Das Wichtigste in Kürze
- Tickets für Schloss Neuschwanstein solltest du vorab online reservieren. Vor Ort sind sie in der Hauptsaison oft früh ausverkauft.
- Ohne Führung kommst du nicht ins Schloss. Der Eintritt ist nur mit Führung möglich – entweder mit Guide oder Audioguide.
- Der Weg hinauf ist etwa 1,5 Kilometer lang und asphaltiert. Der Anstieg ist moderat und gut machbar.
- Ich empfehle den Aufstieg zu Fuß oder mit dem Shuttlebus. Die Pferdekutschen lehne ich aus Tierschutzgründen ab.
- Disney-Inspiration: Schloss Neuschwanstein war eine der Vorlagen für das Disney‑Schlossdesign.
Schloss Neuschwanstein
Schloss Neuschwanstein gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Deutschland. Als Märchenschloss von König Ludwig II. zieht es jährlich über eine Million Besucher aus aller Welt an. Ich war mehrfach dort – im Sommer, Winter und bei Nebel – und habe das Schloss von innen und außen erlebt.
In diesem Artikel zeige ich dir, wie du deinen Besuch optimal planst, welche Fotospots sich lohnen und was du beachten solltest, um Wartezeiten zu vermeiden. Ich erkläre dir, ob sich eine Führung durch das Schloss lohnt, wie steil der Weg nach oben wirklich ist – und warum ich von Pferdekutschen abrate.
Beste Zeit zum Besuch
Mehr als 1,5 Millionen Menschen besuchen jährlich Schloss Neuschwanstein. Im Sommer – vor allem im Juli und August – ist es am vollsten. Zwar hast du dann meist blauen Himmel und klare Sicht für Fotos, aber dafür lange Warteschlangen und volles Gedränge auf den Wegen.
Bis zu 6.000 Touristen pro Tag drängen sich in der Hochsaison durch das Schloss und die Umgebung. Die Folge: volle Shuttlebusse, lange Schlangen an den Eingängen und kaum Platz auf der Marienbrücke. Besonders vormittags und zur Mittagszeit wird es eng.
Ich empfehle dir daher:
- Unter der Woche kommen, nicht am Wochenende.
- Früh am Morgen oder erst am späten Nachmittag – das Licht ist besser und du entgehst den Reisegruppen.
- Die ruhigsten Monate sind November, Januar und Februar. Besonders morgens hast du dann das Schloss fast für dich allein.
Der Andrang ist je nach Jahreszeit sehr unterschiedlich – und das beeinflusst deinen Besuch erheblich.
Öffnungszeiten Schloss Neuschwanstein
Die Zeiten wechseln saisonal:
- 1. April bis 15. Oktober: 9 bis 18 Uhr
- 16. Oktober bis 31. März: 10 bis 16 Uhr
- täglich geöffnet außer am 1. Januar sowie am 24., 25. und 31. Dezember
Hochsaison im Sommer
Juli und August sind die Monate mit dem meisten Andrang. Bei schönem Wetter bilden sich lange Warteschlangen, die Wege sind überfüllt, und die Parkplätze schnell belegt. Wer in den Sommerferien kommt, sollte unbedingt vorab Tickets reservieren – und möglichst früh am Morgen anreisen.
- Tagesbesucher im Sommer: Bis zu 6.000 Personen pro Tag.
- Empfehlung: Erstes Zeitfenster buchen, um den größten Andrang zu vermeiden.
- Lichtverhältnisse: Morgens und abends ideal für Fotos mit weniger Gegenlicht.

Frühling und Herbst
Frühling und Herbst sind ideal: Die Natur rund ums Schloss ist farbenfroh, das Wetter meist angenehm, und es ist deutlich ruhiger als im Sommer. Auch die Fotospots wie die Marienbrücke sind weniger überlaufen.
- Tipp: Wochentage bevorzugen. An Wochenenden ist es auch im Herbst und Frühling schnell voll.
Winter
Im Winter wirkt das Schloss besonders märchenhaft, vor allem bei Schnee. Der Shuttlebus fährt dann nur eingeschränkt und nur bei schnee- und eisfreien Wetterverhältnissen. Die Kutschen fahren grundsätzlich je nach Bedarf (ich empfehle sie aus Tierschutzgründen trotzdem nicht). Je nach Wetter kann es also sein, dass du komplett zu Fuß hochmusst.
- Vorteil: Weniger Besucher, tolle Fotomotive im Schnee.
- Nachteil: Kürzere Öffnungszeiten, eingeschränkte Infrastruktur.
Meine liebste Jahreszeit für Schloss Neuschwanstein?
Der Herbst. Die bunten Wälder, angenehme Temperaturen und entspanntere Atmosphäre machen diese Jahreszeit perfekt für einen Besuch – auch für Wanderungen in der Umgebung. Die Wanderwege sind nicht so sehr überlaufen und die Sonne knallt nicht mehr so stark vom Himmel.
Auch im Winter finde ich Neuschwanstein sehr romantisch. Wenn Schnee liegt, sieht das typische Panoramafoto vom Tegelberg um einiges schöner (und kitschiger) aus.

Tickets für Schloss Neuschwanstein: Eintritt nur mit Führung
Das Innere von Schloss Neuschwanstein kannst du nur im Rahmen einer Führung betreten – entweder mit einem Guide oder über eine Audioguide-Tour. Ein freier Rundgang ist nicht möglich.
