Tsitsikamma Storms Mouth Gardenroute
Storms Mouth Küste Tsitsikamma Nationalpark
Strand Featherbed Knysna Garden Route

Reisebericht mit Route, schönste Orte, Tipps und Aktivitäten

Garden Route Südafrika – Tipps, Highlights und Route für euren Roadtrip

Die Garden Route in Südafrika ist die beliebteste Route des Landes. Für mich kein Wunder, denn diese Straße ab Kapstadt bietet zahlreiche Highlights, die euch die Vielfalt Südafrikas sehr gut aufzeigt. Außerdem ist es für mich die am einfachsten zu bereisende Strecke des Landes. Ihr könnt in wenigen Tagen von Kapstadt bis Port Elizabeth fahren und am Ende sogar den Addo Elephant Park besuchen, um Tiere in ihrer freien Wildbahn zu erleben.

Hier findet ihr übrigens alle Reiseberichte für die Garden Route im Überblick

Die „offizielle“ Garden Route beginnt in Mossel Bay und Endet kurz vor Port Elizabeth am Tsitsikamma National Park. Jedoch zieht jeder seine Grenzen der Garden Route anders. Für uns ist das völlig egal, denn wer in Kapstadt oder Port Elizabeth losfährt kommt automatisch an der Whale Route (Hermanus), dem De Hoop Nature Reserve und auch Swellendam vorbei. Wer das erste Mal in Südafrika ist und nicht den Krüger Nationalpark oder teure Private Game Reserves besucht sollte unbedingt auch den Addo Elephant Park (3. größter Nationalpark Südafrikas) besuchen.

Ich bin die Garden Route bereits zweimal abgefahren und habe immer neue Orte und Aktivitäten besucht. Darum findet ihr hier Reisetipps mit beiden Routen, allen Highlights und Sehenswürdigkeiten sowie Tipps für Aktivitäten und einer Übersichtskarte.

Viel Spaß beim Lesen!

Ihr plant gerade eure Südafrika Reise? Hier findet ihr weitere Tipps:

Wieviel Zeit solltet ihr für die Garden Route einplanen?

Für die Garden Route solltet ihr mindestens 7-10 Tage einplanen. Im Durchschnitt nehmen sich die meisten 10 Tage Zeit. Falls ihr zwischendurch am Strand und Pool entspannen möchtet, solltet ihr 14 Tage einplanen. Ich bin kein Strand-Fan und gehe lieber wandern, Mountainbiken oder unternehme andere Ausflüge.

Außerdem muss man nicht an jedem Ort Aktivitäten einplanen. Manche Orte sind ideal zum übernachten und bieten für mich keine besonderen Highlights (Swellendam, Mossel Bay oder Hermanus außerhalb der Walsaison).

Ich finde die Garden Route „schön“, aber andere Orte und Regionen in Südafrika viel spannender (Kgalagadi Transfrontier Nationalpark, Krüger Nationalpark oder der Hluhluwe Nationalpark am Eastern Cape).

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Welche Routen entlang der Garden Route gibt es?

Wir waren bereits zweimal auf der Garden Route unterwegs. Darum kommt es darauf an, wo ihr starten möchtet. Beide Male kamen wir aus Port Elizabeth.

Start in Kapstadt oder Port Elizabeth

Diese Route ist eine Vorschlag für eine Rundreise. Ihr könnt allerdings wie wir auch die Route einfach abfahren. Somit spart ihr euch Zeit ein, um z.b. den Krüger Nationalpark, das Western Cape oder auch andere Teile Südafrikas anzusehen.

Die Inlandsflüge nach Kapstadt oder Port Elizabeth bekommt ihr ab 80 Euro auch zur Hauptsaison im Dezember/Januar. Dabei müsst ihr allerdings

Kapstadt – Kap-Halbinsel – Hermanus (besonders zw. Juli – November) – Cape Agulhas (Südlichster Punkt Afrikas) – De Hoop – Swellendam – Mossel Bay – Plettenberg Bay (mit Robberg Nature Reserve, evtl. Ausflug nach Knysna) –  Tsitsikamma Nationalpark (Stormsriver und Nature’s Valley) – Port Elizabeth – Addo Elephant Park. Zurück über die R62 (Wine Route) – Halbwüste Kleine Karoo – Outshoorn – Bergkette Hottentots-Holland und die Winelands (Paarl, Stellenbosch und Franschhoek).

Wir haben uns beide Male für die Route am Meer entlang entschieden. Die Karoo habe ich im Rahmen meines Roadtrips von Kapstadt ans Northern Cape besucht (Mein Geheim-Tipp dem leider noch nicht allzu viele Deutschen folgen).

Dies sind unsere Highlights und besuchten Orte entlang der Garden Route:

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Unsere Highlights entlang der Garden Route

Ehe wir euch die High- und Low-Lights entlang der Strecke von Kapstadt bis Port Elizabeth auflisten, nochmal der Hinweis, dass wir diese Route schon zweimal gefahren sind. Außerdem war Katrin schon fünfmal in Kapstadt, sieben Mal in Südafrika und  somit ein kleiner Südafrika Insider.

Wir reden nichts schön und geben Tipps, welche Orte ihr am besten zum Übernachten wählt und welchen ihr einen kurzen Besuch abstatten könnt.

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Port Elizabeth

Port Elizabeth ist für die meisten eine Ort, in dem man den Mietwagen abholt oder wieder abgibt. Auch wir haben bei beiden Besuchen weder die Strände noch den historischen Stadtkern Port Elizabeths besucht, da andere Orte sehenswerter sind.

P. E. wie die Stadt kurz genannt wird wird umgangssprachlich auch „windy city“ genannt, wobei ich nicht finde, dass es hier windiger als an anderen Orten entlang der Garden Route ist.

Falls ihr Tipps für Port Elizabeth habt, schreibt ihn gerne in die Kommentare am Ende des Artikels.

Mein Tipp: Mietwagen buchen? Auf das musst du achten

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Addo Elephant Park

Für viele zählt der Addo Elephant Park zu den Highlights ihrer Reise. Der Park liegt nur 30 Minuten von Port Elizabeth entfernt und somit ideal für alle, die keine Zeit für andere Nationalparks in Südafrika haben.

