Tipps und Highlights für die Garden Route in Südafrika

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Die Garden Route gehört zu den beliebtesten Reisezielen Südafrikas. Der Abschnitt zwischen Mossel Bay und der Mündung am Storms River im Tsitsikamma Nationalpark gilt als wunderschönes Naturparadies entlang des indischen Ozeans.

Daher wundert es mich nicht, dass die Garden Route neben Kapstadt der touristischste Teil Südafrikas ist. Viele Touristen kommen sogar nur für diese Route nach Südafrika. Repräsentativ für das Land ist dieser Abschnitt bei weitem nicht, aber der am einfachsten zu bereisende.

Wie lange für die Garden Route einplanen?

Ich würde sagen, dass du entlang der Garden Route locker 14 – 21 Tage verbringen kannst. Insgesamt war ich vier Wochen in Südafrika unterwegs. Nur die letzte davon entlang der Garden Route: Von Port Elizabeth bis Kapstadt entlang der Küste.

Da wir schon im Krüger Nationalpark (Sabi Sabi und Krügerpark selbst), in Swaziland (Mkhaya Game Reserve) und im Hluhluwe Nationalpark auf Game Drives waren, haben wir den Addo Elephant Park ausgelassen und sind direkt in den Tsitsikamma Nationalpark gefahren. Auch für den Surfer Hot Spot Jeffrey’s Bay hatten wir nur Zeit für einen Strandspaziergang und einen Kaffee.

In Knysna unternahmen wir zwei Boots-Touren (eine davon mit dem Speedboat raus aufs Meer durch die Heads und auf unglaublich hohen Wellen für so eine Art Boot), die andere zum Featherbed Nature Reserve. In Mossel Bay ging es zum ersten mal um Sandboarden auf der längsten Düne (Dragon Dune) Südafrikas – wir hatten Spaß, Snowboarden gefällt mir trotzdem besser. Warum dürft ihr euch selbst ausdenken ;-)

Welche Route entlang der Garden Route?

Wenn du nur für Kapstadt und die traumhafte Garden Route in Südafrika bist, kannst du einen „Round-Trip“ unternehmen: Zum Beispiel übers Landesinnere über Franschhoek und die Winelands und Oudtshoorn nach Port Elizabeth und entlang der Küste über den Tsitsikamma Nationalpark, Plettenberg Bay, Knysna, Mossel Bay und Hermanus zurück ans Kap.

Ich war insgesamt vier Wochen in Südafrika. Die Garden Route ab Port Elizabeth war unser letzter Abschnitt, für welchen wir nur noch sieben Tage übrig hatten. Daher beschlossen wir nach einigen Überlegungen an der Küste entlang zu fahren. Ich mag das Meer dann doch lieber als das Innenland (wobei die Route wunderschön sein soll).

Unsere Tour ab Port Elizabeth entlang der Garden Route zurück nach Kapstadt:

Flug Durban – Port Elizabeth. Direkte Weiterfahrt nach Storms River (Tsitsikamma Nationalpark) mit Stop in Jeffrey’s Bay. Besuch Nature Valley, Fahrt über Plettenberg Bay (kurzer Badestop im Meer) weiter nach Knysna. Aus Knysna direkt nach Mossel Bay. Über Cape Agulhas und Gaansbai Weiterfahrt nach Hermanus.

Download der kompletten Route meiner Südafrika Reise als PDF (Inklusive Unterkünften, Entfernungen und Dauer der Fahrt, Unternehmungen, …)  

Port Elizabeth

Am Flughafen von Port Elizabeth nehmen wir unseren nächsten Mietwagen entgegen und verlassen den Flughafen und auch den Ort Richtung Jeffrey’s Bay, wo wir eine kurze Pause am Strand einlegen möchten.

Mein Tipp: Mietwagen buchen? Auf das musst du achten

Mietwagen in Südafrika Gardenroute
Unser Mietwagen von Port Elizabeth bis Kapstadt. Hier am südlichsten Punkt Afrikas am Cape Agulhas.

Jeffrey’s Bay

Zwischenstop am Surfer Hot Spot

In Jeffrey’s Bay haben wir eine Pause eingelegt und sind am Surfer Strand entlang gelaufen. Dieser Ort gilt als einer der besten Surfspots Südafrikas. Leider hatten wir keine Zeit, um zu surfen.

Den zweiten Stop den wir hier einlegen ist ein größerer Supermarkt, bzw. Einkaufskomplex. Denn unsere Unterkunft im Tsitsikamma National Park ist für Selbstversorger.

Jeffreys Bay Gardenroute Strand
Der Strand in Jeffrey’s Bay

Jeffrey's Bay Surfer Beach

Tsitsikamma Nationalpark – Storms River und Nature’s Valley

Die Khoisan nannten das Delta des Storms River vor über 2000 Jahren „Land des vielen Wassers…“ Die ungefähr 70 km lange Küste zwischen Nature’s Valley und Oubosstrand beheimatet einen der letzten Urwälder Südafrikas und ist einfach traumhaft schön.

Vor allem Naturliebhaber, Mountainbiker, Wanderer, Kanuten und Outdoor-Abenteurer zieht es hier her. Oft sind Delfine und Wale vor der Küste zu sehen. Wir waren Anfang Dezember im Tsitsikamma Nationalpark – leider war die Walsaison schon vorbei.

Weiter unten in diesem Artikel habe ich Aktivitäten aufgelistet, die du hier unternehmen kannst.

Der Sternenhimmel hier ist übrigens überragend:

Sternenhimmel im Tsitsikamma Nationalpark
Sternenhimmel im Tsitsikamma Nationalpark

Hier im Tsitskiamma Nationalpark gibt es genau zwei Orte: Storms River im Osten mit dem toll gelegenen Hauptcamp und der Storms River Bridge, und Nature’s Valley abseits der N2 mit einem sehr sehr weitläufigen Strand, der relativ unberührt ist.

