Tansania bietet dir Safari Abenteuer erster Klasse
Sowohl Tansania als auch Sansibar bieten spektakuläre Landschaften, einzigartige Highlights und interessante Kulturen. Sie sind bekannt für ihre zerklüfteten Gebirgszüge, wunderschöne Küsten, faszinierende Nationalparks und Wildtierreservate, außergewöhnliche Safaris, lebhafte Märkte und alte historische Stätten.
Nicht zu vergessen im Nordosten Tansanias: der höchste Berg Afrikas, Kilimandscharo (5.895 m) und UNESCO-Welterbe, der nicht nur Abenteurer aus der ganzen Welt anzieht.
Der bekannteste aller Nationalparks ist vermutlich die Serengeti, die bei uns vor allem durch die Tierfilmer und Zoodirektor Dr. Bernhard Grzimek und seinen Sohn Michael bekannt wurde. Durch ihre Filme "Serengeti darf nicht sterben" und "Kein Platz für wilde Tiere" sind Klassiker unter den Naturfilmen und auf der ganzen Welt bekannt.
Doch auch der Tarangire-Nationalpark sowie das Ngorongoro-Krater Schutzgebiet sind außergewöhnlich schön und bieten tolle Sichtungen von großen Herden an Tieren an.
Tansania und seine Nationalparks sind ein Muss. In diesem Beitrag stelle ich dir meine persönlichen Favoriten vor, welche Parks ich noch besuchen will, und gebe dir praktische Tipps für deine Reiseplanung.
Also schnapp dir eine Tasse Tee und mache dich bereit, eines der faszinierendsten Reiseziele Afrikas zu erkunden!
Hier findest du meine Erfahrungen für Tansania mit Reisetipps und Reiseberichten für den Kilimandscharo, Safari und Sansibar, die dir bei der Planung deiner Reise helfen und du beachten solltest.
Also schnapp dir eine Tasse Tee und mache dich bereit, eines der faszinierendsten Reiseziele Afrikas zu erkunden!

Hi, ich bin Katrin!
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Inhalt
Tansania auf einen Blick
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Einwohner68,56 Millionen
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HauptstadtDodoma
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WährungTansania-Schilling
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SpracheKisuaheli (offiziell, Verkehrssprache) und Englisch (offiziell)
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EInreisee-Visum (empfohlen), 50 USD
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ZeitverschiebungEAT (im Sommer +1)
Beste Reisezeit Tansania
Das tropische Klima macht diese Region zu einem idealen Reiseziel für Touristen, die sonnenverwöhnte Strände und üppige Landschaften mit einer reichen Tierwelt suchen.
Dennoch kommt es bei der Suche nach der besten Reisezeit darauf an, was du in Tansania machen möchtest. Das Land kannst du eigentlich ganzjährig bereisen, nur die Kilimandscharo Besteigung oder auch Pirschfahrten sind während der großen Regenzeit nicht immer möglich (März bis Mai) bzw. stellen dich vor größere Herausforderungen.
- Wir waren da: Anfang Dezember bis einen Tag vor Weihnachten
- Für Safaris im Norden: Dezember bis Februar, dann kommen die großen Gnuherden aus der Masai Mara zurück in die Serengeti. Anfang Dezember ist noch weniger los, die Preise etwas günstiger.
- März bis Mai: Generell nicht empfohlen, da oft Straßen unpassierbar sind
- Sansibar: Das ganze Jahr gut zu bereisen. Heißeste Monate sind Dezember bis Februar mit hoher Luftfeuchtigkeit
- Juni bis August: Winter in Ostafrika mit kühlen Tagen und kalten Nächten. Great Migration in die Masai Mara
Wir haben Anfang Dezember die Kilimandscharo Besteigung unternommen, sind dann 10 Tage auf Pirschfahrten gewesen, um bis kurz vor Weihnachten ein paar Tage auf Sansibar zu verbringen. Es war alles ideal und selbst beim Kili hatten wir viel weniger Regen, als es hätte geben sollen. Die Regenschauer waren nur kurz und nicht zu stark.
