Vor der Reise nach New York: Planung und wertvolle Tipps

Vor der Reise nach New York: Planung und wertvolle Tipps

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    Leider fliegen immer noch viel zu viele Touristen ohne eine Vorbereitung der New York Reise los. Das kann schon ein teurer Fehler sein. New York Reisen sind immer beliebt, daher habe ich einige Tipps aufgeschrieben, damit ihr vorab ein paar Dinge planen und buchen könnt. Das kann viel Geld sparen.

    Was ihr in einer Woche New York alles machen könnt, habe ich hier in meinem 1 Woche New York Reisebericht aufgeschrieben.

    Inhalt

    1. Bester New York Reiseführer?
    2. Mit welcher Airline nach New York?
    3. Welchen New York Pass – meine Erfahrungen
    4. Besuch des 9/11 Memorial
    5. Unterkunft in New York: Teuer oder preiswert?
    6. Ankunft in New York: Am Flughafen zu beachten
    7. ESTA Einreiseformular online beantragen

    Welchen Reiseführer für eine Reise nach New York?

    Als riesengroßer James Rizzi Fan habe ich mir den Marco Polo James Rizzi My New York City Reiseführer gekauft. Super Gliederung nach Interessen und Aktivitäten. Für Menschen die noch nie in New York waren, ist dieser allerdings eher als Ergänzung zu sehen, da Tourenvorschläge und ausführlichere Beschreibungen und geschichtliches Hintergrundwissen zu Sehenswürdigkeiten fehlen.

    Ergänzend hatte ich den sehr empfehlenswerten Lonely Planet New York, den New York Marco Polo  und diesen hier New York MM-City: Reisehandbuch mit vielen praktischen Tipps. Letzterer war für mich weniger brauchbar, da in allen anderen schon alles stand.

    New York Reiseführer Empfehlung
    Meine Reiseführer für die Reise nach New York

    Mit welcher Airline nach New York fliegen?

    Singapore Airlines, A380 und die “Piece Policy”:
    Durch puren Zufall erfuhr ich, dass Singapore Airlines die “Piece Policy” hat: Auf allen Flügen nach oder aus den USA darf man weiterhin 2 Gepäckstücke à 23 kg mitnehmen. Das lohnt sich, wenn man einiges im Outlet Center einkaufen möchte und dazu noch wie wir im Winter reist. Ein Winter in New York kann sehr eisig sein. Warme Pullover, Jacken, Schal und Mütze nehmen daher viel Platz und Gewicht im Koffer ein.

    Deshalb mein Tipp: Informiert euch vor dem Abflug bei der Fluggesellschaft und packt gegebenenfalls eine Tasche extra ein (generell ist ein weiteres Gepäckstück aufgeben ist immer billiger als ein Kilo Übergepäck bezahlen zu müssen.

    Welches New York Sightseeing Ticket – lohnt sich das?

    Ihr solltet vorab – wie wir auch – überlegen, welche Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten ihr für euren New York Besuch plant. Vor Reisebeginn haben wir uns ganz grob überlegt, was wir alles ansehen möchten (u.a. Central Park Bike Tour, Ellis Island und Freiheitsstatue, Top of the Rock, 9/11 Memorial, Rockefeller Center).

    Dann haben wir grob aufgelistet, was Eintritte kosten würden. Verglichen haben wir dann Preise für den New York Pass, den Explorer und New York CityPass.

    New York Pass

    Wir haben schnell festgestellt, dass sich für uns ein New York Pass für 7 Tage rechnet. Der New York Pass ist je nach Preis 1, 2, 3, oder 7 Tage gültig. Der Pass selbst kostet bei Buchung vorab weniger (statt $210.00 nur $178.50; edit: mittlerweile kostet der Pass 230 $ für 7 Tage). Wie das ganze mit dem Pass funktioniert könnt ihr hier auf der offiziellen New York Pass Seite ansehen: How it works

    Wer frühzeitig bucht, bekommt den Pass inklusive kostenlosem Stadtführer (176 Seiten, siehe Bild das linke Buch) in Englisch, Deutsch und Spanisch mit Öffnungszeiten, detaillierten Plänen und Wegbeschreibungen für jede im New York Pass aufgeführte Sehenswürdigkeit zugeschickt.

    Da wir den Pass erst 3 Tage vor der Reise buchten, mussten wir ihn direkt am Times Square im Planet Hollywood abholen. War auch ok, denn pro Pass gab es 10 $ Discount beim Essen und Einkauf im Planet Hollywood Shop (wir haben dort zur Einstimmung auf New York nur Burger gegessen).

    Uns hat der Pass geholfen, einiges an Geld zu sparen. Die Wartezeitenverkürzung der Fast Tracks lohnen sich (zumindest im Februar) nicht, da zum Beispiel bei der Circle Line Cruise Tour jeder irgendeine Art Pass hatte (es gibt ja auch noch den Explorer und CityPass) und alle durch die Sicherheitskontrollen (wie am Flughafen) mussten.

    Welcher Pass sinnvoll ist, hängt sicher mit der Dauer des Aufenthalts und auch die Wahl der Sehenswürdigkeiten zusammen. Bei uns hat sich der New York Pass am ehesten gelohnt.

