Alles, was du für deinen Südafrika Roadtrip mit Mietwagen wissen musst
Einen Roadtrip mit dem Auto durch Südafrika? Auf jeden Fall! Autofahren in Südafrika macht Spaß. Nur mit dem Auto genießt du hier maximale Flexibilität und Freiheit. Ich war bereits 10 Mal in Südafrika unterwegs. Immer mit dem Auto als Selbstfahrer. Dabei haben ich bereits viele tausende Kilometer zurückgelegt.
Das Land am Kap ist fast so groß wie Deutschland, Italien und Frankreich zusammen. Die Reiseziele im Land liegen oft hunderte Kilometer voneinander entfernt. Das Straßennetz ist größtenteils gut ausgebaut, die Straßen sind oft schnurgerade und wie gemacht für eine Rundreise mit dem Auto. Die Raten für Mietwägen sind nicht so hoch, dass du arm wirst. Am besten buchst du das Auto vor der Reise aus Deutschland.
- Tipps zur Reiseplanung deiner Südafrika Rundreise mit Erfahrungen
- Auf was du bei der Mietwagen Buchung achten musst
- → Alle Südafrika Reiseberichte und Tipps im Blog
Du könntest auch ohne Auto durchs Land reisen, meiner Meinung nach sind die Möglichkeiten, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen, außerhalb Städten sehr begrenzt.
Wenn du per Nachtflug nach Südafrika anreist, kannst du deinen Mietwagen direkt am Flughafen in Empfang nehmen.
Du steckst den Schlüssel ins Zündschloss, startest den Motor, doch halt! Einige Dinge laufen in Südafrika anders. Aber keine Panik, alles halb so wild.
Damit auch deine Rundreise mit dem Mietwagen ein Vergnügen wird, habe ich hier auf Basis meiner Erfahrung die wichtigsten Verkehrsregeln und Tipps zum Autofahren zusammengefasst.
Internationaler Führerschein für Südafrika?
Für Südafrika benötigst du keinen Internationalen Führerschein. Ich musste ihn nur einmal (vor 11 Jahren) beim Abholen des Mietwagens bei der Autovermietung in Kapstadt vorzeigen.
Wenn du viel reist, ist es sinnvoll, einen Internationalen Führerschein zu besitzen. Meiner hat nur 16 Euro gekostet und ich habe ihn im Zuge des neuen Reisepasses erstellen lassen. Das hat nur 10 Minuten gedauert. Der internationale Führerschein ist drei Jahre gültig.
Generell will in Südafrika keiner deinen internationalen Führerschein sehen, nicht einmal bei einer Polizeikontrolle. Trotzdem ist es immer gut, einen zu besitzen, denn man weiß nie.
Mietwagen Südafrika buchen
Ich buche den Mietwagen für Südafrika immer aus Deutschland.
Der beste Anbieter bei uns war immer Sunny Cars. Der Vorteil: Zusätzlicher Fahrer ohne Aufpreis, Service ist top. Im Falle eines zerfetzten Reifens (meine Erfahrung beim Roadtrip ans Northern Cape und einmal an der Garden Route) war der Kontakt super. Innerhalb kurzer Zeit bekam ich mein Geld für den neuen Reifen (musste ich auslegen) von Sunny Cars erstattet.
Du buchst den Mietwagen im Internet bei Sunny Cars. Dieser Anbieter ist nur Vermittler, der günstigere Konditionen wie wir alle bekommt. Deinen Mietwagen holst du vor Ort bei Budget, Bluu Rental, Avis, Europcar oder Bidvest ab.
Schaue auf deine Buchungs-Bestätigung, hier findest du genaue Angaben dazu.
MIETWAGEN GESUCHT? 🚘
Für die Suche nach einem Mietwagen empfehlen wir dir die Plattform check24 oder Billiger Mietwagen. Ich vergleiche Preise auch mit Sunny Cars.
→ Tipps zum Mietwagen buchen findest du hier.
→ Hast du keine Kreditkarte? Dann lies hier, wie du ohne Kreditkarte an einen Mietwagen kommst.
Warum Mietwagen für Südafrika von daheim buchen?
Ganz einfach: Ich habe einen Vertrag aus Deutschland vorliegen und im Falle eines Schadens kann ich mich an eine deutsche Firma wenden, die meine Sprache spricht. Erleichtert die Sache finde ich.
Weitere Tipps bevor du deinen Mietwagen buchst:
Buche nie direkt beim Autovermieter, sondern nutze Vergleichsportale wie z.B. billiger-mietwagen.de und Sunny Cars. So kannst du vor deiner Mietwagen-Buchung sämtliche Angebote der verschiedenen Anbieter vergleichen.
Weitere Tipps: Auf was du bei der Mietwagenbuchung achten musst
BUCHEN BEIM REISESPEZIALISTEN 🦁
Oft erhalten wir E-Mails mit Fragen zu Reiserouten und der Angst, alles auf eigene Faust zu planen. Dafür gibt es Reisespezialisten wie DIAMIR. Diese Agentur stellt dir deine Reise nach Wunsch (entweder individuell oder als Gruppenreise) zusammen, damit du das beste Erlebnis auf der Reise hast. Wir sind auch schon mit DIAMIR gereist und können dir diesen nachhaltigen Anbieter empfehlen. → Direkt zu DIAMIR
In Südafrika herrscht Linksverkehr!
Zuallererst musst du darauf achten, beim Verlassen des Parkplatzes nach der Mietwagenübernahme nicht auf die falsche Straßenseite einzubiegen. Du musst links fahren. Auch im Kreisverkehr. Achte anfangs auf die vor dir fahrenden Fahrzeuge und orientiere dich an ihnen. Du wirst dich schnell daran gewöhnen.
Einziges „Problem“ zu Beginn ist das fehlende Gefühl, wie weit du auf der linken Straßenseite noch Platz hast. Wir sind anfangs immer ein wenig zu weit links in Straßenrandnähe gefahren.
Tipp: Wenn du dir nicht zutraust, manuell mit der linken Hand zu schalten, miete ein Auto mit Automatik. Wir hatten anfangs einen SUV mit Automatik. Der zweite Mietwagen wäre ein Auto mit manueller Schaltung gewesen. Wir hatten Glück, dass unser Auto fälschlicherweise an jemand anderes herausgegeben wurde und wir somit ebenfalls ein Automatik Auto bekamen.