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Direkt an den Oceanette Unterkünften liegt die rauhe Küste – traumhaft oder?

Unterkunft: Storms River Mouth Rest Camp

„Ein Oceanette direkt am Meer mußt du unbedingt buchen“ – so wurde mit vor der Reise von einigen Seiten geraten, daher viel unsere Wahl auf Storms River.

Glücklicherweise war genau ein Oceanette frei und ich schlug sofort zu. Wenn du Natur liebst, eine tolle Dachterrasse mit Blick auf tosende brechende Wellen und kitschigem Sonnenuntergang genießen möchtest, bist du hier an der richtigen Stelle.

Ich wäre gerne länger geblieben und hätte die ein oder andere längere Wanderung (für eine kurze hat es dennoch gereicht) oder Mountainbike-Tour unternommen. Leider waren schon alle Unterkünfte ausgebucht und so zogen wir am nächsten Tag nach unserer actionreichen Canopy-Tour weiter. In Nature Valley machten wir einen Zwischenstopp, um am Strand in der Sonne kurz innezuhalten.

Storms River Mouth Rest Camp hat 58 wirklich einfache aber saubere Cottages für 2 – 4 Personen. Wir haben am Parkeingang verhandeln können, dass eine 3. Person auf unserer kleinen Couch gegen einen geringen Aufpreis schlafen durfte, da alle anderen Unterkünfte ausgebucht waren.

Tipp: Die Unterkunft am besten schon ein Jahr im voraus bei SANParks buchen. Wir hatten glaube ich ein riesengroßes Glück, dass überhaupt noch ein Oceanette frei war.

Alternativ gibt es noch das Nature’s Valley Restcamp, bestehend aus 15 einfachen Cottages für 2 Personen und einem Campingplatz.

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Fotos aus Storms River und dem Storms River Mouth Rest Camp:

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Vom Balkon unseres Oceanettes haben wir den perfekten Blick auf den Sonnenuntergang über dem Meer

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Direkt um die Ecke der Parkverwaltung gibt es einen kleinen „Strand“ zum baden

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Nature’s Valley

Die Anfahrt aus Storms River durch die Schlucht des Groot River windet sich in engen Straßen – Kurve um Kurve. Am Ende befindet sich eine Lagune, welche der Groot River hier gebildet hat. Der weiße Sandstrand scheint endlos, lediglich die bunten Sonnenschirme der Menschen (es sind nicht viele) stören.

Die Zufahrtsstraße zur Lagune ist bei unserer Ankunft völlig zugeparkt, einen Parkplatz zu finden ist schwer. Doch der weitläufige Strand erscheint idyllisch und leer. Die meisten bevorzugen den Strandabschnitt am Eingang zur Lagune. Die meisten Menschen hier lässt der Strand rechter Hand und das tosende Meer kalt.

Hier halten wir für einige Minuten inne und genießen den Blick auf die Wellen.

Aus Nature’s Valley kannst du den 6 km langen Rundweg Kalanderkloof Trail wandern, der an durch den mit Yellowwood-Bäumen gesäumten Wald entlang der Küste führt.

Der Eintritt zum Nature’s Valley (auch ein Teil des Tsitsikamma Nationalparks) kostet 80 Rand und ist für Inhaber der Wild Card kostenlos.

Mehr Infos auf der Nature’s Valley Webseite.

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Die Lagune in Natures Valley – dahinter liegt das Meer und ein fast unberührter Sandstrand

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Was du im Tsitsikamma Nationalpark machen kannst

Abenteurer und Naturliebhaber wie ich werden diesen Ort lieben!

Treetop Canopy-Tour mit Tsitsikamma Canopy Tours

Von Baumgipfel zu Baumgipfel auf zehn unterschiedlich langen Stahlseilen in rasanter Geschwindigkeit! Mitten im Tsitsikamma Forest – einem Regenwald – habe ich die Ziplining-Tour am frühen (sehr frühen) Morgen um 6.40 Uhr gemacht!

Wir haben die Tickets am Vortag gebucht. Diese Treetop Canopy Aktivität ist sehr beliebt. Am besten ihr bucht diese schon ein paar Tage im voraus! Bei uns war 6.40 Uhr die einzig noch frei verfügbare Uhrzeit. Von den vielen Game Drives in den Tagen davor waren wir an das sehr frühe Aufstehen schon fast gewohnt. Es hat sich gelohnt!

Nach einem kurzen Briefing und Anweisungen bekomme ich einen Gurt an, Helm auf und passende Handschuhe. Dann geht es los. Wie Jane schwinge ich in luftiger Höhe über 10 Ziplines durch die Baumgipfel! Die längste Strecke ist übrigens 91 Meter lang.

Gegen halb elf kehren wir zurück zum Ausgangspunkt in Storms River. Jetzt gibt es für alle hungrigen Frühstück bzw. bei späteren Touren Lunch. Es besteht die Möglichkeit, eine DVD der Tour zu kaufen. Die Hälfte der Strecke ist ein Kameramann dabei.

Fakten zur Canopy Tour:

  • Die Tour über die 10 ZIplines dauert ca. 2,5 Stunden, dazu kommt noch ein Briefing, die Anfahrt mit dem Unimog in den Wald, ein kurzes Stück zu Fuß und die Rückfahrt.
  • Die Tour hat uns 495 Rand pro Person gekostet und hat einen riesen Spaß gemacht!

Mehr Infos auf der Webseite

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Besuche den Big Tree (Groot Boom)

Der Big Tree ist ein riesengroßer Yellowwood-Baum, der über 800 Jahre alt sein soll. Laut Tafeln ist er knapp 37 m hoch und acht Menschen sind nötig, um den Baum mit 8,5 m Durchschnitt zu umfassen. Logisch, dass ich alleine das auch nicht hinbekomme.

