Brückentage 2016 – clever planen bedeutet fast doppelt soviel Urlaub

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2016 ist ein echtes Glücksjahr für alle Fernweh-geplagten. Wenn du die Brückentage alle nutzen kannst, kannst du 2016 fast doppelt soviel Urlaub machen. Wie die Feiertage 2016 liegen und weitere Tipps für den maximalen Urlaub in 2016 verrate ich dir hier.

Schönes Wochenende“, werfe ich meinen Kollegen beim Verabschieden zu.

Schon wieder weg? Wo geht’s denn diesmal hin?

Neidische Blicke meiner Kollegen sind jedes Mal garantiert. Meine Antwort wollen sie vermutlich überhaupt nicht hören. Doch warum der Neid?

Mit ein bisschen geschickter Planung, viel Lust am Reisen und einem fernweh-getriebenen Willen kann jeder viel unterwegs sein. Ich verrate dir heute, wie du es schaffst, dank cleverer Planung der Brückentage 2016 fast das Doppelte an Urlaubstagen herauszuholen!

In der Vergangenheit wurde ich oft gefragt, wie ich es schaffe trotz Vollzeitjob so viel zu reisen. Und was ich überhaupt für einen Job habe. Oder ob ich weniger arbeite als andere. Und woher ich überhaupt das Geld nehme.

Wenn ich andere frage, warum sie nicht einfach mal verreisen bekomme ich immer die gleichen Antworten:

Problem: Zu wenig Urlaub oder kein Geld! Im schlimmsten Fall beides.

Ich möchte dir zeigen, dass du trotz Vollzeitjob viel unterwegs sein kann.

“Keine Zeit” ist kein Grund, nicht das beste aus Deiner Freizeit zu machen.

Das Leben ist wirklich zu kurz für Träume, die nicht verwirklicht werden. Gehen wir’s an!

Wie ich das immer gemacht habe?

Der Trick am vielen Reisen ist eigentlich keiner: Ich verreise ständig. Immer alle 2-3 Wochen übers Wochenende. Dazu habe ich mich immer auf eine längere Reise pro Jahr, die mindestens 3 Wochen lang sein sollte, konzentriert.

Die kürzeren Trips an Wochenenden bedeuten übrigens nicht, dass ich irgendwo hin weit weg fliege (was mir in Kommentaren unten schon vorgeworfen wurde). Nein. Es kann auch ein Ausflug in der Region sein. Ob mit Fahrrad, Zug oder dem Auto.

Ab 2016 hat die Rechnerei mit den verfügbaren Urlaubstagen für mich endlich ein Ende. Ich mache mich selbstständig und bin ab sofort mein eigener Chef. Trotzdem verrate ich dir, wie du 2016 mehr aus deinem Urlaub herausholen kannst.

Problem 1: Zu wenig Urlaub

Auch ich habe einen Vollzeitjob. Hier kommen meine Tipps, wie ich mehr aus meinem Urlaub mache:

Tipp 1: Konzentriere dich auf eine größere (Fern-)Reise und plane dafür etwa 3 Wochen ein.

So hast du noch genug Urlaubstage übrig für Kurztrips. Wenn dir auch 2 Wochen zur Erholung ausreichen, plane 2 x 2 Wochen ein.

Tipp 2: Verreise einmal im Monat für mindestens 1 Wochenende

Fahre einmal im Monat für ein Wochenende weg. So hast du immer Ziele auf die du dich freuen kannst. Das sind schon 12 Reisen im Jahr. Fantastisch, oder? Dabei musst du nicht immer weit weg reisen, es kann auch ein Tagesausflug in deiner Region sein. Vielleicht sogar mit dem Fahrrad?

Tipp 3: Nutze Brückentage

Urlaub kann man nie genug haben und ist bekanntlich Mangelware. Nutze Brückentage, um mit wenig Urlaub mehr zu reisen. Dabei ist wichtig die Reise frühzeitig zu planen. Brückentage sind beliebt und daher ist es oft teurer, wenn du kurzfristig und spontan buchst.

Auszeit vom Job - maximale Urlaubstage im Jahr

Hier siehst du wie du 2016 das Maximale aus deinem Urlaub herausholen kannst:

Brückentage 2016 (Neujahr bis Maria Himmelfahrt)

Neujahr (bundesweit)

Der 1. Januar fällt auf einen Freitag und die meisten Arbeitnehmer haben dadurch sowieso ein langes Wochenende. Wenn du vom 24. – 31. Dezember Urlaub hast, kannst du somit elf Tage am Stück genießen. Dafür musst du nur vier Urlaubstage verplanen.