Tickets bekommst du ausschließlich über die offizielle Webseite des Ticket Centers Hohenschwangau. Ich rate dir dringend, sie vorab zu buchen, denn sie sind schnell ausverkauft. Besonders in der Hauptsaison sind spontane Tickets selten verfügbar.
Wichtig: Dein Online-Ticket bekommst du nach dem Kauf direkt per E-Mail zugeschickt. Du musst es nicht zwingend ausdrucken – den QR-Code kannst du am Einlass auch einfach am Smartphone/Tablet vorzeigen. Plane trotzdem genügend Zeit für Anreise, Weg nach oben und eventuelle Wartezeiten ein.
Eintrittspreise
- Erwachsene: 21 €
- Ermäßigt (mit Nachweis): 20 €
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: kostenlos, benötigen aber ein Ticket
- Zusätzlich fällt eine Online-Reservierungsgebühr von 2,50 € pro Ticket an
- Auf der offiziellen Webseite vorab reservieren.
Lohnt sich ein Besuch auch ohne Ticket?
Auch wenn du keine Führung durch das Schloss gebucht hast, lohnt sich der Besuch in jedem Fall. Schloss Neuschwanstein ist nicht nur von innen sehenswert – die Außenansicht ist das eigentliche Highlight (schau weiter unten).
Du kannst den gesamten Weg bis vor das Schlosstor frei gehen und die Außenanlagen besichtigen. Der Zutritt zur Hofanlage (Schlosshof) von Schloss Neuschwanstein ist jedoch nur mit einem für den Besuchstag gültigen Ticket möglich.
Hier kommst du ganz nah an das Schloss heran und bekommst ein Gefühl für die Größe und Architektur. Besonders lohnenswert: Der Blick in die steilen Felsen und auf das Tal, sobald du an der Schlossmauer stehst.
Ein Besuch ohne Führung ist ausreichend, wenn du:
- nur wenig Zeit hast
- den Aufstieg mit Fotospots kombinieren willst
- gerne draußen unterwegs bist
- keine Lust auf große Gruppenführungen hast
Eintritt brauchst du nur für das Innere (Führung). Ohne Ticket kannst du die Außenanlagen/Aussichtspunkte und Wege nutzen – in den Schlosshof (Hofanlage) von Schloss Neuschwanstein kommst du aber nur mit einem gültigen Ticket für den Besuchstag.
Zeiten für Führungen
- Sommer (1. April – 15. Oktober): täglich 9:00 – 18:00 Uhr
- Winter (16. Oktober – 31. März): täglich 10:00 – 16:00 Uhr
- Ruhetage: 24., 25. und 31. Dezember sowie 1. Januar
Die Führungen durch das Personal der Bayerischen Schlösserverwaltung dauern ca. 30 bis 40 Minuten und finden auf Deutsch oder Englisch statt. Alternativ kannst du einen Audioguide in über 15 Sprachen wählen. Ich habe beides ausprobiert und hielt die Variante mit echtem Guide für informativer, da du Fragen stellen kannst.
Im Schloss selbst ist das Fotografieren verboten. Konzentriere dich daher auf die Details und die prachtvolle Gestaltung der Räume. Besonders eindrucksvoll fand ich den Thronsaal und das Schlafzimmer mit neugotischem Baldachin – alles sehr opulent, aber auch düster.
Mein Tipp: Sei mindestens 1,5 Stunden vor deiner gebuchten Zeit vor Ort. Plane Wartezeiten für die Abholung des Tickets, den Aufstieg oder die Busfahrt mit ein – vor allem im Sommer.
Hinweis: Laut der offiziellen Seite bewältigst du während der Führung 165 Stufen aufwärts und 181 Stufen abwärts – was in meinen Augen nicht viel ist. Für Personen mit Gehbehinderung gibt es einen speziellen Personenaufzug, der es dir ermöglicht, an der normalen Schlossführung teilzunehmen.

Anreise und Parken am Schloss Neuschwanstein
Anreise mit eigenem Fahrzeug
Über die Autobahn A7 (Ulm – Kempten – Füssen) bis zum Autobahnende. Von Füssen über die Bundesstraße B17 Richtung Schwangau; nach dem Ortsende rechts Richtung Hohenschwangau. Alternativ über die Autobahn A7: Ausfahrt Kempten – auf die Bundesstraße B12 bis Marktoberdorf. Über die B16 bis Roßhaupten OAL I bis Buching – dann B17 bis Schwangau und Hohenschwangau.
Von Füssen aus bist du rasch in Hohenschwangau. Das Schloss siehst du schon aus der Ferne. Die Beschilderung "Altschlösser" ist selbstverständlich mehr als ausreichend, schließlich sieht jeder, wohin es geht. Die Anreise zum Schloss Neuschwanstein erfolgt immer über den Ort Hohenschwangau bei Füssen im Allgäu. Direkt zum Schloss fahren darfst du nicht – die letzten Meter musst du zu Fuß oder mit dem Shuttlebus zurücklegen.