Ihr könnt im Addo mit dem eigenen Mietwagen eine Tagestour unternehmen. Im Park selbst gibt es Selbstversorger-Unterkünfte von SAN Parks und in den umliegenden Orten recht günstige Unterkünfte.

Der Park ist vor allem für seine große Elefantenpopulation bekannt. Es gibt auch Zebras, Antilopen, Büffel, Hyänen und mit viel Glück bekommt ihr einen der wenigen Löwen zu Gesicht.

Alle Infos und Tipps zum Addo Elephant National Park ansehen

Weitere Infos zum Addo Elephant Park

  • Eintritt: 307 Rand pro Tag (Erwachsene, Stand 2019)
  • Öffnungszeiten: 7.30 – 18.30 Uhr
  • Empfohlene Aufenthaltsdauer: 2 Nächte
  • Weitere Aktivitäten: Sandboarden oder über Sanddünen wandern am Woody Cape
  • Unterkunft in Colchester (mit Indoor-Pool!): Airbnb
  • Entfernung Port Elizabeth – Colchester: 45 km
Addo Elephant Park Südafrika
Elefanten scharen sich um eines der Wasserlächer im Addo Elephant Park. So schön!
Sandboarden Woody Cape
Riesige Sanddünen die im Meer enden gibts am Woody Cape in Colchester beim Addo Elephant Park
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Jeffrey’s Bay

Jeffrey’s Bay ist vor allem bei Surfern beliebt und bekannt. Der Ort gilt als einer der besten Surfspots des Landes und bietet eine der besten Wellen der Welt.

Uns hat bei beiden Besuchen das Flair in Jeffrey’s Bay sehr gut gefallen. Immer haben wir einen Stop am Meer eingelegt, sind jedoch nie zum Übernachten geblieben. Warum wissen wir selbst nicht genau.

Weitere Infos zu Jeffrey’s Bay

  • Empfohlene Aufenthaltsdauer: Für Surfer so lange sie wollen, sonst genügt ein Zwischenstop
  • Essen & Trinken: Fifth Wave
  • Entfernung Port Elizabeth – Jeffrey’s Bay: 82 km.
Jeffrey's Bay Garden Route in Südafrika
Jeffrey’s Bay ist besonders bei Surfern sehr beliebt!
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Tsitsikamma National Park

Der Tsitsikamma-Abschnitt des Nationalparks der Garden Route befindet sich im Herzen der Garden Route. Für mich gehört dieser Nationalpark zu den schönsten Orten am südlichen Kap.

Zum Park gehört eine 80 km felsige Küstenlinie mit spektakulären Landschaften am Meer, einer Bergregion mit abgelegenen Tälern und Fynbos, große Wälder mit Yellowwood Bäumen und tiefen Flussschluchten, die zum Meer führen.

Der Tsitsikamma Tsitsikamma ist ein Khoisan-Wort (frühe Bewohner der Region) und bedeutet „Ort des Wassers“.

Wußtet ihr, das ihr hier einen der letzten Urwälder Südafrikas findet?

Ihr findet hier ein wahres Paradies für Naturliebhaber, Adrenalinjunkies und auch Strandliebhaber.

Da ich den Tsitsi wunderschön finde und bereits zweimal hier war, habe ich einen ausführlichen Bericht dazu geschrieben:

Tsitsikamma National Park & Nature’s Valley – meine Tipps und Highlight

Weitere Infos zum Tsitsikamma National Park

  • Eintritt: 235 Rand pro Tag (Erwachsene, Stand 2019)
  • Öffnungszeiten: 7 – 18 Uhr, Tagesbesucher bis 21.30 Uhr
  • Empfohlene Aufenthaltsdauer: Mind. 1 – 2 Nächte
  • Aktivitäten: Wandern, Kajak fahren, Canopy (Zipline), Baden am Strand, Bungee Jumping (Bloukranks Bridge), Mountainbiken
  • Unterkunft im Tsitsikamma Nationalpark: Storms River Mouth Rest Camp (Oceanettes mit Blick aufs Meer, buchbar bei SAN Parks – Achtung: Schnell ausgebucht)
  • Unterkunft in Stormsrivier: Andolemi Forest Lodge
  • Entfernung Port Elizabeth – Tsitsikamma NP: 181 km
  • Entfernung Tsitsikamma Nationalpark – Plettenberg Bay: 62 km (bis Knysna 92 km)
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Knysna

Knysna (man spricht es „naisnah“) liegt in einer wunderschönen 20 Quadratkilometer großen Lagune, flankiert von den Knysna Heads und am Fuß der Outeniquaberge. Das Wetter in Knysna lässt uns ein wenig im Stich. Es ist trüb und regnerisch. Ich empfand den Ort als sehr touristisch. Wohl auch, weil hier viele Südafrikaner ihre Yachten und Boote liegen haben und bereits zum Weihnachtsfest angereist waren.

Abends einen Platz in einem schön gelegenen Restaurant ergattern? Fehlanzeige. Am selben Tag reservieren? Ebenso Fehlanzeige. Wenn es soweit ist, fühle ich mich eingeschränkt und würde am liebsten weiterziehen.

Im The Rex Hotel hatten wir für zwei Nächte gebucht, also machten wir das Beste draus.

Nicht falsch verstehen: Knysna ist wirklich eine schöne Stadt.

Du kannst an der Waterfront entlang schlendern und in kleinen Läden shoppen. Hier findest du Fischlokale, Restaurants, kleine Boutiquen und Souvenir-Shops.

Knysna ist übrigens sehr bekannt für seine Austern. In der Lagune gibt es eine 4 ha große Austernfarm. Diese kannst du in den umliegenden Restaurants testen.

Featherbed Nature Reserve

Trotz trübem Wetter haben wir uns nicht von einer Tour ins Featherbed Nature Reserve abhalten lassen. Die Tour bringt dich mit einem Boot zu einem der Knysna Heads. Hier geht es einen Wanderweg entlang zur Spitze und ermöglicht dir einen tollen Ausblick über die Lagune, das tosende Meer und die Natur mit ihren mächtigen Milkwood-Bäumen.

