Inhalt
Zusammenfassung: Meine 8 wichtigsten Tipps
- Ein Mietwagen ist auf Madeira die flexibelste Option. Busse erreichen nicht alle Sehenswürdigkeiten, Wanderparkplätze und abgelegenen Orte.
- Für eine Woche haben wir 282,40 € bezahlt (Kleinwagen, Vollkasko ohne Selbstbeteiligung, unbegrenzte Kilometer). Wir haben zu kurzfristig gebucht, früher buchen lohnt sich.
- Wir haben bei billiger-mietwagen, Sunny Cars und Check24 verglichen. Bei Sunny Cars war ein zusätzlicher Fahrer kostenlos inklusive, direkt beim Vermieter wäre es 100 bis 200 € teurer gewesen.
- Für die Buchung brauchst du eine Kreditkarte, weil der Vermieter eine Kaution hinterlegt.
- Ein Kleinwagen wie unser Seat Ibiza reicht für die steilen Straßen völlig aus. Im ersten Gang schafft er jede Steigung. Wir haben uns gegen Automatik entschieden, wäre einiges teurer gewesen und sind routinierte Fahrer.
- Die Straßen sind gut ausgebaut mit vielen Tunneln, aber steil und kurvig. Fahre angepasst und vorausschauend.
- Traust du dir das Fahren nicht zu, kannst du geführte Ausflüge buchen oder mit Bussen fahren. Ich fand es jetzt nicht so schlimm, wie man im Internet liest oder in Youtube Videos (von US-Amerikanern) vermittelt bekommt.
- Rechne damit, dass dein Mietwagen ein paar Kratzer abbekommt. "Don't be gentle, it's a rental" gilt auf Madeira wirklich.
Ich war zweimal je eine Woche und einmal 10 Tage mit dem Mietwagen auf Madeira unterwegs. Ich würde die Insel nicht ohne Auto erkunden wollen. Meine Eltern waren auf einer Rundreise hier, ohne Auto. Sie mussten dafür an teuren Ausflügen teilnehmen und waren sonst nur in und um Funchal unterwegs. Sie wollten entspannen, ich will erkunden. Ich zeige dir, worauf du bei der Buchung und Vermieters achten solltest. Für mich ist ein Mietwagen auf Madeira sinnvoll.
Ist ein Mietwagen auf Madeira sinnvoll?
Ja, ein Mietwagen lohnt sich auf Madeira fast immer. Für Wanderungen und um die Insel auf eigene Faust zu erkunden, ist er die beste Wahl. Damit bist du flexibel, unabhängig von Bussen, und kannst an Aussichtspunkten anhalten, wo du möchtest.
Madeira hat drei Busgesellschaften und ein gutes öffentliches Verkehrsnetz. Trotzdem war uns das auf Dauer zu unflexibel. Busse fahren nicht zu allen Sehenswürdigkeiten und abgelegenen Orten auf Madeira. Viele Startpunkte der Levada-Wanderungen erreichst du ohne Auto nur mit deutlichem Zeitaufwand oder gar nicht.
Das Straßennetz auf der Insel ist gut ausgebaut. Unterschätze die Entfernungen trotzdem nicht: Madeira besteht aus vielen Tunneln und Serpentinen, die Straßen sind oft steil und die Kurven eng. Fahre angepasst und nicht zu schnell durch die Berge.
Tipp: Traust du dir das Fahren nicht zu, kannst du die Insel auch mit geführten Ausflügen erkunden, in der Gruppe oder mit privatem Guide. Hier findest du geführte Ausflüge auf Madeira.
Wie teuer ist ein Mietwagen auf Madeira?
Für eine Woche haben wir 282,40 € bezahlt: Kleinwagen-Kategorie, Vollkasko ohne Selbstbeteiligung, unbegrenzte Kilometer, gebucht über Sunny Cars. Ehrlich gesagt ging es günstiger, denn ich habe erst zwei Wochen vor der Reise gebucht. Je früher du buchst, desto größer ist die Auswahl und desto besser sind die Preise.