Anreise mit dem Bus als Ausflug ab München
Wenn du dir das Schloss anschauen möchtest und keine Lust auf das Anstehen für die Tickets hast, kannst du bei Get Your Guide Tickets eine Tour ab München zum Schloss buchen. Hier ist der Transfer und Guide für außen enthalten. Die Tour fürs Innere kannst du optional für 20 Euro dazu buchen (geht auch spontan).
Dann hast du auch kein Problem mit den Parkplätzen und kannst den Tagestrip entspannt genießen.
Anreise mit dem Zug und Bus nach Schloss Neuschwanstein
In Füssen befindet sich der nächste Bahnhof. Ab hier geht es mit dem Bus (Linie 73 und 78) bis zur Haltestelle Neuschwanstein Castles, Schwangau bzw. Hohenschwangau – Alpseestrasse. Die Fahrt dauert nur 8 Minuten.
Diese Parkplätze gibt es in Hohenschwangau
In Hohenschwangau stehen dir vier offizielle Parkplätze (P1 bis P4) zur Verfügung. Sie befinden sich im Tal, in Laufnähe zum Ticketcenter, Shuttlebus und Wanderweg zum Schloss. Hinweis: Wohnmobile dürfen nur auf P2 parken. Übernachten ist auf keinem Parkplatz erlaubt.
Parkplätze im Überblick:
- P1: Pkw und Busse
- P2: Pkw, Wohnmobile, Motorräder
- P3: Pkw und Motorräder
- P4: Pkw und Busse – von hier fährt auch der Shuttlebus ab
Preise:
| Fahrzeugtyp | Parkgebühr |
|---|---|
| Pkw (P1–P4) | 12 € pro Tag (bis 6 Std.); max. 20 € Tagesticket |
| Motorrad | 5 € pro Tag |
| Wohnmobil (P2) | 18 € bis 6 Stunden, max. 26 € Tagesticket |
| Bus (P1 + P4) | 40 € pro Tag |
Wann wird es voll?
Ab etwa 10 Uhr wird es vor allem an Wochenenden eng. Wenn du erst zu dieser Zeit anreist, kann es passieren, dass du keinen freien Parkplatz mehr findest. Ich rate dir, spätestens zwischen 8:00 und 9:00 Uhr da zu sein, vor allem in den Monaten Juni bis September.
Fahrradstellplätze
Wenn du mit dem Fahrrad kommst, kannst du es zwischen dem Parkplatz P4 und dem Museum der Bayerischen Könige abstellen. Fahrräder dürfen ebenfalls nicht mit zum Schloss genommen werden.

Der Weg zum Schloss Neuschwanstein nach oben
Da ich immer wieder die Frage bekomme: Wie steil ist der Weg zum Schloss Neuschwanstein? habe ich diesen Abschnitt für dich verfasst:
Der Weg vom Tal bis zum Schloss ist etwa 1,5 km lang und durchgehend asphaltiert. Es geht stetig bergauf, aber nie extrem steil. Wenn du normal zu Fuß unterwegs bist, schaffst du den Aufstieg in 20 bis 30 Minuten. Offiziell angegeben sind 40 Minuten – für sehr gemütliches Tempo.
Ich selbst bin den Weg schon mehrfach gegangen. Er ist für fast alle machbar. Wir haben dabei sogar die Pferdekutschen überholt.
Wenn du dein Auto auf einem der Parkplätze in Hohenschwangau abgestellt hast, hast du zwei Möglichkeiten, zum Schloss zu gelangen: zu Fuß oder mit dem Shuttlebus. Die Strecke beträgt etwa 1,5 Kilometer bergauf, der Weg ist durchgehend asphaltiert.
Wenn du den Aufstieg vermeiden willst, kannst du den Shuttlebus ab dem Parkplatz P4 nutzen. Er fährt bis zum Aussichtspunkt Marienbrücke. Von dort gehst du etwa 600 Meter bergab zum Schlosseingang (ca. 10 Minuten, teilweise steil – nicht barrierefrei).
Preise für den Shuttle (nur Barzahlung):
- Bergfahrt: 3,50 €
- Talfahrt: 3,50 €
- Hin- und Rückfahrt: 5 €
- Kinder bis 6 Jahre: kostenlos
- Kinder 7–12 Jahre: Bergfahrt 2,00 €, Talfahrt 2,00 €, Berg- und Talfahrt 3,00 €
- Hinweis: Im Winter fährt der Shuttlebus nur eingeschränkt und nur bei schnee- und eisfreien Wetterverhältnissen.
Warum ich keine Pferdekutsche empfehle
Pferdekutschen werden nach wie vor als Transportmittel zum Schloss angeboten. Ich persönlich lehne diese Form der Beförderung aus tierschutzrechtlichen Gründen ab.
Auch wenn die Betreiber betonen, dass die Pferde regelmäßig Pausen bekommen und durch Elektromotoren unterstützt werden, bleibt der Einsatz der Tiere auf der teils steilen Strecke aus meiner Sicht nicht vertretbar – besonders an heißen Tagen.
Ich empfehle dir daher: Laufe selbst oder nutze den Bus.
Für mobil eingeschränkte Personen gibt es leider kaum barrierefreie Alternativen. Auch der Bus ist durch die steile Strecke ab Marienbrücke nicht geeignet. Das Schloss ist daher nur eingeschränkt barrierefrei zugänglich. Mehr dazu weiter unten im Abschnitt zur Führung.
