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Ich kenne das Problem: Der Koffer liegt offen auf dem Bett, daneben stapeln sich T-Shirts, Schuhe, Kosmetik, Technik und diese typischen „nur zur Sicherheit“-Teile. Am Ende ist der Koffer voll, aber trotzdem fehlt noch etwas. Nach unzähligen Reisen habe ich gelernt: Nicht der größte Koffer löst das Problem, sondern ein gutes Packsystem.

In diesem Artikel zeige ich dir meine erprobten Tipps, mit denen du deinen Koffer platzsparend packen kannst. Du erfährst, was wirklich Platz spart, welche Packmethoden ich nutze, warum ich Packtaschen liebe und weshalb Vakuumbeutel für mich auf Reisen keine gute Lösung sind.

Das Wichtigste in Kürze

  • Der wichtigste Schritt ist Aussortieren: Lege vor dem Packen alles sichtbar aus und streiche Kleidung, die du nur „vielleicht“ brauchst.
  • Packtaschen sparen Zeit und Nerven: Sie halten Ordnung im Koffer und helfen besonders bei Rundreisen mit mehreren Unterkünften.
  • Rollen oder stehend falten spart Platz: Kleidung liegt kompakter im Gepäck und knittert weniger als beim klassischen Stapeln.
  • Vakuumbeutel empfehle ich nicht: Sie sparen zwar etwas Volumen, sind unterwegs aber unpraktisch und machen Kleidung oft sehr zerknittert.
  • Schuhe, Kosmetik, Handtücher, Föhn und Bücher sind typische Platzfresser: Genau hier kannst du mit kleinen Anpassungen viel Raum und Gewicht sparen.

Wie packst du einen Koffer platzsparend?

Du packst einen Koffer platzsparend, indem du erst reduzierst, dann sortierst und erst zum Schluss einpackst. Die beste Reihenfolge ist: alles auslegen, unnötige Teile streichen, Kleidung in Packtaschen sortieren, große Teile zuerst einpacken und kleine Lücken mit Socken, Unterwäsche oder Shirts füllen.

Diese Reihenfolge klingt simpel, macht aber den größten Unterschied. Früher habe ich oft direkt aus dem Schrank in den Koffer gepackt. Heute lege ich erst alles aus. Dadurch sehe ich sofort, ob ich wieder zu viele T-Shirts, zu viele Schuhe oder unnötige Kosmetik einpacke.

Anleitung: Koffer platzsparend packen in 13 Schritten

Mit dieser Anleitung packst du deinen Koffer platzsparend, ohne unterwegs im Chaos zu landen. Ich gehe beim Packen immer nach derselben Reihenfolge vor: erst alles sammeln, dann aussortieren, anschließend in Packtaschen sortieren und erst am Ende den Koffer füllen.

1. Was solltest du vor dem Packen sammeln?

Lege vor dem Packen alle Dinge sichtbar aus, die mit auf die Reise sollen. Am besten nutzt du dafür den Boden, die Couch oder das Bett, damit du Kleidung, Schuhe, Kosmetik, Technik und Reiseunterlagen auf einen Blick siehst.

Dieser Schritt klingt banal, ist aber meiner Erfahrung nach der wichtigste Start. Sobald alles vor dir liegt, erkennst du sofort, ob du zu viele ähnliche Teile eingepackt hast. Gerade T-Shirts, Pullover, Schuhe und Kosmetik sammeln sich sonst schneller im Koffer, als dir lieb ist.

Wie sortierst du unnötige Kleidung aus?

Du sortierst unnötige Kleidung am besten aus, indem du jedes Teil einer konkreten Situation zuordnest. Wenn du nicht weißt, wann du ein Kleidungsstück tragen wirst, bleibt es zu Hause.

Rechne ehrlich nach: Brauchst du für 14 Tage Urlaub wirklich 10 T-Shirts oder 4 Blusen? Oft reichen weniger Teile, weil du unterwegs 1–2 Shirts per Handwäsche waschen kannst. Genau an diesem Punkt wird der Koffer spürbar leichter und übersichtlicher.