Zum Vergleich, was ein Mietwagen bei einem einzelnen großen Anbieter aktuell kostet:
| Kategorie | Beispielmodell | Preis/Tag ab | Preis/7 Tage ab |
|---|---|---|---|
| Kleinwagen | Fiat 500 oder ähnlich | 42 € | 294 € |
| Kompaktklasse | Ford Focus oder ähnlich | 48 € | 337 € |
| SUV | Peugeot 2008 oder ähnlich | 51 € | 354 € |
Die Preise schwanken tagesaktuell, ich vergleiche immer die Preise mehrerer Portale. Das lohnt sich fast immer.
Unser Seat Ibiza über Sunny Cars lag mit 282,40 € für die Woche, umgerechnet rund 40 € pro Tag, sogar unter diesem Einzelanbieter-Kleinwagenpreis, trotz eher kurzfristiger Buchung. Für eine Automatik zahlst du meist 10 bis 20 € mehr pro Tag. In der Nebensaison sind die Preise oft spürbar niedriger als in den Sommermonaten oder rund um Feiertage.

Auf Madeira gilt für Mietwagen eine Umweltgebühr
2 € pro Tag für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor, gedeckelt auf maximal 20 € pro Mietvertrag. Für Elektrofahrzeuge gilt der halbe Satz, 1 € pro Tag bzw. maximal 10 €. Die Gebühr wird separat auf Vertrag und Rechnung ausgewiesen und ist keine zusätzliche Gebühr der Vermietung, sondern eine gesetzliche Abgabe.
Spartipps:
- In der Hauptsaison sind Automatikfahrzeuge oft schnell ausgebucht, das lohnt sich vorab zu prüfen.
- Vergleiche mehrere Portale. Wir haben billiger-mietwagen, Sunny Cars und Check24 gegenübergestellt. Bei Sunny Cars war ein zusätzlicher Fahrer kostenlos inklusive, bei den anderen hätten wir dafür extra bezahlt.
- Direkt beim Vermieter vor Ort ist es fast immer teurer. Bei uns wären es für die Woche 100 bis 200 € mehr gewesen.
- Buche keine unnötigen Extras wie ein Navigationsgerät, Google Maps reicht auf Madeira völlig aus.
Mehr allgemeine Spartipps rund um die Mietwagenbuchung findest du in meinem Artikel Mietwagen buchen: Tipps & Erfahrung.

Was für ein Auto sollte man auf Madeira mieten?
Ein Kleinwagen reicht auf Madeira völlig aus. Du brauchst weder eine SUV-Kategorie noch ein besonders starkes Auto, um die steilen Straßen zu meistern.
Wir hatten einen Seat Ibiza, also nicht die allerkleinste Kategorie, aber auch kein großes Auto. Er hat jede Steigung – trotz 60 PS – tapfer gemeistert, auch die steile Straße hinauf nach Monte, notfalls im ersten Gang. Lass dich also nicht verunsichern, wenn du liest, dass ein Kleinwagen für die Passstraßen der Insel nicht geeignet sei. Der Aufpreis für ein größeres Auto hätte sich für uns nicht gelohnt.
Ein Punkt noch zum Zustand: Unser Mietwagen hatte gerade einmal 28.000 Kilometer auf dem Tacho und war trotzdem schon ordentlich durchgerockt. "Don't be gentle, it's a rental" gilt auf Madeira wirklich. Rechne also mit dem einen oder anderen Kratzer und wähle nicht die teuerste, am besten gepflegte Kategorie.
Wir hatten eine Schaltung und kamen damit gut zurecht, weil das Anfahren am Berg mit Handbremse auch kein Problem ist. Tust du dir damit schwer, ist eine Automatik auf Madeira die entspannendere Wahl, kostet aber meist 10 bis 20 € mehr pro Tag.
Für Familien lohnt sich natürlich ein größeres Auto, wir waren zu zweit, daher hat es für uns gepasst.

Wo am besten Mietwagen auf Madeira buchen?
Am günstigsten fährst du, wenn du auf mehreren Vergleichsportalen Mietwagenangebote gegeneinander stellst, statt direkt bei der Autovermietung vor Ort zu buchen. Wir haben vor der Reise Billiger-Mietwagen, Sunny Cars und Check24 verglichen. Am Ende war Sunny Cars für uns am günstigsten, und ein zusätzlicher Fahrer war direkt inklusive. Bei den anderen Mietwagenangeboten hätten wir dafür extra bezahlt.