Mit etwas Glück sichtet man einen „Blue Duiker“ – Südafrikas kleinster Antilopenart. Wir haben einen kurz vor uns über die Straße springen sehen. Leider konnte keiner von uns die Kamera so schnell zücken.

Infos zur Featerbed Nature Reserve Tour

  • Tour um 10 Uhr: Dauer 4 Stunden mit Lunch für 540 Rand
  • Tour um 14.30 Uhr: Dauer 3 Stunden mit Lunch für 320 Rand
  • Die Abfahrt der Tour ist nicht an der Waterfront sondern ca. 500 Meter weiter wenn du nach rechts gehst in einem grauen Gebäude.

Wir haben die 4-stündige Tour um 10 Uhr unternommen.

Webseite und Infos

Speed Boat Tour durch die Knysna Heads

Mehrere Telefonat sind nötig um die Speed boat mit Robert bestätigt zu bekommen. Das Wetter und die Brandung ist ziemlich ungünstig. So steht selbst bei Abfahrt nicht fest, ob wir durch die Knysna Heads mit dem Boot fahren können.
Die Wellen sind ca. 2 -3 m hoch und brechen gefährlich (Beim Brechen ca. 4-6 Meter hoch und kommen bei der Wiedereinfahrt in die Lagune von beiden Seiten – was ziemlich gefährlich sein kann, wenn man das richtige Timing verpasst).

Die Tour kostet 500 Rand und dauert ca. 1,5 h. Robert ist ein erfahrner Speed Boat Pilot und unternimmt mit Adrenalin süchtigen Touristen an guten Tagen sechs bis sieben Touren.

Nach der Speed Boat Tour ist es leider Zeit Richtung Mossel Bay über Plettenberg Bay, Wilderness (Map of Africa Viewpoint) und George aufzubrechen.

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Plettenberg Bay

Vor unserer Reise fiel uns die Entscheidung schwer: Knysna oder Plettenberg Bay? Wo sollten wir übernachten? An beiden Orten oder lieber nur an einem um ständiges Wechseln der Unterkünfte zu vermeiden?

Nach Tipps von Bekannten haben wir uns für eine Unterkunft Knysna entschieden. Trotzdem haben wir natürlich in Plettenberg Bay vorbeigeschaut und einen Nachmittag lang am Lookout Beach verbracht.

Der Eindruck von Plettenberg Bay (Von Einheimischen kurz „Plett“ genannt) ist, dass es gefühlt viel schicker (und vermutlich auch teurer) als Knysna ist. Das Wetter spielte uns hier auch voll in die Karten. Sonne pur und über 30° Grad. Knysna war regnerisch und bewölkt.

Im Gegensatz zu Knysna liegt Plettenberg Bay nicht in einer Lagune sondern direkt am türkisblauen Meer und bietet endlose weiße Sandstrände.

Nicht ohne Grund zählt Plett zu den beliebtesten Badeorten entlang der Garden Route.

Unser Tipp: Look Out Deck am Lookout Beach

Im Look Out Deck sind wir aufgrund eine Empfehlung gelandet. Du hast von der Terrasse aus einen tollen Blick auf den halbmondförmigen Strand von Plett und natürlich auf die Surfer im Wasser.

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Wilderness (Map of Africa Viewpoint)

Auch Wilderness ist ein kleiner idyllischer Ort entlang der Garden Route, der vom steigenden Tourismus profitiert. Wir haben hier leider nur einen Stop eingelegt, um den Aussichtspunkt auf die Map of Africa anzusehen.

Die Ausschilderung ist ziemlich schlecht, daher meine kleine Beschreibung, wie zu zum Viewpoint gelangst:

Direkt hinter dem See in die George Road abbiegen und links in die Waterside Road abbiegen, die in die Hoogte Road übergeht. Diese schmale Straße schlängelt sich den Berg hinau. Oben zeigt ein Schild (kann man übersehen) nach Links in einen unbefestigten Weg. Hier bist du richtig. Fahrt bis zum großen Schild, das den Ort der „Map of Africa“ kennzeichnet. Du bist angekommen.

Der Blick auf den Kaaimans River sieht wirklich aus, als ob man auf Afrika blickt oder?

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Auf der anderen Seite des Weges befindet sich ein Gatter. Hier starten Paraglider auf der großen Wiese. Bei unserer Ankunft ist keine gute Thermik und die Wiese ist leer. Also klettern wir über das Gatter und haben von hier aus einen wunderbaren Blick auf Wilderness und Wilderness Beach:

Blick auf Wilderness und Wilderness Beach
Blick auf Wilderness und Wilderness Beach

Tipp Aussichtspunkt Dolphins Point: 

Von hier hast du noch einen besseren Ausblick auf Wilderness und Wilderness Beach. Dieser liegt aus Wilderness kommend Richtung Kapstadt an der N2 nach einem scharfen Rechtsknick. In dieser Kurve liegt der Parkplatz zum Dolphins Point. Fast das ganze Jahr über kannst du von hier aus Delphine beobachten. Leider haben wir keine gesehen.

Unterkunft in Wilderness: The Dune Guest Lodge

Ursprünglich wollten wir in The Dune Guest Lodge“ übernachten. Die Unterkunft liegt traumhaft direkt am Strand mit Blick auf den Indischen Ozean. Wenn du zur Wal-Saison reist hast du vielleicht Glück und kannst direkt von deiner Terrasse Wale und Delfine beobachten. Wir waren ja leider außerhalb der Saison und hatten auch leider keinen Tag mehr übrig, um hier zu nächtigen.

Aber schaut euch die Bilder dieser tollen Unterkunft trotzdem an.

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Mossel Bay

Ungefähr auf halber Strecke zwischen Port Elizabeth und Kapstadt liegt Mossel Bay (Muschelbucht). Die Stadt mit ihren ungefähr 90.000 Einwohnern wählen wir als Ort unserer Tour nur aus, weil wir endlich einmal Sandboarden gehen wollen.