Ich ertappe mich nach Reisen selbst immer wieder dabei, dass mindestens 3 T-Shirts ungetragen bleiben. Deshalb streiche ich vor dem Einpacken konsequent alles, was nur aus Unsicherheit auf dem Stapel liegt.

Warum sind Packtaschen beim Kofferpacken sinnvoll?

Packtaschen sind sinnvoll, weil sie Kleidung komprimieren, Ordnung schaffen und den Koffer unterwegs übersichtlich halten. Besonders bei Rundreisen mit mehreren Unterkünften musst du nicht jedes Mal dein komplettes Gepäck ausräumen.

Ich nutze Packtaschen, auch Packing Cubes genannt, für fast jede Reise. Meine Packtaschen sortiere ich nach Kategorien: Unterwäsche, Tops, T-Shirts, Pullis, Socken und manchmal auch Technik oder Badesachen. Damit alles schnell auffindbar bleibt, beschrifte ich sie mit Tape.

Noch praktischer sind Packtaschen in unterschiedlichen Farben. So weißt du sofort, welche Tasche du aus dem Koffer ziehen musst. Das spart beim Aus- und Einpacken enorm viel Zeit – vor allem, wenn du nur 1 oder 2 Nächte an einem Ort bleibst.

Packbeutel (auch wasserdicht) für Reisen
Packbeutel (auch wasserdicht) für Reisen

Solltest du Kleidung rollen oder falten?

Kleidung solltest du rollen oder stehend falten, wenn du deinen Koffer platzsparend packen möchtest. Beide Methoden sparen mehr Platz als klassisches Stapeln und helfen dir, einzelne Teile schneller zu finden.

Ich falte viele Kleidungsstücke nach der Marie-Kondo-Methode, damit sie aufrecht in der Packtasche stehen. So sehe ich sofort, welches Shirt oder welche Hose ich herausnehmen möchte. T-Shirts, Sportkleidung und dünne Hosen rolle ich dagegen oft, weil sie dadurch sehr kompakt werden.

Der größte Vorteil: Deine Kleidung liegt nicht als schwerer Stapel im Koffer. Du musst also nicht alles herausziehen, nur weil du ein bestimmtes Shirt suchst. Außerdem knittert die Kleidung meiner Erfahrung nach weniger stark als beim klassischen Falten im Schrankstil.

Koffer platzsparend packen
Koffer platzsparend packen - alles nach Marie Kondo Art falten

Sind Vakuumbeutel zum Kofferpacken sinnvoll?

Vakuumbeutel sind zum Kofferpacken nur bedingt sinnvoll, weil sie zwar etwas Volumen sparen, unterwegs aber unpraktisch sind und Kleidung stark zerknittern kann. Ich nutze Vakuumbeutel deshalb nicht mehr für Reisen.

Ich habe einmal auf einer Reise meine Kleidung in Vakuumbeutel gepackt. Auf dem Papier klang das perfekt: weniger Luft, weniger Volumen, mehr Platz im Koffer. In der Praxis war es nervig. Ich habe ständig gesucht, musste Beutel öffnen, wieder verschließen und hatte am Ende zerknitterte Shirts und Hosen.

Für mich funktionieren Packtaschen und die Marie-Kondo-Methode deutlich besser. Damit bleibt der Koffer übersichtlich, ich komme schneller an meine Kleidung und muss nicht jedes Mal mein halbes Gepäck neu sortieren.

Mein Fazit: Vakuumbeutel können für dicke Winterkleidung oder eine einmalige Anreise sinnvoll sein. Für Rundreisen, Roadtrips oder Reisen mit mehreren Stopps empfehle ich sie nicht.

Was nimmt im Koffer unnötig Platz weg?

Handtücher, Föhn, große Kosmetikflaschen, schwere Bücher und zu viele Schuhe nehmen im Koffer unnötig viel Platz weg. Genau diese Dinge prüfe ich vor jeder Reise besonders kritisch.

Machst du Urlaub in Hotels oder Apartments, kannst du den Föhn meistens zu Hause lassen. In vielen Unterkünften gehört ein Föhn zur Ausstattung. Ist keiner im Zimmer, frage ich an der Rezeption nach. Oft bekommst du dort einen geliehen.