Ostern (bundesweit)

Ostern ist 2016 Ende März. Durch den Karfreitag (25. März) und Ostermontag (28. März) hast du an Ostern zumindest ein langes Wochenende. Wenn du zwischen dem 19. März und 3. April Urlaub genehmigen lässt, kannst du sogar 16 Tage am Stück verreisen. Ist das nicht klasse? Dadurch verdoppelst du die freie Zeit!

Christi Himmelfahrt (bundesweit)

Etwas mehr als ein Monat nach Ostern ist am Donnerstag, 5. Mai ist Christi Himmelfahrt. Wenn du dir den Freitag als Brückentag frei nimmst, hast du wieder vier Urlaubstage in Folge (Der 1. Mai fällt 2016 leider auf einen Sonntag). Du könntest dir allerdings auch zwischen dem 30. April – 8. Mai Urlaub nehmen. Mit vier Urlaubstagen bekommst du dafür neun Tage am Stück frei, das ist mehr als das Doppelte an freien Tage in Folge.

Pfingsten (bundesweit)

Pfingsten ist am 15. und 16. Mai. Nimm dir vom 7. -16. frei, so kannst du mit fünf Urlaubstagen für zehn Tage verreisen.

Kombination Christi Himmelfahrt und Pfingsten

Kombinierst du beide Feiertage und verreist vom 5. – 20. Mai, kannst du mit zehn Urlaubstagen 18 Tage lang in Urlaub fahren! Das ist spitze oder?

Fronleichnam

Fronleichnam fällt auf den Donnerstag, 26. Mai. Beantrage Urlaub vom 21. – 29. Mai (4 Urlaubstage) und bekomme dafür neun freie Tage! Achtung: Diesen Feiertage gibt es leider nur in den folgenden Bundesländern: Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland.

Tag der Deutschen Einheit

Auch der Tag der Deutschen Einheit liegt 2016 prima an einem Montag. Gönne dir wiederum ein langes Wochenende oder verreise mit fünf Urlaubstagen für neun Tage.

Reformationstag

Am 31. Oktober (Montag) können alle Menschen in den Bundesländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen in ein verlängertes Wochenende starten. Alternativ kann man im Zeitraum 29.10. – 6.11. mit 4 Urlaubstagen gleich neun Tage verreisen.

Allerheiligen

Der 1. November fällt 2016 auf einen Dienstag. Somit haben alle Arbeitnehmer in Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland ein verlängertes Wochenende, wenn sie den Montag als Brückentag nehmen. Auch hier gilt, dass man im Zeitraum vom 29.10. bis 6.11. mit 4 Urlaubstagen gleich neun Tage verreisen kann.

Weihnachten 2016

Zum Schluss eine Ernüchterung: Weihnachten 2016 fällt auf ein Wochenende. Der Heilige Abend fällt auf einen Samstag, somit ist nur der Montag ein regulärer Feiertag (für die meisten).

Silvester 2016/Neujahr 2017

Auch Silvester liegt bescheiden und fällt auf einen Samstag. Arbeitnehmer können sich leider nicht auf einen zusätzlichen freien Tag freuen.

Wenn du aber die restlichen Feiertage geschickt verplant hast, bist du 2016 viel unterwegs!Tipp 4: Nutze Brückentage

Wenn du alle Brückentage nehmen kannst, ist noch Resturlaub für eine einwöchige Reise da. 9 Tage, an denen du viel erleben kannst. Ich bin im Februar 2012 für nur 1 Woche nach New York geflogen. Es lohnt sich.

Tipp 5: Zeitausgleich und Überstunden abbauen

Dieser Trick funktioniert nicht bei vielen. Arbeitest du bei einem Unternehmen mit Zeiterfassung und bist kein außertariflicher Mitarbeiter, dann du hast die Möglichkeit, Überstunden abgelten zu können. Nutze diese „Zeitausgleichs-Tage“ und lass sie nicht verfallen.

Ich habe im Jahr 2014 19 zusätzliche freie Tage gehabt, da ich Überstunden abbauen musste.2015 habe ich in einer Agentur gearbeitet. Sogar der am Anfang des Jahres versprochene unbezahlte Urlaub wurde mir nicht genehmigt.

Wenn dir alles zu wenig ist…

Tipp 6: Alternative Arbeitszeitmodelle, Sabbatical…

Wenn du einfach genug hast von deinem Job und für längere Zeit verreisen möchtest, gibt es weitere Möglichkeiten. Viele Unternehmen sind offen für alternative Arbeitszeitmodelle wie unbezahlten Urlaub, Sabbaticals, Arbeitszeitkonten.