Für uns war wichtig, dass wir eine Autovermietung wählen, bei der Abholung und Rückgabe direkt am Flughafen möglich ist.
Worauf du bei der Buchung achten solltest:
- Vollkasko ohne Selbstbeteiligung. Spare hier nicht, ein Angebot mit Selbstbeteiligung ist meist nur minimal billiger und im Schadensfall teuer. Unser Sunny-Cars-Paket enthielt Vollkasko mit Erstattung der Selbstbeteiligung inklusive Diebstahl, dazu eine Zusatzhaftpflicht von mindestens 7,5 Millionen Euro und Schutz für Glas-, Dach-, Reifen- und Unterbodenschäden.
- Tankregelung voll/voll. Du übernimmst den Wagen vollgetankt und gibst ihn auch wieder vollgetankt zurück. Das war bei unserem Vertrag automatisch so geregelt und ist die fairste Option.
- Kreditkarte für die Kaution. Ohne echte Kreditkarte bekommst du auf Madeira keinen Mietwagen, der Vermieter hinterlegt darüber die Kaution. Welche Karten sich dafür eignen, habe ich in meinem Artikel zu kostenlosen Reise-Kreditkarten zusammengefasst.
- Früh buchen lohnt sich? Warte nicht zu lange: Laut einer Stiftung-Warentest-Untersuchung explodieren die Mietwagenpreise auf Madeira rund 4 Wochen vor Abreise, in einem Fall um bis zu 50 %. Buche daher am besten mit kostenloser Stornierung frühzeitig und behalte den Preis danach im Blick. Wird es günstiger, buchst du einfach um. Ganz früh buchen lohnt sich laut derselben Untersuchung übrigens nicht automatisch. Bei anderen Zielen zahlten Frühbucher sogar 25 bis 40 % mehr.
Mehr zum systematischen Vergleichen von Angeboten, Filtern und Anbietern findest du in meinem Artikel Mietwagen buchen: Tipps & Erfahrung.
Mietwagenabholung auf Madeira
Die meisten Mietwagen holst du direkt am Flughafen Funchal ab, oft an einem Schalter in der Ankunftshalle statt an einem separaten Vermietstand. Bei unserer Buchung über Sunny Cars war der Schalter täglich von 7 bis kurz vor Mitternacht geöffnet. Das deckt so gut wie jede Ankunftszeit ab.
Wir regeln das so: Eine Person geht zum Gepäckband, die andere holt den Schlüssel zum Mietwagen. So spart man Zeit, denn wenn alle mit ihrem Gepäck ankommen, kann es passieren, dass du in einer langen Schlange wartest und viel Zeit verlierst.
Das solltest du zur Abholung dabeihaben:
- Reisepass oder Personalausweis
- Führerschein (ein internationaler Führerschein ist auf Madeira nicht nötig, dein deutscher Führerschein reicht)
- Kreditkarte auf den Namen des Hauptfahrers, für die Kaution
Ohne diese drei Dokumente kann dir der Vermieter das Auto verweigern.
Vor der Abfahrt prüfen:
- Tank voll, Kofferraum, Motorhaube und Sicherheitssysteme
- Bremsen, Beleuchtung, Sicherheitsgurte und Warnblinker
- Kratzer, Dellen und die Windschutzscheibe fotografieren, am besten mit Zeitstempel
- Reifenprofil und Ersatzreifen kontrollieren
- Bereits vorhandene Mängel gemeinsam mit dem Personal im Übergabeformular festhalten
So sicherst du dich ab, falls es bei der Rückgabe Diskussionen über Schäden gibt, die schon vorher da waren.
Autofahren auf Madeira: Straßen, Serpentinen und Tunnel
Autofahren auf Madeira ist entspannter, als viele Berichte vermuten lassen, wenn du dich auf ein paar Eigenheiten der Insel einstellst. Mautgebühren gibt es im Vergleich zum Festland in Portugal auf Madeira keine. Das gilt auch für die Vias Rápidas und alle Tunnel.