Auch ein großes Handtuch brauchst du auf den meisten Reisen nicht. Handtücher gehören in Hotels, Ferienwohnungen und vielen Lodges zur Grundausstattung. Nur wenn ich nicht sicher bin, ob es vor Ort Handtücher gibt, nehme ich ein kleines Mikrofaser-Handtuch mit.

Mein Tipp: Packe nur dann ein eigenes Handtuch ein, wenn du campst, in einfachen Unterkünften schläfst, an den Strand gehst oder es für deine Reise wirklich brauchst. Ein kompaktes Mikrofaser-Handtuch reicht in diesen Fällen meistens aus.

Kleine und kompakte Handtücher aus Mikrofaster - im Notfall
Kleine und kompakte Handtücher aus Mikrofaster - im Notfall

Wie packst du Kosmetik platzsparend?

Kosmetik packst du platzsparend, indem du große Flaschen zu Hause lässt, Flüssigkeiten in kleine Behälter umfüllst und feste Produkte nutzt. Shampoo, Duschgel, Conditioner, Parfum und Deo nehmen sonst überraschend viel Platz und Gewicht ein.

Ich sehe es bei Freunden immer wieder: große Shampoo-Flaschen, Glasflakons mit Parfum, riesige Duschgel-Packungen und schwere Cremetiegel. Das summiert sich schnell. Deshalb fülle ich Shampoo und Conditioner für Reisen in kleine Silikontuben um. Parfum kommt in einen kleinen Vaporizer.

Als Duschgel nutze ich auf Reisen gerne feste Seife. Auch festes Deo ist praktisch. Beides spart Platz, läuft nicht aus und hält meist länger als flüssige Produkte. Außerdem musst du dir bei Flugreisen weniger Gedanken um Flüssigkeitsgrenzen im Handgepäck machen.

Mein Tipp: Packe Kosmetik nach dem Prinzip „klein, fest, nachfüllbar“. So sparst du Platz, Gewicht und vermeidest ausgelaufene Flaschen im Kulturbeutel.

Feste Seife, festes Deo einpacken
Auf Reisen Platz sparen und nachhaltiger unterwegs sein: Festes Deo und feste Seife

Was gehört ins Handgepäck?

Ins Handgepäck gehören Elektronik, wichtige Dokumente, Medikamente, Wertsachen und Kleidung für 1–2 Tage. So bist du vorbereitet, falls dein Aufgabegepäck verspätet ankommt.

Mir ist es schon 2 Mal passiert, dass mein Hauptgepäck nicht am Ziel angekommen ist. Das ist besonders ärgerlich, wenn du auf einer Insel landest und plötzlich Bikini, Shorts oder frische Unterwäsche fehlen. Seitdem packe ich immer ein kleines Notfall-Set ins Handgepäck.

In mein Handgepäck kommen deshalb immer:

  • Elektronik: Laptop, Kamera, Ladegeräte, Powerbank und Kopfhörer.
  • Dokumente: Reisepass, Kreditkarte, Versicherungskarte und wichtige Buchungsunterlagen.
  • Kleidung: Unterwäsche, ein frisches Shirt und je nach Reiseziel Bikini, Badehose oder ein leichtes Wechseloutfit.
  • Medikamente: Alles, was ich regelmäßig brauche oder am Ziel nicht sofort ersetzen kann.

Achte beim Packen außerdem darauf, was nicht ins Aufgabegepäck darf. Powerbanks und viele Akkus gehören ins Handgepäck. Flüssigkeiten müssen im Handgepäck in kleinen Behältern transportiert werden und in den vorgeschriebenen Beutel passen.

Warum solltest du keine schweren Bücher einpacken?

Schwere Bücher nehmen im Koffer viel Platz weg und erhöhen unnötig das Gepäckgewicht. Wenn du deinen Koffer platzsparend packen möchtest, sind Kindle, eReader oder digitale Reiseführer die bessere Lösung.