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Stormsriver Mouth Bridge in Storms River

Vom Stormsriver Mouth Restcamp ist es nur ein kurzer Weg zur Stormsriver Mouth Bridge – einer Hängebrücke über der Mündung des Storms River. Auf dem Weg zur Brücke stehen viele Hinweis- und Erklärtafeln, auf welchen die einzigartigen Pflanzen und Vegetation der Region erklärt werden: Riesenfarne, Orchideen und über 40 m hohe Yellowwood-Bäume.

Da die Brücke eine Hängebrücke ist und die Planken der Brücken (es gibt noch eine kleinere daneben) sehr rutschig sind, ist das Betreten mit Vorsicht zu genießen (nein es ist absolut nicht gefährlich, aber ausgerutsch und fast gefallen sind wir alle).

Hinweis: Der Gang ist eventuell für Menschen mit Höhenangst nicht so sehr geeignet.

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Genehmigung für einen Tagesbesuch im Tsitsikamma Nationalpark bekommen

Wenn du im Storms River Mouth Camp keine Übernachtungsgelegenheit mehr bekommst kannst du dir am Parkeingang eine Genehmigung für einen Tagesbesuch ausstellen lassen. Wenn du die Wild Card besitzt, bekommst du den Eintritt kostenlos.

Tipp: Ab der Paul Sauer Bridge beginnt übrigens ein 4 km langer Wanderweg zum Big Tree. Da wir erst am späten Nachmittag angekommen sind, konnten wir die Wanderung vor Eintritt der Dunkelheit nicht mehr machen und sind am nächsten Tag nach unserer Canopy-Tour beim Big Tree mit dem Auto vorbei gefahren.

Wanderwege entlang der Küste

Im Tsitsikamma Nationalpark kannst du auf drei der schönsten Wanderwege Südafrikas wandern, sagt man. Der beliebte Otter Trail (Storms River – Nature’s Valley; 42 km), Tsitsikamma Trail (umgekehrte Richtung durchs Landesinnere; 64 km) und der Dolphin Trail (Storms – Sanddrift River; 17 km) mit Gepäcktransport und zwei Nächten in Lodges (www.dolphintrail.co.za).

Leider muss man diese Wanderungen schon Jahre im voraus buchen. So hatten wir keine Chance, eine dieser Wanderungen zu unternehmen.

Dafür haben wir den nur 1 km langen Mouth Trail gemacht. Er beginnt am Storms River Rest Camp und führt zum Storms River. Durch den Wald schlängelt sich der Weg nach oben und bietet immer mal wieder einen freien Blick auf die Küste. Über den Storms River führt die Suspension Bride (Hängebrücke), von der du einen wunderbaren Blick auf die tiefe Schlucht und das Meer hast. Auf der anderen Seite führt der Weg weiter zum Bakenkop.

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Für Adrenalin Junkies: Bungy Jumping von der Bloukrans Bridge

An der Grenze zwischen Eastern und Western Cape befindet sich die Bloukranks River Bridge. Den weltweit höchsten Bungee-Sprung (laut Guiness Buch der Rekorde) aus 216 m Höhe kannst du hier wagen. Für mich leider nichts aber vielleicht für dich? Alternativ gibt es den Flying Fox, an dessen 200 m langen Kabel du entlang des Brückenbogens sausen kannst. Ich zog die Canopy Tour im Tsitsikamma Nationalpark vor.

Mehr Infos zum Bungee-Jump und Flying Fox

Knysna

Knysna (man spricht es „naisnah“) liegt in einer wunderschönen 20 Quadratkilometer großen Lagune, flankiert von den Knysna Heads und am Fuß der Outeniquaberge. Das Wetter in Knysna lässt uns ein wenig im Stich. Es ist trüb und regnerisch. Ich empfand den Ort als sehr touristisch. Wohl auch, weil hier viele Südafrikaner ihre Yachten und Boote liegen haben und bereits zum Weihnachtsfest angereist waren.

Abends einen Platz in einem schön gelegenen Restaurant ergattern? Fehlanzeige. Am selben Tag reservieren? Ebenso Fehlanzeige. Wenn es soweit ist, fühle ich mich eingeschränkt und würde am liebsten weiterziehen. Im The Rex Hotel hatten wir für zwei Nächte gebucht, also machten wir das Beste draus. Nicht falsch verstehen: Knysna ist wirklich eine schöne Stadt.

Du kannst an der Waterfront entlang schlendern und in kleinen Läden shoppen. Hier findest du Fischlokale, Restaurants, kleine Boutiquen und Souvenirshops.

Restaurant Tipp Knysna 34 South
34 South – das Restaurant ist bekannt für fangfrischen Fisch und Austern

Knysna ist übrigens sehr bekannt für seine Austern. In der Lagune gibt es eine 4 ha große Austernfarm. Diese kannst du in den umliegenden Restaurants testen.

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Der Eingang zur Waterfront in Knysna
Nachts an der Waterfront in Knysna
Nachts an der Waterfront in Knysna

Featherbed Nature Reserve

Trotz trübem Wetter haben wir uns nicht von einer Tour ins Featherbed Nature Reserve abhalten lassen. Die Tour bringt dich mit einem Boot zu einem der Knysna Heads. Hier geht es einen Wanderweg entlang zur Spitze und ermöglicht dir einen tollen Ausblick über die Lagunde, das tosende Meer und die Natur mit ihren mächtigen Milkwood-Bäumen. Mit etwas Glück sichtet man einen „Blue Duiker“ – Südafrikas kleinster Antiliopenart.

Infos zur Featerbed Nature Reserve Tour

  • Tour um 10 Uhr: Dauer 4 Stunden mit Lunch für 540 Rand
  • Tour um 14.30 Uhr: Dauer 3 Stunden mit Lunch für 320 Rand
  • Die Abfahrt der Tour ist nicht an der Waterfront sondern ca. 500 Meter weiter wenn du nach rechts gehst in einem grauen Gebäude.

Wir haben die 4-stündige Tour um 10 Uhr unternommen.