Was dich erwartet
Bei der Führung bekommst du Zugang zu den wichtigsten Räumen im Schloss:
- Thronsaal
- Schlafzimmer mit neugotischem Baldachin
- Sängersaal
- Grotte mit künstlichem Wasserfall
- Speise- und Arbeitszimmer
Alle Räume sind prachtvoll ausgestattet, aber teilweise sehr dunkel. Fotografieren ist wie erwähnt im Inneren nicht erlaubt.
Ich finde: Die Führung lohnt sich, vor allem beim ersten Besuch. Du bekommst nicht nur Einblicke in die Architektur, sondern auch in die Gedankenwelt König Ludwigs II., der mit diesem Schloss seine Fantasien verwirklichte.
Das Schlossinnere: Was dich bei der Führung erwartet
Ein Besuch im Inneren von Schloss Neuschwanstein ist nur im Rahmen einer geführten Tour möglich. Ein freier Rundgang ohne Ticket ist nicht erlaubt. Die Führung führt dich durch die wichtigsten Prunkräume, die König Ludwig II. ab 1869 nach seinen Vorstellungen gestalten ließ – stark inspiriert von mittelalterlichen Sagen und den Opern Richard Wagners.
Die Räume sind prachtvoll eingerichtet, aber teils sehr dunkel. Fotografieren ist im Schloss streng verboten – konzentriere dich deshalb auf die Details der Holzschnitzereien, Wandmalereien und Symbolik.
Die Führung dauert rund 30 bis 40 Minuten und ist zügig getaktet. Die Gruppen sind groß – du solltest nicht zu viel Ruhe oder Zeit erwarten. Trotzdem lohnt sich der Blick hinter die Kulissen.
Diese Räume siehst du bei der Führung
- Thronsaal: Der monumentale Saal erinnert eher an eine Kirche als an einen klassischen Thronsaal. Besonders eindrucksvoll ist der fast 4 Meter hohe Kronleuchter. Der Raum erstreckt sich über zwei Etagen und beeindruckt durch seine goldenen Verzierungen, Säulen und Mosaikfußboden. Ein Thron stand hier übrigens nie – Ludwig starb, bevor der Bau abgeschlossen war.
- Sängersaal: Im obersten Stockwerk des Schlosses befindet sich der größte Saal. Inspiriert vom mittelalterlichen Sängerkrieg auf der Wartburg, zeigt der Raum Szenen aus Legenden und Heldensagen. Er war nie für Feste gedacht, sondern als Denkmalraum.
- Schlafzimmer: Ein düster gehaltener Raum im neugotischen Stil. Das aufwendig geschnitzte Bett mit Baldachin ist mit blauer Seide ausgeschlagen. Verzierungen wie Schwäne, Löwen und Lilien symbolisieren das bayerische Königshaus. Die Wände sind mit Szenen aus der „Tristan“-Oper bemalt.
- Speisezimmer: Direkt neben dem Schlafzimmer gelegen. Der Raum ist komplett in dunklem Eichenholz gehalten. Eine technische Besonderheit: Ludwig ließ ein Klingelsystem installieren, mit dem er seine Diener aus anderen Räumen rufen konnte.
- Wohnzimmer (Salon): Repräsentativer Raum mit Wandmalereien, die sich auf die Sage von Lohengrin beziehen. Die Kassettendecke und die Möblierung sind detailreich und kunstvoll gestaltet.
- Studierzimmer: Ein privater Rückzugsort des Königs. Bücher, Schreibtisch und geschnitzte Holzverkleidungen zeigen, wie stark sich Ludwig mit seinen Themen auseinandersetzte.
- Oratorium: Ein kleiner Gebetsraum, direkt neben dem Schlafzimmer.
- Umkleideraum: Funktionaler Raum zwischen den Wohnbereichen. Einfacher ausgestattet, aber mit kunstvoll gearbeiteten Möbeln.
- Grotte und Wintergarten: Ein ungewöhnliches Highlight: Ludwig ließ eine künstliche Tropfsteinhöhle bauen, durch die du in den lichtdurchfluteten Wintergarten kommst. Von dort hast du einen herrlichen Blick ins Tal.
- Hauskapelle und Übergangsräume: Mehrere kleinere Räume verbinden die Hauptsäle miteinander. Überall finden sich Gemälde, Schnitzereien und Details aus der Welt der Opern und Ritterromantik.
Mein Eindruck vom Schlossinneren
Ich habe die Führung zweimal gemacht. Der Thronsaal und die Grotte sind für mich die außergewöhnlichsten Räume, denn sie zeigen Ludwigs Vorstellung einer idealisierten Fantasiewelt. Einige Räume wie das Schlafzimmer oder das Speisezimmer wirken auf mich durch die dunkle Holzverkleidung eher bedrückend. Hätte ich hier wohnen müssen, wäre mir das auf Dauer zu düster gewesen.
Aber genau das macht Schloss Neuschwanstein so besonders: Es ist kein klassisches Königsschloss. Für Ludwig war es Rückzugsort, Kunstwerk und Ausdruck seines inneren Erlebens – nicht Repräsentation im herkömmlichen Sinn.
Die besten Aussichtspunkte & Fotospots
Rund um Schloss Neuschwanstein findest du mehrere Orte, an denen du das Schloss aus spektakulären Perspektiven fotografieren kannst. Einige sind sehr bekannt – andere weniger überlaufen.