| Jan | Feb | Mrz | Apr | Mai | Jun | Jul | Aug | Sep | Okt | Nov | Dez | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Weniger Touristen | 0 | 0 | 0 | + | + | + | + | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Beste Zeit für Rundreisen | - | - | 0 | + | + | + | + | + | + | + | - | - |
| Trockenzeit (Allgemei) | - | - | - | 0 | + | + | + | + | + | + | 0 | - |
| Regenzeit (grüne Saison) | + | + | + | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | + |
| Chobe (Riverfront) | 0 | 0 | 0 | 0 | + | + | + | + | + | + | + | 0 |
| Chobe NP (Savuti) | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | + | + | + | 0 | 0 | 0 |
| Okavango Delta | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | + | + | + | 0 | 0 | 0 |
| Moremi Game Reserve | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | + | + | + | + | 0 | 0 | 0 |
| Beste Zeit Kwando-Linyanti Region | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | + | + | + | 0 | 0 | 0 |
| Beste Zeit Nxai Pan NP / Makgadikgadi Pans | + | + | + | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | + |
| Central Kalahari GR | 0 | 0 | 0 | 0 | + | + | + | + | + | + | 0 | 0 |
Beste ReisezeitGeeignete JahreszeitWeniger geeignete Jahreszeit
Top-Sehenswürdigkeiten in Tansania






Tansania Reiseberichte & Tipps
Planung deiner Tansania Reise
Hier findest du ein paar der wichtigsten Reisetipps für Tansania im Überblick. Die Planung einer Reise nach Tansania (vor allem eine Kilimandscharo Besteigung) kann überfordernd erscheinen, aber mit der richtigen Vorbereitung kann sie zu einem unvergesslichen Erlebnis werden. Damit dein Urlaub so reibungslos und angenehm wie möglich verläuft, gibt es ein paar Dinge, die du bei der Planung deiner Reise wissen solltest. Von der Budgetplanung bis hin zu Impfungen und Visabestimmungen - wir haben alle Informationen, die du wissen musst, bevor du dich in dein Tansania-Abenteuer stürzt!
Warum sich eine Reise nach Tansania lohnt
Vor 11 Jahren bin ich Südafrika als Reiseziel verfallen, danach Namibia und Botswana. Jetzt auch Tansania. Das ist Safari next level, wie ich es gerne nenne. Mehr Tiere, mehr Natur, weniger Menschen (außer zur Migration, aber zu der Zeit war ich nicht hier).
Zunächst ist Tansania "nur" ein Nachtflug entfernt von Deutschland. Im Sommer gibt es nur eine Stunde Zeitverschiebung. Kein Jetlag.
Was mich an Tansania fasziniert: die Tierwelt und einzigartige Natur. Die große Hitze und somit Trockenheit und Gefahren in der Serengeti und anderen Nationalparks. Ich liebe es, stundenlang im Auto und Tiere zu beobachten oder zu Fuß in der Savanne unterwegs zu sein. Egal, in welcher Region. Natürlich gibt es zahlreiche weitere Gründe für eine Tansania Reise.
Geografische Lage von Tansania und Sansibar
Tansania und Sansibar liegen in Ostafrika, südlich des Äquators. Tansania grenzt im Norden an Kenia, im Westen an Uganda und Ruanda, Burundi und die Demokratische Republik Kongo und im Süden an Mosambik. Sansibar ist ein Teil von Tansania, hat aber eine eigene Regierung. Es besteht aus zwei Inseln: Unguja (auch bekannt als Sansibar Island) und Pemba, die im Indischen Ozean etwa 40 km vor dem tansanischen Festland liegen.