Webseite und Infos

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Blick vom Viewpoint des Heads der Featherbed Tour auf die Einfahrt in die Lagune und das bewölkte Knysna.
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Blick vom Viewpoint des Heads am Featherbed Nature Reserve auf den gegenüberliegenden Head

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Speed Boat Tour durch die Knysna Heads

Mehrere Telefonat sind nötig um die Speed boat mit Robert bestätigt zu bekommen. Das Wetter und die Brandung ist ziemlich ungünstig. So steht selbst bei Abfahrt nicht fest, ob wir durch die Knysny Heady kommen. Die Wellen sind ca. 2 -3 m hoch und brechen gefährlich (Beim Brechen ca. 4-6 Meter hoch und kommen bei der Wiedereinfahrt in die Lagune von beiden Seiten – was ziemlich gefährlich sein kann, wenn man das richtige Timing verpasst). 

Die Tour kostet 500 Rand und dauert ca. 1,5 h. Robert ist ein erfahrner Speedboat Pilot und unternimmt mit adrenalin süchtigen Touristen an guten Tagen sechs bis sieben Touren.

Knysna Speed Boat Tour aufs offene Meer
In der Lagune ist der Wellengang noch ziemlich ruhig…

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Nach der Speed Boat Tour ist es schon wieder Zeit Richtung Mossel Bay über Plettenberg Bay, Wilderness (Map of Africa Viewpoint) und George aufzubrechen.

Plettenberg Bay

Vor unserer Reise hatten wir überlegt, ob wir in Knysna oder in Plettenberg Bay wohnen sollen – oder vielleicht an beiden Orten einen Stop einlegen? Nach einigem hin und her und Tipps von Bekannten haben wir uns für Knysna entschieden. Trotzdem haben wir natürlich in Plettenberg Bay vorbeigeschaut und einen Nachmittag lang am Lookout Beach verbracht.

Der Eindruck von Plettenberg Bay (Von Einheimischen kurz „Plett“ genannt) ist, dass es gefühlt viel schicker (und vermutlich auch teurer) als Knysna ist. Das Wetter spielte uns hier auch voll in die Karten. Sonne pur und über 3ß° Grad. Knysna war regnerisch und bewölkt. Im Gegensatz zu Knysna liegt Plettenberg Bay nicht in einer Lagune sondern direkt am türkisblauen Meer und bietet endlose weiße Sandstrände.

Nicht ohne Grund zählt Plett zu den beliebtesten Badeorten entlang der Garden Route.

Plettenberg Bay Ausblick

Aussicht Look Out Deck auf Strand
Aussicht vom Look Out Deck auf den Strand

Tipp für eine Pause am Strand: Look Out Deck am Lookout Beach

Im Look Out Deck sind wir aufgrund eine Empfehlung gelandet. Du hast von der Terrasse aus einen tollen Blick auf den halbmondförmigen Strand von Plett und natürlich auf die Surfer im Wasser.

Plettenberg Bay Lookout Beach
Hier am Lookout Beach im Look Out Deck in Plett lässt es sich aushalten, Kaffee trinken und Mittagessen

Wilderness (Map of Africa Viewpoint)

Auch Wilderness ist ein kleiner idyllischer Ort entlang der Garden Route, der vom steigenden Tourismus profitiert. Wir haben hier leider nur einen Stop eingelegt, um den Aussichtspunkt auf die Map of Africa anzusehen.

Die Ausschilderung ist ziemlich schlecht, daher meine kleine Beschreibung, wie zu zum Viewpoint gelangst:

Direkt hinter dem See in die George Road abbiegen und links in die Waterside Road abbiegen, die in die Hoogte Road übergeht. Diese schmale Straße schlängelt sich den Berg hinau. Oben zeigt ein Schild (kann man übersehen) nach Links in einen unbefestigten Weg. Hier bist du richtig. Fahrt bis zum großen Schild, das den Ort der „Map of Africa“ kennzeichnet. Du bist angekommen.

Der Blick auf den Kaaimans River sieht wirklich aus, als ob man auf Afrika blickt oder?

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Auf der anderen Seite des Weges befindet sich ein Gatter. Hier starten Paraglider auf der großen Wiese. Bei unserer Ankunft ist keine gute Thermik und die Wiese ist leer. Also klettern wir über das Gatter und haben von hier aus einen wunderbaren Blick auf Wilderness und Wilderness Beach:

Blick auf Wilderness und Wilderness Beach
Blick auf Wilderness und Wilderness Beach

Tipp Aussichtspunkt Dolphins Point: 

Von hier hast du noch einen besseren Ausblick auf Wilderness und Wilderness Beach. Dieser liegt aus Wilderness kommend Richtung Kapstadt an der N2 nach einem scharfen Rechtsknick. In dieser Kurve liegt der Parkplatz zum Dolphins Point. Fast das ganze Jahr über kannst du von hier aus Delphine beobachten. Leider haben wir keine gesehen.

Unterkunft in Wilderness: The Dune Guest Lodge

Ursprünglich wollten wir in „The Dune Guest Lodge“ übernachten. Die Unterkunft liegt traumhaft direkt am Strand mit Blick auf den Indischen Ozean. Wenn du zur Wal-Saison reist hast du vielleicht Glück und kannst direkt von deiner Terrasse Wale und Delfine beobachten. Wir waren ja leider außerhalb der Saison und hatten auch leider keinen Tag mehr übrig, um hier zu nächtigen.

Aber schaut euch die Bilder dieser tollen Unterkunft trotzdem an.

Mossel Bay

Ungefähr auf halber Strecke zwischen Port Elizabeth und Kapstadt liegt Mossel Bay (Muschelbucht). Die Stadt mit ihren ungefähr 90.000 Einwohnern wählen wir als Ort unserer Tour nur aus, weil wir endlich einmal Sandboarden gehen wollen.

