Mein Pamir-Highway Reisebericht – von Duschanbe bis Osch

Der Pamir-Highway gilt als eine der spektakulärsten und abenteuerlichsten Traumpisten der Welt und genau auf dieser wollte ich reisen: Von Dushanbe, der Hauptstadt Tadschikistans, hinein ins Hochgebirge über den Pamir-Highway (wikipedia), bis nach Osch, der zweitgrößten Stadt Kirgistans.

Pamir Highway zwischen Kulob und Khorog
Irgendwo zwischen Kulob und Khorog - einer 13-stündigen Tagesfahrt

Auf fast einsamen Pisten folgen wir der legendären Seidenstraße entlang des geschichtsträchtigen Wakhan-Korridor, eingeschlossen von den wunderschönen Gebirgslandschaften Hindukusch (Afghanistan) und dem Pamir-Gebirge nach Kirgistan sowie dem Alai Gebirge bis nach Osch. Wir besuchen das Basislager des Pik Lenin, dem höchsten Berg (7.134 m) der Alai Gebirgskette. Immer auf Tuchfühlung zu den angrenzenden Ländern Afghanistan, Pakistan, China und Usbekistan (Osch).

Auf der ca. 1300 Kilometer langen Route überwinden wir gleich vier über 4.000 Meter hohe Pässe: den Kargush Pass mit 4.344 m, zwischen Murghab und der Kirgisischen Grenze, den Ak Baital Pass mit 4.655 m (somit höchster Punkt der Reise), vor der Grenze die Pässe Bulak mit 4.332 m und Kizil Art mit 4.336 m. Außerdem fahren wir über wie Mondlandschaften aussehende weite Hochebenen, die höher als die höchsten Berge Deutschlands liegen.

Hier findest du alle Infos zur Route. Eine detaillierte Auflistung mit Entfernungen in Kilometern und Fahrtzeiten, die einzuplanen sind folgen bald:

Ak Baital Pass Pamir-Highway
Ak Baital Pass mit 4.655 m höchster Punkt der Reise

Erleben dürfen wir die überwältigende Gastfreundschaft und Neugier der Pamiri und nehmen Teil am Leben der Einheimischen. Übernachtet wird in privaten Unterkünften (sogenannten Homestays) und Jurten hoch in den Bergen. Uns werden die Augen geöffnet, welch harten Alltag die Menschen zu meistern vermögen, nicht nur klimatisch bedingt.

Ein Abenteuer, das ich so schnell nicht vergessen werde und jetzt darauf brenne, noch mehr über die ehemaligen -stan Länder zu erfahren. Ich habe schon wieder neue Pläne im Kopf, der afghanische Wakhan-Korridor ist einer davon...

Tadschikistan - wo liegt das eigentlich?

Schon vor Wochen musste ich Freunden, Kollegen und der Familie erklären, wo Tadschikistan eigentlich liegt. Natürlich wurden bei der Antwort "Zentralasien, zwischen Afghanistan, China und Kirgistan" die Augen ganz groß. Auch nach mehrmaliger Bestätigung, dass Tadschikistan ein sicheres Land ist, blieb die Skepsis meiner Gegenüber bestehen.

Beim Einchecken am Flughafen erinnert mich die freundliche Dame am Schalter ebenfalls daran, dass dies keine gewöhnliche Reise wird: "Darf ich sie mal fragen, was man dort so macht?" und "Wo liegt Tadschikistan eigentlich?" möchte sie von mir wissen. 

Ich antworte knapp mit "Zentralasien, an der Grenze zu Afghanistan, Kirgistan, Usbekistan und China" und "Ich möchte einen Roadtrip auf dem legendären Pamir-Highway unternehmen". Damit ist sie erstmal zufrieden. Beim Einsteigen in den Flieger steht dieselbe Dame beim Kontrollieren der Bordkarten nochmal vor mir und wünscht "den Abenteurern eine tolle Reise". Ich bedanke mich und steige in den Flieger, der mich über Istanbul nach Duschanbe bringt.

Mit Abenteurer hat die Dame die Beschreibung sehr gut getroffen. Ich sollte in mein bisher größtes und beeindruckendstes Abenteuer starten ...

Tadschikistan ist ein Hochgebirgsland: Über die Hälfte der Landesfläche liegt auf über 3.000 Meter über dem Meeresspiegel und grenzt an Usbekistan, Kirgisistan, China und Afghanistan. Tadschikistan hat die höchsten Berge, den längsten Gletscher und auch die grössten Wasservorkommen Zentralasiens. Alle Tadschiken werden dir mit stolz erzählen, dass ihr Land das Land der Berge ist: 93% des Landes besteht daraus.

