sind breit und nicht sehr stark frequentiert. Die Regel außerdem einfach und vor allem in Australien gilt: Die schönsten Orte zum verweilen sind dort die Campingplätze, nicht Motels oder Hotels.

Ich war in Australien für 3 Monate mit dem Camper unterwegs.

4. Vermeide lange Tagesetappen

Generell solltest du nicht vergessen, dass du Urlaub hast. Lass dich nicht stressen und vermeide eine zu lange Anreise zum nächsten Stellplatz. Plane keine Fahrt, die länger als 3-4 Stunden dauert. Denn du willst vor Ort auch noch Dinge ansehen und genießen, oder?

Fahrerwechsel: Vor allem an heißen Tagen solltest du und dein Beifahrer alle 1-2 Stunden wechseln. Plane Pausen ein. Du hast alles dabei, um einen kleinen Snack und Kaffee an einem schönen Ort zu genießen.

Und immer daran denken: Der Weg ist das Ziel!

5. Wahl des richtigen Campingplatz / Wohnmobilstellplatz

Es gibt drei Arte zum Übernachten: Campingplätze, ausgewiesene Wohnmobilstellplätze und das Freistehen (also Wildcampen). Die richtige Wahl hängt von deiner Art zu reisen ab.

Benötigst du Strom und einen Stromanschluss oder hast du wie ich genügend Solarpower an Bord? Dann kannst du dir einen Platz in der Natur suchen.

In Deutschland ist das Freistehen und einmalige übernachten im Wohnmobil im öffentlichen Verkehrsraum erlaubt, um die Fahrtüchtigkeit wieder herzustellen. Du darfst dich allerdings nicht dabei ertappen lassen, wenn du deinen Tisch, die Stühle oder den Grill auspackst.

Überlege beim Stellplatz immer, ob du einen Stromanschluss und Wasser benötigst.

Manche Campingplätze bieten sogar Animation, Wellness und Schwimmbäder. Ich kann darauf sehr gut verzichten. Aber jeder hat andere Vorlieben. Ich lege Wert auf gutes Internet und wenn möglich auch WLAN.

Wichtig: Suche dir einen Wohnmobilstellplatz im Schatten. Nichts ist schlimmer, als morgens von der Hitze der auf den Camper scheinenden Sonne geweckt zu werden. Falls du auf einen Campingplatz fährst, kannst du dies beim buchen anmerken und nach einem schönen schattigen Platz fragen.

Ebenfalls nicht immer zu empfehlen, ist die Wahl einer der Stellplätze an den Sanitäranlagen. Da kann es oft laut werden. Vor allem in Südeuropa und Zentraleuropa. In Skandinavien, Australien, Kanada oder den USA kannst du diesen Hinweis vernachlässigen.

Vor allem in Australien sind die Camper Naturliebhaber und die Campingplätze meist sehr groß, was die Fläche angeht. Außer am Uluru, da ist alles ein wenig größer. und enger.

Mein Tipp fürs Übernachten auf einem kleinen privaten Stellplatz:

  • Landvergnügen in Deutschland
  • France Passion in Frankreich
  • Pintrip in Dänemark
  • BritStop in Großbritannien
  • España Discovery in Spanien
  • Greenstop24 in Italien
  • Portugal Easy Camp
  • SVR in den Niederlanden

6. Unterwegs Wildcampen? Das musst du beachten

In Deutschland ist das Freistehen (das sogenannte Wildcampen) verboten. Allerdings ist es erlaubt, einmalig im Wohnmobil im öffentlichen Verkehrsraum zu übernachten, um die Fahrtüchtigkeit wieder herzustellen.

Grundsätzlich gilt in Deutschland:

Aber wie sieht es in Europa aus?

Da ich mich noch nicht im Detail mit Europa auseinandergesetzt habe, findest du ebenfalls bei bergfreunde.de einen tollen Artikel, wo die Regeln und Voraussetzungen zum Wildcampen in Europa zusammengefasst sind.