Ich lese selbst gerne gedruckte Reiseführer. Trotzdem sind dicke Reiseführer für Länder wie Australien, Südafrika oder Indien im Gepäck echte Brocken. Manche haben um die 1000 Seiten. Wenn du nur einzelne Regionen bereist, brauchst du nicht das ganze Buch.

Ich habe Reiseführer deshalb schon zerschnitten, auch wenn es kurz weh tut. Für eine Rundreise nehme ich dann nur die Kapitel mit, die ich wirklich brauche. Hintergrundinfos speichere ich zusätzlich digital auf dem Handy oder eReader.

Mein Tipp: Nutze für Romane einen eReader und für Reiseführer digitale Versionen oder einzelne Kapitel. So sparst du Platz, Gewicht und musst unterwegs weniger schleppen.

Wie füllst du Lücken im Koffer richtig?

Lücken im Koffer füllst du am besten mit kleinen, weichen Teilen wie Socken, Unterwäsche, Shirts oder Badekleidung. Große Packtaschen kommen zuerst hinein, danach füllst du die Zwischenräume.

Wenn ich einen Koffer, eine Rolltasche oder einen Rucksack packe, starte ich immer mit den großen Packtaschen. Meist sind das Schuhe, Hosen, Pullis oder Jacken. Danach stopfe ich die Zwischenräume mit kleineren Packbeuteln aus. Unterwäsche, Socken und Shirts eignen sich dafür besonders gut.

Bei Rolltaschen nutze ich zusätzlich einen kleinen Trick: Ich packe zuerst alle größeren Gegenstände ein, schließe die Tasche und stelle sie aufrecht hin. Dann „stampfe“ ich sie ein paarmal vorsichtig auf den Boden. Dadurch rutscht alles kompakter zusammen und ich gewinne oft noch überraschend viel Platz.

Mein Tipp: Fülle auch Schuhe mit Socken, Gürteln oder kleinen Gegenständen. So nutzt du Hohlräume, die sonst leer bleiben.

Wie packst du Schuhe platzsparend ein?

Schuhe packst du platzsparend ein, indem du sie einzeln verstaust und nicht als Paar in einen großen Beutel legst. Einzelne Schuhe lassen sich viel flexibler in Lücken schieben, an den Rand legen oder zwischen Packtaschen platzieren.

Ein Paar Schuhe in einem Beutel ist oft sperrig. Deshalb nutze ich lieber einzelne Schuhsäcke oder ziehe leichte Beutel wie eine Socke über jeden Schuh. Solche Schuhsäcke gibt es immer wieder bei Tchibo oder in Reisezubehör-Shops.

Noch mehr Platz sparst du, wenn du den Innenraum der Schuhe nutzt. In Sneaker oder Wanderschuhe passen Socken, Ladekabel, Gürtel oder kleine Beutel. So bleibt kein Hohlraum ungenutzt.

Mein Tipp: Nimm so wenige Schuhe wie möglich mit. Für die meisten Reisen reichen 2 Paar: ein bequemes Paar für den Alltag und ein zweites Paar für Strand, Abendessen, Wandern oder Sport – je nach Reiseziel.

Wie teilst du Gepäck bei Reisen zu zweit sinnvoll auf?

Bei Reisen zu zweit solltest du Kleidung für die ersten Tage auf beide Gepäckstücke verteilen. So stehst du nicht ohne frische Kleidung da, falls ein Koffer verspätet ankommt.

Ich mache das bei Flugreisen mit Partner, Freunden oder Familie immer so. Ein paar Shirts, Unterwäsche, Shorts oder Badesachen kommen ins Gepäckstück der anderen Person. Umgekehrt nehme ich auch ein paar Teile von ihr oder ihm mit.

Mir hat dieser Tipp schon Ärger erspart. Als mein Gepäck auf Aruba nicht ankam, war es extrem nervig, schnell Bikini oder Shorts zu organisieren. Auf Inseln oder in kleinen Orten ist die Auswahl oft begrenzt, teuer oder einfach nicht das, was du brauchst.

Mein Tipp: Packe zusätzlich ein kleines Notfall-Set ins Handgepäck. Dazu gehören Unterwäsche, ein Shirt und je nach Reiseziel Badebekleidung oder ein leichtes Wechseloutfit.