Karte Übersicht Tadschikistan

Nach und nach werde ich hier meine Reiseberichte zur Reise verlinken. Bald dann mehr an dieser Stelle.

Visum für Tadschikistan und GBAO-Permit

Für die Reise nach Tadschikistan musste ich mir bei der Tadschikischen Botschaft in Berlin neben dem Visum auch gleich das notwendige Permit für Berg-Badachschan (GBAO Permit) in den Reisepass stempeln lassen.

So einfach war das nicht, daher habe ich dir aufgeschrieben, was du alles beachten musst: Wie du ein Visum für Tadschikistan und GBAO beantragst.

Pamir Highway: Duschanbe nach Osch auf der Seidenstraße und über das Dach der Welt

Karte und unsere Reiseroute Pamir Highway von Duschanbe nach Osh

Den Pamir Highway starten wir in Duschanbe, der Hauptstadt Tadschikistans. Von hier geht es über den Wakhan-Korridor entlang der afghanischen Grenze hinauf ins Pamir-Gebirge. Über Hochgebirgspässe und kargen Landschaften mit fantastischen Ausblicken auf den Hindukusch, Afghanistan und Pakistan gelangen wir in abgelegene Hochebenen. Schließlich bringt uns der Pamir Highway über einen weiteren Gebirtspass nach Kirgistan und über das Alai-Gebirge bis nach Osh, der zweitgrößten Stadt Kirgistans.

Über einen kurzen Zwischenstop mit Umsteigen in Instanbul erreichen wir bei Morgendämmerung Duschanbe in Tadschikistan. Mit nur einer Stunde Schlaf brechen wir auf, die Hauptstadt Tadschikistans zu erkunden. Ich bin überrascht: Die Stadt ist grün!

Rudaki Park Rudaki Statue Duschanbe
Rudaki Park in Duschanbe
Narok Lake zwischen Duschanbe und Kulob
Blick auf den Narok Lake - Hitze, Staub und Dämmerung lassen alles neblig erscheinen

Nachdem unser Auto zur Weiterfahrt einen Unfall auf dem Weg zu uns hatte, mussten wir spontan sein und den Plan ändern: Statt bis Kalai Khumb ging es nur bis Kuljab, um am nächsten Tag weiter bis Khorog zu fahren. Kurzzeitig ist nicht sicher, ob die Straße zwischen Kalai Khumb und Khorog offen oder geschlossen ist. Grund: Schlammlawine.

"Willkommen in Tadschikistan" war die Bemerkung von Nico, Mitarbeiter bei Pecta, den wir in Khorog treffen sollten. Kurze Zeit später die Nachricht: "Straße frei ihr könnt fahren."

Kalai Khumb Khorog Straße Pamir Highway Tadschikistan
Irgendwo zwischen Kalai Khumb und Khorog

Das Roof of the World Festival in Khorog ist aufgrund einer Schlammlawine (Video) und dem damit verbundenen Stromausfall zum Opfer gefallen. Leider. Also erneute Planänderung.

Wir erfahren, dass kurz nach unserer Ankunft in Khorog die einzige Straße von Kalai Khumb nach Khorog ebenfalls gesperrt wurde: Steinschlag und Straße verschüttet.

Das ist Tadschikistan! Hier musst du immer spontan sein, dich auf Planänderungen gefasst machen und lieber 1-2 Tage mehr Puffer einplanen. Dass aufgrund der Schlammlawine der eigentliche Pamir-Highway gesperrt war machte uns nicht aus: Unser Plan war sowieso, durch den schöneren Wakhan-Korridor zu fahren.

Wakhan Korridor links Tadschikistan und rechts Afghanistan
Durch den breiten Wakhan Korridor

Auf dem Weg zum Wakhan Valley wollten wir den Cross-Boarder Market in Ishkashim im Niemandsland zwischen Tadschikistan und Afghanistan besuchen. Dieser blieb leider geschlossen, die Grenze nach Afghanistan auch. Warum? Der Tadschikische Präsident kündigte sich an und somit war die Sicherheitsstufe (unbegründet) hoch und alle Grenzen dicht. Sämtliche Cross-Boarder-Märkte fielen damit aus, auch der in Khorog.