Restliche Welt

Auch hier kann ich nur meine Erfahrungen zu Australien, dem südlichen und östlichen Afrika sowie Kanada wiedergeben. Auch hier ist es verboten, wild zu campen. Vor allem an Ortschaften, am Wegesrand oder auf Parkplätzen. In Afrika ist es generell sicherer, auf einem Campingplatz zu übernachten. Da diese meist in Nationalparks liegen und diese sowieso das Ziel sind, stellt sich die Frage daher oft nicht. (Mir zumindest nicht).

In den USA ist es generell verboten. Einige Bundesstaaten haben aber Ausnahmen, wenn du fernab der Zivilisation bist.

7. Apps zur Stellplatz-Suche und Wasserentsorgung

Es gibt zahlreiche Apps und Reiseführer, die dir die Suche nach einem Campingplatz erleichtern. Ich liste dir hier ein paar nützliche Stellplatz-Apps vor, die dir ansehen solltest. Teste diese selbst und finde für dich heraus, welche der Apps am besten zu dir und deiner Art zu reisen passt.

  • Campercontact
  • Landvergnügen. Die App kommt gemeinsam mit einem Buch und einer Plakette, bzw. dem Zugang zur App für 34,90 €/Jahr. Hier findest du idyllische Weingüter, Bauernhöfe oder kleine Brauereien. Die erste Nacht ist umsonst, die Orte der Stellplätze (vor allem in Baden Württemberg) super. Link zum Buch und Infos.
  • Park4Night.
  • Promobil Stellplatz-Radar
  • ADAC Stellplatzführer
  • iOverlander

Zum Test der Apps schreibe ich bald einen ausführlicheren Artikel.

8. Prüfe Regeln und Informationen zum Reiseziel

Wohin willst du fahren? Für Österreich brauchst du eine Vignette „Pickerl“. Bist du mit einem Wohnmobil unterwegs, das mehr als 3,5 t wiegt, benötigst du sogar die „GO-Maut“, die auch für LKW fällig ist. Um diese bezahlen zu können, musst du dir vor der Reise die GO-Box besorgen. Mehr Infos gibts auf der offiziellen Webseite.

Für Italien und Spanien benötigst du spezielle Tafeln am Fahrradträger. In manchen Ländern sind Warnwesten pro Person im Fahrzeug vorgeschrieben. Bei einer Kontrolle können daher empfindliche Strafen auf dich warten.

Reist du mit Haustier? Dann prüfe ebenfalls die Regeln und Vorschriften am Reiseziel.

Diese Art regeln gelten auch für andere Länder. Prüfe daher vor deiner Reise, wie die Regeln und Gesetze im jeweiligen Land sind.

9. Frischwassertank nicht voll machen

Wer das erste Mal losfährt denkt, dass er seinen Wassertank voll machen muss. Auch wir haben beim ersten Trip an jedem Campingplatz nochmals den Tank vollgemacht, ehe wir weiterfuhren. Ein großer Anfängerfehler!

Mache den Frischwassertank nur bis zu einem Drittel, maximal halbvoll. Denn je mehr Liter an Wasser du „tankst“ desto mehr Gewicht hat du. Das Fahrverhalten ändert sich. Der Spritverbrauch steigt mit jedem Kilo.

Wasser bekommst du an allen Campingplätzen oder Tankstellen.

Weiterer Tipp zum Abwasser:

Umgekehrt solltest du – wenn möglich – den Abwassertank vor der Weiterfahrt entleeren. Das verhindert auch, dass du schwerer unterwegs bist, also du müsstest. Beim Klo gilt dasselbe.

10. Wohnmobil richtig packen und beladen

Die erste und wichtigste Regel beim packen lautet: Überschreite dein zulässiges Gesamtgewicht nicht. Achte auf das Leergewicht und das Gewicht deiner Zuladung plus Personen.

Packe nicht unkoordiniert. Schwere Sachen sollten immer nach unten. Leichtere Gegenstände nach oben. Je tiefer der Schwerpunkt deines Campers, desto stabiler beim Fahren. Packe wenn möglich keine schweren Gegenstände über die Ablage der Fahrerkabine.

Verstaue außerdem die Dinge, die du gebrauchen könntest so, dass du sie schnell und leicht findest. Warndreieck, Warnweste und Wagenheber beispielsweise.