Religion in Tansania und Sansibar
Tansania und Sansibar sind beides unglaublich vielfältige Länder mit einer Vielzahl von Religionen, die in der gesamten Region vertreten sind. Das Christentum ist die mit Abstand beliebteste Religion in Tansania, vor allem im Norden. Gefolgt vom Islam, der Richtung Süden und Daressalam immer weiter verbreitet scheint sowie anderen traditionellen afrikanischen Glaubensrichtungen.
Auf Sansibar ist der Islam die vorherrschende Religion. Rund 80 % sind Muslime, daher raten wir dir, abseits der Strände passende Kleidung zu tragen und keine knappen Tops oder Hosen. Aber es gibt auch viele Christen, Hindus und Menschen, die verschiedene indigene Glaubensrichtungen praktizieren.
Informiere dich vor der Reise, ob du am Reiseziel entsprechende Kleidung tragen solltest. Das gehört für uns zum Respekt anderer Kulturen dazu.
Einreise und Visum
Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Tansania ein Visum. Du kannst es vorab online als E-Visum beantragen oder bei Ankunft als Visa-on-Arrival erhalten. Ich empfehle dir, das Visum vorab online zu beantragen, um Wartezeiten am Flughafen zu vermeiden.
Dein Reisepass muss noch mindestens 6 Monate gültig sein und bei Einreise über mindestens 1 freie Seite verfügen.
Das Touristenvisum ist in der Regel für bis zu 90 Tage gültig.
Ich rate dir, die aktuellen Einreisebestimmungen vor deiner Reise zusätzlich auf der offiziellen Website der tansanischen Einwanderungsbehörde oder beim Auswärtigen Amt zu prüfen, da sich Vorgaben kurzfristig ändern können.
Einreise nach Sansibar
Bei der Einreise nach Sansibar mussten wir zusätzlich zum Visum eine Einreisekarte ausfüllen. Diese wurde allerdings nur eingesammelt und nicht geprüft. Bei der Ausreise mussten wir wieder eine Ausreisekarte mit allen Informationen (Dauer des Aufenthalts, Hotel, Flugnummer, besuchte Orte, ...) ausfüllen. Halte einen Stift bereit.
Wie lange für Tansania einplanen?
Ideal hast du mindestens 14 Tage Zeit für die Highlights in Tansania. Die wichtigsten Nationalparks kannst du dann erkunden, dazu ein paar Tage auf Sansibar verbringen oder wie wir den Kilimandscharo besteigen. Entweder auf eigene Faust oder besser: mit einem guten Anbieter. Wir waren auf der ersten Tansania Reise 3 Wochen unterwegs. Gebucht hatten wir alles bei Diamir, einem Spezialisten für Erlebnisreisen, der vor Ort mit lokalen Anbietern arbeitet. Wir waren sehr zufrieden.
Alleine für den Kilimandscharo (immerhin der höchste Berg Afrikas) musst du mindestens 7 Tage einplanen. Einen Tag vor der Besteigung, um alles an Equipment zu packen und sechs Tage für die Machame Route (es gibt auch andere Routen, die länger gehen). Danach ist eine weitere Nacht in Arusha oder Moshi zu empfehlen, ehe du weiterreisen kannst. Wir waren danach im Mkomazi Nationalpark, Tarangire Nationalpark, Ngorongoro Nature Reserve und der Serengeti. Danach haben wir sechs Nächte (5 Tage) auf Sansibar verbracht.
Nach der Reise über die Route nachgedacht, hätten wir vermutlich 1-2 Tage weniger auf Sanibar verbracht, um mehr Zeit in der Serengeti, dem Ngorongoro Krater oder Tarangire Nationalpark zu verbringen. Alles ist sehr reizvoll und landschaftliche unfassbar toll. Wir waren froh, mit Diamir gut beraten worden zu sein. Unser Fahrer Julius vom lokalen Partner vor Ort hat unglaubliche Tiersichtungen entdeckt, die wir auf große Entfernung nie gesehen hätten. Auch ihn können wir dir ans Herz legen (einfach bei Diamir erwähnen).