Crossboarder Market in Iishkashim (Tadschikistan - Afghanistan)
Niemandsland zwischen Tadschikistan und Afghanistan: Ishkashim Crossboarder Markt - leider geschlossen. Aufgrund Sicherheit durften wir nur aus der Ferne ein Bild schießen

Weiter ging unsere Fahrt über das Kakh Kaha Fortress, wir nahmen ein Bad in den heißen Quellen Bibi Fatima in Yamchun, schauten uns auf einer abenteuerlichen Straße abseits des Highways das Fortress in Yamchun an um weiter nach Yamg zu fahren, wo wir die Nacht in dem gemütlichsten Homestay der Reise verbrachten.

Panoramablick vom Kakh Kaha Fortress mit Blick auf Afghanistan
Ausblick vom Kakh Kaha Fortress auf den Wakhan Korrodor: Links Tadschikistan, Grenzfluss Panj und rechts Afghanistan

Bevor die Fahrt weiter ging besuchten wir das lokale Yamg Museum, welches ein paar Meter von unserem Homestay entfernt lag. Danach haben wir bei Langar den Berg bestiegen, um die Pedroglyphen und den Panoramablick zu genießen.

Pedroglyphen in Langar Richtung Pamir Highway
Pedroglyphen bei Langar - Lokal Guide Azam und ich (Credit: Susi von blackdotswhitespots.com

Ab hier verlassen wir den Wakhan-Korridor und es geht über den Kargush Pass (4.344 m) ins Hochgebirge, wo wir nach einem späten Mittagessen in Alichur nach Bashgumbez zur Yak Safari aufbrachen. Marco Polo Schafe konnten wir dabei leider nicht sehen.

Yak reiten in Alichur Range Bashgumbez (Pamirgebirte)
Mein treues Yak und ich

Die Nacht verbrachten wir in einem Homestay in Murgab.

Bashgumbez bei Alichur
Bashgumbez bei Alichur : Hier geht's zum Reiten auf Yaks
Dreilaendereck Packistan Tadschikistan Afghanistan
Dreiländereck: Links Pakistan, rechts und die Ebene Afghanistan und ich auf tadschikischer Seite. Hier verlassen wir den Wakhan Korridor.
Richtung Kargush Pass nach oben - Pamir Highway Pamirgebirge
Richtung Kargush Pass nach oben auf 4.344 m im Pamirgebirge

Am nächsten Morgen ging es auf den außergewöhnlichen, in Containern stattfindenden Markt von Murgab. Das Yak-Eis, welches wir unbedingt probieren sollten blieb uns verwehrt - die Jurte hatte geschlossen. Selbst Einheimischen war es bei dem regnerisch kühlen Wetter nicht nach Eis.

Container Markt in Murgab
Container Markt in Murgab

Die Fahrt geht weiter über den Ak Baital Pass - höchster Punkt unserer Reise mit 4.655m.

Nach dem Ak Baital Pass
Nach dem Ak Baital Pass

Weiter nach Karakul am malerischen Karakul Lake mit Blick auf die 7.000-er Berge um den Pik Lenin - wenn nicht eine dicke Wolkendecke die Sicht auf die Gipfel versperrt. Den Nachmittag nutzen wir zur Erkundung von Karakul und albern mit Kindern herum, die erstmal unsere Kameras in Beschlag nehmen. Wir entspannen im Homestay und gewöhnen uns an die extreme Höhe.

kamera-ich-karakul
Die Kids in Karakul nehmen meine Kamera in Beschlag und haben Spaß am fotografieren
kinder-karakul
Karakul
Karakul
kirgistan-strasse

Früh am Morgen geht es über die Kizil Art Grenze nach Kirgistan und nach Sary-Tash. Das erste Mal seit Dushanbe gibt es geteerte Straßen ohne Schlaglöcher und somit geht es wieder schneller vorwärts.

Bei Sary Mogul geht es querfeldein zum Basecamp des Pik Lenin und weiter zum Tulpar Lake, um sehr abgeschieden die Nacht in einer Jurte zu verbringen.

pik lenin
Leider ist schlechtes Wetter - der Gipfel des Pik Lenin bleibt uns verborgen
Übernachtung Jurte Tulpar Lake
Übernachtung in einer Jurte am Tulpar Lake

Der Ausblick auf die Alai Mountains lassen sich nur erahnen - größtenteils sind die Gipfel der Berge unter einer dicken Wolkendecke versteckt. Trotzdem geht es am nächsten Tag nach Gulcha, wo wir in einem idyllischen Café Mittag essen. Das erste Mal seit 4 Tagen haben wir Internet und Telefonverbindung (interessiert euch sicher nicht, ich als Blogger bin ab und zu dann auch beim Reisen darauf angewiesen, um Organisatorisches abzuklären).