Sandboarden auf der längsten Düne Südafrikas

Die Dragon Dune in Vleesbaai ist 240 Meter lang und liegt auf einem Privatgrundstück ungefähr 35 km außerhalb von Mossel Bay. Die Düne ist dank der starken Südwestwinde in einem super Zustand. Die Sonne brennt von oben auf den Sand, was das Ganze beim hinaufkommen zu einer schweißtreibenden Angelegenheit macht.

Die Tour dauert ca. 2,5 Stunden und kostet 350 Rand, wenn du direkt über die Webseite von Billeon buchst. Billiger, als wenn wir direkt beim Mosselbay Backpackers gebucht hätten (dann 380 Rand).

Morgens um 8 Uhr ist Abfahrt. Leon, unser echt cooler Guide der Tour holt uns ab und schon sind wir auf dem Weg. Nach einem Briefing, Ausfüllen einer Erklärung (Sicherheitshinweise etc.) steigen alle auf Pick-ups und fahren hinein ins sandige Gebirge.

Mit dem Pick-up zur Dragon Dune
Mit dem Pick-up zur Dragon Dune zum Sandboarden

Nach dem Verteilen der Boards und einem kurzen Fotoshooting (Leon sagt, coole Bilder sind wichtig für zuhause gebliebene Freunde.

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Er hat ja recht) schnappt sich jeder ein Brett mit der richtig geschraubten Bindung* und marschiert los. Zum Beginn meistern wir eine kleine Hürde und das geht so: Oben aufs Brett stehn, Gewicht wie beim Surfen (nicht Snowboarden) nach hinten, in die Knie gehen und los geht die Fahrt.

Nach zwei Fahrten auf der „kleinen Düne“ und ein wenig Gefühl für Sand greife ich zum Sex Wax und wachse mein Brett, um die Reibung mit dem Sand zu verringern und die Geschwindigkeit zu erhöhen. Nun geht es ans Kurven fahren, was eigentlich nicht schwer ist, wenn man mit dem Gewicht hinten bleibt. Aus Instinkt gehe ich einmal schön nach vorn, wie beim Snowboarden, und bekomme sofort die Quittung: Kopf voraus in den Sand.

Sandboarding Mossel Bay Dragon Dune
Surfing the Dragon Dune – Sandboarden macht wirklich Spaß!
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Mein Bruder Michi und ich hatten (auch als Snowboader) einen riesen Spaß beim Sandboarden – auch wenn das hinaufkommen ziemlich anstrengend war.

Ein Hinweis in eigener Sache: Sandboarden durfen wir nur auf der kleinen Düne. Es war zu windig und zu gefährlich, die große ca. 320 m lange Düne zu surfen. Dafür bekammen wir dkie Möglichkeit, auf Bodyboards Kopf voraus auf dem Bauch nach unten zu rasen. Bis unser Video endlich geschnitten ist, hier ein Eindruck:


*Goofy oder Regular – für nicht Snowboarder: Je nachdem ob du mit dem linken oder rechten Fuß vorne stehst ist deine Bindung anders aufs Brett geschraubt.

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Tolle Ausblicke auf die Küste beim Sandboarden.

Die Weiterfahrt nach Swellendam dauert ungefähr zwei Stunden.

Tipp für Unterkunft in Mossel Bay: Mossel Bay Backpackers

Das Mossel Bay Backpackers ist so dermaßen gemütlich, dass wir es (außer um Essen zu kaufen) nicht mehr verlassen. Wir entspannen auf den Liegen am Pool, schreiben Reisetagebuch und Grillen Abends mit anderen Backpackern und Reisenden aus der ganzen Welt. Ein paar Runden Tischkicker mit meinem Bruder müssen dann auch mal sein.

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Swellendam

Swellendam selbst hatte für meinen Geschmack nicht viel zu bieten, außer ganz hübsch anzusehenden kapholländischen Gebäuden. Und unserer wundervollen Unterkunft mit einem noch besseren Restaurant.

Tipp für Unterkunft in Swellendam: De Companjie

Mitten in Swellendam gelegen fühlen wir uns in dieser luxuriösen Unterkunft sowort wohl. Das De Companjie ist ein Bed & Breakfast im modernen Landhausstil. Unser „Zimmer“ ist eher ein kleines Apartment im Maisonettstil.

Unten liegt das Bad und eine kleine Kaffeeecke mit Couch. Das Schlafzimmer im Obergeschoss ist geräumig und führt direkt auf eine kleine Terrasse im ruhig gelegenen Innenhof. Hier gibt es eine Art Open-Air Lounge mit Kamin und Garten. Im dazugehörigen Restaurant haben wir sehr gut gegessen. Auch wenn es ein wenig teurer war, hat es sich gelohnt!

Mehr Bilder der Unterkunft

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Was du in und um Swellendam unternehmen kannst

Etwa 6 Kilometer südlich von Swellendam liegt der kleine Bontebok National Park. Dieser wurde zum Schutz der letzten Bunt-Antilopen gegründet. Buntböcke waren hier im 19. Jahrhundert fast ausgerottet. Mittlerweile gibt es hier im Park wieder rund 200 Buntböcke. Hier gibt es auch Bergzebras, Rehantilopen, Springböcke, Hyänen und Kronenducker. Auch über 200 verschiedene Vogelarten kannst du hier beobachten.

Da wir wie weiter oben schon geschrieben bereits einige Game Drives hinter uns haben, nutzen wir unsere Zeit anders und besuchen diesen Nationalpark nicht.

Auch das Naturschutzgebiet Marloth Nature Reserve liegt nur 2 km von Swellendam entfernt. Hier kannst du herrliche Wanderungen unternehmen. Leider hatten wir auch dafür keine Zeit und fahren nach einem ausgiebigen Frühstück und nach dem Einkauf im Supermark weiter zum südlichsten Punkt Südafrikas.

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Cape Agulhas und Southermost Tip of Africa

Weiter südlich geht es nicht auf dem afrikanischen Kontinent. Das „Kap der Nadeln“ wie das windige Örtchen von portugiesischen Seefahrern getauft wurde, besteht aus spitzen Felsen der vorgelagerten Riffen, welche die Seefahrer besonders fürchteten.