Geschwindigkeit, Tiere und „Bumper“
Innerhalb Ortschaften gelten 60 km/h, auf der Landstraße oft 80 - 100 km/h und auf der Nationalstraße kannst du meist 120 km/h schnell fahren. Lass dich von der Raserei der Südafrikaner nicht anstecken, es gibt auch in Südafrika immer mehr Radarkontrollen mit Laserpistolen und stationären Blitzern.
Tiere und Menschen auf den Straßen
Nicht selten überqueren Menschen in einem sehr gemütlichen Gang die Nationalstraßen, wenn deine Tachonadel 100 km/h anzeigt. Auch Warnschilder mit „Achtung Hippo Crossing“ stehen nicht ohne Grund da. In Südafrika musst zu jeder Zeit mit Tieren auf der Fahrbahn rechnen. Aufmerksames Fahren ist daher angesagt.
Geschwindigkeit in Nationalparks
In Nationalparks gelten 50 km/h auf Teerstraßen, auf Schotter- und Dreckpisten sind nur 40 km/h erlaubt. Ich rate dir sogar langsamer zu fahren. Straßen sind in den Nationalparks oft in einem miserablen Zustand. Oft bestehen die Wege zu Unterkünften nur aus Dreck- oder Schotterpisten die von starken Regenfällen sehr ausgefahren oder noch matschig sein können (war bei uns auf dem Weg zum Rhino Walking Plains Camp im Kruger Nationalpark extrem).