Trotzdem kein Grund zu bleiben: Es geht in die Alai Mountains und ins nächste Jurten Camp bei Saryoi Gorge, wo wir bei einer Familie mit 4 Kindern die Nacht verbringen werden. Es ist wieder regnerisch und die Nacht bitterkalt. Am nächsten Tag scheint endlich wieder die Sonne und es ist heiß! Zeit für eine Wanderung in der wunderschönen Bergregion.

Alai Mountains
Oben angekommen - Blick über die Alai Mountains
jurten-camp-saryoi-gorge
Übernachten in Saryoi Gorge in den Alai Mountains

Da gegen Abend wieder Regen vorhergesagt wird, fahren wir direkt weiter nach Osch und verbringen die letzten beiden Tage in der zweitgrößten Stadt Kirgistans, bevor die Reise mit einem Stopover in Istanbul endet.

Osch Wassermelonen
Egal wenn du frägst, Pamiri, Tadschiken oder Kirgisen: Die besten Wassermelonen kommen aus Osch!

Weitere Impressionen vom Pamir-Highway, Wakhan-Korridor, Alai Mountains und Osch

Fazit meiner Reise über den Pamir-Highway

Falls sich das alles traumhaft anhört - ja, das ist es auch! Meine Gedanken hängen immer noch bei dieser traumhaften Landschaft und den Begegnungen mit den Menschen! 

Trotzdem ist es eine Reise, die viele an ihre Grenzen kommen lässt. Sei es durch extreme Höhen (Höhenkrankheit mit Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schwindel bis hin zur Ohnmacht), Diarrhöe oder auch dem stundenlangen Fahren über staubige mit Schlaglöchern übersähten Pisten.

So manch einer wird auch mit hygienischen Bedingungen zu kämpfen haben: Oft besteht die Toilette aus einem Schlitz in der Erde (Open-Air natürlich), die Dusche besteht aus einem Eimer mit Schöpfkelle und das Essen ist je nach Zugänglichkeit der Straßen auch nicht immer abwechslungsreich.

Die Menschen sind nicht nur neugierig, sondern auch überaus gastfreundlich. Bei der Wanderung in den Alai Mountains schrien uns die Jurten Bewohner zu "Chai?" - was eine Einladung zum Tee trinken in ihrer Jurte bedeutete. Russisch Kenntnisse sind von großem Vorteil, da weder Tadschiken noch Kirgisen Englisch sprechen (jedenfalls die wenigsten, außer um Khorog, wo es eine englischsprachige Uni gibt).

Wer Handy-Netz oder sogar Internet sucht, ist oft tagelang von der Welt abgeschnitten. Bei uns war das Netz aufgrund schlechtem Wetter gleich vier Tage weg. Auch schön, einmal nicht erreichbar zu sein (auch wenn ich als Blogger genau diese Verpflichtungen eingegangen bin).

Roadtrip Checkliste

Damit du garantiert nichts vergisst habe ich eine Checkliste für einen Roadtrip erstellt.

Warst du schon auf dem Pamir-Highway unterwegs und hast weitere Tipps?

Ich freue mich über einen Kommentar am Ende dieses Artikels.

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Katrin Lehr, Gründerin Reiseblog viel-unterwegs.de und Reise-Expertin
Hi ich bin Katrin!

Ich bin Katrin, viel unterwegs und echte Reise-Expertin! Mit Campervan oder Rucksack möchte ich die ganze Welt entdecken. Um meine Erfahrungen & Erlebnisse mit dir zu teilen, habe ich diesen Reiseblog gegründet!