Marienbrücke
Die Marienbrücke ist der berühmteste Aussichtspunkt. Von hier hast du den klassischen Postkartenblick auf Schloss Neuschwanstein vor den Bergen. Ich empfehle, früh am Morgen oder am späten Nachmittag zu kommen – dann ist das Licht schöner und die Brücke weniger überlaufen.
Die Brücke ist frei zugänglich und liegt oberhalb des Schlosses. Du erreichst sie entweder zu Fuß oder mit dem Shuttlebus.
Hinweis: Die Marienbrücke ist im Winter bei Eis und Schnee aus Sicherheitsgründen zeitweise gesperrt – der Zugang zum Schloss und die Führungen sind davon nicht betroffen.


Aussichtspunkt „Jugend“ (unterhalb der Marienbrücke)
Etwas unterhalb der Marienbrücke findest du einen kleineren Felsvorsprung mit Bänken. Von hier kannst du das Schloss leicht seitlich fotografieren – besonders schön bei Sonnenuntergang. Hier ist es deutlich ruhiger als auf der Brücke.
Panoramasicht vom Tegelberg
Wenn du mehr Zeit hast, lohnt sich die Fahrt mit der Tegelbergbahn. Von oben hast du einen fantastischen Fernblick über das Allgäu – inklusive Schloss Neuschwanstein in der Tiefe. Besonders im Herbst und Winter ein großartiger Spot für stimmungsvolle Bilder.
Wanderwege oberhalb des Schlosses
Hinter der Marienbrücke führen Waldwege noch weiter hinauf. Dort findest du einige versteckte Aussichtspunkte mit besonders dramatischer Perspektive – vor allem bei Nebel oder diffusem Licht. Die Wege sind unbefestigt und erfordern festes Schuhwerk, lohnen sich aber sehr.
Der beste Fotospot befindet sich auf der Marienbrücke mit Blick hinab auf Schloss Neuschwanstein (siehe das Bild weiter oben im Artikel).
Weitere tolle Aussichtspunkte für Fotos:
- Von der Terrasse der Reith-Alpe hast du einen tollen Blick aufs Schloss Neuschwanstein. Ideal für eine Mahlzeit mit Blick auf das Märchenschloss. Die Alpe befindet sich am Fuße des Tegelbergs. Achtung, nur im Sommer geöffnet!
- Ein weiterer Fotospot ist die Landstraße aus Hohenschwangau Richtung Tegelberg zur Talstation. An der Straße gibt es ein paar Parkbuchten, um anzuhalten.
- Am gegenüberliegenden Ufer des Alpsee hast du Schloss Neuschwanstein und Schloss Hohenschwangau im Bild.

Praktische Tipps für deinen Besuch
Damit du gut vorbereitet bist, habe ich dir hier die wichtigsten praktischen Infos rund um den Besuch von Schloss Neuschwanstein zusammengestellt – basierend auf eigenen Erfahrungen und aktuellen Vorgaben vor Ort.
Toiletten
- Im Ticketcenter in Hohenschwangau findest du öffentliche Toiletten.
- Weitere Toiletten gibt es im Eingangsbereich des Schlosses, vor Beginn der Führung. Sie sind nur mit gültigem Ticket zugänglich.
- Auf dem Weg zum Schloss gibt es keine sanitären Anlagen. Plane deinen Besuch entsprechend.
Gepäck & Aufbewahrung
- Große Rucksäcke, Koffer und sperriges Gepäck dürfen nicht mit ins Schloss genommen werden.
- Es gibt keine Gepäckaufbewahrung im Schloss oder im Ticketcenter. Reist du mit großen Taschen an, solltest du diese im Auto lassen oder gar nicht erst mitbringen.
Hunde
- Hunde dürfen nicht mit ins Schloss genommen werden – weder in den Innenbereich noch zur Führung.
- Auch in den Shuttlebus oder auf die Marienbrücke dürfen Hunde nicht mit.
- Auf den Wanderwegen rund um das Schloss sind Hunde an der Leine erlaubt. Achte auf ausreichend Wasser und Schutz bei Hitze.
Barrierefreiheit
- Schloss Neuschwanstein ist nur eingeschränkt barrierefrei zugänglich.
- Der Weg zum Schloss ist asphaltiert, aber durchgehend bergauf. Shuttlebusse fahren zwar zur Marienbrücke, der Abstieg von dort ist steil und nicht für Rollstühle geeignet.
- Auch innerhalb des Schlosses ist der Besuch nicht vollständig barrierefrei. Während der Führung sind insgesamt 165 Stufen aufwärts und 181 Stufen abwärts zurückzulegen. Für Rollstuhlfahrer und Besucher mit Gehbehinderung gibt es die Möglichkeit, mittels Personenaufzug an einer regulären Schlossführung teilzunehmen – dafür ist wegen der begrenzten Verfügbarkeit eine (gebührenpflichtige) Reservierung notwendig.
Geschichte zum Märchenschloss
Schloss Neuschwanstein wurde ab 1869 erbaut – als persönlicher Rückzugsort für den bayerischen König Ludwig II.. Es liegt oberhalb von Hohenschwangau bei Füssen im Allgäu. Das Schloss sollte keine Residenz für höfischen Glanz sein, sondern ein Ort der Stille, Fantasie und Weltflucht.