Vielleicht kannst du deiner geregelten Arbeit auch auf Reisen nachgehen? In vielen Jobs wird heute nur eine sichere und stabile Internetverbindung benötigt. Nur weil es in deiner Firma noch keiner vorgeschlagen hat, heißt es nicht, dass es unmöglich ist. Probiere es aus und trau dich, deinen Vorgesetzten Lösungsvorschläge zu machen. Vielleicht sind sie dir dankbar dafür.

Wenn du alles probiert hast und du kein positives Feedback bekommen hast hilft nur eins: Ist dir das Reisen so wichtig, dann kündige. Mach dich selbständig oder suche dir einen neuen Arbeitgeber, der dir ein flexibleres Arbeitszeitmodell bieten kann.

Verliere dabei niemals deine eigenen Ziele aus den Augen. Genieße dein Leben.

Bei mir war es Mitte 2015 dann auch soweit: Eine lange angekündigte Reise nach Uganda und Ruanda stand bevor. Mir der Reise zwei Urlaubstage, die ich unbezahlt nehmen wollte. Mit meinen Kollegen war das alles kein Problem, nur mein Chef wollte nicht so recht. Parallel dazu kam ich frisch aus Tadschikistan zurück. So richtig kam ich nicht in den Alltag hinein und wollte am liebsten sofort wieder Weltentdecker spielen.

Mein Herz war zerrissen. Nach mehreren Gesprächen mit Familie, Freunden und auch meinem Chef beschloss ich, dass auch eine Reduzierung der Arbeitszeit das Fernweh nur bedingt mindert. Ich habe gekündigt. Mit dem Ziel, 2016 als Freelancer zu arbeiten.

Durch meine langjährige Berufserfahrung als Grafik-Designer, Social Media und Online Marketing Spezialist und im letzten Jahr in der Funktion eines Beraters ist es mir möglich, als Freelancer zu arbeiten. Zusätzlich habe ich viel zu viele Ideen, die ich in Reisepausen umsetzen möchte.

Problem 2: Kein Geld

Mein Tipp: Überlege dir, wo du im Alltag und beim Reisen sparen möchtest und kannst.

Lass uns dazu mit einer kleinen Aufgabe beginnen:

Schreibe all deine Ausgaben auf einem Blatt Papier zusammen. Miete, Kosten fürs Auto, Handy, Versicherungen, Fernsehen, usw. Einfach alles.

Als nächstes schreibe alle Ausgaben auf, die du im Alltag sonst noch hast: Essen und Kaffee trinken gehen, Einkaufen, Kino, Konzerte, Zigaretten (wenn du rauchst), Sport, usw.

Liste zwei Wochen lang alle Ausgaben auf. Danach addiere alles. Bist du überrascht, wieviel Geld du ausgegeben hast? Ist es mehr wie du gedacht hast?

Dann gehe einen Schritt weiter und überlege, an welchen Stellen du künftig sparen kannst.

Ich habe irgendwo einmal von Phantomkosten“ gelesen. Wir wissen nicht, dass sie da sind. Wir geben eine Menge Geld aus, ohne es zu bemerken. Ein Euro hier, ein Euro da und schon summiert es sich.

Wenn du dich jetzt fragst:

Was hat das mit dem Reisen zu tun?

Warum sagst du du kannst nicht reisen? Geld. „Ich kann es mir nicht leisten,“ sagst du. Ich habe zu hohe laufende Kosten.Um ehrlich zu sein ist das Blödsinn.

Tipp 1: Sparen.

Fange im Alltag an. Lege jede Woche ein paar Euro beiseite.

Beispiel:
1 Jahr hat 52 Wochen.
Pro Woche 10 Euro sparen = 520 Euro.
Pro Woche 50 Euro sparen = 2.600 Euro.

Online sparen kannst du zum Beispiel bei moneyou.de. Hier kannst du dir kostenlos Tagesgeldkonten anlegen, auf denen du Geld für bestimmte Dinge wie einen Urlaub sparen kannst.

Hol dir eine neue, am besten kostenlose Kreditkarte. Hier habe ich über meine Lieblings-Kreditkarte auf Reisen geschrieben und auch die Gründe dafür.

Überlege dir einem Vielflieger Programm beizutreten. Ich bin schon immer bei Miles & More. Da man hier aber immer mehr Flüge haben muss, um auf einen Freiflug zu kommen, teste ich mittlerweile andere Programme wie topbonus von AirBerlin. Sobald ich mehr Erfahrung gesammelt habe. werde ich darüber berichten.