11. Ladung richtig sichern

Glaub mir, es gibt nichts nervigeres als klapperndes Geschirr oder auf und zu gehende Schubladen. Schau dich nach cleveren Geschirraufbewahrungssystemen um. Lasse keine Gegenstände in den offenen Regalflächen liegen. Wenn du bei einer Bremsung diese abbekommst ist die Gefahr groß.

In Schubladen habe ich rutschsichere Matten gelegt, damit auch darin nichts klappert. Um Gläser und Flaschen habe ich einen Schutz aus Schaumstoff gewickelt. So vermeide und vermindere ich die Geräusche.

Im Heck nutze ich Spanngurte, um Tisch, Stühle und Kisten festzuzurren. Auch diese können bei einer Vollbremsung zu einer großen Gefahr werden!

Außerdem wichtig: Prüfe, ob alle Fenster vor Abfahrt geschlossen sind. Vor allem Dachfenster und im Heck die seitlichen Fenster!

12. Packe nicht zu viel ein!

Bei meinen vielen Reisen habe ich eines gelernt: Man packt immer zu viel ein. Egal, wie wenig. Denke beim Packen immer minimalistisch und im „Zwiebel-Prinzip“. Packe immer für etwa 7-10 Tage Kleidung. Wähle diese so, dass du Shirts und Hosen immer wieder neu kombinieren kannst.

Packe immer eine Wind- und Regenjacke, Regenschutz für den Rucksack, Wanderschuhe und bequeme Turnschuhe. Dazu Badeschlappen, mit denen du auf Campingplätzen auch mal in die Dusche kannst.

Wir waschen alle paar Tage.

Auch bei der Grundausstattung solltest du nur das mitnehmen, was du wirklich brauchst. Du reist mit Partner? Dann genügen zwei Stühle. Beim Geschirr genügt pro Person je 1-2 mal Besteck, Gläser, Tassen und Teller. Auch Bettwäsche kannst du schnell waschen und trocknen, wenn du in einem warmen Land reist.

Essen kannst du überall vor Ort kaufen. Medikamente auch. Nur habe ich davon immer das wichtigste dabei. Wenn man krank ist, will man nicht erst noch einen Arzt oder Apotheke aufsuchen.

Für Obst habe ich Netze zur Aufbewahrung. So kann es bei holprigen Fahrten „mitschwingen“ statt danach völlig zermatscht und ungenießbar weggeschmissen zu werden. Alles erlebt.

Außerdem nützlich sind Wäschebeutel für schmutzige Wäsche und den Transport zum Waschsalon oder Waschgelegenheit auf dem Campingplatz.

13. Habe immer Kleingeld in der Fahrerkabine parat

Sehr nützlich ist ein kleiner Geldbeutel mit Kleingeld. Diesen am besten in der Fahrerbabine aufbewahren, falls du Maut, Parkplatzgebühren, Wasser, Waschmaschine oder zur Abwasserentsorgung etwas Geld bezahlen musst.

14. Vertraue keinem Navi

Fährst du gerne mit Navis wie Google Maps, Waze oder Maps? Traue keinem Navi. Prüfe immer aufmerksam, welche Route dir dein Navigationsgerät vorschlägt. Mit dem Wohnmobil willst du schöne Panoramastrecken abfahren und nicht die Autobahnen. Oder in Städten möchtest du nicht unbedingt in einer engen Gasse der Altstadt enden.

Außerdem zeigt vor allem in Afrika oder alles südlich von Nordamerika gerne mal Strecken als Straßen an, die keine sind. Die angezeigte Reisezeit solltest du in diesen Ländern zwei oder dreimal überprüfen. Denn auch hier liegt dein Navi oft total daneben. In Europa kommt dir höchstens ein Stau in die Quere. Das einzige Land, das uns immer haargenau gesagt hat, wann wir ankommen, war Australien. Kaum Autos, kaum Verkehr, ideale Prognosen möglich.

Ich habe immer eine gedruckte Karte an Bord. So kann ich unterwegs immer nach dem schönsten Weg schauen und kann Autobahnen meiden. Gute Tipps und Informationen erhältst du immer bei Einheimischen, wo die schönsten Plätze sind. Sind wir nicht immer auf der Suche danach, wo die Natur am schönsten ist?