Doch der Bau verschlang Unsummen. Ludwig finanzierte ihn größtenteils aus privaten Mitteln und Krediten. Als die Schulden überhandnahmen, wurde er im Juni 1886 für regierungsunfähig erklärt – offiziell aus medizinischen Gründen. Nur wenige Tage später ertrank er im Starnberger See unter bis heute ungeklärten Umständen. Gerüchte über Mord oder Selbstmord halten sich hartnäckig.
Ludwig lebte nur wenige Monate im Schloss. Nach seinem Tod wurden die Arbeiten sofort gestoppt – das Schloss blieb unvollendet. Bereits Ende 1886 wurde es für Besucher geöffnet, um Geld zur Schuldentilgung einzunehmen.
Was heute viele Besucher fasziniert, ist die Detailverliebtheit der Räume. Was Schreiner, Maler und Kunsthandwerker hier geschaffen haben, ist beeindruckend. Ich finde: Die filigranen Holzschnitzereien und Wandmalereien verdienen echte Anerkennung – auch, weil sie aus einer Zeit stammen, in der alles in Handarbeit entstand.
Und was hat Walt Disney damit zu tun?
Weil Schloss Neuschwanstein so märchenhaft wirkt – mit Türmchen, Brücken und idealisierter Mittelalter-Romantik – wird es oft als das „echte Märchenschloss“ bezeichnet. Es heißt, dass es Walt Disney als Inspiration für das Dornröschen-Schloss in Disneyland diente. Ob das historisch gesichert ist, lässt sich schwer sagen. Aber die Ähnlichkeit ist unverkennbar – besonders aus der Ferne.

Häufige Fragen
Plane mindestens 2,5 Stunden für deinen Besuch ein.
Der Aufstieg zu Fuß dauert rund 30 Minuten, die Führung selbst etwa 30 Minuten. Dazu kommen der Rückweg, mögliche Wartezeiten an der Marienbrücke und vor dem Schlosseingang. In der Hauptsaison kann es auf dem Weg nach oben und unten ziemlich voll werden.
Die Führung durch das Schloss dauert etwa 30 Minuten. Sie beginnt pünktlich zur gebuchten Uhrzeit – kommst du zu spät, verfällt dein Ticket. Ich empfehle, mindestens 2,5 Stunden vor deiner Zeit am Parkplatz zu sein, damit du entspannt ankommst.
Nein. Das Innere des Schlosses kannst du nur im Rahmen einer Führung betreten –entweder mit Guide oder Audioguide.
Die besten Aussichten auf das Schloss hast du aber auch ohne Ticket, z. B. von der Marienbrücke oder vom Vorplatz.
Vom Parkplatz sind es etwa 1,5 Kilometer bergauf, das dauert zu Fuß ca. 30 Minuten.
Mit dem Shuttlebus (ab Parkplatz P4) bist du schneller, musst aber vom Ausstieg an der Marienbrücke noch rund 10 Minuten bergab gehen.
Pferdekutschen sind aus Tierschutzsicht keine Alternative – ich rate davon ab.
Zu Fuß vom Parkplatz P4 zur Marienbrücke brauchst du etwa 30 bis 40 Minuten, je nach Tempo.
Alternativ bringt dich der Shuttlebus direkt zur Haltestelle oberhalb – von dort gehst du ca. 10 Minuten zu Fuß.
Hinweis: Die Marienbrücke ist im Winter bei Eis und Schnee oft gesperrt. Sie ist ein separater Aussichtspunkt – der Zugang zum Schloss bleibt davon unberührt.
Ich empfehle dir, früh morgens zwischen 8:00 und 9:00 Uhr zu kommen – vor dem großen Andrang.
Die beste Reisezeit ist Mai bis Oktober – im Winter ist es ruhiger, aber witterungsabhängig (z. B. Marienbrücke gesperrt).
Von München nach Hohenschwangau fährst du mit dem Auto etwa 1 Stunde 45 Minuten, je nach Verkehr. Mit dem Zug bis Füssen und weiter mit dem Bus dauert es etwa 2,5 Stunden.
Ja, gibt es: Schloss Hohenschwangau (sehr reizvoll gelegen), Schloss Linderhof (Graswangtal) oder das Königshaus am Schachen.
Fazit: Lohnt sich der Besuch von Schloss Neuschwanstein?
Auf jeden Fall. Schloss Neuschwanstein musst du mindestens einmal im Leben mit Führung besucht haben. Ein Eintritt ins Schloss ohne Führung ist nicht möglich. Nur mit Ticket kommst du ins Schloss. Achte darauf, dass du an einem Wochentag herkommst, um nicht in den langen Schlangen anstehen zu müssen. Dann ist der Besuch viel entspannter und du kannst die Aussichten genießen.
Ich hoffe, dir hat dieser Artikel gefallen und geholfen, deine Fragen zum Besuch von Schloss Neuschwanstein zu beantworten. Falls du noch Ideen oder Fragen hast, dann freuen wir uns sehr auf deinen Kommentar hier auf dem Reiseblog.