Tipp 2: Schränke deinen Konsum ein

Überlege genau, was du wirklich brauchst. Klamotten haben wir alle genug im Schrank. Ich habe Anfang dieses Jahres 4 Monate lang keine Kleidung gekauft. Geht alles wenn man möchte. Wieviel ich dabei gespart habe weiß ich nicht. Jedenfalls hatte ich Geld für meine vielen Kurztrips übrig. Statt einer Jeans für 120 Euro habe ich mir den Flug nach Rom gegönnt.

Beim Handyvertrag ist es ähnlich. Gibt es einen billigeren? Überlege, ob nicht ein Prepaid Vertrag ausreicht. Ich telefoniere selten, schreibe nur noch äußerst selten SMS.

Bist du überversichert oder sind deine Versicherungen zu teuer? Hast du Abonnements von Zeitschriften die du nicht mehr liest? Gibt es günstigere Stromanbieter? Alles zählt und solltest du prüfen.

Gehst du gerne Essen oder kaufst dir täglich einen Kaffee To-go bei Starbucks (Beispiel)?

Täglich einen Kaffee bedeutet im Monat 80 Euro. Im Jahr wären das schon 960 Euro (Die Wochenenden nicht eingerechnet).

Koche öfter selbst. Wenn du gerne mit Freunden essen gehst, ladet euch gegenseitig ein. All das ist billiger wie essen gehen.

Tipp 3: Erleichtere dich von Dingen die du nicht mehr brauchst.

Weniger ist mehr. Werde überflüssige Dinge los, miste aus und verkaufe sie auf einem Flohmarkt, bei ebay, amazon oder momox.
Es gibt sogar Apps, mit deren Hilfe du prüfen kannst, auf welchem Portal du das Buch oder die DVD am besten verkauft bekommst.

Tipp 4: Mach deine Steuererklärung

Mach deine Steuererklärung gleich am Jahresanfang! Ich verstehe nicht, wie manche noch 1-2 Jahre hinterherhinken. Ich mache meine Steuererklärung gleich am Jahresanfang. Falls du keine Ahnung davon hast, hole dir Hilfe oder kauf dir das WISO Steuerprogramm.

Ich selbst habe das Programm immer benutzt und freue mich jedes Mal, wenn ich Post (und Geld) vom Finanzamt bekommen. Seit 2015 habe ich einen Steuerberater, der mir all die lästigen Dinge abnimmt. Arbeiten, Reisen und darüber zu schreiben genügt, um meinen Alltag fast vollständig in Anspruch zu nehmen.

Tipp 5: Mache einen Plan und informiere dich

Mache einen Finanzplan und schaue bei Reisebloggern wie mir, ob sie schon eine Reise wie du sie planst, gemacht haben. Frage nach dem benötigten Budget und überlege, ob du mehr oder weniger benötigen könntest. Je nachdem welche Anforderungen du an deine Unterkünfte, Transporte etc. vor Ort stellst. Erstelle dann einen Finanz- und Sparplan (siehe Tipp 1).

Du wirst überrascht sein, wie billig manche Reisen sind (verglichen mit einem All Inclusive Urlaub in Europa):

Tipp 6: Verreise außerhalb den Ferien

Wenn es dein Job erlaubt, verreise außerhalb den Ferienzeiten. Hier kannst du billiger reisen. Vermeide außerdem die Hauptreisezeit. Im Dezember ist Thailand um ein vielfaches teurer und überlaufener als im September. In Mexiko ist es genauso. In Kuba, Uganda und Ruanda war ich in der Regenzeit unterwegs. Flüge waren billiger und auch die Unterkünfte oder in Uganda die Permits für den Besuch der Berggorillas.

Tipp 7: Billige Flüge und Unterkünfte finden

Probiere immer, den Flug mit dem besten Preis-/Leistungsverhältnis zu finden. Bei Fernreisen buche ich immer nur die erste Unterkunft im Voraus. Den Rest buche ich stets 2-3 Tage vorab (je nachdem welche Reisezeit) und erhalte so bei booking.com oft tolle Unterkünfte zum so genannten „Smart Deal“ (besonders gutes Preis-/Leistungsverhältnis zum ausgewählten Termin).

Oder ich buche bei AirBnB* ein billiges Apartment.

Wenn du bei Flug und Unterkunft sparst, hast du mehr Geld für Aktivitäten und Essen vor Ort. Auch beim Essen kannst du vor Ort sparen, indem du wie die Einheimischen essen gehst.

*Wenn du dich über diesen Link bei AirBnB anmeldest, bekommst du 18 € Airbnb-Guthaben!