Anreise & Herumreisen
Flüge buchen
Mit Ethiopian Airlines gelangst du über Addis Abeba zum Kilimandscharo Airport (je nachdem, was dein erstes Reiseziel in Tansania ist. Bei uns war es die Kilimandscharo Besteigung). Um die Flüge hat sich auch Diamir gekümmert, wir mussten uns um nichts sorgen.
Falls du deine Flüge auf eigene Faust buchen möchtest, ist das kein Problem, im Falle einer Absage deinerseits ist es dann allerdings keine pauschal gebuchte Reise mehr und du musst dich selbst um alles kümmern. Prüfe bei der Flugsuchmaschine Skyscanner nach den besten Verbindungen.
Herumreisen mit Mietwagen
Ein eigener 4x4 Mietwagen oder ein Wagen mit Fahrer sind die besten Möglichkeiten, um im Land herzukommen. Die Fahrtzeiten sind lang, die Straßen abseits der Highways recht holprig und schlecht – unbedingt genug Zeit einplanen. Die Highways sind geteert und super ausgebaut.
Schau mal bei Diamir vorbei, denn die organisieren deine perfekte Rundreise so, wie du es möchtest (such dir Reisebausteine aus oder schließe dich einer Gruppenreise an). Wir haben bei Diamir alles gebucht und waren super zufrieden und froh, nach der anstrengenden Wanderung auf den Kili nicht selbst fahren zu müssen. Da wir zu fünft waren, konnten wir uns die Kosten für Auto und Fahrer teilen.
Falls du selbst fährst, musst du vorsichtig sein: Überall am Straßenrand ist Polizei, die das Tempo misst. Bei Nichtbeachtung der Verkehrsregeln wirst du wenige Meter weiter herausgezogen und bestraft. So viel Überwachung durch Polizei habe ich noch in keinem Land gesehen.
Empfohlene Reiseführer für Tansania und Sansibar
Da wir die besten Infos zum Kilimandscharo vom Reiseveranstalter und von diversen Blogs im Internet zusammengesucht hatten, war der Lonely Planet für Tansania nur dazu da, um nützliche Fakten nachzulesen. Dafür war dieser Guide allerdings ideal.
Für Sansibar hatte ich mir das eBook Zanzibar: Pemba, Mafia (Bradt Travel Guide) gekauft. Es beinhaltete viel mehr nützliche Informationen, als wir hätten gebraucht haben. Toll gemacht und für jeden, der einen englischsprachigen Reiseführer nicht scheut, ein Tipp.
Möchtest du einen Guide, um die Tiere zu bestimmen? Hierfür besitze ich spezielle Bücher, die ich im Rahmen meines EcoQuest in der Masai Mara gekauft habe. Ich besitze dazu nur englischsprachige Guides. Warum? Ganz einfach: Tiernamen kommunizierst du ohnehin nur auf Englisch (im Idealfall). So weißt du immer, was dein Guide sieht oder umgekehrt. Ich muss oft überlegen, wie ein Tier auf Deutsch bezeichnet wird. Manchmal weiß ich es auch nicht und muss selbst das Internet befragen.
- Stuarts' Field Guide to National Parks & Game Reserves of East Africa
- Wildlife of Kenya, Tanzania and Uganda (leider sind in diesem Buch einige Bilder sehr verpixelt)
- Birds of East Africa: Kenya, Tanzania, Uganda, Rwanda, Burundi
- Speziell mit viel Text: Behavior Guide to African Mammals
- Game Ranger in your back pack: All-in-one interpretative Guide to the Lowveld (eigentlich für Südafrika, aber toll gemacht mit vielen nützlichen Infos und vielen Bildern)
Geld und Währung
Man zahlt meist mit Bargeld und nur in besseren Hotels oder Restaurants mit Kreditkarte. Entweder mit der lokalen Währung Tansania Schilling (TZS) oder US-Dollar. Bei letzteren sollte man darauf achten, nur neue und einigermaßen intakte Scheine mitzuführen. ATMs sind gerade in ländlichen Gebieten rar gesät, deshalb ruhig ein wenig mehr Bargeld einpacken. US-Dollar sind gerne als Trinkgelder gesehen, wir bevorzugen lokale Währungen (sind ja selbst Europäer und keine Amerikaner).