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Das sagen unsere Leser
22 KOMMENTAREmanuela
23. Januar 2014 um 16:24 UhrDANKE FÜR DIE SUPER BESCHREIBUNG UND FÜR DEINEM TIPP!!!!
Gernot Marx
1. August 2015 um 08:11 UhrTickets online müssen im Sommer scheinbar schon zwei Tage vorab reserviert werden. Liebe Grüße
Frabin
19. August 2015 um 10:21 UhrAktuell müssen Tickets bereits mind. 1 Woche vorher reserviert werden. Wenn man früh kommt (vor um 9, unter der Woche), steht man ca 2h an, um dann eine Führung 4h später zu bekommen.
Am Parkplatz zahlt man 6 Euro je Einfahrt, d.h. das 6€ teure Parkticket muss nach Entfernen des Pkw vom Parkplatz erneut gelöst werden (kein Automat, Parkwächter!).
Meine Empfehlung: reservieren oder SEHR früh anstellen.
Katrin Lehr
19. August 2015 um 22:13 UhrDanke dir für den Hinweis!
Leser
26. Dezember 2015 um 20:26 UhrDiese Antwort hätte ich mal lesen müssen heute……. selbe Situation lohnt sich echt gar nicht muss ich sagen, wäre nicht gekommen wenn ich gewusst hätte wie voll es wird
Backhaus
17. Mai 2016 um 18:41 UhrDas ist wirklich eine tolle Hilfe,
Vielen Dank dafür
Linda
Simone
10. März 2017 um 19:40 UhrHallo Katrin,
wir werden morgen zum Schloss fahren. Auch wenn wir keine Tickets mehr bekommen sollten, freue ich mich darauf, das Schloss aus nächster Nähe zu sehen 🙂 Danke für deinen ausführlichen Beitrag!
LG Simone
Dr. Oto Fekete
24. Juni 2017 um 12:30 UhrDanke! Endlich mal was BRAUCHBARES unter den vielen mehr oder weniger offiziellen Homepages die alles andere als ein klares Bild für einen Besuch vermitteln. Möchte den Besuch gut planen da ich mit meinem Enkel hin will und mir keine Pannen leisten kann (er ist nämlich Amerikaner und freut sich sehr darauf).
LG
Otto
Dieter O.
22. Juli 2017 um 23:07 UhrMan macht das vermutlich nur einmal im Leben. Trotz relativ zeitigem Erscheinen an einem Mittwoch (9.15 Uhr) ca. 1,5 h Anstehen für das Ticket, Einlasstermin dann kurz nach 13 Uhr, also fast 4 h später. An der Marienbrücke dann ebenfalls ziemlicher Andrang, es wird immer nur eine bestimmte Anzahl Besucher gleichzeitig auf die Brücke gelassen. An der Schlange, die sich in 3er Reihe auf dem Weg aufgestellt hat, mogeln sich auf dem engen Pfad für die Rückströmenden etliche Ungeduldige an der Schlange vorbei und drücken sich dann vorne wieder in die Reihen, so geht es für die anständig Schlange stehenden noch etwas langsamer… Drinnen die Führung geht relativ zügig durch die Räume, Gehzeit und Vortrag in den Räumen halten sich ungefähr die Waage; man hat keine Zeit, Details zu betrachten. Stellt ein (kunst-)geschichtlich Interessierter Fragen, kommt wenig kompetentes Wissen vom Guide. Am Ende der Führung wird man zielgerichtet durch mehrere Shops/Verkaufssräumchen geschickt; wenigstens darf man nach der Führung vom Balkon noch ein paar Bilder schießen, drinnen geht das gar nicht (wäre auch schwierig bei der Menschengruppe). Resümee: Man müsste wohl noch früher – um 8 Uhr schon da sein, am besten noch früher schon zur Marienbrücke, um in Ruhe fotografieren zu können. Zeit und Stress stehen in keinem Verhältnis zum Besichtigungsevent.
Bettina
11. August 2017 um 09:11 UhrHallo Dieter,
ich möchte im September auf die Marienbrücke zum fotografieren. Jedoch finde ich im Netz kaum Beschreibungen, die mir sagen, wie ich morgens um 05:00 Uhr auf dem schnellsten Weg zur Marienbrücke komme. Vielleicht kannst du mir einen Tipp geben. Je weniger ich laufen muss, umso besser. Danke.
Kellner Reinhold
2. Oktober 2017 um 16:36 UhrEs gelingt mir nicht, einen Termin zur Führung im Schloss Neuschwanstein einzugeben.
Gerne möchte ich zusammen mit meiner Gattin am 15.12.17 einen Besuch im vorgenannten Schloss machen.
Was muss ich unternehmen, damit dieser Termin für uns möglich wird.
Carsten Franke
18. Juli 2018 um 20:44 UhrHallo Bettina,
ich wollte demnächst auch gegen 5 Uhr auf der Brücke sein. Kannst Du inzwischen Empfehlungen geben, wie man das am Besten bewerkstelligt? So mit Parken und so.
Besten Gruß,
Carsten
Angelika Birk
26. Juli 2018 um 08:38 UhrHallo ihr Lieben, habe Gestern mit meinem Mann das Schloss Neuschwanstein besucht und war schon etwas enttäuscht. Uns erging es nicht anders als Euch. Ein Tipp für die Motorradfahrer: Helme, Jacken und Tankrucksack könnt ihr im Hotel Müller, gleich neben dem Kartenverkauf, für ein Paar Euro sicher verwahren lassen.