In den Dörfern und auf dem Weg zu Aussichtspunkten werden die Straßen oft einspurig. Kommt dir ein Auto entgegen, weicht meist der aus, der näher an einer Ausweichstelle steht. Im Zweifel setzt du eben ein Stück zurück. Nimm dir dafür Zeit und hupe nicht, das ist auf Madeira normal.
Bei langen Gefällstrecken schaltest du besser in einen niedrigeren Gang, statt durchgehend zu bremsen, das schont Bremsen und Nerven gleichermaßen. An steilen Küstenstraßen fehlt stellenweise eine Leitplanke. Fahre hier besonders aufmerksam und nicht zu nah am Rand.
Ampeln gibt es auf Madeira kaum, dafür umso mehr Kreisverkehre. Sie funktionieren wie in Deutschland: Wer im Kreisverkehr ist, hat Vorfahrt.
Mein Tipp: Plane für kurvige Bergstrecken mehr Zeit ein, als Google Maps dir anzeigt, und fahre besonders in den ersten Tagen lieber etwas langsamer. Nach ein, zwei Tagen hast du den Dreh raus.
Die Straße am Wasserfall Anjos: Die Straße ist aufgrund Steinschlags derzeit gesperrt. Achte auf Hinweisschilder. Im November konnten wir hier fahren. Die alte Straße könnte künftig auch komplett gesperrt werden. Schreibt mir gerne, falls sich etwas geändert hat.

Verkehrsregeln und Parken auf Madeira
Auf Madeira gelten diese Tempolimits:
- Innerorts: 50 km/h
- Land-/Provinzstraßen außerorts: 90 km/h
- Vias Rápidas (Schnellstraßen auf der Blumeninsel): 100 km/h
Echte Autobahnen wie auf dem portugiesischen Festland gibt es auf Madeira nicht. Mautgebühren gibt es ebenfalls keine, das gilt auch für die Vias Rápidas und alle Tunnel. Die Promillegrenze liegt bei 0,5, für Fahranfänger mit weniger als 3 Jahren Fahrpraxis bei 0,2.
In Funchal und den größeren Orten sind Parkplätze am Straßenrand farblich markiert:
- Weiß bedeutet in der Regel kostenlos,
- Blau kostenpflichtig,
- Gelb Parkverbot.
Bezahlt wird meist am Parkautomaten mit Karte oder Münzen, oder per App: Die Stadt Funchal nutzt offiziell iParque (App:iParque Driver), damit zahlst du minutengenau, ohne zum Automaten zu laufen. Auch EasyPark deckt Portugal ab und funktioniert auf Madeira, kann im Vergleich zum Automatentarif aber teurer sein. Das Ticket vom Automaten legst du gut sichtbar hinter die Windschutzscheibe.
Außerhalb der Städte ist Parken an den meisten Wanderparkplätzen und Sehenswürdigkeiten kostenlos. Eine bekannte Ausnahme ist der Pico do Arieiro: Der untere Parkplatz kostet dort inzwischen ab 2 € pro Stunde (maximal 5 € pro Tag), der obere, gipfelnähere Parkplatz ab 4 € pro Stunde (maximal 20 € pro Tag). Gezahlt wird nur per Karte.
Prüfe bei sehr beliebten Zielen vorab, ob mittlerweile eine Gebühr erhoben wird. Gerade bei Parkgebühren ändert sich auf Madeira aktuell einiges recht schnell.
Tanken: Tankstellen findest du auf der ganzen Insel. Auch in kleineren Orten musst du selten lange suchen. Bezahlt wird fast überall mit Karte. Fülle den Tank auf, bevor du in die Berge oder abgelegenere Regionen fährst, dort liegen Tankstellen teils weiter auseinander.
Ist eine Mietwagen-Rundreise auf Madeira gefährlich?
Nein, eine Mietwagen-Rundreise auf Madeira ist nicht gefährlich. Portugal zählt laut Global Peace Index zu den zehn sichersten Ländern der Welt, und auch auf Madeira kommt Gewalt gegenüber Touristen selten vor.