Beachte dabei, dass Gebühren an ATMs vor Ort entstehen. Du kannst an den meisten Automaten maximal 400.000 TZS abheben (ca. 160 Euro). Bezahle so oft wie möglich mit deiner Kreditkarte. In den Lodges und Unterkünften der Nationalparks gibt es oft kein Internet, somit auch keine Möglichkeit, mit Kreditkarte zu bezahlen.
Tipp: Wir haben alle so viel Bargeld wie möglich nach Ankunft am Kilimandscharo Airport bei Arusha abgehoben. Du findest die Automaten nach dem Flughafenausgang auf der rechten Seite (Nur Tansania Schilling, keine US-Dollar).
Geld abheben auf Sansibar: Es gibt nur in Stone Town Geldautomaten. Falls du Bargeld benötigst, solltest du direkt am Flughafen welches abheben.
Internet und SIM-Karte
Wenn du am Kilimanjaro Airport einreist, kannst du nach Verlassen des Flughafengebäudes bereits gegenüberliegend die Hütten mit der Vodacom Aufschrift erkennen. Aktuell das Netz mit der besten Abdeckung. Falls du nach Kenia weiterreist, kannst du die Karte außerdem mit safaricom Netz verwenden (und umgekehrt).
Für die SIM-Karte benötigst du deinen Reisepass, es wird ein Foto von dir gemacht und ein Daumenabdruck wird genommen. Du kannst die SIM-Karte nur mit Bargeld bezahlen.
Falls du an einem anderen Ort in Tansania ankommst, solltest du deinen Guide oder Fahrer fragen. Sie beraten Touristen gerne.
Wir haben ein Datenpaket "unlimited" für 65 US-Dollar gekauft. Musst du nicht wie wir unterwegs arbeiten, dann genügen auch die 10 GB für 30 Tage und 20 US-Dollar.
Mit Vodacom hatten wir auch auf dem Kilimandscharo, in der Serengeti und dem Tarangire Nationalpark fast überall Internetempfang.
Stromadapter
In Tansania benötigst du einen Reiseadapter für Großbritannien. Manchmal kannst du deinen Stecker auch ohne Adapter in die Steckdose bekommen (wenn es ein schmaler ist). Ich habe immer diesen Adapter mit USB-Steckplätzen dabei.
Unsere Erfahrung auf Sansibar
Sansibar ist ideal für alle, die nach den Strapazen einer Kilimandscharo Besteigung oder langen Pirschfahrten auf staubigen Pisten ("African Massage Road") Erholung suchen. Hier findet jeder sein passendes Örtchen: Das trubelige und anstrengende Stone Town mit schicken Boutique-Hotels, der Nordosten mit den schönsten Stränden und Nähe zu Tauch- und Schnorchelrevieren oder der Norden mit seinen Hippie-Örtchen.
Sowie kulinarisch als auch kulturell gibt es hier eine Menge zu entdecken. Wir haben – untypisch für uns – viel am Strand und Hotelpool entspannt (je nach Ebbe und Flut) sowie den ein oder anderen Ausflug unternommen.
Wo wohnen?
Wir haben am traumhaften Matemwe Beach im Zanzibar Pearl Boutique Hotel & Villas (3 Sterne, nur Frühstück) gewohnt. Ideal gelegen am weißen Sandstrand, nahe für Ausflüge, nur nach Stone Town und zum Jozani Forest sind 1-stündige Fahrten notwendig. Dafür sind direkt am Hotel ein paar lokale Restaurants am Strand, die man täglich besuchen kann, weil das Essen einfach so köstlich ist. Das am Hotel ist überteuert und wenig abwechslungsreich (zumindest die angebotenen Menüs am Abend).