Welches Gepäckstück passt zu welcher Reise?

Das richtige Gepäckstück hängt von Reiseart, Transportmitteln und Airline-Bestimmungen ab. Ein Rollkoffer ist bequem für Städtereisen, eine Rolltasche ist flexibler für Roadtrips und ein Rucksack ist ideal, wenn du oft Treppen, Boote oder kleine Unterkünfte hast.

Prüfe vor der Reise immer die Gepäckregeln deiner Airline. Besonders wichtig ist das, wenn du am Reiseziel noch Inlandsflüge hast. In vielen Ländern ist das erlaubte Gewicht auf Inlandsflügen niedriger als auf Langstreckenflügen. In Indien sind auf manchen Inlandsflügen nur 15 kg erlaubt. In Teilen Afrikas kann das Limit je nach Flugzeugtyp noch niedriger sein.

Für Roadtrips finde ich Taschen mit Rollen besonders praktisch. Sie sind flexibler als Hartschalenkoffer und passen oft besser ins Auto. Bei Rundreisen in Thailand mit Booten von Insel zu Insel ist dagegen ein Rucksack angenehmer. Du setzt ihn auf und musst deinen Koffer nicht über Stege, Sand oder Treppen ziehen.

Auch in Japan fand ich einen Backpacking-Rucksack ideal. Viele Zimmer sind dort so klein, dass du einen Koffer nur auf dem Doppelbett öffnen kannst. Das ist im Alltag unpraktisch, besonders wenn du mehrere Nächte hintereinander unterwegs bist.

Mittlerweile gibt es auch Rolltaschen mit Rucksackträgern. Diese Modelle sind für mich oft die beste Lösung, wenn ein klassischer Koffer zu sperrig ist. Ich nutze sie besonders gern für Reisen nach Japan, Spitzbergen mit kleinen Schiffskabinen, Tansania oder Kenia.

Bonus-Tipp: Geldbeutel vor der Reise ausmisten

Miste deinen Geldbeutel vor der Reise aus, damit du bei Diebstahl oder Verlust nicht unnötig viele Karten sperren und neu beantragen musst. Für unterwegs reichen meist 1–2 Kreditkarten, Führerschein oder Ausweis-Kopie als zusätzliche ID und deine Versicherungskarte.

Ich nehme auf Reisen nur die Karten mit, die ich wirklich brauche. Die meisten Bonuskarten, Mitgliedsausweise, Bibliothekskarten oder Sportvereinsausweise bleiben zu Hause. Viele Karten habe ich zusätzlich im Wallet meines Handys gespeichert.

Aus Erfahrung kann ich sagen: Es ist extrem mühselig, nach einem Diebstahl alle Karten neu zu beantragen. Deshalb entferne ich vor jeder Reise alles aus meinem Portemonnaie, was am Reiseziel keinen Nutzen hat.

Mein Tipp: Bewahre eine zweite Kreditkarte getrennt vom Portemonnaie auf, zum Beispiel im Safe oder in einem separaten Fach im Handgepäck. So hast du eine Reserve, falls dein Geldbeutel verloren geht oder gestohlen wird.

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Aktuell sind die besten kostenlosen Kreditkarten für Reisen die Debitkarte der DKB Bank, Mastercard Gold der TF Bank und die GenialCard (Hanseatic Bank). Mit einem Set-up aus mindestens 2 dieser Karten kannst du im Ausland fast immer kostenlos Geld an Automaten abheben und vor Ort bezahlen, ohne Auslandsgebühren im Ausland bei Fremdwährungen zu bezahlen!

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Häufige Fragen zum platzsparenden Kofferpacken

Was spart im Koffer am meisten Platz?

Am meisten Platz sparst du im Koffer, wenn du vor dem Packen konsequent aussortierst. Packtaschen, gerollte Kleidung und kleine Kosmetikbehälter helfen zusätzlich, aber der größte Effekt entsteht durch weniger Gepäck.

Prüfe deshalb jedes Teil mit der Frage: „Brauche ich das wirklich oder packe ich es nur aus Unsicherheit ein?“ Alles, was du keiner konkreten Situation zuordnen kannst, bleibt zu Hause.