Hast du weitere Tipps und Empfehlungen wie man mehr aus seinem Urlaub machen kann? Dann schreibe einen Kommentar.

24 KOMMENTARE

  1. Toller Beitrag:
    Beim Lesen musste ich doch schon ab der ersten Zeile schmunzeln… :D
    Denn es geht mir genauso! Dieses Jahr bin ich trotz Vollzeitjob schon auf/in Martinique/Karibik, Serfaus/Fiss, Südafrika, Tokio, Irland, Griechenland sowie Pisa-Venedig-Wien-Prag gewesen. Und dabei stehen die Mehrzahl der Urlaubstage noch bevor :)
    Viele Ziele entscheiden sich bei mir einfach nach Schnäppchenblogs wie Urlaubsguru oder Urlaubspiraten. Hin- und Rückflug nach Martinique für 350€ ,Tokio für 450€, Irland für 50€ oder 1 Woche Griechenland für 220€ inkl.Flug, Hotel und Frühstück erlauben dann doch ein paar Fernflüge im Jahr mehr zu buchen :)
    Über Trivago.de lassen sich übrigens noch günstigere Unterkünfte finden als bei Booking.com.
    Gruß aus Stuttgart!

    • Wow du bist ja noch viel mehr unterwegs wie ich. Bei mir waren es bisher „nur“ Trips in Europa. Im Dezember bin ich dafür auch in Südafrika. Trivago schau ich mal an, bei uns hat bisher immer booking.com gepasst. Danke dir.

  2. Hi Katrin! Obwohl ich schon seit 11 Monaten auf Weltreise bin (und noch einige Monate vor mir habe), denke ich in manchen stillen Momenten an das „Danach“. Und da muntert mich gerade Dein Artikeln sehr auf :-)

    Liebe Grüße,
    Aylin

  3. Bei flügen v.a. täglich gucken und verschiedene zeiten, ab-zielflughäfen testen, variiert von tag zu tag mal gerne um bis 30%. Vor ort gerade bei taxifahrten vorher die locals fragen, was die so für die strecke zahlen – bessere verhandlungsgrundlage. Als job empfehle ich lehrer. Hab immer schulferien und war dieses jahr schon in borneo, hong kong, südafrika, simbabwe, vietnam, panama – guatemala und habe noch marokko und die philippinen vor mir ;) gruss aus caye caulker!

  4. Hallo, ich habe mich ein wenig auf deiner Seite umgeschaut und sie gefällt mir super. :) Ich habe auch einen Vollzeitjob, 30 Tage Urlaub und ein Wochenendstudium. Hm, da fällt leider verreisen am Wochenende ins Wasser. Ich war dieses Jahr aber trotzdem recht viel auf Reisen. Bad Saarow, Berlin, Münster, Österreich, Marokko, Rügen und im November plane ich entweder Paris oder nochmal London. Ich erkaufe mir zusätzlich Urlaub, dadurch dass ich auf einen Teil meines Urlaubs- und Weihnachtsgeld verzichte. Ansonsten ist die Urlaubsplanung in meiner Abteilung ein Graus. Brückentage, Ferientermine oder 3 Wochen Urlaub sind schwierig zu bekommen. Aber ich bin hart in der Verhandlung. ;) Gerade läuft die Urlaubsplanung für 2015, wir müssen sie bis Mitte Oktober abgegeben haben. Flexiblität gibts in unserem Global-Player Konzern nur bei den Mitarbeitern, leider. Deine Ideen, wie man seinen Konsum einschränken kann, find ich klasse. Ich spare auch lieber für Urlaube und gesundes Essen, als teure Klamotten oder teure Cocktails haben zu müssen. Nächstes Jahr wollen wir auf die Seychellen fliegen – ein guter Grund zu sparen. :)
    Ich wünsche dir weiterhin viel Spaß auf deinen Reisen.
    LG Myri

    • Hallo Myri, ich kann dich voll und ganz verstehen. Habe gestern zum ersten Mal auch unbezahlten Urlaub beantragt. Eine Reise nach Israel ist mir wichtiger und klappte jetzt spontan. Im Konzern bin ich noch totel flexibel. Ich werde aber ab Januar wieder in eine Agentur zurück gehen und somit die erstne 6 Monate das Reisen sehr beschränken. Freiwillig weil ich Lust auf den Job habe. Danach werden lange Reisen auch eher über Weihnachten stattfinden – womit ich absolut kein Problem habe ;-)

      Aber im Oktober fürs nächste Jahr planen zu müssen wäre mein absoluter Horror! Da bewundere ich dich dafür. Könnte ich nicht. Ich bin oft zu spontan.