Auch dieses Hotel wurde uns über Diamir empfohlen und gebucht. Bist du Stadtmensch, kannst du dir eine Unterkunft in Stone Town aussuchen. Wir fanden die Stadt anstrengend, da alle paar Meter jemand etwas verkaufen möchte und auf den Märkten mit Streetfood fast jeder Stand dasselbe anbot. Beim nächsten Mal wüsste ich nicht, ob wir wieder am Matemwe Beach oder doch in Stone Town wohnen würden. Schwierige Entscheidung.
Ich hoffe, dir hat dieser Artikel gefallen und geholfen, deine Fragen zu beantworten. Falls du noch Ideen oder Fragen hast, dann freuen wir uns sehr auf deinen Kommentar hier auf dem Reiseblog.
Falls du keine Fragen hast: Wir freuen uns trotzdem auf dein Feedback und hoffen, dass du den Artikel mit Freunden teilst oder auf Pinterest speicherst. Dann findest du die Tipps später wieder.
Empfohlene Impfungen
Pflicht bei Einreise ist aktuell eine zweifache Impfung gegen Corona. Diese wird in deinem Impfbuch bei Einreise sehr gewissenhaft geprüft. Eine Gelbfieberimpfung ist nur nötig, wenn du aus einem Gelbfieber-Land (Uganda) einreist. Da ich in Uganda bereits war, habe ich diese Impfung aus vergangenen Reisen und musste mir darüber keinen Kopf machen.
Folgende Impfungen sind bei der Einreise nach Tansania empfohlen (aber keine Pflicht): Hepatitis A und B, Typhus, Cholera, Tollwut und Meningokokken.
Schutz vor Moskitos und Tse Tse Fliegen in Tansania
Gefährliche Malaria-Mücken und die Tse Tse Fliegen kommen nur in niedrig gelegenen Regionen ( unter 1500 Meter) vor. Vor allem in Feuchtgebieten und während der Regenzeit. Höhergelegene, kühlere Orte wie die Usambara-Berge und der Kilimanjaro (über 2500 Meter) sind weitgehend mückenfrei.
Empfohlenes Mückenschutzmittel:
Kauf dir vor der Reise ein Mückenspray mit dem Wirkstoff DEET. Eine höhere Konzentration bietet längeren Schutz. Natürliche Mückenschutzmittel wie ätherische Öle sind hier weniger wirksam.
Als wichtigen Schutz gegen Malaria-übertragende Mücken gibt es in Unterkünften Moskitonetze. In den niedrig gelegenen Regionen ist es üblich und ratsam, in höheren Lagen eher selten vorhanden
Mückenschutz durch Bekleidung:
Ich empfehle dir, helle und Körper bedeckende Kleidung zu tragen. Kein Schwarz oder Dunkelblau. Diese Farben ziehen die Fliegen an. Es gibt Spezialbekleidung mit integriertem Mückenschutz (z. B. Permethrin), ideal für afrikanische Bedingungen. Besitze ich allerdings nicht. Longsleeves und lange Hosen sowie Socken schützen entsprechende Körperteile perfekt. Zusätzlich solltest du deine Kleidung mit Mückenspray speziell für Kleidung behandeln.
Malaria
In einigen Gebieten gibt es Malaria (die gefährliche Malaria Tropica). Eine prophylaktische Behandlung mit Malaria-Medikamenten wird empfohlen, du solltest dazu allerdings deinen Arzt konsultieren. Da wir schon oft in Ostafrika waren, schätzen wir unser Risiko mittlerweile selbst ab und haben dieses Mal nichts eingenommen (kein Malarone, welches oft verschrieben wird), da wir die Kilimandscharo Besteigung nicht durch Nebenwirkungen beeinflussen wollten. Im Falle einer Erkrankung gibt es vor Ort die beste Medizin und Hilfe (unsere Meinung). Nimm Malaria allerdings nicht auf die leichte Schulter.