Ist Rollen oder Falten besser beim Kofferpacken?

Rollen ist besser für T-Shirts, Sportkleidung, dünne Hosen und weiche Stoffe. Stehendes Falten nach Marie-Kondo-Art ist besser für Packtaschen, weil du alle Kleidungsstücke auf einen Blick siehst.
Ich kombiniere beide Methoden. Dünne Teile rolle ich, festere Kleidung falte ich stehend. Dadurch bleibt der Koffer kompakt und übersichtlich.

Wie packe ich einen Koffer, damit Kleidung nicht knittert?

Kleidung knittert weniger, wenn du sie rollst, stehend faltest und nicht zu stark quetschst. Empfindliche Teile legst du am besten oben auf oder in eine eigene Packtasche.
Schwere Gegenstände sollten nicht direkt auf Blusen, Hemden oder leichten Stoffen liegen. Wenn du Business-Kleidung mitnimmst, lohnt sich zusätzlich ein dünner Kleidersack oder ein separates Fach im Koffer.

Sind Packwürfel wirklich sinnvoll?

Packwürfel sind sinnvoll, wenn du Ordnung im Koffer behalten und unterwegs schneller an deine Kleidung kommen möchtest. Besonders bei Rundreisen, Roadtrips und Reisen mit mehreren Unterkünften sparen sie viel Zeit.
Für mich gehören Packtaschen zu den besten Reisehelfern. Ich muss nicht mehr den ganzen Koffer ausräumen, sondern ziehe einfach die passende Tasche heraus.

Wie packe ich Schuhe platzsparend?

Schuhe packst du platzsparend, indem du sie einzeln verstaust und Hohlräume im Schuh nutzt. Socken, Gürtel oder kleine Gegenstände passen gut in Sneaker oder Wanderschuhe.
Schwere Schuhe trägst du am besten auf der Anreise. So sparst du Platz und Gewicht im Koffer.

Was sollte ich nicht in den Koffer packen?

Du solltest keine unnötig großen Kosmetikflaschen, schweren Bücher, Föhn, große Handtücher oder zu viele Schuhe in den Koffer packen. Diese Dinge nehmen viel Platz weg und lassen sich oft leicht ersetzen.
Elektronik, wichtige Dokumente, Medikamente, Wertsachen und Powerbanks gehören außerdem nicht ins Aufgabegepäck, sondern ins Handgepäck.

Mein Fazit: Koffer platzsparend packen beginnt vor dem eigentlichen Packen

Koffer platzsparend packen bedeutet für mich nicht, möglichst viel in ein Gepäckstück zu pressen. Es bedeutet, bewusst zu entscheiden, was wirklich mit muss – und alles andere daheimzulassen.

Meine wichtigsten Helfer sind Packtaschen, kleine Kosmetikbehälter, feste Seife, ein eReader und die Mischung aus Rollen und stehendem Falten. Vakuumbeutel nutze ich dagegen nicht mehr, weil sie mir unterwegs zu unpraktisch sind.

Am Ende reist du entspannter, wenn dein Koffer nicht bis zum Anschlag voll ist. Du findest schneller, was du brauchst, hast Platz für kleine Einkäufe und musst dich nicht bei jedem Ortswechsel auf deinen Koffer setzen, damit er zugeht.

Ich hoffe, dir haben meine Tipps geholfen, deinen Koffer künftig platzsparender und übersichtlicher zu packen. Hast du noch einen eigenen Packtrick, der bei dir immer funktioniert? Dann schreib ihn gerne in die Kommentare – ich freue mich über zusätzliche Ideen aus der Reise-Community.

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Katrin Lehr, Gründerin Reiseblog viel-unterwegs.de und Reise-Expertin
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Ich bin Katrin, viel unterwegs und echte Reise-Expertin! Mit meinem Camper oder Mietwagen möchte ich die ganze Welt bevorzugt bei Roadtrips entdecken. Um meine Erfahrungen & Erlebnisse mit dir zu teilen, habe ich diesen Reiseblog gegründet!