LG Angie
Steffi
3. Januar 2020 um 15:29 UhrHallo zusammen,
Wir haben ebenfalls gerade das Schloß besucht und ich war ehrlich entsetzt von den Menschenmassen und dem Handy/Selfi Tourismus. Um Tickets hatten wir uns bei einer Wartezeit von 2 Stunden gar nicht bemüht. Trotzdem war es eine Reise wert, da die Umgebung, die Natur, der Ausblick einfach unbeschreiblich sind. Ein mystischer Ort irgendwie. Parkplatz kostet inzwischen € 7 pro Tag und das mit den Toiletten war leider auch ein Problem, einfach zu viele Besucher überall.
Liebe grüße Steffi
Katrin Lehr
3. Januar 2020 um 23:13 UhrHallo Steffi,
danke dir fürs Update! Genau aus dem Grund der langen Schlangen habe ich damals den Artikel geschrieben. Neuschwanstein ist eine der absoluten Top Sehenswürdigkeiten in Deutschland. Auch wenn wir das selbst oft nicht so auf dem Schirm haben, die Asiaten und Amis finden es genial! Liebe Grüße Katrin
Thorsten Thane
20. Oktober 2020 um 15:58 UhrEine echte Alternative zum Schloss Neuschwanstein, wenn auch nicht im Allgäu sondern im benachbarten Bayerischen Oberland, ist das Schloss Linderhof. Zum einen nicht so überlaufen, zum anderen von innen wesentlich mehr „König Ludwig“. Zum Wandern ist die Gegend auch sehr schön, im Sommer wie im Winter.
Grüße aus Oberbayern,
Thorsten
Jeannette G. aus Berlin
28. Juni 2023 um 09:50 UhrHallo Katrin,
super toll geschrieben und wir haben hier viele wertvolle Tipps erfahren. Tickets für Schloß Neuschwanstein sind aktuell lange ausverkauft, aber mein Tipp;
Hartnäckig bleiben und morgens ab ca 08:30 werden Restkarten online über die Schloßseite für den selben Tag zum Verkauf angeboten.
Wir haben unsere Karten so für heute erworben und sind voller Erwartung (17,50€/Person inkl Audioguide)
Achtung die Parkplatzgebühren kosten aktuell bereits 10€ (beinhalten 6h Parkdauer und plus 1€/h wenn darüber, Achtung auch wenn nur 1h geparkt wird, dann fallen ebenfalls 10€ an!!!)
Heute bin ich über eine online Recherche über diesen Blog Neuschwanstein von Dir „gestolpert“ und habe festgestellt, dass es bereits der 2. Blog war, mit dem ich von Dir in Berührung gekommen bin.
Meine erste online Blog Begegnung war das Thema Campervan.
Da war ich ebenfalls schon vom Schreibstil und Deinen umfangreichen Informationen begeistert. Du befindest Dich mit Deiner online Seite bereits bei uns in den Home Apps und wir lesen bei Bedarf mit Begeisterung gerne weiter.
Daher werde ich heute Deine Kaffee Kasse mit einem kleinen Beitrag per Paypal auffrischen.
Danke für Deine umfangreiche und wertvolle Mühe, die Du hier online teilst.
Alles Gute und wir stöbern auf viel-unterwegs immer wieder gerne weiter.
Mit besten Grüßen
Jeannette G. aus Berlin
Katrin Lehr
28. Juni 2023 um 11:58 UhrHallo Jeannette,
lieben Dank für dein ausführliches Feedback und updates zu Neuschwanstein. Werde ich direkt alles ändern.
Liebe Grüße und danke für die Spende in die Kaffeekasse,
Katrin
Susana
23. Juni 2025 um 15:42 UhrHallo Katrin,
ich möchte im September das Schloss besuchen. Ich wollte fragen, welches Schloss sich mehr für einen Besuch im Inneren lohnt, Neuschwanstein oder Hohenschwangau?
Katrin Lehr
24. Juni 2025 um 13:42 UhrHallo Susana,
das ist eine ausgezeichnete Frage. Ich empfand Neuschwanstein als sehr düster, aber sehenswert. Wenn du uns fragst, würde jeder etwas anderes antworten. Man muss beides mal gesehen haben, Neuschwanstein ist natürlich das Bekanntere – auch die ganzen Geschichten drumherum.
Liebe Grüße Katrin
Alexandra
1. Oktober 2025 um 09:11 UhrHallo, wir möchten gerne auch das Schloss in den Herbstferien besuchen. Wie schaut es mit der normalen Führung beim Schloss Neuschwanstein für Kinder aus? Ist die Interessant? Habe gesehen beim Hohenschwangau gibt es extra Führungen für Kinder in den Ferien.
Gruß Alexandra
Katrin Lehr
2. Oktober 2025 um 10:36 UhrHallo Alexandra,
soweit ich weiß, gibt es keine Führungen für Kinder. Ob es interessant ist, kommt darauf an, wie alt die Kinder sind und ob sie Interesse daran haben. Ich würde glaube mit meinen Neffen und Nichten (zw. 4 und 11 Jahre) noch nicht ins Schloss reingehen, lieber drum herum wandern gehen oder zur Sommerrodelbahn (der Nichte hat das am besten gefallen).
Liebe Grüße
Katrin