15. Sei Rücksichtsvoll zu anderen

Respektiere gewisse Etiketten auf dem Campingplatz oder Wohnmobilstellplatz. Grüße andere und sei freundlich. Sei nicht zu laut und halte einen respektvollen Abstand zum Fahrzeug deines Nachbarn.

Schaue, in welche Richtung deine Nachbarn stehen und parke wie sie. Ein bisschen Privatsphäre, oder? Sie werden es dir ebenso danken.

16. Spüle dreckiges Geschirr nicht an deiner Spüle

Vor allem wenn du mit dem eigenen Camper unterwegs bist, solltest du so oft wie möglich in einem faltbaren Spülbecken spülen. So umgehst du ,dass der Abfluss verstopft und Essensreste oder Fett für unangenehme Gerüche aus dem Abwassertank sorgen. Sind sie erstmal da, bekommst du diese schlecht entfernt.

Ich nutze die Faltbare Wanne zum Abwaschen von Ortlieb. Stark verschmutztes Geschirr spüle ich entweder darin vor, oder komplett. So setzt sich kein Dreck und Fett in den Leitungen meines Campers ab.

Nutze biologisch abbaubares Spülmittel. Ich teste aktuell von ProWin die Öko-Version.

17. Hinterlasse keinen Müll

Verlasse den Platz so, wie du ihn vorgefunden hast. Entsorge deinen Müll in den dafür vorgesehenen Behältern. Entsorge dein Abwasser ebenfalls nur an den dafür vorgesehenen Plätzen und nicht auf dem Stellplatz. Hinterlasse die Duschen und Toiletten ebenso sauber, wie du sie betreten hast. Entferne Haare aus dem Abfluss und benimm dich so, wie du es auch zuhause machen würdest.

18. Abwasser entsorgen

Warte nicht zu lange mit der Entsorgung deines Abwassers. Wenn du zu lange wartest, fängt es an zu miefen und stinken. Entsorge das Grauwasser so oft wie möglich. Spätestens vor der Weiterfahrt!

Mit dem Klo an Bord (Schwarzwasser) solltest du es genauso halten. Nicht nur du hast einen besseren Geruch im Fahrzeug, auch deine Camping Nachbarn werden dir dankbar sein.

19. Fahre angepasst!

Übe vor der ersten Fahrt mit dem Wohnmobil, um ein Gefühl dafür zu bekommen. Fahre die Kurven eher weit als mit dem Auto eng an. Auch das Bremsverhalten ist komplett anders, als mit einem PKW. Der Schulterblick gelingt selten. Dafür hast du riesige Außenspiegel an Fahrer- und Beifahrerseite. Übe das Rangieren und das Fahrverhalten in Kurven mit diesen.

Es gibt übrigens auch Fahrsicherheitstrainings, die beispielsweise vom ADAC oder Herstellern von Freizeitmobilen angeboten werden.

Auch hier gilt: Suche dir für die erste Reise nicht gleich eine Region mit engen Haarnadelkurven und Serpentinen aus. Sardinien und die Alpen fallen mir dazu ein.

20. Nützliche Gadgets beim Camping

Diese Gegenstände sind beim Camping auf jeden Fall hilfreich. Ich liste diese einfach hier auf, ohne Reihenfolge nach Wichtigkeit.

  • Badeschlappen oder Flip Flops für die Duschen
  • Feuerzeug falls der Feuerstein versagt.
  • Stirnlampe/Taschenlampe
  • Lichterketten fürs Ambiente
  • Leatherman, Multifunktionstool
  • Kamera, Zubehör und Stativ

21. Checkliste für die erste Reise mit Wohnmobil

Bald erstelle ich eine detaillierte Checkliste fürs Wohnmobil, damit du nichts vergisst. Schau in meine Grundausstattung fürs Wohnmobil, falls du dir ein eigenes Reisemobil gekauft hast. Diese Dinge kannst du auch gebrauchen, wenn du mit Auto und Wohnwagen unterwegs bist.

Hast du weitere Fragen, Tipps oder Tricks für die erste Reise mit dem Wohnmobil?

Hinterlasse mir am Ende dieses Artikels einen Kommentar! Ich freue mich. Verrate uns, wie du unterwegs planst. Das Finden und Buchen des Stellplatzes handhabt jeder anders. 

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