Das sagen unsere Leser

31 KOMMENTARE
  • Besucher Kommentar von Monika
    Monika
    13. März 2025 um 19:45 Uhr

    Hallo Katrin, ein toller Reisebericht. Wir wollen dieses Jahr im August die Palmir Highway machen, und dein Bericht ist bis jetzt der hilfreichste den ich bis jetzt gefunden habe. Nun meine Frage, bei welchem Autovermieter hast du gebucht, wieviele Tage muss man rechnen für den Highway und in welchem Monat bist du gereist.
    Ich danke dir


  • Katrin Lehr, Gründerin Reiseblog viel-unterwegs.de und Reise-Expertin
    Katrin Lehr
    14. März 2025 um 11:09 Uhr

    Hallo Monika,

    als ich dort war, hat das alles ein Freund organisiert, der für die GIZ in Khorough gearbeitet und gewohnt hat. Aber hier kannst du beispielsweise Autos mieten: https://discoverthepamirs.com/de/car-rental/

    Liebe Grüße und viel Spaß, bei mir steht das dann nochmal mit meinem eigenen Auto an (wenn ich viel Zeit habe).
    Katrin


  • Besucher Kommentar von Martin
    Martin
    28. Januar 2019 um 20:19 Uhr

    Hallo Karin,
    wir wollen mit Geländemotoräder von Osch aus Richtung Tadschikistan eine Schleife drehen. Die Motorräder werden in Kirgistan gemietet.
    Ausgehend von Osch über Karakul nach Murghab. Von dort weiter nach Langhar und am nächsten Tag durch das Wakhan-Tal nach Khorugh. Der nächste Tag soll dann über den eigentlichen Parmir-Highway zurück nach Murghab führen. Wir fahren dann noch weiter zum Song-Köl, über den Tosor-Pass nach Tamga am Yssyk-Köl und dann zurück nach Bishkek. Die Strecke vom Song-Köl bis Biskek sind wir schon letztes Jahr gefahren.
    Meine Frage: Sind die drei Tage vom Murghab über Langhar und Khorugh und zurück nach Murghab realistisch? Ist die Straße zwischen Khorugh und Murghab eine reine Schotterpiste oder gibt es auch asphaltierte Abschnitte ?
    Wir haben schon im letzten Jahr eine begleitete Motorradtour in Kirgistan gemacht und ähnliche Wegstrecken auch auf Schotterpiste zurückgelegt. Unserer Tourenguide begleitet uns mit einem 4×4 Offroader und kennt sich dort aus.
    Weiterhin interessiert mich, ob es prinzipell möglich ist, über den Fluss nach Afghanistan einen Cross-Boarder Market zu besuchen. Du hattest davon erzählt, dass hat aber bei Dir nicht geklappt. War die Grenze geschlossen oder gab es da andere behördliche Hindernisse? Muss man auf der afghanischen Seite Angst vor Entführungen oder behördlicher Willkür haben?
    Ich würde mich freuen, wenn Du mir bei meinen Fragen weiterhelfen kannst.
    Mfg Martin


  • Besucher Kommentar von Patricia Kl
    Patricia Kl
    5. April 2018 um 15:48 Uhr

    Schade, dass Du nur nach Tadschikistan gefahren bist, weil Du es gesponsert bekommen hast. 😀 Und natürlich kennst Du deshalb keine Preise für Touren und erst recht nicht von öffentlichen Verkehrsmitteln, was interessant wäre. Viele Grüße


  • Katrin Lehr, Gründerin Reiseblog viel-unterwegs.de und Reise-Expertin
    Katrin Lehr
    6. April 2018 um 06:01 Uhr

    Öhm ich verstehe deinen Kommentar nicht. Ich bin NICHT nach Tadschikistan gefahren, weil ich es „gesponsored“ bekommen habe. Ich bin dahin weil ich unbedingt dahin wollte. Dass ich zufällig die Person kenne, die bei der GIZ damals für Tadschikistan verantwortich war hat es natürlich erleichtert. Wenn du meinen Blog aufmerksam lesen und verfolgen würdest würdest du merken, dass ich nur in Länder fahre die ich bereisen will und auch über 90% der Reisen selbst bezahle.

    In Tadschikistan wollten wir einen Roadtrip machen was nicht ging, weil man als Tourist keine Autos mieten darf. Erst informieren über das Land, dann meckern. Danke! In den Städten kenne ich keine Preise weil ich alles zu Fuß gelaufen bin (was möglich ist). Viele Grüße
    Katrin


  • Besucher Kommentar von SvenM
    SvenM
    25. März 2018 um 16:42 Uhr

    Deine Berichte machen auf jeden Fall Lust auf mehr. Und eine Tour durch Kirgistan entlang der Silk Road steht schon lange auf meiner to doo Liste ganz oben. Was mich bisher abhält war, das man für Motorräder schwer Ersatzteile in dieser Region bekommt. Und einen Guide im Auto mitnehmen ist dann doch etwas kostspielig


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