Cape Agulhas liegt ca. 230 km von Kapstadt entfernt. Du erreichst den Ort über die N2 aus Kapstasdt kommend. Kommst du wie wir aus Swellendam, fährst du durch Bredasdorp, um nach Cape Agulhas zu gelangen. Die nächsten Städte sind L’Agulhas und das kleine Fischerdorf Struisbaai.

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Leuchtturm mit Museum L’Agulhas

Hier steht der 1848 eröffnete und zweiälteste Leuchtturm Südafrikas. Das Museum im Erdgeschoss zeigt Fotos aller 56 Leuchttürme Südafrikas, Lampen und alte Fokussierspiegel. Für Schwindelfreie geht es auch auf die Plattform des Turms, von wo aus du einen tollen Panoramablick auf den Agulhas National Park bekommst.

Den Weg zum Southernmost Point ist Auto frei. Der Weg entlang der Küste über Holzplanken aber wirklich idyllisch (wenn auch ein wenig wenidig) zu gehen.

Hier ist auch der Gedenkstein, auf welchem die Trennlinie zwischen Indischem und Atlantischem Ozean markiert sind.

Wir besuchten den südlichsten Punkt Südafrikas (Cape Agulhas) und erkletterten auch hier den Leuchtturm.

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Leuchtturm am Cape Agulhas
Leuchtturm am Cape Agulhas (Kap Agulhas)
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Hermanus

Hermanus, der beliebte Ort an der Walker Bay. Heimat des „Whale Criers“ (Walsängers) und Welthaupstadt der Wale. Nirgendwo sonst kannst du die Wale so nahe an der Küste beobachten.

Ursprünglich als Marketing Gag hat sich der Beruf des Walausrufer in Hermanus etabliert. Immer wenn Wale in Sicht sind, bläst er sein Horn und signalisiert Touristen, dass Wale in der Bucht zu sehen sind. Außer Mittwochs zwischen 10 und 16 Uhr. Dann hat er Pause.

Seit 2001 ist die Walker Bay Whale Sanctuary etabliert. Seitdem ist der Fischerei und Verkehr der Whale Watching Boote strengstens limitiert.

Die beste Zeit für Whale Watching in Hermanus liegt zwischen Juni und November. Die besten Orte für die Walbeobachtung sind Roman Rock, Siever’s Point und Old Harbour.

Buchtipp für alle, die Hermanus besuchen: Der Walausrufer von Zakes Mda. Ich habe das Buch in Südafrika zurückgelassen. Wer weiß, vielleicht findest du meine Ausgabe dort irgendwo?

Hermanus außerhalb der Wal-Saison und kurz vor Weihnachten…

In Hermanus merkten wir schnell, dass uns die Stadt um Weihnachten zu überlaufen ist. Vor allem in Restaurant sind Touristen in Shorts mit Flip Flops nicht immer Willkommen. Selbst Schuld, das besagte (leere) Restaurant bliebt dafür auch leer.

Unsere Unterkunft, die wir bei AirBnB gebucht hatten war ein Reinfall. Muffelige alte Möbel, keinen Blick auf die Walker Bay (wie angekündigt) und auch die Fotos auf der Plattform hatten wir anders in Erinnerung. Die Eigentümer selbst (Deutsche) waren verreist und wir hatten keine Lust auf Diskussionen. Also blieben wir. War ja nur zum Übernachten (Bilder gibts keine).

In Hermanus findest du die üblichen Geschäfte: Pick N´Pay, Woolworth, Souvenirläden bis hin zu tollen Eisdielen (teuer) und gut besuchten Fast Food Ketten.

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Mein Highlight in Hermanus: Der Cliff Path

Besonders schön gefallen hat mir der Cliff Path – ein wunderschöner 6 km langer Weg entlang der Walker Bay mit traumhaften Ausblicken und Ruhe vor der übervölkerten Stadt.

Der Weg führt am Meer entlang durch die Fynbosvegetation, Felsformationen und kleinen versteckten (Bade-)Buchten. Immer wieder sind Bänke am Weg aufgestellt, damit du den Blick aufs Meer und die Wale genießen kannst. Wir beginnen am Grotto Beach und gehen bis zum Ende im Vorort Voelklip. Wir lassen uns Zeit und bleiben immer wieder stehen, um die Postkarten-Motive zu genießen.

Das tolle beim Cliff Path: Er liegt fast die ganze Zeit geschützt unter Bäumen im Schatten. Angenehm bei Temperaturen um die 30° Grad.

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Grotto Beach in Hermanus

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Gaansbai

Am Ende der Walker Bay liegt De Kelders und das kleine Fischerdorf Gaansbai.

Für mich ein No-go: White Shark Touren – Mit einem weißen Hai im Käfig tauchen

Vor allem bekannt unter Touristen ist Gaansbai leider für seine White Shark Touren. Ich bin großer Gegner dieser Touren. Warum? Jetzt mal ehrlich, in einem Käfig hängend kurz abzutauchen und einem durch Fischreste und Fischöl angelockten Hai in die Augen zu blicken? Ernsthaft? Nein. Mir tun die Tiere wirklich leid. Viel lieber gehe ich mal richtig tauchen und blicke einem Hai auf natürliche Art und Weise in die Augen.

Hier ein Eindruck eines Bootes, welches wir passiert haben (Auf dieser Tour tauchte nur ein Hai kurz mal auf, welchen wir zufällig ebenso für genau 3 Sekunden erblicken konnten. Ist es das Geld wirklich wert? Die meisten Bezahl-Touristen waren genau da nicht im Wasser. Haha…)

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Bin ich ein Gegner von: White Shark Touren in Gaansbai

Dyer Island Boots Tour

Wir unternehmen eine Dyer Island Boots Tour. Auch außerhalb der Wal-Saison hast du hier eine kleine Chance, Wale zu sichten. Außerdem bekommt man hier immer mal wieder Delphine zu sehen. Wir jedoch nicht.