Sandboarden auf der längsten Düne Südafrikas

Die Dragon Dune in Vleesbaai ist 240 Meter lang und liegt auf einem Privatgrundstück ungefähr 35 km außerhalb von Mossel Bay. Die Düne ist dank der starken Südwestwinde in einem super Zustand. Die Sonne brennt von oben auf den Sand, was das Ganze beim hinaufkommen zu einer schweißtreibenden Angelegenheit macht.

Die Tour dauert ca. 2,5 Stunden und kostet 350 Rand, wenn du direkt über die Webseite von Billeon buchst. Billiger, als wenn wir direkt beim Mosselbay Backpackers gebucht hätten (dann 380 Rand). 

Morgens um 8 Uhr ist Abfahrt. Leon, unser echt cooler Guide der Tour holt uns ab und schon sind wir auf dem Weg. Nach einem Briefing, Ausfüllen einer Erklärung (Sicherheitshinweise etc.) steigen alle auf Pick-ups und fahren hinein ins sandige Gebirge. 

Mit dem Pick-up zur Dragon Dune
Mit dem Pick-up zur Dragon Dune zum Sandboarden

Nach dem Verteilen der Boards und einem kurzen Fotoshooting (Leon sagt, coole Bilder sind wichtig für zuhause gebliebene Freunde.

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Guide Leon hat alles im Griff

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Er hat ja recht) schnappt sich jeder ein Brett mit der richtig geschraubten Bindung* und marschiert los. Zum Beginn meistern wir eine kleine Hürde und das geht so: Oben aufs Brett stehn, Gewicht wie beim Surfen (nicht Snowboarden) nach hinten, in die Knie gehen und los geht die Fahrt.

Nach zwei Fahrten auf der „kleinen Düne“ und ein wenig Gefühl für Sand greife ich zum Sex Wax und wachse mein Brett, um die Reibung mit dem Sand zu verringern und die Geschwindigkeit zu erhöhen. Nun geht es ans Kurven fahren, was eigentlich nicht schwer ist, wenn man mit dem Gewicht hinten bleibt. Aus Instinkt gehe ich einmal schön nach vorn, wie beim Snowboarden, und bekomme sofort die Quittung: Kopf voraus in den Sand.

Sandboarding Mossel Bay Dragon Dune
Surfing the Dragon Dune – Sandboarden macht wirklich Spaß!
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Mein Bruder Michi und ich hatten (auch als Snowboader) einen riesen Spaß beim Sandboarden – auch wenn das hinaufkommen ziemlich anstrengend war.

Ein Hinweis in eigener Sache: Sandboarden durfen wir nur auf der kleinen Düne. Es war zu windig und zu gefährlich, die große ca. 320 m lange Düne zu surfen. Dafür bekammen wir dkie Möglichkeit, auf Bodyboards Kopf voraus auf dem Bauch nach unten zu rasen. Bis unser Video endlich geschnitten ist, hier ein Eindruck:

*Goofy oder Regular – für nicht Snowboarder: Je nachdem ob du mit dem linken oder rechten Fuß vorne stehst ist deine Bindung anders aufs Brett geschraubt.

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Tolle Ausblicke auf die Küste beim Sandboarden.

Die Weiterfahrt nach Swellendam dauert ungefähr zwei Stunden.

Tipp für Unterkunft in Mossel Bay: Mossel Bay Backpackers

Das Mossel Bay Backpackers ist so dermaßen gemütlich, dass wir es (außer um Essen zu kaufen) nicht mehr verlassen. Wir entspannen auf den Liegen am Pool, schreiben Reisetagebuch und Grillen Abends mit anderen Backpackern und Reisenden aus der ganzen Welt. Ein paar Runden Tischkicker mit meinem Bruder müssen dann auch mal sein. 

Swellendam

Swellendam selbst hatte für meinen Geschmack nicht viel zu bieten, außer ganz hübsch anzusehenden kapholländischen Gebäuden. Und unserer wundervollen Unterkunft mit einem noch besseren Restaurant.

Tipp für Unterkunft in Swellendam: De Companjie

Mitten in Swellendam gelegen fühlen wir uns in dieser luxuriösen Unterkunft sowort wohl. Das De Companjie ist ein Bed & Breakfast im modernen Landhausstil. Unser „Zimmer“ ist eher ein kleines Apartment im Maisonettstil.

Unten liegt das Bad und eine kleine Kaffeeecke mit Couch. Das Schlafzimmer im Obergeschoss ist geräumig und führt direkt auf eine kleine Terrasse im ruhig gelegenen Innenhof. Hier gibt es eine Art Open-Air Lounge mit Kamin und Garten. Im dazugehörigen Restaurant haben wir sehr gut gegessen. Auch wenn es ein wenig teurer war, hat es sich gelohnt!

Mehr Bilder der Unterkunft

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Was du in und um Swellendam unternehmen kannst

Etwa 6 Kilometer südlich von Swellendam liegt der kleine Bontebok National Park. Dieser wurde zum Schutz der letzten Bunt-Antilopen gegründet. Buntböcke waren hier im 19. Jahrhundert fast ausgerottet. Mittlerweile gibt es hier im Park wieder rund 200 Buntböcke. Hier gibt es auch Bergzebras, Rehantilopen, Springböcke, Hyänen und Kronenducker. Auch über 200 verschiedene Vogelarten kannst du hier beobachten.

Da wir wie weiter oben schon geschrieben bereits einige Game Drives hinter uns haben, nutzen wir unsere Zeit anders und besuchen diesen Nationalpark nicht.

Auch das Naturschutzgebiet Marloth Nature Reserve liegt nur 2 km von Swellendam entfernt. Hier kannst du herrliche Wanderungen unternehmen. Leider hatten wir auch dafür keine Zeit und fahren nach einem ausgiebigen Frühstück und nach dem Einkauf im Supermark weiter zum südlichsten Punkt Südafrikas.