Schlafkrankheit
Die Tse Tse Fliege ist eine einer Bremse ähnlich sehende, große tagaktive Stechmücke. Vor allem im Tarangire Nationalpark kann sie in manchen Monaten die Schlafkrankheit übertragen. In manchen Monaten auch in der Serengeti. Deshalb solltest du keine dunkelblaue und schwarze Kleidung zu tragen. Diese Farben ziehen die Fliegen an. Falls du dich wunderst, warum in diesen Nationalparks überall blau-schwarze Tücher, hängen: die sind mit Gift getränkt, um die Tse Tse Fliegen anzulocken und zu töten. Am Eingang des Tarangire wurde außerdem unser Auto komplett mit einem speziellen Mittel eingesprüht.
Sei hier nicht sparsam mit deinem Anti-Brumm oder Autan (am besten das Tropical mit Deet, welches auch gegen die Tse Tse Fliege hilft).
Trinkgeld in Tansania
Trinkgeld in Tansania ist obligatorisch und wird überall erwartet. In Restaurants (5 bis 10 %, manchmal ist der Service inbegriffen), bei Touren, bei Fahrern und Trägern wird Trinkgeld erwartet. Wir haben uns informiert, um bei der Kili Besteigung weder zu viel noch zu wenig auszugeben. Außerdem wurden wir mehrfach darüber informiert, dass beim Kili der Guide das Geld nicht gerecht verteile und so eine Liste aller Träger und Menschen samt Aufgabe notieren lassen. So konnten wir jeden einzelnen entsprechend bezahlen, und alle waren glücklich.
Auch in Unterkünften besagt eine Tip Box an der Rezeption nichts darüber, ob auch alle etwas davon bekommen. Hier mussten wir erfahren, dass in einer Unterkunft das Barpersonal und die Bedienungen im Restaurant nichts bekamen. So haben wir heimlich jedem etwas zugesteckt (Wichtig: abseits der Chefs, da diese oft Trinkgeld direkt abgenommen haben. Auch das ist leider Afrika).
In unseren Kilimandscharo Artikeln erfährst du, was wir der Crew an Trinkgeld gegeben haben. Für Fahrer und Guides rechnet man 10 bis 20 US-Dollar je Gruppe. Für die Leute, die in Hotels und Hotels oder Camps dein Gepäck tragen, solltest du immer einen kleinen Schein parat haben.
Sicherheit
Wir empfanden das Herumreisen in Tansania als sicher. Natürlich sind seit Corona auch hier viele Menschen ärmer geworden, da sie durch den Tourismus 2 Jahre keine Einnahmen hatten. Sei dir dessen bewusst, trage keinen teuren Schmuck, dann ist alles easy.
Auch auf Sansibar war alles okay, obwohl wir auch nachts im Dunkeln am Strand nach Hause gegangen sind. Menschen freuen sich, dass Touristen wieder kommen und sind nett und hilfsbereit. Leider manchmal etwas zu aufdringlich, wenn sie eine Tour oder Souvenirs verkaufen möchten. Vor allem auf Sansibar kann das sehr anstrengend werden, da ein freundliches "nein Danke, bin nicht interessiert" nicht genügt.
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Das sagen unsere Leser
4 KOMMENTAREIngrid
4. Februar 2026 um 16:17 UhrHallo Katrin,
Deine Informationen über Tansania sind sehr hilfreich. Wir planen gerade eine Selbstfahrer Reise mit einem Izusu mit Dachzelt im Sept./Okt. 2026.