So süß die Robben auf Dyer Island zu beobachten sind, umso übler ihr Geruch. Bei Ankunft richen wir die Tiere bevor wir sie sichten. Ein paar selten gewordene Afrikanische Pinguine (außerhalb Betty’s Bay und Simonstown) sichten wir hier ebenfalls auf den Klippen der Insel.

Die Tour dauert ca. 2,5 – 3 Stunden. Die Abfahrtszeit ändert sich aufgrund der Gezeiten mehrfach und wir werden immer wieder angerufen. Da wir flexibel sind, ist dies kein Problem.

Buchen kannst du die Tour direkt bei Dyer Island Cruises. Eco Tour für 600 Rand und die Whale Watching Tour für 950 Rand.

Was du mitbringen solltest: Kamera, warmer Pullover, Sonnenschutz und Seasick-Tabletten wenn du Probleme hast und schnell seekrank wirst.

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Franskraal Beach

4 km außerhalb des Zentrums von Gansbaai liegt der endlos erscheinende Franskraal Beach. Ein Hotspot zur Vogelbeobachtung und auch Strandliebhaber.

Auch Angler und Schnorchler kommen hier auf ihre Kosten. Doch vor einem wird gewarnt: Gehe nicht ins zu tiefe Wasser, wenn du nicht plötzlich einem weißen Hai in Ufernähe begegnen willst. Keine Angst, Einheimische kennen sich aus und wissen, wie weit du dich ins Wasser wagen kannst.

Bei unserem Besuch war es ziemlich windig und ideale Bedingungen, um Drachen steigen zu lassen:

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Betty's Bay

Der letzte Tag meiner 4-wöchigen Südafrika Reise bricht an. Früh morgens machen wir uns auf den Weg nach Kapstadt, um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten auf dem Rest des Weges ansehen zu können.

Betty’s Bay liegt 50 km entfernt von Hermanus und 90 km von Kapstadt entfernt. Hauptattraktion dieser Kleinstadt ist die Pinguinkolonie bei Stony Point. Fast alle, die mir für Südafrika Tipps gegeben haben sagten, dass Stoney Point viel besser, schöner und idyllischer läge als Boulders Beach (Simonstown) und man näher an die Pinguine heran könne. Also legten wir hier den ersten Stop ein.

Früh morgens und kurz nach Öffnung kommen wir in Betty’s Bay an. Die Wild Card zählt hier leider nicht, so müssen wir bezahlen. Bei unserem Besuch waren lediglich die Ranger und zwei weitere Touristen vor Ort. Vermutlich besuchen die meisten Touristen doch den Boulders Beach, da dieser näher an Kapstadt liegt. Die Kolonie Afrikanischer Brillenpinguine hier ist jedoch viel größer und für alle, die nicht die Wild Card besitzen günstiger.

Hier leben außerdem Kormorane und Dassies (Klippschiefer) tollen zwischen den Felsen herum.

Ein langer Holzsteg führt zwischen den Klippen und den Brutplätzen der Pinguine hindurch. Jedoch halten sich alle am Wasser und nicht an den nahe liegenden Brutplätzen auf.

Pro Betty’s Bay: Billiger, weniger los. Contra: Ich kam den Pinguinen am Boulders Beach viel näher. Die Holzplanken schwingen, wenn ein anderer Besucher darauf geht. Fotografieren mit Stativ ist daher schwierig.

Tipps und Infos zum Besuch der Pinguine am Stony Point:

  • So kommst du hin: Verlasse die R44 Richtung Betty’s Bay und achte auf die Pinguin-Schilder (übersieht man sehr leicht). Folge der Ausschilderung bis Stoney Point
  • Der Eintritt kostet 10 Rand. Kinder unter 6 Jahre sind frei. Die Wild Card besitzt hier keine Gültigkeit
  • Öffnungszeiten: 8 – 17 Uhr; der letzte Einlass ist um 16.30 Uhr

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Über Muizenberg, Simonstown (Boulder Beach) und dem Kap der Guten Hoffnung fahren wir zurück nach Kapstadt und zum Flughafen. Da ich meine Highlights (auch aus der 1. Woche in Südafrika) schon aufgeschrieben habe, hier der Link: Meine Sehenswürdigkeiten und Highlights rund um Kapstadt.

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Kapstadt

Kapstadt ist für die meisten Start oder/und Ziel der Reise entlang der Garden Route. Ich komme immer wieder hier her zurück. Eine der schönsten Städte der Welt finde ich.

Da ich bald das 6. mal nach Kapstadt reise habe ich hier einen ausführlichen Artikel über Kapstadt geschrieben. Geballtes Wissen mit vielen Tipps zu Unterkünften, Mietwagen, Aktivitäten, Essen gehen und meinen liebsten Touren für Kapstadt.

Egal ob Abseilen vom Tafelberg, Helikopter-Flug über Kapstadt und Kap-Halbinsel oder einen Besuch der Pinguine am Boulder Beach.

Meine besten Kapstadt Tipps ansehen

Kapstadt Tafelberg Abseil Africa
Abseil Africa heißt der Anbieter, der das Abseilen vom Tafelberg anbietet! So genial und die beste Aussicht!
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Walk with Penguins – Dank NGO über Airbnb „Entdeckungen“ kommt ihr den Pinguinen in Simon’s Town sehr nahe und tut Gutes dabei!
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Entfernungen zwischen den einzelnen Orten entlang der Garden Route

Hier findest du die Entfernungen und unsere Fahrtzeiten zwischen den einzelnen Orten. Mit eingerechnet sind hier Zwischenstops, die auf unserem Weg lagen.