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Cape Agulhas und Southermost Tip of Africa

Weiter südlich geht es nicht auf dem afrikanischen Kontinent. Das „Kap der Nadeln“ wie das windige Örtchen von portugiesischen Seefahrern getauft wurde, besteht aus spitzen Felsen der vorgelagerten Riffen, welche die Seefahrer besonders fürchteten.

Cape Agulhas liegt ca. 230 km von Kapstadt entfernt. Du erreichst den Ort über die N2 aus Kapstasdt kommend. Kommst du wie wir aus Swellendam, fährst du durch Bredasdorp, um nach Cape Agulhas zu gelangen. Die nächsten Städte sind L’Agulhas und das kleine Fischerdorf Struisbaai.

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Leuchtturm mit Museum L’Agulhas

Hier steht der 1848 eröffnete und zweiälteste Leuchtturm Südafrikas. Das Museum im Erdgeschoss zeigt Fotos aller 56 Leuchttürme Südafrikas, Lampen und alte Fokussierspiegel. Für Schwindelfreie geht es auch auf die Plattform des Turms, von wo aus du einen tollen Panoramablick auf den Agulhas National Park bekommst.

Den Weg zum Southernmost Point ist Auto frei. Der Weg entlang der Küste über Holzplanken aber wirklich idyllisch (wenn auch ein wenig wenidig) zu gehen.

Hier ist auch der Gedenkstein, auf welchem die Trennlinie zwischen Indischem und Atlantischem Ozean markiert sind.

Wir besuchten den südlichsten Punkt Südafrikas (Cape Agulhas) und erkletterten auch hier den Leuchtturm.

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Leuchtturm am Cape Agulhas
Leuchtturm am Cape Agulhas (Kap Agulhas)

Hermanus

Hermanus, der beliebte Ort an der Walker Bay. Heimat des „Whale Criers“ (Walsängers) und Welthaupstadt der Wale. Nirgendwo sonst kannst du die Wale so nahe an der Küste beobachten.

Ursprünglich als Marketing Gag hat sich der Beruf des Walausrufer in Hermanus etabliert. Immer wenn Wale in Sicht sind, bläst er sein Horn und signalisiert Touristen, dass Wale in der Bucht zu sehen sind. Außer Mittwochs zwischen 10 und 16 Uhr. Dann hat er Pause.

Seit 2001 ist die Walker Bay Whale Sanctuary etabliert. Seitdem ist der Fischerei und Verkehr der Whale Watching Boote strengstens limitiert.

Die beste Zeit für Whale Watching in Hermanus liegt zwischen Juni und November. Die besten Orte für die Walbeobachtung sind Roman Rock, Siever’s Point und Old Harbour.

Buchtipp für alle, die Hermanus besuchen: Der Walausrufer von Zakes Mda. Ich habe das Buch in Südafrika zurückgelassen. Wer weiß, vielleicht findest du meine Ausgabe dort irgendwo?

Hermanus außerhalb der Wal-Saison und kurz vor Weihnachten…

In Hermanus merkten wir schnell, dass uns die Stadt um Weihnachten zu überlaufen ist. Vor allem in Restaurant sind Touristen in Shorts mit Flip Flops nicht immer Willkommen. Selbst Schuld, das besagte (leere) Restaurant bliebt dafür auch leer.

Unsere Unterkunft, die wir bei AirBnB gebucht hatten war ein Reinfall. Muffelige alte Möbel, keinen Blick auf die Walker Bay (wie angekündigt) und auch die Fotos auf der Plattform hatten wir anders in Erinnerung. Die Eigentümer selbst (Deutsche) waren verreist und wir hatten keine Lust auf Diskussionen. Also blieben wir. War ja nur zum Übernachten (Bilder gibts keine).

In Hermanus findest du die üblichen Geschäfte: Pick N´Pay, Woolworth, Souvenirläden bis hin zu tollen Eisdielen (teuer) und gut besuchten Fast Food Ketten.

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Mein Highlight in Hermanus: Der Cliff Path

Besonders schön gefallen hat mir der Cliff Path – ein wunderschöner 6 km langer Weg entlang der Walker Bay mit traumhaften Ausblicken und Ruhe vor der übervölkerten Stadt.

Der Weg führt am Meer entlang durch die Fynbosvegetation, Felsformationen und kleinen versteckten (Bade-)Buchten. Immer wieder sind Bänke am Weg aufgestellt, damit du den Blick aufs Meer und die Wale genießen kannst. Wir beginnen am Grotto Beach und gehen bis zum Ende im Vorort Voelklip. Wir lassen uns Zeit und bleiben immer wieder stehen, um die Postkarten-Motive zu genießen.

Das tolle beim Cliff Path: Er liegt fast die ganze Zeit geschützt unter Bäumen im Schatten. Angenehm bei Temperaturen um die 30° Grad.

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Grotto Beach in Hermanus

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Gaansbai

Am Ende der Walker Bay liegt De Kelders und das kleine Fischerdorf Gaansbai.

Für mich ein No-go: White Shark Touren – Mit einem weißen Hai im Käfig tauchen

Vor allem bekannt unter Touristen ist Gaansbai leider für seine White Shark Touren. Ich bin großer Gegner dieser Touren. Warum? Jetzt mal ehrlich, in einem Käfig hängend kurz abzutauchen und einem durch Fischreste und Fischöl angelockten Hai in die Augen zu blicken? Ernsthaft? Nein. Mir tun die Tiere wirklich leid. Viel lieber gehe ich mal richtig tauchen und blicke einem Hai auf natürliche Art und Weise in die Augen.

Hier ein Eindruck eines Bootes, welches wir passiert haben (Auf dieser Tour tauchte nur ein Hai kurz mal auf, welchen wir zufällig ebenso für genau 3 Sekunden erblicken konnten. Ist es das Geld wirklich wert? Die meisten Bezahl-Touristen waren genau da nicht im Wasser. Haha…)

White Shark Tour Gaansbai Verfechter
Bin ich ein Gegner von: White Shark Touren in Gaansbai

Dyer Island Boots Tour

Wir unternehmen eine Dyer Island Boots Tour. Auch außerhalb der Wal-Saison hast du hier eine kleine Chance, Wale zu sichten. Außerdem bekommt man hier immer mal wieder Delphine zu sehen. Wir jedoch nicht.