Dieses Bild oben stammt aus dem Hluhluwe Nationalpark. Hier war die Schlaglöcher-Dichte extrem hoch.
Tiere entdeckst du bei schneller Fahrweise nur, wenn sie vor dir die Straße überqueren oder darauf liegen (Löwen liegen gerne auf warmen Teerstraßen am Morgen). Auch kann es hier immer wieder passieren, dass dir ein Tier (oder Herde) plötzlich den Weg versperrt. Halte Abstand zu den Tieren. Vor allem männliche Elefanten können in der Masth (Paarungszeit) sehr aggressiv und gefährlich werden. Halte dich bereit, den Rückwärtsgang einzulegen.

"Bumper" zwingen dich zum angepassten Fahren
In Südafrika gibt es überall sogenannte „Bumper“ (Bremsschwellen). Diese sind unterschiedlich hoch, je nach erlaubter Geschwindigkeit. BeiBeimerfahren mit zu hoher Geschwindigkeit läufst du Gefahr, dein Fahrzeug zu beschädigen. Die Warnzeichen zu diesen Bumpern übersieht man leicht oder sind erst gar nicht vorhanden.

Überholen in Südafrika
In Südafrika ist es völlig normal, langsam fahrendere Autos zu überholen. SelAuch wennese schon schneller als erlaubt fahren. Wenn es die Straßenverhältnisse zulassen, weicht man auf den Ersatzstreifen aus. Das schneller fahrende Auto kann somit überholen und bedankt sich mit dem Doppel-Warnblinker. Der Überholte kann darauf mit einem kurzen Betätigen der Lichthupe als "gern geschehen" antworten.
Achtung beim Überholen: Wenn du selbst übeüberholst,lltest du davor und während des Überholvorgangs unbedingt einen Schulterblick über die rechte Schulter werfen.
Warum?Regelmäßigt es uns passiert, dass ein drittes Auto uns beim Überholvorgang auch gleich überholt hat. Sozusagen zwei Autos auf einmal. Klingt komisch - ist aber so. Und nicht immer ganz ungefährlich.

Stoppschilder: Wer fährt zuerst?
In Südafrika findest du mehr Kreuzungen mit Stoppschildern als Verkehrsampeln.
Deshalb gibt es sogenannte 4-Way-Stops (ein Stopp-Schild an jeder Einmündung der Kreuzung). Hier hält jeder an. Diese Schilder werden von Südafrikanern sehr gewissenhaft beachtet. Auch du solltest auf sie achten. Denn die Polizei ist oft nicht weit, um direkt ein Busgeld von dir zu verlangen, wenn du nicht richtig stoppst. Vor allem rund um die Eingänge zum Kruger Nationalpark musst du vorsichtig sein.
Die Regel an solch einem Stoppschild ist einfach: „First come, first drive“: Wer zuerst an die Kreuzung fährt, darf auch zuerst wieder weiterfahren. Das funktioniert überraschend gut. Eine Rechts-vor-links-Regel wie in Deutschland gibt es nicht.

Oft tauchen die Schilder plötzlich und ohne Vorwarnung auf. Auch bei Tempo 100 km/h auf der Schnellstraße.

Tanken in Südafrika (und Benzinpreise)
Im Vergleich zu Deutschland ist Tanken in Südafrika sehr günstig. Der Liter hat bei meiner Reise zwizwischen 80 und 90nt (ca. 12 Rand pro Liter) gekostet.
Tankstellen gibt es nicht immer an der Nationalstraße. Zwischen dem Kruger National Park über eSwatini bis St. Lucia und Durban solltest du rechtzeitig tanken. Nur entlang der Garden Route sind Tankstellen angeschrieben und direkt an der Nationalstraße gelegen.