    Vorteile des New York Pass:

    • Sehr umfangreiches Programmangebot
    • Kostenloses Begleitbuch mit Angeboten, Öffnungszeiten, detaillierten Plänen und Wegbeschreibungen (inkl. Stadt- und Subwayplan)
    • Fasttrack: Man spart bei vielen Sehenswürdigkeiten das Anstehen an den Kassen

     

    Nachteile des New York Pass:

    • Der Preis ist etwas hoch, rechnet man aber gegen, spart man trotzdem eine ganze Menge (bei uns pro Person fast 100$)
    • Der Pass rechnet sich nur, wenn man viel unternimmt

     

    Hier seht ihr den Stadtführer mit allen Attraktionen (links), die im Pass enthalten sind oder wo ihr Discount bekommt. Dazu noch einige unserer Tickets zu Attraktionen:

    Tickets zum New York Pass

    Besuch des 9/11 Memorial

    Der Besuch des 9/11 Memorials ist kostenlos. Mittlerweile benötigt man auch keine vorab Registrierung mehr. Der Eintritt zum 9/11 Museum beträgt §24.

    Ein Besuch des 9/11 Memorial lohnt sich. Die erbauten Brunnen und der angelegte Park sind wunderschön, auch wenn man gleichzeitig eine Gänsehaut bekommt beim Lesen der eingravierten Namen am Rand der Brunnen und an die Erinnerung an den 11. September…

    Tipp: Das Memorial ist abends wunderschön angeleuchtet, vor allem im Winter wenn es früh dunkel wird lohnt sich ein Besuch ab 16.30 Uhr.

    New York 9/11 Memorial

    Unterkunft in New York: Teuer oder preiswert?

    Wer in New York viel ausgeben möchte sollte sich ein Hotel suchen. Am besten in Manhattan.

    Wir wollten zu 4. für 1 Woche nicht in ein teures Hotel, sondern unsere eigene Wohnung mit Küche, Bad und einer Couch. Nicht jeden Abend wollten wir Essen gehen. Die Lösung: Ein eigenes Apartment, welches Zentral in Manhattan liegt. Auch dieses hatten wir schon weit im voraus gebucht: Über airbnb bekommt man mittlerweile weitaus günstigere Apartments gemietet, als ein Hotelzimmer für ein Wochenende kosten würde.

    Von Freunden hatten wir auch hierfür eine Empfehlung bekommen (Apartment über airbnb) und zu 4. für eine Woche nur 1209 $ bezahlt. Die Lage war außerdem Bestens und der Vermieter sehr unkompliziert und nett. Wir konnten eigentlich alles zu Fuß erreichen, wenn wir wollten. Die U-Bahn haben wir daher sehr selten genutzt. Direkt um die Ecke gab es in jede Richtung jeweils einen Kiosk oder einen Tante Emma Laden, der eine billige Kaffee-Bagel-Combo anbot. Mehr brauchten wir nicht.

    Ankunft in New York: Am Flughafen zu beachten

    Auf die Nutzung “schwarzer” Taxis solltet ihr generell verzichten. Diese Fahrer fangen einen schon am Flughafen ab, um vermeintlich billige Fahrten so ab 55$ + Gebühren anzubieten.

    Deshalb der Tipp:

    Die gelben und offiziellen New York Taxis bieten eine Pauschale von 45$ + Gebühren die bei Überfahren einer Mautstelle erforderlich sind. Das ist immerhin mindestens 10 $ billiger.

    Auch nachdem ich dem Fahrer des schwarzen Taxis klar gemacht habe dass er zu teuer ist, hat er auf unsere “Dummheit” als Tourist gesetzt… tja da hat er Pech gehabt. Auch in der Innenstadt wollte uns ein schwarzes Taxi für “nur” 25$ nach Hause fahren. Offizieller Preis in einem gelben Taxi: ca. 10 $.

    Daher immer Augen auf und lieber handeln…

     

    ESTA Einreiseformular online beantragen

    Zu guter Letzt noch das liebe ESTA Formular, welches ihr vorab im Internet beantragen solltet. Das Heimatschutzministerium empfiehlt, sich spätestens 72 Stunden vor der Abreise online zu registrieren, damit die Genehmigung noch rechtzeitig erteilt werden kann.

    Der Deutsche Reiseverband (DRV) rät dagegen, den Online-Antrag möglichst frühzeitig zu stellen. Auch wer noch keine konkreten Reisepläne hat, kann die Genehmigung beantragen.

    Grundsätzlich gilt: Alle Reisenden, die nicht länger als 90 Tage im Land bleiben und kein Visum benötigen, müssen bei ESTA eine Reisegenehmigung beantragen. Übrigens benötigen Kinder ebenfalls eine eigene ESTA-Genehmigung.

    Wer schon einmal in die USA geflogen ist, kennt die Prozedur und Fragen aus dem grünen Formular, das man schon immer im Flugzeug kurz vor der Landung ausfüllen muss. Neben Name, Alter und Reisepassnummer müsst ihr auch die Flugnummer und die Adresse in den USA wissen. Außerdem werden die üblichen Fragen nach Seuchen, Verhaftungen, Verurteilungen, Terror-, Nazi- und Spionagevergangenheit abgefragt. (Bei Reisen nach Mexiko und Kuba müsst ihr übrigens ähnliche Formulare ausfüllen und ähnliche Fragen beantworten).

    Hier könnt ihr den Antrag direkt stellen: ESTA hier beantragen. Das Dokument kostet 14 $ und wird euch nach Bezahlung in elektronischer Form als PDF zum Ausdrucken gesendet. Gültig ist es volle 2 Jahre.

    Was ich nicht wußte: Auch wenn man nur auf Durchreise in den USA ist (Zwischenlandung, Umsteigen), braucht eine ESTA-Erlaubnis. Diese ersetzt dann auch das grüne Formular, welches früher im Flieger ausgefüllt werden musste.

    Läuft euer ESTA Einreiseformular aus, bekommt ihr übrigens eine E-Mail mit einer Erinnerung geschickt. Der Absender ist eine komische E-Mail, die viele als Spam betrachten und daher nicht öffen (ist mir fast passiert).

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