So süß die Robben auf Dyer Island zu beobachten sind, umso übler ihr Geruch. Bei Ankunft richen wir die Tiere bevor wir sie sichten. Ein paar selten gewordene Afrikanische Pinguine (außerhalb Betty’s Bay und Simonstown) sichten wir hier ebenfalls auf den Klippen der Insel.

Die Tour dauert ca. 2,5 – 3 Stunden. Die Abfahrtszeit ändert sich aufgrund der Gezeiten mehrfach und wir werden immer wieder angerufen. Da wir flexibel sind, ist dies kein Problem.

Buchen kannst du die Tour direkt bei Dyer Island Cruises. Eco Tour für 600 Rand und die Whale Watching Tour für 950 Rand.

Was du mitbringen solltest: Kamera, warmer Pullover, Sonnenschutz und Seasick-Tabletten wenn du Probleme hast und schnell seekrank wirst.

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Franskraal Beach

4 km außerhalb des Zentrums von Gansbaai liegt der endlos erscheinende Franskraal Beach. Ein Hotspot zur Vogelbeobachtung und auch Strandliebhaber.

Auch Angler und Schnorchler kommen hier auf ihre Kosten. Doch vor einem wird gewarnt: Gehe nicht ins zu tiefe Wasser, wenn du nicht plötzlich einem weißen Hai in Ufernähe begegnen willst. Keine Angst, Einheimische kennen sich aus und wissen, wie weit du dich ins Wasser wagen kannst.

Bei unserem Besuch war es ziemlich windig und ideale Bedingungen, um Drachen steigen zu lassen:

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Bettys’s Bay

Der letzte Tag meiner 4-wöchigen Südafrika Reise bricht an. Früh morgens machen wir uns auf den Weg nach Kapstadt, um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten auf dem Rest des Weges ansehen zu können.

Betty’s Bay liegt 50 km entfernt von Hermanus und 90 km von Kapstadt entfernt. Hauptattraktion dieser Kleinstadt ist die Pinguinkolonie bei Stony Point. Fast alle, die mir für Südafrika Tipps gegeben haben sagten, dass Stoney Point viel besser, schöner und idyllischer läge als Boulders Beach (Simonstown) und man näher an die Pinguine heran könne. Also legten wir hier den ersten Stop ein.

Früh morgens und kurz nach Öffnung kommen wir in Betty’s Bay an. Die Wild Card zählt hier leider nicht, so müssen wir bezahlen. Bei unserem Besuch waren lediglich die Ranger und zwei weitere Touristen vor Ort. Vermutlich besuchen die meisten Touristen doch den Boulders Beach, da dieser näher an Kapstadt liegt. Die Kolonie Afrikanischer Brillenpinguine hier ist jedoch viel größer und für alle, die nicht die Wild Card besitzen günstiger.

Hier leben außerdem Kormorane und Dassies (Klippschiefer) tollen zwischen den Felsen herum.

Ein langer Holzsteg führt zwischen den Klippen und den Brutplätzen der Pinguine hindurch. Jedoch halten sich alle am Wasser und nicht an den nahe liegenden Brutplätzen auf.

Pro Betty’s Bay: Billiger, weniger los. Contra: Ich kam den Pinguinen am Boulders Beach viel näher. Die Holzplanken schwingen, wenn ein anderer Besucher darauf geht. Fotografieren mit Stativ ist daher schwierig.

Tipps und Infos zum Besuch der Pinguine am Stony Point:

  • So kommst du hin: Verlasse die R44 Richtung Betty’s Bay und achte auf die Pinguin-Schilder (übersieht man sehr leicht). Folge der Ausschilderung bis Stoney Point
  • Der Eintritt kostet 10 Rand. Kinder unter 6 Jahre sind frei. Die Wild Card besitzt hier keine Gültigkeit
  • Öffnungszeiten: 8 – 17 Uhr; der letzte Einlass ist um 16.30 Uhr

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Über Muizenberg, Simonstown (Boulder Beach) und dem Kap der Guten Hoffnung fahren wir zurück nach Kapstadt und zum Flughafen. Da ich meine Highlights (auch aus der 1. Woche in Südafrika) schon aufgeschrieben habe, hier der Link: Meine Sehenswürdigkeiten und Highlights rund um Kapstadt.

Entfernungen zwischen den einzelnen Orten entlang der Garden Route

Hier findest du die Entfernungen und unsere Fahrtzeiten zwischen den einzelnen Orten. Mit eingerechnet sind hier Zwischenstops, die auf unserem Weg lagen.

In diesem PDF zum Downloaden und ausdrucken findest du alle Unterkünfte, Aktivitäten und Fahrtzeiten der kompletten 4-wöchigen Südafrika Rundreise:

Download Übersicht Südafrika Urlaub

Port Elizabeth – Tsitsikamma Nationalpark 200 km; ca. 3,5 h
Tsitsikamma Nationalpark – Knysna 97 km; ca. 3,5 h
Knysna – Mossel Bay 110 km; ca. 2,5 h
Mossel Bay – Swellendam 172 km; ca. 2,5 h
Swellendam – Hermanus 172 km; ca. 6 h
Hermanus – Kapstadt Flughafen 250 km; ca. 5 h

 

Weitere nützliche Infos für die Südafrika Reise:

Meine Reiseroute in Südafrika:

Südafrika Rundreise Reiseroute

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16 KOMMENTARE

  1. Meine Güte Katrin, was für ein klasse Artikel! Total cool, ich hatte die Hälfte vergessen und bin jetzt wieder schön mitgereist und habe mich an viele Sachen erst jetzt wieder erinnert. Besonders der Cliff Path, ja, der war toll!
    Danke fürs Mitnehmen! :)
    Inka

    • Danke Inka, die Reise war einfach wundervoll oder? ich glaube ich habe auch noch einiges vergessen (oder verschwiegen wie dieser doofe Ast der mir auf diesem wundervollen Cliff Path eine leichte Gehirnerschütterung einbrachte). Die Eindrücke waren so vielfältig und alleine die Fotos für diesen Artikel waren ursprünglich über 100. Ich würde am liebsten wieder los und viele Wanderungen unternehmen!