      Liebe Grüße und danke für deinen Kommentar.
      Katrin

  5. Hallo Katrin,

    toller Beitrag bzgl. „Urlaub trotz Vollzeitjob“. Ich habe genau wie du eine 41 Stunden Woche, 30 Tage Urlaub und die Möglichkeit durch das Aufbauen von Überstunden zusätzlich Tage frei zu nehmen. Unbezahlten Urlaub kann ich aber nicht nehmen. Auf jeden Fall fand ich es toll auch mal einen Reise-Blogger mit diesem Hintergrund gefunden zu haben. Ich gönne es allen Reise-Bloggern als Langzeitreisende/Selbstständige usw zu leben und klar das das einfach eine andere Dimension ist. Aber auch mit Vollzeitjob kann mann/sollte man versuchen das in seinen Möglichkeit stehende zu machen um sich trotzdem den Traum vom Reisen zu erfüllen. Danke :)

    • Hallo Annika,

      danke für das Lob. Ich denke genau wie du. Ich arbeite sehr gerne in einem Team und freue mich nach den Reisen immer wieder aufs „Heimkommen“, die Familie und Freunde. Seit Januar arbeite ich sogar wieder in einer Agentur (muss den Text dringend überarbeiten) und habe somit keine „Überstunden“ mehr. Bin daher gespannt was 2015 alles mit sich bringt. Ich möchte trotzdem nicht tauschen und bin sicher, dass ich trotzdem sehr viel von der Welt sehen werde.

      Liebe Grüße
      Katrin

  6. Hallo Katrin,

    zum Thema Sabbatical schreibe ich an einem Blog http://sabbaticalbackpacking.com vielleicht ist da für den ein oder anderen eine interessante Info dabei. Zum Beispiel was alles in einem Sabbatical Vertrag stehen sollte, oder die vier häufigsten Fragen zu einem Sabbatical. Grüße Daniel

  7. Reisen schön und gut, aber die Unverfrorenheit mit der in der Urlaubspiraten-Schnäppchenblog-Szene Kerosin verplempert wird lässt mich manchmal nur kopfschütteln. Ich reise auch sehr gerne, war dieses Jahr in den USA und fahre ein Auto mit 330 PS, trage also auch nicht gerade Bastsandalen. Aber sowas wie „Martinique/Karibik, Serfaus/Fiss, Südafrika, Tokio, Irland, Griechenland sowie Pisa-Venedig-Wien-Prag“ IN EINEM JAHR schießt schon echt den Vogel ab. Das ist ein CO2-Ausstoß für den man 10 Jahre Auto fahren kann. Am besten dann noch übers Wochenende (!!) Flug-Städtereisen machen während die Polkappen abschmelzen. Ich will hier niemandem den Jahresurlaub madig machen, was hier abgezogen wird ist aber eine ganz andere Nummer. Da geht doch völlig die Kosten-Nutzen-Relation verloren wenn man für 3 Tage Aufenthalt mal eben 5000 km fliegt um seinem tristen Großstadtleben zu entkommen. Egozentrik pur.

    • Danke für deine Meinung. Jedem das Seine. Mein Leben ist übrigens weder trist und ich muss ihm entfliehen, noch bin ich egozentrisch. Ich bin einfach neugierig und lerne gerne andere Kulturen, Sprachen und Menschen kennen. Aber schön, dass du trotzdem den Artikel gelesen hast und deine eigene Meinung hast.

      Vielleicht kennst du ja atmosfair.de? Ich fliege klimaneutral um der Natur wenigstens etwas zurückzugeben. Fahre die meiste Zeit mit dem Fahrrad wenn ich zuhause bin und habe 330 PS nicht nötig (auch wenn ich ein Auto besitze).

      PS: Hast du den Artikel eigentlich richtig gelesen?
      PPS: Wenn du ein Schnäppchenblog suchst bist du hier leider falsch ;-)