In diesem PDF zum Downloaden und ausdrucken findest du alle Unterkünfte, Aktivitäten und Fahrtzeiten der kompletten 4-wöchigen Südafrika Rundreise:

Download Übersicht Südafrika Urlaub

Port Elizabeth – Tsitsikamma Nationalpark 200 km; ca. 3,5 h
Tsitsikamma Nationalpark – Knysna 97 km; ca. 3,5 h
Knysna – Mossel Bay 110 km; ca. 2,5 h
Mossel Bay – Swellendam 172 km; ca. 2,5 h
Swellendam – Hermanus 172 km; ca. 6 h
Hermanus – Kapstadt Flughafen 250 km; ca. 5 h
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Fragen, die ich oft zur Garden Route gestellt bekomme:

Welcher Reiseführer ist der Beste für Kapstadt und die Garden Route?

garden-route-reisefuehrer-empfehlungDumont Bildatlas für Südafrika und Dumont direkt Kapstadt und Garden Route

Mein liebster Guide mit tollen Tipps und Geschichten ist der Bildatlas von Dumont. In Kombination dazu empfehle ich den Dumont Direkt Guide für Kapstadt und die Garden Route mit einer herausnehmbaren Karte.

In diesem kompakten Reiseführer findest du die wichtigsten Infos und Tipps für die beliebte Strecke in Südafrika.

Dumont Bildatlas kaufen Dumont Direkt kaufen

Die Reiserouten all meiner Südafrika Reisen:

Ihr plant gerade eure Südafrika Reise? Hier findet ihr weitere Tipps:

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30 Kommentare

  • Meine Güte Katrin, was für ein klasse Artikel! Total cool, ich hatte die Hälfte vergessen und bin jetzt wieder schön mitgereist und habe mich an viele Sachen erst jetzt wieder erinnert. Besonders der Cliff Path, ja, der war toll!
    Danke fürs Mitnehmen! :)
    Inka

    • Danke Inka, die Reise war einfach wundervoll oder? ich glaube ich habe auch noch einiges vergessen (oder verschwiegen wie dieser doofe Ast der mir auf diesem wundervollen Cliff Path eine leichte Gehirnerschütterung einbrachte). Die Eindrücke waren so vielfältig und alleine die Fotos für diesen Artikel waren ursprünglich über 100. Ich würde am liebsten wieder los und viele Wanderungen unternehmen!

      Ganz liebe Grüße!

  • Ein Wahnsinns-Artikel mit wunderschönen Photos. Irgendwie hatte ich mir Südafrika ganz anders vorgestellt. Aber Deine Photos und Erzählungen machen wirklich Lust, mal hinzureisen.

  • Die Bilder sind echt herrlich! Da bekommt man das Verlangen mal wieder in den Urlaub zu fahren. Das Essen, besonders die Meeresfrüchte, sollen im Süden wohl ziemlich gut sein oder?

  • Hallo Katrin,
    wow!! Was für ein toller Artikel! Mit jedem Bild hast du unsere Erinnerungen an unsere Tour entlang der Garden Route wieder hervorgeholt! Wahnsinn! Wir sind von Kapstadt nach Port Elizabeth gefahren, einzigartig schön. In Plettenberg Bay können wir noch wandern durch das Robberg Nature Reserve empfehlen. Wunderschöne Tour und bei tollem Wetter ein sagenhafter Blick auf die Küste.

    Der Cliff Path in Hermanus – ein Traum! Würden wir jederzeit wieder wandern und dann auch mehr als man in leider nur einem Tag in Hermanus schafft.

    Im Wilderness National Park kann man auch super wandern – muss aber aufpassen vor Pavianen. Kaum zu glauben, aber die waren dort sehr agressiv unterwegs und haben aus dem Bäumen mit kleinen Stöcken nach uns geschmissen. (das füttern durch Touris zollt hier Tribut).

    Unbenommen war einer DER Highlights für uns der Addo Elephant Park. Gigantisch, hier hätten wir noch gerne zwei, drei Tage mehr verbracht :-)

    Hach, Südafrika, wir kommen wieder, ganz bestimmt!
    Liebe Grüße
    Anke

  • In diesem Beitrag steckt richtig viel Arbeit drin, Katrin, danke sehr!

    Selbst als häufiger Südafrika-Besucher konnte ich noch einiges an Info mitnehmen.

    Tolle Bilder auch. Weiter so!

    Nur der Korrektur halber: Bei Map of Africa.
    Nicht richtig: „Hier starten Falschirmspringer auf der großen Wiese. “
    Richtiger wäre: Gleitschirmflieger. Oder Paraglider, wenn’s denn ausländisch sein soll.

    Weiter schöne und eindrucksvolle Reisen
    wünscht
    Wolfgang
    Der Reisefreak aus dem nebligen Donautal
    ehemaliger Gleitschirmflieger

  • Wow, sehr ausführlich. Afrika steht auch auf unsere To-Do Liste. Mal sehen wann wir in dieses Abenteuer starten werden. Vielen Dank für diesen Bericht.
    Alles Liebe wünschen
    Helena & Tobias von

  • Hallo Katrin,

    wirklich tolle Infos und tolle Bilder. Wir stehen kurz vor der Reise und so Berichte helfen einem sehr gut, um zu entscheiden, wo man hinfahren sollte oder wo auch nicht!!!

    Also vielen Dank dafür! Eine Frage, die wir haben ist, ob wir alle Unterkünfte im Vorfeld buchen sollten oder die eine oder andere auch spontan vor Ort buchen können beziehungsweise zwei / Drei Tage übers Internet im Vorfeld?

    Vielen Dank,

    Kathrin

    • Hallo Kathrin,

      es kommt drauf an wann ihr reist. Um Weihnachten ist die Garden Route sehr voll. Sonst sollte es kein Problem sein. Außer Nationalparks wie der Tsitsikamma z.b. die Oceanettes sind zwar einfach aber sehr beliebt (zurecht weil die Lage traumhaft ist).

      Grüße Katrin

      • Wir fahren Mitte November bis Mitte Dezember. Tsitsikama haben wir schon gebucht!! Vielen Dank für deine Tipps!! Sind schon ganz aufgeregt!!!!

        Viele Grüße, Kathrin!!

  • Wouh, bin am Planen eines Südafrika-Rundreise für uns und bin auf Deine Berichte gestoßen. Die sind ja wundervoll und für uns auch sehr informativ in der Planung, mit den kleinen Ecken und Stellen, die man so einfach nicht findet! Danke

  • Hallo Katrin,

    lieben Dank für deinen Artikel.