      Ganz liebe Grüße!

  2. Ein Wahnsinns-Artikel mit wunderschönen Photos. Irgendwie hatte ich mir Südafrika ganz anders vorgestellt. Aber Deine Photos und Erzählungen machen wirklich Lust, mal hinzureisen.

  3. Die Bilder sind echt herrlich! Da bekommt man das Verlangen mal wieder in den Urlaub zu fahren. Das Essen, besonders die Meeresfrüchte, sollen im Süden wohl ziemlich gut sein oder?

  4. Hallo Katrin,
    wow!! Was für ein toller Artikel! Mit jedem Bild hast du unsere Erinnerungen an unsere Tour entlang der Garden Route wieder hervorgeholt! Wahnsinn! Wir sind von Kapstadt nach Port Elizabeth gefahren, einzigartig schön. In Plettenberg Bay können wir noch wandern durch das Robberg Nature Reserve empfehlen. Wunderschöne Tour und bei tollem Wetter ein sagenhafter Blick auf die Küste.

    Der Cliff Path in Hermanus – ein Traum! Würden wir jederzeit wieder wandern und dann auch mehr als man in leider nur einem Tag in Hermanus schafft.

    Im Wilderness National Park kann man auch super wandern – muss aber aufpassen vor Pavianen. Kaum zu glauben, aber die waren dort sehr agressiv unterwegs und haben aus dem Bäumen mit kleinen Stöcken nach uns geschmissen. (das füttern durch Touris zollt hier Tribut).

    Unbenommen war einer DER Highlights für uns der Addo Elephant Park. Gigantisch, hier hätten wir noch gerne zwei, drei Tage mehr verbracht :-)

    Hach, Südafrika, wir kommen wieder, ganz bestimmt!
    Liebe Grüße
    Anke

  5. In diesem Beitrag steckt richtig viel Arbeit drin, Katrin, danke sehr!

    Selbst als häufiger Südafrika-Besucher konnte ich noch einiges an Info mitnehmen.

    Tolle Bilder auch. Weiter so!

    Nur der Korrektur halber: Bei Map of Africa.
    Nicht richtig: „Hier starten Falschirmspringer auf der großen Wiese. “
    Richtiger wäre: Gleitschirmflieger. Oder Paraglider, wenn’s denn ausländisch sein soll.

    Weiter schöne und eindrucksvolle Reisen
    wünscht
    Wolfgang
    Der Reisefreak aus dem nebligen Donautal
    ehemaliger Gleitschirmflieger

  6. Hallo Katrin,

    wirklich tolle Infos und tolle Bilder. Wir stehen kurz vor der Reise und so Berichte helfen einem sehr gut, um zu entscheiden, wo man hinfahren sollte oder wo auch nicht!!!

    Also vielen Dank dafür! Eine Frage, die wir haben ist, ob wir alle Unterkünfte im Vorfeld buchen sollten oder die eine oder andere auch spontan vor Ort buchen können beziehungsweise zwei / Drei Tage übers Internet im Vorfeld?

    Vielen Dank,

    Kathrin

    • Hallo Kathrin,

      es kommt drauf an wann ihr reist. Um Weihnachten ist die Garden Route sehr voll. Sonst sollte es kein Problem sein. Außer Nationalparks wie der Tsitsikamma z.b. die Oceanettes sind zwar einfach aber sehr beliebt (zurecht weil die Lage traumhaft ist).

      Grüße Katrin

      • Wir fahren Mitte November bis Mitte Dezember. Tsitsikama haben wir schon gebucht!! Vielen Dank für deine Tipps!! Sind schon ganz aufgeregt!!!!

        Viele Grüße, Kathrin!!

  7. Wouh, bin am Planen eines Südafrika-Rundreise für uns und bin auf Deine Berichte gestoßen. Die sind ja wundervoll und für uns auch sehr informativ in der Planung, mit den kleinen Ecken und Stellen, die man so einfach nicht findet! Danke

  8. Hallo Katrin,

    lieben Dank für deinen Artikel.

    Entweder ich habe dein Fazit nicht gelesen oder aber es gibt keines. Für wen ist deiner Meinung nach die Garden Route geeignet? Zu Beginn meinst du ja, ist sehr touristisch. Ist ja eher ein Schimpfwort. Dennoch wirkt es für mich als „Südafrika-Start“ eher ideal.

    Was ist deine Meinung?

    • Hallo Mina,

      Fazit gibt es keines. Die Garden Route ist für jeden geeignet und in meinen Augen für Südafrika-Neulinge ideal. Einfacher gehts eigentlich nicht.

      Touristisch heißt einfach sehr voll und teurer. Wie ich schreibe vor allem um Weihnachten, da dann viele Südafrikaner (Weiße) auch hier urlauben. Mein Verhätnis zu weißen Südafrikanern ist gespalten. Soviel dazu ;-)

  9. Hallo Katrin,
    dein Reisebericht hat mir bei der Planung von unserem Südafrikaurlaub so super geholfen, das ich Danke sagen wollte. Ich finde deine Seite super und freue mich auf weitere Berichte. Auf unserer Liste steht Kuba ganz oben. :-)
    Auch deine Koffer pack Liste habe ich für mich optimiert und liegt abgespeichert auf dem PC.

    Lieben Dank
    Marie

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