Auch in Nationalparks (vor allem im Kruger Park) gibt es Tankstellen an jedem Rest Camp. Wir haben vor jedem Nationalparkbesuch vollgetankt.
Wie tankt man in Südafrika?
Zum Tanken musst du den Wagen nicht verlassen. Ein Mitarbeiter der Tankstelle bedient dich und fragt, ob er volltanken soll. Oft putzt dir ein weiterer Mitarbeiter in der Zwischenzeit die Scheiben. Auf Wunsch prüft er auch den Reifendruck, den Öl- oder Wasserstand.
Für diese Leistungen solltest du ein Trinkgeld bezahlen. Wir haben meist zwischen 5 bis 10 Rand gegeben. Je nachdem, welche Zusatzleistungen der Mitarbeiter erledigt.
Qualität der Straßen
Vor allem die Nationalstraßen sind in einem sehr guten Zustand. Sind die Straßen maumautpflichtiggar in einem sehr guten Zustand. Die Landstraßen, die wir gefahren sind, waren alle geteert.
Nur einmal mussten wir einen Umweg in Kauf nehmen, da die von mir gewählte Route am Meer entlang nur aus einer ungeteerten Straße bestand. Auf diesem Abschnitt hatten wir leider keinen SUV-Jeep mehr.


Achtung Schlaglöcher (Potholes)!
Solltet ihr Warnschilder für sogenannte Potholes (Schlaglöcher) sehen: Fuß vom Gas!
Manche Landstraßen haben dermaßen tiefe Schlaglöcher, dass sie einen ganzen Reifen verschlingen könnten. Vor allem in den Nationalparks und der Schnellstraße durch eSwatini kamen wir uns vor wie bei Super Mario Kart: Ein ständiges Ausweichen nach links oder rechts, um Zentimeter-tiefe Schlaglöcher so gut es ging zu umfahren.


Parken in Südafrika
In Südafika gibt es sogenannte „Car Guards“. Diese selbst ernannten Parkplatzwächter zeigen dir den nächsten freien Parkplatz und werfen einen Blick auf dein Auto, solange du unterwegs bist. Natürlich nur gegen Bares. Car Guards leben davon, dass du sie bezahlst.
Car Guards erkennst du an ihrer (meist) gelben oder orangefarbenen Warnweste. Es gibt fest angestellte Car Guards - oft an öffentlichen Parkplätzen - die dich für einen festen Betrag auf ihrem zugewiesenen Parkplatz auf dein Auto aufpassen.
Die "freien" Car Guards freuen sich über Anerkennung und wenn du ihnen 2-5 Rand gibts. Je nachdem, wie lange du parkst. In Kapstadt (Beispiel Neighbourgoodsmarket in Woodstock) wollen sie 50 Rand von dir. Mache ihnen klar, dass du nicht mehr als 10 Rand bezahlst, und zwar erst, wenn du zurückkommst und das Auto noch im selben Zustand da steht.
In Innenstädten kannst du auch Parkhäuser ansteuern. Nachdem ich in Kapstadt mit einer dort Lebenden einem Parkhaus geparkt hatte, weiß ich, dass man auch dort vorsichtig sein muss und sein Auto am besten direkt am Ein-/Ausgang parkt. Überfälle sind auch hier keine Seltenheit.
Update 2025:
Jetzt gibt es an immer mehr Orten fest angestellte Parkplatzwächter. Diese sind von der Stadt offiziell angestellt und mit einem Kreditkarten-Lesegerät ausgestattet (Stellenbosch, Kapstadt). Bei Ankunft sagen sie dir, wie viel zu je Stunde bezahlen musst. Es sind feste Preise. Außerdem wurden wir an immer mehr Orten darauf hingewiesen, keine selbst ernannten Parkwächter zu bezahlen. Es gibt in Stellenbosch Gutscheine für Lebensmittel, mit denen du diese Guards belohnen kannst.
Maut in Südafrika
Einige Nationalstraßen in Südafrika sind mautpflichtig. Rund um Johannesburg und in Limpopo (Kruger Nationalpark Crockodile Bridge Gate nach Nelspruit) mussten wir Maut bezahlen, Richtung Süden und Westen wurden die Mautstationen seltener. Am Western Cape habe ich bislang keine Maut bezahlen müssen.
Die Höhe der Maut hängt von der Länger und der Strecke ab. Wir haben zwischen 8 und 71 Rand bezahlt. Wir hatten in den Mietwägen immer eine Mautbox (e-toll), die automatisch registriert, wenn du durchfährst. Hierfür hängt im Auto ein kleiner Kasten hinter dem Innenspiegel.
Mehr Infos findest du auf der offiziellen Webseite.