      Grüße Katrin

  8. Ein super Beitrag, sehr gut zusammengefasst! Vor allem die Einleitung hat mich sehr aufgemuntert, mir geht es nämlich oft ähnlich, wenn auch bezüglich eines anderen Aspekts. Ich reise zwar (noch) nicht annähernd so viel wie du, war aber dieses Jahr auch schon in New York, Dublin und Südfrankreich – als bisherige Studentin und bald Azubi. Da muss man sich auch Einiges anhören. „Man gönnt sich ja sonst nichts!“, „Ah, bezahlt Papa?“… Nein, Papa bezahlt nicht! Ja, Papa unterstützt mich zum Glück bei der Miete, so wie die meisten Studenten unterstützt werden. Meinen Lebensunterhalt und meine Reisen finanziere ich aber komplett selbst durch meinen Nebenjob. Aber das wollen die Leute nicht hören. Die stellen sich im Übrigen auch vor, dass ich so wie sie immer zur besten Jahreszeit fliege, ins 4 Sterne All Inclusive Hotel und/oder jeden Abend ins Restaurant gehe. Die Realität: Ich nehme Fernbusse, Billigflüge, Hostels/AirBnB und esse mal einen Burger oder eine Pizza, sicher aber kein 3 Gänge Menü. Genau wie du kaufe ich im Alltag nicht massig neue Klamotten und muss auch keine Markennudeln essen oder jeden zweiten Tag in eine Cocktailbar flanieren. Man macht Abstriche. Aber die Leute glauben lieber, dass einem alles in den Schoß fällt, weil es dann leichter fällt, zu verurteilen und sie dann offiziell nichts dafür können, dass sie selbst nicht mithalten können ;)

  9. Hallo Kathrin, danke für den überaus interessanten wie ausführlichen Bericht über deine Reise nach Südafrika. Ich möchte heuer in der Zeit Dez./Januar auch dorthin reisen und werde mit Sicherheit aus deinen Erfahrungen profitieren. Glaubst Du kann ich eine solche Reise auch als ealleinstehende ältere Frau wagen?
    Würde mich für über deine Meinung freuen. Lieben Gruß, Elisabeth

  10. Hi Katrin,
    Super Artikel, meiner Freundin und mir geht es genauso. Wir beide Reisen auch wahnsinnig gerne, wollen am liebsten die ganze Welt auf einmal sehen. Da wir aber beide voll Berufstätig sind und deshalb auch nicht immer zu selben Zeit Urlaub bekommen muss man immer schauen wann und wohin wir verreisen könnten. Wir beschränken uns auch auf nur einen größeren Jahresurlaub, meistens 2 Wochen. Allerdings kann man wenn tatsächlich die Brückentage nutzt und auch mal nur übers Wochenende weg fährt schon einiges sehen und erleben. Sei es Fahrrad fahren oder wandern, auch Aktivitäten vor seiner Haustüre gibt es genug.
    In diesem Sinne, schöne Grüße
    Andre

  11. Ich kann da echt nur lachen, sorry… Es gibt sehr wohl Leute die zu wenig Urlaub UND zu wenig Geld haben und ich gehöre halt leider defintiv dazu. Ich habe 24 Tage Urlaub im Jahr und zwar ein prall gefülltes Überstundenkonto das immer größer wird, das ich aber nicht abbauen kann da inzwischen nur noch ich im Büro übrig bin. Und selbst wenn ich dann mal was nehme kann ich nicht abschalten weil ich weiß dass keiner was tut solange ich weg bin. Klar verreis ich einmal im Jahr und auch nicht länger wie ne Woche. Aber jeden Monat? No way…
    Pauschal zu sagen jeder kann das genauso schaffen wie du find ich echt daneben, weil es halt nicht jeder so gut hat wie du. Pauschalisieren ist halt immer leicht…

    • Ich weiß ehrlich gesagt nicht, warum du lachst. Deine Prios scheinen woanders zu liegen und du bist im Büro wohl absolut unabkömmlich (da muss ich dann lachen). Ich pauschalisiere nicht sondern gebe den Menschen Tipps, die wie ich ein Ziel haben: Die Welt zu entdecken und trotz einem Job mehr reisen möchten. Das scheint nicht dein Ziel zu sein – warum auch immer. Mit Geld hat dies nichts zu tun. Auch mit wenig Geld kann man reisen. Wenn man etwas will kann man alles schaffen…

  12. Hallo Katrin, also ich finde es echt prima, dass du über deine Erfahrungen Auskunft gibst!! Auch deine wertvolle Tipps für jeden der sich informativ auf eine Reise vorbereiten möchte werden eine Unterstützung bei MEINER ;-) Vorbereitung sein. Übers Jahr nach Kubaaaaa!
    Nun gut- dir weiterhin viel Spass bei deinen Reisen.

  13. ich beneide alle leute sehr, die zeitausgleich nehmen können und 30 urlaubstage? wow. ich hab 25 und davon muss ich einige über weihnachten und silvester verbrauchen, da wir zu der zeit betriebsurlaub haben und uns frei nehmen müssen. zu der zeit ist es schwer, wegzufahren, weil es an vielen orten den „silvesterzuschlag“ gibt und alles ziemlich teuer ist. ich versuche trotzdem, das beste draus zu machen und habe heuer dennoch einige kürzere trips zustande gebracht. das will ich im kommenden jahr definitiv noch etwas mehr ausreizen.