Zu Beginn würden wir gerne einen Guide buchen, der uns 2 Tage auf Pirschfahrt im Serengeti NP mitnimmt. Hast du eine Empfehlung, bei welcher Agentur in Arusha oder direkt im Park wir einen privaten Guide buchen können. Besteht die Möglichkeit überhaupt?
Gibt es eine Liste über CP? Für eine Antwort befanke ich mich schon vorab ganz herzlichen. Ingrid
Katrin Lehr
7. Februar 2026 um 11:36 UhrHallo Ingrid,
bitte lies meine Tipps genau durch. Da steht, dass ich mit Diamir (hier die Bausteine ansehen) alles geplant habe. Entweder dann auch Diamir kontaktieren oder bei der offiziellen Webseite für Tansania Tourismus nachfragen. Ich habe dazu leider keine Tipps.
Liebe Grüße
Katrin
Martin
22. September 2025 um 19:39 UhrHallo Katrin,
erst einmal vielen Dank für die ganzen Informationen, die Du im Internet bereitstellst. Wir wollen im nächsten Jahr ebenfalls Tansania in Angriff nehmen… und daher meine Fragen. Ihr seid ja mit einem Fernreise-Anbieter gereist. Ich bin derzeit nicht sicher, ob eine selbst geplante Tour oder eine Anbieter-Tour die bessere Wahl ist. Daher meine erste Frage: habt Ihr eure komplette Tour in Tansania mit Diamir gemacht ( Flüge – Nationalparks – Sansibar etc.)? Ist Deiner Erfahrung nach eine fertig geplante Tour besser zu kalkulieren bzgl. Fahrtzeiten, Eintritte in Nationalparks etc.? Um das zu präzisieren: wir waren im Jahreswechsel 2024/25 in Sri Lanka, in diesem Frühjahr in Südafrika, ich habe alles selbst organisiert und wir sind „nur“ in den Game Reserves, die wir besucht haben, mit einem erfahrenen Guide gefahren (in Sri Lanka Ende ebenfalls). Wir haben uns für diese Art entschieden, um ein Maximum an Flexibilität zu haben. Daher die Frage: warum habt Ihr euch für einen Reiseanbieter entschieden und seid nicht von Lodge zu Lodge gefahren und habt einen Guide vor Ort in den Nationalparks fahren lassen? Die zentrale Frage daher: ihr habt eine erstaunliche Anzahl an Reisen absolviert…was hat euch bewogen, die Durchführung einem Anbieter zu überlassen?
Ansonsten: tolle Seite, tolle Reisen…wow!
BG
Martin
Katrin Lehr
29. September 2025 um 16:23 UhrHallo Martin,
meine Antwort auf deine Frage: Wir wollten als Erstes den Kilimandscharo besteigen. Da dies nur mit Guides geht, wurde von Freunden Diamir empfohlen. Und da wir dann schon in Kontakt waren und noch länger bleiben wollten, haben wir nach einem Angebot inkl. Vorschlag für die besuchten Orte gefragt. Haben uns sehr gut beraten gefühlt (wir waren zu 5.) und später noch festgestellt (die mit festem Job unter uns), dass wir noch Zeit und Lust für Sansibar haben. Auch hierfür hat uns Diamir ein super Angebot gemacht. Das gesamte Paket war super, wir hatten einen tollen Fahrer, der gleichzeitig Safari Guide war (ich bin mir nicht sicher, ob man in der Serengeti auf eigene Faust fahren darf) und es war für alle so am besten. Ich würde es jederzeit wieder so machen. Für den Preis bekommt man auf eigene Faust das so nicht organisiert. Südafrika und Sri Lanke im Gegensatz dazu würde ich nie in ner Gruppe besuchen. Das ist individuell zu einfach. Ostafrika ist allerdings eine andere Baustelle als Südafrika oder Sri Lanka. Vor allem die „Straßen“. Alleine das 4×4 Auto würde vermutlich das Budget fast verschlingen.
Liebe Grüße
Katrin