Weitere Tipps zur Sicherheit auf Straßen
Sicherheit ist immer ein großes Thema vor einer Reise nach Südafrika. Wir haben uns nie unsicher gefühlt. HabWir haben Städten aber Türen und Fenster meist geschlossen und auch verriegelt gehabt. Beim Parken haben wir unser Technik- und Kameraequipment gut versteckt und nichts sichtbar im Auto liegen lassen. In Städten nutzen wir UBER, denn die Parkplatzsuche ist oft nervenaufreibend. UBER ist nicht teuer und spart oft Zeit.
In Johannesburg und Durban gibt es Ecken, an denen Schilder mit „Hijacking Hot Spot“ stehen. Hier hilft dir auch ein verriegeltes Fenster nichts, wenn du mit einer Waffe bedroht wirst. Wir waren immer zu dritt oder viert im Auto unterwegs. Die Gefahr auf einen Überfall war dann vermutlich geringer.
Ich war bereits dreimal in Johannesburg und Soweto und hatte noch nie Ärger oder Probleme damit.
Halte Abstand zu den weißen Minivans
Die Fahrer dieser Sammeltaxis kennen keine Verkehrsregeln. Halte Abstand, denn siebremsen unvermittelt ab, um neue Fahrgäste einsteigen zu lassen oder andere aussteigen lassen. Genauso ankündigungslos fahren sie auch wieder an. Blinker kennen sie nicht.

Frag Einheimische, wo es unsicher ist
Als die Angestellte der Mietwagenfirma uns beim Aushändigen des Autos am Flughafen von Johannesburg nach unserem ersten Ziel fragte, klappte ihre Kinnlade nach unten als unsere Antwort "Soweto" war. Soweto gilt für viele immer noch als No-go-Area. Aber Hand aufs Herz: So schlimm wie sein Ruf ist es nicht. Du solltest in bestimmten Ecken eben nicht alleine hineingehen.
Hier hilft es, sich vorab bei Einheimischen zu informieren. Diese geben sehr gerne Tipps, welche Straßen und Viertel zu meiden sind.
Auto verriegeln und Fenster geschlossen halten
Die Zentralverriegelung verriegelt zu lassen, empfiehlt sich beim Besuch von Nationalparks oder an Stellen, wo Baboons (Paviane) herumtollen. Nicht selten sind die Tiere fix darin, durchs Fenster zu greifen, Kofferraumdeckel oder Türen zu öffnen und den Wagen auszuräumen.