    • Ich habe seit Januar 2015 leider auch keinen Zeitusgleich mehr. 30 Tage Urlaub hatte ich dennoch. Mir gehts genauso wie dir: Agentur über Weihnachten zu, noch eine 3-wöchige Reise in Planung. Was ich nach wochenlangem Grübeln gemacht habe? Gestern gekündigt und ab Dezember bin ich selbständig. Allerdings nicht so einfach – ich habe schon ein Gewerbe nebenbei und ein Einkommen, dazu 1000 Pläne im Kopf (nicht nur Reisepläne)

      Diese Sucht mehr zu reisen ist echt nicht einfach fürs Herz ;-)

  14. Schöner Artikel! Ich arbeite auch Vollzeit, mit deutlich weniger Urlaubstagen. Daher sind drei Wochen Urlaub am Stück nie drin. Aber dieses Jahr werden es wohl 2 Fernreisen und insg. 4 Städtetrips. Immerhin! Brückentage kann ich mir auch leider selten gönnen, da alle Kollegen das mal wollen. Und an Feiertagen wird es ja auch gleich teurer mit dem Reisen…. Und das mit dem Sparen – klappt immer nur eine Zeitlang ;-). Nutze die ganzen Spartricks bereits, aber irgendwie ist doch immer Ebbe in der Kasse. Aber wo ein wille, da ein Weg…und der führt immer zu neuen Zielen…

  15. Ein aufmunternder und großartiger Artikel!
    Auch ich hänge hier in meinem Bürojob mit 30 Tagen Urlaub im Jahr (immerhin! Zuvor hatte ich 26) und habe auch noch das Glück, Überstunden auf- & abbauen zu können. Einzig am Geld mangelt es mir, allerdings werde ich es mal mit der Auflistung versuchen, quasi eine Art Haushaltsbuch, wie ich es mal geführt habe, kurz nachdem ich von Zuhause ausgezogen bin. Ich glaube auch, dass man viel Geld für Kram ausgibt, der sich mehr summiert, als man denkt.
    Und wie du schreibst, ein Wochenende rauskommen ist meistens wirklich nicht so teuer! Vorallem wenn man mit dem eigenen Auto unterwegs ist oder frühzeitig Bus-/Bahntickets buchen kann. Und für eine ode rzwei Übernachtungen reichen in der Regel auch ganz einfache Pensionen, da braucht es kein Hyatt oder ähnliches.

  16. Hallo Katrin,
    vielen Dank für deine interessanten Ausführungen und Berichten. Sie sind hilfreich und für Reisende interessant. Die Geld und Zeit-Frage wurde ja bereits schon ausgiebig dargelegt. Da kann nur jeder nach seinen Möglichkeiten und etwas taktisch klug handeln. Auch ich habe bereits schon alle Kontinente bereist und bin darüber sehr dankbar. Was ich persönlich etwas anders sehe ist die Anzahl der Reisen in einem Jahr und deren teilweise nur sehr sehr kurze Dauer. Ich denke, die gesammelten Eindrücke können ggf. nicht tiefgreifender verarbeitet werden bzw. nimmt die Anreise wertvolle Erlebniszeit. Schon bei Ausflügen übers Wochenende in europäische Hauptstädte wird die Anflugzeit viel Zeit kosten , mal abgesehen, dass dies bereits mit Billigflügen möglich ist. Trotzdem wird die Aufenthaltsdauer durch längere Anreisewege und -zeiten minimiert und geht an Zeit vor Ort verloren. Ich habe dies in jüngeren Jahren auch so praktiziert, aber merke, dass es eigentlich eher ein „Hetzen“ ist oder für einige Leute nur ein Zweck um sagen zu können ….ich war da und da und da….und können mit all den Ländernamen dienen oder haken wieder einen Ländernamen in ihrer Atlas-Liste ab. Wenn man dann mal Näheres hinterfragt, kommt oft nur wenig. Kurzreisen oder Wochenendausflüge in die nähere Umgebung bzw. innerhalb Deutschlands sind sehr viel zeitsparender ,sehr reizvoll und bieten viele schöne Eindrücke. Zeit kann ich dann schon in schöne Erlebnisse investieren. Aber egal wie man es für sich selbst bevorzugt, Reisen bildet und öffnet den persönlichen Horizont.

  17. Danke! Hat mir die Urlaubsplanung gerade etwas erleichter! Eine Halbestunde habe ich durch den Beitrag mindestens Gespart. ;)

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