    Entweder ich habe dein Fazit nicht gelesen oder aber es gibt keines. Für wen ist deiner Meinung nach die Garden Route geeignet? Zu Beginn meinst du ja, ist sehr touristisch. Ist ja eher ein Schimpfwort. Dennoch wirkt es für mich als „Südafrika-Start“ eher ideal.

    Was ist deine Meinung?

    • Hallo Mina,

      Fazit gibt es keines. Die Garden Route ist für jeden geeignet und in meinen Augen für Südafrika-Neulinge ideal. Einfacher gehts eigentlich nicht.

      Touristisch heißt einfach sehr voll und teurer. Wie ich schreibe vor allem um Weihnachten, da dann viele Südafrikaner (Weiße) auch hier urlauben. Mein Verhätnis zu weißen Südafrikanern ist gespalten. Soviel dazu ;-)

  • Hallo Katrin,
    dein Reisebericht hat mir bei der Planung von unserem Südafrikaurlaub so super geholfen, das ich Danke sagen wollte. Ich finde deine Seite super und freue mich auf weitere Berichte. Auf unserer Liste steht Kuba ganz oben. :-)
    Auch deine Koffer pack Liste habe ich für mich optimiert und liegt abgespeichert auf dem PC.

    Lieben Dank
    Marie

  • Lieben Dank für deine Antwort.

    Das Verhältnis kann ich verstehen!

    Marie, warum schreibst du nicht deine Anpassungen an Katrin? Vielleicht können ja diese Ideen ebenfalls aufgenommen werden?

  • Liebe Katrin,
    1000 Dank für diesen spannenden und super informativen Überblick über eure Garden-Route-Erfahrungen! Wir sind gerade in den Planungen für 20 Tage Garden Route mit Kids und dafür ist dein Bericht – und auch die total coole Liste mit den Unterkünften und Aktivitäten! – super hilfreich!
    Liebe Grüße
    Angela

  • Hallo Katrin,
    wir sind dieses Wochenende von unserer Südafrikareise heimgekehrt und haben viele deiner Tipps wahrgenommen. Vielen Dank dafür. Sie haben uns sehr geholfen.
    Unsere Route unterscheidet sich leicht von deiner, deine Karte oben ist aber so süß, dass wir unsere Route auch gerne so in unserem Fotobuch darstellen würden. Hast du die Karte selbst gezeichnet oder gibt es im Internet irgendwo die Möglichkeit solch eine Karte zu erstellen? Über einen Link würden wir uns sehr freuen.
    LG Verena

  • Hallo Katrin,vielen Dank für die mega Eindrücke,ivh frrue mich jetzt schon auf unsren Dreiwöchigen Urlaub im nächsten Jahr.
    Mach weiter so ed macht einfach nur Spaß drinen Erzählungen und Empfehlungen zu folgen……..

  • Hallo Katrin,
    ich war im letzen Jahr auch in Südafrika und es ist genauso wie du es beschrieben hast :) bei den Bilder bekommt man wieder fernweh ;) Mach weiter so!

    Lg Petra

  • Bin jetzt erst auf deinen Blog gestoßen, da mein Freund und ich gerade unsere Afrika Rundreise planen! Wahnsinn, du hast dir ja unglaublich viel Mühe gegeben, danke dafür :) Da haben wir auf jeden Fall genug Tipps, die wir nach und nach abarbeiten können :) Ganz liebe Grüße von Maria :)

  • Es ist wie eine abenteuerliche Reise, den Ort der Garden Route in Südafrika zu besuchen, ein so schöner Ort und eine fantastische Aussicht, danke, dass du die Tipps, die du in diesem Artikel gezeigt hast, weitergegeben hast.

  • Hallo Katrin,
    auch ich bin jetzt erst auf deinen Blog gestoßen, da ich mit meinem Freund erstmalig nach Südafrika reisen möchte. Dein Blog ist unglaublich informativ und umfassend, herzlichen Dank für deine wertvollen Tips. Leider haben wir nicht sehr viel Zeit zur Verfügung (2 Wochen), und möchten unbedingt Kapstadt besuchen und dann auf die Garden Route. Sehr gerne würde ich aber auch in einen Tierpark und eine Nacht in einer Game Lodge verbringen. Welchen Park würdest du empfehlen, wenn wir es aus zeitlichen Gründen nicht bis zum Kruger Nationalpark schaffen? Herzlichen Dank für eine Info und alles Gute für 2019 :-) LG Petra

    • Hallo liebe Petra,

      da ich gerade mal wieder in Kapstadt bin (zum 5. Mal oder so) und meine Freunde genau dieselben Wünsche haben folgenden Vorschlag: Kapstadt paar Tage, dann Flug nach Port Elizabeth. Ab hier in den Addo Elephant Park (da fahren wir übermorgen hin), dann die Garden Route zurück. Es gibt auch Private Game Reserves bei Kapstadt und Port Elizabeth, die teurer sind aber auch die Big Five haben. Leider sind die bei uns aktuell (Hauptreisezeit und wir haben das zu spontan entschieden) alle ausgebucht.

      Konnte ich dir helfen? Falls du noch Fragen hast, folge uns auf Instagram Stories (https://instagram.com/vielunterwegs) da gibts quasi Live Updates.
      Der Kapstadt Artikel wurde und wird gerade auch aktualisiert.

      LG aus der Sonne in Kapstadt
      Katrin

  • Hallo vielen Dank für den tollen Bericht und die Tips, wir überlegen, als Südafrika Anfänger im Juni zu reisen. Ist das zu empfehlen? Früh dunkel, Temperaturen, geschlossene Hotels.
    viele Grüsse aus Niedersachsen

    • Ich selbst war im Juni noch nicht in Südafrika. Im Juli und August ist allerdings „Winter“. Da hat es an der Küste am Tag immer 16-18 Grad, manchmal sogar mehr. Ich hatte in Kapstadt Glück mit 24 Grad, die am Tag angenehm waren. Nachts wird es dann schon recht frisch. Ich denke mit der richtigen Kleidung ist alles schön. Das Meer ist dann angeblich sogar wärmer als im Sommer (hat man uns gesagt, ich finde es immer sehr frisch).

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