Unfälle, die keine sind
Auf Schnellstraßen kommt es öfter zu fingierten Unfällen oder an Ampeln zu „Smash and grab“ Überfällen. Diese sogenannten Blitzeinbrüche kommen zwar immer seltener vor und wir haben davon nichts mitbekommen, was dich aber nicht davon abhalten sollte, aufmerksam und vorsichtig zu sein. Das Arm-Reich-Gefälle ist in Südafrika eben riesengroß.
Nimm keine Anhalter mit
Anhalter stehen im ganzen Land an den Straßen und wedeln mit Geldscheinen. Es wird jedem Tourist davon abgeraten, Anhalter mitzunehmen. Da wir zu viert waren, hat sich für uns die Frage sowohnehincht gestellt. In manchen Gegenden ist es eine gängige Masche, Anhalter oder Autopannen zu mimen, um den Anhaltenden danach auszurauben. Lieber kein Risiko eingehen.
Es bleibt aber trotzdem ein schlechtes Gefühl: Diese Menschen sind oft bettelarm und haben meist kein Auto und somit keine Möglichkeit, um von A nach B zu kommen.
Fahre nicht nachts.
Autofahren nach Einbruch der Dunkelheit solltest du vermeiden. Auch wir wurden einmal ehrfurchtsvoll empfangen und für verrückt erklärt, nachts zu fahren (Wir hatten an diesem Tag eine große Distanz zurückzulegen und es ging eben nicht anders).
Auf die Rückfrage „Warum soll man Nachts nicht fahren?“ bekamen wir folgende Antwort: nicht aufgrund Überfällen. Nein. Südafrikaner fahren wie die Henker und übersehen im Dunklen gerne das ein oder andere Auto, ihr eigenes Licht ist defekt oder sie sind schlichtweg betrunken. In St. Lucia sind es übrigens oft Nilpferde, die nachts zum Grasen über die Straßen laufen.
Ich hoffe ich konnte dir die Angst nehmen, in Südafrika zu fahren. Hast du weitere Tipps zum Autofahren in Südafrika?
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Das sagen unsere Leser
48 KOMMENTAREPhilipp
5. November 2025 um 14:55 UhrHallo Katrin,
wie ist die aktuelle Sicherheitslage – wir reisen als Gruppe 6 Personen kommende Woche 13.11. bis 03.12. an.
Geplante Route: Kapstadt – Gardenroute bis Addo. Dann durch die Wineyards zurück.
Besondere Tipps oder Hinweise?
Danke 🙂
Grüße
Katrin Lehr
6. November 2025 um 14:07 UhrHallo Philipp, nein es hat sich nichts geändert. Garden Route bis Addo super, beim Addo (bitte Artikel ansehen) aber beachten, dass ihr eine bestimmte Straße meidet (Google Maps lotst einen manchmal trotzdem drauf).
Viel Spaß im Herzensland.
Katrin
Uwe Schumann
27. Oktober 2025 um 21:59 UhrHallo!
Ich war selbst auch schon über 15mal als Urlauberin Südafrika, Namibia und Botswana unterwegs , meistens , als Selbstfahrer(allein). Ich habe nie schlechte Erfahrungen gemacht. Deine Tipps hier kann Ich nur bestätigen. Für nächstes Jahr plane Ich eine Selbstfahrerreise von Capetown über die Nationalparks nach PE und von dort nach Joburg.
mfg Uwe
Isabel
28. September 2025 um 18:10 UhrHallo Katrin, wir sind zur Zeit in Südafrika und stellen uns die Frage, wie man Ortschaften und Geschwindigkeitsanpassungen ohne die jeweiligen Schilder erkennt? Bisher ist uns dafür noch Kennzeichnung aufgefallen
Katrin Lehr
29. September 2025 um 16:17 UhrHallo Isabel, eigentlich stehen überall Schilder mit der Geschwindigkeitsangabe drauf? Daher verstehe ich die Frage nicht ganz.
Liebe Grüße nach Südafrika,
Katrin
Dani
22. September 2024 um 09:27 UhrHallo, danke für die tollen Tipps.
Wir landen am Mittwochmorgen in Kapstadt und fahren mit dem Mietauto nach Hermanus über nehme ich an die N2.
Man kann viele Kommentare über die ersten 20km lesen was alles passieren kann, ist es wirklich so oder übertreiben hier viele? Klar nicht anhalten und niemand mitnehmen oder hoffentlich keine Panne, aber man muss ja hier durchfahren oder? Danke für dein Feedback. Gruss Dani
Katrin Lehr
22. September 2024 um 11:07 UhrIch habe auf den ersten Kilometern (außer mit einem Blitzer – Achtung beim Verlassen des Flughafens) noch nie eine unangenehme Begegnung gehabt. Kenne dazu auch keinen Kommentar, ehrlich gesagt, und hatte nie Probleme bei den vielen Reisen.
Viel Spaß in Südafrika.
Katrin