Worauf du trotzdem achten solltest:
- Autoaufbrüche. Laut Auswärtigem Amt (Link) sind Einbrüche in Mietwagen an touristischen Hotspots, vor allem in Strandnähe, keine Seltenheit. Lass daher nichts Wertvolles sichtbar im Auto liegen, weder am Strand noch am Wanderparkplatz. Ich habe bei meinen Reisen davon nie etwas mitbekommen oder selbst erlebt.
- Wetter und Straßen. Auf Madeira kann es ganzjährig zu Stürmen, Starkregen und schnellen Wetterwechseln kommen, gerade in den Bergen. Halte dich strikt an Tempolimits, besonders auf den kurvigen Überlandstraßen. Dort ist die Unfallhäufigkeit erhöht.
- Waldbrände. In den heißen, trockenen Sommermonaten kommt es auf Madeira wie im übrigen Portugal gelegentlich zu Wald- und Buschbränden. Informiere dich vor Ausflügen in entlegenere Regionen über die aktuelle Lage. Facebook-Gruppen oder Apps helfen dir dabei. Bei uns waren auch ein paar Wanderwege gesperrt.
Ich bin eine routinierte Autofahrerin und hatte auf Madeira überhaupt keine Probleme. Fährst du im Alltag eher selten Auto oder lebst in der Stadt ohne eigenes Auto, kann dir die Berg- und Serpentinenfahrerei am Anfang aber schon mehr abverlangen.

Häufig gestellte Fragen zum Mietwagen auf Madeira
Ja. Mit dem Mietwagen bist du unabhängig von Bussen und erreichst auch abgelegene Levada-Wanderungen und Aussichtspunkte, die ohne Auto nur schwer zu erreichen sind. Wer nur in Funchal bleibt, kommt notfalls auch mit Bus und Taxi zurecht.
Über ein Vergleichsportal statt direkt beim Vermieter. Wir haben billiger-mietwagen, Sunny Cars und Check24 verglichen, das spart oft 100 bis 200 € pro Woche.
Es gibt keine "beste" Firma, sondern den besten Preis im Vergleich. Wir haben über Sunny Cars gebucht und gute Erfahrungen gemacht. Andere Portale können je nach Reisedatum aber günstiger sein.
Nicht zwingend. Wir haben für eine Woche Kleinwagen mit Vollkasko 282,40 € bezahlt. Rechne grob mit 40 bis 70 € pro Tag für Kleinwagen bis Kompaktklasse, dazu die Umweltgebühr von 2 € pro Tag (maximal 20 € pro Mietvertrag).
Für unseren Seat Ibiza haben wir für eine Woche 282,40 € bezahlt, inklusive Vollkasko ohne Selbstbeteiligung und unbegrenzten Kilometern.
Ein Kleinwagen reicht für die steilen Straßen völlig aus. Automatik ist entspannter am Berg, aber kein Muss. Wir sind mit Schaltung gut zurechtgekommen. Ein leistungsstarker Mietwagen wird für Bergfahrten oft empfohlen. Das ist quatsch. Unserer hat im 1. Gang alles geschafft. "Don't be gentle, it's a rental" trifft auf Madeira genau zu.
Mein Fazit
Für mich gehört ein Mietwagen zu einer Madeira-Reise dazu. Damit konnten wir die Insel flexibel erkunden, spontan an Aussichtspunkten anhalten und auch Levada-Wanderungen erreichen, die mit dem Bus kaum oder gar nicht machbar gewesen wären.
Vor der Reise hatte ich viel über die steilen Straßen gehört und auf YouTube gesehen, richtig Respekt hatte ich aber nicht. Zu Recht, wie sich zeigte: Für mich war das Autofahren auf Madeira unproblematisch, ich bin eine routinierte Fahrerin. Mit einem normalen Kleinwagen, angepasstem Tempo und ein bisschen Übung im Anfahren am Berg kommst du überall hin.
Mein Rat: Vergleiche mehrere Portale, spare nicht an der Versicherung und buche nicht zu spät, dann steht deinem Roadtrip über die Insel nichts im Weg.
Nützliche Links: Unsere Empfehlungen, hier buchen wir
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